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1.411 Bücher, 243 Rezensionen

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Zuckerguss
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(30)

54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

wismar, liebe, bäckerei, freundschaft, hannover

Zuckerguss

Anica Schriever
Flexibler Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.12.2012
ISBN 9783548284149
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:  
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Falsche Frösche
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(13)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

männer, falsche frösche, frauen, irrtümer, charakter

Falsche Frösche

Sandra Schönthal
Flexibler Einband: 143 Seiten
Erschienen bei dtv, 23.01.2012
ISBN 9783423346870
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Zum Inhalt:

Auf der Suche nach Mr. Right oder Klatsch den Traumprinz an die Wand.

Auf dieser Suche findet Frau in „Falsche Frösche“ wirklich geradezu jede Sorte Mann schonungslos seziert und ihre eigenen Fehler und Macken gleich mit dazu. Hier wird offen gelegt warum z.B. „Der Klammeraffe“, „Das Muttersöhnchen“ oder „Der Tyrann“ eben doch nicht Mr. Right sein können.

Meine Meinung:

„Falsche Frösche“ ist der Debütroman der Autorin Sandra Schönthal. Schonungslos deckt die Autorin die Macken der Männer und die Blauäugigkeit und falschen Vorstellungen von uns Frauen auf. Eine ordentliche Portion Selbstironie gehört zur Lektüre dieses Buches definitiv mit dazu, egal ob der Leser nun männlich oder weiblich ist.

Mir persönlich ist das Buch wegen seines schönen Covers vor allem ins Auge gefallen und der Klappentext versprach dann ja auch eine lustige und anregende Lektüre. Doch leider konnte der Inhalt des Buches das leider nicht so ganz halten. Die einzelnen Männertypen werden relativ neutral und teilnahmslos abgehandelt, was dem Buch eher den Charakter eines Ratgebers verleit. Die ein oder andere Geschichte mit reellen Charakteren und vielleicht auch das ein oder andere eingebaute wirkliche Gespräch, hätten aus diesem Buch mit Sicherheit noch mehr rausholen können. Da hatte ich mir wirklich mehr erhofft, so aber wurden selbst diese knapp 150 Seiten doch relativ schnell langweilig.

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Tags: debüt, fehler, frauen, männer   (4)

  

 

Ashby House
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(38)

82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

spukhaus, england, horror, cornwall, turmzimmer

Ashby House

V. K. Ludewig
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei dtv, 17.02.2012
ISBN 9783423213516
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im Januar 2004 kehrt die berühmte Fotografin Lucille Shalott, nach einem folgenschweren Unfall, ihrer Heimat Los Angeles den Rücken und zieht sich gemeinsam mit ihrer Schwester Laura, nach Ashby House, ein Landhaus in Cornwall / England zurück.
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Obwohl Laura sich anscheinend aufopferungsvoll um ihre, seit dem Unfall an den Rollstuhl gefesselte, Schwester kümmert, verbindet die beiden Schwestern eine regelrechte Hassliebe. Vor allem Laura scheint regelrecht darunter zu leiden, ihr Leben im ständigen Schatten ihrer berühmten Schwester zu fristen.
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Doch dann verschwindet Lucille plötzlich eines Tages spurlos und alles scheint darauf hinzudeuten, das sie im bis dato verschlossenen 2. Stockwerk des Hauses, verschwunden ist. Als Laura sich daraufhin gemeinsam mit ihrem Butler Steerpike auf die Suche in besagten Stock macht, scheint das Haus zum Leben zu erwachen und geht zum Gegenangriff über.
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Meine Meinung:
Ashby House ist der Debütroman des Autors V.K. Ludewig. Angesiedelt im Genre Krimi / Thriller hätte ich persönlich ihn doch eher in den Bereicht Fantasy / Horror platziert, da er dort eindeutig besser hinpasst.
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Mich persönlich könnte dieses Debüt leider nicht überzeugen, da er mir zeitweise auch zu sehr abdriftet. Die Thematik ist toll gewählt und man hätte daraus mit Sicherheit noch viel mehr machen können. Aber die seitenlangen Dialoge über Kunst und Schauspiel haben mir zeitweise wirklich die Lust am Lesen genommen. Dann wurde es wunderbar spannend und zwei Seiten weiter war die Spannung dadurch wieder raus. Für mich und wahrscheinlich auch jeden anderen Menschen der sich also nicht so sehr für Kunst interessiert und in diesem Bereich auch nicht so versiert ist, war das Buch dadurch stellenweise sehr langweilig und diese Szenen nahmen mir sogar fast die Lust am Weiterlesen.
Von mir gibt es für dieses Debüt leider nur zwei Sterne.

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Tags: debüt, horror, zeitreise   (3)

  

 

Betrügen lernen
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(14)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

alex, raffael, ehe, clara, liebe

Betrügen lernen

Werner Bartens
Fester Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 29.02.2012
ISBN 9783896674654
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
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Stadt aus Trug und Schatten
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(182)

368 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

fantasy, eisenheim, liebe, flora, schatten

Stadt aus Trug und Schatten

Mechthild Gläser
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2012
ISBN 9783785574027
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Bisher gehörte Flora zu den Menschen die nicht träumen, oder sich zumindest nicht an ihre Träume erinnern können. Bis sie eines Nachts doch träumt, einen sehr seltsamen Traum in dem sie sich in einer Stadt ohne Farbe wieder findet. Zuerst glaubt sie nicht, was die Menschen dort ihr erzählen. Sie soll nun eine Wandernde sein, eine jener wenigen Menschen, deren Seele Nacht für Nacht nach Eisenheim wandert.
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Und als wäre die Tatsache, das ihre Seele nun keine Nacht mehr wirkliche Ruhe finden wird, nicht schon genug, so erfährt sie nun auch noch diese den weißen Löwen gestohlen haben soll. Einen überaus mächtigen und magischen Stein, den so einige Leute in Eisenheim in die Finger bekommen wollen. Und anscheinend hat ihre Seele, um dies zu verhindern, alle ihre Erinnerungen gelöscht, bevor sie sich bzw. Flora, zu einer Wandernden gemacht hat.
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Nun da die Schergen der Schattenwelt alles daran setzen, den Weißen Löwen in ihren Besitz zu bringen, scheint Flora selbst in der realen Welt nicht mehr sicher zu sein. Als dann auch noch Marian, laut Aussage ihres Vaters ein Austauschschüler auftaucht, den sie aber dann kurze Zeit später in Eisenheim trifft, weiß Flora überhaupt nicht mehr wem sie noch trauen kann. Laut einer Nachricht ihrer Seele an sich selbst, scheint es da wirklich niemanden mehr zu geben, nicht mal sie selbst.
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Meine Meinung:
„Stadt aus Trug und Schatten“ ist der Debütroman der Autorin Mechthild Gläser und in meinen Augen ein überaus gelungenes Erstlingswerk. In diesem Buch aus dem Genre Kinder- und Jugendbuch geht es einmal nicht um Vampire und Gestaltwandler sondern um reale Menschen bzw. ihre Seele und die Schatten, wodurch es sich auf jedenfall schon mal von so vielen anderen Büchern dieses Genre abhebt. Zeitweise fühlte ich mich, z.B. durch das „Nichts“ von dem hier die Rede ist, allerdings ein wenig an „Die unendliche Geschichte“ erinnert. Aber das war weder zu gravierend noch störend der Fall.
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Mit Flora hat die Autorin eine wunderbare Protagonistin geschaffen. Auf der einen Seite weiß sie genau was sie will, und meistert ihr Leben hervorragend und andererseits, kommt Flora durch ihre Zweifel sich selbst und den anderen gegenüber aber auch sehr verletzlich rüber.
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Einige Fragen bleiben am Ende des Buches unbeantwortet, so dass man sich schon auf den nächsten Teil ihrer Schattenwelttrilogie freuen kann. Da diese bereits fertig geschrieben und im Lektorat ist, hoffe ich persönlich natürlich 2013 auf ihr Erscheinen.
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Fazit:
Ein Debüt das Lust auf mehr macht. Mich persönlich hat es wirklich sehr gut unterhalten und ich freue mich bereits jetzt darauf, mehr von Flora und ihren Freunden und Feinden zu lesen. Vor allem was es mit der Prophezeiung auf sich hat, und ob die Frau die ich denke ihre Mutter ist. Von mir gibt es für dieses traumhaft schöne Buch die vollen 5 Sterne.

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Tags: der weiße löwe, eisenheim, essen, flora, kinder- und jugendbuch, nichts, schatten, schattenreiter, seelen, trilogie   (10)

  

 

Finsternis über Gan
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(10)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

gan, könig, kinder, dunkelheit, trilogie

Finsternis über Gan

Uwe Buß
Fester Einband
Erschienen bei SCM R. Brockhaus, 19.09.2012
ISBN 9783417285499
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Hier kommt wieder einmal eine Rezension von Michelle (11)
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Zum Inhalt:
Gan wählt einen König, obwohl Nebijah davon abgeraten hat. Der König, König Farlon I., hat von der modernen Technick an den vier Enden der Erde gehört und möchte die Grenzen Gans öffnen, um Menschen von den vier Enden nach Gan kommen zu lassen und so die moderne Technik auch in Gan einzuführen.
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Währendessen machen sich Alon, Daniel, Alfrigg und Elbachur auf den Weg, um die vier Träger der Amulette wieder nach Gan zu holen. Diese sollen den König der ein für Gan gefährliches Gesetz erlassen will, davon abhalten es zu erlassen und ihm von den Gefahren die es mit sich bringen würde erzählen.
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Meine Meinung:
Meiner Meinung nach ein Buch mit einen etwas ruhigeren Anfang wie der erste Teil, aber deshalb trotzdem ein sehr schönes Buch. Man sollte allerdings vorher das erste Buch: „ Das Amulett von Gan“ gelesen haben, da man sonst über viele wichtige Dinge, die bereits im ersten Teil der Serie geschehen sind, nicht Bescheid weiß. Ich empfehle dieses Buch weiter da es viele lustige, aber auch durchaus einige sehr gruselige Stellen gibt. Es ist ein sehr spannendes Buch über das man aber auch sehr viel lachen kann, das aber zeitweise auch sehr nachdenklich macht.

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Tags: christl., gan, kinder- und jugendbuch, trilogie   (4)

  

 

Ich würde dich so gerne küssen
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(63)

134 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, berlin, musik, freundschaft, party

Ich würde dich so gerne küssen

Patrycja Spychalski
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2012
ISBN 9783570307809
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Auf ihren 17. Geburtstag lernt Frieda den eigenwilligen und gutaussehenden Jungen Jeffer kennen. Jeffer ist Musiker, Zivildienstleistender und wohnt bereits in einer eigenen Wohnung. Dann fliegen Friedas Eltern für drei Wochen auf die Malediven, natürlich ohne Frieda, da sie ja weiterhin zur Schule muss.
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Kurzerhand zieht Frieda daraufhin für 2 Wochen bei Jeffer ein, obwohl ihr jeder rät, sich bloß nicht auf ihn einzulassen. Die beiden feiern viel, reden nächtelang und hören Musik. Aber mehr passiert nicht zwischen den beiden. Sie finden einfach beiden, dass sie etwas ganz besonderes verbindet. Doch als sie dann gemeinsam ans Meer fahren, ändert sich plötzlich alles zwischen den beiden.
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Meine Meinung:
Ich persönlich konnte mit Patrycja Spychalskis Debütroman „Ich würde dich so gerne küssen“ überhaupt nichts anfangen. Weder haben die Charaktere mir besonders gut gefallen, noch das Buch und die Handlung an sich.
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Frieda und auch Jeffer sind mir einfach zu naiv für ihr Alter. Und auch Friedas Eltern konnte ich überhaupt nicht verstehen. Wie kann ich eine 17jährige in Berlin, nur beaufsichtigt von einer 19jährigen Freundin und versehen mit einer Liste wichtiger Telefonnummern, 3 Wochen lang sich selbst überlassen. Vielleicht liegt es auch daran, das ich vom Land komme, und mir das alleine schon Regionsbedingt deshalb überhaupt nicht vorstellen kann. Aber für mich persönlich ist das schon mal ein absolutes NoGo.
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Außerdem störte es mich maßlos, das in einem Buch das in der heutigen Zeit, wo wir immer soviel über Suchtprävention reden, in Story eines Buchs so extrem viel geraucht wird. Dass die beiden Mal feiern gehen und auch etwas trinken denke ich mir ist in dem Alter normal, obwohl auch das hier z.T. schon extrem ausartet. Aber das man dann schreiben muss das sie in ein paar Stunden zu Zweit zwei Schachteln Zigaretten geraucht haben, kann ich nicht nachvollziehen.
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Vor wo dieses Buch als Jugendbuch angepriesen wird, sind das so einige, mich gravierend störende Sachen, weshalb ich persönlich dieses Buch weder einem Kind kaufen, noch empfehlen würde. Hier werden mir einfach zu viele Dinge über die wir als Eltern die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden, als völlig normal verkauft. Und das in einer Zeit wo es enorm wichtig ist, den Kindern Werte und Regeln zu vermitteln.

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Tags: berlin, jugend, jugendbuch, verbote   (4)

  

 

Fatale Bilanz
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(49)

63 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 41 Rezensionen

hamburg, krimi, bank, lka, terroristen

Fatale Bilanz

Stefanie Ross
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sutton, 01.07.2012
ISBN 9783954000302
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

“Wir haben nicht genug, um vor Gericht zu bestehen, außerdem will ich herausfinden, wo das Geld hingeht. Aber ich verstehe dich. Danke für deine bisherige Hilfe, mach Schluss und genieß das frühe Wochenende.“ „Du willst ernsthaft weitermachen?“ „Ja, und das werde ich jetzt nicht mit dir diskutieren. - Beweisen ist eben nicht dasselbe wie glauben. Damit bringt man niemanden in den Knast.“

Zum Inhalt:
Was hat ein Anschlag auf eine junge Frau und ihre 10 Monate alte Tochter, vor nunmehr elf Jahren, mit den Schüssen auf den Hamburger Banker Joachim Kranz, am Rödlingsmarkt zu tun?
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Sven Klein, vom Hamburger LKA übernimmt mit seinem Team den Fall des Bankers, doch er stößt auf mehr als nur ein paar Ungereimtheiten. Warum hat der ach so renommierte Banker angeblich überhaupt keine Feinde, aber jeder der von Sven verhört wird, weiß nicht wirklich Gutes über diesen zu berichten. Da ist doch mehr als nur etwas faul.
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Zeitgleich nehmen die Wirtschaftsprüfer Dirk Richter und Mark Rawlings in der Reederei Springer die Buchführung auseinander, da sie Hinweise über Geldtransfers haben, die aber bewiesen sein müssen, bevor sie gegen die Reederei vorgehen können. Doch was hat die Reederei mit dem Fall des Bankers Kranz zu tun? Als sich der Verdacht erhärtet das die Bank an der Finanzierung von Al-Qaida beteiligt sein soll und die Reederei da auch mit drin zu hängen scheint, beginnt Sven mit den Wirtschaftsprüfern zusammen zu arbeiten. Doch dabei geraten sie selber ins Fadenkreuz der Terroristen.
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Meine Meinung:
Vor „Fatale Bilanz“ hatte ich bereits den zuerst erschienenen Roman „Luc-Fesseln der Vergangenheit“ der Autorin Stefanie Ross gelesen. Wie ich aber nun erfahren habe, ist „Fatale Bilanz“ das eigentliche Erstlingswerk der Autorin und spielt fiktiv ca. 6 Jahre vor Luc.
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Die Autorin hat einen Stil der mir sehr gut gefällt. Immer wieder streut sie ganz kurz irgendwelche Fakten mit in die Handlung ein, die aber dann oft erst sehr viel später geklärt werden. So wird man regelrecht durch den Krimi gezogen, weil man ja auch unbedingt wissen möchte, was es mit diesen jeweiligen Fakten auf sich hat. Sie schreibt ungemein spannend mit der gehörigen Portion Nervenkitzel um einen Krimi wie Fatale Bilanz zu einem regelrechten Pageturner zu machen.
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Sehr gut auch, das das Buch sich nicht nur auf einen Handlungsstrang und eine Perspektive beschränkt, sondern gleich auf mehrere. So haben wir zwar in diesem Roman auch sehr viele Hauptprotagonisten, aber es wird auf diese Weise auch nie langweilig. Selbst die Romantiker unter den Krimifans kommen nicht zu kurz, dafür sorgt dann auch noch die Liebesgeschichte zwischen zwei der Protagonisten.
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Fazit:
Ein erstklassiges Krimidebüt, aus dem Sutton Verlag, das ich absolut weiterempfehlen kann. Ein kurzweiliges, spannendes Buch über ein in den letzten Jahren doch sehr ernstes und aktuelles Thema, bei dem man sich nach der Lektüre wünscht, das bald der nächste Roman von Stefanie Ross erscheint, weil man einfach mehr über Sven, Dirk und Mark mitsamt seinem Team lesen möchte. Von mir jedenfalls gibt es dafür wohlverdiente fünf Sterne und einen Merkzettel auf das nächste Buch der Autorin.

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Tags: al-qaida, krimi, lka, navy-seals, polizei, terroristen   (6)

  

 

Anna und die flüsternden Stimmen
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(51)

89 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 23 Rezensionen

geister, jugendbuch, ostsee, grusel, liebe

Anna und die flüsternden Stimmen

Sabine Städing
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Boje, 01.08.2012
ISBN 9783414821140
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Qual - was für ein Ort um Ferien zu machen, dabei wäre Anna Steenbuck doch sehr viel lieber, genauso wie ihre Freundinnen, nach St. Tropez oder Mallorca in Urlaube geflogen. Aber nein für ihre Eltern muss es Qual an der Ostsee sein. Das kann ja nur langweilig werden, denkt sich Anna, bis sie den netten und gutaussehenden einheimischen Jungen Tjark kennenlernt. Die Ferien scheinen gerettet.
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Als Anna dann Nachts plötzlich flüsternde Stimmen hört, ihr während eines Gewitters ein alter Mann in eigentümlicher Kleidung gegenübersteht, und genauso plötzlich verschwindet wie er aufgetauscht ist, beginnt und man beim Bäcker tuschelt „Er“ wäre nach sieben Jahren zurückgekehrt, beginnt Sie zu glauben, das es in Qual spukt. Gemeinsam mit Tjark beginnt sie nachzuforschen, was es mit diesen Erscheinungen und dem eigentümlichen und unheimlichen Gebäude auf dem Grundstück neben ihrem Ferienhaus auf sich hat.
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Dieses Gebäude genauso wie ihr Ferienhaus, waren wohl einmal Teile einer Lungenheilanstalt, die von einem Herrn Dr. Hasselreuther geleitet wurden, der in Qual als großer Gönner und Menschenfreund hoch geehrt wird und sogar ein Ehrenbürger Quals ist. Weil er in der Anstalt sogar die Kinder der Ärmsten der Armen unentgeltlich gegen Tuberkulose behandelt haben soll. Bei ihren Nachforschungen finden die beiden heraus, dass es eben jener Doktor war, der Anna nachts erschienen ist. Aber damit nicht genug, dieser Doktor scheint gar keine so blütenweiße Weste zu haben, wie man in Qual denkt. Doch umso mehr die beiden Jugendlichen herausfinden umso mehr scheinen sie sich auch in Gefahr zu begeben, der ein alter Fluch scheint auf dem ganzen zu liegen.
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Meine Meinung:
Nach ihrem Debütroman „Magnolia Steel – Hexendämmerung“ ist „Anna und die flüsternden Stimmen“ in diesem Jahr bereits das zweite Kinder-und Jugendbuch aus der Feder von Sabine Städing. In dem Buch wird es sehr übersinnlich und wir begegnen auch einigen Geistern. Für einen Kinder- und Jugendroman fand ich es sogar ganz schön gruselig zeitweise. Ich denke vom Alter her, muss man da einfach abwägen ob es schon für das eigene Kind geeignet ist oder nicht. Es war auf jedenfall sehr spannend und kurzweilig zu lesen. Vor allem im letzten Drittel nimmt das Buch ganz gewaltig Fahrt auf, so dass man es wirklich kaum noch aus der Hand legen kann.
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Die Charaktere waren mir überwiegend eigentlich sehr symphatisch. Anna und Tjark schließt man eigentlich von der ersten Seite an ins Herz. Und sogar der kleine „nervige“ Bruder ist einfach wunderbar beschrieben, und wer ein solches Exemplar zuhause hat, weiß wovon da die Rede ist. Auch der Böse, Dr. Hasselreuther ist wunderbar beschrieben, und man sieht ihn während dem Lesen regelrecht vor sich. Einzig Annas Eltern waren für mich persönlich nicht so mein Fall. Sie waren mir einfach zu unbedarft und blauäugig ihrer Tochter gegenüber, die ja nun mal erst 15 ist.
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Fazit:
Ein wunderbares Buch mit reichlich Spannung und Nervenkitzel. Für alle die es ein bisschen, oder vielleicht auch ein bisschen mehr übersinnlich mögen, genau das Richtige. Auch Jugendlichen, die nicht unbedingt auf dieser momentanen Vampir- und Gestaltwandler-Welle mitschwimmen wollen, kann ich dieses Buch nur absolut empfehlen. Es lohnt sich wirklich und nicht nur für Jugendliche auch als Erwachsener liest sich dieses Buch wirklich toll. Von mir gibt es dafür, absolut wohlverdient, die vollen fünf Sterne.

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Tags: geister, massenmord, ostsee   (3)

  

 

Magnolia Steel - Hexendämmerung
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(66)

124 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

hexen, fantasy, jugendbuch, zwerge, sabine städing

Magnolia Steel - Hexendämmerung

Sabine Städing
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Boje, 17.02.2012
ISBN 9783414823267
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  

  

 

Donnerstags im Fetten Hecht
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(36)

61 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

weltreise, antarktis, mongolei, humor, roman

Donnerstags im Fetten Hecht

Stefan Nink
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783809026228
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Das geschieht euch ganz recht, dachte Siebeneisen, nach all dem, was ihr mir in den vergangenen Wochen zugemutet habt, geschieht euch das ganz recht. Er beschloss, die beiden da drüben in Oer-Erkenschwick mindestens zwei oder drei Tage zappeln zu lassen, bevor er sich wieder melden würde. Siebeneisen fühlte sich plötzlich wunderbar. Mein ist die Rache, dachte er und die Rache ist mein.
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Zum Inhalt:
Jeden Donnerstag trifft sich Siebeneisen mit seinen beiden Freunden Schatten und Wipperfürth im Fetten Hecht. Bis eines Tages Schatten zur Türe hereinkommt und den beiden Freunden eröffnet das er geerbt hat. Viel geerbt hat, sehr viel. Um genau zu sein 50 Millionen Euro. Doch die Sache hat einen Hacken. Das Geld wird nur an die Erben ausgezahlt wenn Schatten seine sieben Miterben findet. Denn nur wenn alle Sieben zustimmen und das Erbe annehmen bekommt auch jeder sein Geld.
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Doch wie soll jemand wie Schatten, der schon von ein paar Schritten außer Atem kommt, um die ganze Welt reisen um sieben Menschen ausfindig zu machen. Denn die verschiedenen Erben sind in aller Herren Länder verstreut. Es kommt wie es kommen muss, die beiden Freunde verbünden sich gegen Siebenstein, indem sie alle seine hervorragend zum Reisen geeigneten Eigenschaften aufzählen, und überreden ihn so sich auf die Suche nach den Erben zu begeben.
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Seine Suche führt Siebeneisen in die entlegensten Gegenden dieser Erde. Seine Suche beginnt im australischen Outback und endet letztendlich in China. Doch hätte Siebeneisen im Voraus gewusst, was da so alles auf ihn zukommen würde, hätte er diese Weltreise wahrscheinlich nicht angetreten.
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Meine Meinung:
Mit Donnertags im Fetten Hecht stellt Stefan Nink uns seinen Debüt-Roman vor. Ein Buch das sowohl sehr humorvoll ist, aber auch durchaus seine nachdenklichen Seiten hat. Mit wunderbar beschriebenen Protagonisten. Vor allem den Charakter Siebeneisen hatte ich persönlich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Vor allem da er mir spätestens nach dem ersten Stopp im australischen Outback schon wirklich leid tat. Was der arme Kerl aber im Laufe der Geschichte auch so alles über sich ergehen lassen muss.
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Was mir sehr gut gefallen hat, ist das man an der Beschreibung der einzelnen Länder und ihrer Sitten einfach merkt, das der Autor weiß wovon er schreibt, und auch schon vor Ort war und daher die dortigen Begebenheit zum Teil kennt. Ich persönlich denke es steckt wirklich viel Herzblut und auch Recherchearbeit in diesem Buch und das merkt man auch.
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Kritikpunkte waren für mich persönlich allerdings so einige Sachen die ständig wiederholt wurden. Das ist dann doch nicht so ganz mein Fall. Auch wurde das Buch leider an manchen Stellen etwas langatmig. Aber nichtsdestotrotz, es lässt sich insgesamt sehr gut lesen und ist mal etwas ganz anderes. Ein Buch das seine Leser mit auf Weltreise nimmt. Man hat wirklich das Gefühl mit Siebeneisen vor Ort zu sein.

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Tags: erben, humor, weltreise   (3)

  

 

Der Klang der Sehnsucht
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(20)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

indien, freundschaft, musik, raga, flöte

Der Klang der Sehnsucht

Manisha Amin , Ursula Gräfe , Manisha Jolie Amin
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 09.03.2012
ISBN 9783458358213
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt:

Kalu schlägt sich als kleiner Junge mehr schlecht als recht durch die Straßen Hastinapores. Mit Botengängen für Ganga Ba und andere wohlhabendere Menschen hält er sich über Wasser und verdient sich so sein kärgliches Essen und einen Schlafplatz für die Nacht. Aber ihm reicht dieses armselige Leben aus und er ist glücklich mit seinen besten Freunden, dem Büffelhirten Bal und Ganga Bas Dienstmädchen Malti. In seiner freien Zeit sitzt er oft auf seinem geliebten Banyanbaum und spielt auf einem einfachen Blatt Flöte.

Als Kalu sich schwer am Fuß verletzt, kann er seiner Arbeit kaum mehr nachkommen, und während er Trost im Flötenspiel sucht trifft er auf einen Vaid, einen Heiler. Der Vaid behandelt Kalus Fuß, doch die Bezahlung verändert Kalus gesamtes Leben. Plötzlich hat er die Chance aus seinen ärmlichen Verhältnissen auszubrechen. Er verlässt gemeinsam mit dem Vaid Hastinapore und seine Freunde. Er verspricht ihnen wiederzukommen, doch kann er dieses Versprechen auch wirklich halten?

Meine Meinung:

Ein zum Anfang zeitweise etwas langatmiges Buch, das mich aber zum Ende hin doch sehr bewegt hat. Nicht einmal das Schicksal Kalus selber hat mich so sehr bewegt, sondern noch viel mehr die Schicksale der Menschen um ihn herum und Kalus Art damit umzugehen. Obwohl er selber aus dem absoluten Nichts kommt und ein riesiges Glück hat, dass er von Guruji aufgenommen wird, so bleibt er irgendwo tief in seinem Herzen doch immer der Junge von der Straße.

Egal ob anfangs wenn es ihm noch wirklich dreckig ging oder später, als er bereits berühmt ist, immer gilt sein erster Gedanke seinen Freunden. Ob es ihnen gut geht, und wie er ihnen helfen kann. Kalu drückt für mich einfach das absolute Musterbeispiel an Menschlichkeit aus, und das hat mich an diesem Buch am allermeisten bewegt.

Die Autorin Manisha Jolie Amin hat mit ihrem Debütroman „Der Klang der Sehnsucht“ ein wirklich tolles Buch geschaffen. Über die Liebe und die Freundschaft und vor allem darüber das es kein größeres Gut gibt als diese beiden. Ein wunderschöner Roman, den ich wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Auch wenn die Geschichte ähnlich wie der Raga, über den im Buch viel gesprochen wird, erst langsam an Tempo gewinnt, so lohnt es sich absolut sie zu lesen.

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Tags: indien   (1)

  

 

Abgeferkelt
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(21)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

lüneburger heide, liebe, beauty, verlag, uelzen

Abgeferkelt

Andrea Hackenberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2012
ISBN 9783426511145
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Katharina Margold, von allen Kati genannt, ist Beautyredakteurin bei der Zeitschrift Herzwoche und steht dort momentan eher auf Kriegsfuss mit ihrer Chefin, da diese Kati ihren Freund Ralf ausgespannt hat. Als dann auch noch ihr Vater stirbt und ihr seinen Verlag in Grümmstein in der Lüneburger Heide vererbt, fasst Kati einen Entschluss.
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Obwohl der Anwalt ihres Vaters wegen vermeintlich schlechter Bilanzen darauf drängt, den Verlag schnellstmöglich zu verkaufen, möchte Kati sich zuerst einmal selbst ein Bild von der Lage vor Ort machen. Damit allerdings niemand erfährt, das sie die neue Chefin ist, fängt sie als Redakteurin in ihrem eigenen Verlag an, auch um sich selber und ihrem verstorbenen Vater zu beweisen, das sie doch das Zeug zur Journalistin hat, was letzterer immer bezweifelt hat.
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Doch den fast ausschließlich männlichen Kollegen ist die neue Redakteurin ein Dorn im Auge und deshalb landet Kati bei ihrem ersten Auftrag prompt bei einem Schweinezüchter, und damit incl. ihrer Highheels regelrecht im Mist. Auch die nächsten Aufträge werden nicht viel besser, aber aufgeben ist keine Option, zum einen will sie sich selber und ihrem verstorbenen Vater gegenüber nicht klein begeben, und dann wäre da auch noch der überaus attraktive Chefredakteur Jonas.
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Meine Meinung:
„Abgeferkelt“ ist das Debüt der Autorin Andrea Hackenberg. Ein Roman den man auf jedenfall in den Bereich der Chick-Lit einordnen kann. Sehr spritzig und leicht geschrieben und so auch zu lesen, mit einer wunderbaren Portion Humor. Ein Buch das man einfach mal so dazwischen schieben kann, oder aber die perfekte Urlaubslektüre, ein Buch so richtig zum Abschalten.
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Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Kati ist einem trotz ihrer anfänglich etwas naiven Art sehr symphatisch. Doch sie ist auch ein Charakter der sich im Laufe des Buches extrem weiterentwickelt und zu ihrem Besten wandelt. Vor allem dass sie trotz der Anfeindungen ihrer männlichen Kollegen nie aufgibt, hat mir sehr sehr gut gefallen. Auch Jonas, obwohl zu Anfang des Buches immer sehr mürrisch, ist sehr symphatisch. Vor allem wenn man ab Mitte der Geschichte sieht wie er mit seinen Kindern umgeht.
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Fazit:
Andrea Hackenberg ist eine Autorin die man sich nach diesem Roman vormerken sollte. Ich für meinen Teil hoffe dass wir noch viele weitere so wunderbare Bücher von ihr zu lesen bekommen. Ich fühlte mich von „Abgeferkelt“ herrlich unterhalten und vergebe für diesen tollen Roman die vollen 5 Sterne, in der Hoffnung dass bald eine Fortsetzung kommt.

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Tags: chick-lit, debüt   (2)

  

 

Das Leuchten der Purpurinseln
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(11)

32 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

heiler, marokko, reisen, antwerpen, leid

Das Leuchten der Purpurinseln

Doris Cramer
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.05.2012
ISBN 9783442378746
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt:
Als der Antwerpener Kaufmann Andrees van de Meulen im Sterben liegt, beschließt er seine beiden Töchter Lucia und Mirijam zu Verwandten nach Andalusien zu schicken, wo Lucia in Granada mit dem jüngsten Sohn ihres Oheims verheiratet werden soll. Mirijam soll sie begleiten bis ihr Oheim auch für sie einen geeigneten Ehemann gefunden hat. Doch auf der gefahrvollen Reise nach Andalusien werden die Schiffe des Vaters von Piraten gekapert. Die beiden Mädchen geraten in Gefangenschaft und werden nach Afrika gebracht. Dort trennen sich ihre Wege. Während Lucia in einen Harem gebracht wird bringt man Mirijam ins Banjo, das dortige Gefängnis, um sie später als Sklavin zu verkaufen.
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Im Banjo verliert Mirijam, durch die Misshandlungen und Folterungen ihre Sprache. Doch als man sie zum Sklavenmarkt bringen will hat sie Glück im Unglück und der maurische Heiler Ali el-Mansour wird auf sie aufmerksam. Er nimmt sie mit zu sich nach Kasbah Tadakilt, wo sie einige Zeit unter dem Namen Aziza bei ihm lebt. Doch eines Tages vernimmt der Heiler von einem Schergen des Sultans, dass das Mädchen gesucht wird und man sie am liebsten tot sehen möchte. Da er Aziza mittlerweile sehr in sein Herz geschlossen hat flieht er mit ihr aus Tadakilt nach Mogador in die Stadt der Purpurschnecken um sich dort mit ihr zusammen der Kunst des Färbens und des Heilens zu widmen. Doch die drohende Gefahr schwebt immer über den beiden. Wer wollte den Tod des Mädchens? Und war vielleicht auch der Piratenüberfall schon Teil eines teuflischen Komplotts gegen die beiden Erbinnen des Handelshauses van de Meulen? Denn von dem Tod der Mädchen hätte nur eine Person profitiert, und die kommt aus der eigenen Familie.
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Meine Meinung:
Mit Das Leuchten der Purpurinseln stellt Doris Cramer uns ihr Romandebüt vor. Und ich persönlich muss wirklich sagen, das hat es in sich. Ein historischer Schmöker vom Feinsten, genauso wie er sein soll. Mit ganz vielen Informationen aus der damaligen Zeit, ganz viel Spannung und Nervenkitzel, und auch die Prise Romantik fehlt in diesem Buch nicht. Und die passende miese Intrige gibt es natürlich auch in dem Buch. In meinen Augen also ein historisches Buch ganz nach meinem Geschmack.
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Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und vor allem Mirijam und ihren Abu hatte ich vom ersten Augenblick ihres Auftauchens an ins Herz geschlossen. Aber genauso war ihr Onkel mir vom ersten Moment an suspekt und unsymphatisch. Aber es gibt auch so viele wunderbare andere Charaktere im Buch, das man sie gar nicht alle aufzählen kann und will ohne zu viel zu verraten.
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Was mir bei diesem Buch besonders gut gefallen hat, war die Hingabe mit der es geschrieben ist. Man merkt es einfach daran, wie genau Doris Cramer viele Dinge aus dem alltäglichen Leben genauso wie aus Bereichen der Färberei, der Seefahrt oder des Handels beschreibt. In diesem Roman steckt wirklich soviel Herzblut drin, und das merkt man bei jeder Zeile die man liest. Mit diesem Roman kann sie den großen Damen der Historie wie Rebecca Gablé oder Diana Gabaldon locker Konkurrenz machen und ich persönlich hoffe das wir noch viel von ihr lesen werden.
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Fazit:
Ein wunderbares Debüt das ich jedem nur empfehlen kann. Dieses Buch nimmt einen mit auf eine wunderbare Reise in ein fremdes Land und eine fremdländische Kultur, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist wirklich ein Erlebnis und ich freue mich schon riesig wenn Mitte 2013 der nächste Teil erscheinen wird.

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Tags: antwerpen, christen, marokko, mauren, sklaverei, trilogie   (6)

  

 

Die Muse des Mörders
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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

wien, krimi, serienmörder, e.t.a. hoffmann, thriller

Die Muse des Mörders

Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Fester Einband: 302 Seiten
Erschienen bei LABOR edition a, 17.02.2012
ISBN 9783902800039
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Er tötet nachts mit einem Dolch. Ein Serienmörder, der scheinbar wahllos zuschlägt.
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Chefinspektor Dominik Greve ermittelt in den dunkelsten Abgründen Wiens. Jedes Opfer, stellt er fest, besaß ein wertvolles Schmuckstück aus der Fertigung eines bekannten Nobeljuweliers.
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Da tritt Madeleine Scuderi, Grande Dame der Wiener Literaturszene, auf den Plan. Durch eine missverständliche Äußerung hält der Mörder sie für seine Vertraute und Muse. Scuderi ermittelt auf eigene Faust und gerät in schreckliche Gefahr.
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Meine Meinung:
Mit dem Remake des ersten deutschen Krimis „Das Fräulein von Scuderi“ legt das Autorinnen-Duo Nadine D´Arachart und Sarah Wedler uns ihr Romandebüt vor.
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Die Aussage der Autorinnen zu diesem Buch war:„ Ziel war es ja, die (oftmals verhasste Schul-)Lektüre so umzuschreiben, dass sie leichter zu lesen und zu verstehen ist und generell moderner wirkt;)“. Und ich muss sagen, das ist ihnen wirklich hervorragend gelungen. Ich habe das Original vor ein paar Jahren selber mit meinem Sohn zusammen als Schullektüre gelesen, ich habe es gehasst.
Ich bin zwar auch mit diesem Buch nicht wirklich warm geworden, vor allem am Anfang war es mir mit den vier verschiedenen Erzählsträngen oft schon zu verworren. Auch kam bei mir persönlich jetzt keine richtig gute Spannung auf, es war mir persönlich einfach zu wenig. Aber trotzdem ist die Umsetzung des Remakes toll, die Sprache ist sehr viel leichter verständlich und ebenso der Inhalt als im Original. Eigentlich genau das richtige Buch für Schüler und solche Leute die „Das Fräulein von Scuderi“ in der Schule oder anderweitig lesen, um es zusätzlich zu lesen, damit man das Original noch besser versteht.
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Fazit:
Ein Romandebüt, welches ein altes Buch in einem Remake wunderbar und gut verständlich umsetzt. Wer das Fräulein von Scuderi kennt, sollte auf jedenfall auch dieses Buch einmal lesen.

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Tags: das fräulein von scuderi, debüt, krimi   (3)

  

 

Hüter des Uhrwerks
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31 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, wegstein, hüter, saya, vergangenheit

Hüter des Uhrwerks

Ingrid Pointecker
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Verlag Mondwolf, 01.05.2012
ISBN 9783950300246
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:
Die 17jährige Saya macht sich aus ihrem Heimatdorf auf den Weg zum südlichen Wegstein. Dort soll sie eine Schülerin des Meisterhüters Darmandres werden. Er ist einer der 12 Meiserhüter des Uhrwerks. Nur diese 12 Meisterhüter wissen noch von der Welt vor dem 1. Ticken und alle 7 Jahre treffen sie sich an einem der 4 Wegsteine zum großen Bardos-Treffen. Bei diesen Treffen entscheiden die 12 Meisterhüter welches Wissen aus den großen Bibliotheken der Vergangenheit innerhalb der Wegsteine sie den Menschen mitteilen wollen. Dies wägen sie genau und sehr vorsichtig ab, denn schon einmal hat die Menschheit sich in der Vergangenheit zerstört.
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Als Saya nun am Wegstein ankommt, lernt sie ihre Mitschülerin Fiora und Die Sängerin Wheni die das Mädchen unter ihre Obhut kennen, jedoch bevor sie ihren Lehrer Darmandres kennenlernen kann, laufen die Dinge aus dem Ruder. Zuerst wird ihr Lehrer angegriffen und kurze Zeit später das gesamte Lager. Wird Saya sich nun überhaupt noch als Meisterschülerin beweisen können und wird es die Welt wie Saya sie kennt bald nicht mehr geben?
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Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat die Autorin Ingrid Pointecker uns ein wunderbares Debüt vorgelegt. Wie würde es sein, in einer Welt die ihre Zukunft nicht kennt, aber auch ihre Vergangenheit nicht. Ein Roman der ein wenig an eine Dystopie erinnert, aber in meinen Augen nicht wirklich eine ist. Man kann es schwer zuordnen, sehr phantasievoll geschrieben, aber auch sehr spannend.
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Die Kapitel sind wunderbar kurz gehalten so das man regelrecht durch das Buch gezogen wird. Da wir selber unsere Zukunft nicht kennen, wer sagt uns das es nicht irgendwann so oder so ähnlich bei uns sein könnte, bzw. aussehen könnte. Auf jedenfall ist dieses Debüt eine Bereicherung und hebt sich deutlich von so einigem was momentan auf dem Markt, im Genre Fantasie, ist ab. Ich kann dieses Debüt auf jedenfall jedem nur weiterempfehlen, es ist mal was ganz anderes.

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Tags: dystopie, fantasy, magier, reihe, zeit   (5)

  

 

Liebesschmarrn und Erdbeerblues
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91 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 29 Rezensionen

liebe, bayern, männer, humor, freundschaft

Liebesschmarrn und Erdbeerblues

Angelika Schwarzhuber
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 16.07.2012
ISBN 9783442379552
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

“I mog di wi an Schweinsbratn und könnt di jeden Tag fressen vor Liab.“
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Zum Inhalt:
Eines steht für Lene Koller fest – Auf Bayrisch gibt es Liebe nicht. Genauer gesagt, auf bayrisch gibt es keinen einheitlichen Ausdruck für „Ich liebe dich!“ Das muss sie feststellen, nachdem ihr Freund Michi ihr sagt: „I hob mi fei sakrisch in di valiabt.“ Da nimmt Lene doch lieber mal ganz schnell Reißaus.
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Doch das wollen die Bayern doch so nicht auf sich sitzen lassen, und so finden sich ganz schnell einige Exemplare des männlichen Geschlechts, um Lene vom Gegenteil zu überzeugen. Da ist der feurige Spanier Ernesto, der sie mit Komplimenten überhäuft. Aber die Spanier haben ja auch das wunderschöne „Te amo“ um die Liebe auszudrücken. Oder Karl Huber, Sprachwissenschaftler und Befürworter der bayrischen Kultur und Bewahrer des bayrischen Dialekts. Mit ihm bekommt Lene sich so richtig in die Wolle, egal ob in einer öffentlichen Radiosendung oder in einer Kochshow im Fernsehen. Außerdem hat er doch gleich eine mehrseitige Liste mit den schönsten bayrischen Liebesschwüren zusammengestellt. Und natürlich ihr Michi, der sie doch so gerne wieder zurück hätte. Aber will Lene überhaupt einen Mann, der ihr die berühmten drei Worte sagt?
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Meine Meinung:
„Lene auf der Suche nach der weiß-blauen Liebe“ steht hinten auf dem Klappentext. Das trifft es eigentlich auch wunderbar, obwohl ich ganz ehrlich sagen muss, zwischenzeitlich bekommt man von unserer Protagonistin Lene doch den Eindruck, sie läuft eher vor der Liebe weg, als sie zu suchen. Doch das klärt sich natürlich im Laufe dieses wunderschönen Buches alles auf.
Lene ist eine durchweg sehr symphatische Figur in diesem Buch, auch wenn ich ihre Ansichten nicht immer geteilt habe. Aber auch die Nebencharaktere sind wunderbar beschrieben und trotz ihrer zum Teil auch durchaus mal etwas kauzigen Art in keinem Fall überzeichnet.
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Das Buch ist sehr schön geschrieben. Was mir besonders gut gefallen hat, war der immer wieder eingestreute Dialekt, was in meinen Augen einen guten Roman im regionalen Bereich erst ausmacht. Es macht dieses Buch einfach wunderschön authentisch. Wenn man dann auch noch sieht wie viele tolle Liebesschwüre diese Bayern zusammenkriegen, dann weiß man direkt warum dieses urige Völkchen so beliebt und herzlich ist.
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Mit „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“ ist Angelika Schwarzhuber auf jedenfall ein wunderbares Debüt gelungen, das vor Herzlichkeit nur so strahlt. Nicht nur das das Cover alleine schon ein absoluter Hingucker ist, nein auch der Inhalt zaubert einem ein ständiges Grinsen aufs Gesicht. Man muss dieses Buch einfach lieben. Und auch die Rezepte am Ende und der bayrische Vokabeltrainer passen wunderbar zum gesamten Konzept dieses Romans.
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Fazit:
Kurzum für mich persönlich ein wirklich gelungenes spritziges Debüt, über das ich immer wieder mal schmunzeln oder sogar laut lachen konnte. Ein kurzweiliges lustiges Buch, eben wie die Bayern ein Original, das man unbedingt mal gelesen haben sollte. Von mir gibt es dafür die vollen 5 Sterne.

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Tags: bayern, humor, liebe   (3)

  

 

Luc
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58 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

afghanistan, taliban, romantic thrill, seal, liebe

Luc

Stefanie Ross
E-Buch Text: 1 Seiten
Erschienen bei e-book LYX, 12.07.2012
ISBN B0089EHO2G
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:
Eigentlich sollte Lucien de Grasse, von allen nur Luc genannt, mit seinem Team den Rückflug in die Staaten antreten. Doch leider kommt alles ganz anders. Auf dem Weg zum Flughafen geraten sie in einen Hinterhalt und Luc wird von dem Taliban-Anführer Warzai entführt. Nachdem dieser keinerlei Informationen aus Luc rausprügeln konnte, lädt er Luc, mehr tot als lebendig, im Dorf der Brüder Hamid und Kalil Kazim ab. Warzai hofft darauf dass Luc nicht überleben wird, denn so hätte er endlich etwas gegen die beiden Brüder in der Hand, um deren Gebiet für sich zu gewinnen.
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Doch was Warzai nicht weiß, im Dorf der beiden Brüder befindet sich auch die amerikanische Ärztin Jasmin Harper, die dank einer glücklichen Fügung, von den Taliban wie eine Schwester behandelt wird. Sie nimmt sich Lucs an und bringt ihn wieder auf die Beine. Nachdem Luc wieder soweit hergestellt ist, stellt er fest, dass die beiden Kazim Brüder keineswegs so radikal eingestellt sind wie Warzai und auch keineswegs mit seiner gewalttätigen Einstellung symphatisieren.
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Zwischen Luc und Jasmin baut sich nach und nach mehr als ein nur rein freundschaftliches Verhältnis auf. Sie verbringen sehr viel Zeit miteinander und es könnte wirklich mehr daraus werden. Doch der Tag an dem Warzai Luc wieder in dem Dorf abholen wird, rückt immer näher. Was sollen Luc und die Brüder tun? Einerseits wollen und müssen die Brüder ihr Dorf schützen, andererseits wollen sie Luc nicht einfach so ausliefern. Und dann wäre da ja auch noch Jasmin, die es vor Warzai zu schützen gilt. Doch zurück in die Staaten will die junge Ärztin nicht, zu lange schon läuft sie vor den Dämonen ihrer Vergangenheit davon.
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Meine Meinung:
Ein Buch über Navy Seals und Taliban, so etwas hatte ich bisher noch nie gelesen. Ein ja nun wirklich, zumindest in Büchern, nicht so alltägliches Thema. Aber ich muss sagen, dass die Autorin das ganze wirklich toll und spannend umgesetzt hat. Einziges Manko für mich waren die vielen verschiedenen Namen, der ganzen Spezialeinheiten. Die waren mir dann doch zeitweise etwas viel und verwirrten auch ein wenig. Aber ansonsten ließ sich dieses Buch fantastisch lesen.
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Die Protagonisten, so unterschiedlich sie auch waren, kommen alle auf ihre jeweilige Art sehr gut rüber und jeder findet so sehr schnell seinen absoluten Favoriten, egal ob unter den Seals oder den Taliban. Toll umgesetzt auch die krassen Gegensätze unter den Taliban. So merkt auch mal jemand, den dieses Thema in den Medien vielleicht nicht so sehr interessiert, das es durchaus auch weniger extremistische Menschen in Afghanistan gibt, sondern welche, denen das Wohl der Menschen und das Landes vordergründig am Herzen liegt.
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Die Autorin beschreibt die Landschaft und die Sitten Afghanistans so detailreich, das man das Gefühlt hat wirklich daneben zu stehen. Um das so genau umzusetzen hat sie mit Sicherheit sehr lange und ausführliche Recherchen betrieben. Da kann man wirklich sagen, ganz großes Kopfkino.
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Fazit:
Ich persönlich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen. Bis auf eine kleine Schwachstellen ein tolles und auch durchaus sehr informatives Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Und ich bin wirklich schon gespannt auf den zweiten Teil der Serie „Jay – Explosive Wahrheit“ der im Januar 2013 erscheinen soll.

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Tags: afghanistan, liebe, navy-seals, rache, taliban   (5)

  

 

Elfenmagie
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332 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 71 Rezensionen

elfen, fantasy, krieg, liebe, magie

Elfenmagie

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 976 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 20.02.2012
ISBN 9783746627380
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags:  

  

 

Suna
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81 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 30 Rezensionen

familie, türkei, adoption, deutschland, liebe

Suna

Pia Ziefle
Fester Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 28.02.2012
ISBN 9783550088926
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
“Sie kann keine Wurzeln schlagen“, sagte er bedächtig. „Finden sie Ihre.“…
...Du solltest Wurzeln schlagen können, kizim, und wenn es für mich bedeutete, noch einmal durch schmerzhafte alte Geschichten zu gehen und mich an nie gefragte neue zu wagen. Und weißt du was? Genau darum kann ich dir jetzt, über ein Jahr später, erzählen, was ein glückloser anatolischer Eselhändler, ein Unwetter in Serbien, ein Weltkrieg, ein Goldhamsterschaufenster, der Islam und eine deutsche politische Entscheidung miteinander und mit deinem Leben zu tun haben.
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Diese wenigen zitierten Zeilen, des Buches geben eigentlich schon fast besser den Inhalt wieder wie ich es hier tun könnte. Mit diesen Zeilen fängt Luisa an, ihrer kleinen Tochter die keine Nacht schläft, in den folgenden sieben Nächten ihre Lebensgeschichte zu erzählen und so ihre eigenen Wurzeln zu finden, und somit auch die ihrer kleinen Tochter.
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Meine Meinung:
Ein absolut bewegendes Debüt. Pia Ziefle schreibt eine sehr emotionale Geschichte über die Liebe und über die Familie durch mehrere Generationen hindurch. Darüber das es im Leben nicht immer alles so funktioniert wie man es gerne möchte, aber auch darüber das es oft alles einen tieferen Sinn hat, auch wenn man diesen vielleicht nicht immer sofort erfasst.
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Auf den ersten Seiten des Buches habe ich mich relativ schwer getan. Vor allem die ganzen verschiedenen Protagonisten haben mich sehr verwirrt. Aber ich muss sagen, umso weiter ich in Suna gelesen habe, umso besser wurde es. Und spätestens nach den Kapiteln um Johannes, Magdalena und Julka war ich vollkommen von der Magie dieses Buches gefangen. Nach und nach fügte sich einfach ein Puzzleteil in das andere und die gesamte Familiengeschichte um Luisa erschloss sich mir immer mehr. Vielleicht auch gerade weil Pia Ziefle es einfach geschafft hat, jeden der einzelnen Charaktere so wunderbar bildlich darzustellen, das man wirklich glaubt mitten in der Geschichte zu stehen und alles live mitzuerleben.
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Fazit:
Diesen Roman sollte man wirklich gelesen haben, ich kann ihn nur absolut weiterempfehlen. Pia Ziefle schreibt wunderbar bewegend, auch wenn es manchmal etwas schwierig ist durch diese ganzen Familienstrukturen durchzublicken und man das ein oder andere Mal vielleicht ein paar Seiten zurückblättern muss, wird man dafür aber dann mit einer grandiosen Familiengeschichte belohnt. Dieses Buch zeigt uns auch in der heutigen schnellen und hektischen Zeit noch auf, das man seine Wurzeln nicht verleugnen sollte, und noch wichtiger, das man sich ihrer besinnen sollte. Denn es gibt doch nichts wichtigeres, als die Familie und die Liebe zueinander.

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Tags: adoption, familie, jugoslawien, liebe, türkei   (5)

  

 

Zimtzuckerherz
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77 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

liebe, chaos, paris, kaffee, ordnung

Zimtzuckerherz

Heike Abidi
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.05.2012
ISBN 9783862651412
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Veronika Kramer ist die Chaosqueen schlechthin. Sie vergisst oder verpennt wirklich fast jeden Termin den sie hat. Wenn sie ihr Büro aufräumen will, sieht es anschließend aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Auf der Zugfahrt zur Hochzeit ihrer Schwester, verschläft sie den Ausstieg in Saarbrücken und landet in Paris. Die verabredet sich mit zwei Männern zur gleichen Zeit, aber in zwei verschiedenen Ländern. Kurz gesagt, wo Veronika ist, da regiert das Chaos.
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Und so jemand wie Veronika Kramer schreibt Bücher. Aber nicht irgendwelche Bücher. Nein! Veronika Kramer schreibt unter dem Pseudonym Vera Kroemer Ordnungsratgeber. Wie passt das zusammen fragen sie sich gerade? Tja, gäbe es da nicht Veronikas resolute 81jährige Tante Amanda und ihre beste Freundin Charlotte, und Unmengen Koffein für Charlotte, dann würde es wohl nicht passen. Aber die beiden behalten in diesem ganzen Durcheinander immer einen kühlen Kopf und somit oft genug für Veronika, deren Leben im Griff.
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Aber auch was die Liebe angeht, läuft bei Veronika nicht alles so wirklich rund, nachdem sie von ihrem Freund Alex verlassen wird, stehen einige Zeit später gleich drei Kandidaten zur Verfügung. Als dann auch noch Charlotte einen neuen Job annimmt, und bald aus ihrem gemeinsamen Büro verschwinden wird, wächst das alles ihr endgültig über den Kopf. Das Unheil nimmt seinen Lauf und Veronika entlarvt sich selbst in einer Fernsehsendung vor laufenden Kameras als absolute Chaosqueen. Wie soll sie nun bloß ihr Leben wieder in Ordnung bringen? Sie muss sich endgültig darüber klar werden, wer sie eigentlich sein will, Veronika oder Vera?
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Meine Meinung:
Herrlich, wie überaus menschlich Heike Abidi uns ihre Protagonistin Veronika präsentiert. Durch ihre ganzen Schwächen und Macken die sie hat, schließt man sie einfach sofort ins Herz. Man kann ihr einfach nicht böse sein, obwohl man zeitweise wirklich das ein oder andere Mal denkt: Meine Güte, muss sie sich denn immer auf andere verlassen, kann sie nicht mal selber… Aber so ist Veronika, und ich glaube auch genauso und nicht anders liebt man sie.
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Das Buch hat einen wunderbar locker leichten Schreibstil und durch die schön kurz gehaltenen Kapitel liest es sich auch unglaublich gut und schnell. Bevor man sich versieht hat man es durchgelesen. Auch die Charaktere und sind wunderbar beschrieben, sei es die lebenslustige Tante, die ordnungsliebende Charlotte oder die drei Männer mit ihren jeweiligen Charakterzügen. Auch die Schwester konnte ich mir so richtig gut vorstellen, einfach das krasse Gegenteil zu Veronika. Man merkt einfach in jeder Kleinigkeit des Buches wie viel Liebe und Herzblut, Heike Abidi in ihr Romandebüt gesteckt hat.
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Fazit:
Ein großartiges Romandebüt, einer Autorin von der wir hoffentlich bald noch einiges mehr lesen werden. Ich jedenfalls warte gespannt auf weitere Romane. Zimtzuckerherz ist einfach wundervoll und ich kann es wirklich nur absolut weiterempfehlen. Und wenn wir ehrlich sind, dann steckt doch auch in uns allen ein kleines Stückchen Veronika.

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Tags: chaosqueen, chick-lit, debüt   (3)

  

 

Cheffe versenken
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65 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

verlag, trixi, mord, krimi, humor

Cheffe versenken

Christiane Güth
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.06.2012
ISBN 9783548284194
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ich war Gregor Samsa. Franz Kafka musste mich gemeint haben, als er „Die Verwandlung“ schrieb. Genau wie seine Hauptperson sich eines Morgens im Körper eines Käfers wiederfand, so fand ich mich gefangen im steinernen Mauerwerk des Bellersen Verlags. Seit meiner Schulzeit hatte ich nicht mehr an diese unheilvolle Geschichte gedacht. Blieb zu hoffen, dass mein Ende schneller und weniger qualvoll sein würde als das des armen Ungeziefers.
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Zum Inhalt:
Als ihre Eltern in die Mongolei auswandern, und ihr den Geldhahn zudrehen, gleichzeitig ihre Schwester sich eine neue Untermieterin sucht, da sie nicht mehr auf regelmäßige Mieteinnahmen verzichten will, muss die chaotische Trixi sich endlich einen Job suchen. Übrigens das erste Mal in ihrem nun mehr dreißigjährigen Leben. Über ihre Freundin Edith erhält sie das Angebot die Chronik des Reiseführerverlags Bellersen zu schreiben.
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Allerdings sind die Arbeitsbedingungen in diesem ehrwürdigen Verlag doch alles andere als angenehm, regiert hier doch eher die Peitsche und rohe Worte, als Zuckerbrot und vielleicht mal ein Lob. Auch die Arbeitskollegen scheinen zum Teil doch sehr eigenartig zu sein. Wäre da nicht der tolle Art-Direktor Alan auf den Trixi vom ersten Tag an ein Auge geworfen hat. Aber auch das wird natürlich in diesem strengen Arbeitsregime nicht gerne gesehen.
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Und was hat es überhaupt mit diesen seltsamen Todesfällen auf sich. Die häufen sich laut Meinung von Trixis beiden Nachbarinnen Florence und Rahel doch ein bisschen zu sehr in dieser Firma. Als Trixi dann anfängt in den Archiven zu recherchieren wird sie selber Opfer eines hinterhältigen Anschlags.
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Meine Meinung:
Christiane Güth legt uns mit ihrem Roman „Cheffe versenken“ ein wunderbares Debüt vor.
Ein Roman mit wirklich wunderbaren und grundverschiedenen Charakteren. Vor allem Trixi wächst einem, obwohl sie so chaotisch und auch naiv ist, doch sehr schnell ans Herz. Aber auch die anderen Protagonisten haben alle auf ihre ganz eigene Art etwas für sich. Vor allem die Art und Weise wie Trixi mit Hilfe ihrer beiden Nachbarinnen versucht Licht ins Dunkel zu bringen, den Witz und Charme den die drei dabei versprühen, hat es mir angetan. Es hat einfach einen Heidenspaß gemacht dieses Buch zu lesen, und mit zu ermitteln. Vor allem da man wirklich bis zum Schluss nicht auf den eigentlichen Täter kommt.
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Auch wenn die Handlung anfangs noch ein wenig ruhiger verläuft, was dem Buch keinen Abbruch tut, so nimmt sie doch vor allem im letzten Drittel ganz gewaltig Fahrt und Spannung auf. Es geht nachher wirklich Schlag auf Schlag, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Was aber denke ich auch absolut so gewollt ist, man soll ja erstmal die ganzen Charaktere kennen lernen, und der Roman ist deshalb ja auch am Anfang nicht langweilig, dafür passiert einfach zuviel, sondern nur halt etwas ruhiger gehalten.
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Fazit:
Ein wirklich tolles Debüt einer Autorin, von der wir hoffentlich noch mehr lesen werden. Ein Roman mit sehr viel spritzigem Charme und Witz, den man so schnell nicht mehr aus der Hand legt, es sei denn man hat ihn zu Ende gelesen. Für mich gibt es für dieses fantastische Werk definitiv nur eine Wertung, und das sind die vollen fünf Sterne.

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Tags: eifersucht, mord, reiseführerverlag, selbstmord   (4)

  

 

Imageproblem
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29 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

islam, religion, koran, sachbuch, glaube

Imageproblem

Anja Hilscher , Annemarie Gossmann , Annemarie Gossmann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 01.04.2012
ISBN 9783579065762
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Suchen kann man die Wahrheit mit dem Verstand, aber finden kann man sie nur mit dem Herzen.
Zum Inhalt:
Seit nunmehr über 20 Jahren ist Anja Hilscher Muslimin. Doch obwohl die Konversion zum Islam wohl überlegt war, hält ihre Auseinandersetzung mit den Lehren des Islam bis heute an. Dies liegt allerdings nicht daran das sie damit nicht klar käme, sondern eher an der verqueren Meinung bzw. den Vorurteilen, die die meisten Nicht-Islamiten, und auch einige radikale Islamiten gegenüber diesen Lehren haben.
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Deshalb hat sie sich entschlossen, mit diesen Vorurteilen und der wachsenden Phobie gegen den Islam, aufzuräumen und dieses Buch zu schreiben. Um uns, auch an Zitaten aus den Lehren Mohammeds und anderen Texten aus der Tradition des Islam, aufzuzeigen, das die Lehre des Islam gar nicht so finster und grausam ist, wie sie oft dargestellt wird.
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Meine Meinung:
Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich zumindest zuerst einmal wie vor den Kopf geschlagen. Welche Autorin schreibt schon direkt am Anfang ihres Buches, wenn sie die und die Meinung haben, dann lassen sie das lesen besser, dann hat es sowieso keinen Zweck mit uns beiden. Aber mal ehrlich, nach so einem Vorwort, wird man doch erst recht neugierig, ich kann mir nicht vorstellen, dass da viele das Buch wieder weg legen. Also habe ich weitergelesen.
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Und was soll ich sagen, es ist gar nicht so schlecht. Sie vergleicht den Islam auch mit anderen Religionen und zeigt uns auf, dass auch dort nicht immer alles nur toll ist. Ein Zitat aus dem Koran ist mir besonders in Erinnerung geblieben: “Wehe denen, die ihre Gebete sprechen, doch ihres Gebetes uneingedenk sind, die nur gesehen werden wollen, und die kleinen Dienste nicht erweisen.“ Dieses Zitat trifft in meinen Augen genauso auch auf die katholische Kirche zu. Ich persönlich gehe genau aus diesem Grund in unserem kleinen Ort nur noch sehr selten und ungern zur Kirche, ich kriege jedes Mal zuviel, wenn ich die Omas hinter oder neben mir in der Bank tuscheln höre, schau dir den mal an, wie der aussieht, oder guck mal was die wieder an hat. Das ist meiner Meinung nach nicht der Grund um in die Kirche zu gehen. Aber so ist es leider oft genug. Solche Parallelen sind mir immer wieder in dem Buch aufgefallen, Denkanstösse, die ich wirklich gut finde. Und ich denke das ist genau das, was die Autorin erreichen wollte. Und zum Nachdenken zu bewegen.
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Gefehlt hat mir allerdings dann an dem Buch der Humor, von dem sie auf dem Klappentext schreibt. Und leider auch die bunte muslimische Welt etwas, von der ich gerne mehr gelesen hätte. Vielleicht habe ich aber auch ihren Humor einfach nur nicht verstanden.
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Fazit:
Vier Sterne von mir für ein interessantes Buch, das aufklärt und mit so einigen Vorurteilen, die wir gegenüber dem Islam haben, aufräumt.

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Tags: aufklärung, islam, vorurteile   (3)

  

 

Blutsommer
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(192)

306 Bibliotheken, 5 Leser, 7 Gruppen, 101 Rezensionen

köln, thriller, metzger, serienmörder, fallanalytiker

Blutsommer

Rainer Löffler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.06.2012
ISBN 9783499257278
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht selbst dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.
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Zum Inhalt:
Es ist ein außergewöhnlicher heißer Sommer dieses Jahr in Köln, wer sich nicht zwangsläufig in der Stadt aufhalten muss, flüchtet in die nahen Wälder in und um Köln um dort einige schöne Stunden außerhalb der Gluthitze Kölns zu verbringen.
So nutzt auch Familie Lerch, das sommerliche Wetter für einen Picknickausflug mit den drei Kindern in den Wald. Doch der zur Erholung geplante Ausflug endet in einer Katastrophe, als die Kinder im Wald über einen unansehnlichen Haufen stolpern, der vor Fliegen und Maden nur so wimmelt.
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Schnell stellt sich heraus dass es sich hier um ein weiteres Opfer des „Metzgers“ handelt. Da diesem grausamen Mörder mit konventionellen Ermittlungsmethoden nicht beizukommen ist, schickt man vom Stuttgarter LKA, Martin Abel, den besten Fallanalytiker mit seiner neuen Assistentin Hannah Christ zur Unterstützung der Polizei nach Köln.
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Doch die Kölner Ermittler, genauso wie Hannah müssen schnell feststellen, dass Abel nicht gerade der umgänglichste Mensch ist, und zudem sehr ungewöhnliche Ermittlungsmethoden hat. Martin Abel macht sich mit seiner schroffen abweisenden Art nicht gerade viele Freunde unter den ermittelnden Beamten. Aber keiner kann sich so gut in die morbide Gedankenwelt eines Serienkillers hineinversetzen wie er. Und so glaubt auch Martin Abel in seiner Laufbahn als Fallanalytiker schon fast alles gesehen zu haben. Doch was er dann in Köln zu sehen bekommt, übertrifft alles bisher Erlebte und sprengt jede Vorstellung.
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Meine Meinung:
Ich habe dieses Jahr schon einige Debüts lesen dürfen, aber ich muss ganz ehrlich zugeben, dieser Debüt-Thriller von Rainer Löffler übertrifft in Sachen Spannung bisher alles. Blutsommer ist wie der Titel schon verspricht blutig, ungeheuer spannend, Nervenkitzel pur. Kurz gesagt, definitiv nichts für Zartbesaitete. Aber genau das richtige, für Leute wie mich, die von einem guten Thriller einfach nicht die Finger lassen können.
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Die Protagonisten sind toll beschrieben. Vor allem Martin Abel gefällt mir dabei extrem gut, da er auch seine Fehler, Ecken und Kanten hat. Eben ein Mensch wie es in ihm wirklichen Leben auch geben könnte. Nichts an ihm ist schön geschliffen, und ihm selber ist es auch egal was andere über ihn denken.
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Die Spannung steigt von Anfang an, kontinuierlich und am Ende kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut auch, die verschiedenen Erzählstränge, zum einen aus der Sicht der Ermittler, aber auch aus der Sicht des Mörders. Gemeinsam mit den immer wiederkehrenden Rückblenden in die Vergangenheit des Mörders, erfährt man so nach und nach, warum dieser überhaupt erst so gewalttätig wurde wie er heute ist und welche niederen Beweggründe in antreiben. Auch dadurch bleibt die Spannung durch das ganze Buch hindurch auf einem extrem hohen Level.
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Fazit:
Blutsommer ist für mich das Thriller-Debüt dieses Jahr schlechthin, ein Buch um das Fans dieses Genre einfach nicht drum herum kommen. Man sollte es einfach gelesen haben. Ich für meinen Teil vergebe auf jedenfall die vollen 5 Sterne und hoffe dass ich sehr bald eine Fortsetzung um Martin Abel und Hannah Christ lesen kann.

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Purpurmond
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bamberg, zeitreise, liebe, hexen, hexenverbrennung

Purpurmond

Heike Eva Schmidt
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.03.2012
ISBN 9783426283660
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Hexe, Hexe, du sollst brennen,
mit dem Kopf nach unten hängen.
Teufelslieder sollst du singen,
bis die Flammen dich umringen.
Hexe, Hexe, du sollst sterben,
mit deiner Asche den Himmel färben.

Zum Inhalt:
Caithlin, von allen nur "Cat" genannt lebt erst seit kurzem mit ihren Eltern in Bamberg. Um endlich etwas mehr Anschluss an die Klassenkameraden zu finden, folgt sie der Einladung von Sina, die sie eigentlich überhaupt nicht mag, zu einer Party ins "Drudenhaus". Doch es läuft nicht so wie Cat sich das gedacht hat, sondern sie wird von Sina im Drudenhaus eingesperrt.
Auf der Suche nach einem Fluchtweg, findet sie hinter einem lockeren Stein einen Kupferreif und einen Zettel mit einer, an ein Gebet anmutenden, Aufschrift. Als sie den Halsreif umlegt und auch noch das Gebet laut liest, befördert beides zusammen sie plötzlich in ins Jahr 1630, mitten in die Zeit der Hexenverbrennungen.
Dort wird sie Zeugin einer Hexenverbrennung und lernt die 17jährige Dorothea und ihren Bruder Jakob kennen, bevor sie kurz darauf wieder in der Gegenwart landet.
Doch im Hier und Jetzt angekommen, bemerkt sie, das der Halsreif sich nicht mehr entfernen lässt, ganz im Gegenteil, er zieht sich sogar immer enger um Cats Hals zusammen.
Mit Hilfe von Margret Hahn, der man ein wenig nachsagt auch heute noch so etwas wie einen Hexe zu sein, findet sie heraus, das sie Dorothea vor dem Scheiterhaufen retten muß, und damit sich selber auch vor dem sicheren Erstickungstod, denn schafft sie dies nicht, wird der Ring sich immer weiter zusammenziehn. Also macht Cat sich erneut auf in die Vergangenheit.

Meine Meinung:
Mit Purpurmond ist Heke Eva Schmidt ein wunderbare Romandebüt im Bereich Kinder- und Jugendbuch gelungen. Sie beschreibt die Welt des Mittelalters in Bamberg so detailreich, das man wirklich während dem lesen fast glaubt selber mitten in Bamberg zu stehen. Und das sind mit Sicherheit nicht immer nur schön und romantisch gezeichnete Begegnungen mit dieser vergangenen Zeit. Nein, da glaubt man auch durchaus, mal den Gestank und Staub der dreckigen Straßen zu riechen.
Auch die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Vor allem Cat für die es mit Sicherheit nicht leicht ist, sich im mittelalterlichen Bamberg zurecht zu finden, vor allem da man ja damals auch ganz anders gesprochen hat, als heut. Da eckt sie mit ihrer direkten vorlauten Art natürlich durchaus mal an, und man muß unweigerlich schmunzeln, denn eine Frau im Mittelalter hatte schließlich zu gehorchen und nicht noch vorlaut zu werden.
Aber auch die anderen Charaktere sind einem auf Anhieb symphatische, bzw. im Falle des obersten Richters Görg dann eben mehr als nur unsymphatisch.

Kurzum hier haben wir ein wunderbares Buch vor uns, das endlich mal ein ganz anders Thema beinhaltet als Vampire, Werwölfe oder Gestaltwandler, wie sie zur Zeit in vielen Jugendbüchern so sehr in Mode gekommen sind. Ein Buch was ich jedem Kind sofort empfehlen würde, weil es auch durchaus einige wertvolle historische Fakten lernt, da dieses Buch ja zum Teil wirklich auf einer wahren Begebenheit beruht.
Für mich gibt es für Purpurmond auf jedenfall die vollen 5 Sterne, so gut hat es mir gefallen.

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Tags: bamberg, debüt, hexenverbrennungen, kinder- und jugendbuch   (4)

  

 
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