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Jake Djones und die Hüter der Zeit
LOVELYBOOKS-Statistik

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154 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

abenteuer, zeitreise, vergangenheit, venedig, zeitreisen

Jake Djones und die Hüter der Zeit

Damian Dibben , Michael Pfingstl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 01.09.2012
ISBN 9783764530938
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Ein spannender Roman mit tollem Cover und tollen Charakteren.

Das Buch habe ich bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen :)
Und ich muss sagen, dass ich mich richtig darüber gefreut habe, als es zu Hause ankam. So sehr, dass ich vor der Haustür erst mal hingefallen bin, weil es ein Stück aus dem Briefkasten ragte und ich in hohen Schuhen die Auffahrt hochgerannt bin.

Na ja...auf jeden Fall ist das Cover ein echter Traum. Ich finde ja, dass es auf den Bildern gar nicht richtig zur Geltung kommt.
Durch die dunklen Farben wirkt es düster und geheimnisvoll, genauso, wie das Buch auch inhaltlich ist. Dann mag ich noch sehr gerne das auffällige goldene Symbol, denn es wiederholt sich über jedem Kapitel.
Mein Highlight an dem Cover befindet sich aber auf der Rückseite des Schutzumschlags: Ein Bild von den Hauptpersonen. Ich finde es toll und sehr einfallsreich, außerdem passen die Personen optisch total gut zu den Beschreibungen im Buch und man kann sie sich beim Lesen bildlich besser vorstellen.



Damian Dibben hat meiner Meinung nach einen sehr außergewöhnlichen und interessanten Schreibstil. Vor allem, da die Geschichte in der Vergangenheit spielt, hat es gut gepasst. Irgendwie hat seine Art zu schreiben für mich etwas altertümliches, gleichzeitig aber auch modernes an sich.

Die Charaktere wurden sehr schön beschrieben, fast jeder hatte etwas besonderes an sich. Leider waren mir Jake und Topaz zu sehr klischeehaft, wenn auch trotzdem symphatisch.
Charlie war die Intelligenzbestie in der Gruppe, wie es sie immer gibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Personen war er aber nicht nur schlau, sondern hatte auch wirklich was auf dem Kasten. Außerdem war er sehr lustig.
Am liebsten mochte ich allerdings Nathan, obwohl sich bei der Leserunde viele gegen ihn gestellt haben. Er war einfach etwas Neues und ist keinem wirklichem Klischee zuzuordnen. Sozusagen hat er "frischen Wind" in die Gruppe gebracht.
Klar, er ist zwar ein eingebildeter und arroganter Schnösel, aber auf eine total symphatische Art und Weise. Immer, wenn er im Buch vorkam, hatte ich ein Grinsen im Gesicht und über ihn und seine lockere, selbstbewusste Art konnte ich oft lachen. Leider kam er mir ein bisschen zu wenig im Buch vor, ich hoffe, dass sich das im zweiten Teil ändert.



Bis die richtige Spannung aufgekommen ist, dauert es aber ziemlich lange. Am Anfang ist alles sehr vorhersehbar.
Aber dann - PENG! Irgendwann nach den ersten 100 Seiten geht es los. Ein bisschen zu schnell für meinen Geschmack. Im einen Moment steht Jake noch ganz entspannt in der Gegend rum und im nächsten Moment ist er mittendrin im Geschehen.
Die Zeiteinteilung fand ich vom Autor etwas unpassend, besser wäre es gewesen, wenn er den Spannungsbogen langsam aufgebaut hätte.

Am Ende gab es dann noch mal eine zielich ungeahnte Wendung und ein typisches, offenes Ende.

Fazit

Das Buch war sehr spannend und mal wieder etwas Neues. Der Autor hat einen völlig einzigartigen Schreibstil, der das Buch sehr von anderen Büchern unterscheidet.
Es gibt tolle Personen in dem Buch und ein offenes Ende, welches mir Vorfreude auf den nächsten Teil bereitet.

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Tags: abenteuer, london, vergangenheit, zeitreise   (4)

  

 
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