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Die Ordnung der Sterne über Como
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65 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

philosophie, zeiner, freundschaft, como, liebe

Die Ordnung der Sterne über Como

Monika Zeiner
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 06.03.2013
ISBN 9783351050009
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Freundschaft, dachte er, und er äußerte es einmal Marc gegenüber, ganz im allgemeinen, philosophischen Sinn, hält länger frisch als die Liebe. Freundschaft hat kein Verfallsdatum, muss nicht mit irgendwelchen Taschenspielertricks am Leben gehalten werden, Freundschaft stirbt nicht in der Zeit, sondern im Gegenteil, sie wächst noch darin.

 

Zum Inhalt:

Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?

Kurz bevor der Pianist Tom Holler mit seiner Band auf Italien-Tournee geht, trennt sich seine Frau von ihm. Voller Schwermut über sich und sein Leben lässt er dieses während der Zugfahrt Revue passieren und lässt uns, den Leser daran teilhaben. Er erinnert sich an seinen besten Freund Mark Baldur und seine beste Freundin und große, unerreichbare Liebe Betty Morgenthal.

 

Wir erfahren auf dieser Reise, warum er seine beiden besten Freunde gleichzeitig verlor. Was in einer Nacht in Como geschah und warum dieses Dreiergespann dann letztendlich auseinanderbrach. Aber wir hoffen auch mit Tom zusammen auf eine zweite Chance, wenn er Betty endlich in Neapel wieder treffen wird.

 

Meine Meinung:

Ich glaube mir ist es noch selten bei einem Roman so schwer gefallen ihn zu rezensieren. Am Anfang der Lektüre habe ich mich sehr schwer getan. Nicht nur mit der Geschichte um Tom, Mark und Betty sondern auch mit dem Schreibstil der Autorin. Sie liebt es, meiner Meinung nach endlos erscheinende Sätze zu schreiben, die ich wirklich oft mehrfach lesen musste um sie zu verstehen. Aber trotzdem muss ich sagen, nachdem ich ca. das erste Drittel des Buches gelesen hatte und mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde es immer leichter und besser und letztendlich muss ich sagen, es hat sich doch gelohnt durchzuhalten.

 

„Die Ordnung der Sterne über Como“ ist der Debütroman der Autorin Monika Zeiner und ich denke dass man nach diesem stimmungsgewaltigen Roman noch so einiges von ihr hören wird. Sie schreibt sehr philosophisch, was vielleicht nicht direkt jedermanns Sache ist, aber sie drückt dadurch auch die verschiedenen Stimmungen ganz großartig aus.

 

Wunderbar gefallen hat mir dabei auch der folgende Abschnitt:

„Wer bin ich, wenn sich niemand an mich erinnert? Werde ich einmal gewesen sein, wenn ich einmal nicht mehr bin? Werde ich existiert haben, wenn sich niemand meiner erinnert? Existiert nicht nur das, woran sich irgendjemand auf dieser Scheißwelt erinnert, das, was von irgendjemandem in die Krämerschubladen der Weltgeschichte hineingetan wird, und der Rest ist nicht geschehen?“

Solche Passagen haben mich persönlich immer wieder für die meiner Meinung nach etwas langatmigeren Passagen dazwischen entschädigt.

 

Fazit:

Ein bild- und stimmgewaltiger Roman mit viel Philosophie. Ein etwas anderer Debütroman von einer Autorin, von der wir bestimmt noch öfter lesen werden. Wenn er auch zeitweise nicht so ganz mein Fall war, so war er doch absolut lesenswert.

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Tags: philosophie   (1)

  

 

Umwege des Herzens
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

christl. roman, liebe, verlust, stiefkinder, tod

Umwege des Herzens

Deborah Raney , Angela Klein-Esselborn
Flexibler Einband: 313 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 15.02.2012
ISBN 9783765514968
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Douglas de Vore ist fassungslos, wie konnte das nur passieren. Ausgerechnet ihm, der bei der Feuerwehr in seinem Heimatort auch noch Kurse gab, zum Thema Kohlenmonoxidvergiftung, stirbt auf Thanksgiving seine Frau und seine kleine Tochter an ebendieser Vergiftung.
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Ganz Clayburn trauert mit Doug und seinen Kindern und die Bewohner der kleinen Stadt sind ebenso schockiert wie der junge Witwer. Wie soll Doug das nun nur alles schaffen, alleine mit 5 Kindern ohne Kaye. Seine Schwiegermutter greift ihm zwar unter die Arme wo sie nur kann aber z.T. reicht es hinten und vorne nicht.
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Auch Vicky Valdez, die Leiterin der ortsansässigen Kindertagesstätte hilft dem Witwer wo sie nur kann, immer wieder drückt sie mal ein Auge zu wenn er es nicht pünktlich schafft seine Kinder abzuholen. Und fährt sie auch mal selber zu ihm nach Hause. Als aus Freundschaft langsam mehr zu werden scheint, bleibt dies auch den Einwohnern von Clayburn nicht lange verborgen und schon beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Und auch die Schatten von Kaye und Rahel und Dougs Gefühle für sie hängen zwischen den beiden. Werden sie es trotz allem Gegenwind von innen und außen schaffen, so dass es eine gemeinsame Zukunft geben kann?
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Meine Meinung:
„Umwege des Herzens“ ist der Zweite, beim Brunnen Verlag in Deutschland, veröffentlichte Roman der Autorin Deborah Raney. Auch hier ist die Handlung wieder in der Kleinstadt Clayburn in Kansas angesiedelt, was mir sehr gut gefallen hat, da man einige Personen bereits aus ihrem ersten Buch „Die Nacht am Fluss“ kennt und sie so natürlich wunderbar zuordnen kann. Wohlgemerkt ist es allerdings nicht zwingend notwendig den ersten Roman zu lesen, es hat nur durch einige Nebencharaktere einen Wiedererkennungswert. Sehr schön auch die christliche Segmente die hier wieder ganz unaufdringlich eingeflochten werden. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für, so das es selbst nicht gläubige Menschen nicht stört.
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Das Buch ist toll geschrieben und nimmt vor allem in der zweiten Hälfte ordentlich Fahrt auf, was die Gefühlswelt der Protagonisten betrifft. Die Autorin beschreibt die Gefühle der Protagonisten so bildhaft, dass man wirklich denkt direkt dabei zu sein. Das gibt dem Buch eine Authenzität, als hätte man es selber erlebt. Ich als Leser war mir ehrlich gesagt nie sicher, wessen Meinung ich jetzt bin, der der Einwohner Clayburns, dabei bin ich doch eher ein Verfechter davon bin, das sich jeder um seinen eigenen Kram scheren soll, oder Dougs, obwohl ich persönlich auch immer wieder gedacht habe, es ist zu früh. Man ist bei dem Buch wirklich ständig hin und her gerissen und gerade das machte es so unglaublich interessant.
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Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das die Gefühlswelt wirklich hochkochen lässt. Man sollte es auf jedenfall lesen und obwohl es bereits der zweite Teil ist, der in Clayburn angesiedelt ist, auch wunderbar alleine zu lesen. Absolut lesens – und empfehlenswert.

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Tags: christl. roman, clayburn, kansas, liebe, trauer, verlust   (6)

  

 

Die Nacht am Fluss
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4 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, trauer, vergangenheit, gewalt, neuanfang

Die Nacht am Fluss

Deborah Raney , Friederike Gralle
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 06.09.2010
ISBN 9783765514616
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Während Leonie wieder einmal mitten in der Nacht für ihren gewalttätigen Freund Kevin seinen geliebten Hochprozentigen besorgt, wird sie mitsamt seinem Auto von einem fremden entführt. Als dieser sie wenig später laufen lässt sieht sie ihre Chance gekommen Kevin zu verlassen. Sie begibt sich auf eine lange abenteuerliche Reise von New York quer durch die USA und landet schließlich in Clayburn / Kansas. Dort lernt sie Wren und Bart kennen, in deren Pension sie erst einmal unterkommt. Schnell wachsen ihr das ältere Ehepaar genauso wie Trevor, der örtliche Zimmermann und Druckerei-Besitzer ans Herz. Doch kann sie hier wirklich ein neues Leben beginnen, aufgebaut auf dem Lügenkonstrukt das sie gesponnen hat um Kevin zu entkommen?
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Meine Meinung:
Die Nacht am Fluss ist das erste auf Deutsch erschienene Buch der Autorin Deborah Raney. Im christlichen Brunnen Verlag erschienen bin ich eigentlich davon ausgegangen, das der christliche Aspekt in diesem Buch mehr in den Vordergrund treten würde, ab er da wurde ich doch angenehm überrascht. Deborah Raney versteckt diese so geschickt im Text, dass sie kaum auffallen. Also ein Buch das auch für nicht so Gläubige Menschen oder jemand der sich eher daran stören könnte, hervorragend geeignet ist. Denn die Geschichte um Leonie und ihren Neuanfang ist einfach wunderbar geschrieben.
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Wunderbar alleine schon deshalb, weil es mir persönlich sehr gefallen hat, wie sie Leonie und ihre Zukunftsängste beschreibt. Aber auch die Tatsache das nicht nur Leonie sondern ebenso Trevor und Wren ihre Geheimnisse und eigenen Gespenster der Vergangenheit haben, die nach und nach aufgedeckt werden, machen ihre Protagonisten und somit das ganze Buch sehr glaubwürdig und menschlich.
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Fazit:
Ein wunderschöner Roman über Vertrauen und darüber, das wir lernen können auch die schlimmsten Fehler und Lügen zu verzeihen. Ich kann dieses Buch nur voll und ganz weiterempfehlen und von mir gibt es dafür wohlverdiente 5 Sterne. D 2. Roman der Autorin, „ Umwege des Herzens“, habe ich schon hier liegen und freue mich jetzt schon riesig darauf ihn zu lesen.

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Tags: gewalt, liebe, neuanfang, trauer, vergangenheit   (5)

  

 

Ashby House
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82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

spukhaus, england, horror, cornwall, turmzimmer

Ashby House

V. K. Ludewig
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei dtv, 17.02.2012
ISBN 9783423213516
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Im Januar 2004 kehrt die berühmte Fotografin Lucille Shalott, nach einem folgenschweren Unfall, ihrer Heimat Los Angeles den Rücken und zieht sich gemeinsam mit ihrer Schwester Laura, nach Ashby House, ein Landhaus in Cornwall / England zurück.
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Obwohl Laura sich anscheinend aufopferungsvoll um ihre, seit dem Unfall an den Rollstuhl gefesselte, Schwester kümmert, verbindet die beiden Schwestern eine regelrechte Hassliebe. Vor allem Laura scheint regelrecht darunter zu leiden, ihr Leben im ständigen Schatten ihrer berühmten Schwester zu fristen.
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Doch dann verschwindet Lucille plötzlich eines Tages spurlos und alles scheint darauf hinzudeuten, das sie im bis dato verschlossenen 2. Stockwerk des Hauses, verschwunden ist. Als Laura sich daraufhin gemeinsam mit ihrem Butler Steerpike auf die Suche in besagten Stock macht, scheint das Haus zum Leben zu erwachen und geht zum Gegenangriff über.
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Meine Meinung:
Ashby House ist der Debütroman des Autors V.K. Ludewig. Angesiedelt im Genre Krimi / Thriller hätte ich persönlich ihn doch eher in den Bereicht Fantasy / Horror platziert, da er dort eindeutig besser hinpasst.
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Mich persönlich könnte dieses Debüt leider nicht überzeugen, da er mir zeitweise auch zu sehr abdriftet. Die Thematik ist toll gewählt und man hätte daraus mit Sicherheit noch viel mehr machen können. Aber die seitenlangen Dialoge über Kunst und Schauspiel haben mir zeitweise wirklich die Lust am Lesen genommen. Dann wurde es wunderbar spannend und zwei Seiten weiter war die Spannung dadurch wieder raus. Für mich und wahrscheinlich auch jeden anderen Menschen der sich also nicht so sehr für Kunst interessiert und in diesem Bereich auch nicht so versiert ist, war das Buch dadurch stellenweise sehr langweilig und diese Szenen nahmen mir sogar fast die Lust am Weiterlesen.
Von mir gibt es für dieses Debüt leider nur zwei Sterne.

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Tags: debüt, horror, zeitreise   (3)

  

 

Das Mädchen auf den Klippen
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376 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

irland, liebe, familie, familiengeschichte, new york

Das Mädchen auf den Klippen

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.05.2012
ISBN 9783442477890
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt:
Nach einer Fehlgeburt verlässt die Bildhauerin Grania Ryan mit gebrochenem Herzen New York und ihren Freund Matt, und zieht sich zu ihren Eltern nach West Cork, Irland zurück, um dort zur Ruhe zu kommen.
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Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay sieht Grania ein Mädchen, barfuss und im Nachthemd, am Rand der Klippen stehen. Aus Sorge, die Kleine könnte von dem aufziehenden Sturm die Klippen runterstürzen, spricht sie das Kind an, woraufhin die Kleine wegläuft. Sie erfährt durch ihre Mutter dass das Kind Aurora heißt und im Nachbarhaus, Dunworley House wohnt. Aber gleichzeitig rät ihre Mutter ihr auch sich von der Familie des Mädchens fernzuhalten, da die Mitglieder der Familie Lisle den Ryans nichts als Ärger und Kummer einbringen.
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Nach und nach findet Grania heraus, welche dunklen Geheimnisse ihre und Auroras Familie verbindet. „Zwei Familien, die über Generationen eines verbindet – und eines trennt: die Liebe.“
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Meine Meinung:
„Das Mädchen auf den Klippen“ ist nach „Das Orchideenhaus“ der zweite Roman der Autorin Lucinda Riley. Zum Orchideenhaus merkt man hier doch schon eine deutliche Steigerung der Autorin. In diesem schreibt sie einfach schon viele lebendiger und der Spannungsbogen spannt sich wunderbar über die ganze Geschichte.
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Ich für meinen Teil muss ganz ehrlich sagen, hätte ich das Buch nicht bereits im Regal stehen gehabt, hätte ich es mir nach der Lektüre des Orchideenhauses nicht noch gekauft. Aber so hatte es einen Vorteil, ich ging mit nicht zu hohen Erwartungen an dieses Buch, und wurde dieses Mal wirklich nicht enttäuscht. Jetzt nach der Lektüre von „Das Mädchen auf den Klippen“ denke ich das ich mir auch ihr neues Buch, das im Mai 2013 erscheint, kaufen werde.
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Die Charaktere sind hier wunderbar gezeichnet. Vor allem Aurora die diese Geschichte ja erzählt habe ich als Leser direkt ins Herz geschlossen. Ebenso wie viele andere Charaktere aus der Familie Ryan und Isle, die in dieser sehr berührenden Geschichte vorkommen.
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Fazit:
Eine wunderbar berührende und mitreißende Geschichte der Autorin Lucinda Riley. Eine deutliche Verbesserung zum Orchideenhaus, so das man nun bereits mit Spannung auf ihr neues Buch warten kann. Von mir gibt es für diesen schönen Roman 4 Sterne.

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Tags: ballett, familiengeschichte, geheimnisse, irland, liebe, trauer   (6)

  

 

Die Wunschliste
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875 Bibliotheken, 7 Leser, 9 Gruppen, 117 Rezensionen

liebe, tod, wunschliste, liste, wünsche

Die Wunschliste

Jill Smolinski , Andrea Stumpf , Gabriele Werbeck
Fester Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 21.02.2007
ISBN 9783426662700
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

“Danke für die Hilfe, Coach. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.“ „Doch, hätten Sie“, sagte er mit einem ernsten Ausdruck auf dem sommersprossigen Gesicht. „Sie schaffen alles. Ich glaube an Sie. Vergessen Sie das nicht.“
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Zum Inhalt:
June Parker nimmt nach einem gemeinsamen Treffen bei den Weight Watchers die 24jährige Marissa Jones in ihrem Wagen mit, um sie nach Hause zu bringen. Doch auf dem Heimweg passiert ein Unfall bei dem Marissa ums Leben kommt. June verfällt daraufhin in eine tiefe Depression, weil sie sich selber die Schuld an Marissas Tod gibt.
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Ein halbes Jahr nach diesem schrecklichen Tag, trifft sie Marissas Bruder Troy am Grab seiner Schwester und erzählt ihm von einer Liste, das einzigste was sie von Marissa behalten hat, auf der seine Schwester 20 Dinge aufgeschrieben hat, die sie noch vor ihrem 25. Geburtstag erleben wollte. Zwei Dinge hat Marissa noch selber geschafft, 50 Kilo abzunehmen und sexy Schuhe zu tragen. Nun eröffnet June Troy, dass sie die Liste für seine Schwester zu Ende erledigen wird.
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Die ersten Dinge auf der Liste, wie z.B. „Küsse einen fremden Mann“ oder „In der Öffentlichkeit Eis essen“, sind noch einfach zu erledigen. Doch wie soll man mal so einfach „Jemandes Leben verändert“ oder einen „Buddy Fitch zahlen lassen“, den man einfach nirgendwo ausfindig machen kann?
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Meine Meinung:
Insgesamt hat Jill Smolinski mit „Die Wunschliste“ ein wunderschönes anrührendes Buch geschrieben. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und einem auch sofort symphatisch. Vor allem June hat mir sehr gut gefallen. Man merkt richtig in welchem Zwiespalt sie zeitweise steckt, wenn sie sich die Schuld an Marissas Tod gibt. Aber auch ihre Freunde sind einfach toll, jeder versucht ihr auf seine Art und Weise zu helfen und sie halten wahnsinnig zu ihr.
Sehr schön ist auch wie sie sich selber dann im Laufe des Romans entwickelt, ob es im Berufs- oder Alltagsleben ist. Vor allem auch als sie beginnt Verantwortung für Deedee zu übernehmen.
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Das Buch an sich hat mir wie gesagt gut gefallen, aber leider hat es mich auch sehr an Cecilia Aherns „P.S. Ich liebe Dich“ erinnert und dass hat mir dann eben nicht so gut gefallen. Deshalb gibt es für „Die Wunschliste“ von mir dann auch nur 4 Sterne.

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Tags: liebe, tod, trauer, wünsche   (4)

  

 

Donnerstags im Fetten Hecht
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61 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

weltreise, antarktis, mongolei, humor, roman

Donnerstags im Fetten Hecht

Stefan Nink
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783809026228
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Das geschieht euch ganz recht, dachte Siebeneisen, nach all dem, was ihr mir in den vergangenen Wochen zugemutet habt, geschieht euch das ganz recht. Er beschloss, die beiden da drüben in Oer-Erkenschwick mindestens zwei oder drei Tage zappeln zu lassen, bevor er sich wieder melden würde. Siebeneisen fühlte sich plötzlich wunderbar. Mein ist die Rache, dachte er und die Rache ist mein.
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Zum Inhalt:
Jeden Donnerstag trifft sich Siebeneisen mit seinen beiden Freunden Schatten und Wipperfürth im Fetten Hecht. Bis eines Tages Schatten zur Türe hereinkommt und den beiden Freunden eröffnet das er geerbt hat. Viel geerbt hat, sehr viel. Um genau zu sein 50 Millionen Euro. Doch die Sache hat einen Hacken. Das Geld wird nur an die Erben ausgezahlt wenn Schatten seine sieben Miterben findet. Denn nur wenn alle Sieben zustimmen und das Erbe annehmen bekommt auch jeder sein Geld.
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Doch wie soll jemand wie Schatten, der schon von ein paar Schritten außer Atem kommt, um die ganze Welt reisen um sieben Menschen ausfindig zu machen. Denn die verschiedenen Erben sind in aller Herren Länder verstreut. Es kommt wie es kommen muss, die beiden Freunde verbünden sich gegen Siebenstein, indem sie alle seine hervorragend zum Reisen geeigneten Eigenschaften aufzählen, und überreden ihn so sich auf die Suche nach den Erben zu begeben.
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Seine Suche führt Siebeneisen in die entlegensten Gegenden dieser Erde. Seine Suche beginnt im australischen Outback und endet letztendlich in China. Doch hätte Siebeneisen im Voraus gewusst, was da so alles auf ihn zukommen würde, hätte er diese Weltreise wahrscheinlich nicht angetreten.
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Meine Meinung:
Mit Donnertags im Fetten Hecht stellt Stefan Nink uns seinen Debüt-Roman vor. Ein Buch das sowohl sehr humorvoll ist, aber auch durchaus seine nachdenklichen Seiten hat. Mit wunderbar beschriebenen Protagonisten. Vor allem den Charakter Siebeneisen hatte ich persönlich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Vor allem da er mir spätestens nach dem ersten Stopp im australischen Outback schon wirklich leid tat. Was der arme Kerl aber im Laufe der Geschichte auch so alles über sich ergehen lassen muss.
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Was mir sehr gut gefallen hat, ist das man an der Beschreibung der einzelnen Länder und ihrer Sitten einfach merkt, das der Autor weiß wovon er schreibt, und auch schon vor Ort war und daher die dortigen Begebenheit zum Teil kennt. Ich persönlich denke es steckt wirklich viel Herzblut und auch Recherchearbeit in diesem Buch und das merkt man auch.
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Kritikpunkte waren für mich persönlich allerdings so einige Sachen die ständig wiederholt wurden. Das ist dann doch nicht so ganz mein Fall. Auch wurde das Buch leider an manchen Stellen etwas langatmig. Aber nichtsdestotrotz, es lässt sich insgesamt sehr gut lesen und ist mal etwas ganz anderes. Ein Buch das seine Leser mit auf Weltreise nimmt. Man hat wirklich das Gefühl mit Siebeneisen vor Ort zu sein.

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Tags: erben, humor, weltreise   (3)

  

 

Sturz ins Glück
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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

christl. literatur, texas, karen, sturz, pärie

Sturz ins Glück

Karen Witemeyer , Rebekka Jilg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.08.2012
ISBN 9783868273359
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

“Gott“, flüsterte Isabella endlich, „ich weiß, das du manchmal Ja und manchmal Nein sagst, aber diesmal musst du Ja sagen. Du musst Papa Gidyon gesund machen. Letztes Mal habe ich nur allein gebetet. Jetzt bete ich zusammen mit Miss Proctor. Also musst du zustimmen, weil wir zwei zu eins in der Überzahl sind. Amen.“

Zum Inhalt:
Obwohl sie in Cisco eine ausgezeichnete Anstellung als Lehrerin hat träumt Adelaide Proctor auch von der ganz großen Liebe. Doch dann fällt sie bei ihrer Jagd nach einem Ehemann ganz gewaltig auf die Nase. Kurzerhand nimmt sie eine Stelle als Hauslehrerin auf einer Schaffarm in Texas an.
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Auf der Schaffarm angekommen lernt sie ihre Schülerin Isabella kennen und deren Vater Gidyon Westcott kennen. Dieser kümmert sich seit dem Tod von Isabellas Mutter rührend um das Kind. Doch macht er sich auch große Sorgen um die Kleine, spricht sie doch seit dem Tod der Mutter kein Wort mehr. Aber vielleicht können ja die etwas unkonventionellen Methoden der neuen Hauslehrerin, Isabella wieder aus ihrem Schneckenhaus herauslocken, bevor sie sich gänzlich darin verkriecht. Und vielleicht bringt ihre aufgeweckte und fröhliche Art auch etwas Ablenkung in sein eigenes Leben, obwohl er sich die bei seiner ganzen Arbeit kaum leisten kann.
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Meine Meinung:
Wie viel Leid kann eine Kinderseele ertragen. Das war das erste woran ich denken musste als ich Isabella kennen lernen durfte. Wenn man ihrem Vater Gidyon Glauben schenkt, war Bella einmal ein fröhliches und aufgewecktes Kind. Doch nun, nach dem Tod der Mutter hat sich fast vollständig in sich zurückgezogen.
Ich für meinen Teil habe regelrecht mit Gidyon gelitten, wenn er sich Gedanken um Bella machte. Aber genauso habe ich mit ihm angefangen zu hoffen, als sie das erste Mal lachte.
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Dieser Roman ist so voller Gefühl geschrieben, das es einem einfach bei allen Protagonisten immer wieder so ging. Man weint und lacht mit ihnen. Die Geschichte ist mal unglaublich spannend und dann auch wieder ungeheuer romantisch und melancholisch, und bei diesen ganzen Gefühlen die auf einen als Leser einprasseln, hat man ständig das Gefühl, alles hautnah mit zu erleben. Vor allem da auch die Protagonisten niemals die Hoffnung aufgeben, sondern ist die Situation auch fast ausweglos immer noch einen neuen Funken Hoffnung aufbringen können.
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Fazit:
Sturz ins Glück ist wieder so ein Schmuckstückchen aus dem Francke Verlag, das man einfach nicht weglegen kann und mag, bevor man nicht die ganze Geschichte über die Protagonisten erfahren hat, und weiß alles kommt zu einem guten Ende. Ein Roman über die Liebe der Menschen, den Glauben zu Gott und die Hoffnung dass es auch in der dunkelsten Stunde immer irgendwo einen Lichtschein geben wird.

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Tags: christl. literatur, entführung, erbe, francke, liebe, texas, tod   (7)

  

 

Der Azteke
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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

historischer roman, azteken, eroberung, goldrausch, eroberer

Der Azteke

Gary Jennings , Werner Peterich
Flexibler Einband: 863 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 23.02.2012
ISBN 9783596165223
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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Galaxy Blues
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Galaxy Blues

Alison Goodman
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag
ISBN 9783473581818
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Rainbow Six
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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

thriller, action, bisher finde ich es einfach nur genial. es ist so realistisch wie man es bei nur wenigen büchern zu sagen vermag., waffen, realität

Rainbow Six

Tom Clancy
Fester Einband: 740 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 01.08.1998
ISBN 0399143904
Genre: Sonstiges

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Das Paradies der Schwerter
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fantasy

Das Paradies der Schwerter

Tobias O. Meissner
Flexibler Einband: 361 Seiten
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492265881
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Panama - Das Chaos infiltriert
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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

panama, reisen, lustig, auswanderer, reisetagebuch

Panama - Das Chaos infiltriert

Ricarda Peter
Flexibler Einband: 183 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag UG, 01.03.2012
ISBN 9783845901206
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

„Lass uns nach Panama gehen“, sagte Manu. Sie wusste sofort,
das bedeutete nichts Gutes. „Wo zum Teufel liegt denn Panama?“
„Mittelamerika!“
„Mittelamerika? Oh Gott, Sizilien für Arme.“
„Wir gehen in die Sonne.“
„Du leidest an einer unüberwindlichen Abneigung gegen
Temperaturen über 20 Grad.“…..
…..“Hörst du mir überhaupt zu? Panama wäre ein Leben am Limit
und dein Limit ist erreicht, wenn du rohen Kuchenteig isst.“
„Fantastisch, lass uns Sachen packen.“

Zum Inhalt:
Ricarda Peter beschließt mit ihrem Mann Manu nach Panama auszuwandern. In ihrem Reisetagebuch beschreibt sie auf manchmal humorvolle, manchmal nachdenkliche Art und Weise ihr erstes chaotisches Jahr in Panama.
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Sie schreibt über die Reise nach Panama, durch einige südamerikanische Länder, die unterschiedlicher zum Teil nicht sein könnten. Über den Straßenverkehr, der eigenen Regeln unterliegt. Über Busse, die dort halten, wo jemand am Straßenrand steht und winkt. Oder über Führerscheine die man einfach kaufen kann.
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Post zu bekommen ist ein Abenteuer, wenn sie denn dann überhaupt mal ankommt. Sie erzählt uns in ihrem Reisetagebuch über die Gefahr von Kokosnüssen erschlagen zu werden oder die Gefahr die die Tierwelt Panamas mit sich bringt.
Genauso erfahren wir aber auch, das ein fremdes Land, mit seiner fremdartigen Flora, Fauna und Kultur nicht immer nur Schönes, sondern durchaus auch Risiken wie Krankheiten oder Unfälle bringen kann.
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Meine Meinung:
Das Buch beginnt eigentlich sehr viel versprechend und im 1. Kapitel hat Ricarda Peters direkt die Lacher auf ihrer Seite. Aber leider kann sie diesen zu Anfang so hochgesetzten Level nicht halten. Ich muss sogar sagen, von Kapitel zu Kapitel wird dieses Buch leider immer schwächer. Nicht nur, das einen nach einigen Kapiteln die ständig wiederkehrenden Abschnittsanfänge über Koffein-, Schoko-, Alkoholeinheiten etc. ziemlich nerven, sondern auch das die Sätze immer kürzer werden, und das Buch einem dadurch nur noch wie aneinander gereihte Stichworte vorkommen.
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Ein paar schöne Stellen gab es durchaus in dem Buch. Einige humorvolle und auch etwas zum Nachdenken. Nur leider sind die sehr rar gesät. Und nachdem tollen lustigen Anfang wird das Buch wirklich zunehmend langweilig und man ist am Ende sogar froh, das man es geschafft hat und es nun zu Ende gelesen hat.
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Das Land Panama ist mit Sicherheit wunderschön und das lässt sie auch durchblicken, aber trotzdem fand ich es nicht so gut, das die z.T. sehr abfällig, fast sogar schon rassistisch über Land und Leute spricht. Man könnte auch schreiben, „die Einheimischen“ und „Urlauber“ oder „Auswanderer“ warum muss es heißen „die Schwarzen oder die Weißen“ oder noch abfälliger „Big Mama“ oder „das Braune im Anzug“, das stößt einem doch sehr bitter auf.
Diese Oberflächlichkeit, kann ich überhaupt nicht ab. Vor allem wenn man dann liest, dass diese Menschen letztendlich die sind, die in der Not helfen. Und die Nachbarn und Freunde, die ebenso zugezogen sind, schauen zu. kopfschüttel
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Auch habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wovon leben die beiden eigentlich. Sie ziehen ständig um – so oft, dass man bald gar nicht mehr durchblickt, wo sie gerade wohnen. Sie essen anscheinend ständig auswärts, gehen shoppen, und leben auch sonst nicht schlecht. Aber trotzdem gibt es ständig Gejammer über den Kontostand. So blauäugig kann doch kein Mensch sein, das man so in den Tag hineinlebt. Man hat wirklich das Gefühl, sie haben überhaupt nicht über irgendwelche Konsequenzen nachgedacht, und die Auswanderung auch nicht wirklich vorbereitet.

Fazit:
Ein Buch über das ich mich sehr gefreut habe, als ich es bekommen habe, weil es versprach sehr lustig zu werden. Während des Lesens musste ich aber leider feststellen, das es meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt hat. Ich kann es ehrlich gesagt, wenn überhaupt nur als anspruchslose Urlaubslektüre für zwischendurch empfehlen. Mir hat es leider nicht gefallen. 2 Sterne bekommt es auch nur, weil es ein paar rar gesäte lustige Stellen gab, und eine sehr schöne Stelle, die einem zum Nachdenken anregt.

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Tags: auswanderer, panama, reisetagebuch   (3)

  

 

Ein Lied aus der Vergangenheit
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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

afrika, sierra leone, liebe, bürgerkrieg, krankenhaus

Ein Lied aus der Vergangenheit

Aminatta Forna , Giovanni Bandini
Fester Einband: 650 Seiten
Erschienen bei DVA, 01.04.2012
ISBN 9783421045225
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Was die Menschen hier brauchen, ist nicht so sehr eine Therapie als vielmehr Hoffnung. Aber es muss eine realistische Hoffnung sein – so Attilas Warnung. Ich fall hin, ich steh wieder auf. Die Weißen, die Adrian getroffen hat, verachten solchen Fatalismus. Aber vielleicht ist er die Überlebensstrategie, die die Menschen hier entdeckt haben.
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Zum Inhalt:
Ein englischer Psychologe, der in Afrika Vergessen sucht –
Ein junger Chirurg, der Kriegswunden heilt und doch selbst traumatisiert ist –
Ein todkranker Patient, der sein Gewissen erleichtern will, aber die Wahrheit scheut –
und eine Frau, die ihrer aller Schicksal ist.
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Meine Meinung:
Ich habe mehrfach angefangen dieses Buch zu lesen, da es am Anfang sehr schwer und verworren geschrieben ist. Und ich muss sagen, mittlerweile bin ich so froh, dass ich auf den Rat einiger Mitleserinnen gehört habe, und weiter gelesen habe, denn man wird für den schwierigeren Einstieg, wirklich doppelt und dreifach entschädigt. Dieses Buch ist einfach wunderschön und sehr bewegend, wenn auch etwas schwierig zu lesen. Aber es lohnt sich auf jedenfall durchzuhalten.
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Wie heißt es im Klappentext: Ein bildkräftiges Epos voller Sprachmagie über gewöhnliche Menschen, die mit außergewöhnlichen Umständen kämpfen müssen; ein Roman über Freundschaft, Verständnis, Absolution und die Unauslöschbarkeit der Vergangenheit; über Reisen, Träume und Verluste und über die Macht der Liebe.
Was soll ich dazu noch mehr sagen, es trifft es wirklich auf den Punkt. Dieses Buch gehört eindeutig zu der Sorte, bei denen man am Ende sehnsüchtig über den Einband streicht und denkt, schade das es schon vorbei ist, weil man immer weiter hätte lesen können. Definitiv ein Buch das man so schnell nicht vergisst und noch lange darüber nachdenkt.

Fazit:
Ein wundervolles Buch, in dem man die Liebe zu Land und Leuten regelrecht fühlen kann. Absolut empfehlenswert.

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Tags: afrika, liebe, sierra leone, trauma, vergangenheit   (5)

  

 

Die Geliebte des Meisterspions
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(51)

94 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

frankreich, napoleon, england, liebe, spion

Die Geliebte des Meisterspions

Joanna Bourne , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Lyx, 01.05.2012
ISBN 9783802586767
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Annique Villiers berüchtigtste und gefährlichste Spionin Frankreichs, von allen nur "Füchsin" genannt, wird von ihrem Landsmann LeBlanc gefangen genommen. Dieser hat erfahren dass sie wichtige Kriegspläne Napoleons gegen die Briten in ihrem Besitz hat. In LeBlancs Kerker lernt sie den britischen Spion Robert Grey kennen. Mit ihm und seinem Freund Adrian gelingt ihr die Flucht. Doch kaum entkommen nimmt Grey Annique gefangen, da auch er die geheimen Pläne für die Briten in seinen Besitz bekommen möchte. Gemeinsam fliehen die drei Richtung Küste um nach England zu entkommen. Obwohl Robert Annique gefangen hält entbrennt zwischen den beiden eine tiefe Leidenschaft während die Schergen Napoleons ihnen immer dicht auf den Fersen bleiben. Wird ihre Liebe eine Zukunft haben oder ist sie von vornherein zum Scheitern verurteilt?

Meine Meinung:
Ein wunderschöner Roman im Stil der Romantic-History. Die Charaktere sind einem von Anfang an symphatisch und es gibt im Buch einige unvorhersehbare Wendungen, mit denen man beim besten Willen im Vorfeld nicht rechnet.
Einige Stellen im Buch sind zwar etwas unglaubwürdig, tun aber der Spannung dieses Romans keinen Abbruch. Die nötige Romantik ist ebenso vorhanden wie reichlich Spannung und Nervenkitzel und natürlich auch das wunderbare Happy End fehlt natürlich nicht.

Fazit:
Obwohl stellenweise etwas kitschig und unglaubwürdig, fühlte ich mich von dem Buch wunderbar unterhalten und konnte während dem lesen richtig schön abschalten, während ich mit den Protagonisten auf der Flucht war oder in London weilte. In meinen Augen auf jedenfall ein empfehlenswertes Buch. Natürlich immer vorausgesetzt, man mag solche Bücher. Für mich gibt es für dieses Buch die vollen 5 von 5 Sternen.

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Tags: annique villiers, london, napoleon, paris, robert grey, spionage   (6)

  

 

one night stand
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(16)

20 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

aids, angst, jugendbuch, drogen, alkohol

one night stand

Boris Pfeiffer
Flexibler Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 30.01.2008
ISBN 9783473583409
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Art ist seit einiger Zeit mit Jules zusammen. Als sie in der Walpurgisnacht nicht mit ihm und seinen Freunden feiern kann, sondern mit Ihren Schwestern auf eine Party gehen muß, macht er sich allein auf, zu seinen Freunden in den Mauerpark.
Dort trinkt und kifft er soviel, das er nicht mehr weiß was er tut. Er schläft mit Miro, einem völlig fremden Mann, ohne ein Kondom zu benutzen. Am nächsten Morgen ist Miro verschwunden und Art mit seinen Ängsten und seiner Panik völlig alleine.
Hat er sich mit Aids infiziert?
Und wie soll er das bloß Jules beibringen?

Meine Meinung:
Eine bewegende Geschichte, verpackt in einem Jugendroman, die das Thema Aids in den Köpfen der Menschen wieder etwas in den Vordergrund bringt.

Wir lernen Art kennen, der sich bei einem One Night Stand vielleicht mit Aids infiziert hat. Wir lernen aber auch die Vorurteile kennen, die sich zum Teil mittlerweile in den Köpfen der Gesellschaft festgesetzt haben, das Aids ja "nur" Menschen bekommen, die homosexuell oder drogenabhängig sind, oder die mit ständig wechselnden Partner ungeschützten Geschlechtsverkehr haben.
So lernen wir aber auch Basti kennen, der diesem Klischee überhaupt nicht entspricht, da er für seine Erkrankung überhaupt nichts kann.

In meinen Augen soll dieses Buch wachrütteln. Es soll uns vor Augen führen, das heutzutage jeder gefährdet ist, diese schreckliche Krankheit zu bekommen. Eine wunderbare Lektüre, die wir unseren Kindern zu Hand geben sollten, damit auch in ihren Köpfen dieses wichtige Thema nicht untergeht.

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Tags: aids, angst, jugendbuch, one night stand   (4)

  

 

Mörderisches Wiedersehen
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47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

heidelberg, wien, mord, koma, krimi

Mörderisches Wiedersehen

Olivia Meltz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei hansanord, 14.03.2012
ISBN 9783940873316
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Karin Rütter beauftragt die beiden Detektive Leah und Louis, die mittlerweile zusammen in Heidelberg eine Detektei aufgemacht haben, damit ihren Mann Maik, der anscheinend entführt wurde, zu finden. Maik Rütter ist ein angesehener Architekt, und der Verdacht fällt zuallererst auf einen seiner Kunden. Oder ist dem ganzen doch nicht so, und das ganze hängt mit einem Unglück zusammen, das vor fast 25 Jahren geschehen ist?

Zur gleichen Zeit ermittelt Jens Schröder, ein ehemaliger Kollege von Leah und Louis in einem Mord- und einem Selbstmordfall im Heidelberger Polizeikommisariat. Der Fall scheint eng mit dem Verschwinden von Maik Rütter zusammenzuhänge, deshalb arbeiten die drei Ermittler dann auch sehr eng zusammen. Sven in Heidelberg, während die Ermittlungen Leah und Louis bis nach Wien verschlagen. Dort kommt es dann in einer alten verlassenen Villa zum Showdown mit einem mörderischen Wiedersehen.

Meine Meinung:
Obwohl Leah und Louis der 2. Teil dieser Krimi-Reihe ist, muß ich doch sagen, das er sich auch ohne Kenntnis der Vorgeschichte sehr gut einzeln lesen lässt, obwohl es schon im Umfeld der beiden Protagonisten die ein oder andere Sache gab, die ich mir gewünscht hätte, das sie etwas näher beleuchtet wird. Man kommt durch sehr kurze Kapitel wunderbar in den Lesefluss, so dass man wirklich aufpassen muß, sonst hat man das Buch in einem Rutsch weggelesen.

Postiv fand ich persönlich auch, das die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, das gibt dem ganzen noch mehr Spannung. Leah und Louis sind ein herzerfrischendes Gespann, die sich gegenseitig wirklich hervorragend ergänzen. Vor allem wenn es zwischen den beiden zum verbalen Schlagabtausch kommt, muß man doch immer wieder schmunzeln.

Was ich wohl nicht so gut fand, war das die Gedanken der einzelnen Charaktere auch in wörtliche Rede gesetzt sind. Dadurch mußte man das ein oder andere Mal ein zweites Mal drüberlesen, damit man sieht: Oh, das denkt er ja nur.

Ansonsten wirklich ein meiner Meinung nach gelungenerTeil einer Krimi-Reihe, von der man gerne mehr lesen möchte.

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Tags: heidelberg, koma, leah und louis, mord, rache, vergewaltigung, wien   (7)

  

 

Seitenwechsel
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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

affäre, liebe, tim, hannes, köln

Seitenwechsel

Sabine Leipert
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 21.02.2012
ISBN 9783596191307
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Tim, Sportlehrer und Ex-Fußball-Profi, und Karina, Sport-Journalistin bei Kölns größter Tageszeitung, leben seit ca. drei Jahren zusammen und haben einen ebenso alten Sohn. Als Tim von einer Klassenfahrt nach Hause kommt, beichtet er Karina das er ein Verhältnis mit Sarah, der Französisch-Lehrerin begonnen hat. Für Karina bricht eine Welt zusammen, hat sie doch Tim zuliebe, mit ihren eigenen ständigen Affären und Eskapaden abgeschlossen. Nun steht sie plötzlich selber auf der anderen Seite.

Es kommt wie es kommen muß, die beiden trennen sich. Tim zieht mit Sarah zusammen und Karina beginnt eine Affäre mit ihrem Chef Hannes, und fängt sogar an mit ihm eine gemeinsame Zukunft zu planen. Doch gleichzeitig beginnt sie nachdem sie ja nun getrennt sind, eine Affäre mit Tim. Nun muß sie sich entscheiden, will sie Tim zurück, oder beginnt sie doch ein Neues Leben mit Hannes?

Meine Meinung:
Ein herzerfrischender Roman über die Liebe und den damit zeitweise verbunden Beziehungsstreß. Karina wächst einem trotz ihrer ganzen Fehler, die sie sich ja auch selber eingesteht schnell ans Herz. Aber genauso symphatisch fand ich die beiden Männer. Man kann sich eigentlich bis zum Ende nicht wirklich entscheiden, welcher der beiden einem nun lieber für Karina wäre. Der gesundheitsliebende, selbstkochende aber dafür immer noch etwas Kind gebliebene Tim, oder doch lieber der angehende Chefredakteur Hannes, der so von seiner Arbeit eingenommen wird, das er es ohne Karinas Hilfe noch nicht einmal schafft seine Wohnung einzurichten. Sie waren einfach beide auf ihre ganz eigene Art liebenswert.

Der Roman "Seitenwechsel" ist der dritte Teil der mittlerweile sogenannten "Karina-Trilogie". Mir persönlich hat er so gut gefallen, das ich mir die anderen wohl auch noch zulegen werde. Es hat einfach einen riesigen Spaß gemacht ihn zu lesen, vor allem auch, oder vllt gerade auch weil, die Protagonisten nicht perfekt sind, sondern ihre kleinen Fehler und Ecken und Kanten haben. Eben geradeso wie im wirklichen Leben.

Vielen lieben Dank auch an die Autorin Sabine Leipert, das ich diesen wunderbaren Roman im Rahmen einer Leserunde mitlesen durfte.

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Vom Liebesleben der Mondvögel
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47 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 25 Rezensionen

insekten, liebe, freundschaft, max, tod

Vom Liebesleben der Mondvögel

Elias Wagner
Fester Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 08.03.2012
ISBN 9783455403565
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Max ist fünfzehn. Seit seine Mutter vor einigen Jahren verschwunden ist, zieht er sich immer mehr in seine eigene Welt zurück. Er vertieft sich am liebsten den ganzen Tag in sein Lieblingsbuch „Wunderbare Insekten“ oder zieht sich auf die „Insel der Seligen“ auf dem See zurück. Doch zu Beginn der Sommerferien muß er dringenderen Problemen den Vorrang geben. Sein Freund Jakob brauch seine Hilfe, bei der Eroberung der Klassenkameradin Agnes und dem besten Freund muß man schließlich helfen.

Doch dann wäre da auch noch Max Vater. Der Architekt lebt ebenso wie Max in seiner eigenen Welt und seit kurzem hat er angefangen in regelrecht manischen Schüben die Bilder seiner Frau zu „übermalen“. Es scheint es geht nicht anders, Um sein eigenes Seelenheil wieder zu finden, muß Max an ein Tabu seiner Familie rühren, über das seit Jahren nicht gesprochen werden darf.

Meine Meinung:
Zu Anfang habe ich erst einmal recht schwer in die Geschichte hinein gefunden, da sie doch nicht so alltäglich geschrieben ist.
Die beiden Jungs fand ich ganz lustig und süß für ihr Alter und ehrlich gesagt auch typisch. Sie stellen so die beiden absoluten Gegensätze dar, die es während der Pubertät gibt. Der eine (Jakob) schon total interessiert an Mädchen, und den anderen (Max) interessieren sie momentan noch überhaupt nicht.
Die Geschichte um Max und seinen Vater war da schon von ganz anderem Kaliber. Der Mann scheint wirkliche Probleme zu haben. Das einzige was die beiden anscheinend nur zu verbinden scheint, ist ihre Leidenschaft für gutes und reichliches Essen. Ansonsten kommt es mir vor, das sich jeder der beiden nur um sich kümmert, wobei Max ja wenigstens noch zu versuchen scheint, zu seinem Vater durchzudringen.

Allerdings fand ich persönlich das es mir alles etwas zu emotionslos geschrieben war. Die Beziehung der beiden bessert sich zwar im Laufe der Geschichte, aber wirklich Emotionen kommen hier genauso wie in späteren Beschreibungen über Max 1. große Liebe nicht auf.
Auch haben mich persönlich die ganzen lat. Begriffe sehr gestört. Für jemanden der keine Latein kann, wovon man will man eine breite Leserschaft ansprechen erst einmal ausgehen sollte, waren sie einfach nur unnütz und nervig. Auch gab es mir zu oft Wiederholungen. Diese weggelassen und dabei bei den Emotionen nicht ganz so gespart, und das Buch hätte wesentlich mehr hergemacht.

Alles in allem eine ganz nette Lektüre für zwischendurch oder als Urlaubslektüre, aber nicht wirklich anspruchsvoll.

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Tags: gegenwartsliteratur, insekten, jakob, liebe, max, starnberger see, trauerbewältigung   (7)

  

 

Smaragdjungfer
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(40)

50 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

krimi, wilhelmshaven, menschenhandel, mord, smaragdjungfer

Smaragdjungfer

Mara Laue
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Sutton, 01.08.2011
ISBN 9783866808706
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Vor 16 Monaten wurde Kriminalkommissarin Paula Rauwolf im Dienst angeschossen und schwer verletzt, physisch wie auch psychisch, da bei dem damaligen Schußwechsel auch ihr Kollege und Lebensgefährte ums Leben kam. Nun kehrt sie an ihren Arbeitsplatz in Wilhelmshaven zurück, doch das scheint einigen Kollegen ein Dorn im Auge zu sein, die - trotz Paulas erwiesener Unschuld - immer noch der Meinung das sie schuld an Christophers Tod ist. Vom ersten Augenblick an,ist sie z.T. niederträchtigsten Mobbingattacken ausgesetzt.
Und dann wäre da noch ihr neuer Kollege Lukas Rambacher, der ihr mehr als nur auf die Nerven geht, weil er anscheinend die Korrektheit in Person zu sein scheint. Und ausgerechnet der soll mit ihr zusammen nun einen Mordfall aufklären.

Als die beiden am Tatort ankommen finden sie dort die Hostess Jasmin Stojanovic - auch bekannt als "Smaragdjungfer" - erstochen vor. Doch der Fall scheint eindeutig zu sein, da die als erste am Tatort eintreffenden Beamten den Nachtclubbesitzer Jerome Kastor in der Wohnung erwischen, besudelt mit dem Blut der Toten wie er anscheinend gerade ihren Schmuck durchsucht hat.

Doch noch nicht ganz mit ihm im Verhörzimmer, müssen sie Herrn Kastor wieder laufen lassen. "Mangel an Indizien, ermitteln Sie in eine andere Richtung!" gibt ihnen der Staatsanwalt zu verstehen. Wer hält da seine schützende Hand über den Verdächtigen? Trotz der Weisung von oben will Paula das unbedingt herausfinden, ob mit oder ohne Lukas Rambacher, das ist ihr ziemlich egal.

Als sie dann auch noch herausfindet, das Jerome Kastor Verbindungen zum mächtigen Reedereibesitzer Witold Graf hat, scheint der Fall immer klarer zu werden, da es über Graf schon lange Gerüchte gibt, in zwielichtige Geschäfte verstrickt zu sein.
Als die beiden Ermittler dann aber Graf unter Kastor zu nahe kommen, wird es mehr als nur brenzlig für Paula und Lukas.

Meine Meinung:
Anfangs war ich entsetzt wie eiskalt sich Paula gegenüber ihren Kollegen und allen anderen Menschen gibt. Regelrecht kaltschnäuzig blafft sie jeden an. Und auch mit ihrem neuen Kollegen, der ja mit ihrer ganzen Vergangenheit nun wirklich nichts zu tun hat behandelt sie meiner Meinung nach sehr mies.

Aber irgendwann merkt man nach und nach das unter dieser mehr als rauhen Schale ein Mensch sitzt, der sehr tief verletzt worden ist, und dadurch jegliches Vertrauen in seine Umwelt und seine Mitmenschen verloren hat.
Schön passt zu diesem Zustand Paulas auch das was ihr Psychiater ihr auf den Weg gibt:
"Wenn man jemandem vertraut, geht man immer ein Risiko ein. Aber ohne dieses Risiko verschenken wir unzählige Gelegenheiten nicht nur für Freundschaft, sondern gerade auch für Liebe."

Mara Laue ist mit diesem Buch wirklich ein toller Krimi gelungen, auch wenn ich anfangs mit der Protagonistin überhaupt nicht warm wurde, muß ich doch sagen, das es mit jeder Seite besser wurde. Mittlerweile bin ich der Meinung, das ich unbedingt mehr von Paula lesen möchte, wie sie sich entwickelt und auch an sich selber arbeitet, während sie auf einer neuen Dienststelle den Neuanfang wagt.

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Tags: hostess, jerome kastor, krimi, krimi, lukas rambacher, mord, paula rauwolf, paula rauwolf, sigurd fischer, smaragd, spannung, spannung, thriller, wilhelmshafen, wilhelmshaven   (15)

  

 

Das Mysterium der Zeit
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(17)

40 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

zeit, aristoteles, platon, kastraten, galilei

Das Mysterium der Zeit

Rita Monaldi , Francesco Sorti , Annette Kopetzki
Fester Einband: 859 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 15.11.2011
ISBN 9783351033736
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
November 1646. Ein sonderbares Grüppchen von Kastraten, Gelehrten und Korsaren rettet sich nach einem Schiffbruch auf die Insel Gorgona im Toskanischen Meer. Der Fund einer lateinischen Handschrift versetzt dort die Gelehrten in helle Aufregung, prangert sie doch bedeutende Werke der Klassik als lächerliche Fälschungen an. In komischer Verzweiflung irren die Schiffbrüchigen nun über das gottverlassene Eiland, die einen auf der Jagd nach Wildkatzen und Fledermäusen, um ihre leeren Mägen zu füllen, die anderen besessen von der Aussicht auf weitere Manuskriptfunde, die sich auch prompt einstellen - und Unerhörtes offenbaren.

Meine Meinung:
Ich persönliche denke das ich mir über diese Buch keine wirkliche Meinung bilden kann, das es sich mir von Anfang bis Ende nicht wirklich erschlossen hat. Als ich das Buch ganz am Anfang in Händen hielt, war ich begeistert, weil ich davon ausgegangen bin, damit einen richtig dicken historischen Schmöcker a la "Die Säulen der Erde" u.ä. in Händen zu halten. Aber zumindest für mich leider, wurde ich in dieser Hinsicht bitter enttäuscht.

Die reine historische Geschichte um die Reisegruppe kommt mir persönlich leider viel zu kurz. Und mit den endlos langen Dialogen und Diskorsi um die Philosophen konnte ich leider überhaupt nichts anfangen. Ich bin leider mit völlig falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, weshalb dann halt auch meiner Enttäuschung dementsprechend groß war, und das Buch für mich persönlich ein absoluter Flop war, da ich mich regelrecht durch gequält habe.

Für Menschen die mit diesen ganzen Philosphen mehr anfangen können, und sich dafür interessieren ist es bestimmt ein tolles Buch, vor allem da es wie schon der riesige Anhang zeigt wirklich sehr gut recherchiert ist. Nur gehöre ich nicht zu dieser ausgewählten Klientel.

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Tags: atto von melani, gorgona, historisch, kastraten, korsaren, philosophen   (6)

  

 

Toter geht's nicht
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(74)

111 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 45 Rezensionen

krimi, mord, henning bröhmann, vogelsberg, humor

Toter geht's nicht

Dietrich Faber
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 01.11.2011
ISBN 9783862520244
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann wird zum einem Faschingsumzug im hessischen Vogelsberg gerufen. Ein Mann - verkleidet als Tod - wurde erschlagen. Nun muss Bröhmann, der eigentlich viel lieber eine ruhige Kugel schiebt, mit seinen Kollegen die Ermittlungen aufnehmen. Das passt ihm so gar nicht, überschlagen sich doch auch bei ihm zuhause plötzlich die Ereignisse. Franziska, seine Frau, nimmt sich ausgerechnet jetzt eine Auszeit, packt ihre Koffer und verlässt die Familie erst einmal bis auf weiteres.
Henning ist daraufhin leicht überfordert, muss er sich doch jetzt um den fünfjährigen Laurin, seine schwer pubertierende 14 jährige Tochter Melina und Hund Berlusconi kümmern. Zusätzlich Frondienste im Kindergarten „Schlumpfloch“ leisten und auch noch gleichzeitig die Ermittlungen führen. Und dann fällt zu allem Überfluss auch noch seine rechte Hand Markus Meirich aus.
Die Ermittlungen führen in nicht nur in die mittelhessische Faschingskultur, sondern auch zu dem Stimmungsmusiker Herr Bärth, der mit dem schlüpfrigen Schlager „Lass uns fummeln, Pummel!“, vor einigen Jahren zu sehr zweifelhaftem Ruhm gelangt ist, über ein Verhör in einer Feng-Shui-Sauna und einigen jahrelang totgeschwiegenen Schweinereien zu einem überraschenden Finale.

Meine Meinung:
Henning Bröhmann ist mir auf Anhieb symphatisch. Er kommt einfach sehr authentisch rüber, weil er halt nicht so perfekt ist. Man merkt allerdings schnell das er nicht mit Leib und Seele Polizist ist, was aber der Geschichte an sich keinen Abbruch tut. Auch seine leicht schusselige Art bzw. das er zeitweise bei allem die Ruhe weg hat, passt einfach.
Im Großen und Ganzen muß ich allerdings sagen, war es mir von allem etwas zu wenig. Es war, zumindest für mich persönlich, nicht wirklich lustig.Und die Krimihandlung kam mir auch viel zu kurz. Ich mag es zwar durchaus, wenn das persönliche Umfeld der Protagonisten beschrieben wird. Aber hier kam mir dann doch zuviel Persönliches und zu wenig über den Fall vor. Wirklich ermittelt wird fast nur im letzten Teil des Buches, da geht es dann mal kurzzeitig hopplahopp, bis der Fall soweit geklärt ist, und das wars dann leider auch schon.
Lesen ließ sich das Buch wirklich ansonsten sehr leicht, man liest es einfach so zwischendurch weg. Das ideale Buch für den Urlaub oder einfach mal so zwischendurch.

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Tags: berlusconi, familie, fasching, henning bröhmann, krimi, mord   (6)

  

 

Das Orchideenhaus
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(322)

598 Bibliotheken, 14 Leser, 5 Gruppen, 92 Rezensionen

liebe, england, thailand, orchideen, familie

Das Orchideenhaus

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 538 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 29.04.2011
ISBN 9783442475544
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Zum Inhalt:
Nach einem schweren Schicksalsschlag flüchtet die berühmte Pianistin Julia Forrester aus ihrem Haus an der Coté Azur, zur ihrer Schwester Alicia nach Norfolk. Einige Monate später beschließt Alicia ihre Schwester mit zu einer Auktion nach Wharton Park zu nehmen, um sie ein wenig aus ihrer Lethargie zu reißen. Wharton Park ist Julia noch in guter Erinnerung, verbrachte sie doch als junges Mädchen fast jede freie Minute bei ihrem Großvater, der als Gärtner im Gewächshaus des Anwesens arbeitete.
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In Wharton Park trifft sie den ehemaligen Besitzer Kit Crawford, den sie noch aus ihrer Kindheit kennt. Er bringt ihr einige Tage später ein Tagebuch vorbei, das ihrem Großvater Bill gehörte. Da Julia es nicht über sich bringt, das Tagebuch zu lesen, fährt sie damit zu ihrer Großmutter Elsie, die sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Elsie erzählt ihr daraufhin die Geschichte und einige langgehütete Geheimnisse, über Wharton Park und seine Bewohner die ihre Kreise bis in die heutige Zeit ziehen und Julias Leben für immer verändern werden.
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Meine Meinung:
Nachdem das Buch schon längere Zeit in meinem Bücherregal stand, habe ich es nun endlich im Rahmen einer gemeinsamen Leserunde zur Hand genommen. Das Orchideenhaus ist der erste Roman, der Autorin Lucinda Riley. Das Buch an sich ließ sich recht flüssig lesen, da auch die Kapitel nicht allzu lang gehalten sind. Dennoch war das Buch an sich eher enttäuschend für mich.
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Ich persönlich hätte lieber das ein oder andere Familiengeheimnis weniger in diesem Buch gehabt, und dafür an anderer Stelle lieber etwas ausführlicher über manche Begebenheiten gelesen. Es muss in einer Familiengeschichte ja nicht gleich jeder ein Geheimnis haben. Und so wichtige Passagen, wie eine jahrelange Gefangenschaft, sollten nicht in wenigen Sätzen abgehandelt werden.
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Die Charaktere waren z.T. entweder sehr symphatisch so das man mit Ihnen litt oder aber so oberflächlich, das man sie regelrecht gehasst hat. Wobei auch da, meiner Meinung nach einige Hauptpersonen viel zu kurz kamen.
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Fazit:
Ein Buch von dem ich mir definitiv mehr versprochen hatte. Zwar im Großen und Ganzen leicht zu lesen, aber dadurch dass es zeitweise sehr oberflächlich geschrieben ist, und manche Protagonisten zu wenig Gefühl zeigen, doch auch zeitweise etwas langatmig. Ich habe Lucinda Riley´s 2. Roman, „Das Mädchen auf den Klippen“ auch noch im Regal stehen, und hoffe einfach mal, das dieser besser ist.

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Tags: 2. weltkrieg, adoption, england, familiengeheimnis, gefangenschaft, thailand   (6)

  

 

Wintermoor
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(30)

48 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 19 Rezensionen

moor, england, geheimnis, grace, cottage

Wintermoor

Sara Foster , Judith Schwaab
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.11.2011
ISBN 9783499257308
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Grace kehrt mit ihrer kleinen Tochter Milie, ein Jahr nachdem ihr Mann hier spurlos im Moor verschwand, nach North Yorkshire zurück. Während sie versucht die Nachlass von Adams Familie für Millie durch zu sehen, sucht sie gleichzeitig auch nach Antworten um mehr über Adams Verschwinden zu erfahren. Doch nirgendwo scheint sie wirklich welche zu finden, sondern sie bekommt mehr und mehr das Gefühl die Menschen die sie trifft verbergen etwas vor ihr. Genauso wie der hilfsbereite aber doch sehr verschlossene Handwerker Ben. Welches Geheimnis verbirgt er vor ihr? Und wieweit werden so einige der Dorfbewohner gehen, um sie von der Wahrheit abzuhalten?

Mein Fazit:
Sara Foster schafft es eindrucksvoll ohne die Beschreibung von blutiger Gewalt einen durchweg spannenden und auch düsteren Kriminalroman vorzulegen. Sie beschreibt das Moor bei Nebel und Schnee so lebendig, das man wirklich fast glaubt, man stehe mittendrin.
Die Spannung hält sich wirklich vom Anfang bis zum Ende, ohne langatmige Passagen wo man denkt - man wird es langsam noch mal spannend.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, vor allem auch Lesern die sonst eher keine Krimis lesen, weil sie ihnen zu blutig oder grausam sind.

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Tags: ben, cottage, familie, geheimnisse, grace, millie, moor, mord, north yorkshire   (9)

  

 

Schoßgebete
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(206)

358 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 58 Rezensionen

sex, tod, therapie, ehe, unfall

Schoßgebete

Charlotte Roche
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2011
ISBN 9783492054201
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
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