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Der geheime Zirkel. Gemmas Visionen
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(310)

511 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 44 Rezensionen

magie, internat, england, fantasy, indien

Der geheime Zirkel. Gemmas Visionen

Libba Bray
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.05.2007
ISBN 9783423712286
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Nachdem Gemmas Mutter in Indien auf mysteriöse Weise stirbt, wird sie auf ein Internat in England für Töchter aus gutem Haus geschickt. Neue Freunde zu gewinnen, gestaltet sich dann doch schwieriger als gedacht, aber noch etwas raubt Gemma den Schlaf. Sie hat Visionen in denen sie ihrer verstorbenen Mutter begegnet und die sie vor einer bösen Macht warnt, die es auf sie abgesehen hat. Auch der Fund des Tagebuchs einer ehemaligen Schülerin des Internats wirft mehr Fragen auf als es beantwortet. Zumal die Schule eine tragische Historie aufweist, die nur eines der Puzzelteilchen ist, die Gemma zusammensetzen muss, um herauszufinden warum ihre Mutter sich das Leben nahm. Welche Rolle spielt dabei der mysteriöse fremde Junge, der ihr aus Indien gefolgt ist und zu dem sie sich hingezogen fühlt? Und wer verbirgt sich hinter dem magischen Orden dessen Zeichen Gemma als Kette um ihren Hals trägt?
Das Buch erinnerte mich am Anfang ein bisschen an „Trotzkopf“ und „Club der toten Dichter“. Der Autorin ist es trotz dieser großen Vorlagen und den damit verbundenen Vergleichen in meinem Kopf, gelungen mich in einen magischen Bann zu ziehen und dieses Buch in einem Rutsch durchzulesen. Es hat Spaß gemacht mit Gemma und ihren doch manchmal recht unwilligen Freundinnen immer tiefer in das Geheimnis einzudringen und als sich Pippa für ihren Tod entschied um ihrem Ritter nahe zu sein, musste ich mir ein trauriges Aufseufzen verkneifen. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr, sehr überzeugend, angefangen bei der machtsüchtigen Felicity, über die unscheinbare Ann bis hin zum Schwindelmedium. Am besten dargestellt fand ich jedoch den Widerstreit der Gefühle in dem Gemma sich wiederfindet, nämlich dem Wunsch sich selbst zu entdecken und auszuleben den man als 16 jährige nun einmal besitzt, dies aber aufgrund der gesellschaftlichen Konventionen nicht zu können.
Das Thema an sich ist jetzt nicht unbedingt neu und anspruchsvoll, aber doch unterhaltsam umgesetzt. Da gibt es genügend Beispiele für das Gegenteil. Ich werde mich jetzt nicht unbedingt auf Band 2 stürzen, aber wenn er mir vor die Nase kommt werde ich ihn lesen, denn die Autorin besitzt die Eigenschaft so bildlich zu erzählen, dass man sich mitten im viktorianischen England wiederfindet.

  (6)
Tags: england, freundschaft, indien, internat, macht, magie, tot, zigeuner   (8)

  

 

Léon und Louise
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(80)

142 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, krieg, paris, 2. weltkrieg, frankreich

Léon und Louise

Alex Capus
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.07.2012
ISBN 9783423141284
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Die Schule interessiert Léon nicht, sondern er möchte sein Land unterstützen das sich seit 1914 im Krieg mit Deutschland befindet. So verschlägt es ihn in einen kleinen Ort, wo er als Morseassistent mehr schlecht als recht seine Pflicht erfüllt. Dort lernt er Louise kennen und ist beeindruckt von dem burschikosen Mädchen, das es auf sich genommen hat Familien von ihren gefallenen Söhnen zu unterrichten. Beide sind jung und verlieben sich ineinander, aber das Schicksal hat anderes mit ihnen vor und trennt die beiden. Erst nach zehn Jahren begegnen sie sich durch Zufall in Paris wieder. Aber auch jetzt scheint nicht der rechte Zeitpunkt zu sein, um ihre Liebe aufleben zu lassen, denn Léon ist verheiratet und Louise ist zu sehr Freigeist um sich in eine Liebelei mit ihm zu stürzen. Die Jahre vergehen, und zwischen ihnen liegen nun tausende Kilometer, aber gerade aus dieser Distanz heraus ist es ihnen möglich am Leben des anderen teilzuhaben, auch wenn sie wie die zwei Königskinder, in dieser Zeit doch nie wirklich zusammenkommen können.
Dieses Buch ist eine schöne, poetische, wenn auch eher distanzierte Liebesgeschichte, denn den beiden Protagonisten ist es lange Zeit nicht vergönnt ihre Liebe zu leben und ich glaube das es dadurch glaubhafter wird. Erst nachdem beide die Welt für sich entdeckt haben und an ihren Fehlern gewachsen sind, ist ihnen ein gemeinsames Leben vergönnt. Ich mochte vor allem Louise forsche Art, ihre eher männliche Art an die Dinge heranzugehen, wohingegen Léon mit seinem stillen Widerstand und seinem Hang zum Pragmatismus, weibliche Wesenszüge aufweist. Bemerkenswert fand ich wie es dem Autor gelingt der Geschichte Authentizität einzuhauchen, einfach dadurch das man manchmal dem richtigen Menschen zur falschen Zeit begegnet, zeitgleich aber noch Platz zum träumen lässt, in dem er Hoffnung gibt, dass man nur ausreichend Geduld mit bringen muss, damit alles sich zum Guten wendet. Oder das man einen Menschen heiß und innig lieben, aber nicht mit ihm leben kann. Ich liebe Léons alltägliche, manchmal aber auch geradezu poetische Sicht auf Dinge. Er ist halt im Gegensatz zu Louise ein stiller Rebell und damit mein heimlicher Held, auch wenn ich stellenweise gern Louises unerschrockenes Naturell gehabt hätte. Einfach ein tolles Buch, um ein Liebespaar im Wandel der Zeit.

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Tags: frankreich, jugendliebe, krieg   (3)

  

 

Die Flüsse von London
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(260)

492 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 69 Rezensionen

london, magie, fantasy, geister, krimi

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Gerade erst hat Peter Grant seine Ausbildung als Polizist abgeschlossen und wurde zu seinem Leidwesen der bürokratischen Einheit CPU zugewiesen, da wird er mit einem mysteriösen Fall konfrontiert, bei dem das Opfer den Kopf verlor. Nachdem er am Tatort einen Geist als möglichen Zeugen verhört, wird er dem letzten Zauberer der Londoner Polizei zugeteilt und zum ersten Lehrling für Übernatürliches seit fünfzig Jahren. Wer glaubt das Zauberei das Leben vereinfacht irrt, denn jedesmal wenn Magie praktiziert wird zerlegt es alle elektronischen Geräte in der näheren Umgebung. Aller Anfang ist natürlich schwer, aber durch seinen natürlichen Witz und sein Verhandlungsgeschick wird er bald Vermittler zwischen den Flussgöttern und jagt dem Wiedergänger, der einem Theaterstück folgend immer mehr unschuldige Londoner tötet. Immer an seiner Seite sein Ausbilder Inspektor Nightingale, seine Kollegin Lesley und Toby der Geisterspürhund.
Obwohl ich relativ erwartungsfrei an dieses Buch ging wurde ich doch enttäuscht, denn die Grundstory bietet erhebliches Potential. Ich konnte keine Beziehung zu den Opfern aufbauen, weil sie namenlos einfach auftauchten und ebenso schnell starben. Irgendwann geriet ich auch mit den ganzen Namen durcheinander, weil alle einfach so die geschichtliche Bühne betraten sich verbeugten und wieder verschwanden. Hingegen erfuhr ich sehr viel über die sexuellen Phantasien von Peter Grant, die so gar nicht in die Handlung passten und mich in der Grundstory voranbrachten. Ich fand auch das für den unbedarften Leser zu viel vorrausgesetzt und kaum erklärt wurde, mir erschloss sich zum Beispiel nicht, was Newton denn nun mit Zauberei zu tun hat und wie die beiden mit der Vampirhaushälterin kommunizieren, obwohl diese kein Wort sagt. Auch das Theaterszenario mit dem Wiedergänger blieb für mich unverständlich. Sehr oft hatte ich das Gefühl ganze Kapitel überlesen zu haben. Vermisst habe ich auch den britischen Humor, den ich bei Nick Hornby zu lieben gelernt habe. Meiner Meinung nach hätte das Potential der Geschichte einfach besser ausschöpfen können, als Herr Aaronovitch es getan hat. Ich weiß noch nicht, ob ich mir den zweiten Band vornehme, um zu sehen, ob sich die Story entwickelt, aber für alle Londonfans ist das Buch, ob seiner detailgetreuen Stadtbeschreibung ein Must Read.

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Tags: flüsse, geister, london, polizist, theater, vampir, zauberer   (7)

  

 

In den Augen der anderen
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(67)

177 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

autismus, mord, familie, asperger syndrom, asperger-syndrom

In den Augen der anderen

Jodi Picoult , Rainer Schumacher
Fester Einband: 684 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 15.08.2011
ISBN 9783431038415
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Er ist besser als jeder Forensiker. Er kennt sich aus mit Tatorten und Mordmethoden. Flüchtig betrachtet, würde man Jacob für einen ganz normalen jungen Mann halten, aber er hat das Asperger Syndrom, eine Form des Autismus, der den Alltag seiner Familie und seiner Mitmenschen mitunter schwierig gestaltet. Da gibt es zum Beispiel blaue Freitage oder Wutanfälle weil die Probierhäppchenverkäuferin im Supermarkt nicht an ihrem angestamten Platz steht. Als seine Tutorin tot aufgefunden wird und die Polizei herausfindet, dass Jacob sich am Tatort zu schaffen gemacht hat, gerät er unter Mordverdacht. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wird er schnell zum Opferlamm, nur seine Mutter glaubt noch an seine Unschuld. Aber auch ihr kommen manchmal Zweifel, ob ihr Sohn nicht doch aus einer verqueren Logik heraus einen Menschen töten könnte. Dennoch kämpft sie für ihren Sohn und darum, dass er einen fairen Gerichtsprozess bekommt, bei dem die Besonderheiten seiner Erkrankung Berücksichtigung finden.
Das Buch ist mal wieder ein typischer Jodi Picoult. Ein sozial brisantes Thema, bei dem die kontroverse Diskussion durch Staatsanwalt und Anwalt vor Gericht ausgetragen wird. Ich für meinen Teil habe durch die Geschichte viel übers Asperger-Syndrom gelernt, denn die Autorin hat ihre Hausaufgaben gemacht und sich Hilfe für Jacobs Sicht von einer Asperger-Patientin geholt. Man erfährt etwas über die Gedankenwelt dieser Menschen und warum die Krankheit auch als „Oops wrong planet“-Syndrome bezeichnet wird. Am besten aber hat mir der Charakter des jungen Anwalts gefallen, der kaum das College absolviert, ohne Erfahrung im Strafrecht, in diesen brisanten Fall gerät und für einen Mandanten kämpfen muss, über den die Umwelt eigentlich nur den Kopf schüttelt. Es macht Spaß bei seinen Lernprozessen dabei zu sein und mit seiner Unsicherheit hat er in mir das Welpenschutzprogramm aktiviert. Aber nicht nur bei mit scheint sein Charme zu funktionieren, sondern auch bei Jacobs Mutter Emma, die sich endlich auch wieder als Frau wahrgenommen fühlt und nicht nur als Mutter eines Kindes mit Autismus. Obwohl das jetzt schon mein neunter Roman der Autorin ist und der Aufbau der Story den anderen ähnelt, konnte ich es doch nicht beiseite legen, bevor ich nicht wusste wie die Tutorin ums Leben kam. Wie immer hat dieser Roman, meine Sicht über den Tellerrand ein wenig erweitert und ich bin dankbar dafür, dass es solche Bücher gibt

  (6)
Tags: autismus, bruder, forensik, mord, prozess   (5)

  

 

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
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(139)

252 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 76 Rezensionen

stromausfall, europa, blackout, hacker, katastrophe

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 19.03.2012
ISBN 9783764504458
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ich bin schon genervt, wenn nur mal eine Stunde der Strom ausfällt und mir wieder einmal bewusst wird, dass ohne gar nichts mehr funktioniert. Ja das sogar lesen bei Kerzenlicht romantischer klingt, als es dann in der Realität ist. In dem Buch von Marc Elsberg muss ganz Europa sich einem Stromausfall beugen und das nicht nur für Stunden, sondern Tage. Die ganze Situation entgleist, weil nichts mehr geht und jeder Notfallplan auf Hilfe aus mindestens einem Nachbarland basiert. Die haben jedoch auch mit den Folgen des Blackouts zu kämpfen. Der italienische Hacker Manzano ist der Erste, der entdeckt dass es sich um einen terroristischen Angriff auf Europa handelt, der sich nur allzu bald auf Amerika ausweitet. Erst von den Behörden als Spinner belächelt, setzt er alles daran die Verantwortlichen aufzurütteln und beginnt sogar selbst zu ermitteln. Dabei kommt er den Verursachern verdammt nahe und wird bald selbst Zielscheibe für die Terroristen und die Polizei. Mit jedem Tag, den der Stromausfall anhält, spitzt sich die Situation zu. Die Bevölkerung kämpft ums Überleben und verroht, während in immer mehr Atomkraftwerken die Notstromaggregate aussteigen und ein Gau kaum noch abwendbar scheint.

Den Einstieg in das Buch fand ich etwas schwierig, weil so viele Personen vorstellt wurden und der Autor sie hauptsächlich mit ihren Nachnamen betitelte. Aber mit jeder Seite wird man tiefer eingesogen. Man liest mit einem Schaudern, was nur zu realistisch scheint, sollten wirklich ein paar verrückte Weltverbesserer auf die Idee kommen uns den Strom abzuklemmen. Trotz der Komplexität gelingt es Elsberg, das Zusammenspiel der Energienetzwerke verständlich zu beschreiben. Ebenso die Folgen die es hat, wenn unser Alltag plötzlich lahmgelegt wird und der Kampf ums nackte Überleben beginnt. Ich glaube ich war mindestens genauso erleichtert wie die Protagonisten, als der Strom wieder floss. Das Ende fand ich etwas unspektakulär, aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen in einer schaurig realitätsnahen Geschichte. Ich habe mich sogar einige Male dabei ertappt in den Nachrichten über das Blackout zu erfahren und konnte mich nur mit Mühe abhalten Hamsterkäufe für den Notfall vorzunehmen. Danke Herr Elsberg für einen so tollen Roman und bitte mehr davon.

  (6)
Tags: blackout, chaos, dystopie, europa, terroranschlag   (5)

  

 

Herr aller Dinge
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(77)

142 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

nanotechnologie, roboter, japan, andreas eschbach, robotik

Herr aller Dinge

Andreas Eschbach
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.09.2011
ISBN 9783785724293
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ich weiß jetzt, wie man es machen muss, das alle Menschen reich sind
Als Kind scheint Hiroshi die Idee einleuchtend, die Kluft zwischen Arm und Reich einfach dadurch zu überwinden ist, dass einfach alle Menschen reich werden. Denn nachdem er sich mit der Tochter des französischen Diplomaten angefreundet hat, ist die beständige Ermahnung seiner Mutter sich vor reichen Menschen in Acht zu nehmen, allgegenwärtig. Als Erwachsener muss er jedoch erkennen, das die Lösung beileibe nicht so einfach ist, wie er es sich in seiner kindlichen Naivität ausmalte. Und doch ist da eine Logik in seiner Idee, der er sich einfach nicht entziehen kann. Getrieben von der Vision die Welt für immer zu verändern, vertieft er sich immer mehr in die Erforschung von Maschinen, die den Menschen unliebsame Arbeiten abnehmen und ein Leben im Überfluss ermöglichen sollen. Als seine Bemühungen an die Grenzen des technischen Fortschritts stoßen, kommt ihm außerirdische Technologie zur Hilfe, die seit Jahrhunderten auf einer verlassenen sibirischen Insel schlummert und die durch ein Forscherteam in Gang gesetzt wurde. Schon bald lernt er die extraterrestrische Nanotechnologie sich zu Nutze zu machen und wird Herr aller Dinge. Doch das ruft mächtige Gegner auf den Plan die alles daran setzen ihn aufzuhalten.
Wieder ein tolles Buch von meinem deutschen Lieblingsautoren. Auch wenn ich mich am Anfang etwas schwertat mit der Geschichte und es etwas arg gespickt war mit technischen Details, so habe ich mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Zum Ende hin, als die Alien-Nanotechnologie zum „Leben“ erweckt wird, wurde es sehr viel mehr Science Fiction als ich zu Beginn erwartet hatte, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Die Geschichte wirkt trotzdem erschreckend glaubwürdig. Insbesondere die schicksalhafte Begegnungen zwischen Hiroshi und Charlotte und deren ungelebte Liebe. Eine richtige Gänsehaut bekam ich bei der Hypothese, dass eigentlich eine frühe, unentdeckte Hochkultur in der Menschheitsgeschichte, ebendiese Technologie entwickelt haben soll und damit, einem Virus gleich, das gesamte Universum entvölkert. Zutrauen würde ich es der Menschheit. Hatte ich sonst auch so meine Schwierigkeiten mit den Enden, die Herr Eschbach seinen Geschichten angedeihen lässt, so fand ich diesmal den Konflikt gut gelöst und folgerichtig. Es konnte einfach nur so enden, auch wenn die Liebe diesmal nicht gesiegt hat.
Für alle Eschbachfans ist dieses Buch einfach ein Muss.

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Tags: armut, freundschaft, nanotechnologie, paläontologie, schicksal   (5)

  

 

Poison Diaries: Nightshade
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(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

pflanzen, liebe, flucht, poison, gift

Poison Diaries: Nightshade

Maryrose Wood
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei HarperCollinsChildren'sBooks, 01.09.2011
ISBN B005GUQYGS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jessamine hat die Giftattacke ihres Vaters überlebt. Der Preis für ihr Leben war Weed. Durch sein Verschwinden wird sie für den Prinzen der Gifte Oleander ein leichtes Ziel. Er nimmt ihr die Unschuld, indem er sie dazu bringt ihren Vater zu töten und auf der Flucht vor dem Gesetz, nimmt er ihr das Gefühl zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie stiehlt, sie wird die Mätresse des englischen Königs und sie wird zur Auftragsmörderin. Mit jeder Sekunde wächst Oleanders Macht und bald schon ist Weed nur noch eine verschwommene Erinnerung. Doch er kann und will sie nicht aufgeben und setzt alles daran, sie zu finden. Als die beiden zufällig aufeinandertreffen, ist ihre Liebe stark wie nie zuvor. Aber Jessamine fühlt sich beschmutzt und in dem Glauben Weeds Liebe nicht wert zu sein, flüchtet sie sich erneut in Oleanders Arme.
Der zweite Teil hat mich ehrlich gesagt ein bisschen schockiert. Aus dem ersten Teil kennt man Jessamine eher als stille Unschuld, ihre Wandlung zur Mörderin kam ziemlich abrupt. An diesem Teil vermisste ich die düstere Melancholie, der ich zuvor so verfallen war, aber dennoch war es ein kurzweiliges Vergnügen. Schön fand ich, die Geschichte zum Teil auch aus Weeds Sicht zu erfahren und zu sehen, dass er noch immer stark und aufrecht um seine Liebe kämpft. Mir persönlich war es ein bisschen zuviel Handlung für die paar Seiten, so dass man durch die Abenteuer gehetzt wurde und die Nebencharaktere gar nicht genug würdigen konnte. Dennoch bin ich gespannt, ob es dem Jungen, der mit Pflanzen sprechen kann, gelingt seine große Liebe aus Oleanders Fängen zu befreien. Hoffentlich fällt dieses Buch unter die Kategorie „schwacher Zwischenband einer Trilogie“

  (7)
Tags: flucht, gift, liebe, mord, pflanzen   (5)

  

 

Ewig Dein
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(247)

434 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 94 Rezensionen

liebe, stalking, wien, stalker, psychiatrie

Ewig Dein

Daniel Glattauer
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Paul Zsolnay Verlag, 06.02.2012
ISBN 9783552061811
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Als er in ihr Leben trat, verspürte Judith einen stechenden Schmerz, der gleich wieder nachließ.
Doch bei diesem kurzen Schmerz sollte es nicht bleiben. Zunächst ist es eine ganz normale Liebesgeschichte. Frau trifft Mann, Mann verliebt sich in Frau und beide wollen es miteinander versuchen. Zuerst sonnt sich Judith in der Liebe und Aufmerksamkeit von Hannes. Zumal ihre Freunde und Familie hell auf begeistert sind von dem neuen Mann in ihrem Leben, aber schon bald, muss sie feststellen, dass ihr die Beziehung zu fest wird. Sie beendet das Ganze bevor ihr seine Liebe die Luft zum atmen nehmen kann. Da hat sie ihre Rechnung aber ohne Hannes Hartnäckigkeit gemacht und schon bald, wird aus einer anfänglichen Verliebtheit ein Albtraum.
Die ersten paar Seiten war ich enttäuscht, war ich doch von Daniel Glattauer durch „Gut gegen Nordwind“ fesselndere Prosa gewohnt. Doch dann packte mich das Buch. Am meisten beeindruckt hat mich die klare Darstellung von Judith. Glattauer lässt sie zuerst ihrem Narzissmus frönen und sich an der übermäßigen Liebe von Hannes und seine Aufmerksamkeit ergötzen. Dann aber nimmt die Nähe in der Beziehung überhand und seine Einmischungen in ihr Familienleben drängen sie ins Abseits. Schließlich fühlt sie sich verraten und verkauft, weil ihre Freunde für ihn Partei ergreifen und letztendlich bestimmt ihre Angst vor ihm, wie bei vielen Stalkingopfern, ihr Leben. Von Seite zu Seite wurde die Geschichte beklemmender und düsterer. Schön ist auch, dass die Story ein paar ungeahnte Wendungen enthält und immer wenn man glaubt, man wisse was auf den kommenden Seiten geschieht, wird man überrascht.
„Ewig Dein“ ist keine leichte Kost, aber dennoch wunderbar erzählt, mit Glattauers einzigartigem Sprachtalent und daher einfach empfehlenswert.

  (10)
Tags: beziehung, freunde, liebe, psychose, stalking   (5)

  

 

City of Fallen Angels
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(323)

753 Bibliotheken, 27 Leser, 8 Gruppen, 57 Rezensionen

schattenjäger, liebe, fantasy, jace, clary

City of Fallen Angels

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 573 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.12.2011
ISBN 9783401065595
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Gefahr ist gebannt und zwischen den Schattenwesen und den Schattenjägern, herrscht ein eher fragiler Frieden. Zu frisch ist die Kooperation der beiden Gruppen nach jahrhunderte andauernden Zwistigkeiten. Simon träumt davon auch nach seiner Verwandlung zum Vampir ein ganz normales Leben zu führen, aber so ganz will das nicht funktionieren. Zum einen weil er zeitgleich mit zwei Mädchen ausgeht, weil seine Mutter Verdacht schöpft, weil irgendwer versucht ihn zu töten und weil Unsterblichkeit sich nur bedingt vor seiner Familie verheimlichen lässt. Außerdem macht er sich Sorgen um Glary, denn es ist nicht alles Sonnenschein im Paradies in ihrer Beziehung zu Jace. Der zieht sich immer mehr von ihr zurück, weil ihn Albträume plagen wie er sie verletzt oder sogar tötet. Hinzukommt, dass Schattenjäger in den unterschiedlichen Distrikten ermordet aufgefunden werden und die Suche nach dem Schuldigen offenbart, das eine dämonische Macht im Hintergrund ihre Fäden zieht, die Simon mit allen Mitteln in ihre Gewalt bekommen will, um Clarys Bruder wiederzuerwecken.
Der vierte Teil der Schattenjägerchronik muss sich was Spannung, Dämonen, Liebe und Überraschungen angeht nicht hinter seinen drei Vorgängern verstecken. Ich hatte mir von diesem Teil eigentlich versprochen, das die Hauptfigur Simon sein würde, denn seine Geschichte bietet noch genügend Potenzial. Zum Teil wurde mein Wunsch auch erfüllt, aber es geht hauptsächlich noch immer um die große Liebe zwischen Glary und Jace. So langsam bekam ich den Eindruck das es sich bei den beiden, wie mit den zwei Königskindern verhält, die nie zu einander finden können und um ehrlich zu sein ist es schon ganz schön anstrengend, das die zwei doch nicht als „Happily ever after“-Pärchen aus der Trilogie hervorgingen und das es weiterer Teile bedarf eh sie für immer ihre Liebe leben können. Gelungen fand ich, dass Frau Clare ihre Leser erst auf eine falsche Spur lockt, wer die Fäden im Hintergrund zieht und mich mitnahm auf eine Schnitzeljagd durch das magische New York. Genervt war ich in diesem Teil nur von den teilweisen unreifen Verhaltensweisen der Protagonisten. Insbesondere Alecs kindische Eifersucht gegenüber Magnus Vergangenheit, aber vielleicht liegt es daran, dass ich mich ein bisschen außerhalb der Zielgruppe bewege und meine Teeniezeit schon ein Stückchen zurückliegt.
Nichtsdestotrotz ist „Fallen Angels“ eine tolle Fortsetzung, die mit einem absoluten Cliffhanger endet und die bewirkt, dass ich ungeduldig auf Teil fünf warte.

  (7)
Tags: dämonen, kampf, lilith, schattenjäger, vampir   (5)

  

 

Nachtprinzessin
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(66)

144 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

berlin, thriller, toskana, homosexuell, italien

Nachtprinzessin

Sabine Thiesler
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 25.10.2011
ISBN 9783453266322
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Matthias von Steinfeld hauptberuflich Immobilienmakler für die Reichen und Extravaganten, nebenberuflich Serienmörder mit einem Hang zu jungen Männern. Eigentlich hat er alles was man sich mit Geld kaufen kann, aber seit seine große Liebe Dennis gestorben ist, will in seinem Leben nichts mehr so recht gelingen. Seine heißgeliebte Mutter erleidet einen Schlaganfall, sein Sohn schwelgt in einem Akt der Selbstzerstörung und verweigert jeden Kontakt zu ihm und in Italien rauben zwei Halbstarke ihn aus. Um die Kontrolle zurückzugewinnen, beginnt er Männer, die er auf der Straße für sein Vergnügen aufgabelt zu töten. Schnell findet er Gefallen an dieser Art der Stressbewältigung und schon bald müssen alle um ihr Leben bangen, die ihn nerven oder auf sich sein Verlangen konzentriert.
Dieses Buch konnte ich für mich wirklich nicht einordnen. Für einen Krimi fehlte mir die Spannung, für eine Komödie der Humor und für eine Tragödie die Ernsthaftigkeit. Das positive an der Geschichte war der Schreibstil, denn es ließ sich leicht herunterlesen. Die Hauptfiguren empfand ich als unglaubhaft. Zum Beispiel Matthias von Steinfeld, eine zartbesaitete Diva, die sich vor fast allem ekelt, in seinem Größenwahn aber zum Serienmörder wird. Oder Alex, der zu Selbstzerstörung neigt und in seinem eigenen Selbstmitleid erstickt, rastet eines Abends aus und ermordet auf bestialische Weise seinen Chef. Ein unfähiger Carabinieri der den Fall löst usw. usw. ich könnte endlos mich über die widersprüchlichen Charaktere in diesem Buch auslassen. Was mich noch gestört hat, war das alle Pubertierende als stressig, faul und maulig dargestellt wurden. Fand ich es am Anfang noch als eine gelungene Parallele die Ermittlerin und Mörder verband, wurde es durch die Einbeziehung der problematischen Vater-Sohn-Beziehung des Carabinieri eine Kritik an der heutigen Perspektivlosigkeit der Jugend, die ich nicht nachvollziehen kann. Der Schluss war daneben und platt wie der Titel des Buches. Unter Nachtprinzessin hatte ich mir vieles vorgestellt, aber keinen schwulen Serienmörder, der noch dazu arg tuntig daherkam. Vielleicht gebe ich Sabine Thiesler irgendwann noch einmal eine Chance, aber bestimmt nicht in nächster Zeit, dafür war ich zu enttäuscht von diesem Krimi.

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Tags: berlin, ermittlung, homosexuell, italien, serienmorder   (5)

  

 

Reckless – Lebendige Schatten
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(175)

383 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 76 Rezensionen

fantasy, märchen, fuchs, reckless, motte

Reckless – Lebendige Schatten

Cornelia Funke , Lionel Wigram , Cornelia Funke
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.09.2012
ISBN 9783791504896
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Während sich die Spiegelwelt immer mehr verändert und neue Technologien, die alte Magie Schritt für Schritt ablösen, führt Jacob einen Wettlauf gegen die Zeit und gegen einen Goylschatzjäger. Die Motte auf seiner Brust, kündet von seinem baldigen Tod, wenn es ihm nicht gelingt die legendäre Armbrust des Hexenschlächters zu finden, denn alle anderen Heilmittel haben versagt. Doch auch andere sind hinter der magischen Waffe her, verspricht sie doch seinem Besitzer uneingeschränkte Macht über das Leben seiner Feinde. Als aber Fuchs in die Hände eines Blaubarts gerät und damit in Todesgefahr, gesteht sich Jacob endlich seine Liebe zu ihr ein und setzt sein Leben aufs Spiel um ihres zu retten. Zudem frisst die Motte sich immer tiefer in Jacobs Herz und gerade als er denkt alles verloren zu haben, bekommt er Hilfe von unerwarteter Seite, aber alles hat seinen Preis und noch weiß er nicht wie hoch der für sein Leben an Fuchs Seite sein wird.

Das Buch und ich wurden einfach nicht so recht Freunde. Habe ich mich immer bereitwillig in Frau Funkes Hände begeben, um mich in ihre magischen Welten entführen zu lassen, so kam mir diese Geschichte etwas überfrachtet vor. Zuviel Magie die ich nicht verstand, zu viel magische Gestalten und ein bisschen zu viel Action a la Indianer Jones für meinen Geschmack. Toll fand ich allerdings die Liebesgeschichte zwischen Jacob und Fuchs, wie sie sich anfangs ihre Liebe nur schwer eingestehen können, aber während der Jagd aber erkennen müssen das sie weniger den eigenen Tod fürchten, als vielmehr den des anderen. Auch wenn ich nicht ganz warm geworden bin mit diesem Teil, erwarte ich doch mit Vorfreude den Nächsten, denn es interessiert mich brennend, welchen Preis Norebo Earlking für seine Hilfe verlangt und ob der Technikwahn der Spiegelwelt, die Magie zerstört für immer zerstört und ob es Jacob nicht vielleicht doch gelingt seinen Vater ausfindig zu machen.

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Tags: feen, fuchs, schatzjäger, spiegel, tod   (5)

  

 

Linger
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(6)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sprache, lyrik, verzweiflung, popstar, wölfe

Linger

Maggie Stiefvater
Fester Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Scholastic, 13.07.2010
ISBN 9780545123280
Genre: Sonstiges

Rezension:

Endlich ist Sam für immer Mensch und verwandelt sich nicht mehr bei Kälte in einen Werwolf. Alles könnte so perfekt sein, wären da nicht die Sorge um Beck, der Ärger, den der Neue fabriziert und etwas in Grace, dass sie mit jedem Tag schwächer und kränker werden lässt. Zu allem Überfluss beschließen auch noch ihre Eltern, die Autoritätskarte auszuspielen, um die Beziehung zu torpedieren. Sie finden es unverständlich, dass die Beziehung von Sam und Grace über pubertäres Hormonchaos hinausgehen soll und sehen sich durch Grace Trotz bestätigt. Aber nicht nur der elterliche Stress zehrt an Grace. Das Wolftoxin das in ihrem Blut zirkuliert seit sie als Kleinkind gebissen wurde, bringt sie bis an den Rand des Todes und nur eine Verwandlung kann ihr das Leben retten.
Der Anfang zog sich etwas in die Länge, aber ab dem ersten Drittel des Buches war ich infiziert. Vielleicht passte die Geschichte auch gerade in meine melancholische Herbststimmung, aber ich konnte mich den Personen einfach nicht entziehen. Besonders Sams Schwermut hatte es mir angetan. Aber auch Coles Wunsch sein Leben auf der Überholspur als Rockstar hinter sich zu lassen und in der Wolfsform einfach zu vergessen. Am besten fand ich die zarten Bande, die sich zwischen ihm und Isabel entspannen. Zumal sie die Figur war, deren Wandlung mich im Vergleich zu Band eins am meisten überrascht hat. Sie ist der Motor, der lebende Arschtritt für alle anderen Figuren nicht immer nur zu reagieren, sondern endlich zur Tat zu schreiten. Sie ist zwar ein bisschen schnoddrig und zynisch, aber am liebsten hätte ich auch so eine beste Freundin. Was mich genervt hat, waren Graces Eltern. Da lassen sie ihren Erziehungsbeitrag auf ein Minimum reduziert jahrelang dahinplätschern und als sie ihre 17 jährige Tochter zusammen mit Sam im Bett vorfinden, drehen sie ab. Ich fand die Reaktion völlig überzogen und kann es mir nur mit den in den USA herrschenden Moralvorstellungen versuchen zu erklären. Aber genervt hat es mich trotzdem. Dieses Buch liest sich wirklich am besten im Herbst, wenn die Tage beginnen grau zu werden, denn dann kann man die traurige Grundstimmung der Story am besten nachempfinden. Dieser Teil ist ein einziger Abschied zwischen zwei Buchdeckeln.

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Tags: liebe, lyrik, poesie, popstar, sterben, wölfe   (6)

  

 

Ein geschenkter Tag
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(7)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

geschwister, frankreich, hochzeit, leben, anna gavalda

Ein geschenkter Tag

Anna Gavalda , Ina Kronenberger
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 16.01.2012
ISBN 9783596189861
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Alles beginnt mit einem Ausflug zu einer Hochzeit. Simon hat eingewilligt seine beiden Schwestern mitzunehmen, was seiner Frau nicht passt und sie die ganze Zeit nur nörgeln lässt. Am Ziel angekommen, muss er jedoch feststellen, dass sein kleiner Bruder nicht kommen konnte und gerade den hatte er doch endlich mal wiedersehen wollen. Also beschließen er und seine beiden Schwestern die Hochzeitsfeierlichkeiten sausen zu lassen und ihn spontan zu besuchen. Dieser geschenkte Tag führt sie alle vier in ihre Kindheit zurück, weil sie einfach die Verpflichtung schwänzen und sich den Freuden des Beisammenseins hingeben. Es zeigt ihnen aber auch, dass sie älter werden und man den Alltag nur kurz entfliehen kann, bevor er einen wieder einholt. Aber sie wird immer ein besonderes Band verbinden.
Die Geschichte lag mir nicht. Zu banal. Einfach eine Erzählung wie vier Geschwister die Familienfeier schwänzen und sich vergnügen. Vielleicht bin ich aber auch nicht hinter den tieferen Sinn gestiegen, den Frau Gavalda in ihre Geschichte eingewoben hat. Auf nur 140 Seiten konnte ich keine Entwicklung der Charaktere ausmachen und Garances Gedankengängen konnte ich auch nicht immer folgen, zu chaotisch, metaphysisch und poetisch. Ich blieb einfach von allen vier Figuren unberührt. Aber bei den wenigen Seiten muss man sich nicht wirklich ärgern, dass man viel Zeit in das Buch investiert hat. Dieser Roman war einfach nicht mein Fall, aber da muss jeder selbst entscheiden.

  (5)
Tags: geschwister, hochzeit, kindheit, roadbook   (4)

  

 

Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel
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(13)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, putsch, rezension, magie

Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel

Sergej Lukianenko , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 584 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 08.03.2012
ISBN 9783407743343
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Alles sieht nach einem ganz normalen Tag aus im Hause Solier, aber dann gerät die Welt für den Thronerben des Co-Herzogs aus den Fugen. Ein Putsch des Co-Herzogs Sator Gris macht Trix zur Vollwaise und zudem noch obdachlos. Auf der Suche nach Unterstützung für seine Rache macht er Bekanntschaft mit der Fürstin Tiana, dem kleinen Hallenberry, Ian seinem Knappen und dem Zauberer Sauerampfer. Bei ihm geht Trix in die Lehre und wird zum Zauberlehrling voller Fehl und Adel. Bevor er sich an den Usurpator rächen kann gilt es aber noch das ein oder andere Abenteuer zu bestehen.
Die Geschichte beginnt beschwingt und es macht Spaß mit dem altklugen Trix, der das wahre Leben eigentlich nur aus Chroniken kennt, in die Welt zu ziehen und neue Bekanntschaften zu schließen. Aber irgendwann während des Lesens verlor ich den Kontakt zur Story. Der Sprachstil wurde immer hölzerner und abgehackter. Da mein letztes Terry Pratchett Buch noch nicht so lang her ist, konnte ich einfach nicht umhin Parallelen zu erkennen. Ganz verloren hat mich Herr Lukianenko, als der Koch darüber schwadronierte ein Schnellrestaurant zu eröffnen in Form eines mittelalterlichen McDonalds. Das war dann einfach nicht mehr mein Humor. Allen die die wunderbare Scheibenwelt von Pratchett mögen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich für meinen Teil werde mich aber lieber an die Scifi-Werke des Autors halten.

  (8)
Tags: feen, knappe, lehrling, putsch, rache, ritter, zauberer   (7)

  

 

Starters
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(482)

867 Bibliotheken, 13 Leser, 6 Gruppen, 242 Rezensionen

dystopie, starters, enders, body bank, zukunft

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch , Birgit Ress-Bohusch
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.03.2012
ISBN 9783492702638
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Nach einem Krieg in dem genozide Sporen zum Einsatz kamen, blieben nur die am Leben, die rechtzeitig geimpft wurden: die Alten und die Jungen. Somit unterteilt sich die Welt in die meist verarmten und verwaisten Starters und die reichen Enders. Um das Überleben ihres kleinen Bruders Tyler zu retten, begibt Calli sich in die Hände der Body Bank. Diese Firma verspricht Enders einen Ausflug in die Jugendlichkeit, in dem sie den Starters einen Chip implantieren, der die Fernsteuerung der Körper durch die gebrechlichen Alten ermöglicht. Doch die Mieterin von Callies Körper hat weit mehr vor, als ein paar Tage wieder in den Genuss von Sport und aufregenden Partys zu kommen. Dabei kommt es zu einer Fehlsteuerung des Chips und Callie erhält zeitweise die Kontrolle zurück und muss sich in außergewöhnlichen Situationen beweisen, um nicht vertragsbrüchig zu werden. Zudem scheint hinter der seriösen Fassade der Body Bank noch viel mehr zu stecken, als zuerst vermutet und plötzlich ist Callie Mittelpunkt einer Verschwörung zur Versklavung der Starters.
Starters ist ein weiterer toller Dystopie-Roman in den Regalen der Buchläden. Lissa Price entwirft ein erschreckend reales Szenario dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Was vor allem an den sympathischen Hauptfiguren Callie, Tyler und Michael lag. Zudem behandelt es die Frage des Generationen-Konflikt und das Unverständnis der beiden Gruppen füreinander. So haben die Alten das Geld, das sie sich hart erarbeitet haben, aber ihnen mangelt es an Agilität um ihren Reichtum zu genießen. Die Jugend hingegen besteht hauptsächlich aus Waisen, die mehr schlecht als recht versuchen auf der Strasse zu überleben. Das weckt auf beiden Seiten Begehrlichkeiten und es kommt unweigerlich zum Konflikt dieser beiden Gruppen. Zudem warf bei mir das Buch die schwierige Frage auf ob ich, wenn ich die Möglichkeit zum ewigen Leben bekommen würde, bereit wäre dafür über Leichen zu gehen. Dieses Buch ist auf dem ersten Blick nur ein weiterer Jugendroman, aber wenn man einmal begonnen hat zu lesen, sieht man sich nicht nur mit der Problematik des Generationenkonflikts konfrontiert, sondern auch mit der klaffenden Schere von Arm und Reich. „Starters“ mag ein Roman sein, der sich leicht liest, aber nicht unbedingt leicht zu verdauen ist.

  (10)
Tags: arm und reich, body bank, dystopie, familie, jung, usa   (6)

  

 

Hide Out
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(37)

83 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

computer, dystopie, thriller, vernetzung, fiction

Hide Out

Andreas Eschbach
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Arena, 15.11.2011
ISBN 9783401065878
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Mit der Befreiung von Christophers Vater ist der kleinen Gruppe Technikverweigerer ein Schlag gegen die Kohärenz geglückt. Aber es wird immer schwieriger sich vor dieser stetig wachsenden Übermacht zu verstecken, denn sie hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt und macht gnadenlos Jagd auf sie, denn sie will um jeden Preis Christopher zurück holen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die Kohärenz alle einverleibt und auch die letzten Zweifler eingehen in die Gleichschaltung aller Gehirne, die ihre Individualität fordert. Fast steht die Gruppe davor den Kampf aufzugeben, als Christopher entdeckt, wie er die Kohärenz betreten kann und ihre Ressourcen für sich nutzen, ohne von ihr vereinnahmt zu werden, um die noch nicht Assimilierten vor der Bedrohung zu warnen.
Eschbach ist eine rasante Fortsetzung gelungen, bei der ich mit atemloser Spannung durch die Seiten geflogen bin. Es war zwar nicht immer einfach Christophers digitalen Schachzügen zu folgen, aber der Autor erschlug mich jetzt auch nicht mit zuviel technischen Details. Zudem war es schön zu sehen, wie die Charaktere sich weiterentwickeln. Eine Nebenfigur die mir besonders ans Herz gewachsen ist in diesem Teil, war George Angry Snake, sonst eher schweigsam im Hintergrund agierend, bringt er mit seinen Ansichten Christopher dazu seine Sicht der Dinge zu überdenken und meine gleich dazu. Seine Schwester Madonna Two Eagles hingegen ging mir etwas auf die Nerven, mit ihrem Bedürfnis ein Popstar zu werden. Sie entpuppt sich eher als hirnloses nervendes Dummchen, das dem Ruhm hinterher jagt, in einer Zeit wo andere Prioritäten gelten sollten.
Wie schon am Ende des ersten Teiles lässt Eschbach den Leser mit vielen Fragen und der Gier zurück in den Laden zu stürmen, um sich den nächsten Teil zu besorgen. Wer diese Dystopie in die Hand nimmt, sei also gewarnt, es besteht Suchtgefahr.

  (7)
Tags: chip, dystopie, gemeinschaft, kampf, usa   (5)

  

 

Bis ans Ende aller Tage
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(48)

91 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

selbstmord, liebe, familie, mord, prozess

Bis ans Ende aller Tage

Jodi Picoult
Fester Einband
Erschienen bei Weltbild Verlag
ISBN 9783828904767
Genre: Sonstiges

Rezension:

Was würde geschehen, wenn die Liebe deines Lebens dir erzählt, dass sie nicht mehr leben möchte und dich bittet dabei zu sein? Ist deine Liebe stark genug ihr diesen Wunsch zu erfüllen? Chris war stark genug Emily in den Freitod gehen zu lassen, wird er aber auch stark genug sein die Anklage sie ermordet zu haben, durchzustehen? Dabei kennt er sie sein Leben lang. Zuerst wuchsen sie auf wie Geschwister, später wurde aus ihnen ein Paar und selbst ihre Eltern sehnten eine Ehe der beiden herbei. Doch diese eine Nacht verändert nicht nur Chris’ Leben sondern auch das zweier Familien von Grund auf. Die unterschiedliche Art der Trauerbewältigung stellt nicht nur die Ehen der Hartes und Golds auf die Probe, sondern vergiftet auch die Freundschaft, die sie sonst verband. Wie konnten sie alle Vorzeichen übersehen und was geschah wirklich zwischen den beiden Liebenden in jener Nacht am Karussell?
Ein typischer Jodi Picoult Roman der sich an das heikle Thema Teenagerselbstmord wagt und das Trümmerfeld was zurückbleibt, realistisch beleuchtet. Keine ihrer Figuren handelt stereotypisch und es ist schwer als Leser Stellung zu beziehen. Ich konnte mit Melanie fühlen, die ihre Tochter verloren hat und einen Schuldigen sucht, um nicht ihre eigenen Fehler zu sehen. Ich verstand Gus die wie eine Löwin für ihren Sohn kämpft, aber zu keiner Lüge im Gerichtssaal fähig war. James der nie gelernt hat Gefühle zu zeigen und Michael, der die Besessenheit seiner Frau, nicht teilen kann. Jodie Picoults Bücher bewirken auch, dass man beginnt das eigene Umfeld zu beobachten und man stellt sich als Leser wenigstens einmal innerhalb ihrer Geschichten die Fragen: Wie würde ich reagieren? Was wenn mir so etwas geschieht? Dies war mein achter Roman der Autorin und ich habe hier den Anwalt aus „Hexenjagd in Salem Falls“ wieder getroffen und es war als würde man einen alten Bekannten auf der Straße treffen, der einem dann erzählt was ihm in der Zwischenzeit widerfahren ist. Auch diesen Roman konnte ich, wie die sieben davor, nicht aus der Hand legen und ich habe gehibbelt vor Erwartung endlich zu erfahren, was denn nun wirklich geschehen ist. Der einzige Wehmutstropfen, wenn man schon so viele Jodi Picoults innerhalb kürzester Zeit gelesen hat, ist das sich der Aufbau der Geschichten mit jedem Buch wiederholt und das Konzept in jedem neuen Roman einfach nur in Bezug auf die Schicksalsschläge variiert. Das wird mich aber nicht davon abhalten weitere Bücher von ihr zu lesen. Zumal einen die Geschichte so schnell nicht wieder los lässt, ob man nun selbst Kinder hat oder nicht.

  (6)
Tags: freundschaft, mord, prozess, selbstmord, teenager   (5)

  

 

Hidden
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

freundschaft, gut gegen böse, vampire, kampf, aura

Hidden

P. C. Cast
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei St. Martin's Griffin, 01.10.2012
ISBN 9781250019394
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Das Ritual hat Neferet enttarnt. Nun kann sie nicht länger vor dem High Council ihre Maskerade aufrechterhalten und wird verbannt. Aber Neferet ist noch lange nicht fertig mit Zoey und ihrem Zirkel. Obwohl sie immer mehr Verbündete verliert und auch der weiße Bulle beginnt, sich nicht um ihre Belange zu kümmern, beginnt sie die Menschen von Tulsa gegen die Vampire des House of Night aufzuwiegeln. Um ihre Rache voranzutreiben ist sie bereit über Leichen zu gehen. Dabei hat sie die Rechnung ohne Aurox gemacht, der spürt, dass er mehr ist als ein Gefäß des Bösen und sich auf die Seite von Nyx schlägt.

Band 10 der Serie war sehr rasant und las sich im Gegensatz zu einigen Bänden davor richtig leicht. Zoey entwickelt sich immer mehr zu einem Charakter dem man als Leser nur wenig Sympathie entgegenbringen kann. Was nicht gerade gut ist für die Hauptfigur in dieser Reihe. Während alle Freunde um sie herum, erwachsen werden und sich dem Kampf mit Neferet stellen, bleibt Zoey ein weinerliches Kind, das sich die meiste Zeit beschwert, dass sie zu jung ist oder über ihre Bürde des Ausersehenseins stöhnt. Ich hätte schon längst das Handtuch geworfen, wären da nicht die tollen Nebencharaktere und ihre Geschichten. Lenobia die sich endlich ihren Gefühlen zu dem Cowboy stellt, Shaunee die einsieht, dass sie viel mehr ist, als nur die andere Hälfte von Erin, Aurox in dem die wiedergeborene Seele von Heath schlummert und Last but not Least Shaylin, die neue Vampirin mit der ganz besonderen Gabe. Endlich geht es auch richtig zur Sache und es kommt zu einem offenen Showdown mit Neferet. Was auch endlich mal Zeit wurde, denn es bedeutet das sich die Serie nun nicht noch weitere 10 Bände hinziehen kann. Hoffe ich zumindest. Alle die sich bis hierhin durchgekämpft haben, werden mit einem spannenden Teil belohnt, in dem gezeigt wird, dass sich Menschen und auch Vampire jederzeit ändern können und das Gut oder Böse eine Entscheidung des freien Willens ist. Ich freu mich auf den nächsten Band und hoffe, dass das Autorenduo nicht zu lange braucht, um ihn zu veröffentlichen.

  (5)
Tags: aura, freundschaft, gut gegen böse, kampf, vampire   (5)

  

 

Nathalie küsst
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(103)

184 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, tod, verlust, frankreich, trauer

Nathalie küsst

David Foenkinos
Flexibler Einband: 238 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 15.07.2011
ISBN 9783406621628
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Markus ist das ganze Gegenteil eines Frauenschwarms. Viele würden ihn eher als unattraktiv und sonderlich beschreiben, wenn sie ihn denn überhaupt bemerken. Aber dann eines Tages ganz plötzlich, gibt seine attraktive Vorgesetzte Nathalie einem Impuls nach und küsst ihn. Er schwebt auf Wolken und beschließt diese schöne Frau, die schon viel in ihrem Leben durchgemacht hat zu erobern. Nathalie weiß selbst nicht warum sie Markus geküsst hat, sie weiß nur das er der Erste ist, in dessen Nähe sie sich nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes wieder wohlfühlt. Doch keiner hat mit den kleinlichen Gefühlen des Chefs gerechnet, der heimlich in Nathalie verliebt ist und trotz einer Abfuhr ihrerseits die Hoffnung nie aufgegeben hat.
Dieses Buch ist sehr poetisch geschrieben. Es ist die Geschichte wie Nathalie nach dem Verlust der perfekten Liebe, wieder lernt ihr Herz zu öffnen. Und es ist eine Geschichte darüber, dass man nicht immer schön sein muss, um andere für sich zu begeistern. Eines hat mich aber ein bisschen gestört, trotz der Beschreibung aller möglichen Emotionen und Gedanken der Protagonisten bleibt man als Leser auf Distanz. Es klingt eher als würde die Liebesgeschichte von einem ihrer Bekannten erzählt, denn von den beiden selbst und durch die kleinen Einschübe, die nur bedingt etwas mit der Story zu tun haben, wird verhindert das der Leser tiefer ins Geschehen abtauchen kann. Diese Lovestory hat mich nicht wirklich bewegt, aber sie ist kurzweilig, wie ein schönes Gedicht was man liest.

  (8)
Tags: frankreich, küssen, liebe, schweden, verlust, vorsicht   (6)

  

 

Klonk!
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(98)

175 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, scheibenwelt, terry pratchett, humor, zwerge

Klonk!

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.05.2008
ISBN 9783442466665
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Es brodelt in Ankh-Morpork besonders in der Zwergengemeinde, was wiederum zu Unruhen in der Troll-Gemeinschaft führt, denn bald jährt sich die Schlacht von Koomtal, in der beide Parteien erbittert gegeneinander kämpften. Eine Feindschaft die nun schon mehrere tausend Jahre währt. Als neben einem erschlagenen Zwerg eine Trollkeule gefunden wird, steht der Verdächtige schnell fest und die Stimmung heizt sich weiter auf. Doch der Hauptmann der Wachen Kommandeur Mumm, behält einen kühlen Kopf und beginnt mit den Ermittlungen, denn er will den Frieden in der Stadt wahren. Nebenher muss er sich jedoch noch mit dem Kommissar A.E. Pessimal, seinem neumodischen Disorganizer „Stachelbeer“ TM und einem Vampir als Wächteranwärter herumschlagen. Dabei versäumt er es aber nie Punkt sechs seinem Sohn Sam eine gute Nachtgeschichte vorzulesen, komme was da wolle.

Dies war mein erster Scheibenweltroman. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten mich einzulesen, aber nach gut einem Drittel kam ich mit den Figuren und der Geschichte klar. An einigen Stellen musste ich sogar schmunzeln, besonders über den Disorganizer und seinen unglaublich tollen Fähigkeiten, aber ich glaube ein hysterischer Fan von Pratchetts Scheibenwelt werde ich jetzt nicht. Da gefällt mir der Stil von Walter Moers einfach besser. Alle Figuren waren mir sympathisch und sehr detailliert dargestellt, von der Zwergin Grinsi Kleinpo, über die Werwölfin Angua, dem Troll Detritus bis hin zu dem unbestechlichen Kommandeur Mumm. Insbesondere wenn er Himmel und Hölle in Bewegung setzt um seinem Sohn die Geschichte vorzulesen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und mit seinen Bewohnern durch die wunderliche Welt von Ankh-Mopork zu reisen. Ich bewundere Terry Pratchetts Phantasie und man merkt, dass durch die deutsche Übersetzung bestimmt einiges an Wortwitz verloren geht. Dennoch werde ich mir mit dem nächsten Scheibenweltroman etwas Zeit lassen und den Eindrücken dieser neuen Welt, die sich mir durch Klonk erschlossen hat, die Gelegenheit geben sich zu setzen

  (5)
Tags: ermittlungen, mord, politik, scheibenwelt, trolle, wächter, zwerge   (7)

  

 

Die Fackeln der Freiheit
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(15)

44 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

irland, diana gabaldon, jakobiten, lord john, england

Die Fackeln der Freiheit

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 01.06.2012
ISBN 9783764501778
Genre: Historische Romane

Rezension:

Lord John erbt die Aufzeichnung eines verstorbenen Freundes, die schwere Anschuldigungen erheben gegenüber einem Angehörigen der Armee. Um der Gerechtigkeit genüge zu tun, will Lord John diesen vor ein Kriegsgericht bringen, doch dafür muss er ihn erst einmal aufspüren. Zudem gibt ihm ein in Gälisch verfasstes Gedicht, das er bei den Unterlagen gefunden hat, Rätsel auf. Zwar kennt er genau die richtige Person, die ihm bei der Entschlüsselung des Gedichts helfen könnte, aber leider herrscht nach einem Streit sibirische Kälte zwischen ihm und dem verurteilten schottischen Aufständischen Jamie Fraser. Johns Bruder Hal zwingt beide jedoch zur Zusammenarbeit und schon nach dem ersten Blick auf das poetische Werk, schwant Jamie Böses. Denn was auf den ersten Blick aussieht wie eine harmlose Geistergeschichte entpuppt sich als verstecktes Erkennungszeichen einer Verschwörung, die zu einen erneutem Aufstand der Jakobiten zum Inhalt hat, um den englischen König zu stürzen. Jamie muss sich entscheiden zwischen Verrat seiner ehemaligen Verbündeten und weiterem Blutvergießen, bei dem er noch mehr Freunde verliert, der Freiheit und der Nähe zu seinem unehelichen Sohn in Gefangenschaft.
Ich war ein bisschen enttäuscht, hatte ich doch einen weiteren fesselnden Lord-John-Romane erwartet. Stattdessen musste mein Held weit hinter Jamie zurückstecken, damit dessen Geschichte erzählt werden konnte. Dabei wird diese doch schon hinlänglich ain den Steinkreis-Romanen ausgeführt. Außerdem erinnerte mich dieses Buch mit seinen politischen Verstrickungen eher an einen Agententhriller, dessen Schauplatz ins 18. Jahrhundert verlegt wurde, im Gegensatz zu den früheren Teilen und ich habe mehr als einmal den Faden verloren. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch wirklich genossen, denn ich mag Diana Gabaldons Erzählweise, die einen ins schottische Hochland versetzt, sobald man ein Buch von ihr aufschlägt. In dieser Geschichte war es eher England und Irland, aber so anschaulich beschrieben, dass man sich als Leser auf der smaragdfarbenen Insel wähnt. Kleine Geschichten und Nebenschauplätze bereichern das Geschehen und lassen die Personen und ihre Zeit lebendig werden. Ich hoffe nur, ich muss nicht zu lange auf einen weiteren Lord-John-Roman warten und dann aber bitte mit etwas mehr Lord John und sehr viel weniger Jamie Fraser, denn der hat seine eigene Saga.

  (5)
Tags: 18. jhd., freundschaft, irland, mord, verschwörung   (5)

  

 

Martyrium
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(95)

188 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

thriller, new york, mord, spannung, serienmörder

Martyrium

Jonathan Hayes
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2008
ISBN 9783426638996
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Nach dem bestialischen Mord an ihrer Mitbewohnerin flüchtet sich Ana zu dem forensischen Pathologen Edward Jenner. Dieser befindet sich eigentlich im Ruhestand, weil er die Identifizierungsarbeiten nach dem 11. September psychisch nicht verkraftet hat. Nur hin und wieder nimmt er kleine Jobs an. Als Ana bei ihm auftaucht, möchte er sie so schnell wie möglich der Polizei übergeben, aber sein Beschützerinstinkt siegt. Schon bald kommen sich die beiden näher und so wird die Jagd nach dem Mörder, der auch Anas Leben bedroht eine persönliche Angelegenheit für Jenner. Denn das Morden geht weiter und jedes seiner Opfer verkörpert einen Märtyrer und stirbt so wie es die Geschichten vorgeben. Je näher sie ihm kommen, desto brutaler schlägt er zu.
Die Grundstory ist eigentlich nicht schlecht, aber dafür die Umsetzung. In der Literatur gibt es mehr als einen am Leben gescheiterten Ermittler, aber Jenner war für mich nicht überzeugend. Vor allem sein bizzares Hobby, das destillieren von Düften machte ihn unglaubwürdig. Ebenso die Affäre zu der 20 Jahre jüngeren Ana, die so völlig aus der Luft gegriffen plötzlich zwischen den Seiten auftaucht. Bei dieser Art Romanen möchte ich auch mit dem Opfer mitleiden, aber das gelingt bei der Figur Ana nicht. Sie ist so widersprüchlich das sie mir auf die Nerven fiel. Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt, drogen- und alkoholabhängig, dann aber wieder lebenshungrig. Die Charaktere waren schlicht und ergreifend nicht richtig durchdacht. Der Autor hat es meiner Meinung nach auch ein bisschen mit der Produktplazierung übertrieben. Einmal hätte ich mir ja Weetabix als Früstück gefallen lassen, als dann aber noch für Rasierklingen mit dem vollen Namen geworben wurde, war bei mir der Ofen aus. Manchmal ist weniger halt einfach mehr.
Das Buch ist eben nicht der Kracher und andere könnten das Thema weit fesselnder umsetzen.

  (6)
Tags: affäre, ermittlungen, märtyrer, new york, serienmörder, spannung   (6)

  

 

Black Out
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(104)

201 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 34 Rezensionen

computer, thriller, technik, flucht, chip

Black Out

Andreas Eschbach
Fester Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Arena, 09.06.2010
ISBN 9783401060620
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.
Eine Macht wächst im Dunkeln heran, die Gemeinschaft, Frieden und völlige Informationskontrolle verspricht, aber Individualität und freien Willen als Preis fordert. Christopher war Teil der großen Kohärenz, nach dem ihm ein Chip im Gehirn eingesetzt wurde. Er sah die Welt mit tausend Augen und hörte die Gedanken tausender Menschen, ein Fehler auf dem Chip verhinderte jedoch, dass er in dieser Gemeinschaft aufging. Sich der Bedrohung bewusst, welche die Menschheit auf zu fressen droht, macht er sich auf die Suche nach dem abgetauchten Wissenschaftler Jeremiah Jones, auch der Prophet genannt, da er die Menschheit vor den Gefahren der Übertechnisierung warnt. Gemeinsam mit dessen Kindern und ein paar Anhängern gelingt ihm ein kleiner Schlag gegen den übermächtigen Feind. Doch in Wahrheit steht der Menschheit ein Krieg bevor, der darüber entscheidet ob der Mensch ein Individuum bleibt, oder in einer großen Masse mit einem kollektiven Bewusstsein aufgeht.

Andreas Eschbach ist aufgrund seiner originellen Ideen und unkonventionellen Szenarien ohnehin einer meiner Lieblingsautoren. Dennoch war ich etwas skeptisch ob ihm das Genre des Jugendromans liegt, aber er hat es gekonnt gemeistert und mich mit dem ersten Teil seiner Black out Trilogie sofort am Haken. Die Geschichte der Kohärenz erinnert ein bisschen an das Prinzip der Borg aus dem Enterpriseuniversum, aber übertragen auf unsere heutige Realität, verursacht es eine Gänsehaut wenn man die Möglichkeit, dass dies wirklich geschehen könnte ernsthaft in Betracht zieht. Die Frage wie würde man sich entscheiden, wenn man vor der Wahl steht Individualität oder das kollektive Wissen von Milliarden Menschen, konnte ich mir jedenfalls nicht so ohne weiteres beantworten. Niedlich ist die Liebesgeschichte von Christopher und Serenity, die sich leise zwischen den Seiten entspannt. Aber auch die widerwillige Freundschaft zwischen Christopher und dem Indianer George Angry Snake. Doch bevor ich hier noch weiter ins Schwärmen gerate, wende ich mich doch eher Teil 2 zu und überlasse es anderen sich selbst eine Meinung zu bilden. Aber Vorsicht: „Sie werden assimiliert! Widerstand ist zwecklos.“

  (9)
Tags: chip, familie, individualität, kohärenz, technik   (5)

  

 

Die Wahrheit über Alice
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(99)

199 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 19 Rezensionen

freundschaft, mord, vergewaltigung, liebe, verrat

Die Wahrheit über Alice

Rebecca James , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 24.01.2012
ISBN 9783499255076
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Schuldgefühle zerfressen Katherine, denn sie hat ihre kleine Schwester auf eine Party mitgenommen und danach war sie tot. Sie wechselt ihren Namen, die Stadt und die Schule damit sie dem Drama nicht mehr Tag für Tag begegnen muss. Aber vor seinen Schuldgefühlen kann man nicht davonlaufen, sie folgen einem egal wohin man geht. Erst die Freundschaft zu Alice lockt sie aus ihrem Schneckenhaus und bringt sie wieder dazu Freude und Glück zuzulassen. Doch an manchen Tagen fragt Katherine sich warum sie mit Alice befreundet ist, vor allem an Tagen an denen Alice sich herzlos und egoistisch verhält. An Tagen an denen Alice mit den Gefühlen der anderen spielt und sie zu ihren Gunsten manipuliert. Schon bald findet Kathrine eine neue Liebe und als sie diese vor Alice’ Gift schützen will, zeigt diese, dass sie ihr Pulver noch längst nicht verschossen hat und wird erst jetzt richtig zur Furie.
Eine nette kleine Geschichte, über den Kampf zurück ins Leben, nachdem Kathrine ihre kleine Schwester verloren hat. Die Hauptfigur ist sehr sympathisch, man kann ihre Trauer ihren Zweifel und die Angst Glücklich zu sein nachvollziehen. Auch bei Alice merkt man sofort, dass da Gefahr in Verzug ist, aber ich habe mich wie alle anderen von ihrer Energie und ihrer Lebensfreude anstecken lassen. Die Nebenfiguren sind mir dagegen etwas zu blass geraten. Gerade die Eltern und ihr Freund Mick, sind einfach nur zweidimensional und irgendwie emotionslos. Selbst als Kathrine mit 17 unerwartet schwanger wird, gibt es keinerlei Stress, sondern alles ist Friede-Freude-Eierkuchen. Für mich war das eher etwas unrealistisch und nicht ganz nachvollziehbar. Das Ende ist dann doch sehr konstruiert, aber ich konnte damit leben. Zusammenfassend, also eine Geschichte um sich die Zeit zu vertreiben, aber nicht wirklich um ihm Gedächtnis hängen zu bleiben, zu konstruiert, zu vorhersehbar.

  (14)
Tags: freundschaft, hass, mord, neuanfang, rache, schwester, trauma   (7)

  

 

Das verlorene Symbol
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(239)

471 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 34 Rezensionen

freimaurer, thriller, washington, pyramide, robert langdon

Das verlorene Symbol

Dan Brown
Flexibler Einband: 750 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.03.2011
ISBN 9783404160006
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Seit Jahren hütet eine Pyramide das Geheimnis eines weltverändernden Wissens und wird über Generationen immer wieder an den Inhaber des Stuhls der Freimaurer übergeben. Aber jetzt ist die Zeit gekommen in der sich der düsterer Dämon Mal’akh aufschwingt, um das Geheimnis zu lüften und sich dessen Macht zu nutze zu machen. Dazu braucht er jedoch die Hilfe von Robert Langdon. Um sich dessen Mitarbeit zu versichern, entführt er seinen Freund Peter Solomon, dem Meister des Stuhls der Freimaurer und hinterlässt dessen Hand, versehen mit symbolischen Tätowierungen, im Kapitol. Damit beginnt eine perfide Schnitzeljagd durch Washington, die offenbart das die Geschichte und Bauwerke der Stadt eng verknüpft sind mit dem Orden der Freimaurer und deren Idealen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem nicht immer klar ist, hinter welcher Ecke Freund oder Feind lauert.
Es ist der dritte Fall um den Symbologen Robert Langdon und hat mich ebenso gepackt wie die anderen zwei davor. Auch wenn der Handlungsstrang, um den Rätsel lösenden Robert schon ein bisschen abgegriffen ist und der Bund der Freimaurer jetzt nicht unbedingt mein Thema. Die Jagd durch Washington war für mich zeitgleich eine Geschichtsstunde in der man ein paar mehr Hintergründe über die Historie erfährt als im herkömmlichen Englischunterricht. Aber am faszinierendsten für mich war der Teil, in dem Kathrine Solomon die Fähigkeiten des menschlichen Geistes erforscht. Zumal sich Wissenschaftler ja darin einig sind, das wir das Potential des Gehirns noch lange nicht erschöpft haben. Das Ende fand ich etwas vorhersehbar, denn der Hälfte des Buches hatte ich eine Vermutung, die sich dann bestätigte. Im Großen und Ganzen habe ich aber über 700 Seiten mitgerätselt und atemlos gefiebert. Das verlorene Symbol ist halt ein typischer Dan Brown Roman, wobei das immer wiederkehrende Konzept, wie Robert Langdon seine Rätsel löst, so langsam Ermüdungserscheinung zeigt.

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Tags: freimaurer, pyramide, symbol, usa, washington, wettlauf   (6)

  

 
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