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Harte Jungs
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(36)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

hamburg, liebe, berlin, 90er, musik

Harte Jungs

Florentine Joop
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 15.02.2013
ISBN 9783847905301
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:

Puppe, ist 21, heißt mit richtigem Namen Charlotte und wächst in den 90ern auf. Sie studiert in Berlin Fotografie und Design und genießt ihr Leben und kostet ihre Freiheit in vollen Zügen aus. Als sie Jan und „seine Jungs“ kennen lernt tourt sie mit ihnen und ihren diversen Bands durch die Gegend und alles was zählt sind die drei Dinge Sex, Drugs and Rock´n´Roll und jede Menge Spaß. Doch gerade dem Spaß steht Puppe eines Tages selber im Weg, als sie anfängt über ihr Leben nachzudenken und darüber ob das wirklich schon alles war.

 

Meine Meinung:

Eigentlich hatte ich gedacht, ein Buch über die Zeit der 90er wäre genau das richtige für mich. Die Musik war toll, und die Zeit an sich auch. Anfang der Neunziger hing man noch viel in den Discos und gegen Ende der Neunziger habe ich meine Kinder bekommen. Also ist die Zeit doch noch gut im Gedächtnis und das Buch genau das richtige. Aber leider muss ich sagen, war dem zumindest für mich nicht so.

 

Ich konnte mich weder mit dem Buch identifizieren, noch habe ich einen wirklichen Zugang dazu bekommen. Auch muss ich persönlich ganz ehrlich zugeben, dass mir die Protagonistin nicht so wirklich symphatisch ist. Was aber vielleicht auch an ihrem Lebensstil liegen mag, mit dem ich als absolutes Landei so absolut nicht konform bin. Sie fängt zwar im Laufe des Buches dann auch an, diesen selber zu hinterfragen, aber eine wirkliche Beziehung konnte ich bis zum Ende hin nicht zu ihr aufbauen.

 

Fazit:

„Harte Jungs“ ist der Debütroman der Autorin Florentine Joop. Er ist in den 90er Jahren angesiedelt und trifft meiner Meinung nach auch voll, den Nerv der Zeit. Aber leider muss ich sagen, dass er meinen persönlichen Geschmack leider nicht getroffen hat. Von mir gibt es deshalb leider nur 3 Sterne.

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Tags: 90er jahre   (1)

  

 

Küss den Wolf
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193 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 29 Rezensionen

märchen, rotkäppchen, liebe, leo, marc

Küss den Wolf

Gabriella Engelmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Arena, 21.02.2012
ISBN 9783401067254
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:

Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Pippa gemeinsam mit ihrer Mutter in Hamburg und verbringt die Ferien bei ihrem Vater in Frankreich. Bedingt auch durch die Arbeit ihrer Mutter und deren wenige Zeit verbringt sie allerdings auch sehr viel Zeit bei ihrer geliebten Oma Theodora in deren kleinen Häuschen und dem angrenzenden Waldstück vor den Toren Hamburgs.

 

Als Pippa bei einem Essen mit Freunden den attraktiven Leo kennen lernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Zeitgleich geschehen im Haus ihrer Großmutter sehr merkwürdige Dinge und dann erzählt auch noch Marc, ihr Schulkamerad und Chefredakteur der Schülerzeitung, von ähnlich mysteriösen Vorkommnissen bei seiner Tante. Besteht da etwa ein Zusammenhang?

 

Meine Meinung:

„Küss den Wolf“ ist im Großen und Ganzen eine schöne Märchenadaption für Jugendliche. Schön, niedlich und zum Teil auch ein wenig ins Kitschige abdriftend, so wie die meisten Teenie-Mädels es mit Sicherheit sehr gerne lesen. Ich für mich muss allerdings sagen, es war mir teilweise doch ein wenig „too much“. Auch waren das Buch und seine Geschichte mir ab ca. dem letzten Drittel doch sehr vorhersehbar. Ich habe zwar immer noch gehofft, dass meine Vermutungen nicht stimmen würden. Aber dem war leider nicht so.

 

Sehr schön fand ich dafür allerdings am Ende das Rezept der Rotkäppchen-Torte und auch das kleine Personenregister am Anfang, womit der Roman sich bei mir dann doch noch einen Zusatzstern ergattert hat.

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Verflucht seist du
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(66)

117 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

krimi, münchen, selbstmord, mord, drogen

Verflucht seist du

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei List TB., 14.12.2012
ISBN 9783548611235
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

"Meine Ruh ist hin, mein Herz ist schwer; ich finde sie nimmer und nimmermehr."

Zum Inhalt:
Kommissar Konstantin Dühnfort wird nach München / Unterhaching zu einem Tatort gerufen. In einem Rohbau liegt die Leiche eines jungen Mannes, erschossen. Bei seinen Ermittlungen stößt Dühnfort auf den Selbstmord der jungen Isa. Sie war in der gleichen Clique wie der ermordete. Gibt es da einen Zusammenhang?

Obwohl bei dem Ermordeten Daniel alles darauf hindeutet, das es sich um einen Mord im Drogenmilieu handelt, in das der Junge anscheinend wieder abgerutscht ist, beginnen Dühnfort und sein Team auch in andere Richtungen zu ermitteln. Vor allem auch geht es ihnen darum, herauszufinden, wer der ominöse Sascha war, der Isa in den Selbstmord getrieben hat. Doch die Jugendlichen aus Daniels und Isas Clique hüllen sich in Schweigen.

Meine Meinung:
Obwohl "Verflucht seist du" bereits das fünfte Roman, von Inge Löhnig, um den Kriminalkommissar Konstantin Dühnfort ist, ist es doch der erste überhaupt den ich von ihr gelesen habe. Allerdings kann ich jetzt schon behaupten, es wird mit Sicherheit nicht der Letzte gewesen sein.

Frau Löhnig versteht es nicht nur hervorragend die Spannung im Buch grandios aufzubauen und auch dort zu halten, sondern sie bindet auch die zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Protagonisten so wunderbar mit in die Geschichte ein, das man das Buch wirklich nur noch mit Widerwillen aus der Hand legt.

Fazit:
Ein fesselnder sehr spannender Kriminalroman, bei dem ich wirklich bis zur Auflösung am Ende keinen blassen Schimmer hatte wer der Mörder ist. Absolut empfehlenswert, für jeden der einen wirklich guten Krimi lesen möchte.

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One Night Wonder
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

sex, leben, singleleben, ängste, alkohol

One Night Wonder

Kira Licht
Flexibler Einband: 265 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 28.01.2010
ISBN 9783896025616
Genre: Erotik

Rezension:

Zum Inhalt:
Nach drei Jahren Beziehung trennt die Architekturstudentin Lilly sich von ihrem Freund. Enttäuscht von der Männerwelt und der Liebe beschließt sie vorläufig keine Beziehung mehr einzugehen und nimmt sich vor mit keinem Mann den sie kennen lernt öfter als einmal zu schlafen.
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Lilly genießt ihre neu gewonnene Freiheit, egal was ihre Freunde davon halten mögen. Zwischen Vorlesungen an der Uni und ihrem Job in einem Bekleidungsgeschäft genießt sie nachts auf Partys und immer wieder mal zwischendurch ihre kleinen Abenteuer. Aber mehr wie ein One Night Stand ist für keinen Kerl drin. Bis zu dem Tag an dem sie Lukas kennen lernt, da bricht sie ihre eigenen Regeln zum ersten Mal. Und dann wäre da ja auch noch David, der Mitbewohner ihres besten männlichen Freundes, warum nur kriegt sie auch den plötzlich nicht mehr aus ihrem Kopf?
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Meine Meinung:
„One Night Wonder“ ist der erste Roman der deutschen Autorin Kira Licht, allerdings für mich nicht der erste den ich von der Autorin gelesen habe. Da ich von ihr bereits vorher den Roman „Mein Leben in Seife“ gelesen habe.
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Obwohl ich mit der Protagonistin Lilly und ihren ständigen One-Night-Stands nicht wirklich auf einer Wellenlänge liege, hat mir der Roman gut gefallen, wozu mit Sicherheit auch der locker, freche Schreibstil der Autorin seinen Teil beigetragen hat. Lilly war mir trotz ihrer Art sehr symphatisch. Was mir vor allem sehr an ihr gefallen hat ist, das sie eigentlich ein Mensch ist, der weiß was er will und der auch kein Blatt vor den Mund nimmt.
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Fazit:
Ein locker leichter Roman, genau das richtige zum Abschalten oder für mal eben zwischendurch zu lesen, mit einer Protagonistin, die wirklich nichts anbrennen lässt. Etwas zum schmunzeln, eine Prise oder vielleicht auch mehr Sex und ein wenig Spannung. Was will Frau mehr um ein paar kurzweilige Stunden in einem Buch zu versinken.

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Tags: erotik, one-night-stand, sex   (3)

  

 

Kissed
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221 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 23 Rezensionen

märchen, liebe, magie, prinzessin, hexe

Kissed

Alex Flinn , Sonja Häußler
Fester Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 18.07.2011
ISBN 9783833900211
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Zusätzlich zur Schule hilft Jonny jeden Tag seiner Mutter im Schusterladen, eines Hotels in Miami. Sein großer Traum ist es irgendwann einmal selber Schuhe zu entwerfen, wie die großen Designer. Doch von diesem Traum weiß nur seine beste Freundin Meg, die direkt gegenüber im Cafe ihrer Eltern arbeitet.
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Da steigt eines Tages die durch alle Medien berühmte Prinzessin Victoriana in genau ihrem Hotel ab. Heimlich beobachtet Jonny die High-Society-Schönheit jeden Tag, bis sie plötzlich eines Nachts mit einem kaputten Schuh in seinem kleinen Schusterladen steht. Doch als er ihr am nächsten Morgen den reparierten Schuh zurückbringt, erzählt Victoriana ihm eine Geschichte die unglaublicher gar nicht sein könnte.
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Die ist auf der Suche nach ihrem Bruder Phillip, dem Thronfolger von Aloria, den eine böse Hexe in einen Frosch verwandelt haben soll und Jonny soll ebendiesen Frosch / Bruder nun für sie finden. Zuerst denkt sich Jonny die Prinzessin erlaube sich einen Scherz mit ihm, bis sie ihm zwei magische Gegenstände gibt und er diese ausprobiert. Also macht Jonny sich doch auf die Suche nach dem Prinzen und trifft auf Dinge die es eigentlich nur im Märchen geben sollte.
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Meine Meinung:
Alex Flinn hat mit „Kissed“ nach ihrem Roman „Beastly“ wieder ein Buch geschaffen, der Märchen auch für Jugendliche und Erwachsenen erneut sehr interessant macht, so dass uns diese schönen alten Märchen nicht in Vergessenheit geraten.
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Jonny und Meg waren mir zwei sehr angenehme Protagonisten die ich sehr gerne auf ihrer Reise begleitet habe die im Übrigen sehr spannend und abenteuerlich war. Die Autorin verbindet hier einige bekannte Märchen zu einer neuen Geschichte und es hat wirklich Spaß gemacht zu überlegen, aus welchem Original man dieses oder jenes nun kannte. Ein wirklich schöner Roman den ich wirklich weiterempfehlen kann, vor allem für alle die Märchen lieben.

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Tags: das tapfere schneiderlein, der froschkönig, die sechs schwäne, kinder- und jugendbuch, märchen, schuhmacher   (6)

  

 

Schattenseelen
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144 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 20 Rezensionen

nachzehrer, metamorphe, hamburg, liebe, fantasy

Schattenseelen

Olga A. Krouk ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.2010
ISBN 9783453526211
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:
Evelyn Behrens arbeitet zusammen mit ihrem Kollegen Dr. Bernulf Kehrfeld in der Notaufnahme, als plötzlich ein schwer verletzter Motorradfahrer eingeliefert wird. Das Team der Notaufnahme setzt alles daran, das Leben des Mannes zu retten, doch alle ihre Bemühungen scheinen vergebens. Als Dr. Kehrfeld sich über den Mann beugt um ihn für tot zu erklären, schlägt der Tote die Augen auf und greift den Arzt an.
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Während der Patient überlebt, stirbt Dr. Kehrfeld an seinen schweren Verletzungen die dieser ihm zugefügt hat. Als die regelrecht traumatisierte Evelyn Feierabend machen will, hat sie plötzlich das Gefühl von den Schatten selbst angegriffen zu werden. Kurz darauf wird sie von Adrián, dem totgeglaubten Patienten aus dem Krankenhaus entführt. Durch ihn erfährt sie, das die Wesen die hinter ihr her sind Metamorpen, sind, und sie selber soll auch ein Geschöpf der Nacht sein. Eine so genannte Totenküsserin oder auch Nachzehrerin, die sich von der Lebenskraft der Menschen ernährt.
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Dann taucht auch noch ein Ermittler auf, der zu den Metamorphen und somit zu den größten Feinden der Nachzehrer gehört. Und beide Männer scheinen regelrecht besessen von Evelyn zu sein. Doch zu welcher Seite gehört die schöne Krankenschwester wirklich?
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Meine Meinung:
„Schattenseelen“ von Olga A. Krouk kam als Wanderbuch zu mir. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von der Autorin noch nie etwas gehört. Jetzt, nach der Lektüre des Romans frage ich mich allen Ernstes warum eigentlich ist sie hier in Deutschland nicht bekannter. Schattenseelen ist der Auftakt zu einer erstklassigen Trilogie um die Metamorphen, Nachzehrer und Hexen. Meiner Meinung nach kann die Autorin sich durchaus mit anderen Größen des Fantasy-Genres messen.
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Das Buch an sich ist spannend und abwechslungsreich erzählt und macht Lust auf die beiden Folgebände der Trilogie. Auch die Charaktere sind wunderbar beschrieben und einige Zeit war ich mir als Leser ebenso wie Evelyn nicht wirklich sicher auf welcher Seite ich denn nun eher stehe bzw. für welche sie sich entscheiden soll. Für Adrián und die Nachzehrer oder doch vielleicht für Kilian und die Metamorphen. Ich für meinen Teil muss sagen, da hat die Autorin eine wirklich nervenzerreißende Dreiecksgeschichte für uns ersonnen.
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Fazit:
Ein Fantasy-Roman, der sich einmal nicht mit Vampiren und Werwölfen beschäftigt und alleine deshalb schon aus der breiten Masse heraussticht. Ein spannender Roman, mit einem kleinen Schuss Sex. Genau die richtige Mischung würde ich behaupten. Von mir gibt es für diesen ersten Teil der Trilogie 4 Sterne und Vorfreude auf die Fortsetzungen.

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Tags: fantasy, hamburg, metamorphe, nachzehrer, trilogie   (5)

  

 

Die Landkarte der Liebe
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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

london, selbstmord, tagebuch, australien, bali

Die Landkarte der Liebe

Lucy Clarke
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 09.10.2012
ISBN B008X2OQS4
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Kurz nach der Beerdigung ihrer Schwester Mia findet Katie Greene in deren Rucksack ein meerblaues Tagebuch. Noch immer schockiert von der Tatsache, dass die Behörden von Selbstmord ausgehen, entschließt Katie sich, mit Hilfe dieses Tagebuchs, die Weltreise ihrer Schwester bis zu ihrem letzten Aufenthalt auf Bali nachzureisen.
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Katie selber kann und will nicht an einen Selbstmord ihrer Schwester glauben. War Mia doch immer die lebensbejahendere der beiden Schwestern, die ihre Freiheit brauchte wie andere die Luft zum atmen. Die Unkonventionellere und die Spontanere. Wo Katie ein gesichertes Leben in strengen Bahnen brauchte, da ließ Mia einfach alles auf sich zukommen und lebte so wie es ihr gefiel in den Tag hinein. Und so ein Mensch soll sich plötzlich umbringen? Das konnte Katie einfach nicht glauben.
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Doch dann während der Reise auf Mias Spuren und während sie immer an den jeweiligen Orten genau die Stellen in Mias Tagebuch las, bekommt Katie nach und nach ein ganz anderes Bild von ihrer Schwester, das gar nicht so zu dem zu passen scheint, was Katie dachte von ihrer Schwester zu wissen. Nach und nach entschlüsselt sie das Leben ihrer Schwester mit Hilfe des Tagebuchs und verändert damit auch sich selber und ihr eigenes Leben.
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Meine Meinung:
Die Landkarte der Liebe ist der erste Roman der Autorin Lucy Clarke. Sie selber ist passionierte Tagebuchschreiberin und liebt es zu Reisen und das Meer. Diese beiden großen Leidenschaften lässt sie auch wunderbar in ihren ersten Roman einfließen. Man merkt einfach schon an ihren Beschreibungen des Meeres wofür ihr Herz schlägt.
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Ihre beiden Protagonistinnen, zwei Schwestern sind so verschieden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und ich glaube jeder Leser bzw. jede Leserin findet sich irgendwo auf die ein oder andere Art und Weise in einer der beiden Schwestern wieder. Vielleicht macht auch gerade das den Charme dieses Buches aus. Eines stand für mich jedenfalls während der Lektüre fest, die ganze Geschichte um Mia und Katie wirkt dadurch geradezu unheimlich real.
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Vom Gesamteindruck hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Autorin wusste es hervorragend die jeweiligen Stimmungen ihrer Protagonisten umzusetzen. Und wenn es besonders traurig und melancholisch wurde, war man zeitweise selber kurz vor den Tränen. Einzig zum Ende hin driftete es doch dann zeitweise mal ganz leicht in kitschige ab. Aber durch ein anderes Ende als vielleicht vom Leser erwartet wendet die Autorin das dann doch wieder ab.
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Fazit:
Ein tolles Debüt, eigentlich die perfekte Urlaubslektüre, für die die sich im Urlaub nicht „nur“ mit seichter Lektüre zufrieden geben wollen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen, auch wenn er / sie keine Schwester hat.

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Tags: australien, bali, london, maui, schwestern, selbstmord, tagebuch, tod, trauer   (9)

  

 

Ravinia
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(51)

98 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, ravinia, schlüssel, schlüsselmacher, lara

Ravinia

Thilo Corzilius
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.02.2011
ISBN 9783492267618
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

So sah Lara zum ersten Mal die Stadt Ravinia.
Nicht ihre Straßen und Gassen mit den uralten wispernden Häusern. Darauf hatte sie im Laufe des Vormittags den einen oder anderen Blick erhaschen können. Nein, diesmal sah sie die Seele der Stadt. Das Sonderbare, das Magische, das Zauberhafte. Das Ulkige, das Urige, das unendlich Schöne. Und natürlich das Verrückte, das Irre und das Düstere.
Die Seele einer Stadt.

Zum Inhalt:
Zu ihrem 16. Geburtstag bekommt Lara McLane von ihrem Großvater einen goldenen Schlüssel geschenkt, mit dem einzigen Hinweis, dass dies ein Test sei. Als sie ihn an ihrer Haustüre ausprobiert, landet sie nicht wie mit ihrem bisherigen Schlüssel, vor der Türe im Hausflur, sondern in der Victoria Street gegenüber dem Laden des Schlüsselmachers Balthasar Quibbes.
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Balthasar ist es dann auch, der Lara in die Geheimnisse der Zunft der Schlüsselmacher einweist. Er erklärt ihr, dass ihr spezieller Schlüssel sie von jedem Punkt der Welt immer wieder in die Victoria Street bringen wird. Dass es noch viele solcher Schlüssel gibt und das ein ganz besonderer Schlüsselmacher-Meister ist, der in der Lage ist solche Schlüssel herzustellen. Ebenso wie sein Mürrischer und schweigsamer Geselle Tom.
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Durch Tom und Balthasar lernt Lara dann auch Ravinia kennen, eine Stadt wie sie magischer nicht sein könnte. In ihr leben fast ausschließlich Menschen mit besonderen Talenten und auch Lara scheint so ein besonderes Talent von ihren verstorbenen Eltern geerbt zu haben. In Ravinia erfährt Lara dann auch mehr über ihre Vergangenheit, aber auch über eine schicksalhafte Verschwörung die dort im Gange zu sein scheint. Und auf einem steht sie gemeinsam mit Tom vor der schweren Aufgabe Ravinia vor dem Untergang zu bewahren.
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Meine Meinung:
Ravinia ist der erste Roman des Autors Thilo Corzilius. Der Klappentext schreibt: „… für alle Fans von Christoph Marzi“. Da ich von diesem Autor allerdings noch nichts gelesen habe, kann ich nicht wirklich beurteilen ob dem so ist. Was ich aber von meiner Seite aus sagen kann, ist das mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat. Es erinnert ein wenig an die Tintenwelt von Cornelia Funke und Harry Potter, genauso fühlte ich mich aber auch an viele andere Fantasyromane erinnert. „Ravinia“ hat einfach für jeden Geschmack etwas, „Düstergolden“ und auch traumhaft schön.
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Die Protagonisten hat der Autor wirklich wunderbar gezeichnet. Sie waren mir, sieht man mal von den typisch Bösen ab, auf Anhieb symphatisch. Vor allem Lara kommt meiner Meinung nach sehr authentisch rüber. Ist sie doch alles andere als perfekt, mit ihrer manchmal doch typisch zickige Art, einer pubertierenden Jugendlichen. Genauso kennen wir uns als Jugendlich doch auch selber aus dieser Zeit.
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Der Schreibstil des Autors ist wirklich fesselnd und spannend, und er schafft mit Ravinia eine ganz eigene Welt. Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Wobei ich selber schon wirklich gespannt auf die Fortsetzung „Epicordia“ bin.

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Tags: fantasy, kinder- und jugendbuch, ravinia   (3)

  

 

Stadt aus Trug und Schatten
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(182)

369 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

fantasy, eisenheim, liebe, flora, schatten

Stadt aus Trug und Schatten

Mechthild Gläser
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2012
ISBN 9783785574027
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Bisher gehörte Flora zu den Menschen die nicht träumen, oder sich zumindest nicht an ihre Träume erinnern können. Bis sie eines Nachts doch träumt, einen sehr seltsamen Traum in dem sie sich in einer Stadt ohne Farbe wieder findet. Zuerst glaubt sie nicht, was die Menschen dort ihr erzählen. Sie soll nun eine Wandernde sein, eine jener wenigen Menschen, deren Seele Nacht für Nacht nach Eisenheim wandert.
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Und als wäre die Tatsache, das ihre Seele nun keine Nacht mehr wirkliche Ruhe finden wird, nicht schon genug, so erfährt sie nun auch noch diese den weißen Löwen gestohlen haben soll. Einen überaus mächtigen und magischen Stein, den so einige Leute in Eisenheim in die Finger bekommen wollen. Und anscheinend hat ihre Seele, um dies zu verhindern, alle ihre Erinnerungen gelöscht, bevor sie sich bzw. Flora, zu einer Wandernden gemacht hat.
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Nun da die Schergen der Schattenwelt alles daran setzen, den Weißen Löwen in ihren Besitz zu bringen, scheint Flora selbst in der realen Welt nicht mehr sicher zu sein. Als dann auch noch Marian, laut Aussage ihres Vaters ein Austauschschüler auftaucht, den sie aber dann kurze Zeit später in Eisenheim trifft, weiß Flora überhaupt nicht mehr wem sie noch trauen kann. Laut einer Nachricht ihrer Seele an sich selbst, scheint es da wirklich niemanden mehr zu geben, nicht mal sie selbst.
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Meine Meinung:
„Stadt aus Trug und Schatten“ ist der Debütroman der Autorin Mechthild Gläser und in meinen Augen ein überaus gelungenes Erstlingswerk. In diesem Buch aus dem Genre Kinder- und Jugendbuch geht es einmal nicht um Vampire und Gestaltwandler sondern um reale Menschen bzw. ihre Seele und die Schatten, wodurch es sich auf jedenfall schon mal von so vielen anderen Büchern dieses Genre abhebt. Zeitweise fühlte ich mich, z.B. durch das „Nichts“ von dem hier die Rede ist, allerdings ein wenig an „Die unendliche Geschichte“ erinnert. Aber das war weder zu gravierend noch störend der Fall.
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Mit Flora hat die Autorin eine wunderbare Protagonistin geschaffen. Auf der einen Seite weiß sie genau was sie will, und meistert ihr Leben hervorragend und andererseits, kommt Flora durch ihre Zweifel sich selbst und den anderen gegenüber aber auch sehr verletzlich rüber.
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Einige Fragen bleiben am Ende des Buches unbeantwortet, so dass man sich schon auf den nächsten Teil ihrer Schattenwelttrilogie freuen kann. Da diese bereits fertig geschrieben und im Lektorat ist, hoffe ich persönlich natürlich 2013 auf ihr Erscheinen.
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Fazit:
Ein Debüt das Lust auf mehr macht. Mich persönlich hat es wirklich sehr gut unterhalten und ich freue mich bereits jetzt darauf, mehr von Flora und ihren Freunden und Feinden zu lesen. Vor allem was es mit der Prophezeiung auf sich hat, und ob die Frau die ich denke ihre Mutter ist. Von mir gibt es für dieses traumhaft schöne Buch die vollen 5 Sterne.

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Tags: der weiße löwe, eisenheim, essen, flora, kinder- und jugendbuch, nichts, schatten, schattenreiter, seelen, trilogie   (10)

  

 

Die Hüterin Midgards
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(82)

136 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 55 Rezensionen

dresden, elben, fantasy, dunkelelben, lichtelben

Die Hüterin Midgards

Ivo Pala
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bibliographisches Institut, 22.02.2012
ISBN 9783411809226
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Wenn sie ehrlich ist, läuft in Svenya Hauks Leben nichts wirklich normal. Aufgewachsen in verschiedenen Heimen, aus denen sie es immer wieder erfolgreich geschafft hat, weg zu laufen, lebt sie nun mittlerweile als Obdachlose auf der Straße und arbeitet in einer regelrechten Kaschemme in Dresden. Die Haare hat sie sich rabenschwarz gefärbt und mehr Schminke im Gesicht als ihr selber wirklich gefällt, damit niemandem auffällt, das sie noch minderjährig ist, denn ins Heim zurück will sie auf gar keinen Fall.
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Nicht nur das sie schon früher sexuelle Übergriffe eines ihrer Heimleiter über sich ergehen lassen musste und jetzt der Wirt sowie auch der Koch der Kaschemme immer wieder zudringlich werden. Nein, jetzt wird sie auch noch von einem übergroßen Wolf und einigen sonderbar aussehenden Männern quer durch Dresden verfolgt. Doch wie sich schnell herausstellt, will der Wolf sie nur schützen, denn die Männer sind Dunkelelben, die es auf sie abgesehen haben und sie entführen wollen, da Svenya laut ihnen in dieser Nacht, zu ihrem 17. Geburtstag, ihre Macht als Elbin erhält.
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Als auch noch einige Elben zu ihrer Rettung kommen und die Dunkelelben nach einem kurzen Kampf verschwinden, erfährt Svenya das sie die Hüterin Midgards sein soll. Die Elben nehmen sie mit in ihre Festung unterhalb der Stadt Dresden, in der sich auch das von ihnen wohlbehütete Allbrú-Tor befindet, das sich niemals öffnen darf, damit Midgard, die Menschenwelt wie wir sie kennen, weiter existieren kann. Und Svenya ist die Auserwählte die mit ihnen in den Schatten der modernen Welt einen uralten Kampf gegen die Kreaturen der Dunkelheit führen soll.
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Meine Meinung:
„Die Hüterin Midgards“ ist der erste Teil der Elbenthal-Saga von Ivo Pala. Wer über Elbenthal und seine Bewohner erfahren will, dem empfehle ich zusätzlich zu diesem Buch, auch einmal die Website www.elbenthal-saga.de von ihm zu besuchen. Es lohnt sich wirklich, genauso wie die Lektüre dieses grandiosen Buches. Ich für meinen Teil muss sagen, das mich persönlich seit dem Herrn der Ringe kaum ein Fantasy-Roman so sehr fesseln konnte wie die Hüterin Midgards. Ich bin einfach nur absolut begeistert.
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Ivo Pala schafft zwar keine komplett eigene Welt, wie Tolkien in seinem Werk, aber er schafft es die Fantasywelt um Elbenthal so wunderbar in unsere reale Welt zu integrieren, das man sich wirklich fragt, wie kommt man unterhalb Dresdens, um sich diese wundervolle Welt einmal anzusehen.
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Die Charaktere Elbenthals sind wunderbar beschrieben und durch die Website bekommen sie einen noch reelleren Charakter. Vor allem die Hauptprotagonistin Svenya hat es einem angetan. Sie hat Ecken und Kanten und muss zu Anfang noch sehr viel lernen, man merkt auch dass sie noch sehr jung ist. Aber sie gibt nie auf, und so macht es unheimlichen Spaß ihren Werdegang und ihre Erlebnisse zu verfolgen.
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Fazit:
Ich könnte wahrscheinlich noch stundenlang über diesen wundervollen Start der Elbenthal-Saga schwärmen, aber am besten ist eigentlich man liest es selber. Ich für mich kann nur sagen, es lohnt sich absolut, ich habe lange keinen so guten Fantasy-Roman gelesen und warte jetzt schon sehnsüchtig, dass im nächsten Jahr der nächste Teil erscheint.

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Tags: dunkelelben, elben, fantasy, midgard, trilogie   (5)

  

 

Mirco
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(11)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

glaube, trauer, mirco, eltern, verlust

Mirco

Sandra Schlitter , Reinhard Schlitter , Christoph Fasel
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei adeo, 01.08.2012
ISBN 9783942208680
Genre: Biografie

Rezension:

"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
(aus „Spuren im Sand“)
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Zum Inhalt:
Mirco Schlitter wurde nur 10 Jahre alt. In dem vorliegenden Roman Mirco erzählen seine Elter Sandra und Reinhard Schlitter wie es dazu kam, das ihr Sohn als „Mirco aus Grefrath“ traurige Berühmtheit erlangte.
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Am 3. September 2010 verschwindet Mirco auf dem Rückweg von einem Treffen mit seinen Freunden spurlos. Durch ein Missverständnis der Eltern untereinander wird dies jedoch erst am nächsten Morgen bemerkt. Damit beginnt eine groß angelegte Suchaktion in und um Grefrath. Insgesamt suchen über 1000 Polizisten nach dem Jungen. Doch trotz allem dauert es 145 Tage bis man die Leiche des Jungen endlich findet.
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In diesem Buch erzählen die Eltern nun, über ihre Sorgen und Ängste während dieser qualvollen Zeit. Wie sie es geschafft haben, gemeinsam mit ihren drei anderen Kindern trotzdem ein halbwegs normales Leben zu führen. Und auch davon wie sie es letztendlich schafften, dem Täter sogar zu vergeben.
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Meine Meinung:
Mirco ist ein unheimlich bewegendes und auch nachhallendes Buch. Selbst jetzt nachdem ich es schon fast einen Tag beiseite gelegt habe, denke ich noch immer wieder über Mirco aber auch vor allem über seine Eltern und Familie nach. Ich persönlich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht ob ich diese grenzenlose Kraft die diese Familie in meinen Augen an den Tag legt, gehabt hätte.
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Ein klein wenig gestört hat mich dieses Missverständnis an dem Abend als Mirco verschwindet. Da dem jeweils anderen Partner keinen Vorwurf zu machen, das glaube ich, ist mehr als schwer. Aber ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, ins Bett zu gehen, wenn mein 10jähriges Kind noch nicht zuhause ist. Ich hätte mich wahrscheinlich eher ins Auto gesetzt und wäre ihm entgegengefahren.
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Ansonsten aber muss ich sagen, ist „Mirco“ ein wunderbares Buch. Über Kraft, Mut, Zusammenhalt, Glaube und Liebe. Denn all das sind die Dinge die der Familie Schlitter geholfen haben, diese schwere Zeit zu überstehen und die ihnen mit Sicherheit auch heute noch jeden Tag dabei hilft.

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Tags: kinderschänder, mirco aus grefrath, mord   (3)

  

 

Ich würde dich so gerne küssen
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(63)

134 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, berlin, musik, freundschaft, party

Ich würde dich so gerne küssen

Patrycja Spychalski
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2012
ISBN 9783570307809
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Auf ihren 17. Geburtstag lernt Frieda den eigenwilligen und gutaussehenden Jungen Jeffer kennen. Jeffer ist Musiker, Zivildienstleistender und wohnt bereits in einer eigenen Wohnung. Dann fliegen Friedas Eltern für drei Wochen auf die Malediven, natürlich ohne Frieda, da sie ja weiterhin zur Schule muss.
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Kurzerhand zieht Frieda daraufhin für 2 Wochen bei Jeffer ein, obwohl ihr jeder rät, sich bloß nicht auf ihn einzulassen. Die beiden feiern viel, reden nächtelang und hören Musik. Aber mehr passiert nicht zwischen den beiden. Sie finden einfach beiden, dass sie etwas ganz besonderes verbindet. Doch als sie dann gemeinsam ans Meer fahren, ändert sich plötzlich alles zwischen den beiden.
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Meine Meinung:
Ich persönlich konnte mit Patrycja Spychalskis Debütroman „Ich würde dich so gerne küssen“ überhaupt nichts anfangen. Weder haben die Charaktere mir besonders gut gefallen, noch das Buch und die Handlung an sich.
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Frieda und auch Jeffer sind mir einfach zu naiv für ihr Alter. Und auch Friedas Eltern konnte ich überhaupt nicht verstehen. Wie kann ich eine 17jährige in Berlin, nur beaufsichtigt von einer 19jährigen Freundin und versehen mit einer Liste wichtiger Telefonnummern, 3 Wochen lang sich selbst überlassen. Vielleicht liegt es auch daran, das ich vom Land komme, und mir das alleine schon Regionsbedingt deshalb überhaupt nicht vorstellen kann. Aber für mich persönlich ist das schon mal ein absolutes NoGo.
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Außerdem störte es mich maßlos, das in einem Buch das in der heutigen Zeit, wo wir immer soviel über Suchtprävention reden, in Story eines Buchs so extrem viel geraucht wird. Dass die beiden Mal feiern gehen und auch etwas trinken denke ich mir ist in dem Alter normal, obwohl auch das hier z.T. schon extrem ausartet. Aber das man dann schreiben muss das sie in ein paar Stunden zu Zweit zwei Schachteln Zigaretten geraucht haben, kann ich nicht nachvollziehen.
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Vor wo dieses Buch als Jugendbuch angepriesen wird, sind das so einige, mich gravierend störende Sachen, weshalb ich persönlich dieses Buch weder einem Kind kaufen, noch empfehlen würde. Hier werden mir einfach zu viele Dinge über die wir als Eltern die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden, als völlig normal verkauft. Und das in einer Zeit wo es enorm wichtig ist, den Kindern Werte und Regeln zu vermitteln.

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Tags: berlin, jugend, jugendbuch, verbote   (4)

  

 

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
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536 Bibliotheken, 14 Leser, 8 Gruppen, 114 Rezensionen

england, pilgerreise, krebs, liebe, reise

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Rachel Joyce , Maria Andreas-Hoole
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Krüger Verlag, 01.05.2012
ISBN 9783810510792
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ich bin auf dem Weg.
Du musst nur durchhalten.
Ich werde Dich retten,
Du wirst schon sehen.
Ich werde laufen,
und Du wirst leben.
Harold Fry

Zum Inhalt:
Harold Fry, ein 65jähriger pensionierter ehemaliger Brauereiangestellter, lebt mit seiner Frau Mareen in Kingsbridge. Die beiden haben sich in ihrem Leben nicht mehr wirklich viel zu sagen. Dann bekommt Harold eines Tages einen Brief seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy, in dem diese sich von ihm verabschiedet, da sie unheilbar an Krebs erkrankt ist und bald sterben wird.
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Harold verfasst eine Antwort und bringt diese zum Briefkasten. Doch dort angekommen läuft er weiter, er läuft am nächsten Briefkasten vorbei und auch am Postamt. Er läuft aus Kingsbridge hinaus und letztendlich knapp über 1000 Kilometer quer durch England bis an die schottische Grenze zu Queenie.
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Auf seinem Weg begegnen ihm die unterschiedlichsten Menschen mit den bewegendsten Schicksalen. Aber er beginnt auch über seine Vergangenheit nach zu denken. Über seine Frau Maureen, seinen Sohn David und sein ganzes sehr bewegtes Leben.
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Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr interessiert, weil es sehr schnell in aller Munde war. Man sah es in Schaufenstern und in der Werbung und als ich die Möglichkeit hatte es zu lesen, habe ich mir gedacht, na ja, versuchen wir es doch mal. Und jetzt, nachdem ich es gelesen habe, kann ich nur sagen: Wow, was für ein bewegendes Buch. Dieses Buch gehört für mich definitiv zu der Sorte, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Die Sorte, bei der man am Ende das Buch zuschlägt und sehnsüchtig über den Bucheinband streicht.
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Harold hat mich sehr bewegt, ich bewundere seinen Mut und seinen starken Willen. Ich hätte wahrscheinlich schon nach einem Bruchteil der Strecke längst aufgegeben. Aber nicht nur Harold bewegt einen in diesem Buch, auch die Schicksale bzw. die Menschen auf die er im Laufe seiner Reise trifft sind sehr bewegend. Ebenso wie Maureen seine Frau. Am Anfang war sie mir richtiggehend unsymphatisch, aber umso weiter Harold pilgert desto mehr fängt auch Maureen an sich zu verändern. Und am Ende bewundert man diese Frau genauso wie Harold.
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Fazit:
Ein unglaublicher und unvergesslicher Roman mit einigen sehr faszinierenden Charakteren die man einfach kennen gelernt haben sollte. Ich werde dieses Buch und Harold so schnell nicht vergessen. Ein Buch das ich jedem absolut weiterempfehlen kann. Es ist einfach ein Erlebnis mit Harold zu pilgern.

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Tags: berührend, england, glaube, hoffnung, krebs, pilgern, schottland, traurig   (8)

  

 

Fatale Bilanz
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63 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 41 Rezensionen

hamburg, krimi, bank, lka, terroristen

Fatale Bilanz

Stefanie Ross
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sutton, 01.07.2012
ISBN 9783954000302
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

“Wir haben nicht genug, um vor Gericht zu bestehen, außerdem will ich herausfinden, wo das Geld hingeht. Aber ich verstehe dich. Danke für deine bisherige Hilfe, mach Schluss und genieß das frühe Wochenende.“ „Du willst ernsthaft weitermachen?“ „Ja, und das werde ich jetzt nicht mit dir diskutieren. - Beweisen ist eben nicht dasselbe wie glauben. Damit bringt man niemanden in den Knast.“

Zum Inhalt:
Was hat ein Anschlag auf eine junge Frau und ihre 10 Monate alte Tochter, vor nunmehr elf Jahren, mit den Schüssen auf den Hamburger Banker Joachim Kranz, am Rödlingsmarkt zu tun?
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Sven Klein, vom Hamburger LKA übernimmt mit seinem Team den Fall des Bankers, doch er stößt auf mehr als nur ein paar Ungereimtheiten. Warum hat der ach so renommierte Banker angeblich überhaupt keine Feinde, aber jeder der von Sven verhört wird, weiß nicht wirklich Gutes über diesen zu berichten. Da ist doch mehr als nur etwas faul.
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Zeitgleich nehmen die Wirtschaftsprüfer Dirk Richter und Mark Rawlings in der Reederei Springer die Buchführung auseinander, da sie Hinweise über Geldtransfers haben, die aber bewiesen sein müssen, bevor sie gegen die Reederei vorgehen können. Doch was hat die Reederei mit dem Fall des Bankers Kranz zu tun? Als sich der Verdacht erhärtet das die Bank an der Finanzierung von Al-Qaida beteiligt sein soll und die Reederei da auch mit drin zu hängen scheint, beginnt Sven mit den Wirtschaftsprüfern zusammen zu arbeiten. Doch dabei geraten sie selber ins Fadenkreuz der Terroristen.
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Meine Meinung:
Vor „Fatale Bilanz“ hatte ich bereits den zuerst erschienenen Roman „Luc-Fesseln der Vergangenheit“ der Autorin Stefanie Ross gelesen. Wie ich aber nun erfahren habe, ist „Fatale Bilanz“ das eigentliche Erstlingswerk der Autorin und spielt fiktiv ca. 6 Jahre vor Luc.
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Die Autorin hat einen Stil der mir sehr gut gefällt. Immer wieder streut sie ganz kurz irgendwelche Fakten mit in die Handlung ein, die aber dann oft erst sehr viel später geklärt werden. So wird man regelrecht durch den Krimi gezogen, weil man ja auch unbedingt wissen möchte, was es mit diesen jeweiligen Fakten auf sich hat. Sie schreibt ungemein spannend mit der gehörigen Portion Nervenkitzel um einen Krimi wie Fatale Bilanz zu einem regelrechten Pageturner zu machen.
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Sehr gut auch, das das Buch sich nicht nur auf einen Handlungsstrang und eine Perspektive beschränkt, sondern gleich auf mehrere. So haben wir zwar in diesem Roman auch sehr viele Hauptprotagonisten, aber es wird auf diese Weise auch nie langweilig. Selbst die Romantiker unter den Krimifans kommen nicht zu kurz, dafür sorgt dann auch noch die Liebesgeschichte zwischen zwei der Protagonisten.
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Fazit:
Ein erstklassiges Krimidebüt, aus dem Sutton Verlag, das ich absolut weiterempfehlen kann. Ein kurzweiliges, spannendes Buch über ein in den letzten Jahren doch sehr ernstes und aktuelles Thema, bei dem man sich nach der Lektüre wünscht, das bald der nächste Roman von Stefanie Ross erscheint, weil man einfach mehr über Sven, Dirk und Mark mitsamt seinem Team lesen möchte. Von mir jedenfalls gibt es dafür wohlverdiente fünf Sterne und einen Merkzettel auf das nächste Buch der Autorin.

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Tags: al-qaida, krimi, lka, navy-seals, polizei, terroristen   (6)

  

 

Schatten des Dschungels
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92 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 38 Rezensionen

regenwald, dschungel, liebe, umweltschutz, jugendbuch

Schatten des Dschungels

Katja Brandis , Hans-Peter Ziemek , Johannes Wiebel
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 25.01.2012
ISBN 9783407811073
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Wie weit würdest du gehen um die Natur zu retten?
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Zum Inhalt:
Cat ist sechzehn, lebt in München im Jahr 2025, ist leidenschaftliche Umweltschützerin und setzt sich in der Organisation „Living Earth“ aktiv für den Umweltschutz, besonders für den Erhalt des Regenwaldes und den Artenschutz ein. Auf einer Demo lernt sie den ein paar Jahre älteren Falk kennen. Nach einigem hin und her mit Cats Eltern erlauben diese dann das Cat mit ihrer großen Liebe Falk, und einigen anderen Living Earth Mitgliedern, an einem Artenschutzprojekt in den Regenwälder Guyanas teilnehmen darf.
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In Guyana erlebt Cat eine unberührte und faszinierende Wildnis. Aber sie erlebt auch live mit wie diese rücksichtslos ausgebeutet und zerstört wird, durch Holzfäller und Biopiraten. Cat fühlt sich regelrecht hilflos diesen Leuten gegenüber. Aber noch viel hilfloser fühlt sie sich plötzlich als Falk und einige der anderen Teammitglieder ihr gestehen, warum sie wirklich hier in der Wildnis Guyanas sind. Sie haben einen viel radikaleren Weg gefunden solche Leute aufzuhalten, als nur reden und demonstrieren.
Nun steht Cat vor der schweren Entscheidung:
Zählen ein paar Menschenleben, wenn du die ganze Welt retten kannst?
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Meine Meinung:
Ich muss ganz ehrlich gestehen, das ich dieses Buch nach den ersten hundert Seiten beinahe wieder weggelegt hätte, da es mich bis dahin nicht wirklich überzeugt hatte und auch spannungsmäßig wirklich zu wünschen übrig ließ. Aber jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr froh, dass ich diesem aufrüttelnden Roman eine zweite Chance gegeben habe.
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Cat fand ich zwar zeitweise sehr naiv, vor allem was Falk angeht. Sie weiß eigentlich bis zum Ende überhaupt nichts von ihm, er ist in meinen Augen wirklich die undurchsichtigste Person des ganzen Romans. Wobei mir Cat trotz ihrer zeitweisen Naivität wirklich sehr gut gefallen hat und auch sehr symphatisch war. Genauso wie der arme Andy, der in meinen Augen wirklich rettungslos in sie verliebt war, es aber nie zugegeben hat.
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Schatten des Dschungels ist ein sehr spannendes Buch, wenn auch die ersten 100 Seiten ein bisschen langatmig sind, aber es rüttelt auf, und man denkt nach der Lektüre mit Sicherheit einmal mehr über die Umwelt nach. Wenn auch der Umweltschutz im Buch einen sehr radikalen Weg einschlägt, so sollte man aber trotzdem im Hinterkopf behalten, das etwas getan werden sollte, sonst geht es uns nachher wirklich wie im Jahre 2025 und das Klima ist durch die radikale Abholzung irgendwann umgeschlagen.
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Fazit:
Ein aufrüttelnder spannender Roman, den man vielleicht auch mal in der einen oder anderen Schulklasse als Klassenlektüre anbieten sollte, um auch unsere Kinder noch ein wenig mehr für dieses Thema zu sensibilisieren.

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Tags: kinder- und jugendbuch, regenwald, umweltschutz   (3)

  

 

Wege des Herzens
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(14)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

down-syndrom, liebe, glaube, lernzentrum, tod

Wege des Herzens

Karen Kingsbury
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 08.01.2010
ISBN 9783865914873
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Rebekka war zu aufgewühlt, um weiterzuessen. Stattdessen trank sie ihr Wasser und sah zu, wie sich die dunkle Wolke auflöste und ihre Schüler wieder miteinander zu plaudern begannen. Sie konnte ihnen auch später noch erklären, dass man sich in einem öffentlichen Restaurant vielleicht nicht unbedingt zum Beten hinkniete und dass sie auch auf ihren Stühlen sitzend beten konnten. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht wäre diese Welt ein besserer Ort, wenn die Menschen ab und zu ein ganzes Restaurant betend auf den Knien sehen würden.

Zum Inhalt:
Rebekka Dalton hat vor vier Jahren eine bittere Enttäuschung in der Liebe erfahren müssen, danach hat sie sich ganz ihrem Beruf als Lehrerin verschrieben und leitet nun ein Zentrum für Menschen mit Down-Syndrom. Ziel dieses Zentrums soll es sein, diesen Menschen ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.
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Luke Gunner hat vor vier Jahren seine Frau Jessie, die schwer an Mukoviszidose erkrankt war verloren. Aber er kann sie einfach nicht loslassen. Egal wo er ist, während seinem Job als Kommentator von Rodeos ist, er denkt ständig an Jessie, da ihr beider Leben sich dort abspielte. Um Abstand zu gewinnen und sich darüber klar zu werden wie sein Leben weitergehen soll, verbringt er einige Zeit bei seinen Eltern und seinem Bruder Carl-Joseph, der das Down-Syndrom hat, und täglich in Rebekka Daltons Zentrum geht.
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Doch Luke ist nicht wirklich mit der Entscheidung seiner Eltern einverstanden, dass sein Bruder dieses Zentrum besucht. Anfangs versucht er deshalb Rebekkas Arbeit zu boykottieren, doch dann gibt er ihr eine Woche Zeit, ihn davon zu überzeugen, dass das Zentrum den Menschen etwas bringt. In dieser Woche lernen die beiden sich dann auch näher kennen, doch können sie ihre Enttäuschungen und Ängste hinter sich lassen? Und wird Luke es zulassen, dass sein Bruder ein eigenständiges Leben führen darf.

Meine Meinung:
„Wege des Herzens“ ist in gewissem Sinne eine Fortsetzung des Buches „Tausend Morgen mit dir“ von Karen Kingsbury. Das habe ich allerdings erst in ihrem Nachwort am Ende des Buches erfahren. Und so kann ich absolut behaupten, man muss „Tausend Morgen…“ nicht gelesen haben, um „Wege des Herzens“ zu genießen. Denn das wird man.
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Die Charaktere ebenso wie die Handlung sind unwahrscheinlich glaubwürdig und realistisch beschrieben. Und wer einmal mit einem Kind mit Down-Syndrom zu tun hatte, der weiß dass diese Menschen sich über die kleinste Kleinigkeit freuen können, wie wir anderen über einen Sechser im Lotto. Sie strahlen einfach eine ganz eigene Lebensfreude aus und dies kommt unwahrscheinlich gut in diesem Buch rüber, so traurig wie ihr Schicksal auch sein mag. Denn auch die schlimmen Begleiterkrankungen des Down-Syndroms werden nicht außen vor gelassen.
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Ich für meinen Teil bin absolut begeistert von diesem Buch und kann es jedem nur weiterempfehlen. Man hat das Gefühl es gibt einem beim Lesen etwas, und am Ende streicht man regelrecht wehmütig über den Einband und denkt: Schade, schon zu Ende, und man denkt danach noch lange über dieses Buch nach, da es einen wirklich nicht loslässt.

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Tags: down-syndrom, liebe, trauer   (3)

  

 

Die Muse des Mörders
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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

wien, krimi, serienmörder, e.t.a. hoffmann, thriller

Die Muse des Mörders

Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Fester Einband: 302 Seiten
Erschienen bei LABOR edition a, 17.02.2012
ISBN 9783902800039
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Er tötet nachts mit einem Dolch. Ein Serienmörder, der scheinbar wahllos zuschlägt.
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Chefinspektor Dominik Greve ermittelt in den dunkelsten Abgründen Wiens. Jedes Opfer, stellt er fest, besaß ein wertvolles Schmuckstück aus der Fertigung eines bekannten Nobeljuweliers.
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Da tritt Madeleine Scuderi, Grande Dame der Wiener Literaturszene, auf den Plan. Durch eine missverständliche Äußerung hält der Mörder sie für seine Vertraute und Muse. Scuderi ermittelt auf eigene Faust und gerät in schreckliche Gefahr.
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Meine Meinung:
Mit dem Remake des ersten deutschen Krimis „Das Fräulein von Scuderi“ legt das Autorinnen-Duo Nadine D´Arachart und Sarah Wedler uns ihr Romandebüt vor.
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Die Aussage der Autorinnen zu diesem Buch war:„ Ziel war es ja, die (oftmals verhasste Schul-)Lektüre so umzuschreiben, dass sie leichter zu lesen und zu verstehen ist und generell moderner wirkt;)“. Und ich muss sagen, das ist ihnen wirklich hervorragend gelungen. Ich habe das Original vor ein paar Jahren selber mit meinem Sohn zusammen als Schullektüre gelesen, ich habe es gehasst.
Ich bin zwar auch mit diesem Buch nicht wirklich warm geworden, vor allem am Anfang war es mir mit den vier verschiedenen Erzählsträngen oft schon zu verworren. Auch kam bei mir persönlich jetzt keine richtig gute Spannung auf, es war mir persönlich einfach zu wenig. Aber trotzdem ist die Umsetzung des Remakes toll, die Sprache ist sehr viel leichter verständlich und ebenso der Inhalt als im Original. Eigentlich genau das richtige Buch für Schüler und solche Leute die „Das Fräulein von Scuderi“ in der Schule oder anderweitig lesen, um es zusätzlich zu lesen, damit man das Original noch besser versteht.
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Fazit:
Ein Romandebüt, welches ein altes Buch in einem Remake wunderbar und gut verständlich umsetzt. Wer das Fräulein von Scuderi kennt, sollte auf jedenfall auch dieses Buch einmal lesen.

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Tags: das fräulein von scuderi, debüt, krimi   (3)

  

 

Hüter des Uhrwerks
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(24)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, wegstein, hüter, saya, vergangenheit

Hüter des Uhrwerks

Ingrid Pointecker
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Verlag Mondwolf, 01.05.2012
ISBN 9783950300246
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:
Die 17jährige Saya macht sich aus ihrem Heimatdorf auf den Weg zum südlichen Wegstein. Dort soll sie eine Schülerin des Meisterhüters Darmandres werden. Er ist einer der 12 Meiserhüter des Uhrwerks. Nur diese 12 Meisterhüter wissen noch von der Welt vor dem 1. Ticken und alle 7 Jahre treffen sie sich an einem der 4 Wegsteine zum großen Bardos-Treffen. Bei diesen Treffen entscheiden die 12 Meisterhüter welches Wissen aus den großen Bibliotheken der Vergangenheit innerhalb der Wegsteine sie den Menschen mitteilen wollen. Dies wägen sie genau und sehr vorsichtig ab, denn schon einmal hat die Menschheit sich in der Vergangenheit zerstört.
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Als Saya nun am Wegstein ankommt, lernt sie ihre Mitschülerin Fiora und Die Sängerin Wheni die das Mädchen unter ihre Obhut kennen, jedoch bevor sie ihren Lehrer Darmandres kennenlernen kann, laufen die Dinge aus dem Ruder. Zuerst wird ihr Lehrer angegriffen und kurze Zeit später das gesamte Lager. Wird Saya sich nun überhaupt noch als Meisterschülerin beweisen können und wird es die Welt wie Saya sie kennt bald nicht mehr geben?
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Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat die Autorin Ingrid Pointecker uns ein wunderbares Debüt vorgelegt. Wie würde es sein, in einer Welt die ihre Zukunft nicht kennt, aber auch ihre Vergangenheit nicht. Ein Roman der ein wenig an eine Dystopie erinnert, aber in meinen Augen nicht wirklich eine ist. Man kann es schwer zuordnen, sehr phantasievoll geschrieben, aber auch sehr spannend.
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Die Kapitel sind wunderbar kurz gehalten so das man regelrecht durch das Buch gezogen wird. Da wir selber unsere Zukunft nicht kennen, wer sagt uns das es nicht irgendwann so oder so ähnlich bei uns sein könnte, bzw. aussehen könnte. Auf jedenfall ist dieses Debüt eine Bereicherung und hebt sich deutlich von so einigem was momentan auf dem Markt, im Genre Fantasie, ist ab. Ich kann dieses Debüt auf jedenfall jedem nur weiterempfehlen, es ist mal was ganz anderes.

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Tags: dystopie, fantasy, magier, reihe, zeit   (5)

  

 

Elfenmagie
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(117)

334 Bibliotheken, 13 Leser, 4 Gruppen, 71 Rezensionen

elfen, fantasy, krieg, liebe, magie

Elfenmagie

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 976 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 20.02.2012
ISBN 9783746627380
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags:  

  

 

Schattenstunde
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(164)

317 Bibliotheken, 4 Leser, 13 Gruppen, 75 Rezensionen

geister, fantasy, derek, werwolf, magie

Schattenstunde

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Fester Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.10.2010
ISBN 9783426283417
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:
Kurz nach ihrem 15. Geburtstag bemerkt Chloe in der Schule das sie Geister sehen kann. Sie sieht einen toten Hausmeister, der anscheinend bei einem Brand ums Leben kam. Durch diesen Schock erst einmal komplett aus der Bahn geworfen, und weil sie sich mit Gewalt gegen ihre Lehrer zur Wehr gesetzt hat, wird Chloe in ein Heim für betreutes Wohnen, nach Lyle House, geschickt. Dort so heißt es wird sie professionelle Hilfe bekommen.
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Außer ihr sind noch einige andere Teenager dort untergebracht. Sie alle scheinen angeblich irgendwelche psychischen Probleme zu haben, so wie z.B. bei Chloe behauptet wird sie leide unter Schizophrenie.
Doch Chloe findet bald heraus, das die anderen Teenager ebenso wie sie keine psychischen Probleme haben sondern wirklich alle eine paranormale Fähigkeit haben. So tut sie sich dann auch bald mit Simon, der Dinge bewegen kann und seinem übernatürlich starken Bruder Derek zusammen. Doch bald bemerken die Jugendlichen dass sie in Lyle House in großer Gefahr schweben.
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Meine Meinung:
Ein wirklich gut geschriebenes Jugendbuch, der Auftakt zu einer Trilogie die mal nicht mit dem momentan extremen Vampirhype mit schwimmt. Die Protagonistin ist sehr realistisch beschrieben, mit all den Problemen und auch Ängsten die ein Teenager in dem Alter noch so hat, kommt aber vielleicht auch gerade deswegen sehr symphatisch rüber.
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Obwohl das erste Drittel des Buches noch etwas ruhiger und nicht ganz so spannend geschrieben ist, liest es sich trotzdem sehr gut. Dazu tragen wahrscheinlich auch die wunderbar kurzen Kapitel bei. So bleibt man herrlich in einem Lesefluss und liest oft mehr auf einen Rutsch wie man sich eigentlich vorgenommen hatte.
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Etwas geärgert hat mich allerdings der extreme Cliffhanger am Ende. Man hat so viele Fragen, und dann hört der erste Teil der Trilogie einfach mittendrin auf. Aber andererseits ist es natürlich verständlich, man will als Verlag und Autor ja auch neugierig auf die nächsten Teile machen.
Von mir gibt es für diesen Trilogie-Auftakt 4 Sterne.

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Tags: geister, jugendbuch, nekromant, paranormal, trilogie   (5)

  

 

Libellensommer
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(39)

83 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, indianer, kanada, umwelt, natur

Libellensommer

Antje Babendererde
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 10.06.2011
ISBN 9783401503523
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

“Du musst lernen, andere nicht nach dem Bild zu beurteilen, das du dir nach kurzer Zeit von ihnen machst, Jodie. Es braucht lange, um jemanden wirklich kennenzulernen. Und bei Menschen, die verletzt worden sind, ob nun äußerlich oder tief in ihrem Inneren, ist es besonders schwer. Oftmals sind sie spröde oder scheu im Umgang mit anderen. Man muss Geduld haben, es sich verdienen, in ihr Herz blicken zu dürfen. Doch ist es einem erst gelungen, wird man nicht enttäuscht sein, denn es gibt viel Schönes zu entdecken.“
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Zum Inhalt:
Als die 15jährige Jodie die ständigen Streitereien ihrer Eltern nicht mehr länger ertragen kann und will, läuft sie von zuhause fort, mit dem Ziel zu ihrer Chat-Bekanntschaft Tim nach Sudbury zu trampen. Doch alles kommt ganz anders. Anfangs hat sie Glück und wird von einem netten Hippie-Pärchen ein gutes Stück mitgenommen, doch dann gerät sie an einen Trucker, der ihr nicht so freundlich gesinnt ist. Als sie sich auf der Flucht vor ihm in die Büsche schlägt, rettet sie der Indianer Jay. Er nimmt sie aus Zeitnot mit auf eine Reise in die Wälder Kanadas zu seiner Familie. Dort verbringt sie einen wunderschönen Sommer mit ihm, obwohl sie auf jegliche Annehmlichkeiten der Zivilisation verzichten muss. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Jodie gehört genauso wenig in die Wälder Kanadas wie Jay in die Stadt, deshalb müssen die beiden eine schwere Entscheidung treffen.
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Meine Meinung:
Libellensommer, ist eine wunderschöne Liebesgeschichte für Jugendliche vor einem aber doch sehr ernsten Hintergrund. Ich als erwachsener Leser hätte mir durchaus noch etwas mehr Informationen, bezüglich des Abholzens der kanadischen Wälder, durch die z.T. skrupellose Papierindustrie, gewünscht. Aber ich denke für einen Jugendlichen ist es genau richtig so verpackt.
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Die Protagonisten sind mir sehr symphatisch, wenn auch Jodie mir anfangs sehr blauäugig in die ganze Geschichte hineinstolpert. Ein typisches Stadtkind, könnte man sagen, die von der Natur der Dinge, nicht wirklich auch nur die geringste Ahnung hat. Aber im Laufe der Geschichte wird sie regelrecht erwachsen und beginnt wirklich sich über vieles ihre eigenen Gedanken zu machen und wächst einem so genauso wie Jay immer mehr ans Herz.
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Fazit:
Antje Babendererde hat in diesem Buch, ein sehr ernstes Thema, gemeinsam mit einer wunderbaren Liebesgeschichte, in einen wunderbaren Roman verpackt. Auch wenn es mir persönlich z.T. ein wenig zu schnell abgehandelt ist, so denke ich doch das es für die Jugendlichen genau die richtige Länge hat und sie somit noch mehr anspricht, als einen Erwachsenen, dessen Sicht auf manche Dinge, doch noch etwas anders sind.

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Tags: abholzung, cree, indianer, kanada, liebe, umwelt   (6)

  

 

Flammender Zorn
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(2.268)

3.442 Bibliotheken, 46 Leser, 31 Gruppen, 343 Rezensionen

panem, liebe, katniss, krieg, peeta

Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Katniss wurde von den Rebellen aus der Arena befreit und in einem unterirdischen Krankenhaus in Distrikt 13 in Sicherheit gebracht. Doch Peeta konnten die Rebellen leider nicht befreien, er fiel dem Kapitol in die Hände und die setzen alles daran, Peeta gegen die Rebellen zu einzusetzen, da sie wissen, das sie Katniss damit treffen können. Diese soll nun, als Spottölpel das Gesicht der Rebellion werden.

Auch ihr Jugendfreund Gale kämpft auf der Seite der Rebellen, Katniss muss feststellen, das Gale dies ohne Rücksicht auf Verluste tut. Egal wie viele Menschenleben es kosten wird, Hauptsache es schadet dem Kapitol. Doch leider wird es so für Katniss auch immer schwieriger die zu schützen die sie liebt, ihre Mutter und ihre Schwester Prim. Ihr zweites großes Ziel ist es Peeta zu befreien und Präsident Snow zu töten.

Meine Meinung:
Teil 3 der Panem Trilogie ist wirklich ein würdiger Abschluss, allerdings muss ich sagen, dass er mir für ein Jugendbuch doch zu blutig und grausam ist. In diesem Teil sterben wirklich fast mehr Menschen wie in so manchem blutigen Erwachsenen – Thriller und ich weiß nicht ob man das dann wirklich noch als Jugendbuch bezeichnen kann.

Ansonsten kann ich eigentlich an diesem Buch nichts aussetzen, die Charaktere kommen wieder hervorragend rüber und fügen sich wirklich toll in ihre jeweiligen Rollen ein. Man liest nicht nur wegen dem extrem hohen Spannungsfaktor immer weiter, sondern natürlich auch, weil man wissen möchte, für welchen der beiden sich Katniss letztendlich entscheiden wird. Und natürlich auch, ob alle überleben, denn bei den ganzen Toten ist das gar nicht so selbstverständlich.

Fazit:
Insgesamt ist die Trilogie „Die Tribute von Panem“ wirklich hervorragende und spannende Unterhaltung, die man gelesen haben sollte. Der dritte Teil, beantwortet jegliche offene Fragen und ist sehr spannend gehalten, allerdings auch sehr blutig und brutal und damit in meinen Augen nichts für zart besaitete Jugendliche. Für mich gibt es deshalb einen kleinen Abzug und somit diesmal nur 4 Sterne.

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Tags: dystopie, fantasy, gale, hungerspiele, jugendbuch, katniss, panem, peeta, trilogie   (9)

  

 

Die Beschenkte
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(22)

59 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 7 Rezensionen

beschenkte, cashore, veränderung, liebe, 1. band

Die Beschenkte

Kristin Cashore
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2011
ISBN 9783492267830
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Seine Augen! Nie hatte Katsa solche Augen gesehen. Eines war silbern, das andere golden. Sie leuchteten ungleichmäßig und seltsam in seinem sonnengebräunten Gesicht. Katsa war überrascht, dass sie bei ihrer ersten Begegnung in der Dunkelheit nicht geleuchtet hatten. Katsa konnte nicht aufhören, sie anzusehen.
Ihr war bewusst, dass sie mitten im Schlosshof stand und diesen Prinzen von Lienid anstarrte. Sie wusste, dass sie weitergehen sollte, und merkte, dass sie es nicht konnnte. Sie riss ihren Blick von seinen Augen los, schob ihre Taschen höher und zwang sich voran ins Schloss, doch die ganze Zeit war sie sich dieser seltsamen Augen in ihrem Rücken bewusst.

Zum Inhalt:
Katsa ist eine Kriegerin und kann jeden Menschen innerhalb von Sekunden töten, denn sie besitzt die Gabe des Tötens. Für ihren Onkel, König Randa, erfüllt sie Aufträge, bestraft Bürger, die sich dem König widersetzt haben, doch ihr Leben ist unglücklich. Sie hat nur wenige Freunde und fühlt sich selbst als Monster. Bis sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet. Sie weiß sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher mit welcher Gabe. Gemeinsam kämpfen sie gegen einen König mit einer teuflischen Gabe.

Meine Meinung:
Ich muß ganz ehrlich zugeben, mich hat das Buch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Zuerst kam ich sehr schwierig rein, ja es war mir sogar regelrecht langweilig. Und dann hat mir auch die Geschichte an sich nicht wirklich gefallen. Ein junges Mädchen bzw. junge Frau hat eine Gabe, mit der sie es schafft, alleine eine ganze Horde Männer zu besiegen. Also ich weiß nicht... ok, es ist Fantasy aber irgendwie war das Buch dann definitiv nichts für mich. Es hat mich nicht wirklich gefesselt und echte Spannung kam leider auch nicht auf. Deshalb von mir für dieses Buch leider nur 3 Sterne.

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Gefährliche Liebe
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(2.657)

3.875 Bibliotheken, 51 Leser, 36 Gruppen, 383 Rezensionen

liebe, panem, katniss, peeta, hungerspiele

Gefährliche Liebe

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 14.05.2010
ISBN 9783789132193
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Spiele sind wieder eröffnet,
aber die Regeln haben sich geändert.
Dieses Jahr ist es Liebe, die über
ihre Zukunft entscheiden wird.
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Zum Inhalt:
Nachdem Peeta und Katniss sich in der Arena geweigert haben, einander zu töten, leben sie nun im Dorf der Sieger. Doch Katniss ist sich ihrer Liebe nicht sicher, liebt sie Peeta so wie das Kapitol und auch das Volk es will, oder liebt sie doch ihren Jugendfreund Gale?
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Nun, ein halbes Jahr nach Beendigung der Spiele, sollen die Sieger eine Tour durch alle 12 Distrikte und das Kapitol antreten. Allerdings wird es für die beiden immer brenzliger, als immer mehr Menschen, in den verschiedenen Distrikten, in ihnen ein Symbol des Widerstands zu sehen scheinen.
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Das kann das Kapitol natürlich nicht durchgehen lassen. Und so sollen im Jubel-Jubiläum der 75. Hungerspiele alle noch lebenden Sieger wieder gegeneinander antreten. Nun heißt es für Peeta und Katniss, wer ist Freund und wer ist Feind?
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Meine Meinung:
Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils der Panem-Trilogie. „Gefährliche Liebe“ knüpft fast nahtlos an den Vorgänger „Tödliche Spiele“ an. Man ist eigentlich sofort wieder mitten in der Handlung drin, selbst wenn es längere Zeit her ist, das man den ersten Teil gelesen hat.
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Die bereits bekannten Charaktere schließt man sofort wieder ins Herz, aber es gibt auch einige Neue, die einem genauso schnell symphatisch werden. Man erfährt vieles über die ehemaligen Spiele-Sieger und noch viel wichtiger auch sehr vieles über die unterschiedlichen Distrikte.
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Die Spannung baut wieder wunderbar auf, und es gibt viele viele unvorhergesehene Wendungen, mit denen man anfangs nun wirklich überhaupt nicht rechnet. So ist „Gefährliche Liebe“ wieder eines der Bücher die man, hat man die Zeit am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte, um sich dann danach so schnell wie möglich noch dem finalen dritten Teil „Flammender Zorn“ zu widmen.
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Fazit:
Absolut empfehlenswert, wenn nicht sogar ein absolutes Muss für Fantasy-Fans. Und obwohl dieser Teil am Ende auch wieder viele Fragen offen lässt, bekommt er von mir 5 Punkte, alleine schon wegen dem Suchtfaktor.

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Tags: fantasy, katniss, kinder- und jugendbuch, liebe, panem, peeta, revolution, trilogie   (8)

  

 

Dustlands - Die Entführung
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dystopie, lugh, dustlands, saba, liebe

Dustlands - Die Entführung

Moira Young , Alice Jakubeit
Fester Einband: 449 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 23.11.2011
ISBN 9783841421425
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Lugh ist zuerst geboren. An Mittwinter,
wenn die Sonne tief am Himmel hängt.
Dann ich. Zwei Stunden später.
Das sagt eigentlich alles.
Lugh geht vor, immer, und ich komm dahinter.
Und das ist gut so.
Das ist richtig so.
So soll es sei.
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Zum Inhalt:
Die 18jährige Saba lebt mit ihrem Vater, Zwillingsbruder Lugh und der 9jährigen Schwester Emmi in einem kargen Landstrich am Silverlake. Während sie zu ihrem Bruder ein sehr inniges Verhältnis hat, kann sie ihrer Schwester Emmi nicht verzeihen, das die Mutter bei deren Geburt ums Leben kam.
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Eines Tages tauchen vier bewaffnete Reiter auf und entführen ihren Bruder Lugh. Daraufhin begibt sich Saba auf die lange und gefahrvolle Reise quer durch ein unwirtliches unbekanntes Land, in dem es keinerlei Zivilisation mehr gibt, um ihren Bruder zu finden und zu befreien. Auf ihrer Reise erfährt Saba, das das Land von einem verrückten König regiert wird, der die Menschen mit einer Droge namens Chaal gefügig macht. Sie durchquert eine Wüste, wird gefangen genommen und nach Hopetown gebracht. Dort soll sie in einem Käfig, mitten in einer Arena, gegen andere Frauen kämpfen.
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In der Arena lernt sie dann auch eine Gruppe Rebellinnen und einen ebenfalls gefangenen jungen Mann namens Jack kennen. Sie alle scheinen auf Sabas Seite zu sein, und wollen ihr helfen aus der Arena zu fliehen, doch kann sie ihnen wirklich trauen, wo sie diese Menschen gerade erst kennen gelernt hat?
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Meine Meinung:
Mit Dustlands präsentiert uns Moira Young den ersten Teil einer neuen Dystopie-Reihe. Auch wenn die Geschichte etwas ganz neues, im Bereich Kinder-/Jugendbuch ist, hat sie mich leider doch nicht wirklich überzeugt. Die Geschichte an sich erinnerte mich stellenweise immer wieder an George Millers „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel. Die Stadt Hopetown an Bartertown und die Kämpfe in der Arena mit dem Käfig an die Kämpfe in der Donnerkuppel. Auch die Wüstenlandschaft und alles passt irgendwie ins Bild. Ok, die Jugendlichen für die dieses Buch geschrieben ist, sehen einen solchen Zusammenhang vielleicht nicht, da sie den Film aus den 80er Jahren wahrscheinlich gar nicht kennen. Aber mich hat das schon irgendwie sehr gestört.
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Die Charaktere waren sehr liebevoll beschrieben und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Obwohl ich mit Saba bis zum Ende hin nicht wirklich warm geworden bin. Sie war mir einfach, vor allem ihrer Schwester und Jack gegenüber einfach immer zu sprunghaft mit ihren Gefühlen. Aber vielleicht war das ja auch von der Autorin so beabsichtigt, damit die enge Beziehung zu Lugh mehr zum tragen kommt. Doch für mich wirkt sie dadurch gegenüber den anderen Protagonisten kalt und unnahbar.
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Was mich dann aber wohl am meisten gestört hat, war die Sprache und die fehlenden Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede. Zum einen, muß es wirklich sein, das man bei fast sämtlichen Verben, wenn jemand redet, die e´s weglässt? Wir versuchen unseren Kindern eine einigermaßen verständliche Sprache ohne zuviel „Slang“ beizubringen, und da lesen sie in Büchern so etwas. Ich kann auch nicht behaupten, dass ein Charakter, nur weil er so redet cooler rüberkommt.
Und dann die wörtliche Rede, das scheint ja bei einigen Autoren neuerdings ganz groß in Mode zu kommen, aber in meinen Augen ist das nur unübersichtlich, und trägt nicht wirklich zu einem guten Lesefluss bei.
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Von mir gibt es für dieses Buch leider nur 2 Sterne.

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Tags: dystopie, hopetown, wüste   (3)

  

 
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