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Die Tage des Gärtners Die Tage des Gärtners
Jakob Augstein

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garten, frühling, herbst, philosophie des gärtnerns, unkraut
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garten, frühling, herbst, philosophie des gärtnerns, unkraut

Die Tage des Gärtners

Jakob Augstein, Nils Hoff
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 06.02.2012
ISBN 9783446238756
Genre: Ratgeber

 
Rezension: "Der Mensch im Garten, um es klar zu sagen, nervt." (J. Augstein) . Warum, so fragt man sich ob dieser Äußerung, befassen sich Menschen trotz alledem und immer wieder voller Inbrunst mit einem solchen? Vielleicht oder gerade um dem Menschen zu entkommen. Sie schaffen den Garten, "um Ordnung an die Stelle von Chaos zu setzen, Schönheit an die Stelle von Verkommenheit und Harmonie an die Stelle von Lärm." Ein Garten, meint Jakob Augstein, Verleger der Wochenzeitung "Der Freitag" und Autor dieses so ganz ungewöhnlichen "Garten-Ratgebers", sei ein Bollwerk gegen Schwätzer, Lügner, Eigennützige, Unzuverlässige, Aufgeblasene und Missgünstige. Am besten hält man ihn mit einer großen Mauer herum, jeglichen Zutritt verwehrend, um ganz allein vor sich hin zu werkeln, zwischen Fröschlein, Laufenten, Rhododendron, Phlox und Hortensien. Aber manchmal tut es ja auch ein Zaun. Der bedeutet Kultur und schafft einen Raum der Verantwortung, der Gestaltung. Denn die "Menschheit stammt aus einem Garten", schrieb der deutsche Schriftsteller und Lyriker Rudolf Borchardt. "Und die versucht, sich die Welt wieder zu dem Garten zu machen, aus dem sie einst vertrieben wurde", fügt Augstein hinzu. . Nun denn, "gehn mers an", dachte sich Augstein und nahm seine längsseits in 19 Sekunden und 12 Sekunden in der Breite abzuschreitende Fläche vor einigen Jahren in Besitz, um sie seitdem mit Rasenmäher und Schneckenkorn, mit Harke, Spaten und Pflanzschaufel zu malträtieren, um gegen die "gleichmäßige Streuung aller Teile im Raum, im Gartenraum, also gegen die Entropie" anzuarbeiten. Persönliche Verletzungen wie eine 4 cm tiefe Wunde über dem Knie, zugefügt mit einem Gränsfors-Handbeil, scheinen so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit zu sein. Meint man... . Ist "Die Tage des Gärtners" etwa ein Anti-Gartenbuch? Ein Korrelat zu "Der pflegeleichte Garten" oder "Gärtnern leicht gemacht"? Ein literarischer Giftpfeil eines Human-Misanthropen? Keineswegs! Obwohl dieses Buch so gar nicht in die allerorts zu findende, bunt bebilderte "Schöner-unsere-Gärten" Hochglanz-Ecke passt. Schon ob seiner matten weiß-schwarz-lindgrünen Aufmachung würde es von seinen schillernden, prallen oder farbintensiven "Geschwistern" schmählich in die Ecke gedrängt, von ihnen nahezu überwuchert werden, so wie Giersch, Moos und allerlei anderes Unkraut. Doch dies wäre allerhöchster Frevel. Denn hier ist endlich einmal ein "gärtnerisches Gesamtkunstwerk" entstanden. Ein Buch, so vielfältig und unkonform wie die Natur, aus der das Wort "natürlich" seinen Ursprung hat. Augstein sinniert, erklärt, flicht ein, witzelt, erzählt. Unzählige Literatureinsprengsel von Ovid über Hölderlin bis Brecht, von Rilke, Thomas Bernhardt, Oscar Wilde, Cézanne, E.T.A. Hoffmann oder Goethe würzen das Ganze und machen es zu einem intelligenten, amüsanten, lehrreichen und höchst ergötzlichen, spritzig-vergnüglichen Leseerlebnis über den Garten und dem Menschen in ihm - dem Gärtner. Denn der Gartenraum, so Jakob Augstein, ist voller Erinnerungen. Er ist begrenzt, "und darum erfahrbar. Der Garten ist ein Ort der Langsamkeit. (...) Draußen befördert Beschleunigung das Vergessen und drinnen die Langsamkeit die Erinnerung. Man arbeitet im Garten auch für die Erinnerung." Und genau dies hat er dem Leser zugänglich gemacht. . Gegliedert hat er sein gärtnerisches Kompendium nach den vier Jahreszeiten, obwohl sich die "Bilder überlagern (...) und die Zustände, die Jahreszeiten, die Lebenszeiten, die Bewegungen und die Stillstände." Beginnend im Herbst, setzt Augstein zum Beispiel Zwiebeln ("der im Herbst keine Zwiebeln setzt, ist entweder rückenkrank oder ein armer Wicht.") und wandert im Winter "in gefütterten Stiefeln über den gefrorenen Boden und versucht, der winterliche Dämmerung helle Bilder des Frühlings abzuringen. Er sinniert über die Tiefen und Geheimnisse der kommunalen Wasser- und Abwasserwirtschaft, denn "wenn der Sommer da ist, wird die Farbe des Rasens zum Ausweis Ihrer gärtnerischen Pflichterfüllung." Tipps von A wie Alraunenwurz über H wie Hamamelis ("Die amerikanische Variante, die H. virginiana, soll übrigens gut gegen Hämorrhoiden sein.") bis Z wie Zottelwicke würzen das von Nils Hoff dezent, aber dafür umso großartiger illustrierte Buch. Seine nur hingetupften Bilder aus Punkten und Strichen geben dem unkonventionellen literarischen Stil einen wunderbaren Rahmen. Da ist ein ansehnliches Arsenal an unterschiedlichsten Gartenhandschuhen zu bewundern oder aber es grinst ein Löwe Rechen und Schaufel an. Vielleicht lacht er auch nur über die restlos verhedderten Gardena-Gartenschläuche auf einer anderen Seite? . Augstein hat Bilder im Kopf und formt die Landschaft nach ihnen, die reale und die imaginäre. "Nicht nur, was wir schaffen, auch das, was wir sehen, hängt davon ab, was wir sehen wollen." Man beugt sich über sein Buch wie über eine Blume und hält inne. Man verfängt sich geradezu in ihm und gleitet hinab in dessen Tiefe, ganz so wie es passieren kann, wenn man sich in den langen Stängeln der Seerose verfängt. Doch Vorsicht: Die "Gärtnerei birgt Risiken und Nebenwirkungen, über die man sich im Klaren sein sollte." Augsteins Garten jedenfalls ist ein Refugium der Nutzlosigkeit, aber gerade daher eine Lichtung im Wald des Zweckmäßigen. Danke für diesen unkonventionellen Einblick in selbigen.   (0)
Tags: garten   (1)

  

 

Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht
Adrian Dingle

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chemie, elemente, periodensystem, ab 12 jahren
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chemie, elemente, periodensystem, ab 12 jahren

Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht

Adrian Dingle, André Mumot
Fester Einband: 93 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury, 22.03.2011
ISBN 9783827054630
Genre: Kinder-/Jugendbuch

 
Rezension: Chemie ist, wenn es knallt und stinkt... . ...Physik ist das, was nie gelingt. So haben wir früher als Schüler getönt und mit dieser Erwartung kommen wahrscheinlich auch heute noch die meisten in die erste Chemiestunde. Dabei knallt es in der Physik oft viel lauter und Biologie stinkt manchmal ganz gewaltig zum Himmel. Aus der "Schwarzen Kunst" oder Alchemie früherer Jahrhunderte hat sich eine exakte Wissenschaft entwickelt, die unser tägliches Leben ganz entscheidend mitbestimmt. Morgens geht es schon los mit Shampoo, Zahnpasta und Klamotten, tagsüber dann weiter mit Tinte, Radierer, Handy, MP3-Player, E-Gitarre oder Tischtennisball. Abends dann TV oder Lesen unter der Bettdecke. Ohne Chemie gäbe es vieles, was uns selbstverständlich ist, überhaupt nicht. . Das wunderbare Buch von Adrian Dingle zeigt interessierten Kindern ab 12 Jahren (auf eine Altersbeschränkung nach oben kann und sollte wohlweislich verzichtet werden), wie sich chemische Elemente miteinander verbinden und dabei jede Menge Dinge bilden (alle, um genau zu sein). Den Startschuss bildet das Periodensystem, aus dessen 92 natürlich vorkommenden Elementen (und noch ein paar mehr, die nur im Labor hergestellt werden können) tatsächlich unser Universum "gebastelt" werden könnte. Wie auch bei uns Menschen, sind Elemente häufiger in Verbindungen anzutreffen als allein. Außer der selbstverliebte Kohlenstoff, der auf sich selbst steht und zum Teil gigantische "Zusammenrottungen" nur mit Seinesgleichen betreibt. Aber einige Trittbrettfahrer wie Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, die gern mit von der Partie sind, passen auf, dass sich die "Weltherrschaft"dieser Egomanen in Grenzen hält. . In vier Kapiteln (Weltraum, Erde, Natur / Im Alltag / Materialien / Technik) beschreibt Adrian Dingle, der in den USA als Chemielehrer arbeitet und ein erfolgreiches Internetportal mit Online-Kursen zum Thema Chemie betreibt, witzig, spritzig und dabei äußerst informativ und "alltagstauglich" die unterschiedlichsten Verbindungen. Von A wie Atmosphäre bis Z wie Zuckerwasser werden jeweils auf zwei Doppelseiten Stoffe unterschiedlichster Couleur in ihrer Zusammensetzung (ihren Elementen) vorgestellt. Von Zeit zu Zeit sind kleine Experimente eingestreut. So wird es möglicherweise doch etwas mit Gestank und Knallerei. Vielleicht noch nicht beim Herstellen von Zuckerglas oder einer Lösung zur Geldwäsche. Aber Elefantenzahnpasta hört sich schon um einiges Aufquellender an, zumal wenn man weiß, dass Backhefe und Wasserstoffperodix als Zutaten verwendet werden. Den richtigen "Krawumm" erzeugt man spätestens beim selbstgebauten Tisch-Vulkan. . Und so geht es munter weiter: Man kann Farbe beim Trocknen und Diamanten beim Entstehen zusehen oder erfährt etwas über Chips, die unsere Computer zum Leben erwecken. Wer hier an leckere Knabbereien denkt... Fehlanzeige. Denn diese bestehen aus Silizium, dem zweithäufigsten Element der Erdkruste. Und woher weiß eigentlich Seife, was Dreck ist und was nicht? Was sind Steine? Aus welchen Elementen bestehen Milch, Käse oder Kuchen? Wie funktioniert Magnetismus? Dies sind nur einige Fragen, die in diesem farbenfrohen und unglaublich unterhaltsamen Buch beantwortet werden. . Eltern allerdings sollten ihren lesenden Nachwuchs nicht aus den Augen lassen. Denn in diesem Buch wartet eine nahezu perfekte Lösung für die jungen Chemiker, wenn ihnen die eigene Aufsicht zu anstrengend wird: eine Bauanleitung für einen neuen Mitmenschen! Frankenstein lässt grüßen. Wie's geht? Ganz einfach: . Schritt 1: Beginne mit etwa 16 kg Kohlenstoff. Erhitze ihn schonend und füge Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefel hinzu, um die organischen Moleküle zu erhalten. Behalte etwas Sauerstoff übrig, um ihn mit Kalzium und Phosphor zu vermischen und so die Knochen herzustellen. . Schritt 2: Vermische den Phosphor und den verbliebenen Sauerstoff, um dadurch Phosphationen zu produzieren. Gib das Calcium hinzu und backe die Knochen in den Formen so lange aus, bis sie hart geworden sind. . Schritt 3 und 4: ... Selbst lesen! Überraschung vorprogrammiert!   (3)
Tags: ab 12 jahren, chemie, elemente, periodensystem   (4)

  

 

Wie viel Tier steckt in dir? Wie viel Tier steckt in dir?
Kerstin Viering

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Wie viel Tier steckt in dir?

Kerstin Viering, Roland Knauer
Fester Einband
Erschienen bei Bloomsbury, 01.04.2012
ISBN 9783827053985
Genre: Kinder-/Jugendbuch

 
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Tauchparadiese Tauchparadiese
Ariel Fuchs

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tauchen
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tauchen

Tauchparadiese

Ariel Fuchs, Steven Weinberg
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei National Geographic Deutschland, 01.04.2012
ISBN 9783866902732
Genre: Sonstiges

 
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iPhone-Fotografie iPhone-Fotografie
Michael Christopher Brown

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iPhone-Fotografie

Michael Christopher Brown, Richard Koci Hernandez, Damon Winter, Carsten Peter
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei National Geographic Deutschland, 01.04.2012
ISBN 9783866902763
Genre: Ratgeber

 
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Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur

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technik, bionik, kinder, ab 9 jahren, biologie
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technik, bionik, kinder, ab 9 jahren, biologie

Der Kinder Brockhaus Geniale Einfälle der Natur


Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei wissenmedia, 01.04.2012
ISBN 9783577074414
Genre: Kinder-/Jugendbuch

 
Rezension: Schneller schwimmen mit dicker Nase... . ... bedeutet nicht, dass man sich nur recht fett erkälten muss, um es mit einem der schnellsten Schwimmer des Meeres - dem Thunfisch - aufnehmen zu können. Gemeint ist der sogenannte Bugwulst der Schiffe. Diese normalerweise unter der Wasserlinie liegende "Knollennase" der heutigen "Wasserpötte" verringert die Wellen, die bei der Fahrt am Bug entstehen und lässt das Wasser schneller am Schiff vorbeiströmen, ohne dass bremsende Wirbel entstehen. Das spart natürlich Treibstoff und macht das Schiff schneller. Als Vorbild standen übrigens Delfine. Mit ihrer auffällig wulstigen Stirn, die auf den ersten Blick ganz und gar nicht windschnittig aussieht, belehrten sie Wissenschaftler und Ingenieure eines Besseren, nachdem sie deren Strömungseigenschaften untersucht hatten. Nicht spitz und schmal oder schlank und länglich, sondern wulstig und teilweise sogar eckig machen flink bzw. genauer gesagt: strömungsgünstig. . Als Wissenschaft beschäftigt sich die Bionik (ein Kunstwort, das die Begriffe Biologie und Technik kombiniert) mit derartig optimierten Lösungen: der Entschlüsselung von "Erfindungen der belebten Natur" und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik. Sie wird in diesem lehrreichen und (auch für Erwachsene) höchst interessanten Buch anschaulich und abwechslungsreich für Kinder ab 9 Jahren vermittelt. Untergliedert in sieben große Bereiche, in denen es unter anderem um den Gewinn von Wasser und Energie, raffinierte Materialien, den Traum vom Fliegen oder clevere Maschinen geht, werden 35 Beispiele präsentiert, die sich der Mensch aus der Tier- und Pflanzenwelt abgeschaut hat. . Das querformatige und farbenfrohe Buch aus der Kinder Brockhaus-Reihe zeigt zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Kieselalgen und Autofelgen oder geht der Frage nach, ob aus Spinat Strom entstehen kann. Dass der Storch nicht nur kleine Babys bringt, sondern uns auch das Fliegen lehrte oder Kater Kasimir nicht nur zum Schnurren und Streicheln da ist, sondern seine Pfoten Vorbild für sichere und benzinsparende Autoreifen waren, sind gleichfalls Themen. Und da der Sommer vor der Tür steht... Vielleicht versuchen wir einfach intelligent wie unsere Bäume zu schwitzen oder hängen - nein - kleben uns kopfüber an einen schattigen Platz an die Wand, ähnlich wie es Geckos mit ihren fein behaarten Lamellenfüßchen können. Forscher haben bereits nach deren Vorbild ein Klebeband entwickelt, das so stark ist, dass man mit einem etwa DIN-A4-großen Stück einen vier Tonnen schweren Elefanten an die Wand kleben könnte. . Auf jeder Doppelseite dieses sehr empfehlenswerten Buches zeigen großformatige Detailaufnahmen einerseits das Vorbild in der Natur und andererseits, wo sich die Erkenntnisse der Bionik im Alltag wiederfinden. Zahlreiche Infoboxen erläutern genau, wie sich die Wissenschaft die Tricks der Natur zunutze macht. Durch das Buch begleiten den Leser die beliebten Charaktere Kalle Clever und Maja. Ihr Staunen über die genialen Fähigkeiten und Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen überträgt sich bestimmt auch auf die kleinen Forscher. . Um abschließend noch einmal auf die eingangs erwähnte dicke Nase zu kommen: Die schnellsten Schwimmer unserer Spezies - der Menschen - erreichen übrigens gerade einmal acht Stundenkilometer. Zu überlegen wäre, ob vielleicht eine rote Clownsnase doch noch für das eine oder andere km/h mehr zu gebrauchen wäre. Ein Versuchsexperiment für den Bioniker von morgen, der dieses Buch gelesen hat und hernach mit "Hai-Tech" einfach schneller, nein, cleverer durchs Leben (oder Wasser) gleiten kann.   (4)
Tags: ab 9 jahren, biologie, bionik, kinder, technik   (5)

  

 

Der Roman ohne E Der Roman ohne E

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Der Roman ohne E


Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei wissenmedia, 01.04.2012
ISBN 9783577091152
Genre: Comic

 
Rezension:  
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Bitte niemals pünktlich sein! Bitte niemals pünktlich sein!

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benimmirrtümer
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benimmirrtümer

Bitte niemals pünktlich sein!


Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei wissenmedia, 01.04.2012
ISBN 9783577146579
Genre: Comic

 
Rezension: Auf welchen Trinkspruch sollte man in Rumänien unbedingt verzichten? . Wenn man jemanden lobt, hebt man den Daumen. Beim Verneinen schüttelt man den Kopf. Und hebt man Daumen und Zeigefinger bekommt man prompt zwei Bier. Was in Deutschland problemlos klappt, kann im Ausland zur kleinen Katastrophe werden. Manchmal ist ein- und derselbe Fingerzeig in einem Land noch völlig harmlos, in einem anderen jedoch eine äußerst vulgäre Beleidigung. Scheinbar harmlose Gesten oder Worte gelten in anderen Kulturkreisen unter Umständen als schlimmer Fauxpas. Es ist daher nicht von Nachteil, sich vor einer geplanten Reise über die Bräuche und Gepflogenheiten in seinem Reiseland zu erkundigen. . So kann es zum Beispiel in den USA riskant sein, jemandem zu nahe zu treten. Als Mann sollte man niemals eine Frau berühren, die nicht die eigene ist. Schnell kann es sonst passieren, dass man wegen sexueller Belästigung angezeigt wird. Ganz anders verhält es sich in Argentinien. Direkter Körperkontakt während einer Unterhaltung ist in südamerikanischen Ländern gang und gäbe. Und in Ägypten kann es in einem fast leeren Bus passieren, dass der einzige Zusteigende sich neben einen setzt. Ägypter stellen sich den natürlichen Anziehungskräften zwischen Körpern nicht entgegen. Problematisch wird es allerdings in Brasilien, wenn Sie als Mann die Beine übereinander schlagen. Es sei denn Sie wollen von einem anderen Mann zu einem Tête-à-Tête eingeladen werden. In Italien wiederum gibt man sich sofort als kulturloser Tourist zu erkennen, wenn man nach dem Mittag- oder Abendessen einen Cappuccino bestellt. Und in einem französischen Restaurant wartet man unbedingt, bis der Kellner kommt und den Platz zuweist. Diesen hat man dann auch ohne Protest zu akzeptieren, auch wenn man womöglich lieber in der anderen Ecke des Raumes diniert hätte. In Sachen Reise-Knigge ist vor allem China für Europäer ein kompliziertes Terrain - oft mit denselben Abweichungen von der Gewohnheit wie in anderen Teilen Asiens. Dabei sind Armgerangel oder gar echte Handgreiflichkeiten, wenn es um das Bezahlen einer Rechnung geht, noch amüsant. Um letztendlich noch die Frage in der Überschrift zu beantworten: Hier wartet Seite 120 mit der Lösung auf: "Sollten Sie in Rumänien in eine Trinkrunde geraten, tun Sie gut daran, beim Anstoßen auf ein beherztes 'Prost!' zu verzichten. Denn 'prost' ist (eben auch) Rumänisch und bedeutet 'Dummkopf'. Sagen Sie stattdessen 'Noroc!' und alles ist gut. . Fazit: Hätten Sie den "Auslands-Knigge" gelesen, wäre Ihnen das nicht passiert. Diese und andere Beispiele dafür, wie verschieden die Kulturen dieser Welt sein können, hält das schmale Büchlein bereit. Es bietet dem Leser eine unterhaltsame Lektüre, die auf kleine Fallen aufmerksam macht, die im Ausland lauern und verrät auch, wie man diese umschifft. Ein Anhang vervollständigt die "Reise um die Welt". Er präsentiert alle im Buch behandelten Länder mit Lageskizze, Grunddaten und Angaben zur Bevölkerung. Wer jedoch ein richtiges Handbuch erwartet, der wird enttäuscht sein. Eher ist es eine amüsante Reise durch diverse Ländersitten und -tabus.   (1)
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Krawumm! Krawumm!
Florian Freistetter

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Krawumm!

Florian Freistetter
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ecowin Verlag, 01.04.2012
ISBN 9783711000255
Genre: Sach-/Fachbuch

 
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Die Versuchungen der Fremde Die Versuchungen der Fremde
Ilija Trojanow

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Die Versuchungen der Fremde

Ilija Trojanow
Fester Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Malik, 09.11.2011
ISBN 9783890294049
Genre: Sonstiges

 
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