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Magyria Das Herz des Schattens
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vampire, liebe, budapest, magyria, hanna

Magyria Das Herz des Schattens

Lena Klassen
Flexibler Einband: 573 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783442268108
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Magyria 2 - Die Seele des Schattens
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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Magyria 2 - Die Seele des Schattens

Lena Klassen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.01.2013
ISBN 9783442268948
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Die Handlung:
Hanna, die als Au-pair-Mädchen in Ungarn arbeitet, hat einiges durchgemacht. Ihr Freund Mattim ist ein Vampir und kommt aus einer anderen Welt, die Magyria genannt wird. Réka die Tochter ihrer Gastfamilie ist beinahe gestorben und nur mit Mühe und Not konnte Mattim mit seinem Vater die Pforte nach Magyria schließen. Zuerst scheint alles friedlich, doch dann taucht der Vampir Kunun wieder auf und Mattim und Hanna ist klar, dass er da weiter machen wird, wo er aufgehört hat. Er möchte Magyria einnehmen.
Hanna und Mattim versuchen den König zu überzeugen, dass Licht und Schatten nur gemeinsam existieren können und möchten Frieden zwischen den Vampiren und den Menschen Magyrias schaffen. Doch weder der König, noch Kunun möchten davon etwas hören.

Meine Meinung:
Die Handlung beginnt vierzehn Tage nach den Geschehnissen des Vorbandes und der Einstieg war für mich sehr leicht möglich.
Dadurch, dass man als Leser Magyria schon kennt, fehlen ausschweifende Beschreibungen, die mich im Vorband etwas gestört haben. Der Großteil der Handlung spielt sich in Magyria ab, was ich etwas schade finde, da mir gerade die Passagen in Ungarn sehr gut gefallen.
Insgesamt gibt das Buch ein hohes Tempo vor und die Ereignisse überschlagen sich zusehends. Es passiert sehr viel in dem Buch und man erfährt noch mehr über die Vampire und wie sie mit den Wölfen zusammenhängen.
Besonders interessant finde ich die Idee, wie Lena Klassen das Thema Vampire, was schon so oft in der Literatur verwendet wurde, aufgreift und durch neue Ideen so verändert, dass es einige neue Aspekte an ihnen zu entdecken gibt.
Leider ist mir die Handlung stellenweise zu vorhersehbar und es gibt nur sehr wenige überraschende Wendungen, was meinen Lesespaß etwas gemindert hat.
Dafür hat es mir außerordentlich gut gefallen, dass Lena Klassen die beiden verfeindeten Parteien nicht in "gut" und "böse" unterteilt. Man kann die Beweggründe beider Seiten nachvollziehen und keine ist unfehlbar, auch wenn die Vampire auf den ersten Blick nur grausam und böse sind.
Das Ende ist in sich abgeschlossen und viele Fragen sind geklärt, dennoch bietet die Handlung noch einiges für den dritten Band.

Die Protagonisten:
Hanna, das deutsche Mädchen ist mir schon im Vorband ans Herz gewachsen. Sie würde für die Menschen, die ihr etwas bedeuten alles tun und ist einfach ein sympathischer Mensch, der es in letzter Zeit nicht einfach hatte.
Mattim, der ehemalige Lichtprinz und Vampir, liebt Hanna über alles und würde für sie alles tun. Dennoch liebt er immer noch seine Heimat und würde sie gerne retten.
Kunun ist Mattims Bruder und der Anführer der Vampire. Er ist mir generell unsympathisch, da er seine Ziele ohne Rücksicht auf Verluste erreichen möchte.
Die Hauptprotagonisten sind insgesamt facettenreich und teifgründig ausgearbeitet. Die Nebenprotagonisten dagegen erscheinen mir stellenweise zu blass und eintönig.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil von Lena Klassen ist insgesamt sehr eingängig und spannend, dabei sehr bildlich und stellenweise erinnert das Buch an ein Märchen. Er ist für ein Fantasybuch auch recht einfach gehalten, so dass man sich beim Lesen nicht allzu sehr konzentrieren muss.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, so dass hier eher eine allwissende Erzählsituation vorherrscht, was gut zu dem Buch passt.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover finde ich wunderschön und es passt zu dem stellenweise märchenhaften Eindruck des Buches. Dazu ist es ähnlich, wie das des Vorbandes und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Der Titel passt ebenfalls, auch wenn man den erst richtig versteht, wenn man das Buch durchgelesen hat.

Fazit:
"Magyria 2- Die Seele der Schatten" ist eine insgesamt gelungene Fortsetzung, die mir viele schöne Leserunden berschert hat, auch wenn sie mich nicht völlig überzeugen konnte. Stellenweise ist es sehr vorhersehbar, aber auch spannend und die Idee des Buches gefällt mir gut.

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Evernight - Tochter der Dämmerung: Roman
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Evernight - Tochter der Dämmerung: Roman

Claudia Gray
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 27.07.2010
ISBN B004P1JBBO
Genre: Sonstiges

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Stolz der Kriegerin
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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Stolz der Kriegerin

Sandra Melli
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.11.2012
ISBN 9783426504178
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Geschichte:
Laisa, das Katzenmädchen, dass man schon in "Stern der Göttin" kennengelernt hat, erhält einen neuen Auftrag um die Dämmerlande vor dem Krieg zu bewahren.
So muss sie eine Prinzessin geleiten, die einen verfeindeten König heiraten soll. Gegen diese Hochzeit hat so gut wie jeder etwas einzuwenden und so sind die Probleme vorprogrammiert. Doch Laisa gibt nicht auf und mit der Unterstüzung ihrer Freunde und Gefährten begibt sie sich auf die riskante Reise.

Der Einstieg in die Welt der Dämmelande ist mir relativ schwer gefallen. Die einzelnen Völker und verschieden Begriffe sind nicht ganz so einfach und ich bin des Öfteren durcheinander gekommen. Zwar kannte ich einen Großteil noch aus dem ersten Band, aber ohne den Anhang wäre ich stellenweise aufgeschmissen gewesen. Leider hat das meinen Lesespaß zu Beginn sehr getrübt, aber nachdem ich mich wieder in die Welt des Buches eingefunden habe, hat es mir Spaß gemacht die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die nebeneinander herlaufen zu verfolgen und zu sehen, wie diese zum Schluss zusammenführen.
Denn an sich ist alles sehr gut ausgeklügelt und die Idee der unterschiedlichen Farben und Reiche ist komplex und interessant. Die Völker und Länder sind hier in sechs Farben unterteilt und magisch begabte Wesen, können die Zugehörigkeit der Farbe sehen. Wenn jemand in einem Land einer anderen Farbe ist, kann es vorkommen, dass er das Essen dort nicht verträgt und sich nicht wohl fühlt oder sogar Schmerzen hat. Das hängt dann jeweils von der Farbe ab. Diese Idee hat mich schon beim Vorband fasziniert.
Dazu mag ich besonders, dass es verschiedene Lebewesen, wie die Katzenwesen gibt. Die haben es mir besonders angetan und viel zu meinem Lesegenuss beigetragen.
Insgesamt baut sich auch durchgehend ein Spannungsbogen auf, mit überraschenden Wendungen und es gibt nur wenige Stellen, bei denen ich mich gelangweilt habe. Ein paar Passagen hätten zwar meiner Meinung nach abgekürzt werden können, aber dafür hat mir das Ende sehr gut gefallen.

Die Protagonisten:
Laisa ist eine wunderbare Protagonistin, die mir schon im Vorband sehr gut gefallen hat. Sie hat viel zu meinem Lesevergnügen beigetragen, denn sie ist mutig, verspielt, leicht reizbar, etwas eigen, aber nimmt ihre Pflicht ernst und ist geschickt. Sie reagiert oft nicht, wie ein Mensch und das finde ich sehr interessant, weil man ihr Verhalten nicht vorraussehen kann.
Die anderen Protagonisten werden hier im Gegensatz zu Band eins etwas mehr beleuchtet, auch wenn sie weiterhin eher im Hintergrund bleiben.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr komplex, aber gut nachvollziehbar. Die Dämmerlande und die Hintergründe sind gut ausgearbeitet und sind detailliert beschrieben. Wer allerdings ein leichtes Leservergnügen für zwischendurch sucht, sollte eher davon Abstand nehmen, weil es doch verwirrend sein kann und man aufmerksam lesen muss.
"Stolz der Kriegerin" ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben, so dass man als Leser einen Gesamtüberblick über das Geschehen in den Dämmerlanden bekommt und sehr viele Handlungsstränge zu verfolgen hat. Ich persönlich hätte lieber mehr von Laisa gelesen.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover zeigt eine Frau mit Katzenaugen und roten Haaren, so dass es gut zum Vorband passt und Wiedererkennungswert hat. Allerdings passt die Frau nicht so ganz, da Laisa zwar Katzenaugen hat, aber sonst kein Mensch ist. Sie hat Fell, Katzenohren und Schnurrhaare und da sie die Hauptprotagonistin ist, wäre ein anderes Cover passender gewesen.
Der Titel passt zu Laisa und somit auch zu der Handlung.

Fazit:
"Stolz der Kriegerin" bietet eine komplexe und faszinierende Welt, mit einer tollen Hauptprotagonistin und einer interessanten Idee. Für Highfantasy-Fans dürfte es das Richtige sein.

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Reckless – Lebendige Schatten
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382 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 76 Rezensionen

fantasy, märchen, fuchs, reckless, motte

Reckless – Lebendige Schatten

Cornelia Funke , Lionel Wigram , Cornelia Funke
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.09.2012
ISBN 9783791504896
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte:
Die Geschichte schließt fast nahtlos an den Geschehnissen des ersten Bandes "Reckless- Steinernes Fleisch" an. Jacob hat Will von seinem Fluch befreit und muss dafür einen hohen Preis zahlen. Eine Motte befindet sich auf seiner Brust und wenn sie ihn sechs mal gebissen hat, fliegt sie zu ihrer Herrin, einer Fee, zurück und Jacob muss sterben. Jetzt macht er sich auf die Suche nach einem Gegenmittel. Fuchs ist wie immer an seiner Seite. Doch die Zeit rennt und er ist nicht als einziger interessiert an dem Gegenstand, der vielleicht sein Leben retten kann. Der Goyl Nerron ist ihm dicht auf den Fersen.

Nachdem ich Band eins gelesen habe, hat es mich davor gegraut, Band zwei in die Hand zu nehmen. Meine Rezension ist alles andere als positiv ausgefallen und so habe ich befürchtet, dass mich auch dieser Band enttäuscht zurücklassen würde. Mein einziger Grund es zu lesen war, dass ich es als Leseexemplar bekommen habe. Ich bin niemand, der Leseexemplare positiv bewertet, auch wenn mir das Buch nicht gefallen hat, wie jetzt vielleicht manche Leser meiner Rezension denken mögen.
Zum Glück hat mich der zweite Band überrascht und ich bin froh ihm eine Chance gegeben zu haben.

In diesem Band gibt es sehr viele überraschende Wendungen, die mir beim Vorgänger einfach gefehlt haben. Es ist spannend und hat mich sehr schnell fesseln können. Der Plot hat mir sehr gut gefallen und er ist dieses Mal nicht so überladen mit Märchenfiguren. Zwar gibt es auch hier viele Märchenfiguren und Legenden, aber es ist viel besser ausbalanciert, als in Band eins. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass es zu überladen ist, sondern habe die Verknüpfungen genossen.
Zwar fehlen mir immer noch die Hintergründe und Erklärungen zur Enstehung der Spiegelwelt, aber da das Gesamtbild mir gut gefallen hat, habe ich es als nicht allzu schlimm empfunden.
Die einzelnen Kapitel sind etwas länger als beim Vorgänger und somit wirkt die ganze Handlung nicht so abgehackt und ich konnte mich viel besser darauf einlassen.
Das Ende ist grandios und lässt viele Fragen offen, die hoffentlich auf einen dritten Band hinweisen.

Die Protagonisten:
Auch mit den Protagonisten konnte ich mich viel besser anfreunden, als beim Vorgänger und ich habe permanent mit ihnen gefühlt und auch die Handlungen nachvollziehen können.
Fuchs, die ich schon vorher gemocht habe, ist mir hier richtig ans Herz gewachsen und man erfährt endlich mehr über ihre Vergangenheit, was ihr viel mehr Tiefe verleiht. Ihre ganze temperamentvolle und liebenswerte Art hat mich völlig überzeugt. Dazu entwickelt sie sich von der Füchsin zur Frau, was sie noch sympathischer macht.
Auch Jacob habe ich viel mehr ins Herz geschlossen und konnte mich viel besser auf sein Schicksal einlassen. Er entwickelt sich zu Band eins und auch in dem Buch macht er noch charakterliche Entwicklungen durch und merkt, was wirklich wichtig ist.
Selbst den Goyl Nerron habe ich irgendwie ins Herz geschlossen, was wohl daran liegt, dass er oft untypisch für einen Goyl handelt.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist emotionaler, als beim Vorgänger, eingängig und leicht zu lesen. Vor meinen Augen ist die Spiegelwelt lebendig geworden, auch wenn der Schreibstil zeitweise noch an ein Märchen erinnert und weiterhin durch häufige Perpektivwechsel (personaler Erzähler) besticht.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt zum Vorgänger und perfekt zu der Handlung, da es die Motte, die auf Jacobs Brust sitzt und den Spiegel zeigt. Es wirkt stimmig und ist völlig nach meinem Geschmack.
Der Titel passt ebenfalls recht gut und macht neugierig.

Fazit:
Wer Band eins gemocht hat, wird Band zwei lieben. Wer von Band eins enttäuscht war, sollte Band zwei zumindest eine Chance geben. Mich hat das Buch positiv überrascht und ich bin froh, es gelesen zu haben.

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Reckless - Steinernes Fleisch
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1.157 Bibliotheken, 15 Leser, 21 Gruppen, 164 Rezensionen

märchen, fantasy, spiegel, brüder, stein

Reckless - Steinernes Fleisch

Cornelia Funke , Lionel Wigram
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 14.09.2010
ISBN 9783791504858
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte:
Jacob Reckless geht schon viele Jahre in der Spiegelwelt ein und aus. Dort regieren Märchen und Mythen. Der Weg in die Spiegelwelt führt durch einen magischen Spiegel in dem Arbeitszimmer seines verschwundenen Vaters. Oft verbringt er ganze Monate dort und hat sich als bester Schatzjäger einen Namen gemacht. Doch eines Tages ist er unachtsam und sein Bruder Will folgt ihm. So märchenhaft und wunderschön die Spiegelwelt auch ist, sie ist sehr gefährlich und das muss Will am eigenen Leib erfahren. Nachdem er von einem Goyl, einem Wesen aus Stein, veletzt wird, wird er nach und nach selber zum Goyle und seine Haut verwandelt sich in Jade. Jacob macht sich große Vorwürfe und setzt alles daran mit seiner alten Freundin Fuchs (einer Gestaltwandlerin) und Wills Freundin Clara den Fluch zu brechen, an dem eine Fee Schuld ist.

Als Leser steigt man an dem Punkt der Geschichte ein, an dem Will sich so langsam in einen Goyle verwandelt. Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen, obwohl ich erst etwas verwirrt war und mich in der Spiegelwelt zurechtfinden musste. Die Beschreibungen der Spiegelwelt sind dabei so gut gewählt, dass ich schnell einen groben Überblick hatte.
Allerdings wird bis zum Schluss nicht klar, wieso es den Spiegel gibt, der in die Welt führt und was die Hintergründe sind. Da fehlen mir einfach Erklärungen.
Die Handlung an sich ist interessant und mir gefällt es, wie die verschiedenen Märchen und Mythen damit verknüpft sind und immer wieder Gegenstände aus verschiedenen Märchen auftauchen. Allerdings treten diese etwas zu gehäuft auf und es wirkt für die wenigen Seiten etwas überladen. Es wäre für mich eine bessere Mischung gewesen, wenn Cornelia Funke auf ein paar Elemente verzichtet hätte.
Dazu ist die Handlung stellenweise vorrausschaubar und es gibt nur wenige überraschende Wendungen. Dafür hat mir das Ende und die Verwicklungen, die dahin geführt haben gut gefallen.
Die einzelnen Kapitel sind kurz und wirken irgendwie lieblos aneinander gereiht, abgehackt und haben eher Ähnlichkeit mit einem Märchenbuch, als mit einem Roman. Das war leider nicht so wirklich nach meinem Geschmack.
Spannung hat sich dabei nur mäßig aufgebaut, obwohl sich die Ereignisse überschlagen. Das mag vor allem daran liegen, dass ich keinen wirklichen Bezug zu den Protagonisten bekommen habe. Die Grundstimmung des Buches ist trotz des märchenhaften Hintergrundes eher düster.

Die Protagonisten:
Durch häufige Perspektivwechsel habe ich insgesamt keinen wirklichen Bezug zu den einzelnen Protagonisten gefunden und konnte somit auch nicht wirklich mit Will und Jacob mitfiebern, obwohl ich die Grundidee von Jacob (ein Schatzjäger, der alles daran setzt seinen Bruder zu retten) sehr ansprechend finde.
Einzig mit Fuchs konnte ich mich anfreunden und sie hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht einfach weggelegt habe. Sie ist stark und mutig, hat aber auch eine verletzliche Seite und ich mag ihr aufbrausendes, aber liebevolles Temperament.
Die einzelnen Protagonisten bleiben insgesamt sehr flach und selbst über Fuchs erfährt man nicht viel. Man hätte so viel mehr aus den einzelnen Figuren machen können.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist hier ebenfalls eher enttäuschend und so gar nicht so, wie ich ihn von Cornelia Funke gewohnt bin. Zwar ist er einfach zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin, aber er wirkt abgehackt, vermag keine Spannung aufzubauen und es kommen nur wenige Emotionen beim Leser an.
Häufige Perpektivwechsel (personaler Erzähler) erschweren zusätzlich das Einfinden in die Geschichte.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt sehr gut zu dem Inhalt und zeigt Will als Goyle und den Spiegel. Es ist nach meinem Geschmack und wirkt stimmig.
Der Titel passt ebenfalls sehr gut.

Fazit:
Für mich war das Buch leider enttäuschend. Man hätte sehr viel mehr aus der ansprechenden Grundidee machen können.

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