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Untot - Pausensnack
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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Untot - Pausensnack

Kirsty McKay
E-Buch Text
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2013
ISBN B00BYZ9RKO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Worum geht es?
"Untot- Pausensnack" spielt in der Woche nach dem Busunglück, mit dem der erste Band der Reihe aufhört. Band zwei wird dann sechs Wochen danach spielen.
Es ist eine kurze Zwischenepisode, in der es kurze Abschnitte zu verschiedenen Geschehnissen gibt, die in Wochentagen gegliedert sind.

Meine Meinung
Der Titel "Pausensnack" passt vortrefflich zu diesem kleinen, aber feinen eBook. Als Leser bekommt man kleine Häppchen serviert, die die Vorfreude auf die Fortsetzung schüren.
Dabei werden verschiedenen Perspektiven beleuchtet und man lernt viele neue Protagonisten kurz kennen. Aber auch Alice und Smitty, die in dem ersten Band zu den Hauptprotagonisten zählen, werden kurz erwähnt.

Der Einstieg ist dabei sehr gut gewählt, da man zum ersten Mal die Verwandlung in einen Zombie aus der Sicht des Betroffenen erfährt. So bekommt man ganz neue Einblicke in die Welt, die Kirsty McKay geschaffen hat. Auch über die Firma Xanthro, die das Virus ausgelöst hat, erfährt man mehr und bekommt einige Hintergrundinformationen, die mir gut gefallen haben.

Der Schreibstil ist genau, wie in "Untot- Lauf so lange du noch kannst" sehr jugendlich und auch umgangsprachlich gehalten, dabei einfach und locker zu lesen. Der Schreibstil mag den einen oder anderen abschrecken, aber ich mag ihn insgesamt sehr gerne, weil er für mich dazu gehört.
Alles in allem hat mir diese Kurzepisode gut gefallen und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Das wird zusätzlich dadurch unterstützt, dass in dem eBook eine Leseprobe zu dem zweiten Band vorhanden ist, die eindeutig Lust auf mehr macht.

Mein Fazit
Mit "Untot- Pausensnack" hat Kirsty McKay eine nette Zwischenepisode geschaffen, die Lust auf mehr macht.
Dabei ist der Titel Programm.

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Macht der Seelen - Calling Crystal
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(34)

94 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

seelenspiegel, xav, crystal, zed, sky

Macht der Seelen - Calling Crystal

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DTV, 01.05.2013
ISBN 9783423760706
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Worum geht es:
Crystal ist ein Savant, nur leider hat sie nur die Fähigkeit Dinge wieder zu finden. Seitdem sie klein ist, bekommt sie zu spüren, dass sie nicht wirklich dazugehört. Denn wenn ein Savant mit ihr telepathisch Kontakt aufnehmen möchte, wird ihr schlecht. So führt sie ein Leben im Schatten ihrer beliebten Schwester Diamond. Als Diamond in Denver auf ihren Seelenspiegel (einer der Benedict Brüder) trifft, wollen beide keine Zeit verlieren und schnell heiraten. So bekommt Crystal die Aufgabe den Junggesellinnenabschied von Diamond auszurichten. Dieser scheint ein voller Erfolg zu werden, doch dann kommt alles anders und auf einmal muss Crystal ihre Fähigkeiten nutzen und lernt Xav näher kennen...

Meine Meinung:
Nachdem mir der zweite Band schon sehr gut gefallen hat, musste ich unbedingt auch den Abschlussband lesen, der sich nach einem etwas schwierigen Einstieg als wahrer Lesegenuss entpuppt hat.
Der Einstieg ist mir deshalb etwas schwer gefallen, weil ich Crystal als Protagonistin zuerst als etwas nervig empfunden habe. Aufgrund ihrer Vergangenheit hat sie so gar kein Selbstwertgefühl und ist eher unsicher und depressiv veranlagt. Das ändert sich dann nach und nach, so dass ich mich besser auf sie einlassen konnte. So ist sie mir schnell doch sehr sympathisch geworden und ihre ganze Entwicklung ist überraschend, aber ganz nach meinem Geschmack.
Als sie dann die Benedict Brüder kennenlernt, legt sie sich immer mit Xav an, den sie zuerst gar nicht leiden kann. Diese Begegnungen haben mir viel Spaß bereitet und ich finde es gut, dass Xav und Crystal sich quasi als normale Menschen kennenlernen, weil sie nicht wissen, wer der Seelenspiegel ist und das auch nicht über Telepathie herausfinden können. Dabei lernt man von Xav eine ganz neue Seite kennen und merkt, dass er ein sehr tiefgründiger Protagonist ist.
In dem ganzen Buch lernt man altbekannte, aber auch neue Protagonisten kennen, die die Handlung sehr gut ergänzen und insgesamt authentisch dargestellt werden.

Unterstützt wurde mein positiver Gesamteindruck durch einen sehr ansprechenden und einfach gehaltenene Schreibstil. So fliegen die Seiten beim Lesen nur so dahin.
Da die ganze Handlung aus der Ich-Perspektive von Crystal erzählt wird, ist sie insgesamt umgangssprachlich und eher jugendlich gehalten. Dabei werden sehr gut Crystals Gefühle und Gedankengänge übermittelt.

Die Handlung beginnt zuerst recht unspektakulär und seicht, aber durch den überaus interessanten Haupthandlungsort Venedig, hat mich das nicht weiter gestört. Ich liebe Bücher, die in Venedig spielen und durch bildhafte Beschreibungen in dem Buch, hat man als Leser das Gefühl diese Stadt hautnah mitzuerleben.
Der Haupteil der Handlung besteht eher daraus den Leser mit Humor zu unterhalten. Zwar gibt es auch einen spürbaren Spannungsbogen und überraschende Wendungen, aber im großen und ganzen überwiegt der Humor und Crystals Entwicklung.
Was mir hier besonders gefallen hat, ist, dass jedes Buch der Trilogie völlig anders ist und man hier keinen Abklatsch der Vorbände vorgesetzt bekommt, sondern etwas völlig eigenes und interessantes.
Das Ende ist abgeschlossen und man weiß, warum es eine Trilogie ist, obwohl noch nicht alle Benedict-Brüder ihren Seelenspiegel gefunden haben. Dieses Ende hat mir außerordentlich gut gefallen, denn es verleiht einen völlig neuen Blick auf die Savants und lässt den Leser zufrieden zurück.

Mein Fazit:
Mit "Calling Crystal" lernt man als Leser noch eine ganz andere Seite der Savants kennen, die mir sehr gut gefallen hat. Mit einem sehr ansprechenden Schreibstil, einem tollen Handlungsort, tiefgründigen Protagonisten und Witz und Humor, kann es durchaus begeistern. Unterstützt wird das Ganze durch überraschende Wendungen.
Fans der Reihe sollten sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen, denn für mich war es ein würdiger, wenn auch nicht komplett perfekter, Abschluss der Trilogie.

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Elysion
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(34)

61 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

Elysion

Thomas Elbel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2013
ISBN 9783492268813
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Handlung:  
Cooper lebt im Jahre 2135. Die Menschen leben dort nach Kriegen und dem Auftauchen der Malachim sehr unterschiedlich. Woher die Malachim kommen, weiß keiner. 
Die Einen leben unter der Kontrolle des Pontifex und der Malachim in Elysion mitten im Wald, die Anderen versuchen in den verwaisten Städten zu überleben. Cooper gehört zu den Menschen, die ihr Glück in den alten Städten versuchen. Um ihr Überleben zu sichern, tötet sie die gottgleichen Malachim, die über besondere Mächte verfügen und gewinnt so die Droge Teer. Teer verleiht dem Konsumenten erstaunliche Fähigkeiten, macht aber auch sehr abhängig. Eines Tages trifft sie bei der Jagd wieder mal auf einen Malach, doch irgendetwas geht dabei schief und von da an, beginnt sich ihr Leben für immer zu verändern...

Meine Meinung:
     
Den Debütroman von Thomas Elbel "Asylon" kenne ich nicht, dennoch habe ich schon viel gutes davon gehört. Als ich dann von "Elysion" gehört habe, war mir klar, dass ich dieses Buch lesen muss und ich wurde nicht enttäuscht. Die Grundidee ist völlig nach meinem Geschmack und auch die Umsetzung ist gut gelungen. Mir gefällt der Mix aus Dystopie, Thriller und Fantasy, obwohl sich die Dystopie-Elemente eher weiter im Hintergrund abspielen. 

Von der ersten Seite an, war ich gefesselt. Der Einstieg ist sehr rasant gewählt und man wird als Leser direkt in das Geschehen hineingeschmissen. Nach und nach versteht man mehr von der Welt in der Cooper lebt, die doch ganz anders ist, als wir sie kennen.
"Elysion" ist durchweg spannend und es kommt keine Langeweile auf, da in dem ganzen Buch viel passiert und es immer wieder überraschende Wendungen gibt. Selbst, wenn man denkt, dass Thomas Elbel einen nicht mehr überraschen kann, passiert auf einmal etwas unvorhersehbares.
Unterstützt wird dieses Gefühl dadurch, dass das Buch aus vielen verschiedenen Perspektiven geschildert wird (personaler Erzähler). 
Dabei hat es mich allerdings etwas gestört, dass die einzelnen Abschnitte der Perspektiven oft sehr kurz sind und es für meinen Geschmack zu oft zu einem Wechsel kommt. Oft enden die Abschnitte sehr abrupt, was einerseits die Spannung hebt, andererseits, aber auch verwirren kann. Hier hätte ich mir ein paar längere Abschnitte gewünscht.

Durch die verschiedenen Perspektiven existieren viele verschiedene Handlungsstränge nebeneinander, die erst nach und nach zusammenlaufen und zum Schluss ein stimmiges Ganzes ergeben und das ganze Buch recht komplex machen. Die Umsetzung der verschiedenen Handlunsgstränge, hat mir außerordentlich gut gefallen, da man so auch die einzelnen Protagonisten besser kennenlernt und versteht. Das führt dazu, das man sogar die Handlungsweisen unsympathischer Menschen ein Stück weit nachvollziehen kann.
Die Protagonisten sind dabei sehr gut und authentisch ausgearbeitet und bieten ein gewisses Maß an Tiefgründigkeit. Besonders Cooper, als Hauptprotagonistin hat mir gut gefallen. Sie hat sich ihren Platz in der Welt hart erkämpft und würde alles dafür tun, dass alles so bleibt.

Mein positiver Gesamteindruck wird außerdem durch einen sehr fesselnden, temporeichen und eingängigen Schreibstil unterstützt, der eigentlich sehr einfach und schlicht gehalten ist, so dass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Was Thomas Elbel besonders gut gelungen ist, ist, dass er sich mit seiner Ausdrucksweise jeder Perspektive anpasst.
"Elysion" gipfelt in einem spannenden und tollen Finale, das mir sehr gut gefallen hat und obwohl alle Fragen beantwortet werden, weist der Epilog ein offenes Ende auf, so dass ich mir sehr gut eine Fortsetzung vorstellen könnte.

Fazit:     
Wer nach einem spannenden und fesselnden Buch sucht und sich an viele wechselnde Perspektiven nicht stört, sollte sich "Elysion" nicht entgehen lassen.
Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und wurde immer wieder überrascht. Thomas Elbel hat mit seinem zweiten Roman ein einzigartiges Buch erschaffen.
(4,5 Punkte)

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Warm Bodies
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(24)

51 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

zombie, zombies, romantasy, apokalypse, fantasy;

Warm Bodies

Isaac Marion
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Tropen bei Klett-Cotta, 21.02.2013
ISBN 9783608501292
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Die Handlung:  
Im post-apokalyptischem Amerika lebt der Zombie R. Er ist nicht gerne ein Zombie, nimmt aber alles so hin, wie es nun einmal ist. Er lebt mit vielen anderen Zombies in einem Flughafen. Die letzten Menschen leben verbarrikadiert hinter hohen Mauern und unternehmen nur Streifzüge in die "Außenwelt", um Medikamente und andere Dinge zu bergen.
Als R mit einigen anderen Zombies auf die Jagd nach Menschen geht, treffen sie auf eine kleine Gruppe von jungen Menschen und R frisst das Gehirn eines jungen Mannes. Dadurch erlebt er seine Gefühle und Vergangenheit. Der junge Mann, war mit Julie zusammen und hat sie geliebt. Als R dann Julie sieht, möchte er sie nicht fressen, sondern beschützen und nimmt sie mit zum Flughafen. 
Von da an verändert sich sein sonst beständiges Zombieleben für immer.

Meine Meinung:   
"Warm Bodies" ist zuerst völlig an mir vorbeigegangen, was wohl daran liegt, dass mich das Cover von "Mein fahler Freund" einfach gar nicht angesprochen hat. Deshalb habe ich mir nie die Kurzbeschreibung durchgelesen.
Nachdem es dann den ersten Trailer des Kinofilms gab, war das aber anders. In diesem Fall habe ich zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen.
Beides ist etwas unterschiedlich, aber hat mir gut gefallen. Was allerdings auffällt, ist das die Kleidung vom R auf dem Cover nicht zu der Kleidungsbeschreibung im Buch passt. Das hat mich aber nicht weiter gestört.

Die Handlung an sich ist eigentlich nicht sonderlich außergewöhnlich und der Handlungsstrang bietet nicht viele Überraschungen. R verliebt sich und verändert sich, seine Veränderung und die damit einhergehenden Probleme werden über das ganze Buch erzählt. Dennoch ist die Grundidee mal erfrischend anders, da Zombies in den meisten anderen Büchern nicht mehr denken können.
Das Ende ist dem Leser auch ohne den Film zu kennen relativ klar. Dennoch konnte mich das Buch durchweg fesseln und begeistern. 
Das liegt vor allem daran, dass die Handlung aus der Ich-Perspektive von R, dem Zombie, erzählt wird. So bekommt man als Leser einen Einblick in die Denkweise eines Zombies und wie sie "leben". Wie wenig Möglichkeiten sie haben miteinander zu kommunizieren und wie die Welt aus der Sicht der Zombies so ist.
Das hat zu der einen oder anderen humorvollen Stelle geführt und mit dieser teilweise sehr skurillen Umsetzung gibt es auch einige Aspekte, die zum Nachdenken anregen. Zu Beginn gibt es einige makabere und ecklige Szenen, die einen nicht kalt lassen.
Dazu gibt es einige spannende Stellen und eine Protagonistenentwicklung, die mir gut gefällt.

Neben R gibt es noch als Hauptprotagonistin Julie, die schnell merkt, dass R anders ist. Julie hatte kein einfaches Leben und ist sehr tough. Das Miteinander von Julie und R hat mir sehr gut gefallen und man merkt richtig, wann Julie ihre Einstellung zu ihm ändert. Alle anderen Protagonisten bleiben dabei etwas blass, aber da die beiden Hauptprotagonisten eine gewisse Tiefe aufweisen, fällt das nicht weiter ins Gewicht.
Unterstützt wird das Ganze durch einen sehr ansprechenden und einfach zu lesenden Schreibstil, der dafür sorgt, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich konnte richtig in die Welt von R versinken und habe das Lesen genossen. Dabei wurden perfekt die Gefühle der Protagonisten übermittelt, so dass man gar nicht anders konnte, als mit ihnen zu fühlen. 
Alles in allem habe ich das Lesen wirklich sehr genossen.

Fazit:   
"Warm Bodies" ist ein sehr spezielles Buch, das bestimmt nicht jedem gefällt.
Mich konnte es vor allem dadurch überzeugen, dass es mal erfrischend anders ist. Durch Humor, Tiefgründigkeit, tollen Protagonisten und einem sehr ansprechenden Schreibstil, hat es mir schöne Lesestunden bereitet.

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Artikel 5
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168 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

dystopie, moralmiliz, gewalt, jugendbuch, uneheliche kinder

Artikel 5

Kristen Simmons , Frauke Meier
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei IVI, 01.04.2013
ISBN 9783492702867
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:  
Ember und ihre Mutter leben alleine und geben sich Mühe nicht aufzufallen. Doch eines Tages wird Embers Mutter festgenommen, denn sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten der Vereinigten Staaten von Amerika verstoßen. Dieser Artikel lautet so: „Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.“ Da Embers Mutter nie mit ihrem Vater verheiratet war, hat sie ein Verbrechen begangen. Und auch Ember wird nicht in ihrer vertrauten Umgebung gelassen, sondern wird in eine Resozialisierungsanstalt gebracht. Ihr einziger Gedanke ist zu fliehen und ihre Mutter zu befreien. Doch das ist einfacher gesagt, als getan und so muss Ember sich von dem Soldaten helfen lassen, der sie gefangen genommen hat und mal ihr Freund war.

Meine Meinung:   
Als Dystopiefan habe ich mich schon sehr auf diese neue Dystopie gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt zwar das Originalcover besser, aber das deutsche Cover macht auch neugierig und der Titel ist mehr als passend.
Recht schnell bekommt man einen Eindruck von Embers Welt, die düster und bedrohlich ist. Nach dem Krieg hat sich die Gesellschaft komplett gewandelt. Es gelten die Moralstatuten, zu denen auch der Artikel 5 gehört. Die Regeln sind streng und wer sich nicht daran hält, wird hart bestraft. Es gibt Ausgangssperren und gesperrte Gebiete, die niemand betreten darf und es wird nur eine Religion zugelassen. Menschenrechte sind nichts mehr wert.

In dieser Welt ist Ember den Umständen entsprechend noch sehr behütet aufgewachsen, was dazu führt, das sie zu Beginn doch sehr naiv wirkt. Ihre Handlungen sind oft nicht unbedingt nachvollziehbar und sehr impulsiv. Dennoch kann ich sie verstehen, da sie die Grausamkeiten der Gesellschaft erst nach und nach am eigenen Leib erlebt und sich ihre Einstellung dadurch sehr verändert. Durch das Erlebte macht sie eine glaubhafte und gut durchdachte Entwicklung durch, so dass ich sie als Hauptprotagonistin schnell zu schätzen gelernt habe. Ich finde es toll, wie sehr sie sich für die Menschen, die sie liebt einsetzt.
Als weiterer Hauptprotagonist gibt es Chase, der einmal Embers Nachbarsjunge war und nun Soldat ist. Ember erkennt ihn kaum wieder, denn durch seine Erfahrungen hat er sich verändert. Ich wollte schnell mehr über ihn erfahren, da man durch ihn sehr gut verdeutlicht bekommt, wie falsch die neue Gesellschaft doch ist. 
Diese beiden Protagonisten, aber auch die Nebenprotagonisten haben ein gewisses Maß an Tiefe, so dass sie gut zu dem Gesamtkonzept des Buches passen.

"Artikel 5" konnte mich von der ersten Seite an fesseln, auch wenn ich mir noch ein paar Hintergrundinformationen zum Krieg und wie es zu dieser neuen Gesellschaft gekommen ist, gewünscht hätte. 
Die Spannung ist durch das ganze Buch spürbar und es gibt immer wieder Spannungshöhepunkte und ein grandioses Finale. Zwar sind einige Wendungen etwas vorhersehbar, aber dennoch konnte mich die eine oder andere Sache doch überraschen und auch schockieren. 
Unterstützt wird das Ganze durch einen sehr atmosphärischen und tollen Schreibstil, der mal sehr emotional ist und dann wieder mit einer Sachlichkeit, die Grausamkeiten des Buches darstellt, dass ich Gänsehaut bekommen habe. Da die ganze Handlung aus der Ich-Perspektive von Ember geschildert ist, kann man sich gut in sie hineinversetzen, selbst wenn man die Handlungen zuerst gar nicht verstehen kann.

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass mich das Buch auch zum Nachdenken gebracht hat, denn es wirft die Frage "Wie weit würdest du für einen geliebten Menschen gehen?" und andere moralische Fragen auf.  
So ist es für mich auch nicht weiter störend, dass hier viele schon bekannte Dystopie-Elemente auftauchen. Denn die ganze Umsetzung ist Kristen Simmons insgesamt trotz kleiner Unebenheiten sehr gut gelungen. Außerdem verknüpft sie Altbekanntes mit neuen Elementen.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Fazit:  
Kristen Simmons hat trotz einiger kleiner Unebenheiten und zu Beginn doch sehr naiven Protagonistin, eine eindrucksvolle Welt erschaffen. "Artikel 5" ist spannend, düster, brutal, grausam, sehr atmosphärisch und nicht für zartbesaitete Menschen geeignet. 
Für Dystopie-Fans bekommt es aber meine volle Leseempfehlung, denn ich habe das Buch verschlungen.

4,5 Punkte

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Elvancor - Das Land jenseits der Zeit
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91 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

ragnar, deutschland, gegenwart, fantasy, elvancor

Elvancor - Das Land jenseits der Zeit

Aileen P. Roberts
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.03.2013
ISBN 9783442478767
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Handlung:  
Die 18-jährige Lena hat sich die Zeit nach ihrem Abitur ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte sie viel verreisen, doch dann hat sie die Schuld für einen Unfall ihres damaligen Freundes auf sich genommen und muss nun Sozialstunden im Altenheim ableisten. Sie hasst die Arbeit dort, findet aber immer mehr gefallen an den Geschichten von Frau Winter, die ihr von dem magischen Land Elvancor erzählt. Als Frau Winters stirbt, schickt sie Lena zusammen mit ihrem Enkel Ragna auf eine geheimnisvolle Schatzsuche.

Meine Meinung:   
Der erste Band der Dilogie "Elvancor" ist ganz anders, als ich es erwartet habe. Das Buch hat mich zuerst durch sein wirklich schönes Cover angesprochen, das einfach magisch wirkt und völlig nach meinem Geschmack ist.
Dazu hat mich der Titel und der Klappentext neugierig gemacht. Ich habe erwartet, dass ein Großteil der Handlung in Elvancor spielt, aber dem ist nicht so. Eigentlich wartet man die ganze Zeit darauf, dass Lena und Ragna einen Weg in dieses geheimnisvolle Land finden, aber außer in den Geschichten von Frau Winters, ist das nicht der Fall. Es spielt nur ein minimialer Teil in Elvancor und so wie dieser Band endet, wird wohl erst der zweite Band in dem magischen Land spielen.
Auch so gibt es nur sehr wenige Fantasyelemente. Wer also auf ein Buch hofft, das ist einem fremden, magischen Land spielt und in dem es viele Fantasyelemente gibt, der dürfte hier enttäuscht werden.
Die Handlung konzentriert sich auf die Schatzsuche, die Arbeit im Altenheim und das Miteinander von Ragna und Lena, die sich langsam näher kommen und somit auch auf Lenas Gefühle.
Es ist nicht übermäßig spannend, hat aber dennoch eine große Faszination auf mich ausgeübt.

Mir persönlich hat das Buch insgesamt außerordentlich gut gefallen. Es ist nicht mein erstes Buch von Aileen P. Roberts, aber definitv mein liebstes. 
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, weil ich Lena als Protagonsitin von Beginn an als sympathisch und interessant empfunden habe. Dabei ist die Entwicklung von ihr über das ganze Buch spürbar. Von dem flippigen Partygirl, wird sie zu einem naturliebenden Menschen, die reifer und erwachsener wird. Diese Veränderung, die schleichend von sicht geht, hat mir gut gefallen.
Mit Ragna hatte ich zu Beginn so meine Probleme, da er eine sehr undurchsichtige Art hat. Er hat in seinem Leben schon einiges mitgemacht und viele Geheimnisse zu verbergen, was ihn im Laufe des Buches aber sehr interessant macht. 
Die Protagonisten sind außerordentlich gut ausgearbeitet und haben viel zu meinem Lesevergnügen beigetragen.

Untersützt wird das Ganze durch einen eingängigen, leicht zu lesenden Schreibstil, der zwar nicht übermäßig Spannung aufbaut, aber dennoch fesselnd ist, da es immer wieder ein paar Überraschungen gibt. Außerdem kann Aileen P. Roberts sehr gut Gefühle darstellen, so dass ich einfach mit Lena mitfiebern musste. Erzählt wird fast das ganze Buch aus der Sicht von Lena (personaler Erzähler), was mir gut gefallen hat.
"Elvancor" endet ziemlich offen und es sind noch viele Fragen ungeklärt, aber ich denke das Band 2 dadurch so einiges an Potenzial hat und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Fazit:   
Wer auf ein Buch in einer völlig fremden Welt, mit vielen Fantasyelementen hofft, dürfte kein Gefallen an dem 1. Band von "Elvancor" haben, da nur ein minimaler (fast nicht erwähnenswerter) Teil in dem geheimnisvollen Land spielt. Das Buch besticht vor allem durch die Entwicklung der Protagonisten, einem tollen Schreibstil und starken Gefühlen.

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Shadow Falls Camp - Entführt in der Dämmerung
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(82)

177 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

kylie, fantasy, derek, miranda, lucas

Shadow Falls Camp - Entführt in der Dämmerung

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 01.03.2013
ISBN 9783841421296
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:  
Kylie bekommt erneut Besuch von einem Geist, der eine seltsame und bedrohliche Botschaft für sie hat: "Jemand wird leben … aber jemand anderes muss sterben." Doch was es damit auf sich hat, kann ihr auch der Geist nicht sagen. Sowieso scheint der Geist sein Gedächnis verloren zu haben, so dass es für Kylie noch schwerer als sonst ist, ihm zu helfen.
Und als wäre das nicht genug, versucht sie immer noch herauszufinden, wer oder was sie wirklich ist. Dazu steht nun ein Treffen mit den Adoptiveltern ihrers Vaters an, durch das sie sich Antworten erhofft.
Auch ihrer Beziehungsprobleme sind noch längst nicht gelöst, denn obwohl sie Lucas näher kommt, ist sie sich nicht sicher, ob er der Richtige für sie ist, denn auch Derek kann sie nicht vergessen.

Meine Meinung:   
Nachdem mir die beiden Vorbände recht gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den dritten Band der Reihe lesen. Die Handlung geht nahtlos in die des Vorbandes über und man begleitet Kylie, die von dem seltsamen Geist verfolgt wird und wie sie auf ihre Großeltern trifft. 
Von der ersten Seite an hat mich die Handlung gepackt. Ich konnte gar nicht anders, als mit Kylie zu fiebern und hoffentlich endlich Antworten zu bekommen. Dabei habe ich alle ihre Gefühle hautnah miterlebt und mit ihr gebangt, geweint und geliebt.
Ein großer Pluspunkt dieses Bandes ist, dass man erfährt was für eine Wesen Kylie ist, auch wenn man mit der Information nicht sehr viel anfangen kann.
Nach und nach werden immer mehr ihrer Geheimnisse gelüftet und es passiert insgesamt noch mehr, als in den Vorbänden.
Dazu mag ich generell die Idee hinter dem Buch, da ich gerne Bücher mit verschiedenen Fantasywesen lese und vor allem Kylies Fähigkeiten total faszinierend finde. Ihre alltäglichen Teenagerprobleme sind sehr gut mit den übernatürlichen Elemente gekoppelt, so das alles ein stimmiges Ganzes ergibt.
Die Mischung aus Identitätskriese, Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Fantasygeschichte und Krimi ist einfach grandios.
Außerdem gibt es die eine oder andere überraschende Wendung und C.C. Hunter führt den Leser gerne in die Irre.
Ein Spannungsbogen ist durchweg spürbar und das Ende des Bandes ist mehr als vielversprechend, aber leider auch sehr offen.
Einzig die Dreiecksbeziehung zwischen Derek, Kylie und Lucas stört mich noch etwas, aber da Kylie sich in dem Band eigentlich für Lucas entschieden hat und da sehr konsequent ist, ist das hier nicht weiter schlimm.
Mir hat der Band definitiv noch besser gefallen, als die ersten zwei Bände.

Die Protagonisten:     
Kylie ist sehr sympathisch und entdeckt immer mehr Fähigkeiten an sich. Ich mag sie als Hauptprotagonistin weiterhin sehr gerne, vor allem weil sie sich stets weiterentwickelt und sehr authentisch ausgearbeitet ist. Ihre Handlungen und Gefühle kann ich dabei sehr gut nachvollziehen.
Lucas ist der Werwolfjunge, der schon ewig in Kylie verliebt ist. Als Kylie sich für ihn entscheidet, ist er an sich überglücklich, doch sein Rudel ist gegen deren Beziehung. Deshalb hofft er, dass Kylie ein Werwolf ist. Ich mag sein wildes Temperament und die Tiefgründigkeit, die sich hinter ihm versteckt.
Derek, der Feenjunge, hat sich seit dem ersten Band sehr verändert. Als er ins Camp zurückkommt, bringt er ein Mädchen mit. Insgesamt ist Derek mittlerweile deutlich tiefgründiger und interessanter als zu Beginn der Reihe.
Wie schon in den Vorbänden sind alle Protagonisten liebevoll und detailliert ausgearbeitet, so dass ich keinen missen möchte. Selbst die Nebenprotagonsiten bereichern die Handlung und keiner wirkt überflüssig.

Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist einfach gehalten und locker zu lesen und kommt ohne viele Schnörkel aus. C.C. Hunter vermag es durch detailreiche Beschreibungen Bilder vor den Augen des Lesers lebendig werden zu lassen und Gefühle wunderbar zu übermitteln.
Da die Handlung aus der Sicht von Kylie verfasst ist (personaler Erzähler), ist relativ viel Jugendsprache in dem Buch vorhanden, was ich sehr passend finde.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover passt zu der Reihe und ist vom Originalcover übernommen. Nur die Farbwahl ist anders. Ich mag es sehr gerne, auch wenn mir die der Vorbände besser gefallen.
Der Titel hat Wiedererkennungswert, auch wenn ich den nicht so ganz passend finde. Aber dennoch macht er neugierig.

Fazit:  
Mit dem dritten Band der "Shadow Falls Camp"-Reihe hat C.C. Hunter sich selber übertroffen. Er hat mir weitaus besser gefallen, als die Vorbände, obwohl mir diese auch gut gefallen haben. Das Buch ist spannend, trumpft mit einem tollen Plot, überraschenden Wendungen und einigen Antworten auf. Die Protagonisten haben sich toll weiterentwickelt. 
Ich freue mich sehr auf den nächsten Band.

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Soulless. Bd.1
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(15)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Soulless. Bd.1

Gail Carriger
Flexibler Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.03.2013
ISBN 9783551763839
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Die Handlung:
Alexia Tarabotti lebt im viktorianischen London. Sie ist eine dominante Frau, die sich so schnell nicht einschüchtern lässt. Als sogenannte "Seelenlose" kann sie Vampire töten, Werwölfe zurückverwandeln und das Übernatürliche neutralisieren. So ist der Ärger vorprogrammiert. 
Als sie auf einem Ball von einem Vampir angegriffen wird, tötet sie diesen und muss sich vor dem Werwolf Lord Maccon verantworten. Er ist der Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Immer mehr wird Alexia in Intrigen hineingezogen und als wäre das nicht genug fühlt sie sich zu Lord Maccon hingezogen.

Meine Meinung:
Als ich von dem Manga gehört habe, war mir schnell klar, dass er mir gefallen würde. Allein das Cover und der Titel sind schon sehr ansprechend und nach meinem Geschmack und in letzter Zeit finde ich immer mehr gefallen an dem Steampunkbereich.
Zwar war ich erst skeptisch, weil ich nur noch wenig über Vampire und Werwölfe lesen, aber der Manga konnte mich schon auf den ersten Seiten begeistern.

Das liegt zum Großteil an dem Zeichenstil, der mir bei einem Manga mehr als wichtig ist. Diesen finde ich originell und detailliert. Eigentlich mag ich selten Mangas, die nicht von Japanern gezeichnet sind. Doch hier ist das Gegenteil der Fall. Die Menschen sind von den Proportionen her realistisch gezeichnet und nicht so übertrieben dünn, wie in vielen Mangas. Dazu wirkt der ganze Zeichenstil reif und der eine oder andere Chibi (niedlich gezeichnete Personen) oder witzige Mimik lockert das Ganze auf, ohne fehl am Platz zu wirken.

Die Handlung ist zu dem sehr unterhaltsam. Ich kenne das Buch zur Manga-Adaption leider nicht, aber jetzt habe ich definitiv Lust darauf es zu lesen. Die Idee der "Seelenlosen", die Fähigkeiten von Vampiren und Werwölfen neutralisieren können, mit spannenden Intrigen und einem Schuss Erotik ist sehr ansprechend. Dazu mag ich generell London sehr gerne, so dass allein der Handlungsort mir schon zusagt. 
Ich war durchweg gefesselt, musste oft schmunzeln und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Zu dem sind die Protagonisten auf ihre Art authentisch, einzigartig und toll dargestellt. Deshalb sind sie mir auch schnell ans Herz gewachsen.
Alexias und Lord Maccons ewige Zankereien finde ich unterhaltsam und der Charakter des Werwolfes ist so dargestellt, wie ich ihn mir vorstellen würde. Er ist besitzergreifend und sehr aufbrausend, ist aber auch ehrenhaft und versucht Alexia zu beschützen. Alexia ist meist taff und schlau und eine starke Frau, die manchmal noch ein klein wenig naiv wirkt, wenn es um Liebesdinge geht.
Beide machen eine tolle Entwicklung in dem Manga durch.

Fazit:
"Soulless" ist definitv ein Manga der Lust auf das Buch macht. Und auch für Manga-Neueinsteiger ist er zu empfehlen, da er in westlicher Leserichtung verfasst ist. Die Handlung ist fesselnd, die Protagonsisten sind einzigartig und der Zeichenstil nach meinem Geschmack.  Für mich gehört "Soulless" zu den besten Mangas, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Das Meer der Seelen - Nur ein Leben
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(38)

152 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

drachen, seelen, fantasy, wiedergeburt, liebe

Das Meer der Seelen - Nur ein Leben

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 21.01.2013
ISBN 9783442476015
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Handlung:  
Ana wird in eine Welt hineingeboren in der jede Seele seit 5000 Jahren immer wiedergeboren wurde. Diese Seelen erinnern sich an ihr altes Leben und können da weiter machen, wo sie vorher aufgehört haben. Nur Ana ist anders, sie ist eine Neuseele und für sie musste eine andere Seele endgültig sterben. Niemand möchte etwas mit ihr zu tun haben und so wächst sie alleine bei ihrer Mutter auf, die ihr das Leben zur Hölle macht. Eines Tages beschließt sie ihre Mutter zu verlassen und nach Antworten zu suchen. Auf ihrer Reise wird sie von unheimlichen und gefährlichen Wesen angegriffen. Da trifft sie auf Sam, der als erster Mensch freundlich zu ihr ist. Und so beginnt ihre Suche nach Antworten.

Meine Meinung:   
Der Einstieg in "Das Meer der Seelen" ist mir zuerst nicht so ganz leicht gefallen. Man wird hier als Leser direkt in eine völlig fremde Fantasywelt hineingeworfen und muss sich erst mal darin zurechtfinden. In Anas Welt gibt es Drachen, Sylphen, Wiedergeburten und seltsame Mächte.
Doch nachdem ich immer mehr über die Welt erfahren habe, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Dazu haben viele schöne und detaillierte Beschreibungen beigetragen.
Schon alleine der Prolog ist vielversprechend, in dem es um Anas Geburt geht. Von da an wollte ich wissen, was dahinter steckt, da alles sehr geheimnisvoll ist.
Als ich dann Ana als 18-jährige junge Frau kennengelernt habe, die sich alleine auf den Weg macht um Antworten zu bekommen, hat mich das Buch immer mehr fasziniert.
Bücher in denen es um Wiedergeburt geht, finde ich sowieso sehr interessant, so dass mich die Grundidee hier überzeugen konnte.
Dabei regt "Das Meer der Seelen" auch zum Nachdenken an, da die Frage aufgegriffen wird, wer das Recht auf ein Leben hat. Die Umsetzung ist durchweg gelungen. Man merkt, dass die Autorin sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat.
Die Liebesgeschichte, die auch einen hohen Stellenwert in der Handlung einnimmt, ist wunderschön umgesetzt, ohne zu kitschig zu sein. Das Buch überzeugt vor allem durch Anas Gefühle und Emotionen.
Leider gibt es einige langatmige Abschnitte, in denen nicht viel passiert. Diese Abschnitte haben meinen Lesegenuss zeitweise stark beeinträchtigt, da mir da einfach die Spannung gefehlt hat. Meiner Meinung nach merkt man hier sehr stark, dass es ein Auftaktband einer Trilogie ist. Man wird als Leser auf die weiteren Geschehnisse vorbereitet, man hätte aber mehr aus der tollen Grundidee machen können.
Das Ende birgt dagegen die eine oder andere Überraschung, so dass ich mich auf den zweiten Band freue. Es bleibt sehr vieles ungeklärt, so dass noch einiges in den Folgebänden kommen dürfte.

Die Protagonisten:     
Ana ist mir von der ersten Seite an ans Herz gewachsen. Schnell spürt man ihre tiefe Traurigkeit und Einsamkeit. Von klein auf hat sie gelernt, dass sie nichts wert ist und keine Seele hat, nur weil sie eine Neuseele ist. So hat sie auch keinerlei Selbstwertgefühl. Dennoch möchte sie Antworten finden und ihr Schicksal nicht so einfach akzeptieren. Sie ist dabei sehr liebenswürdig, bodenständig und stellenweise sehr verbittert. Ich konnte gar nicht anders, als stets mit ihr zu fühlen.
Sam ist die erste Seele, die Ana völlig unvoreingenommen begegnet. Er sieht sie als gleichwertig an und versucht alles, damit sie sich nicht mehr so minderwertig fühlt. Ana hat zuerst einfach nur Angst vor ihm, aber er gibt nicht auf. 
Alle anderen Protagonisten bleiben eher im Hintergrund, was aber nicht weiter schlimm ist, da sich die Haupthandlung auf die beiden bezieht. Ana und Sam sind dagegen sehr authentisch und detailliert ausgearbeitet und machen eine tolle Entwicklung durch.

Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist obwohl das Buch leicht in den High-Fantasy-Bereich reingeht, sehr einfach und leicht zu lesen. Jodi Meadows schreibt sehr detailliert und bildlich, so dass man sich alles sehr schnell vorstellen kann. Dabei vermag sie sehr starke Gefühle zu übermitteln, was dadurch unterstützt wird, dass die Handlung aus der Ich-Perspektive von Ana erzählt wird.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover ist meiner Meinung nach nichts besonderes, da es viele Cover mit Mädchengesichtern gibt. Dennoch sind die sanften Farben sehr ansprechend. Dabei sticht vor allem das Auge in seiner Farbwahl heraus. Der Titel hat mich ungemein neugierig gemacht und insgesamt finde ich ihn sehr passend, da es ja um Seelen geht und Ana bisher nur dieses eine Leben gehabt hat.

Fazit:  
Insgesamt hat "Das Meer der Seelen" mich gut unterhalten und bekommt eine knappe Leseempfehlung (4 Punkte-Bewertung) von mir. Stellenweise ist mir die Handlung zu langatmig und es passiert zu wenig. Dagegen ist die Grundidee völlig nach meinem Geschmack und trumpft durch tolle Hauptprotagonisten und viel Gefühl auf.

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Zwischen Ewig und Jetzt
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126 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

freundschaft, familie, geister, liebe, dreiecksbeziehung

Zwischen Ewig und Jetzt

Marie Lucas
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 01.03.2013
ISBN 9783841422149
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung: 
Nach dem Tod ihres Vaters, ist für Julia nichts mehr, wie es einst war. Ihr einfaches und wohlhabendes Leben ist vorbei und sie hat einige Familiengeheimnisse gelüftet, die sie gerne vergessen würde.
So gibt sie an ihrer neuen Schule vor reich und unbeschwert zu sein. Als sie dann mit dem beliebten Felix zusammen kommt, scheint alles perfekt zu laufen. Doch obwohl sie mit Felix glücklich ist, geht ihr der geheimnisvolle Niki nicht aus dem Kopf. Er wird von allen gemieden und ihre Mitschüler scheinen Angst vor ihm zu haben.
Eines Tages spricht er sie an und hat eine Nachricht von ihrem toten Großvater für sie, denn die Toten sprechen zu ihm.
 
Meine Meinung:
   
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. 
Man lernt zuerst Julia und ihr neues Leben kennen und erfährt nach und nach etwas über ihre Vergangenheit. 
"Zwischen Ewig und Jetzt" bietet sehr leichte Unterhaltung für zwischendurch im Fantasybereich. Die Handlung ist insgesamt eher seicht und einfach, hat mich aber dennoch fesseln können.
Mir gefällt die Idee, dass die Toten durch einen Lebenden noch das erledigen können, was sie im Leben nicht mehr geschafft haben. Hier ist das durch Niki möglich. 
Dabei ist gut dargestellt, was der Gedanke mit Toten zu sprechen für Ängste auslösen kann, so dass viele Menschen lieber behaupten, dass Niki verrückt ist, als sich der Wahrheit zu stellen.
Besonders gelungen sind hier die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Gefühle, die übermittelt werden. 
Obwohl das Buch nichts Besonderes ist, fühlte ich mich durchweg gut unterhalten. 
Viel dazu beigetragen hat die Liebesgeschichte, die einen hohen Stellenwert in dem Geschehen einnimmt. Zwar nerven mich generell Dreiecksbeziehungen (die hier aus Felix, Julia und Niki besteht), aber da Julia noch recht jung ist und schon vieles durchgemacht hat, passen ihre zwiegespaltenen Gefühle sehr gut zu dem Buch.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Schluss zu einem schlüssigen Ganzen ergänzen. 
Mit der einen oder anderen überraschenden Wendung, wird das Ende gut abgerundet. Zwar bleiben einige Dinge bis zum Schluss offen und ungeklärt, aber mir ist das hier fast gar nicht aufgefalen, da mir das Ende gut gefällt und einiges der Fantasie überlassen wird. Die grundlegenden Dinge sind aber beantwortet.

Die Protagonisten:     
Julia ist eine sehr sympathische Protagonistin, die so ihre Probleme mit ihrer Mutter hat. Ihr ganzes Leben hat sich verändert und so kann ich gut verstehen, dass sie zuerst den einfachen Weg sucht und eine Beziehung mit Felix eingeht. Ihre Handlungen sind meiner Meinung nach zwischendurch etwas sprunghaft, dadurch verliert sie aber nicht ihren Charme.
Felix kam mir zuerst sehr eingebildet vor, aber nach und nach habe ich gemerkt, wie viel ihm an Julia liegt. Er tut alles für sie und ist mir richtig ans Herz gewachsen.
Niki wirkt zuerst sehr düster und geheimnisvoll, aber da er von allen gemieden wird, ist das kein Wunder. Er hört als einziger die Toten und muss ganz alleine damit leben. Das stelle ich mir ziemlich schrecklich vor. Dabei ist er eigentlich total sympathisch.
Alle Protagonisten sind durchweg authentisch und liebevoll ausgearbeitet und runden das Buch gut ab.

Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist ausgesprochen jugendlich, fesselnd, leicht und locker. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Marie Lucas schafft es Gefühle perfekt zu übermitteln, was dadurch ergänzt wird, dass das ganze Buch aus der Ich-Perspektive von Julia geschrieben ist. Man bekommt als Leser Julias Gefühle und Gedanken hautnah mit und so fühlt man sich ihr sehr nah.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover ist ein richtiger Híngucker und macht mit dem eher dunklem Grundton und der pinken Schrift definitiv neugierig. Der Titel springt dabei richtig ins Auge und man möchte direkt wissen, was dahinter steckt. Ich finde den Titel sehr gelungen.

Fazit:  
"Zwischen Ewig und Jetzt" bietet tolle Jugendfantasy für zwischendurch. Die Handlung ist eher seicht, aber das Thema sehr ansprechend und gefühlvoll dargestellt. Authentische Protagonisten und überraschende Wendungen runden das Ganze ab.

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Partials - Aufbruch
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179 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

dystopie, partials, jugendbuch, medikament, ungekürzt

Partials - Aufbruch

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei IVI, 01.03.2013
ISBN 9783492702775
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung: 
Kira gehört zu den wenigen Menschen, die gegen ein tödliches Virus immun sind. Mit den wenigen Menschen, die es auf der Erde noch gibt, lebt sie auf Long Island und möchte ein Heilmittel für die Neugeborenen finden. Denn kein Kind wird älter als drei Tage und die Menschheit steht vor dem Aussterben. 
Und als wäre das nicht genug, gibt es die Partials. Diese von den Menschen geschaffenen Wesen, wurden für den Krieg erschaffen und haben sich gegen die Menschen gewannt.
Kira hofft das Heilmittel durch einen Partial zu bekommen und begibt sich nach Manhatten, wo diese leben. Sie macht unglaubliche Entdeckungen, die ihr Leben für immer verändern.

Meine Meinung:   
Dan Wells hat es geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln. 
Man lernt Kira und ihre Arbeit im Krankenhaus auf der Neugeborenenstation kennen. Direkt am Anfang erlebt man, wie ein Kind dort stirbt. So ist der Einstieg sehr emotional und so unglaublich gewählt, dass ich gar nicht anders konnte, als mit Kira auf die Suche nach einem Heilmittel zu gehen.
Nach und nach lernt man die Welt, in der Kira lebt näher kennen und die Zusammenhänge zu verstehen. Dabei herrscht durchgehend eine eher düstere und schockierende Grundstimmung vor, die sehr passend ist.
Das beste an dem Buch ist, dass unglaublich viel darin passiert. Selten habe ich einen Auftaktband einer Reihe gelesen, der so komplex ist und so viel Handlung beinhaltet. Der Teil aus dem Klappentext ist nur ein winziger Ausschnitt von dem, was alles passiert.
Dabei gibt es so viele Überraschungen, dass die Handlung zu keiner Zeit vorhersehbar ist und man als Leser einfach nicht weiß, worauf das Buch hinausläuft. Ich bin sehr lange im dunkeln getappt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Schon allein die Idee, dass die Kinder an einem Virus sterben und die Menschen in einer dystopischen Welt leben, in der es die unheimlichen Partials gibt, hat einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt. Dazu gibt es verschiedene Handlungsstränge, die sich wunderbar ergänzen und am Ende ein stimmiges Ganzes geben. So gibt es neben der Heilmittelsuche z.B. Aufstände, politische und zwischenmenschliche Probleme und vieles mehr.
Das Ende bietet eine große Überraschung, so dass ich am liebsten direkt den zweiten Band lesen würde.
Einzig die medizinischen Hintergründe weisen den einen oder anderen Fehler auf, was man als Laie aber gar nicht bemerkt. Durch die Heilmittelsuche gibt es auch viele Abschnitte, die mit Laborarbeit und Medizin zu tun haben. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn Dan Wells hat die Erklärungen so gewählt, dass man alles gut verstehen kann, sich aber nicht langweilt. Das Buch ist durchweg fesselnd, abwechslungsreich und gehört für mich zu meinen Jahreshighlights.    

Die Protagonisten:   
 
Kira ist eine sehr zielstrebige und stellenweise auch sture Protagonistin, die etwas verändern möchte. Ihre Motive und ihre stellenweise sehr vorlaute und direkte Art, haben viel zu meinem Lesegenuss beigetragen.
Alle Protagonisten sind außerordentlich tiefgehend und authentisch ausgearbeitet. Als Leser kann man die Handlungen nachvollziehen und hat schnell das Gefühl die Protagonisten schon lange zu kennen. Außerdem machen sie alle eine eindrucksvolle Entwicklung durch.

Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist insgesamt sehr detailliert, dennoch schafft Dan Wells es, genau das richtige Maß zu finden. Er schreibt ausgesprochen fesselnd, erklärt Fachbegriffe einfach, so dass sich das Buch wirklich leicht und locker lesen lässt. Besonders gut kann er Stimmungen und Gefühle vermitteln.
Die Handlung wird aus der Sicht von Kira (personaler Erzähler) erzählt, so dass man ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen kann und alles mit Kira zusammen erleben kann. Als Leser erfährt man nicht mehr, als Kira weiß, was die Spannung zusätzlich erhöht.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover ist ein richtiger Blickfänger. Es gehört zu meinen Liebsten, da die Farbwahl sehr harmonisch ist und es neugierig macht, aber auch düster und geheimnisvoll wirkt. Es passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt und auch zu dem Titel. Dieser ist ebenfalls passend und hat dazu geführt, dass ich den Klappentext gelesen habe.

Fazit:  
Wer eine Dystopie sucht, die eine komplexe, tiefgehende Handlung beinhaltet, die zu überzeugen und fesseln weiß, der sollte sich "Partials" auf keinen Fall entgehen lassen. Selten habe ich einen ersten Band einer Reihe gelesen, in dem so viel passiert, wie hier. Man sollte sich nicht von der medizinischen Seite des Buches abschrecken lassen, da alles sehr einfach erklärt ist.
Für mich gehört das Buch definitiv zu meinen Jahreshighlights. 

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Sei lieb und büße
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144 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

mobbing, social networks, mädchenclique, gruppenzwang, janet clark

Sei lieb und büße

Janet Clark
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 18.03.2013
ISBN 9783785575734
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung: 
Sina ist erst seit kurzem von Berlin nach Kranbach gezogen. Darüber ist sie mehr als unglücklich. Doch nachdem sie ihrem Schwarm Frederik (auch Rik genannt) näher kommt, ist es auf einmal gar nicht mehr so schlimm. Kurz danach verunglückt Frederik und fällt ins Koma. Sina freundet sich anschließend mit drei Mädchen an, die ihr Halt geben. Diese haben aber einiges zu verstecken und so nimmt Sinas Schicksal ihren Lauf. Schnell fragt sie sich, ob Frederiks Unfall wirklich ein Unfall war und was sie damit zu tun hat. Immer schlimmere Dinge geschehen und es ist kein Ende in Sicht.
Meine Meinung:   

Da ich von Janet Clarks Werken schon viel gutes gehört habe, aber selbst noch nichts von ihr gelesen habe, war ich sehr neugierig auf ihr neuestes Werk.
Hier wird vor allem das Thema Mobbing in der Schule und fiese Intrigen behandelt. Das ist heutzutage ein hochaktuelles Thema und die Umsetzung ist gut gelungen. Dabei gefallen mir vor allem die psychologischen Aspekte, da sehr gut gezeigt wird, was Mobbing, Lügen und Intrigen dem Opfer antun können und zu was das alles führen kann.
Das Medium Facebook hat in dem Buch einen hohen Anteil, was sehr gut zu den heutigen Schülern passt.
Die Idee hinter dem Buch und die aktuelle Thematik, finde ich also sehr gelungen.
 
Zu Beginn konnte mich das Buch noch sehr stark fesseln, nur leider hat das nicht lange angehalten.
Als Leser erfährt man meiner Meinung nach viel zu schnell, wer hinter allem steckt und die Fäden in der Hand hält. Ich mag viel lieber Thriller, bei denen man erst ganz am Ende erfährt, wer der Täter ist oder was dahinter steckt. Hier wird einfach vieles vorweg genommen, so dass mich "Sei lieb und büße" zwischendurch gelangweilt hat. 
Zwar gibt es auch die eine oder andere Überraschung, aber diese konnte meinen stellenweise fehlenden Lesegenuss nur bedingt verbessern.
 
Das Ende dagegen finde ich wieder sehr gelungen, da es relativ tiefgründig ist und einen insgesamt stimmigen Abschluss bietet. Dazu gibt es die eine oder andere Entwicklung, die mir sehr zugesagt hat.

  


Die Protagonisten:     
Sina ist für ihre siebzehn Jahre relativ naiv, hat es aber bisher auch nicht leicht gehabt. Ihre Mutter ist psychisch sehr labil, ihr Vater lässt sich kaum noch blicken und sie muss sich um ihren kleinen Bruder kümmern. Insgesamt ist sie sehr sympathisch und wirkt sehr lieb und unschuldig. 
Dabei ist sie sehr tiefgehend und realistisch ausgearbeitet und man kann ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehen.
Alle anderen Protagonisten bleiben dagegen eher flach beschrieben, was ich sehr schade finde, weil ich so die eine oder andere Handlung der Protagonisten nicht nachvollziehen konnte.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil von Janet Clark ist sehr ansprechend, dabei leicht und locker zu lesen. Sie schreibt sehr jugendlich, was gut zu der Handlung passt.
Stellenweise ist das Buch sehr emotional und fesselnd geschrieben.

Das ganze Buch wird aus drei Perpektiven geschildert. Einmal aus der Sicht von Sina (personaler Erzähler), dann aus der Sicht des Täters als Ich-Erzähler und als Tagebucheinträge von Mia, einem toten Mädchen. So bekommt man als Leser einen guten Eindruck in Sinas Gefühls- und Gedankenwelt, aber auch in die des Täters. Die Tagebucheinträge ergänzen dazu die Handung sehr gut, da sie dem Ganzen noch etwas Geheimnisvolles geben.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover erinnert an "Schweig still, süßer Mund", ebenfalls ein Jugendthriller von Janet Clark, der beim Loewe-Verlag erschienen ist. So bringt man das Cover schnell mit der Autorin in Verbindung, auch wenn es nicht ganz nach meinem Geschmack ist. Für einen Thriller ist es aber sehr originell.
Der Titel macht sehr neugierig und passt auf jedenfall zu dem Buch.

Fazit:   
"Sei lieb und büße" konnte mich trotz der wirklich guten und aktuellen Idee nicht völlig überzeugen. Für meinen Geschmack weiß man als Leser zu schnell, worauf das ganze Buch hinausläuft und wer der Täter ist. Dadurch hat es mich stellenweise sehr gelangweilt.
Dennoch gibt es die eine odere andere Entwicklung, die mir sehr gut gefallen hat.
Fans von Janet Clarks Büchern dürften aber Gefallen an dem Buch finden.

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Herzblut - Gegen alle Regeln
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(19)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

hexen, vampire, liebe, melissa darnell, verbotene liebe

Herzblut - Gegen alle Regeln

Melissa Darnell
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785131
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Handlung: 
Früher waren Tristan und Savannah die besten Freunde. Doch in der vierten Klasse bricht er den Kontakt zu ihr auf einmal ab und meidet sie. Die anderen Kinder der Clanns, zu denen Tristan gehört, machen ihr seitdem das Leben schwer und bezeichnen sie als "Freak".
Doch Savannah ist sich keiner Schuld bewusst.
Als sie eines Tages urplötzlich krank wird, verändert sich ihr Leben für immer. Sie erfährt ein dunkles Geheimnis über ihren Vater und nun weiß sie, wieso sie als "Freak" bezeichnet wird. Denn sie kann zu einer großen Gefahr für die Clann-Kinder und vor allem Tristan werden. Dennoch fühlt sie sich unbeschreiblich zu ihm hingezogen.
 
Meine Meinung:   

"Herzblut" ist anders als ich erwartet hätte und hat mich zuerst vor allem durch das Cover angesprochen.
Hier tauchen altbekannte Wesen, wie Vampire und Hexen auf. Ich hatte allerdings mit einer neuen Idee gerechnet, da der Klappentext sehr vielversprechend klingt. Nachdem ich mich aber darauf eingestellt hatte, dass es in dem Buch nicht viel Neues geben wird, war ich schnell gefesselt. 
Vor allem die Idee der Clanns hat die ganze Handlung bereichert. Ansonsten wäre alles etwas eintönig gewesen. Die Clanns können Magie anwenden und haben viele Führungspositionen inne, agieren aber immer im Geheimen und bieten so einige Überraschungen.
Die Handlung von "Herzblut" dreht sich hauptsächlich um Savannahs und Tristans Gefühle und deren beginnende Beziehung. Zwischendurch gibt es dann immer wieder einige körperliche Veränderungen von Savannah und Probleme in der Schule und mit ihrer Familie, die sie zu bewältigen hat.
Und obwohl in dem Buch eigentlich relativ wenig passiert und es nicht durch Spannung und Tiefgang überzeugen kann, konnte es mich durch tiefgehende und eindrucksvolle Gefühle begeistern. Außerdem gibt es die eine oder andere überraschende Wendung, die die Geschichte bereichert.
Zwischendurch war es mir dann etwas zu kitschig, was aber zu dem Grundton des Buches passt. Für Liebhaber von romantischen Liebesgeschichten mit kleinen Fantasyelementen ist das Buch definitv zu empfehlen.
Die Handlung ist in sich abgeschlossen, macht aber durch ein überraschend spannendes Ende sehr neugierig auf den zweiten Band.
  

Die Protagonisten:   
Savannah ist eine eher unauffällige Hauptprotagonistin, die sich irgendwie durchs Leben schlägt und sehr tollpatschig ist. Sie nimmt alles einfach so hin, ohne viel dagegen zu unternehmen. Dabei möchte sie nur einfach dazugehören. Von Anfang an war sie mir sympathisch.
Tristan wirkt zuerst eher geheimnisvoll. Er ist ein Hexer und gehört auch noch zu der mächtigsten Familie. Dadurch hat er mit der Magie zu kämpfen, die er eigentlich hasst. Ihm wurde der Umgang zu Savannah verboten und er hat sich gefügt, ohne zu wissen warum. Als er ihr dann wieder näher kommt, hat er so einige Probleme zu bewältigen.
Insgesamt sind alle Protagonisten gut und stimmig ausgearbeitet und runden das ganze Buch gut ab. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Entwicklung der einzelnen Protagonisten zu verfolgen.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist sehr eingängig und leicht und locker zu lesen. Beim Lesen fliegen die Seiten nur so dahin und was an Spannung fehlt, gleicht Melissa Darnell mit starken Gefühlen aus.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Tristan und Savannah geschildert, so dass man als Leser einen sehr guten Einblick in die beiden verschiedenen Protagonisten bekommt und sie gut verstehen kann.
 
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover hat mich, wie schon erwähnt, direkt angesprochen. Durch den roten Hintergrund sticht das Mädchen in schwarz-weiß heraus und das bietet einen wunderbaren Kontrast. Dabei wirkt das Cover geheimnisvoll und düster.
Der Titel passt ausgesprochen gut und macht zudem sehr neugierig. 

Fazit: 
Mit "Herzblut- Gegen alle Regeln" hat Melissa Darnell ein gefühlvollen Auftaktband mit einer fesselnden Liebesgeschichte erschaffen. Es kann vor allem durch gut ausgearbeitete Protagonisten überzeugen.
Wer allerdings hier etwas völlig Neues, mit viel Spannung und Action erwartet, dürfte eher enttäuscht sein.

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Magyria Das Herz des Schattens
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(32)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

vampire, liebe, budapest, magyria, hanna

Magyria Das Herz des Schattens

Lena Klassen
Flexibler Einband: 573 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783442268108
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Göttlich verliebt
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(256)

581 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

götter, liebe, helen, griechische mythologie, hades

Göttlich verliebt

Josephine Angelini
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Die Götter sind frei und wandeln wieder auf der Erde. Und gleich wüten sie unbeherrscht und ein zweiter Trojanischer Krieg steht bevor. Helen und ihre Freunde versuchen das Schlimmste zu verhindern. Doch dann zeigt Helen immer mehr Fähigkeiten und weckt so das Misstrauen und die Angst ihrer Freunde. Sie möchte ihre Macht zwar für das Gute einsetzten, aber ist das wirklich möglich?
Und als hätte sie mit den Göttern nicht schon genug Probleme, fühlt sie sich immer noch zu Lucas hingezogen, obwohl sie ihn nicht lieben darf.

Meine Meinung:
Die Handlung des letzten Bandes der "Göttlich"-Reihe beginnt direkt nach den Geschehnissen des Vorbandes. Helen begibt sich in die Unterwelt, damit Zach ins Paradies kommt und muss sich dann der Bedrohung durch die Götter stellen.
Nachdem die Vorbände schon zu meinen Lieblingsbüchern gehören, musste ich natürlich auch diesen Band lesen. Ich muss zugeben, dass meine Erwartungen an den letzten dementsprechend hoch waren und ich Angst hatte, dass diese enttäuscht werden. Zum Glück ist das nicht der Fall. "Göttlich verliebt" hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Ich bin der Meinung, dass sich die Reihe von Band zu Band gesteigert hat.
Obwohl es schon lange her ist, dass ich Band zwei gelesen habe, war ich schnell wieder in dem Geschehen drin, da im Anhang die Götter und Namen ausgelistet sind und man sich daran orientieren kann.
Von der ersten Seite an beginnt das Buch spannend und bietet viele überraschende und teils auch schockierende Wendungen. Josephine Angelini schafft es die verschiedensten Emotionen beim Leser heraufzubeschwören und so hat mich das Buch bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Wie auch in den Vorbänden gefällt mir besonders, wie stimmig die griechische Mythologie in die Haupthandlung eingebaut ist.
Auch die Dreiecksbeziehung zwischen Lucas, Helen und Orion nimmt neue Ausmaße an und wird so in die Handlung eingebaut, dass es diese gut ergänzt, aber nicht stört.
Nach und nach werden in dem Band die Verstrickungen und Hintergründe der Vorbände gelöst und das Buch gipfelt in einem spannenden und grandiosen Finale, dass ganz nach meinem Geschmack ist. Es sind zwar nicht alle Dinge geklärt und einiges bleibt der Fantasie des Lesers überlassen, aber dennoch gefällt es mir außerordentlich gut.

Die Protagonisten:
Die Protagonisten habe ich schon seit dem ersten Band liebgewonnen. Man konnte von Band zu Band die Entwicklung der einzelnen Protagonisten mitverfolgen und hat einiges mit ihnen erlebt. So hat es mich gefreut die alten Protagonisten allen voran Helen, Lucas und Orion hier wieder zu sehen.
Vor allem Helen hat sich sehr stark verändert. Sie ist mittlerweile selbstbewusst und sich zusehends ihrer Macht bewusst.
Aber es gibt auch den einen oder anderen neuen Protagonisten, der mir schnell ans Herz gewachsen ist und die Handlung bereichert hat.
Einige Nebenprotagonisten konnten mich hin und wieder überraschen, was zu spannenden Wendungen führte.
Hier sind wirklich alle Protagonsiten außerordentlich liebevoll, facettenreich und authentisch ausgearbeitet, was viel zu meinem Lesevergnügen beigetragen hat.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist, wie auch in den Vorbänden ausgesprochen ansprechend. Josephine Angelini schreibt sehr leicht und locker und kommt ohne zu viele abschweifende Erklärungen oder zu viele Details aus. Der Schreibstil ist durchweg spannend und schafft es beim Leser jegliche Emotionen hervorzurufen.

Die Handlung wird aus der Perspektive von Helen (personaler Erzähler) geschildert, was mir schon in den Vorbänden gut gefallen hat.

Das Cover/der Buchtitel:
Die Cover der Reihe sind nicht so wirklich nach meinem Geschmack, obwohl sie zusammen passen und ansprechend gestaltet sind. Generell mag ich nur noch wenige Cover, die ein Mädchengesicht zeigen, da es davon zu viele gibt und es nichts besonderes ist. Das Originalcover gefällt mir somit viel besser.
Der Titel passt sehr gut zum Inhalt und zu der Reihe und hat somit Wiedererkennungswert.

Fazit:
Mit "Göttlich verliebt" hat sich Josephine Angelini im Vergleich zu den Vorbänden noch einmal gesteigert. Es bietet dem Leser ein grandioses Finale, dass viele Emotionen hervorruft, ist durchweg spannend und überzeugt durch facettenreiche Protagonisten und einer tollen Handlung.
Ich mag vor allem die griechische Mythologie, die hier aufgegriffen wird.

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Magyria 2 - Die Seele des Schattens
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(6)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Magyria 2 - Die Seele des Schattens

Lena Klassen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.01.2013
ISBN 9783442268948
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Die Handlung:
Hanna, die als Au-pair-Mädchen in Ungarn arbeitet, hat einiges durchgemacht. Ihr Freund Mattim ist ein Vampir und kommt aus einer anderen Welt, die Magyria genannt wird. Réka die Tochter ihrer Gastfamilie ist beinahe gestorben und nur mit Mühe und Not konnte Mattim mit seinem Vater die Pforte nach Magyria schließen. Zuerst scheint alles friedlich, doch dann taucht der Vampir Kunun wieder auf und Mattim und Hanna ist klar, dass er da weiter machen wird, wo er aufgehört hat. Er möchte Magyria einnehmen.
Hanna und Mattim versuchen den König zu überzeugen, dass Licht und Schatten nur gemeinsam existieren können und möchten Frieden zwischen den Vampiren und den Menschen Magyrias schaffen. Doch weder der König, noch Kunun möchten davon etwas hören.

Meine Meinung:
Die Handlung beginnt vierzehn Tage nach den Geschehnissen des Vorbandes und der Einstieg war für mich sehr leicht möglich.
Dadurch, dass man als Leser Magyria schon kennt, fehlen ausschweifende Beschreibungen, die mich im Vorband etwas gestört haben. Der Großteil der Handlung spielt sich in Magyria ab, was ich etwas schade finde, da mir gerade die Passagen in Ungarn sehr gut gefallen.
Insgesamt gibt das Buch ein hohes Tempo vor und die Ereignisse überschlagen sich zusehends. Es passiert sehr viel in dem Buch und man erfährt noch mehr über die Vampire und wie sie mit den Wölfen zusammenhängen.
Besonders interessant finde ich die Idee, wie Lena Klassen das Thema Vampire, was schon so oft in der Literatur verwendet wurde, aufgreift und durch neue Ideen so verändert, dass es einige neue Aspekte an ihnen zu entdecken gibt.
Leider ist mir die Handlung stellenweise zu vorhersehbar und es gibt nur sehr wenige überraschende Wendungen, was meinen Lesespaß etwas gemindert hat.
Dafür hat es mir außerordentlich gut gefallen, dass Lena Klassen die beiden verfeindeten Parteien nicht in "gut" und "böse" unterteilt. Man kann die Beweggründe beider Seiten nachvollziehen und keine ist unfehlbar, auch wenn die Vampire auf den ersten Blick nur grausam und böse sind.
Das Ende ist in sich abgeschlossen und viele Fragen sind geklärt, dennoch bietet die Handlung noch einiges für den dritten Band.

Die Protagonisten:
Hanna, das deutsche Mädchen ist mir schon im Vorband ans Herz gewachsen. Sie würde für die Menschen, die ihr etwas bedeuten alles tun und ist einfach ein sympathischer Mensch, der es in letzter Zeit nicht einfach hatte.
Mattim, der ehemalige Lichtprinz und Vampir, liebt Hanna über alles und würde für sie alles tun. Dennoch liebt er immer noch seine Heimat und würde sie gerne retten.
Kunun ist Mattims Bruder und der Anführer der Vampire. Er ist mir generell unsympathisch, da er seine Ziele ohne Rücksicht auf Verluste erreichen möchte.
Die Hauptprotagonisten sind insgesamt facettenreich und teifgründig ausgearbeitet. Die Nebenprotagonisten dagegen erscheinen mir stellenweise zu blass und eintönig.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil von Lena Klassen ist insgesamt sehr eingängig und spannend, dabei sehr bildlich und stellenweise erinnert das Buch an ein Märchen. Er ist für ein Fantasybuch auch recht einfach gehalten, so dass man sich beim Lesen nicht allzu sehr konzentrieren muss.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, so dass hier eher eine allwissende Erzählsituation vorherrscht, was gut zu dem Buch passt.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover finde ich wunderschön und es passt zu dem stellenweise märchenhaften Eindruck des Buches. Dazu ist es ähnlich, wie das des Vorbandes und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Der Titel passt ebenfalls, auch wenn man den erst richtig versteht, wenn man das Buch durchgelesen hat.

Fazit:
"Magyria 2- Die Seele der Schatten" ist eine insgesamt gelungene Fortsetzung, die mir viele schöne Leserunden berschert hat, auch wenn sie mich nicht völlig überzeugen konnte. Stellenweise ist es sehr vorhersehbar, aber auch spannend und die Idee des Buches gefällt mir gut.

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Breathe - Gefangen unter Glas
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(132)

404 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

sauerstoff, dystopie, kuppel, glas, bäume

Breathe - Gefangen unter Glas

Sarah Crossan , Birgit Niehaus
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei DTV, 01.03.2013
ISBN 9783423760690
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Seit dem sogenannten "Switch" ist ein Leben auf der Erde kaum noch möglich. Denn der Sauerstoffgehalt in der Luft ist dramatisch gesunken. Nur durch die Organisation "Breathe" konnten ein paar Menschen überleben, da sie eine Möglichkeit gefunden haben Sauerstoff herzustellen. Die überlebenden Menschen leben seitdem unter einer Kuppel, doch nicht jeder Mensch kann sich den teuren Sauerstoff leisten.
Alina, Quinn und Bea führen ganz unterschiedliche Leben unter der Kuppel. Alina gehört zu den Rebellen, Quinn ist dazu bestimmt eine Führungsrolle einzunehmen und Bea ist ein Mensch zweiter Klasse.
Als Quinn und Bea auf Alina treffen verändert sich deren Leben für immer.

Meine Meinung:
Da ich am liebsten Dystopien lesen, kam ich natürlich nicht darum auch diese hier zu lesen.
Allein der Gedanken, dass es keinen Sauerstoff mehr auf der Erde gibt und man nur noch mit Sauerstoffflaschen die Kuppel verlassen kann, ist beängstigend, aber auch faszinierend, weil das keineswegs aus der Luft gegriffen ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass eines Tages so in Szenario eintrifft.
Sarah Crossan schildert alles so authenthisch und eindrucksvoll und mit einer großen Liebe zum Detail, dass "Breathe" obwohl es eine Dystopie ist, sehr realitätsnah erscheint. Die Umsetzung der Idee ist durchweg gelungen. Dabei verknüpft sie Altbekanntes (wie das Leben unter einer Kuppel) mit neuen Ideen (wie der Sauerstoffmangel), so dass etwas ganz Eigenes entseht.
Als Leser wird man direkt in die Handlung hineingeschmissen und lernt abwechselnd das Leben von Alina, Quinn und Bea kennen, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Dadurch bekommt man ein gutes Gesamtbild des Lebens unter der Kuppel, so dass mit der Einstieg sehr leicht gefallen ist.
Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt, denn die Handlung ist unvorhersehbar. Immer wieder gab es Wendungen, die mich überrascht und begeistert haben. Dabei entschlüsselt man als Leser Intrigen und Geheimnisse, die gut ausgeklügelt sind.
Natürlich darf hier auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Diese ist relativ ähnlich, wie in vielen anderen Dystopien, aber da mir die Protagonisten außerordentlich gut gefallen haben, hat mich das nicht weiter gestört.
Die Handlung spitzt sich immer mehr zu und endet in einem tollen Finale, dass an sich abgeschlossen ist, aber den Leser dennoch neugierig auf den zweiten Band macht.

Die Protagonisten:
Alina ist eine zielstrebige Protagonistin, die zuerst sehr rau wirkt. Sie möchte niemanden an sich heran lassen und zwischendurch sehr ungeduldig, aber auch zuverlässig und auf ihre Art sympathisch.
Quinn ist ein sogenannter Premiumbürger. Er darf so viel Sauerstoff verbrauchen, wie er möchte und ihm stehen alle Türen offen ein einfaches Leben zu führen.
Bea ist schon seit Jahren mit Quinn befreundet, aber da sie ein Second ist, ist sie sehr arm und kann sich auch keinen zusätzlichen Sauerstoff leisten. Sollte sie zu viel verbrauchen, müssen ihre Eltern nachzahlen (im Haus wird der Sauerstoffverbrauch gemessen).
Als Quinn und Bea mit Alina in das Ödland gehen (das Land außerhalb der Kuppel) lernen sie eine ganz neue Welt kennen.
Alle drei sind tiefgründig und facettenreich ausgearbeitet, dabei einzigartig und sie haben ihre Fehler. Im Laufe des Buches entwickeln sie sich, sind aber keineswegs perfekt, was sie für mich noch sympatischer macht.
Aber auch die Nebenprotagonisten können überzeugen, denn keiner der Protagonisten war für mich überflüssig und alle haben das Buch bereichert.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist, wie für ein Jugendbuch typisch, sehr einfach und locker gehalten. Dabei benutzt Sarah Crossan durchweg Jugendsprache, was dazu führt, dass die Protagonisten authentisch wirken. Durch die detaillierten Beschreibungen, wird die Welt von "Breathe" beim Lesen vor dem inneren Auge lebendig.

Das Buch ist in fünf Abschnitte eingeteilt, die jeweils einen wichtigen Bereich der Handlung abdecken und durch angedeutete Überschriften den Leser neugierig machen.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Quinn, Alina und Bea beschrieben, so dass man tief in die Gefühls- und Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten eintauchen kann und so einen großen Bezug zu ihnen bekommt.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist ansprechend gestaltet und springt mit der angenehmen Farbwahl direkt ins Auge, dennoch gefällt mir das Originalcover deutlich besser.
Der Titel passt ausgesprochen gut und hat mich direkt neugierig gemacht.

Fazit:
Mit "Breathe" hat Sarah Crossan einen wundervollen Auftakt geschaffen. Ich habe das Buch aufgrund der tollen Protagonisten, einer beängstigenden und fesselnden Handlung, die ein hohes Maß an Authentizität zeigt, verschlungen und konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören.

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Das Haus am Abgrund
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(21)

60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

november, cornwall, grusel, haus, adrian

Das Haus am Abgrund

Susanne Gerdom
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ars edition, 01.05.2013
ISBN 9783760786667
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Der fast 17-jährige Adrian ist auf den ersten Blick ein etwas seltsamer Junge. Noch nicht lange lebt er mit seinem Vater und dessen Lebensgefährten in einem Cottage in St. Irias in Cornwall. Adrian ist unheilbar krank, denn er hat einen Tumor im Gehirn, den man nicht mehr behandeln kann. Mit dieser Erkrankung gehen Anfälle und vermutlich seltsame Halluzinationen einher. Eines Tages trifft er im Garten auf November und verliebt sich in sie. Er fühlt sich von dem Mädchen seltsam angezogen. Auch übt das verlassene Herrenhaus Heathcote Manor eine unwiederstehliche Anziehung auf ihn aus. Er möchte mehr über das Haus, das alle meiden, und November herausfinden und so begibt sich Adrian auf die Suche nach Antworten.

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an konnte ich mich dem Sog des Buches nicht entziehen. Es ist wunderbar atmosphärisch und verursacht an vielen Stellen Gänsehaut.
Zu Beginn ist alles noch sehr verwirrend, da Susanne Gerdom es versteht, ihre Leser an der Nase herum zu führen. Man weiß als Leser nicht, was echt ist und was nicht, was sind Halluzinationen und was passiert wirklich? Gerade das macht für mich den Reiz des Buches aus, auch wenn man sich beim Lesen konzentrieren muss.
Nach und nach lernt man mehr über die Zusammenhänge und es bildet sich ein schlüssiges Gesamtbild.
Einzig der Schluss konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Es sind viele Dinge geklärt und das Ende ist passend, allerdings war ich zuerst sehr verwirrt und musste noch lange darüber nachdenken, da auch einige Aspekte offen bleiben. Da hätte ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht.
Dennoch hat mich das Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Ich konnte gar nicht anders als mit Adrian zufiebern und mich zu gruseln und . Das liegt wohl auch viel daran, dass alles sehr emotional und ergreifend beschrieben ist.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die außergewöhnliche Handlung des Buches. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl so etwas schon einmal gelesen zu haben, so dass es mir viele schöne Lesestunden beschert hat.
Außerdem wird hier die Haupthandlung der Gruselgeschichte mit der ersten Liebe, Adrians Krankheit, Vorurteilen gegen Homosexualität und Ablehnung und Ausgrenzen wegen Vorurteilen verknüpft. So ist die Handlung komplex und vielschichtig und bietet viel Stoff zum Nachdenken und es gibt viele überraschende Wendungen.

Die Protagonisten:
Adrian ist mit von der ersten Seite ans Herz gewachsen. Am Anfang dachte ich noch, dass er etwas verrückt ist, aber dennoch ist er sehr liebenswürdig und ich finde es bewundernswert, wie er mit seiner Erkrankung umgeht. Er sorgt sich sehr um andere und man fühlt sich als Leser sehr stark mit ihm und seinem Schicksal verbunden.
November ist erst sehr geheimnisvoll, da sie einiges zu verbergen hat. Sie ist sehr vielschichtig und tiefgründig und lässt sich nicht von Vorurteilen leiten.
Alle Protagonisten, egal ob die Haupt- oder Nebenprotagonisten sind authentisch und tiefgründig ausgearbeitet und sorgen so für einen hohen Lesegenuss.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist insgesamt locker und leicht zu lesen. Einzige einige Namen und Begriffe können zu Verwirrungen führen. Doch da der Schreibstil sehr emotional, bildlich und atmosphärisch ist, fällt das nicht so ins Gewicht.

Was zusätzlich verwirren kann, sind einige Perspektivwechsel. Mal wird die Handlung aus der Ich-Perpektive von Adrian erzählt, mal aus der Sicht von November. Dazu gibt es verschiedene Tagebucheinträge von Adrian und November, die in der Ich-Perspektive verfasst sind. Die Zeiten wechseln immer wieder von der Vergangenheitsform in die Gegenwartsform.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt sehr gut zu der Atmosphäre des Buches und ist wirklich wunderschön gestaltet. Es wirkt geheimnivoll und spricht mich als Leser sehr an.
Auch der Titel passt gut, da die Haupthandlung von dem Haus handelt und er neugierig macht.

Fazit:
Susanne Gerdom hat hier ein neues Genre für sich entdeckt und im Großen und Ganzen kann ich das Buch jedem Grusel- und Mysteriefan, der gerne komplexe und atmosphärische Geschichten mit einem Hauch Fantasy liest, empfehlen. Mir hat "Das Haus am Abgrund" viele schöne Lesestunden beschert.

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Kyria & Reb - Die Rückkehr
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(80)

200 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

dystopie, reb, kyria, cam, liebe

Kyria & Reb - Die Rückkehr

Andrea Schacht
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 01.01.2013
ISBN 9783863960384
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Die Handlung schließt direkt am Vorband an.
Kyria hat es geschafft und vier Monate in einem Reservat gelebt, doch dann muss sie fliehen und landet wieder in New Europe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tod ihres Vaters aufzudecken. Nach und nach kommt sie hinter einem schlimmen Komplott, den auch sie als Ziel hat. So muss sie erst mal versteckt leben und sehr vorsichtig sein.

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist gut gewählt. Es gibt neben einem Namensverzeichnis eine Erklärung zu NuYu (New Europe) und eine Zusammenfassung, was bisher geschah. So ist der Einstieg auch nachdem man Band eins lange vorher gelesen hat, sehr gut möglich. Erst dann geht es nahtlos in die Ereignisse des Vorbandes über und man erlebt, wie Kyria wieder in NuYu landet und sich dort zurecht findet.
Wieder lernt man als Leser eine andere Seite von NuYu kennen. In diesem Band werden die restlichen Fragen, die nach dem Vorband offen bleiben, gelöst und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Gesamtbild.
Dabei gibt es einige überraschende Wendungen und spannende Erkenntnisse.
Die im Vorband erwähnten politischen Aspekte sind hier noch deutlich stärker vorhanden und nehmen einen wichtigen Punkt in der Handlung ein. Wer diese schon im Vorband als verwirrend und schlecht empfunden hat, wird auch hier keine Freude daran finden.
Mich persönlich haben sie gefesselt und zu keiner Zeit gelangweilt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da es da so viel zu entdecken gab und das System sehr gut durchdacht ist.
Neben dem politischen Thema, steht der Komplott um Kyria und ihrer Mutter sehr im Mittelpunkt und als Leser spürt man die Gefahr.
Was ich etwas schade finde ist, dass Kyria und Reb zu Beginn des Buches nur sehr wenig miteinander erleben, da mir gerade das Miteinander der beiden gefallen hat. Erst später kommt Reb nach NuYu und steht ihr bei. Dennoch hat es mir gefallen, wie beide ihren Weg gehen.
Auch hier muss man nicht auf Romantik und eine kitschige Liebesbeziehung hoffen, dennoch hat mir die Beziehung zwischen Kyria und Reb sehr gut gefallen, weil sie sehr passend in die Handlung integriert ist.
Das Ende ist sehr spannend und zufriedenstellend.

Die Protagonisten:
Kyria hat sich in dem Band noch mehr verändert, als es schon im Vorband der Fall war. Ihre ganze Lebenseinstellung, die Einstellung zu den Männern und auch zu den ausgestoßenen Menschen hat sich grundlegend verändert und sie ist zu einer erwachsenen jungen Frau herangewachsen. Diese Wandlung hätte ich bei ihr so nicht erwartet, dennoch gefällt sie mir sehr gut.
Reb hat seinen Vater gefunden und wird nun von ihm zum Wagenlenker (einer Sportart, bei der Pferde vor einen Wagen gespannt werden und dann Rennen gefahren werden) ausgebildet. Endlich hat er Perspektiven in seinem Leben und versucht Kyria zu vergessen. Doch das ist leichter als getan. Man erfährt hier als Leser noch mehr über Rebs Hintergründe und seine Gefühls- und Gedankenwelt, was ihm noch mehr Tiefe gibt.
Hier sind alle Protagonisten facettenreich und tiefgehend ausgearbeitet und auch die zuvor blassen Nebenprotagonisten nehmen mehr Raum in der Geschichte ein und bekommen mehr Tiefe. Man lernt alte Protagonisten besser kennen, aber auch neue interessante Protagonisten tauchen auf.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr eingängig und insgesamt leicht und locker zu lesen. Einzig die politischen Zusammenhänge sind etwas schwerer zu verstehen.

Die Handlung ist abwechselnd aus der Perspektive von Kyria (Ich-Erzähler) und Reb (personaler Erzähler) geschrieben, was sehr gut umgesetzt und passend ist. So bekommt man einen Einblick in Rebs Gefühls- und Gedankenwelt. Wäre das nicht der Fall, hätte ich seine Verhaltensweisen nicht nachvollziehen können.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist passend zum Vorband gestaltet, nur in rötlicher Farbe. Das hat einen gewissen Wiedererkennungswert und passt sehr gut. Da das Cover vom Vorband schon zu meinen Lieblingscovern gehört, gefällt mir dieses natürich auch außerordentlich gut.
Der Titel passt ebenfalls sehr gut zum Inhalt und dem Vorband.

Fazit:
Wer die politischen Aspekte in dem Vorband schon langweiig und verwirrend fande, wird an diesem Band keine Freude haben, da sie hier sehr stark in den Vordergrund rücken.
Mich hat das Buch hingegen völlig überzeugt, da sich hier alle Fragen aufklären und die Handlung fesselnd und völlig nach meinem Geschmack ist. Die Protagonisten bekommen mehr Tiefe und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

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Die Einzige
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(44)

129 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

dschungel, unsterblichkeit, jugendbuch, wissenschaftler, elysia

Die Einzige

Jessica Khoury , Ursula Höfker
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2013
ISBN 9783401068695
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Die 17-jährige Pia wurde im Regenwald in einem Camp geboren. Seitdem hat sie nie die Mauern des Camps mit dem Namen "Little Cam" verlassen. Denn sie ist kein normales Mädchen. Pia ist perfekt, zumindest wird ihr das gesagt, seitdem sie klein ist. Sie ist unsterblich, unverwundbar, schneller, ausdauernder und schlauer als andere Menschen. "Little Cam" gibt es nur wegen ihr, denn sie ist ein Forschungsprojekt um eine neue Ära der Menschen einzuleiten. Irgendwann soll sie die Leitung zur Erschaffung weiterer Unsterbliche übernehmen. Seitdem sie denken kann, arbeitet sie darauf hin, doch dann lernt sie Eio kennen und ihre Welt gerät aus den Fugen.

Meine Meinung:
"Die Einzige" hat mich vom ersten Augenblick angesprochen, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe.
Das hat zwei Hauptgründe. Der erste ist, dass es ein Einzelband ist. Mittlerweile erscheinen so viele Trilogien oder Mehrteiler, dass ich über jeden Einzelband froh bin. Der zweite Grund ist, dass sich der Klappentext sehr interessant anhörte.
Schon allein der Handlungsort hat mich fasziniert. Es spielt komplett im Regenwald und die Beschreibungen sind so lebhaft, dass man das Gefühl hat selber dort zu sein. Insgesamt hebt sich die Handlung sehr positiv von den sonstigen momentan erscheinenden Jugendbüchern ab, da es ein Thema aufgreift, was noch nicht oft verwendet wurde. In der Form habe ich das Thema "Unsterblichkeit" noch nicht erlebt und allein deshalb hat mir das Buch gut gefallen.
Dabei ist der Einstieg sehr gut gewählt. Man lernt erst Pia und ihr Leben kennen und erfährt dann nach und nach mehr über die Forschungen und Hintergründe.
Das Buch bietet mehr Geheimnisse, als ich zu Beginn gedacht hätte.
Leider ist die Handlung stellenweise etwas langsam vorangegangen und es gibt einige Stellen die eher überflüssig sind und mich kurzzeitig gelangweilt haben. Dafür hat sich die Handlung aber zum Ende hin zunehmend zugespitzt und das Finale ist spannend und völlig nach meinem Geschmack.
Die Liebesgeschichte von Pia und Eio hätte ich mir etwas besser ausgearbeitet gewünscht. Pia sieht Eio und verliebt sich gleich in ihn, ohne ihn zu kennen und ohne jemals einen anderen Jungen in ihrem Alter gesehen zu haben. Das ging mir persönlich etwas zu schnell.
Dennoch hat mir "Die Einzige" wirklich gut gefallen.

Die Protagonisten:
Pia ist eine sehr ungewöhnliche Protagonistin, schon allein weil sie immer als perfekt bezeichnet wurde. Sie wirkt deshalb erst etwas eingebildet, ist aber dennoch sympathisch und ihre Denkweisen kann ich gut nachvollziehen. Stellenweise wirkt sie sehr naiv und eigenwilllig, aber das liegt auch viel daran, dass ihr nur das beigebracht wurde, was die Wissenschaftler für angemessen hielten und ihr alles, was außerhalb des Camps vorging vorenthalten wurde.
Eio ist ein Ureinwohner des Dschungels und der erste Junge in ihrem Alter, den sie kennenlernt. Er ist ein sehr faszinierender Protagonist, weil er als Ureinwohner ein ganz anderes Leben führt, als man es bei uns kennt.
Alle Protagonisten sind authentisch und detailliert ausgearbeitet und bieten so einige Überraschungen.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und sehr gut lesbar. Er ist einfach gehalten und auch die wissenschaftlichen Aspekte sind leicht zu verstehen. Mich konnte der Schreibstil trotz stellenweise fehlender Spannung fesseln.

Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Pia erzählt, was mir gut gefallen hat, da ich so sehr nahe am Geschehen und an Pias Gefühlen dran war und alles hautnah miterleben konnte.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist sehr an dem Originalcover orientiert, was ich gut finde. Es ist traumhaft schön und ein echter Blickfänger. Man sieht direkt, dass es im Dschungel spielt und die Orchideen, die für die Handlung wichtig sind, fallen direkt ins Auge.
Der Titel ist vielleicht etwas irreführend, obwohl er auch passt, da Pia die Einzige Unsterbliche ist.

Fazit:
"Die Einzige" ist nicht perfekt, aber kann dennoch durch eine originelle Handlung, einem atemberaubenden Handlungort und tollen Hauptprotagonisten überzeugen. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen.

  (6)
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Dance of Shadows
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(69)

140 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 53 Rezensionen

ballett, dämon, new york, dämonen, jugendbuch

Dance of Shadows

Yelena Black
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ars edition, 04.02.2013
ISBN 9783760799148
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Vakuum
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(48)

103 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 41 Rezensionen

nebel, jugendliche, jugendbuch, freundschaft, stille

Vakuum

Antje Wagner
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, 01.09.2012
ISBN 9783827054371
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Tamara, Alissa, Leon, Hannes und Kora führen ganz unterschiedliche Leben und außer Alissa und Leon, die Geschwister sind, kennen sie sich bisher nicht. Doch dann passiert das Unfassbare. Die Zeit bleibt am 17. August um 15.07 Uhr stehen und alle Menschen sind verschwunden, alle außer die fünf Jugendlichen. Die Häuser, Autos und Geschäfte sehen aus, als wenn jederzeit wieder jemand auftauchen würde, denn alles wurde zurückgelassen. Völlig auf sich allein gestellt machen sich die Fünf auf die Suchung nach einer Lösung.

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist außerordentlich gut gewählt. Man lernt zuerst einmal die verschiedenen Protagonisten kennen, bevor die Haupthandlung beginnt. So habe ich schnell einen Bezug zu den einzelnen Personen gefunden, bevor ich in das Geschehen hineingeworfen wurde.
Dadurch beginnt die Handlung eher unspektakulär, aber direkt geheimnisvoll, denn jeder der Jugendlichen hat ein Geheimnis, das am Anfang aber nur angedeutet wird. Schnell hatte ich das Bedürfnis hinter die Geheimnisse zu kommen.
Dazu spielt das Buch in Deutschland, was mir auch immer gut gefällt.
Als dann die Zeit still steht, spitzt sich die Handlung langsam zu und wird zunehmend spannend. Dabei gibt es einige Überraschungen und vor allem das Ende ist so gar nicht vorrausschaubar, was völlig nach meinem Geschmack ist.
Antje Wagner schafft es, dass man bis zum Schluss rätseln muss, was hinter allem steckt, so dass ich durchweg gefesselt war.
Die Handlung bietet Originalität, Einfallsreichtum und ist im Großen und Ganzen sehr gut durchdacht. Außerdem gibt es einige sehr emotionale Stellen, die mich sehr berührt haben.
Ich hätte mir zwar den Schluss noch etwas ausführlicher gewünscht, da dann noch einige Sachen offen sind, aber dennoch konnte mich das Ende überzeugen.

Die Protagonisten:
Tamara, Alissa, Leon, Hannes und Kora sind alle sehr unterschiedlich, aber außerordentich liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Jeder hat seine eigene Geschichte und Vergangenheit, auf die ich jetzt hier nicht weiter eingehen werde, da das zu viel verraten würde.
Obwohl fünf Hauptprotagonisten schon sehr viele sind, konnte ich mich ohne Probleme auf die verschiedenen Persönlichkeiten einstellen und habe die ganze Zeit mit ihnen gefiebert.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist außerordentlich leicht und locker zu lesen und weiß zu fesseln. Antje Wagner schreibt sehr bildhaft und sorgt durch tolle Beschreibungen dafür, dass man völlig in die Welt des Buches eintauchen kann. Man merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Tamara, Alissa, Leon, Hannes und Kora geschildert (personaler Erzähler), was ich hier sehr gut umgesetzt finde. Obwohl es recht viele Perpektiven sind, merkt man beim Lesen immer direkt aus welcher Perpektive die Handlung gerade geschildert wird, selbst wenn man nicht auf die Überschriften achtet.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt und wirkt geheimnisvoll und mystisch. Mich hat es direkt angesprochen.
Auch der Titel passt gut, da die Fünf sich in einem Art Vakuum befinden, wo die Zeit stillt steht und sie völlig alleine sind.

Fazit:
"Vakuum" ist ein Buch, dass sich Fans von spannenden und ungewöhnlichen Büchern nicht entgehen lassen sollten. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, was vor allem an den authentischen Protagonisten und den überraschenden Wendungen gelegen hat.
(4,5 Punkte)

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Im Herzen die Rache
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(127)

304 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

rache, furien, jugendbuch, freundschaft, liebe

Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles , Birgit Salzmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 16.01.2013
ISBN 9783785573778
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Bittere Wunder
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(13)

60 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

mord, schwangerschaft, erziehung, pflanzen, prozess

Bittere Wunder

Christina Meldrum , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei cbj, 14.01.2013
ISBN 9783570401613
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung:
Aslaug wächst in völliger Isolation auf. Allein ihre Mutter kümmert sich um sie und bringt ihr bei, was sie für richtig hält. Viele Passagen in Büchern schwärzt sie und sie bringt Aslaug notgedrungen Dinge bei, die die Schulbehörde für wichtig hält. Viel wichtiger findet sie, dass Aslaug sich mit Heil- und Giftpflanzen auskennt und verschiedene Sprachen, Religionen und Mythologien kennt. Über das wirkliche Leben erfährt sie gar nichts. Als dann ihre Mutter stirbt, kommt sie zu ihrer Tante, von der sie bis dahin nichts wusste. Diese ist stark religiös und Aslaug ist dort nicht glücklich. Nach einem fürchterlichen Brand steht Aslaug vor Gericht, die Anklage lautet Mord...

Meine Meinung:
"Bittere Wunder" hat mich sehr überrascht. Es ist ganz anders, als ich erwartet hätte. Es hebt sich durch einen ungewöhnlichen Schwerpunkt sehr von anderen Jugendbüchern ab. Es werden immer wieder in die eigentliche Handlung Informationen zu Pflanzen und Religionen eingeflochten und es geht um ein junges Mädchen, dass ganz anders ist als alle anderen, was an ihrer Isolation liegt.
Allerdings ist der Einstieg nicht so ganz einfach und ich würde vielleicht die Altersempfehlung höher ansetzen, da mich das Buch mit 12 nicht interessiert hätte.
Man muss sehr konzentriert dabei sein um die Zusammenhänge zu verstehen, da die Handlung sehr komplex ist und es wirklich sehr viele Pflanzenerklärungen gibt.

Mich hat das Buch vor allem durch seine Originalität und Aslaugs Lebensumstände überzeugen können. Das Buch spielt vom Jahre 2003-2007 und zeigt ein Leben, wie man es sich heute gar nicht vorstellen kann. Schon allein, wie Aslaug aufgewachsen ist, wirkt total fremdartig und hat so auf mich einen besonderen Reiz ausgeübt. Dann kommt sie in die religiöse Familie ihrer Tante und auch da ist das Leben anders, als ich es kenne.
Das Buch zeigt nicht viel nervenaufreibende Spannung, aber die Aufklärung des Brandes und die anspruchsvolle und gut durchdachte Handlung konnte mich fesseln.
Dazu gibt es viele Stellen, die sehr schockierend und grausam sind und ich gar nicht anders konnte, als emotional betroffen darauf zu reagieren.
Selten habe ich ein so ausdrucksstarkes und tiefbewegendes Jugendbuch gelesen.
Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wie das Buch ausgeht. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, so dass "Bittere Wunder" alles andere als vorhersehbar ist.
Das Ende ist schlüssig und rundet das Buch gut ab, auch wenn nicht alle Fragen geklärt sind.

Die Protagonisten:
Aslaug ist durch ihre Erziehung, wie schon erwähnt, alles andere als ein typischer Teenager. Sie hat eine sehr bildhafte Denkweise und ein ganz anderes Weltverständnis, als man es in der heutigen Zeit meinen könnte. Man merkt hier, wie sehr Isolation und die Erziehung auf Kinder Einfluss haben. Sie weiß nichts über das normale Leben, kann aber viele Fremdsprachen sprechen und versteht sogar die Runenschrift. Durch ihre ganz eigene Sichtweise der Dinge, ist es schwer ihre Handlungen nachzuvollziehen. Dennoch habe ich stets mit ihr mitgefühlt, da sie ein sehr schweres Leben hatte und nichts so läuft, wie es laufen sollte.
Aslaugs Mutter Maren ist mir von grundauf unsympathisch. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso sie ihre Tochter völlig isoliert hat, da ihre Beziehung auch alles andere als liebevoll war. Sie hat ihre Tochter völlig abhängig von sich gemacht und ihr so viel vorenthalten.
Später lernt man dann noch Marens Schwester Sara und ihre Familie kennen, dabei sind alle Protagonisten auf ihre Art detailliert und irgendwie auch glaubhaft ausgearbeitet, wenn man sich die Hintergründe von ihnen vor Augen hält.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist ebenfalls eher anspruchsvoll und die vielen Erklärungen der Pflanzen und Religionen stören den Lesefluss etwas. Dennoch weiß der Schreibstil zu fesseln und Christina Meldrum zeigt dem Leser schockierende Einblicke in die Abgründe der menschliche Psyche und schreibt dabei sehr symbolisch.

Die Handlung ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Aslaug und einem Dialogteil des Gerichtsverfahrens geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da so nach und nach die Geheimnisse aufgedeckt wurden und ich einen etwas besseren Bezug zu Aslaug bekommen habe.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover wurde vom Original übernommen, was ich gut finde. Es passt sehr gut zu dem Inhalt und ich mag den eher düsteren Grundton. Mir ist das Buch zuerst wegen dem Cover aufgefallen.
Mir hätte hier der Originaltitel besser gefallen. Der deutsche Titel bietet aber auch einige Interpretationsmöglichkeiten, so dass er auch ganz gut passt.

Fazit:
"Bittere Wunder" ist ein anspruchvolles Buch, dass sich mit einer schwierigen Familiengeschichte und schlimmen Schicksalsschlägen befasst. Dabei stehen neben der Haupthandlung Pflanzen, Religion und Mythologie im Mittelpunkt, was nicht jedem gefallen dürfte.
Mich hat es vor allem durch seine Originalität, Symbolhaftigkeit und Aslaugs außergewöhnliche Lebensumstände überzeugen können.

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Evernight - Tochter der Dämmerung: Roman
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Evernight - Tochter der Dämmerung: Roman

Claudia Gray
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 27.07.2010
ISBN B004P1JBBO
Genre: Sonstiges

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