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Schattenkrieger
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(6)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

hürtgenwald, thriller, brian moreland, leid, drittes reich

Schattenkrieger

Brian Moreland , Michael Krug , Krug
Fester Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 01.02.2010
ISBN 9783800095179
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Vergrabene Geheimnisse

Der Krieg bringt das Beste und das Schlimmste in Menschen hervor. Mehrere Jahrzehnte sind seit dem Zweiten Weltkrieg vergangen, und ich versuche immer noch festzustellen, was er in mir hervorgebracht hat.

Colonel Jack Chambers
Kriegstagebuch

Jack Chambers war amerikanischer Soldat und kämpfte im Zweiten Weltkrieg an der Deutschen Front. Im Hürtgenwald an der Grenze zu Belgien waren er und sein Zug stationiert, um den Krauts Gebiete streitig zu machen. Doch nur er alleine und der Rabi Goldstein kamen wieder zurück nach Amerika. Der restliche Zug verschwand spurlos. Genau dieses Geheimnis trägt Chambers seitdem mit sich herum. Er und Goldstein allein wissen was mit dem Zug passiert ist und wo er begraben ist. Es ist ein dunkles Geheimnis tief in der Erde des Hürtgenwaldes.

Schattenkrieger von Brian Moreland beginnt spannend und mysteriös. Während die Schlacht im Hürtgenwald wirklich stattgefunden hat, ist das Szenario in Morelands Roman erfunden. Das Vorwort verspricht ein Geheimnis um den Zweiten Weltkrieg, welches die Phantasie des Lesers anregt.

Es ist ein vielversprechender Fantasy Roman. Der Zweite Weltkrieg, ein geheimnisvolles Relikt tief im Herzen des Hürtgenwaldes vergraben, Soldaten, die spurlos verschwinden - doch leider ist die Geschichte beinahe so grau wie der Umschlag des Buches. Die Atmosphäre ist sticktig und trüb, was zum Roman passt. Doch leider ist der Balanceakt zwischen Spannungsaufbau und Enthüllungen nicht gelungen und ergießt sich wie eine zähe Masse, die sich durch das Buch zieht. Überraschungen gibt es nur wenige. Die meiseten Horroszenen sind vorherzusehen. Einblendungen in die Gegenwart fallen aus, was jedoch wünschenswert wäre, um den Verlauf parallel mitzuerleben. Ebenso hindern die zahlreichen Rechtschreibfehler den Leser glücklich zurück zu bleiben.

Fazit: Es ist ein Roman, der sicherlich seine Anhänger findet, allerdings Erwartungen freisetzt, die nur teilweise erfüllt werden. Nichts für schwache Nerven – in jeglicher Hinsicht.

Der Autor:
Schattenkrieger ist Brian Morelands Debütroman, welcher bereits 2006 in Amerika veröffentlicht wurde. Für seinen Roman erhielt der Autor 2007 den Independent Publishers Award für den besten Horrorroman Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet Moreland als Filmproduzent und Motivationstrainer für angehende Schriftsteller.

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Tags: brian moreland, fantasy, gegenwart, horror, hürtgenwald, mysterie, thriller, trhiller, zweiter weltkrieg, zweiter weltkrieg   (10)

  

 

Das Buch ohne Namen
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(283)

537 Bibliotheken, 12 Leser, 6 Gruppen, 68 Rezensionen

vampire, sonnenfinsternis, mönche, fantasy, horror

Das Buch ohne Namen

Anonymus , Axel Merz
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.09.2010
ISBN 9783785760109
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Bluttrinker
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(11)

36 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

fantasy, krieg, götter, alte götter, vier schicksale

Bluttrinker

Stephan R Bellem
Flexibler Einband: 453 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 29.01.2010
ISBN 9783800095155
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Die Insel
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(256)

388 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 47 Rezensionen

insel, mord, thriller, horror, sex

Die Insel

Richard Laymon , Thomas A. Merck
Flexibler Einband: 559 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.08.2006
ISBN 9783453675117
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Acht Urlauber sind dabei eine Kreuzfahrt um die Bahamas zu machen. Während sie ein Picknick auf einer unbewohnten Insel machen, explodiert ihre Jacht jedoch plötzlich. Weitab von jeglicher Zivilisation sitzen sie auf der Insel fest. Anfangs sehen sie das noch mit einem Augenzwinkern an, denn schließlich befinden sie sich direkt in einem paradiesischen Idyll. Doch der Schein trügt. Was als entspannter Urlaub beginnt, entpuppt sich schnell als Falle. Die Männer werden nach und nach auf brutalste Weise umgebracht. Am Ende bleibt nur noch ein Mann übrig – Rupert. Er ist letztlich die einzige Hoffnung für die Frauen, um gerettet zu werden.

Rupert hält in seinem Tagebuch die Geschehnisse fest und schmückt diese mit seiner Fantasie aus. Schilderungen über die einzelnen Morde, das paradiesische Idyll in dem sich die Urlauber befinden, finden Einklang neben seinen perversen Gedankenzügen. Stets stehen für Rupert die Frauen im Mittelpunkt. Eigentlich wurde dieser 18-jährige Junge von seiner Freundin zu diesem Trip eingeladen, doch anstatt sich mit ihr zu beschäftigen, gafft er stets ihre Mutter Billy und ihre Schwester Kimberly an.

Auch wenn „Die Insel“ als Thriller deklariert ist, scheint es eher eine Fleischschau mit gruseligem Nebenfaktor zu sein. Während man beim Lesen des Klappentextes noch den Eindruck hat einem Nervenkitzel auf einer Insel zu erlegen, findet man beim Lesen oder Hören eher eine oberflächliche Geschichte eines anscheinend noch pubertierenden Jungen wieder, der nichts anderes als Frauen im Kopf hat. Obwohl ein Mann nach dem anderen ermordet wird, setzt sich Rupert still an einen Platz und schreibt in sein Tagebuch wie Billy oder Kimberly gerade aussehen. Er ist zu guter Letzt der einzige Mann, der noch übrig bleibt, was für ihn erst dann ein bedenkenswerter Punkt ist, als er auf einem toten Menschen erwacht und „seine“ Frauen verschwunden sind.

Die Aussage, dass man Richard Laymon gelesen haben muss, ist Geschmackssache. Ein Muss auszusprechen, ist an dieser Stelle aber wohl eher fehl am Platz – zumindest im Hinblick auf dieses Buch. Niveaulosen Trash als Lesenswert zu bezeichnen, ist im Bezug auf „Die Insel“ wohl eher fragwürdig. Trotzdem hat der Sprecher Uve Teschner es geschafft den Tagebuchschreiber mit seiner Stimmlage zu animieren, was jedoch den Inhalt nicht verbessert.

Fazit: Entweder schreckt „Die Insel“ von Richard Laymon einen total ab, und das nicht nur aufgrund der Morde, oder man findet es Klasse. Für so manch einen Mann ist es sicherlich das richtige Buch, für kultivierte Leser, aber wohl eher Zeitverschwendung.

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Tags: bahamas, frauen, insel, insel, mord, tagebuch, thriller, thriller, trash   (9)

  

 
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