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Gone
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(11)

24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

entscheidung, gabe, fluch, verlust, traumfänger

Gone

Lisa McMann
Fester Einband: 214 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 09.02.2010
ISBN 9781416979180
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erste Gedanken:

Nachdem ich die ersten beiden Teile "Wake" und "Dream" gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Janie und ihrem Schicksal weitergeht.

Meine Meinung:

!!! Wer die ersten beiden Teile dieser Trilogie noch nicht gelesen hat, es aber noch vorhat, sollte jetzt lieber weg schauen, denn die Rezension beinhaltet Spoiler.!!!

Mit Gone hat Lisa McMann nun das letzte Buch der Dreamcatcher - Trilogie geschrieben und beendet damit die Geschichte von Janie und ihrer Gabe. Dieses Mal steht jedoch kein Kriminalfall im Vordergrund, sondern McMann legt ihren Fokus auf Janie, ihre Gabe und ihre Zukunft. Denn am Ende des zweiten Teiles hatten Leser und Protagonistin gemeinsam entdeckt, dass sie durch ihre Gabe bald erblinden und ihr Leben dadurch weitgehend eingeschränkt sein wird. Wird ihr Cable (deut. Carl) beiseite stehen? Und wer ist der fremde Mann aus dem Krankenhaus? Viele Fragen, die sich Janie zu stellen hat. Doch nur sie kennt die Antworten.

Wie ich es von Lisa McMann gewohnt bin, fängt die Geschichte mitten im Geschehen an. Keine große Einleitung oder Rückblenden, denn die Autorin hält sich nicht mit Kleinigkeiten auf. Stattdessen schreibt sie zielgerichtet, knapp und prägnant. Aber diesen, anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftigen, Schreibstil weiß ich nur zu begrüßen. Auch wenn man das Gefühl hat, man lese eine Folge von Abhandlungen, wurde es niemals langatmig oder schwer nachvollziehbar. Der Spannungsbogen war immer vorhanden und wurde gekonnt eingesetzt.

Da McMann sich diesmal auf Janie konzentriert, bietet das Buch zwar keine düstere Spannung wie in Dream, kann dennoch mit einer melancholischen und gefühlvollen Atmosphäre punkten. Denn nun stellt das Mädchen sich die Frage, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, mit dem Wissen, dass sie nur noch ein paar Jahre sehen und richtig fühlen kann. Janie ist verzweifelt und der Leser leidet mit ihr. In diesen Punkt unterscheidet sich Gone, mit den gereiften Themen und Figuren, von seinen Vorgängern.
Janie und Cable waren nie naive Menschen, sondern hatten schon immer mit ihren Problemen zu kämpfe, aber im letzten Teil merkt man es ihnen deutlich an, dass sie bereit sind, sich mit diesen auch auseinanderzusetzen, wenngleich es kompliziert werden könnte (vor allem für Janie, die vor der Entscheidung steht, ihr Leben lang blind, verkrüppelt, aber mit ihrer großen Liebe Cable zusammen zu sein, oder gesund, aber in einer selbst gewählten Isolation zu leben). Doch nicht nur dieses Problem muss sie bewältigen. Da wäre ja auch ihre alkoholkranke Mutter, die in diesem Teil eine größere Rolle zugeteilt bekommt. Man erfährt mehr über sie, wie es dazu kam, dass sie so tief abgerutscht ist und welch Bürde es für Janie ist, sich um sie zu kümmern.

Auch die Beziehung zwischen Janie und Cable entwickelt sich nach wie vor weiter, da sie beide erst noch lernen müssen, mit ihrer Liebe und Zuneigung umzugehen. Selten habe ich über eine so schöne, kraftvolle und, vor allem, realistische Beziehung gelesen wie zwischen den beiden. Man merkt, wie sehr sie sich lieben - so sehr, dass es fast schmerzt - aber McMann umgeht den Kitsch fehlerfrei. Leider findet man das nur noch selten in Jugendbüchern.

Ich wusste bis zum Schluss nicht wirklich, wie sich Janie entscheiden wird. Denn jede Entscheidung hatte seine Vor - und Nachteile. Es kam nur noch darauf an, wie wichtig Janie die einzelnen Komponenten waren. Ist die Liebe zu Cable und der Drang nach sozialen Kontakt stärker als ihr eigens Wohlergehen? Oder hat sie eine Chance auf ein normales Leben, ohne in den Träumen von Menschen hineingezogen zu werden? McMann hat dies hier geschickt gelöst, sodass es auch für den Leser glaubhaft blieb. Sie rundet mit dieser finalen Entscheidung die Geschichte um Janie, der Traumfängerin, glaubhaft, gefühlvoll und spannend ab.

Mein Urteil:

Ein würdiger und gefühlvoller Abschluss einer wunderbaren Trilogie. Er punktet im Vergleich zu seinen Vorgängern auf einer anderen Ebene. Wer die Wake und Dream mochte, wird nicht herum kommen, Gone zu lesen und zu mögen! Eine wirklich tolle Trilogie.

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Göttlich verdammt
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1.621 Bibliotheken, 19 Leser, 15 Gruppen, 244 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, fantasy, griechische mythologie

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Erste Gedanken:

Ausschlaggebend für den Lesegrund waren die guten Bewertungen, die ich bis dahin gesehen hatte und die wirklich sehr interessant klingende Geschichte. Ich meine, Mythologie gepaart mit ein bisschen Drama? Wie cool ist das denn? Das konnte doch nur gut werden, oder?

Meine Meinung:

Dem Buch "Göttlich verdammt" stand ich nach dem Lesen etwas zwiespältig gegenüber. Die Handlung der Geschichte fand ich wirklich interessant, denn es geht um die 16-jährige Helen, die mit ihrem Vater auf einer kleinen Insel in Amerika lebt. Ihr Leben verläuft ruhig, sie sucht keine große Aufmerksamkeit und hat in Claire eine gute Freundin gefunden. Allerdings ändert sich alles, als die Familie Delos auf die Insel zieht, denn deren Mitglieder scheinen etwas zu verbergen.

Doch dann weist das Buch wiederum erhebliche sprachliche Mängel auf, die mich beim Lesen wirklich sehr gestört haben. Angelinis Schreibstil ist einfach gehalten, aber gleichzeitig klingt er hölzern und unbedarft. Oft kam es mir so vor, als habe man die falschen Adjektive verwendet, was an manchen Stellen wenig Sinn gemacht hatte. Vielleicht lag es auch nur an der Übersetzung. Es waren immer nur Kleinigkeiten wie "...,flüsterte sie", obwohl ich mich an mancher Stelle gefragt habe: "Warum flüstert sie? Sie hat doch gar keinen Grund zu flüstern". Aber solche Sachen summierten sich und machten keinen Sinn. Ich hingegen fand es manchmal einfach nur nervig, denn es störte den Lesefluss. Dennoch hatte sie eine Art zu erzählen, die mich dazu trieb, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Auch die Idee, die griechische Mythologie mit einer modernen Geschichte zu verflechten, fand ich ziemlich gut gelungen. Allerdings haperte es an der Umsetzung.

Selbst die Figuren haben das ganze nicht herausreißen können. Helen war mir anfangs nicht wirklich sympathisch, was sich dann aber legte, nachdem sie erst einmal ihre Opferrolle à la Bella abgelegt hatte. Die Figuren, die mir wirklich Spaß gemacht haben, war die Familie Delos. Allen voran Hector. Hector war lustig, ein kleiner Angeber und während des Trainings manchmal ungeheuer brutal zu Helen. Die Trainingsszenen allgemein fand ich deshalb sehr unterhaltsam. Aber auch die Zwillinge Jason und Ariadne habe ich ins Herz geschlossen.
Helens Beziehung zu Lucas fand ich anfangs sehr unterhaltsam, da sie sich bei jedem Treffen, jedem Augenkontakt an die Gurgel springen wollten. Doch nachdem sie erst einmal diese Hürde überwunden hatten, siehe da, hatten sie sich auch schon verliebt. An diesem Punkt holte Angelini die alten Klischees aus der Kiste und fokussierte sich nur noch auf die Liebesgeschichte, was mir irgendwann zu viel wurde. Ein schmachtendes Mädchen, ein abweisender Junge, eine verbotene Liebe. Ja, ja, das kennen wir doch nun schon. Leider bietet hier einem Angelini nichts Neues. Stattdessen kriegen wir lauwarme Gefühle aufgetischt, bei denen der Leser nicht so ganz nachvollziehen kann, wieso sich die beiden ineinander verlieben. Einerseits sucht Lucas ständig Helens Hand (hat wer mitgezählt, wie oft dieser Satz vor kam? Ich hab ihn schon als eine Art Running Gag verstanden) andererseits weist er sie immer wieder ab. Da helfen selbst Helens Annäherungsversuche nicht. Die Gründe für diese Zurückweisung ist natürlich gut begründet und konstruiert, was allerdings auch ein Problem darstellte: die Liebesgeschichte bzw. Tragödie wirkte zu konstruiert. Die ganze Geschichte ist um dieses sich zuspitzendes Problem gebaut wurden - und man merkte es.

Das Ende hat dann doch noch die Kurve bekommen und dem Buch einiges an Pluspunkten gegeben. Es wurde rasant und spannend und machte neugierig auf den zweiten Teil, gerade weil am Ende so viele Dinge passiert sind, obwohl vieles natürlich vorhersehbar war. Dennoch fand Angelini noch ein rundes Ende und warf nebenbei noch einige Fragen auf, die ich in den nächsten Teilen beantwortet wissen möchte.

Mein Urteil:

Ein eher durchschnittliches Jugendbuch mit genialer Idee, aber suboptimaler Umsetzung. Die Geschichte rutsche leider irgendwann zu sehr auf die Liebesschiene ab und verbannte den Part um die Mythologie in den Hintergrund. Dennoch war die Geschichte in dem Maße spannend, dass es mich noch irgendwie mitreißen konnte.

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Gesamtausgabe / Romeo und Julia /Romeo and Juliet
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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

feindschaft, gesamtausgabe, liebe, drama, shakespeare

Gesamtausgabe / Romeo und Julia /Romeo and Juliet

William Shakespeare , Frank Günther
Fester Einband: 292 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 01.10.2000
ISBN 9783897161603
Genre: Sonstiges

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Gesamtausgabe / Ein Sommernachtstraum /A Midsummer Night's Dream
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(18)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

liebe, shakespeare, intrige, fabelwesen, elfen

Gesamtausgabe / Ein Sommernachtstraum /A Midsummer Night's Dream

William Shakespeare , Frank Günther
Fester Einband: 201 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 01.04.2000
ISBN 9783897161566
Genre: Sonstiges

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Ghostgirl – Ruhe in Freundschaft
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69 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

geist, tod, geister, freundschaft, fantasy

Ghostgirl – Ruhe in Freundschaft

Tonya Hurley , Craig Phillips , Anne Brauner
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 06.08.2009
ISBN 9783596853793
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Gefährliche Suche
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(53)

83 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, elfen, kobolde, spiderwick, feen

Gefährliche Suche

Holly Black
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.08.2004
ISBN 9783570128640
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Grimms Märchen
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(30)

52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

märchen, klassiker, gebrüder grimm, märchenbuch, deutsche märchen

Grimms Märchen

Gebrüder Grimm ,
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Dörfler Verlag GmbH, 01.01.2000
ISBN 9783895552380
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Geliebte Jane
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(27)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 3 Rezensionen

jane austen, biographie, england, biografie, geliebte jane

Geliebte Jane

Jon Spence , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 05.11.2007
ISBN 9783458350125
Genre: Biografie

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Gut gegen Nordwind
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(819)

1.159 Bibliotheken, 4 Leser, 10 Gruppen, 174 Rezensionen

liebe, e-mail, internet, e-mails, emmi

Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer
Fester Einband: 219 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 05.08.2006
ISBN 9783552060418
Genre: Zeitgenössische Literatur

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