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Dornenkuss
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(204)

533 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, italien, colin, ellie, fantasy

Dornenkuss

Bettina Belitz
Fester Einband: 816 Seiten
Erschienen bei script5, 01.11.2011
ISBN 9783839001233
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags: schwachsinn   (1)

  

 

Where Angels Fear to Tread
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(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

italien

Where Angels Fear to Tread

E. M. Forster
Flexibler Einband: 117 Seiten
Erschienen bei Dover Pubns, 04.11.1993
ISBN 0486277917
Genre: Sonstiges

Rezension:

Forsters Buch über eine Familie, die mit dem italienischen Leben quasi in Konflikt kommt (aber eher aktiv, meine ich), ist angeblich ein "Klassiker". Ich weiß zwar nicht genau, wie "Klassiker" allgemein definiert wird und mag jetzt nicht nachschauen, aber ich vermute, dass in dieser Sache auch so etwas steckt wie "einen Mehrwert haben, z.B. indem man auch in späteren Jahren noch etwas daraus lernen kann, moralisch gesehen zum Beispiel" (an dieser Stelle könnte man sich natürlich fragen, wie das z.B. aus Fontane zutreffen könnte, aber so gern ich es jetzt machen würde, gehört es hier wohl nicht hin).
Bei "Where Angels Fear to Tread" finde ich so oder so nichts dergleichen: Das Buch hat keine Aussage, die Geschichte ist langweilig und die Charaktere platt, ihre Handlungen sind absolut irrational.
Zur Handlung an dieser Stelle besser nicht mehr, denn davon steckt nicht wirklich viel in diesem Buch.
Und das schlimmste: Wo (laut Rückseite) angeblich dem "italienischen Lebensgefühl" Ausruck verliehen wird und man angeblich merken soll, wie sehr der Autor doch Italien mag und sich damit auskennt, findet man in diesem Buch Anfeindungen gegen Italien, die selbst für den humorvollsten Menschen nur noch ärgerlich sein können. Deutsche tauchen in diesem Buch dagegen nicht auf (was kein Negativpunkt ist), aber dennoch wird fleißig über sie hergezogen. Wie war das? Italiener sind vulgär, barbarisch und stinken, Deutsche sind ebenso barbarisch, häßlich und haben sowieso keine Kultur. So meint es jedenfalls E.M. Forster (der sich, weil er Brite ist, anscheinend am liebsten selbst heiraten würde).
Ich fand das nur noch peinlich und musste mich mehr als einmal fragen, was an diesem xenophoben Quatsch toll sein soll (wobei ich wohl die letzte bin, die solche Sachen nicht mit Humor nimmt - gesetzt, sie sind intelligent gemacht).
Dieses Buch ist somit ein grandioses Beispiel ... dafür, wie man es nicht machen soll. Ich habe vor kurzem ein gelungenes Vorwort von Kate Mosse (Moderatorin beim BBC) zu einem Buch gelesen. Sie schreibt u.a., dass man sog. "klassischen" Büchern vieles vergeben würde, weil sie eben als "klassisch" gehandelt werden. - Stimmt. Deswegen wahrscheinlich auch die teilweisen, guten Kommentare zu diesem Buch. Ich dagegen werde nicht auf diesen Zug aufspringen und muss folglich festhalten: Das Buch lohnt sich nicht im mindesten. Die Geschichte ist belanglos, die Charaktere platt und ohne Weiterentwicklung, die Art, wie erzählt wird - um Forster selbst zu zitieren schlichtweg 'vulgär', s.o. (das Wort taucht mindestens zehnmal im Buch auf, denn die Charaktere müssen natürlich immer betonen, wie privilegiert sie sind, während andere sich mental noch in der Steinzeit befinden).
Gut, einen Verriss war es wert, mehr aber auch nicht.

  (19)
Tags: italien   (1)

  

 

Der Sternenschwur
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(4)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

abenteurer, rollenspiel, fantasy, final fantasy

Der Sternenschwur

Koaru Iriyama-Gürtler , Stephan Gürtler , Miyabi Hasegawa
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Panini, 15.11.2006
ISBN 9783833214561
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

"Der Sternenschwur" ist die Fortsetzung zum ersten Band der Final-Fantasy-XI-Reihe, "Das Lied des Sturms". Genannten Vorgänger sollte man auf jeden Fall gelesen haben, bevor man den "Sternenschwur" liest, denn die Bücher bauen nahtlos aufeinander auf. Auch dieser Band wurde von der japnischen Autorin Miyabi Hasegawa geschrieben und liegt hier erstmals in deutscher Übersetzung beim Verlag Panini vor.

Es handelt sich hierbei zudem nicht um eine eigenständige Romanreihe, sondern um Bücher zu einem sog. MMORPG (Internet-Rollenspiel) namens Final Fantasy XI. Die Spiele aus dieser Reihe sind in der Regel für ihre ansprechende und spannende Handlung, sowie überzeugende Charaktere bekannt.
Ob die Bücher es schaffen, die Atmosphäre benannten Spieles einzufangen? Nun...

Leider habe ich damals, als diese Reihe neu auf den Markt kam, direkt drei der Bücher gekauft, ohne überhaupt zu wissen, wie gut die Reihe ist.
Hätte ich es doch nicht gemacht...aber was schon gekauft ist, will schließlich doch gelesen werden.

Die Handlung ist schnell wiedergegeben: Wie schon im ersten Buch ist der Charakter "Al" mit einer Gruppe von Abenteurern unterwegs, um zu verhindern, dass dem Lande Vana'diel übel gesinnte Kräfte das Land mit Krieg überziehen und erlebt...allerhand. Oder in anderen Worten: Besonders viel Handlung ist nicht vorhanden - die Helden ziehen bloß durch die Gegend und erledigen allerhand Missionen, die nichts zum Voranschreiten der Handlung beitragen, wenn sie sich nicht gerade wie Kleinkinder streiten. Vom heranziehenden Krieg bemerkt man kaum etwas - er scheint (obwohl es sich dabei ja um den Anlass der Reise der Protagonisten handelt) vielmehr kaum eine Rolle zu spielen. Stattdessen füllt die Autorin das Buch mit unzusammenhängenden Nebenhandlungen: Die Helden werden u.a. nachts mehrmals überfallen, kämpfen gegen ein Geisterschiff und treffen neue Gefährten.

Eine Art roten Faden habe ich folglich noch nicht finden können, aber ich verspreche, dass ich mich demnächst bemühen werde, anstatt hier bissige Kommentare zu schreiben. Ehrlich.

Man sollte außerdem wirklich nicht mit allzu viel Anspruch an dieses Buch herangehen, was ich eigentlich bereits gelernt haben müsste. Da ich jetzt von meinen Hoffnungen kuriert bin, werde ich es vielleicht schaffen, den Folgeband einigermaßen nüchtern zu betrachten, sollte ich ihn denn je lesen.

Die kaum vorhandene Handlung des Buches ist platt wie eine Flunder, die Charaktere ebenso und alle Geschehnisse sind fast zu 100% vorhersehbar.
Der Schreibstil ist...furchtbar, schlichtweg grauenhaft und saugt das letzte Bisschen Atmosphäre aus der ohnehin leicht holperigen Geschichte. Groschenromane sind besser geschrieben, als das. Um es zu verdeutlichen: Die Autorin neigt dazu, Hauptsatz um Hauptsatz einander zu reihen, was sich sehr störend auf den Lesefluss auswirkt. Im Vergleich zum ersten Buch hat sich dies zwar ein wenig gebessert, aber die meisten Makel verbleiben dennoch. Ich habe es nicht geschafft, auch nur ansatzweise mit den Charakteren mitzufiebern, denn sie wirken plastisch und farblos, lassen kaum Eigenschaften erkennen. Was treibt die Protagonisten zu ihrem Handeln? Welche Erlebnisse haben sie geprägt? Was denken sie überhaupt? Über all das erfährt man - einmal abgesehen von den naiv wirkenden Gedanken Als - leider gar nichts.

Einige wenige Stellen im Buch sind zwar nett zu lesen und brachten mich wider Erwartens immerhin leicht zum Schmunzeln, aber die platten Charaktere, naiven Dialoge etc. schaffen es schnell, eventuelle Spannung wieder zunichte zu machen.

Wer also etwas anspruchsvolles lesen will, sollte bloß die Finger hiervon lassen; manche Kinderbücher sind besser geschrieben und weisen überzeugendere Charaktere auf.
Manch ein Grundschüler könnte die Gedanken der Hauptcharaktere in den FFXI-Büchern sicher nachvollziehen, vorrausgesetzt, dieser ist noch ein wenig naiv...

Etwas sollte man jedoch positiv erwähnen - und zwar wären das die Illustrationen auf den ersten Seiten des Buches, die die handelnden Charaktere in stimmigen Zeichnungen und zudem Farbe vorstellen. Es ist natürlich lobenswert, dass der Verlag Panini sich um eine ansprechende Gestaltung des Buches bemüht hat, aber dessen schwachen Inhalt können die ansonsten schönen Zeichnungen leider nicht hinwegtäuschen.

Fazit: Es scheint mittlerweile unzählige Fortsetzungen hierzu zu geben. Da stellt sich mir die Frage: Wer liest das alles? Die Auswahl an Fantasy-Büchern ist groß, also kann man sich getrost nach etwas anderem umsehen.
Wer unbedingt etwas zu den Final-Fantasy-Spielen lesen will, findet mit Sicherheit Fanfictions im Internet, die besser geschrieben und nicht solch eine Enttäuschung wie diese Bücher sind. Gerade, wenn man die Spiele kennt, sollte die Enttäuschung vorprogrammiert sein, denn von der erstklassigen Atmosphäre der Spiele ist hier leider nichts vorhanden: Während man während des Spielens mit den Charakteren mitleidet und mitfiebert, blättert man hier höchstens gelangweilt von einer Seite zur nächsten und fragt sich, wann man denn endlich am Ende anlangt. Manchmal können 300 Seiten wirklich doppelt so dick erscheinen.

Zum Schluss noch eine Leseprobe entnommen aus dem Prolog des Buches:

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Es war eine windstille Nacht.
Al und seine Kameraden befanden sich auf einer Oase, einer grünen Insel, die in dem weißen Sandmeer der Valkurm-Dünen schwebte. Sie lagerten auf einem kleinen Hügel, auf dem vereinzelt dornige Pflanzen wuchsen.
Der Himmel schien ganz nah zu sein. Kein Mond leuchtete, aber zahllose Sterne funkelten da oben. Ein klirrend kalter, klarer Himmel.
Al, der zum Himmel aufblickte, durchlief ein kurzes Zittern.
Das Sandmeer konnte die Hitze nicht speichern. Sobald die Sonne untergegangen war, sank die Temperatur ins Bodenlose. Im Norden des Kontinents war es noch Spätsommer, doch wenn man die Nacht in der Wüste verbrachte, schien es bereits Winter zu sein.
Bibbernd vor Kälte rückte Al ein bisschen näher ans Feuer, das rot aufloderte.

„Ist dir kalt?“
Bei dieser Frage hob Al seinen Kopf.
Ein junger Mann mit schmalem Gesicht, langgezogenen Ohren und silberfarbenem Haar blickte ihn von der anderen Seite des Feuers her an.
„Ein bisschen.“ Nachdem Al das zugegeben hatte, schämte er sich. Ich bin doch ein Abenteurer – und noch dazu ein Kämpfer. Warum jammere ich dann herum wie ein Schwächling?
Der Schwertkämpfer vom Stamm Elvaan, der ihm gegenüber saß, verzog dagegen keine Miene. Vor dem dunklen Hintergrund leuchtete sein vom Feuer angestrahltes Gesicht so klar wie die Sterne am tiefschwarzen Himmel.
Während er den Schwertkämpfer Jed verstohlen betrachtete, stieß Al einen leisen Seufzer aus.
„Lass deine Hände nicht auskühlen!“ Wieder eine von Jeds knappen Bemerkungen.

Hastig schob Al seine Hände an den Körper, mit denen er sich links und rechts auf den Boden gestützt hatte. Der kalte Dandvoden hatte ihnen jegliche Wärme geraubt, sie fühlten sich steif an. Al legte die Hände zusammen und blies seinen warmen Atem darauf. Dann rieb er sie aneinander und wärmte sie am Feuer.
Er betrachtete Jed, der seine Hände gefaltet hatte, als ob er sie einpacken wollte.
Es war einer jener Momente, an denen Al sein Langschwert, das er an der Hüfte trug, sinnlos vorkam. Er hatte immer noch nicht genug Übung. Obwohl bereits ein Monat vergangen war, seit er als Abenteurer lebte.
Während er in das lodernde Feuer blickte, tauchten in den Flammen die einzelnen Ereignisse der vergangenen Wochen auf, dann verschwanden sie wieder eines nach dem anderen.
„Wie alt?“ Jed hatte den Mund geöffnet und wieder eine kurze Frage ausgespuckt.
Al überfiel zunächst ein Gefühl der Verlegenheit (...)

(Leseprobe entnommen von gamezcheck.de)

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Tags: abenteurer, fantasy, rollenspiel   (3)

  

 

Chibi-Box 2 / Twins Love Panic
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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

liebe, manga, carlsen, kurzgeschichte, beziehung

Chibi-Box 2 / Twins Love Panic

Dörte Dettlaff
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2007
ISBN 9783551660077
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Selbst auf solch einer minimierten Seitenzahl sollte es möglich sein, eine ansprechende und interessante (wenn auch kurze) Geschichte unterzubringen.
In "Twins Love Panic" ist diese leider trotzdem nicht vorhanden, auch einen gewissen Anspruch sucht man vergebens.
Die Geschichte ist relativ wirr, Text ist kaum vorhanden (nur sind die Zeichnungen nicht schön genug, als dass der Manga allein davon leben könnte).

Wie lange es ungefähr dauern sollte, diesen Manga durchzulesen?
~ 10-15 Minuten - und danach wird man ihn ebenso schnell wieder vergessen.

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Tags: beziehung, kurzgeschichte, liebe, manga, verwechslung, zwillinge   (6)

  

 

Die Einbahnstraße
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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

drogen, jugendbuch, freundschaft, selbstmord, schlechter einfluß

Die Einbahnstraße

Klaus Kordon
Flexibler Einband: 115 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2012
ISBN 9783473580125
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Ein Junge läuft zusammen mit seiner drogensüchtigen Freundin von zuhause weg....
Möglicherweise ist das Buch dazu gedacht Kinder über Drogen aufzuklären und ein wenig Prävention zu betreiben...nur glaube ich nicht, dass dieses Buch auch nur ein einziges Kind ansprechen würde (vielleicht Grundschüler, aber ob diese die Drogenthematik schon verstehen?).

Jedenfalls:
Das Erzähltempo ist viel zu schnell, die Charakterbeschreibungen zu oberflächlich und das Ende zu abgehackt.
In dem Buch wird überhaupt kein Wert auf Details gelegt, es wird einfach nur grob erzählt und Ereignisse ohne Reflexion aneinandergereiht.
Am Ende kam es mir so vor, als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt, weiterzuschreiben.

Aus der Idee hätte man mehr machen können, viel mehr.
"Klolektüre" könnte man es nennen, denn mehr ist wirklich nicht darin, selbst für Kinder.

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Tags: deutschland, drogen, freundschaft, jugendbuch, jugendliche, schlechter einfluß   (6)

  

 

Hexenfieber
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

jugendbuch, mittelalter, einsiedler, hexenverfolgung, junge

Hexenfieber

Leif Esper Andersen , Gerda Neumann , Mads Stage
Flexibler Einband: 93 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.08.1979
ISBN 9783423073639
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Einmal abgesehen davon, dass der Text auf der Rückseite den ganzen Inhalt des Buches wiedergibt (wovon nicht viel vorhanden ist), ist es inhaltlich zum Einschlafen und stylistisch auch schlecht, selbst für ein Jugendbuch.
Und so etwas hat auch noch einen Jugendliteraturpreis erhalten...

Mein unangefochtener Siegertreppchenwärmer auf meiner persönlichen Liste der schlechtesten Bücher, die es gibt.

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Tags: dänemark, einsiedler, hexe, hexenverfolgung, inquisition, jugendbuch, mittelalter, verfolgung   (8)

  

 

Lieber Gott mach mich blind / Der Hausschrat
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

theater, absurdes theater

Lieber Gott mach mich blind / Der Hausschrat

Wilhelm Genazino
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 04.03.2006
ISBN 9783446207226
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.
Es mag sein, dass ich sowieso mit modernen Theaterstücken auf dem Kriegsfuß stehe, aber diese Stücke sind einfach sinnlos, enthalten nichts als unzusammenhängende Gespräche über lächerliche Themen.

Die wirklich lächerlichste Stelle im Buch (Hausschrat): "Der Mann hat mir sein Alpenveilchen gezeigt" (frei zitiert), d.h.: die geistig behinderte Tochter des Ehepaares, von dem das Stück handelte, wurde vergewaltigt.
Komischerweise störte das keinen der Protagonisten...

Verschwendet eure Zeit lieber damit, Löcher in die Decke zu starren, als diese Theaterstücke zu lesen, denn das wäre die Zeit nicht wert.
In diesem Sinne: "Lieber Gott, mach' mich blind. BITTE!"

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Tags: absurdes theater   (1)

  

 

Frühstück mit Max
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

wohngemeinschaft, erziehung, new york, berlin, kommunismus

Frühstück mit Max

Ulrike Kolb
Fester Einband: 197 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta
ISBN 9783608935455
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Nelly und Max, die vor gut 20 Jahren gemeinsam in einer Wohngemeinschaft in Berlin gelebt haben, sehen sich nach vielen Jahren zufällig in New York wieder.
Im Verlauf des Buches erzählen beide, wie sie die damalige Zeit in der WG erlebt haben...sonst nichts.

Es gibt leider keinen wirklichen roten Faden, der sich durch das Buch zieht, alle Erzählungen wirken willkürlich aneinandergereiht, sodass man oft nicht versteht, worauf die Autorin überhaupt hinaus will.
Will sie nun ein charakteristisches Bild der "wilden 70'er" entwerfen, eine Art Familien-Seifenoper zum besten geben oder sich doch politisch betätigen, indem sie den Kommunismus auf zig Seiten lobt?

Dieses Buch hat mich irgendwie vollkommen ratlos zurückgelassen - es kommt keine Spannung auf und die Handlung besteht aus wild zusammengereihten Stücken.

Besonders negativ fiel mir der Schreibstil U. Kolbs auf: Es gibt Sätze, die sich über eine halbe Seite oder mehr erstrecken. Nachdem man diese fertig gelesen hat, weiß man meist nicht mehr, was am Anfang davon stand.

Ein sehr komisches Buch...

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Tags: 70'er jahre, berlin, erziehung, kommunismus, new york, wohngemeinschaft   (6)

  

 
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