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Fatale Bilanz
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(49)

63 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 41 Rezensionen

hamburg, krimi, bank, lka, terroristen

Fatale Bilanz

Stefanie Ross
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sutton, 01.07.2012
ISBN 9783954000302
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

“Wir haben nicht genug, um vor Gericht zu bestehen, außerdem will ich herausfinden, wo das Geld hingeht. Aber ich verstehe dich. Danke für deine bisherige Hilfe, mach Schluss und genieß das frühe Wochenende.“ „Du willst ernsthaft weitermachen?“ „Ja, und das werde ich jetzt nicht mit dir diskutieren. - Beweisen ist eben nicht dasselbe wie glauben. Damit bringt man niemanden in den Knast.“

Zum Inhalt:
Was hat ein Anschlag auf eine junge Frau und ihre 10 Monate alte Tochter, vor nunmehr elf Jahren, mit den Schüssen auf den Hamburger Banker Joachim Kranz, am Rödlingsmarkt zu tun?
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Sven Klein, vom Hamburger LKA übernimmt mit seinem Team den Fall des Bankers, doch er stößt auf mehr als nur ein paar Ungereimtheiten. Warum hat der ach so renommierte Banker angeblich überhaupt keine Feinde, aber jeder der von Sven verhört wird, weiß nicht wirklich Gutes über diesen zu berichten. Da ist doch mehr als nur etwas faul.
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Zeitgleich nehmen die Wirtschaftsprüfer Dirk Richter und Mark Rawlings in der Reederei Springer die Buchführung auseinander, da sie Hinweise über Geldtransfers haben, die aber bewiesen sein müssen, bevor sie gegen die Reederei vorgehen können. Doch was hat die Reederei mit dem Fall des Bankers Kranz zu tun? Als sich der Verdacht erhärtet das die Bank an der Finanzierung von Al-Qaida beteiligt sein soll und die Reederei da auch mit drin zu hängen scheint, beginnt Sven mit den Wirtschaftsprüfern zusammen zu arbeiten. Doch dabei geraten sie selber ins Fadenkreuz der Terroristen.
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Meine Meinung:
Vor „Fatale Bilanz“ hatte ich bereits den zuerst erschienenen Roman „Luc-Fesseln der Vergangenheit“ der Autorin Stefanie Ross gelesen. Wie ich aber nun erfahren habe, ist „Fatale Bilanz“ das eigentliche Erstlingswerk der Autorin und spielt fiktiv ca. 6 Jahre vor Luc.
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Die Autorin hat einen Stil der mir sehr gut gefällt. Immer wieder streut sie ganz kurz irgendwelche Fakten mit in die Handlung ein, die aber dann oft erst sehr viel später geklärt werden. So wird man regelrecht durch den Krimi gezogen, weil man ja auch unbedingt wissen möchte, was es mit diesen jeweiligen Fakten auf sich hat. Sie schreibt ungemein spannend mit der gehörigen Portion Nervenkitzel um einen Krimi wie Fatale Bilanz zu einem regelrechten Pageturner zu machen.
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Sehr gut auch, das das Buch sich nicht nur auf einen Handlungsstrang und eine Perspektive beschränkt, sondern gleich auf mehrere. So haben wir zwar in diesem Roman auch sehr viele Hauptprotagonisten, aber es wird auf diese Weise auch nie langweilig. Selbst die Romantiker unter den Krimifans kommen nicht zu kurz, dafür sorgt dann auch noch die Liebesgeschichte zwischen zwei der Protagonisten.
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Fazit:
Ein erstklassiges Krimidebüt, aus dem Sutton Verlag, das ich absolut weiterempfehlen kann. Ein kurzweiliges, spannendes Buch über ein in den letzten Jahren doch sehr ernstes und aktuelles Thema, bei dem man sich nach der Lektüre wünscht, das bald der nächste Roman von Stefanie Ross erscheint, weil man einfach mehr über Sven, Dirk und Mark mitsamt seinem Team lesen möchte. Von mir jedenfalls gibt es dafür wohlverdiente fünf Sterne und einen Merkzettel auf das nächste Buch der Autorin.

  (15)
Tags: al-qaida, krimi, lka, navy-seals, polizei, terroristen   (6)

  

 

Flammender Zorn
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(2.273)

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panem, liebe, katniss, krieg, peeta

Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Katniss wurde von den Rebellen aus der Arena befreit und in einem unterirdischen Krankenhaus in Distrikt 13 in Sicherheit gebracht. Doch Peeta konnten die Rebellen leider nicht befreien, er fiel dem Kapitol in die Hände und die setzen alles daran, Peeta gegen die Rebellen zu einzusetzen, da sie wissen, das sie Katniss damit treffen können. Diese soll nun, als Spottölpel das Gesicht der Rebellion werden.

Auch ihr Jugendfreund Gale kämpft auf der Seite der Rebellen, Katniss muss feststellen, das Gale dies ohne Rücksicht auf Verluste tut. Egal wie viele Menschenleben es kosten wird, Hauptsache es schadet dem Kapitol. Doch leider wird es so für Katniss auch immer schwieriger die zu schützen die sie liebt, ihre Mutter und ihre Schwester Prim. Ihr zweites großes Ziel ist es Peeta zu befreien und Präsident Snow zu töten.

Meine Meinung:
Teil 3 der Panem Trilogie ist wirklich ein würdiger Abschluss, allerdings muss ich sagen, dass er mir für ein Jugendbuch doch zu blutig und grausam ist. In diesem Teil sterben wirklich fast mehr Menschen wie in so manchem blutigen Erwachsenen – Thriller und ich weiß nicht ob man das dann wirklich noch als Jugendbuch bezeichnen kann.

Ansonsten kann ich eigentlich an diesem Buch nichts aussetzen, die Charaktere kommen wieder hervorragend rüber und fügen sich wirklich toll in ihre jeweiligen Rollen ein. Man liest nicht nur wegen dem extrem hohen Spannungsfaktor immer weiter, sondern natürlich auch, weil man wissen möchte, für welchen der beiden sich Katniss letztendlich entscheiden wird. Und natürlich auch, ob alle überleben, denn bei den ganzen Toten ist das gar nicht so selbstverständlich.

Fazit:
Insgesamt ist die Trilogie „Die Tribute von Panem“ wirklich hervorragende und spannende Unterhaltung, die man gelesen haben sollte. Der dritte Teil, beantwortet jegliche offene Fragen und ist sehr spannend gehalten, allerdings auch sehr blutig und brutal und damit in meinen Augen nichts für zart besaitete Jugendliche. Für mich gibt es deshalb einen kleinen Abzug und somit diesmal nur 4 Sterne.

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Tags: dystopie, fantasy, gale, hungerspiele, jugendbuch, katniss, panem, peeta, trilogie   (9)

  

 

Finsterau
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finsterau, mord, krimi, nachkriegszeit, afra

Finsterau

Andrea Maria Schenkel
Fester Einband: 124 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 01.03.2012
ISBN 9783455403817
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Kurz nach Kriegsende, verlässt Afra das verhasste ärmliche Elternhaus um sich fernab ihrer Heimat und ihres tyrannischen Vaters eine eigene Existenz aufzubauen. Doch es kommt anders wie geplant. Als sie vom "Franzos" schwanger wird, muß Afra wohl oder übel zurück zu den Eltern.
Sie und das "Bankert" wie der Kleine böswillig von den Einwohnern Finsteraus genannt wird, sind dem Vater ein Dorn im Auge. Dann eines Morgens liegt Afra erschlagen in der Stube und der Kleine schwer verletzt und blutüberströmt daneben. Doch was ist passiert? Hat der Vater die beiden wirklich erschlagen so wie die Polizei glaubt?

Meine Meinung:
Die Geschichte an sich ist sehr interessant und auch nicht schlecht erzählt. Auch die Sicht aus den verschiedenen Perspektiven gefällt mir. Aber meiner Meinung nach hätte man viel mehr rausholen können. Das Buch wäre mit Sicherheit noch spannender geworden und auch interessanter, wenn man auch über Afras Vorgeschichte mehr erfahren hätte. Z.B. wie es zu der Liason mit dem Franzosen kam.
Oder warum erfährt man am Ende nicht was aus dem Vater wird, der meiner Meinung nach nicht psychisch krank ist, sondern schwer Demenzkrank ist, bzw. vielleicht sogar Alzheimer hat. So kommt er mir zumindest vom Verhalten her vor.
Genauso finde ich das es zuviele Wiederholungen gibt, ich weiß nicht wie oft, aber es wird mehrfach erzählt, das der Vater einfach dort auf der Bank saß, das hätte auch einmal gereicht.
Im Großen und Ganzen wie gesagt, eine ganz nette Geschichte, aber mehr meiner Meinung nach auch nicht.

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Tags: finsterau, krimi, mord, nachkriegszeit   (4)

  

 
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