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Rostfrei
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122 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

humor, versicherungsbetrug, betrug, alter, beerdigung

Rostfrei

Steffi von Wolff
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 04.06.2008
ISBN 9783596165896
Genre: Gegenwartsliteratur

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Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
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(54)

97 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

liebe, küssen, balzverhalten, freundschaft, biologie

Wen küss ich und wenn ja, wie viele?

Mara Andeck
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Boje Verlag, 11.01.2013
ISBN 9783414823502
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Solange am Himmel Sterne stehen
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(43)

147 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

paris, familie, bäckerei, cape cod, religionen

Solange am Himmel Sterne stehen

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.04.2013
ISBN 9783442381210
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Hope Mc Kenna führt in Cape Cod eine kleine Bäckerei, die sie von ihrer Großmutter übernommen hat. Doch leider sieht es mit den Finanzen der Bäckerei momentan nicht gerade rosig aus. Dazu kommen ihre Sorgen, um ihre Tochter Annie, die sich seit Rose Scheidung von ihrem Ex-Mann immer mehr von Hope zurückzieht und um ihre Großmutter Rose, von ihr Mamie genannt, die sie leider, wegen deren Alzheimer-Erkrankung in ein Pflegeheim geben musste. Hope ist mehr oder weniger auf sich alleine gestellt im Leben und weiß oft nicht wie sie das alles schaffen soll.

 

Und dann bittet Mamie sie eines Tages in einem klaren Moment, das sie nach Paris fahren soll um dort nach Mamies Familie zu suchen. Mamie übergibt ihr eine Liste mit sieben Namen. Bei ersten Nachforschungen findet Hope heraus das fast alle Familienmitglieder in Auschwitz ums Leben kamen. Obwohl sie sich erst sträubt für weitere Nachforschungen nach Paris zu fliegen, lässt sie sich von Annie und Gavin, einem guten Freund überreden und fliegt letztendlich doch. Aber was sie dann in Paris herausfindet, übertrifft alle ihre Erwartungen. Sie findet einiges über Mamie und über ihre Familie heraus. Und plötzlich versteht Hope warum ihre Großmutter den Abendhimmel so liebt und warum sie nie jemandem von den Menschen erzählt hat, die sie so sehr liebte und dann verlor.

 

Meine Meinung:

„Solange am Himmel Sterne stehen“ ist nicht nur vom Einband her ein wunderschönes Buch sondern auch der Inhalt rührt einen wirklich zeitweise zu Tränen. Die Geschichte um die drei Generationen von Rose, Hope und Annie und überhaupt um die gesamte Familie wird von der Autorin Kristin Harmel wirklich wunderbar erzählt. Man erlebt die Schrecken des Krieges ebenso mit, wie diese wunderbare unvergängliche Liebe von Rose und Jacob. So spannend und anrührend geschrieben, das man das Buch wirklich kaum noch aus der Hand legen möchte.

 

Ein weiteres Highlight dieses Buches sind die tollen Rezepte. Die Dinge die Hope in ihrer Bäckerei backt und von denen im Roman erzählt werden, so das einem schon regelrecht das Wasser im Mund zusammenläuft gibt es durch die Rezepte alle für zu Hause zum Nachbacken. Man kommt einfach gar nicht drum herum, einmal das ein oder andere auszuprobieren.

 

Fazit:

Ein Buch das ich jedem nur empfehlen kann, selbst wenn man selber nicht gerne backt, diese Geschichte muss man einfach gelesen haben. Einfach ein großartiges Buch, das mich wirklich zu Tränen gerührt hat. Eine wunderbare Geschichte um zwei unglaublich starke Frauen, die es trotz aller Widrigkeiten immer wieder schaffen ihr Leben zu meistern. Ein Buch das ich so schnell nicht vergessen werden, und jeden einzelnen der fünf vergebenen Sterne wert.

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Harte Jungs
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(36)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

hamburg, liebe, berlin, 90er, musik

Harte Jungs

Florentine Joop
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 15.02.2013
ISBN 9783847905301
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:

Puppe, ist 21, heißt mit richtigem Namen Charlotte und wächst in den 90ern auf. Sie studiert in Berlin Fotografie und Design und genießt ihr Leben und kostet ihre Freiheit in vollen Zügen aus. Als sie Jan und „seine Jungs“ kennen lernt tourt sie mit ihnen und ihren diversen Bands durch die Gegend und alles was zählt sind die drei Dinge Sex, Drugs and Rock´n´Roll und jede Menge Spaß. Doch gerade dem Spaß steht Puppe eines Tages selber im Weg, als sie anfängt über ihr Leben nachzudenken und darüber ob das wirklich schon alles war.

 

Meine Meinung:

Eigentlich hatte ich gedacht, ein Buch über die Zeit der 90er wäre genau das richtige für mich. Die Musik war toll, und die Zeit an sich auch. Anfang der Neunziger hing man noch viel in den Discos und gegen Ende der Neunziger habe ich meine Kinder bekommen. Also ist die Zeit doch noch gut im Gedächtnis und das Buch genau das richtige. Aber leider muss ich sagen, war dem zumindest für mich nicht so.

 

Ich konnte mich weder mit dem Buch identifizieren, noch habe ich einen wirklichen Zugang dazu bekommen. Auch muss ich persönlich ganz ehrlich zugeben, dass mir die Protagonistin nicht so wirklich symphatisch ist. Was aber vielleicht auch an ihrem Lebensstil liegen mag, mit dem ich als absolutes Landei so absolut nicht konform bin. Sie fängt zwar im Laufe des Buches dann auch an, diesen selber zu hinterfragen, aber eine wirkliche Beziehung konnte ich bis zum Ende hin nicht zu ihr aufbauen.

 

Fazit:

„Harte Jungs“ ist der Debütroman der Autorin Florentine Joop. Er ist in den 90er Jahren angesiedelt und trifft meiner Meinung nach auch voll, den Nerv der Zeit. Aber leider muss ich sagen, dass er meinen persönlichen Geschmack leider nicht getroffen hat. Von mir gibt es deshalb leider nur 3 Sterne.

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Tags: 90er jahre   (1)

  

 

Die Ordnung der Sterne über Como
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(23)

66 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

philosophie, zeiner, freundschaft, como, liebe

Die Ordnung der Sterne über Como

Monika Zeiner
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 06.03.2013
ISBN 9783351050009
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Freundschaft, dachte er, und er äußerte es einmal Marc gegenüber, ganz im allgemeinen, philosophischen Sinn, hält länger frisch als die Liebe. Freundschaft hat kein Verfallsdatum, muss nicht mit irgendwelchen Taschenspielertricks am Leben gehalten werden, Freundschaft stirbt nicht in der Zeit, sondern im Gegenteil, sie wächst noch darin.

 

Zum Inhalt:

Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?

Kurz bevor der Pianist Tom Holler mit seiner Band auf Italien-Tournee geht, trennt sich seine Frau von ihm. Voller Schwermut über sich und sein Leben lässt er dieses während der Zugfahrt Revue passieren und lässt uns, den Leser daran teilhaben. Er erinnert sich an seinen besten Freund Mark Baldur und seine beste Freundin und große, unerreichbare Liebe Betty Morgenthal.

 

Wir erfahren auf dieser Reise, warum er seine beiden besten Freunde gleichzeitig verlor. Was in einer Nacht in Como geschah und warum dieses Dreiergespann dann letztendlich auseinanderbrach. Aber wir hoffen auch mit Tom zusammen auf eine zweite Chance, wenn er Betty endlich in Neapel wieder treffen wird.

 

Meine Meinung:

Ich glaube mir ist es noch selten bei einem Roman so schwer gefallen ihn zu rezensieren. Am Anfang der Lektüre habe ich mich sehr schwer getan. Nicht nur mit der Geschichte um Tom, Mark und Betty sondern auch mit dem Schreibstil der Autorin. Sie liebt es, meiner Meinung nach endlos erscheinende Sätze zu schreiben, die ich wirklich oft mehrfach lesen musste um sie zu verstehen. Aber trotzdem muss ich sagen, nachdem ich ca. das erste Drittel des Buches gelesen hatte und mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde es immer leichter und besser und letztendlich muss ich sagen, es hat sich doch gelohnt durchzuhalten.

 

„Die Ordnung der Sterne über Como“ ist der Debütroman der Autorin Monika Zeiner und ich denke dass man nach diesem stimmungsgewaltigen Roman noch so einiges von ihr hören wird. Sie schreibt sehr philosophisch, was vielleicht nicht direkt jedermanns Sache ist, aber sie drückt dadurch auch die verschiedenen Stimmungen ganz großartig aus.

 

Wunderbar gefallen hat mir dabei auch der folgende Abschnitt:

„Wer bin ich, wenn sich niemand an mich erinnert? Werde ich einmal gewesen sein, wenn ich einmal nicht mehr bin? Werde ich existiert haben, wenn sich niemand meiner erinnert? Existiert nicht nur das, woran sich irgendjemand auf dieser Scheißwelt erinnert, das, was von irgendjemandem in die Krämerschubladen der Weltgeschichte hineingetan wird, und der Rest ist nicht geschehen?“

Solche Passagen haben mich persönlich immer wieder für die meiner Meinung nach etwas langatmigeren Passagen dazwischen entschädigt.

 

Fazit:

Ein bild- und stimmgewaltiger Roman mit viel Philosophie. Ein etwas anderer Debütroman von einer Autorin, von der wir bestimmt noch öfter lesen werden. Wenn er auch zeitweise nicht so ganz mein Fall war, so war er doch absolut lesenswert.

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Tags: philosophie   (1)

  

 

One Night Wonder
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

sex, leben, singleleben, ängste, alkohol

One Night Wonder

Kira Licht
Flexibler Einband: 265 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 28.01.2010
ISBN 9783896025616
Genre: Erotik

Rezension:

Zum Inhalt:
Nach drei Jahren Beziehung trennt die Architekturstudentin Lilly sich von ihrem Freund. Enttäuscht von der Männerwelt und der Liebe beschließt sie vorläufig keine Beziehung mehr einzugehen und nimmt sich vor mit keinem Mann den sie kennen lernt öfter als einmal zu schlafen.
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Lilly genießt ihre neu gewonnene Freiheit, egal was ihre Freunde davon halten mögen. Zwischen Vorlesungen an der Uni und ihrem Job in einem Bekleidungsgeschäft genießt sie nachts auf Partys und immer wieder mal zwischendurch ihre kleinen Abenteuer. Aber mehr wie ein One Night Stand ist für keinen Kerl drin. Bis zu dem Tag an dem sie Lukas kennen lernt, da bricht sie ihre eigenen Regeln zum ersten Mal. Und dann wäre da ja auch noch David, der Mitbewohner ihres besten männlichen Freundes, warum nur kriegt sie auch den plötzlich nicht mehr aus ihrem Kopf?
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Meine Meinung:
„One Night Wonder“ ist der erste Roman der deutschen Autorin Kira Licht, allerdings für mich nicht der erste den ich von der Autorin gelesen habe. Da ich von ihr bereits vorher den Roman „Mein Leben in Seife“ gelesen habe.
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Obwohl ich mit der Protagonistin Lilly und ihren ständigen One-Night-Stands nicht wirklich auf einer Wellenlänge liege, hat mir der Roman gut gefallen, wozu mit Sicherheit auch der locker, freche Schreibstil der Autorin seinen Teil beigetragen hat. Lilly war mir trotz ihrer Art sehr symphatisch. Was mir vor allem sehr an ihr gefallen hat ist, das sie eigentlich ein Mensch ist, der weiß was er will und der auch kein Blatt vor den Mund nimmt.
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Fazit:
Ein locker leichter Roman, genau das richtige zum Abschalten oder für mal eben zwischendurch zu lesen, mit einer Protagonistin, die wirklich nichts anbrennen lässt. Etwas zum schmunzeln, eine Prise oder vielleicht auch mehr Sex und ein wenig Spannung. Was will Frau mehr um ein paar kurzweilige Stunden in einem Buch zu versinken.

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Tags: erotik, one-night-stand, sex   (3)

  

 

Als Oma das Papier noch bügelte
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

erinnerungen, vergangenheit

Als Oma das Papier noch bügelte

Willi Fährmann
Fester Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Butzon & Bercker, 01.03.2012
ISBN 9783766608994
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Willi Fährmann erzählt hier aus der "guten alten Zeit" die nicht immer nur gut war. Er erzählt von der Sparsamkeit der Menschen, die zur damaligen Zeit höchstens "reich" an Kindern waren. Da wurde die Zeitung nach der Lektüre nicht dem Altpapier zugeführt sondern noch auf vielfältig andere Weise weiterverwendet. Auch das Badewasser hatte für alle zu reichen und danach am besten noch zum Wäschewaschen und putzen.
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Meine Meinung:
Ich persönlich hätte in diesem Buch gerne noch viele mehr solcher Geschichten gelesen wie die von der Zeitung oder dem Badewasser, aber leider gleitet das Buch mir spätestens ab der Mitte doch zu sehr in Erzählungen über das Leben während der Kriegszeit ab. Natürlich, auch zu dieser Zeit war es schwer und es gibt viel zu erzählen, aber es ist trotzdem nicht das gleiche wie solche wunderschönen Anekdoten über z.B. die Zeitung bzw. die Ideen auf die die Menschen damals kamen um zu sparen.
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Fazit:
Leider war es nicht so ganz mein Fall, deshalb von mir nur 2 Sterne. Obwohl ich mir vorstellen könnte, das die älteren Menschen darin natürlich einiges mehr an Wiedererkennungswert sehen, als ich.

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Tags: erinnerungen, vergangenheit   (2)

  

 

Paradiessucher
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54 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

flucht, asyl, emigration, tschechoslowakei, asylbewerberheim

Paradiessucher

Rena Dumont
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Hanser, 24.01.2013
ISBN 9783446241640
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Lenka lebt mit ihrer Mutter in der tschechischen Kleinstadt Prerov. Ihre Mutter arbeitet als Friseurin, während Lenka von einer Schauspielkarriere träumt. Bereits seit einigen Jahren warten die beiden auf ein Visum für einen 14 tägigen Urlaub nach Deutschland. Für beide steht fest, sollte sie die Erlaubnis bekommen, werden sie versuchen in Deutschland Asyl zu bekommen, um endlich dem Leben in Tschechien den Rücken kehren zu können.
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Dann endlich, Ende 1986 ist es soweit. Der langersehnte Brief liegt im Briefkasten. Nun heißt es Vorbereitungen treffen, denn niemand darf auch nur annähernd Verdacht schöpfen, was die beiden vorhaben, dementsprechend nervös sind die beiden dann auch die letzten Tage vor und am Tag der Abreise.
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Doch in Deutschland angekommen, ist alles ganz anders als die beiden sich das gedacht haben. Es fliegen einem keine „gebratenen Tauben in den Mund“, wie man so schön sagt. Und der Abschied von Freunden und Familie war auch nicht so leicht wie gedacht. Aber was sollen sie nun tun? Zurück können sie nicht!
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Meine Meinung:
„Paradiessucher“ ist der Debütroman der Autorin Rena Dumont. Sie selber schreibt zu Anfang des Buches „Dies ist eine fiktive Geschichte, die ich im Kern so erlebt habe.“ Da ich das große Glück hatte, dieses Buch im Zuge einer Leserunde zu lesen, habe ich noch einige Eindrücke mehr von der Autorin erhalten, als ein normaler Leser des Buches und ich muss ehrlich zugeben, wenn schon nur der Kern dieser Geschichte war ist, ist es schrecklich was Menschen wie Lenka, die damals geflohen sind, erleiden mussten. Dieses Buch stimmt einen wirklich sehr nachdenklich. Nicht nur über die diktatorische Politik solcher Länder, zu dieser Zeit, sondern auch über das Vorgehen mit Asylbewerbern hier in Deutschland. Und man fragt sich, ob das heute immer noch so ist.
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Mit ihrer Protagonistin Lenka, hat Rena Dumont eine Person gezeichnet, die in mir persönlich sehr zwiespältige Gefühle hervorruft. Einerseits hat mir Lenka gefallen, da sie sich doch im Buch weiterentwickelt zumindest was ihre Pläne für die Zukunft angeht. Aber andererseits habe ich mich über Dinge wie ihre Verantwortungslosigkeit beim unverhüteten Sex, doch maßlos aufgeregt. Man sollte in der Hinsicht schon von einer 17jährigen mehr Verantwortung verlangen können, vor allem wenn sie die schlechten Beispiele ständig vor Augen hat.
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Das Buch ist im Kinder- und Jugendbuch Bereicht angesiedelt. Aber ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher ob es dort wirklich so gut hinpasst. Dafür wird mir mit Themen wie Verhütung und Sex hier doch zu lasch umgegangen. Vom Schreibstil, dem Lesefluss und der Geschichte selber war es ansonsten allerdings ein Buch das sich wirklich gut lesen lässt und auch wirklich fesselnd geschrieben ist.
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Fazit:
Ein Buch das berührt und zum Nachdenken anregt. Es gab zwar für mich ein zwei kleinere Kritikpunkte, aber im Großen und Ganzen war es trotzdem ein wunderbarer Roman, von einer Autorin, von der wir hoffentlich noch mehr zu lesen bekommen werden. Von mir gibt es für Paradiessucher 4 Sterne.

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Tags: asy, asylantenheim, debüt 2013, emigration, flucht, kinder- und jugendbuch   (6)

  

 

Maria sucht Josef
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(35)

48 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

münchen, weihnachten, schwanger, waisen, schwangerschaft

Maria sucht Josef

Nicole Joens , Noemi Jordan
Flexibler Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.10.2010
ISBN 9783492259583
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
Tags:  

  

 

Zuckerguss
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(30)

54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

wismar, liebe, bäckerei, freundschaft, hannover

Zuckerguss

Anica Schriever
Flexibler Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.12.2012
ISBN 9783548284149
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:  
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Die Magd des Gutsherrn
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(15)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, schwarzwald, krieg, wien, berlin

Die Magd des Gutsherrn

Elisabeth Büchle
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 10.05.2010
ISBN 9783865915269
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Wer bin ich?
Einsames Fragen treibt mit mir Spott.
Wer ich auch bin - du kennst mich,
dein bin ich, o Gott!

Zum Inhalt:
In einem Wintersturm verlor Lukas Biber vor gut einem Jahr seine Frau Marianne bei der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Anna. Seitdem versucht der Witwer mehr schlecht als recht und mit Hilfe und Unterstützung seiner Freunde durchs Leben zu kommen. Der einst so fröhliche und kontaktfreudige Tierarzt, geht nur noch mürrisch durchs Leben und pflegt außer die nötigsten kaum noch Kontakte. Sein Pächter und gleichzeitig bester Freund Karl, sowie dessen Frau Klara machen sich allmählich schon ernsthafte Sorgen um den Witwer.
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Nun tobt wieder ein solcher Wintersturm. Als Lukas einen Fensterladen schließen will, den der Sturm aufgeschlagen hat, sieht er am See hinter seinem Gutshof eine Gestalt. Doch die junge Frau die er daraufhin aus der Eiseskälte rettet und in sein Haus bringt, kann sich nachdem sie einige Tage später aufwacht an nichts erinnern, noch nicht einmal mehr an ihren Namen. Theresa, wie sie nun erst einmal von allen genannt wird, kann dank Klaras Hilfe alles Magd und Kindermädchen bei Lukas unterkommen. Doch ihre fehlende Vergangenheit lässt Theresa nicht los und obwohl sie sich auf dem Gutshof wie zuhause fühlt, gibt sie die Hoffnung auf eine Rückkehr ihrer Erinnerungen nicht auf. Und auch ihre Familie hat die Suche nach ihr noch nicht aufgegeben und versucht die verlorene Tochter wieder zu finden.
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Meine Meinung:
Ich habe „Die Magd des Gutsherrn“ in der Weltbild-Ausgabe mit dem Titel „Winterstürme als Rezensions-Exemplar erhalten und muss sagen dieser Titel passt mindestens genauso gut zu diesem Buch, wie der Originaltitel.
Winterstürme ist das erste Buch, welches ich persönlich von der Autorin Elisabeth Büchle gelesen habe, aber ich bin mir jetzt nach der Lektüre sicher, es war bestimmt nicht das letzte. Dieses Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen und ich konnte es, obwohl ich mir vorgenommen hatte es langsam zu lesen, nachher einfach nicht mehr aus der Hand legen.
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Die Handlung ist unglaublich spannend aber auch sehr romantisch geschrieben. Gleichzeitig merkt man aber aus jedem Kapitel heraus, dass die Autorin auch in die Recherche, zu den historischen Hintergrunddaten, sehr viel Zeit investiert hat. Obwohl ich persönlich es nicht so mit politischen Hintergrundinfos zu Kriegen habe, muss ich doch sagen, hätte man diese Dinge nicht mit hier hinein gebracht, hätte dem Buch mit Sicherheit etwas gefehlt. Und dadurch dass diese Dinge so wunderbar in den Text eingebunden wurden, wird das Buch selbst an diesen Stellen nie langweilig. Natürlich auch durch die Tatsache, dass die Autorin die Handlung gekonnt, zwischen dem Schwarzwald bei Theresa und Berlin wo ihr Bruder sich aufhält, hin und her springen lässt. Und das sie so manches Kapitel mit einem richtigen Cliffhanger beendet, bevor die Handlung dann erst einmal wieder springt.
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Die Protagonisten waren mir von Anfang an sehr symphatisch. Man spürt richtig aus jeder Zeile heraus, wie Theresa und Lukas sich immer mehr zueinander hingezogen fühlen und sich ihre Gefühle doch nicht eingestehen wollen, weder gegenseitig noch vor sich selbst. Und so hofft und bangt man natürlich als Leser immer weiter mit den beiden mit. Ebenso wie Klara und Karl ihre besten Freunde es tun. Natürlich fehlen auch in diesem Buch die typischen Antagonisten nicht, und ich glaube da findet auch jeder Leser schnell seine ganz spezielle Hassfigur.
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Fazit:
Ein grandioses Buch, das ich jedem nur absolut weiterempfehlen kann. Spannender wie jeder Krimi legt man es einmal begonnen so schnell nicht mehr aus der Hand und fühlt sich regelrecht in den Schwarzwald versetzt. Ich persönlich war hellauf begeistert und würde gerne noch mehr als 5 Sterne für diesen wunderbaren Roman vergeben, aber leider gehen nur 5. Vielen Dank auf jedenfall auch an Elisabeth Büchle und den Weltbild-Verlag für dieses tolle Rezensions-Exemplar.

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Tags: amnesie, berlin, christl. buch, entführung, krieg, liebe, schwarzwald, spionage, wien   (9)

  

 

Umwege des Herzens
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(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

christl. roman, liebe, verlust, stiefkinder, tod

Umwege des Herzens

Deborah Raney , Angela Klein-Esselborn
Flexibler Einband: 313 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 15.02.2012
ISBN 9783765514968
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Douglas de Vore ist fassungslos, wie konnte das nur passieren. Ausgerechnet ihm, der bei der Feuerwehr in seinem Heimatort auch noch Kurse gab, zum Thema Kohlenmonoxidvergiftung, stirbt auf Thanksgiving seine Frau und seine kleine Tochter an ebendieser Vergiftung.
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Ganz Clayburn trauert mit Doug und seinen Kindern und die Bewohner der kleinen Stadt sind ebenso schockiert wie der junge Witwer. Wie soll Doug das nun nur alles schaffen, alleine mit 5 Kindern ohne Kaye. Seine Schwiegermutter greift ihm zwar unter die Arme wo sie nur kann aber z.T. reicht es hinten und vorne nicht.
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Auch Vicky Valdez, die Leiterin der ortsansässigen Kindertagesstätte hilft dem Witwer wo sie nur kann, immer wieder drückt sie mal ein Auge zu wenn er es nicht pünktlich schafft seine Kinder abzuholen. Und fährt sie auch mal selber zu ihm nach Hause. Als aus Freundschaft langsam mehr zu werden scheint, bleibt dies auch den Einwohnern von Clayburn nicht lange verborgen und schon beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Und auch die Schatten von Kaye und Rahel und Dougs Gefühle für sie hängen zwischen den beiden. Werden sie es trotz allem Gegenwind von innen und außen schaffen, so dass es eine gemeinsame Zukunft geben kann?
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Meine Meinung:
„Umwege des Herzens“ ist der Zweite, beim Brunnen Verlag in Deutschland, veröffentlichte Roman der Autorin Deborah Raney. Auch hier ist die Handlung wieder in der Kleinstadt Clayburn in Kansas angesiedelt, was mir sehr gut gefallen hat, da man einige Personen bereits aus ihrem ersten Buch „Die Nacht am Fluss“ kennt und sie so natürlich wunderbar zuordnen kann. Wohlgemerkt ist es allerdings nicht zwingend notwendig den ersten Roman zu lesen, es hat nur durch einige Nebencharaktere einen Wiedererkennungswert. Sehr schön auch die christliche Segmente die hier wieder ganz unaufdringlich eingeflochten werden. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für, so das es selbst nicht gläubige Menschen nicht stört.
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Das Buch ist toll geschrieben und nimmt vor allem in der zweiten Hälfte ordentlich Fahrt auf, was die Gefühlswelt der Protagonisten betrifft. Die Autorin beschreibt die Gefühle der Protagonisten so bildhaft, dass man wirklich denkt direkt dabei zu sein. Das gibt dem Buch eine Authenzität, als hätte man es selber erlebt. Ich als Leser war mir ehrlich gesagt nie sicher, wessen Meinung ich jetzt bin, der der Einwohner Clayburns, dabei bin ich doch eher ein Verfechter davon bin, das sich jeder um seinen eigenen Kram scheren soll, oder Dougs, obwohl ich persönlich auch immer wieder gedacht habe, es ist zu früh. Man ist bei dem Buch wirklich ständig hin und her gerissen und gerade das machte es so unglaublich interessant.
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Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das die Gefühlswelt wirklich hochkochen lässt. Man sollte es auf jedenfall lesen und obwohl es bereits der zweite Teil ist, der in Clayburn angesiedelt ist, auch wunderbar alleine zu lesen. Absolut lesens – und empfehlenswert.

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Tags: christl. roman, clayburn, kansas, liebe, trauer, verlust   (6)

  

 

Die Nacht am Fluss
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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, trauer, vergangenheit, gewalt, neuanfang

Die Nacht am Fluss

Deborah Raney , Friederike Gralle
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 06.09.2010
ISBN 9783765514616
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Während Leonie wieder einmal mitten in der Nacht für ihren gewalttätigen Freund Kevin seinen geliebten Hochprozentigen besorgt, wird sie mitsamt seinem Auto von einem fremden entführt. Als dieser sie wenig später laufen lässt sieht sie ihre Chance gekommen Kevin zu verlassen. Sie begibt sich auf eine lange abenteuerliche Reise von New York quer durch die USA und landet schließlich in Clayburn / Kansas. Dort lernt sie Wren und Bart kennen, in deren Pension sie erst einmal unterkommt. Schnell wachsen ihr das ältere Ehepaar genauso wie Trevor, der örtliche Zimmermann und Druckerei-Besitzer ans Herz. Doch kann sie hier wirklich ein neues Leben beginnen, aufgebaut auf dem Lügenkonstrukt das sie gesponnen hat um Kevin zu entkommen?
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Meine Meinung:
Die Nacht am Fluss ist das erste auf Deutsch erschienene Buch der Autorin Deborah Raney. Im christlichen Brunnen Verlag erschienen bin ich eigentlich davon ausgegangen, das der christliche Aspekt in diesem Buch mehr in den Vordergrund treten würde, ab er da wurde ich doch angenehm überrascht. Deborah Raney versteckt diese so geschickt im Text, dass sie kaum auffallen. Also ein Buch das auch für nicht so Gläubige Menschen oder jemand der sich eher daran stören könnte, hervorragend geeignet ist. Denn die Geschichte um Leonie und ihren Neuanfang ist einfach wunderbar geschrieben.
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Wunderbar alleine schon deshalb, weil es mir persönlich sehr gefallen hat, wie sie Leonie und ihre Zukunftsängste beschreibt. Aber auch die Tatsache das nicht nur Leonie sondern ebenso Trevor und Wren ihre Geheimnisse und eigenen Gespenster der Vergangenheit haben, die nach und nach aufgedeckt werden, machen ihre Protagonisten und somit das ganze Buch sehr glaubwürdig und menschlich.
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Fazit:
Ein wunderschöner Roman über Vertrauen und darüber, das wir lernen können auch die schlimmsten Fehler und Lügen zu verzeihen. Ich kann dieses Buch nur voll und ganz weiterempfehlen und von mir gibt es dafür wohlverdiente 5 Sterne. D 2. Roman der Autorin, „ Umwege des Herzens“, habe ich schon hier liegen und freue mich jetzt schon riesig darauf ihn zu lesen.

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Tags: gewalt, liebe, neuanfang, trauer, vergangenheit   (5)

  

 

Die letzte Christin
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(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

christl. roman, neuguinea, amerika, zukunft, unsterblichkeit

Die letzte Christin

David Gregory , Friedemann Lux
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 12.08.2011
ISBN 9783765511240
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Nach 34 Jahren verlässt Abby Caldwell im Jahr 2088 den Dschungel Neuguineas zum ersten Mal. Sie sucht Hilfe für ihr Dorf. Alle Menschen dort scheinen von einer mysteriösen Hirn-Krankheit befallen zu sein. Zurück in der Zivilisation bekommt sie eine 16 Jahre alte Nachricht ihres Großvaters Ray Caldwell. Da ihre Hilfe für das Dorf leider zu spät kam, begibt sie sich nun erst einmal auf die Spuren ihrer Herkunft, bzw. ihres Großvaters, nach Amerika.
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Doch in Amerika findet sie eine ihr völlig fremde Welt vor. Die Menschen die dort leben haben Gedächtnisimplantate, ihre Gehirne sind regelrecht vernetzt. Die Menschen leben z.T. in einer so genannten VR (=visuellen Realität) in der sie sich sogar treffen und miteinander kommunizieren können. Alles scheint automatisiert. Selbst die Unsterblichkeit ist Dank einiger kluger Köpfe in greifbare Nähe gerückt. Doch um welchen Preis? Denn noch etwas fällt Abby auf. Der Glaube der Menschen an Gott scheint nicht mehr existent zu sein. Ja es sieht sogar ganz so aus, als wäre Abby die letzte Christin.
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Meine Meinung:
Mit „Die letzte Christin“ hat der Autor David Gregory einen fantastischen Roman geschaffen. Ich muss ganz ehrlich zugeben, als ich diesen Roman begonnen habe, hatte ich mir noch keine wirklichen Vorstellungen darüber gemacht, was mich in dieser Geschichte erwarten würde. Aber ich muss ganz ehrlich zugeben, damit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Dieser Roman ist so spannend geschrieben, dass er meiner Meinung nach schon fast im Bereicht Sci-Fi-Thriller angesiedelt werden könnte. Ich habe zwar schon viele Romane aus christlichen Verlagen gelesen in denen das Thema „Glaube“ mehr oder weniger präsent war, aber dieser Roman bringt dieses Thema mit einer solchen Spannung rüber, der wirklich seinesgleichen sucht.
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Auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Vor allem natürlich Abby, die selbst in den schwierigsten Situationen noch über sich hinauswächst und nie aufhört, an das Gute zu glauben. Und die auch selber, trotz ihres festen Glaubens, noch lernen muss neue Wege zu beschreiten, was diesen betrifft.
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Der Autor hat uns hier ein Buch geschaffen, mit einem wunderbar flüssigen und spannenden Schreibstil über ein Thema welches wahrscheinlich schon fast so alt ist wie die Menschheit selbst, die Unsterblichkeit.
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Fazit:
Ein absolut zu empfehlendes Buch. Ein Buch, das uns eine Zukunft zeigt, wie sie vielleicht eines schönen Tages sein könnte, aber wenn man ganz ehrlich mit sich ist, hoffentlich nie sein wird. Von mir gibt es für diesen grandiosen spannenden Roman die vollen 5 Sterne.

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Tags: amerika, christl. roman, neuguinea, unsterblichkeit, zukunft   (5)

  

 

Die Landkarte der Liebe
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(4)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

london, selbstmord, tagebuch, australien, bali

Die Landkarte der Liebe

Lucy Clarke
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 09.10.2012
ISBN B008X2OQS4
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Kurz nach der Beerdigung ihrer Schwester Mia findet Katie Greene in deren Rucksack ein meerblaues Tagebuch. Noch immer schockiert von der Tatsache, dass die Behörden von Selbstmord ausgehen, entschließt Katie sich, mit Hilfe dieses Tagebuchs, die Weltreise ihrer Schwester bis zu ihrem letzten Aufenthalt auf Bali nachzureisen.
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Katie selber kann und will nicht an einen Selbstmord ihrer Schwester glauben. War Mia doch immer die lebensbejahendere der beiden Schwestern, die ihre Freiheit brauchte wie andere die Luft zum atmen. Die Unkonventionellere und die Spontanere. Wo Katie ein gesichertes Leben in strengen Bahnen brauchte, da ließ Mia einfach alles auf sich zukommen und lebte so wie es ihr gefiel in den Tag hinein. Und so ein Mensch soll sich plötzlich umbringen? Das konnte Katie einfach nicht glauben.
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Doch dann während der Reise auf Mias Spuren und während sie immer an den jeweiligen Orten genau die Stellen in Mias Tagebuch las, bekommt Katie nach und nach ein ganz anderes Bild von ihrer Schwester, das gar nicht so zu dem zu passen scheint, was Katie dachte von ihrer Schwester zu wissen. Nach und nach entschlüsselt sie das Leben ihrer Schwester mit Hilfe des Tagebuchs und verändert damit auch sich selber und ihr eigenes Leben.
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Meine Meinung:
Die Landkarte der Liebe ist der erste Roman der Autorin Lucy Clarke. Sie selber ist passionierte Tagebuchschreiberin und liebt es zu Reisen und das Meer. Diese beiden großen Leidenschaften lässt sie auch wunderbar in ihren ersten Roman einfließen. Man merkt einfach schon an ihren Beschreibungen des Meeres wofür ihr Herz schlägt.
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Ihre beiden Protagonistinnen, zwei Schwestern sind so verschieden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und ich glaube jeder Leser bzw. jede Leserin findet sich irgendwo auf die ein oder andere Art und Weise in einer der beiden Schwestern wieder. Vielleicht macht auch gerade das den Charme dieses Buches aus. Eines stand für mich jedenfalls während der Lektüre fest, die ganze Geschichte um Mia und Katie wirkt dadurch geradezu unheimlich real.
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Vom Gesamteindruck hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Autorin wusste es hervorragend die jeweiligen Stimmungen ihrer Protagonisten umzusetzen. Und wenn es besonders traurig und melancholisch wurde, war man zeitweise selber kurz vor den Tränen. Einzig zum Ende hin driftete es doch dann zeitweise mal ganz leicht in kitschige ab. Aber durch ein anderes Ende als vielleicht vom Leser erwartet wendet die Autorin das dann doch wieder ab.
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Fazit:
Ein tolles Debüt, eigentlich die perfekte Urlaubslektüre, für die die sich im Urlaub nicht „nur“ mit seichter Lektüre zufrieden geben wollen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen, auch wenn er / sie keine Schwester hat.

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Tags: australien, bali, london, maui, schwestern, selbstmord, tagebuch, tod, trauer   (9)

  

 

Falsche Frösche
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(13)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

männer, falsche frösche, frauen, irrtümer, charakter

Falsche Frösche

Sandra Schönthal
Flexibler Einband: 143 Seiten
Erschienen bei dtv, 23.01.2012
ISBN 9783423346870
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Zum Inhalt:

Auf der Suche nach Mr. Right oder Klatsch den Traumprinz an die Wand.

Auf dieser Suche findet Frau in „Falsche Frösche“ wirklich geradezu jede Sorte Mann schonungslos seziert und ihre eigenen Fehler und Macken gleich mit dazu. Hier wird offen gelegt warum z.B. „Der Klammeraffe“, „Das Muttersöhnchen“ oder „Der Tyrann“ eben doch nicht Mr. Right sein können.

Meine Meinung:

„Falsche Frösche“ ist der Debütroman der Autorin Sandra Schönthal. Schonungslos deckt die Autorin die Macken der Männer und die Blauäugigkeit und falschen Vorstellungen von uns Frauen auf. Eine ordentliche Portion Selbstironie gehört zur Lektüre dieses Buches definitiv mit dazu, egal ob der Leser nun männlich oder weiblich ist.

Mir persönlich ist das Buch wegen seines schönen Covers vor allem ins Auge gefallen und der Klappentext versprach dann ja auch eine lustige und anregende Lektüre. Doch leider konnte der Inhalt des Buches das leider nicht so ganz halten. Die einzelnen Männertypen werden relativ neutral und teilnahmslos abgehandelt, was dem Buch eher den Charakter eines Ratgebers verleit. Die ein oder andere Geschichte mit reellen Charakteren und vielleicht auch das ein oder andere eingebaute wirkliche Gespräch, hätten aus diesem Buch mit Sicherheit noch mehr rausholen können. Da hatte ich mir wirklich mehr erhofft, so aber wurden selbst diese knapp 150 Seiten doch relativ schnell langweilig.

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Tags: debüt, fehler, frauen, männer   (4)

  

 

Der Himmel so fern
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(64)

113 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

selbstmord, liebe, trauer, tod, schweden

Der Himmel so fern

Kajsa Ingemarsson , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783596194407
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt.
Hoch oben auf der Fjällgata in Stockholm steht eine junge Frau und will sich das Leben nehmen, doch was treibt die erfolgreiche Investmentberaterin Rebecka dazu diesen letzten schwerwiegenden Schritt zu gehen?
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Kurz nachdem Rebecka gesprungen ist, wacht sie auf, und steht plötzlich wieder oben an der Brüstung. Zuerst ist sie überglücklich und denkt an eine zweite Chance, doch kurze Zeit später stellt sich heraus, dass sie leider nur noch als Geist existiert. Dabei möchte sie diesen Schritt zu gerne rückgängig machen, da er ihr plötzlich Leid tut.
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Wir begleiten Rebecka wie sie selber lernt mit dieser Situation umzugehen. Wie sie miterlebt, wie ihrem Mann Mikael die Nachricht ihres Todes überbracht wird. Wie sie fast verzweifelt in ihn seiner Trauer nicht mehr erreichen zu können, das hat sie doch so schließlich alles gar nicht gewollt. In zahlreichen Rückblenden lernen wir Rebecka kennen, wer sie wirklich war, und warum sie mit ihrem Leben so unglücklich war, obwohl sie doch eigentlich alles erreicht hat. Und wie sie lernt mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und sich selber letztendlich zu verzeihen.
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Meine Meinung:
Der Himmel so fern, war für mich persönlich ein Buch, das ich sehr schwer zu rezensieren fand und das noch nicht einmal weil es mir nicht gefallen hätte. Es ist sehr rührend geschrieben und die kurzen Kapitel ziehen einen wunderbar durch die Geschichte. Ein Buch das man einfach nicht aus der Hand legen möchte, ohne das Ende zu kennen.
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Aber trotzdem muss ich ganz ehrlich zugeben, dass es mich nicht so ganz hundertprozentig überzeugt hat. Vielleicht auch, weil Rebecka eine Frau ist, mit der ich mich absolut nicht identifizieren konnte. Ich konnte weder ihre Gründe, für den Selbstmord nachvollziehen, noch konnte ich sie verstehen. Ich muss auch sagen, das Rebecka selber mir eigentlich zu keinem Zeitpunkt ihres Lebens wirklich leid getan hat, ihr Umfeld, dafür aber umso mehr. Mein Eindruck mag da täuschen, aber mir kam sie sogar eher Ichbezogen vor.
Dafür waren mir dann allerdings die Nebencharaktere wie Mikael und Sophia umso symphatischer.
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Fazit:
Eine sehr ergreifende, aber auch wunderschöne Geschichte, über die man wirklich noch einige Zeit hinterher lange nachdenkt. Auf jedenfall empfehlenswert.

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Tags: engel, geister, nahtod-erfahrung, selbstmord   (4)

  

 

Das Mädchen auf den Klippen
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(197)

377 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

irland, liebe, familie, familiengeschichte, new york

Das Mädchen auf den Klippen

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.05.2012
ISBN 9783442477890
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt:
Nach einer Fehlgeburt verlässt die Bildhauerin Grania Ryan mit gebrochenem Herzen New York und ihren Freund Matt, und zieht sich zu ihren Eltern nach West Cork, Irland zurück, um dort zur Ruhe zu kommen.
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Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay sieht Grania ein Mädchen, barfuss und im Nachthemd, am Rand der Klippen stehen. Aus Sorge, die Kleine könnte von dem aufziehenden Sturm die Klippen runterstürzen, spricht sie das Kind an, woraufhin die Kleine wegläuft. Sie erfährt durch ihre Mutter dass das Kind Aurora heißt und im Nachbarhaus, Dunworley House wohnt. Aber gleichzeitig rät ihre Mutter ihr auch sich von der Familie des Mädchens fernzuhalten, da die Mitglieder der Familie Lisle den Ryans nichts als Ärger und Kummer einbringen.
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Nach und nach findet Grania heraus, welche dunklen Geheimnisse ihre und Auroras Familie verbindet. „Zwei Familien, die über Generationen eines verbindet – und eines trennt: die Liebe.“
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Meine Meinung:
„Das Mädchen auf den Klippen“ ist nach „Das Orchideenhaus“ der zweite Roman der Autorin Lucinda Riley. Zum Orchideenhaus merkt man hier doch schon eine deutliche Steigerung der Autorin. In diesem schreibt sie einfach schon viele lebendiger und der Spannungsbogen spannt sich wunderbar über die ganze Geschichte.
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Ich für meinen Teil muss ganz ehrlich sagen, hätte ich das Buch nicht bereits im Regal stehen gehabt, hätte ich es mir nach der Lektüre des Orchideenhauses nicht noch gekauft. Aber so hatte es einen Vorteil, ich ging mit nicht zu hohen Erwartungen an dieses Buch, und wurde dieses Mal wirklich nicht enttäuscht. Jetzt nach der Lektüre von „Das Mädchen auf den Klippen“ denke ich das ich mir auch ihr neues Buch, das im Mai 2013 erscheint, kaufen werde.
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Die Charaktere sind hier wunderbar gezeichnet. Vor allem Aurora die diese Geschichte ja erzählt habe ich als Leser direkt ins Herz geschlossen. Ebenso wie viele andere Charaktere aus der Familie Ryan und Isle, die in dieser sehr berührenden Geschichte vorkommen.
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Fazit:
Eine wunderbar berührende und mitreißende Geschichte der Autorin Lucinda Riley. Eine deutliche Verbesserung zum Orchideenhaus, so das man nun bereits mit Spannung auf ihr neues Buch warten kann. Von mir gibt es für diesen schönen Roman 4 Sterne.

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Tags: ballett, familiengeschichte, geheimnisse, irland, liebe, trauer   (6)

  

 

Der Junge, der Träume schenkte
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(335)

688 Bibliotheken, 29 Leser, 6 Gruppen, 76 Rezensionen

new york, liebe, amerika, radio, gewalt

Der Junge, der Träume schenkte

Luca Di Fulvio , Petra Knoch
Flexibler Einband: 783 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.07.2011
ISBN 9783404160617
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt.

Nachdem Cetta in ihrer Heimat Italien vergewaltigt wurde und nun Mutter eines kleinen Jungen ohne Vater ist, macht sie sich, mit ihrem Sohn Natale, auf nach Amerika um dort ein neues Leben zu beginnen und ihren Traum von der Unabhängigkeit zu leben. Durch einige Zufälle landet sie bei dem Zuhälter Sal, und verdient sich ihren Lebensunterhalt als Prostituierte.

 

Die Jahre gehen ins Land und ihr kleiner Sohn, der von den amerikanischen Behörden den Namen Christmas bekommen hat, ist mittlerweile 14 Jahre alt. Doch Christmas will sich mit dem einfachen Leben das seine über alles geliebte Mutter führt nicht zufrieden geben. Er setzt alles daran, um ihr uns sich ein besseres Leben bieten zu können. Als er dann eines Tages das vergewaltigte und schwer verletzte Mädchen Ruth findet, scheint sich das Blatt für ihn tatsächlich ein wenig zu wenden. Trotz der Standesunterschiede die die beiden jungen Menschen trennt, freunden sie sich an und Christmas schwört Ruth alles daran zu setzen den Mann zu finden, der ihr das angetan hat.

 

Meine Meinung:

„Der Junge der Träume schenkte“ ist wirklich ein Buch mit einem ganz besonderen Charme. Anfangs noch sehr brutal, wird es allerdings im Laufe der Handlung immer spannender bis es gegen Ende sogar schon regelrecht romantisch, ja vielleicht sogar schon fast kitschig wird. Aber ich persönlich muss sagen, das es nie so sehr ins Kitschige abdriftete das es mir nicht mehr gefallen hätte.

 

Der Autor Luca die Fulvio beschreibt seine Charaktere einfach wunderbar, so das man sie wirklich während des Lesens ständig vor dem inneren Auge hat. Auch das New York des frühen 20. Jahrhunderts ist so wunderbar bildhaft beschrieben, ich fühlte mich wirklich regelrecht in diese Zeit zurückversetzt.

 

Der Schreibstil ist fesselnd und spannend, so dass ich das Buch, wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es strahlt wirklich all das aus, was sich vor allem die ärmeren Menschen in der damaligen Zeit für sich und ihr Leben gewünscht haben. Aber es gibt auch wunderbar den Mut wieder, den man brauchte um das zu erreichen, was man sich erhofft hat.

 

Fazit: Ein Buch das man einfach nicht mehr aus der Hand legen mag. Ein Buch über die Liebe und das man den Glauben und die Hoffnung auf ein besseres Leben nie aufgeben sollte. Ein Buch was uns zeigt, dass,  wenn man fest genug an sich selber glaubt und alles dafür tut man alles erreichen kann, was man nur will.

  (7)
Tags: 20. jahrhundert   (1)

  

 

Betrügen lernen
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(14)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

alex, raffael, ehe, clara, liebe

Betrügen lernen

Werner Bartens
Fester Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 29.02.2012
ISBN 9783896674654
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
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Mayas Tagebuch
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(58)

106 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

chile, drogen, tagebuch, las vegas, maya

Mayas Tagebuch

Isabel Allende , Svenja Becker
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.08.2012
ISBN 9783518422878
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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Das Herz einer Löwin
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(84)

128 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 65 Rezensionen

afrika, tansania, liebe, löwin, löwen

Das Herz einer Löwin

Katherine Scholes , Margarethe van Pée , Margarethe van Pèe
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2012
ISBN 9783426510810
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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Hannes
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(126)

216 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

freundschaft, koma, unfall, hannes, briefe

Hannes

Rita Falk
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.04.2012
ISBN 9783423280013
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Melonentango
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(11)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

singen, männer, liebe, komplexe, susanna

Melonentango

Christine Vogeley
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2007
ISBN 9783426635964
Genre: Gegenwartsliteratur

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Die wir am meisten lieben
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(46)

74 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

hollywood, internat, western, liebe, irakkrieg

Die wir am meisten lieben

Nicholas Evans , Susanne Schädlich
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 15.11.2011
ISBN 9783352008153
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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