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Berlin Werwolf - Blutsbrüder
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Berlin Werwolf - Blutsbrüder

Rainer Stenzenberger
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei bebra, 29.02.2012
ISBN 9783814801957
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Gero von Sarnau und seine Freunde Pierre, Matte und Josch sind vor allem eines… chronisch pleite. Kein Wunder, denn sie lieben, schnelle Autos, Alkohol, Zigaretten, Wetten, Frauen und eigentlich fast alles was man sonst noch an Lastern in Berlin finden kann. Deshalb planen sie einen Überfall auf das Wettbüro von Yildiray Oberhaupt eines großen Türken-Clans. Doch Gero hat bei dieser Sache ein kleines Problem, er ist mit Suna Yildirays Tochter liiert, wie soll das gut gehen?
Dazu kommt noch das das nicht Geros einziges Problem ist. Viel schlimmer ist, dass ihm bei Nacht Haare auf dem Rücken und den Händen wachsen, seine Muskelkraft zunimmt und sein Verstand auf ein Minimum herunterschaltet… Bei Nacht und auch bei starken Emotionen verwandelt sich Gero in einen Werwolf. Außer seinem besten Freund Pierre scheint niemand davon zu wissen. Oder vielleicht doch?
Denn plötzlich taucht der Franzose Fortesquieue auf, der Gero regelrecht zu folgen scheint und stellt ganz Kreuzberg auf den Kopf. Was weiß dieser Mann? Könnte er Gero vielleicht sogar gefährlicher werden, als der Yildiray-Clan?

Meine Meinung:
Werwolf einmal anders, das fällt mir als erstes zu diesem Buch ein. Gero von Sarnau hat nichts mit den verweichlichten Werwölfen aus den Büchern die die jüngere Generation so sehr liebt gemein. Er ist provokant, kaltschnäuzig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Das ganze spielt mitten im Berliner Ballungszentrum Kreuzberg und das merkt man z.T. auch an Sprache und Gebaren der Freunde.

Zum einen Teil war mir Gero sehr symphatisch, vor allem wenn man las wie er sich für seine Freunde einsetzte, aber zum anderen kehrte er doch dann zeitweise sehr den Schweinehund raus. Vor allem sein Verhalten den Frauen gegenüber konnte ich zeitweise nicht wirklich ab. Aber es gehörte andererseits genauso zu ihm hatte ich das Gefühl. Das macht wahrscheinlich einfach die Figur des Gero von Sarnau aus. Ein bisschen von allem.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch doch ganz gut gefallen, obwohl ich mich doch etwas schwer an den Umgangston der Truppe gewöhnen konnte. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass die männlichen Leser das Buch noch ganz anders beurteilen werden als wir Frauen. Ich denke es ist ein Buch, das die männliche Leserschaft noch eher anspricht als die weibliche.

Fazit:
Ein etwas anderes Fantasy-Buch, in dem der Werwolf mal noch böse sein darf, alleine deshalb schon lesenswert, weil es nicht mit dem momentanen Fantasy-Hype um Vampire und Werwölfe mitschwimmt.

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Tags: berlin, fortesquieue, freundschaft, kreuzberg, raub, urban-fantasy, werwolf   (7)

  

 
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