Michaela G.

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1.152 Bücher, 357 Rezensionen

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Er ist wieder da
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117 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

hitler, hörbuch, satire, berlin, humor

Er ist wieder da

Timur Vermes , Christoph Maria Herbst , Andy Matern , Andy Matern
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.09.2012
ISBN 9783785747414
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Die Handlung beschreibt Hitlers Erwachen in unserer heutigen Zeit. Er weiß nicht, was an seinem letzten Tag geschehen ist, und versteht nicht, wie Deutschland sich in all den Jahren so verändern konnte.
Ganz klar, seiner Meinung nach braucht dieses Land erneut seinen Führer und so ist er wild entschlossen, sich um Deutschland zu kümmern und es wieder zu verbessern. Dabei trifft er auf das Fernsehen und Radio, die ihn als einen großen Komödianten feiern und sein Schicksal damit seinen Lauf nimmt.
Wie gesagt es handelt sich hier um eine Parodie und es ist nur logisch, dass gewisse Missstände in Deutschland aufgezählt werden, die Regierung ihr Fett wegkriegt und dass auch an „alte Zeiten“ nämlich die Erinnerungen an Hitlers Zeiten, zur Sprache kommen.
Dies ist ab und an wirklich schwere Kost und man muss sich in Erinnerung rufen, dass diese Parolen zu der Handlung gehören um die Figur Hitler, realistischer scheinen zu lassen.
Christoph Maria Herbst, versteht es fabelhaft die Figuren zu betonen und vor allem Hitler ist ihm hier grandios gelungen. So grandios, dass man als Hörer Gänsehaut bekommen kann!
Wie sollte es auch anderes sein, ist diese Parodie gewürzt mit viel schwarzem Humor und Sarkasmus aber auch mit erschreckend realen Situationen.
Mit 06 Stunden und 51 Minuten hat die Handlung, trotz der gekürzten Lesung, eine gute Länge.
Fazit:
Timur Vermes ist mit „Er ist wieder da“ eine großartige Parodie gelungen, die zwar oft an die Substanz geht, dennoch aber viel Unterhaltung bietet und die, sofern man diesen Humor versteht, die Lachmuskeln überanstrengen kann. In Kombination mit Christoph Maria Herbst als Sprecher, ist dieses Hörbuch für mich eins der besten seit Langem!
© Michaela Gutowsky

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Eifel-Bullen: Kriminalroman aus der Eifel
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jacques berndorf, siggi baumeister, eifelkrimi, eifel

Eifel-Bullen: Kriminalroman aus der Eifel

Jacques Berndorf
E-Buch Text: 349 Seiten
Erschienen bei KBV Verlags- & Medien, 30.11.2012
ISBN B00A2X9E0C
Genre: Sonstiges

Rezension:

So schön und ruhig die Eifel sein kann, so brutal und kriminell kann sie erscheinen, wenn Jacques Berndorf seiner Fantasie freien Lauf lässt.
Dies stellt er erneut in seinem aktuellen Kriminalroman „Eifel – Bullen“ unter Beweis.
Diesmal geht es unter anderem um einen doppelten Polizistenmord, der nicht nur Rodenstock und Baumeister die Sprache verschlägt, sondern auch große Rätsel aufgibt.
Also ziehen Siggi Baumeister und Kommissar Rodenstock wieder los und stoßen dabei auf so einige heikle Ungereimtheiten.
Auch in diesem Krimi findet der Leser wieder eine gute Mischung aus Spannung, liebenswerten Charakteren und wunderbaren Landschaftsbeschreibungen.
Jacques Berndorf schreibt mit Herz und Verstand und dieses spiegelt sich in seinen Kriminalromanen stets wider.
Er bleibt seinem Schreibstil treu und verwendet ab und an den Eifeler Dialekt, der für mich die Personen jeweils glaubwürdiger wirken lässt.
Jedoch hatte ich das Gefühl es läge ein leicht melancholischer Hauch über der Handlung, vor allem dann, wenn es um Baumeisters Kater und die Frauen geht, so als denke er über alte Zeiten nach.
Vielleicht ist das so gewollt, mir hat es gut gefallen, denn ich finde, diese Krimireihe ist interessant durch ihre Figuren, die sich weiterentwickeln oder eben auch mal stehen bleiben, wie im echten Leben, eben auch.
Fazit:
Ich kann diese Krimireihe immer wieder nur loben und finde, jeder dieser Krimis, ist es wert, gelesen zu werden. Eifel-Bullen hat mir gut gefallen, von der Thematik her aber eben auch von der Entwicklung der Charaktere.
Hier findet das Leserherz einen Kriminalroman mit Niveau der den Eindruck hinterlässt, dass er nicht nur gut recherchiert, wurde, sondern eben auch irgendwie echte Lebenserfahrung wider gibt.
Ich kann nur hoffen das es noch viele weitere Romane von Jacques Berndorf geben und er des Schreibens nicht müde wird.
© Michaela Gutowsky

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Tags: eifel, eifelkrimi, jacques berndorf, siggi baumeister   (4)

  

 

Escape
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314 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 44 Rezensionen

flucht, sektion, sam, jennifer rush, anna

Escape

Jennifer Rush , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 16.01.2013
ISBN 9783785575161
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Er ist wieder da
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619 Bibliotheken, 60 Leser, 2 Gruppen, 75 Rezensionen

hitler, satire, berlin, humor, deutschland

Er ist wieder da

Timur Vermes
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.09.2012
ISBN 9783847905172
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Ein Engel im Mondlicht
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

engel, weihnachten, weihnachtsgeschichte, bayern, weihnachtsroman

Ein Engel im Mondlicht

Angela von Gatterburg
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 01.10.2012
ISBN 9783746628820
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Es ist Weihnachtszeit, die Engel sind im Stress und irgendeinem von Ihnen ist oben ist ein gravierender Fehler passiert. Dadurch kann ein gewisser Mensch auf der Erde nicht „die himmlische Melodie“ hören, die nur ganz besondere Menschen hören können, wenn sie dafür bestimmt sind.
Engel Paul, ein „Hilfsengel“ in niedriger Stellung will das aber nicht auf sich sitzen lassen. Als er den Fehler entdeckt und ihm klar wird, welche Konsequenzen das für die Menschen hat, versucht er mit aller macht die anderen Engel um Hilfe zu bitte und auf das Missgeschick hinzuweisen. Doch niemand hört ihm zu und so macht er sich kurzerhand allein auf dem Weg in einer Kapsel. Diese stürzt ab, mitten ihn Bayern und Paul verliert sein Gedächtnis.
Wie es weitergeht mit ihm und der bayrischen Familie und ob er den Menschen findet, der die himmlische Melodie hören soll, das solltet ihr selbst herausfinden.
Angela von Gatterburg hat einen wirklich tollen und amüsanten Schreibstil. Ihre Figuren wurden mir mit all ihren Charaktereigenschaften sehr sympathisch, vor allem der bayrische Hausherr der Paule bei sich aufnimmt.
Der Handlungsverlauf ist sehr turbulent und manchmal taucht der bayrische Dialekt auf, der aber wirklich nur gering ist und die Geschichte unheimlich auflockert.
Wie es sich für eine weihnachtliche Geschichte gehört, ist auch hier die Weihnachtszeit zu finden, die Landschaft wird mit ihrem Schnee beschrieben und so bekommt man noch mehr Lust auf den Winter.
Einiges ist vorhersehbar, was ich allerdings durch die geringe Seitenzahl auch völlig okay fand.
Auch die Covergestaltung ist schön weihnachtlich und deutet auf die Geschichte hin. Sie zeigt verschneite Dächer in der Nacht.
Fazit:
Angela von Gatterburg hat eine wirklich nette und amüsante Weihnachtsgeschichte geschrieben. Sie zeigt das auch Engel Fehler machen können und diese ihren eigenen Kopf haben. Die Geschichte bleibt mir noch lange positiv in Erinnerung.
© Michaela Gutowsky

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Tags: bayern, engel, weihnachten, weihnachtsgeschichte, weihnachtsroman   (5)

  

 

Ein Engel im Mondlicht
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ein Engel im Mondlicht

Angela von Gatterburg
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 12.10.2011
ISBN 9783352008160
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Es ist Weihnachtszeit, die Engel sind im Stress und irgendeinem von Ihnen ist oben ist ein gravierender Fehler passiert. Dadurch kann ein gewisser Mensch auf der Erde nicht „die himmlische Melodie“ hören, die nur ganz besondere Menschen hören können, wenn sie dafür bestimmt sind.
Engel Paul, ein „Hilfsengel“ in niedriger Stellung will das aber nicht auf sich sitzen lassen. Als er den Fehler entdeckt und ihm klar wird, welche Konsequenzen das für die Menschen hat, versucht er mit aller macht die anderen Engel um Hilfe zu bitte und auf das Missgeschick hinzuweisen. Doch niemand hört ihm zu und so macht er sich kurzerhand allein auf dem Weg in einer Kapsel. Diese stürzt ab, mitten ihn Bayern und Paul verliert sein Gedächtnis.
Wie es weitergeht mit ihm und der bayrischen Familie und ob er den Menschen findet, der die himmlische Melodie hören soll, das solltet ihr selbst herausfinden.
Angela von Gatterburg hat einen wirklich tollen und amüsanten Schreibstil. Ihre Figuren wurden mir mit all ihren Charaktereigenschaften sehr sympathisch, vor allem der bayrische Hausherr der Paule bei sich aufnimmt.
Der Handlungsverlauf ist sehr turbulent und manchmal taucht der bayrische Dialekt auf, der aber wirklich nur gering ist und die Geschichte unheimlich auflockert.
Wie es sich für eine weihnachtliche Geschichte gehört, ist auch hier die Weihnachtszeit zu finden, die Landschaft wird mit ihrem Schnee beschrieben und so bekommt man noch mehr Lust auf den Winter.
Einiges ist vorhersehbar, was ich allerdings durch die geringe Seitenzahl auch völlig okay fand.
Auch die Covergestaltung ist schön weihnachtlich und deutet auf die Geschichte hin. Sie zeigt verschneite Dächer in der Nacht.
Fazit:
Angela von Gatterburg hat eine wirklich nette und amüsante Weihnachtsgeschichte geschrieben. Sie zeigt das auch Engel Fehler machen können und diese ihren eigenen Kopf haben. Die Geschichte bleibt mir noch lange positiv in Erinnerung.
© Michaela Gutowsky

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Eine Frage des Herzens
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

roman

Eine Frage des Herzens

Luanne Rice , Ursula Bischoff
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 16.03.2012
ISBN 9783426501412
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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Es ist niemals vorbei
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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Es ist niemals vorbei

Kate Pepper , Gabriele Weber-Jaric
Buch
Erschienen bei Rowohlt Digitalbuch ein Imprint der Rowohlt Verlag GmbH, 01.04.2011
ISBN 9783644441415
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Ein Jahr ohne Juli
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

zeitreise, der audio verlag, freundschaft, kinder, ein jahr ohne juli

Ein Jahr ohne Juli

Liz Kessler , Eva Riekert , Laura Maire
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 20.07.2012
ISBN 9783862312146
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Rückentext:
Mit niemandem kann man so gut kichern wie mit Juli, so gut über kleine Brüder lästern und schräge Abenteuer erleben. Juli ist einfach ihre allerbeste Freundin und wird es auch bleiben – für immer und ewig. Das weiß Jenny genau. Doch dann passiert etwas Unerklärliches: Der alte Fahrstuhl bringt Jenny nicht in den ersten Stock zu Juli, sondern ein Jahr weiter in die Zukunft. Und hier entdeckt sie, dass inzwischen ein Schatten über die sonnige Freundschaft der Mädchen gefallen ist. Zurück in der Gegenwart, will Juli ihr die Sache mit der Zeitreise natürlich nicht glauben. Lachend schlägt diese alle Warnungen in den Wind. Also bleibt Jenny nichts anderes übrig: Sie krempelt die Ärmel hoch und nimmt das Schicksal allein in die Hand. Wird sie es schaffen, in die Vergangenheit zu reisen und die Weichen anders zu stellen? Und wird sie ihre wunderbare Freundschaft zu Juli retten können?

Meine Meinung:
Diese Geschichte, die den Focus auf das Thema Freundschaft richtet und vor allem die Zielgruppe der jüngeren Hörer anspricht, hat mich von den ersten Minuten an, mitgerissen.
Juli und Jenny verbringen wie jedes Jahr, gemeinsam mit ihren Familien, ihre Ferien in einer Ferienanlage.
Beide sind unzertrennlich, die besten Freundinnen und können einfach nicht lange getrennt bleiben.
Als Jenny ihre Freundin abholen möchte und in einen alten Fahrstuhl steigt, passiert etwas Mysteriöses.
Jenny erlebt einen Zeitsprung und landet ein Jahr später in der Zukunft. Sie muss mit großen Schrecken feststellen, dass etwas Schreckliches passiert ist und dass die Freundschaft zu Juli fast zerbrochen scheint.
Für sie ist klar, der Aufzug steckt hinter dem ganzen und sie wird alles daran setzen, wieder in ihre Zeit zurückzukehren und das Schicksal zum Guten wenden.
Laura Maire´s Stimme und Betonung, erscheinen perfekt für die Erzählung dieser Geschichte.
Ob es nun der kleine Bruder ist, Juli oder Jenny, man hat als Hörer keinerlei Probleme, der Geschichte trotz der vielen Personen, zu folgen.
Die Zeitsprünge, die Jenny erlebt, werden gut dargestellt und beschrieben, so dass man sich auch in den unterschiedlichen Jahren nicht verheddert.
Liz Kessler verleiht ihrem Roman die nötige jugendliche Frische, damit auch junge Leser und Hörer der Geschichte interessiert folgen können.
Die Freundschaft zwischen Juli und Jenny ist glaubhaft beschrieben, man spürt das beide Mädchen noch jünger sind und viele Emotionen sind nachvollziehbar.
Die Schwierigkeiten die Jenny während ihrer Zeitreise erlebt, machen die Geschichte obendrauf noch spannend.
Ich habe richtig mit den Charakteren mitgelitten, schwankte zwischen Enttäuschung und Hoffnung.
Mit einer Spieldauer von 228 Minuten ist die Geschichte eigentlich recht schnell erzählt und kam mir in keinster Weise langweilig oder wiederholend vor.

Fazit:
Trotz der Tragik, die in dieser Handlung eine Rolle spielt, ist die Geschichte fröhlich und leicht und erzählt von einer fast unbeschwerten Freundschaft zwischen zwei Mädchen und deren Familien.
Einem Sommer voller Abenteuer, dem älter werden und dem Vertrauen in sich selbst.
Für mich wurde „ein Jahr ohne Juli“ ein wunderbares und gefühlvolles Hörerlebnis, dass nicht nur junge Hörer sondern auch erwachsene begeistern kann.

Liz Kessler arbeitete zunächst als Lehrerin und Journalistin. Heute gibt sie Schreibkurse für Autoren. »Emilys Geheimnis« entstand aus einem Gedicht über Meerjungfrauen und war Kesslers erstes Kinderbuch. Die Bücher und Hörbücher der »Emily«-Reihe sind inzwischen internationale Bestseller. Liz Kessler lebt in Manchester. (Quelle: Der Audio Verlag)
Gesamtwertung: 5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

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Tags: der audio verlag, ein jahr ohne juli, freundschaft, hörbuch, kinder, unfall, zeitreise   (7)

  

 

Eifel. In Wanderschuhen über brodelnde Erde - aber niemals mit roten Socken - ein Heimatbuch
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reisetipps, conbook verlag, hubert vom venn, unterhaltung, humor

Eifel. In Wanderschuhen über brodelnde Erde - aber niemals mit roten Socken - ein Heimatbuch

Hubert vom Venn
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Conbook Medien, 01.04.2012
ISBN 9783934918955
Genre: Sonstiges

Rezension:


Meine Meinung:

Hubert vom Venn war mir schon durch einen TV-Beitrag bezüglich der Eifel, vor allem dem hohen Venn ein Begriff. Da er mir dort schon sehr sympathisch war, vor allem aber auch mit seinem Humor überzeugte, war es für mich eine Frage der Zeit, bis ich sein Heimatbuch Eifel lesen würde.
Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass kaum ein Auge trocken bleibt. Hubert vom Venn berichtet mit viel Humor seine Erfahrungen in der Eifel mit den Touristen, den Zugezogenen und dem Eifler selbst. Dabei kann der Leser so manche versteckte und auch nicht versteckte Ironie entdecken und so wie ich mit dem Kopf nicken oder aber auch den Kopf schütteln.
Auf interessante Art und Weise, in liebevollen Anekdoten verpackt, berichtet Hubert vom Venn über seine Erlebnisse mit seinen zwei Kumpanen, die sie auf einigen Wanderungen gemacht haben. Dabei kehren sie natürlich auch in diverse Gaststätten ein, die dem Leser auch empfohlen werden.
Hubert vom Venn versteht es, dem Leser wertvolle Tipps für die Eifel zu geben, ihm die Eifel und auch den Eifler selbst, näherzubringen.
Allerdings hat er auch so manch gute Ratschläge für den Wanderer, und wenn ich persönlich, noch einmal, einen Wanderer mit roten Socken sehe, so ist es Hubert vom Venn sein Verdienst, wenn ich laut auflache und mich nicht mehr beruhigen kann!
Auch ein zugezogener Eifler (so wie ich – und NEIN ich gehöre definitiv nicht zu der Kategorie „Neu-Eifler!), der die Eifel mit Herz und Verstand liebt, findet hier wertvolles Insiderwissen zu Sitten und Gebräuchen. Auch wenn man glaubte, doch längst alle „Eigenarten“ des Eifler´s schon kennengelernt zu haben,
Kommen wir zum Aufbau der Handlung. Das Heimatbuch Eifel beinhaltet 47 kurze Kapitel, ein Prolog, ein Wörterbuch und ein Glossar. All diese kurzen Kapitel eignen sich auch sehr gut zum Vorlesen (ich habe sie meinem Mann beim Grillen abends vorgelesen und ihn damit sehr gut unterhalten können!) und bescheren einen unglaublichen Lesespaß.
Der Schreibstil ermöglicht einen schnellen Lesefluss, es tauchen nur wenige Dialekte auf und wenn, so werden diese auch sofort für den „Nicht-Eifler“ übersetzt.
So vergingen die 230 Seiten für mich leider wie im Flug und ließen mich das Buch mit einem Lächeln und einem Seufzen schließen. Ich hätte noch so gerne mehr davon gelesen …
Ich könnte auch noch so viel mehr über dieses Buch verraten, möchte aber den zukünftigen Lesern nicht die Chance nehmen, das Heimatbuch „Eifel“ für sich zu entdecken.


Fazit:

Fakt ist:
in Ruhe lesen, war für mich bei diesem Buch nicht möglich. Zahlreiche Lachanfälle und somit verbundene Zwangspausen zum „Luftholen“ waren von Nöten!
Dieses wirklich amüsante Buch ist ein ganz besonderes Heimatbuch, denn es besticht durch einen Autor, der seinem Beruf als Kabarettist alle Ehre macht. Der Leser spürt Huberts vom Venns, Liebe zur Eifel und er schafft es, die Liebe zu der Eifel dem Leser zu übermitteln und auf ihn zu übertragen.
Ich habe seinen Schreibstil für mich entdeckt und werde mir in Zukunft noch seine Kriminalromane anschauen.

© Michaela Gutowsky

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Tags: conbook verlag, eifel, heimatbuch, hubert vom venn, humor, kabarettist, reisetipps, unterhaltung, wandern   (9)

  

 

Eine Tat wie diese
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122 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

schwangerschaft, gefängnis, gericht, baby, jugendbuch

Eine Tat wie diese

Amy Efaw , Anja Malich
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.04.2012
ISBN 9783551310811
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Eins, zwei, Zauberei
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

michael sondermeyer, zaubern, kinder, uwe schenk, magischer zirkel

Eins, zwei, Zauberei

Michael Sondermeyer , Uwe Schenk
Fester Einband: 108 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 09.01.2012
ISBN 9783440131282
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Ene meine, ein, zwei, drei … jetzt geht’s los mit der Zauberei!
Würdest auch Du gerne zaubern können? Mit der richtigen Vorbereitung ist das kein Problem: Alle Sachen für die Zaubertricks in diesem Buch findest Du im Haushalt oder kannst Du selber basteln. Die Tricks werden von richtigen Zauberern erklärt und verblüffen Deine Zuschauer garantiert. Außerdem erfährst Du, wie man einen Zaubertrick wirkungsvoll präsentiert und wie deine erste eigene Zaubershow ablaufen sollte.

Meine Meinung:
Welches Kind träumt nicht davon, einmal zaubern zu können? Wer fragt sich nicht, wie so manche Zaubertricks funktionieren?
Michael Sondermeyer und Uwe Schenk erklären es in diesem Buch Schritt für Schritt und nicht nur der jüngere, sondern auch der erwachsene Leser kann staunen, wie simpel manche Tricks sind aber dennoch schwer sie glaubwürdig zu präsentieren. Denn hierzu braucht es Übung, Übung, Übung!
Das Buch ist in 7 Kapitel aufgeteilt:
- Bevor es losgeht.
-Tricks mit Spielen
- Tricks mit Seilen
- Tricks mit der Zaubermappe
- Tricks mit Joghurtbechern
- verschiedene Tricks
- Die Zaubershow
In kurzen verständlichen und vor allem kindgerechten Sätzen gibt es verschiedene Bastelanleitungen, Erklärungen und Anweisungen für die erfolgreichen Zaubertricks.
Unterstützt werden diese noch mit fröhlichen Illustrationen.
Hierbei fiel mir besonders positiv auf, dass es sich bei den benötigten „Zutaten“ um meist alltägliche Gegenstände wie Spielkarten, Wollknäueln, Joghurtbecher, Filmdosen und vielem mehr handelt.
Somit ist das Kind also nicht nur mit der Ausführung des Zauberns beschäftigt. Stattdessen ermöglicht dieses Buch auch noch gemeinsame Bastelstunden mit den kleinen.
Die Gestaltung des Buches ist ebenfalls sehr kindgerecht und vor allem farbenfroh. Fröhliche Illustrationen und Fotos verzieren das Buch zusätzlich.
Mit 108 Seiten hat es einen vollkommen ausreichenden Umfang um eine nette und interessante Zaubershow zu veranstalten.

Fazit:
Ein tolles Buch, um Kindern das Zaubern nahe zu bringen und somit auf einem Kindergeburtstag oder aber auch auf einer anderen Veranstaltung seine eigene Zaubershow zu präsentieren.
Dieses Buch bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit Kindern zu basteln und sie zu unterhalten.
Zusätzlich zu diesem Buch empfehle ich die Zaubertrixx Box aus dem Kosmos Verlag.
Ein Zauberkasten mit vielen nützlichen Utensilien und einer zusätzlichen Anleitungsdvd
Uwe Schenk und Michael Sondermeyer zaubern seit ihrer Kindheit und wissen daher genau, welche Zaubertricks Kindern Spaß machen. Beide sind Mitglied in der Vereinigung von Zauberkünstlern „Magischer Zirkel“, der 2012 sein 100-jähriges Bestehen feiert. (Quelle: Kosmos Verlag)
Gesamtwertung:5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

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Tags: kinder, kinderbuch, kosmos verlag, magischer zirkel, michael sondermeyer, uwe schenk, zaubern, zaubershow   (8)

  

 

Echo der Angst
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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

cynthia eden, thriller, fbi, monica, ängste

Echo der Angst

Cynthia Eden , Katrin Mrugalla , Richard Betzenbichler
Flexibler Einband: 391 Seiten
Erschienen bei Lyx, 03.12.2011
ISBN 9783802586217
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
SIE SIEHT IN DIE SEELE DES BÖSEN …In der Kleinstadt Jasper werden zwei junge Frauen brutal ermordet. FBI-Profilerin Monica Davenport wird auf den Fall angesetzt. Gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen und Ex-Geliebten Luke Dante entdeckt sie ein grausames Tatmuster: Der Täter foltert seine Opfer zu Tode und macht sich dabei ihre größten Ängste zunutze. Als sie dem Killer auf die Spur kommen, erhält Monica eine unheimliche Botschaft: Wovor hast du Angst?„

Meine Meinung:
Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst und genau diese speziellen Ängste werden in diesem Thriller, den Opfern zum Verhängnis. In Jasper wurden zwei Frauen ermordetet, bei denen der Täter beide genauestens beobachtet hat, um sie mit ihrer Angst zu foltern und zu töten. Monika Davenport, eine Profilerin, die es versteht, sich in die Täter hineinzuversetzen, geht mit ihrem Kollegen und Ex-Bettgeschichte, Luke Dante auf die Jagd nach dem Täter.
Cynthia Eden baut ihren Thriller zwar mit vielen Klischees auf, dennoch versteht sie es gekonnt, die Figuren, sei es Täter, Opfer oder auch die Ermittler, in Szene zu setzen.
Zentral stehen hier natürlich Luke und Monika, deren Beziehungsprobleme ganz klar den Raum einnehmen. Beide wollen sich, doch Monika will einfach keine Nähe zulassen und so baut die Spannung also nicht nur auf die Jagd nach dem Killer auf, sondern auch auf das Ermittlerteam und ihre Beziehung.
Der Handlungsaufbau an sich ist spannend, beginnt zunächst 16 Jahre zuvor und der Leser ist gleich mittendrin im Geschehen. Die Perspektive wechselt immer wieder zu Luke und Monika, dann wieder zu dem Täter.
Richtig brutal sind die Morde nicht beschrieben, ich finde, der Thriller baut eher auf die psychologische Schiene auf, denn die Szenen, bei denen der Täter sich an der Angst der Opfer weidet, sind gut nachvollziehbar dargestellt. Die Figuren sind hier ganz klar gezeichnet und lassen sich gut bildlich vorstellen.
Monika Davenport wirkt kühl und selbstbewusst, dennoch merkt der Leser schnell, dass sie im Grunde genommen ein freundlicher und auch ängstlicher Mensch ist. Natürlich trägt sie ihr eigenes Stück Vergangenheit, dass ebenfalls in die Handlung mit aufgenommen wird.
Luke Davenport erscheint ebenfalls selbstbewusst und vor allem attraktiv. Seine große Klappen gefiel mir ganz gut, sein Potenzgehabe allerdings weniger.
Denn genau das störte mich an diesem Thriller gewaltig. Natürlich sollen in einem Romantic-Thriller Liebesszenen erscheinen, und gerne darf auch ein Hin und Her zwischen beiden Protagonisten sein. Hier jedoch nahmen sie für mich in diesem Buch ein solches Maß ein, dass ich genervt gewisse Szenen überblätterte, weil sie nur noch unglaubwürdig und störend wirkten.
Dadurch zog sich die Handlung zeitweise und ich wünschte, die Autorin wäre mehr auf die Ermittlungen eingegangen, sodass die eigentliche Handlung vielleicht etwas rascher verlaufen wäre.
Die 391 Seiten enthalten eine kurze Anmerkung der Autorin mit dem Titel „aus dem Nähkästchen geplaudert“ sowie ein Prolog, 19 recht knappe Kapitel und einen Epilog.
Der Schreibstil ist locker und fließend, die Sprache zeitweise etwas ordinär, vor allem wenn es um die Liebesszenen geht, dennoch ließ sich der Thriller recht gut lesen und ermöglichte einen raschen Lesefluss.

Fazit:
Echo der Angst ist in meinen Augen ein recht solider Romantic-Thriller, der zwar kleine Schwachstellen hat, dennoch aber vielversprechend für weitere Bände zu sein scheint. Gewisse Liebesszenen waren mir zwar zu übertrieben beschrieben, dennoch gefiel mir der Handlungsaufbau sehr gut, da er in meinen Augen weniger blutig dafür aber auf der psychologischen Schiene aufbaut.
Das Ermittlerteam an sich (also nicht nur die Protagonisten selbst) bieten viel Potenzial und man darf gespannt sein, was weiterhin folgen wird.
Sollte sich in den nächsten Bänden, die Handlung mehr auf die Morde & Ermittlungen konzentrieren und etwas weniger auf die Romantik, bin ich nicht abgeneigt weitere Teile zu lesen.
Cynthia Eden ist als Autorin von romantischen Krimis und Romantic Fantasy international erfolgreich und wurde mit einigen begehrten Genrepreisen ausgezeichnet. Der zweite Band dieser neuen Reihe „Echo der Vergangenheit“ erscheint im Juni 2012 (Quelle: Egmont-Lyx, Echo der Angst).
Gesamtwertung: 4/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

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Tags: cynthia eden, echo der angst, egmont-lyx verlag, folter, jasper, romanticthriller, thriller, thrillereihe, ängste   (9)

  

 

Ein Frühling voller Liebe
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liebe, irland, hochzeitscrasher, freundschaft, küste

Ein Frühling voller Liebe

Sharon Owens , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 05.01.2012
ISBN 9783426504192
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:


Meine Meinung:
Nachdem ich bereits „Sieben kleine Geheimnisse“ von dieser Autorin gelesen habe und ihn als lockere Unterhaltungslektüre empfand, wagte ich mich nun auch an diesen ran.
Sarah erfährt mehr oder weniger durch Zufall, dass ihr Verlobter noch immer um seine verstorbene Frau trauert, und lässt ihre Hochzeit mit ihm platzen. Sie reist nach Irland an die Westküste und findet dort in einem Städtchen aus ihrer Kindheit, Zuflucht in einem Cottage.
Nach und nach verarbeitet sie ihren Schock und findet neue Freunde und auch eine neue Liebe.
Zunächst einmal verfolgt der Leser wie Sarah versucht wieder alleine im Leben zu Recht zu kommen und alles zu verarbeiten. Sie ist enttäuscht, schaut aber mutig ihrer Zukunft entgegen. Leider fehlte es mir hier schon bei der Beschreibung an Tiefe, was Sarahs Emotionen anging.
Die Personen, die hier zahlreich mitspielen, hätte vielleicht auch etwas feiner ausgearbeitet sein können. Sie wirkten zu blass und undurchsichtig, was ich etwas schade fand. Mit Sarah, der Protagonistin wurde ich nicht ganz so warm wie erhofft und es gab einige Personen, die ich am liebsten gleich ausradiert hätte, wenn ich es gekonnt hätte.
Auch die Handlung plätschert ziemlich lange dahin und ich war schon versucht aufzugeben, weil ich dachte, es passiert nichts weiter. Es gab einige Wiederholungen, die den Verlauf für mich etwas ausbremsten.
Durchhalten lohnt sich aber, denn ab Mitte des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf und es wird auch ein wenig spannend. Die Handlung wird zudem etwas gefühlvoller, wie man es bei einem solchen Roman erwarten kann. Mehrere Personen treffen mit ihren Schicksalen zusammen und fügen sich in die Handlung ein.
Viele dieser Geschehnisse sind vorhersehbar, was mir allerdings nichts ausmachte, da ich einfach lockere Unterhaltung erwartet hatte.
Etwas irregeführt hat mich der Klappentext, denn ganz so wie dort erwähnt läuft es nicht ab. Ich hatte ich hatte aufgrund der Beschreibung einen anderen Handlungsverlauf erwartet, der sich allerdings so nicht abspielte.
Der Schreibstil ist sehr locker, allerdings wird der Lesefluss durch die etwas langatmige und wiederholende Handlung gebremst. Mir fehlte es hier etwas an Feingefühl, um die Liebesgeschichte glaubwürdiger und vor allem zentraler hervorzubringen.
Die Covergestaltung ist wieder genauso erfrischend und farbenfroh wie bei Vorgänger. Ich finde es passt sehr gut zu dieser Geschichte, da diese auch ein klein wenig Lust auf Urlaub macht.


Fazit:
„Ein Frühling voller Liebe“ war zwar leider nicht der Liebesroman, den ich mir erhofft hatte, aber er wurde zu einer netten Unterhaltungslektüre. Der Leser sollte auf jeden Fall ein Auge zudrücken denn vieles ist vorhersehbar und zeitweise auch etwas übertrieben.
Nichtsdestotrotz vermittelte der Roman eine gemütliche Atmosphäre zum Abtauchen aus dem Alltag. Gesamtwertung: 4/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

  (9)
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Es lohnt sich um jeden Tag
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krebs, adoption, leistungssport, patient, patientenrecht

Es lohnt sich um jeden Tag

Kerstin Ostmann , Richard Rickelmann
Fester Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 20.09.2011
ISBN 9783351027391
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Klappentext:
Ein Plädoyer für die Würde der Patienten.
Kerstin Ostmann, Spitzensportlerin, stellt sich ihrer Krebserkrankung mit bewundernswerter innerer Kraft. Körperliche Eingriffe und schwere Krisen nach schlimmen Diagnosen steht sie durch und schiebt damit den Zeitpunkt des Sterbens deutlich hinaus. Ihre Lebensgeschichte macht Mut. Richard Rickelmann, selbst kinderlos, ist von Kerstins Persönlichkeit beeindruckt und adoptiert sie. Als Mitbegründer der Alexandra-Lang-Stiftung für Patientenrechte hilft er ihr bei der Suche nach geeigneten Therapien und unterstützt sie und ihre Familie gegen im Prozess gegen einen ihrer Ärzte.

Meine Meinung:
Dieses Buch erzählt die Geschichte einer jungen Frau, einer Mutter zweier Kinder, eine Ehefrau, die ihre Familie und das Leben liebt.
Sie könnte sein wie Du und ich, wäre da nicht ihr knallharter Kampf gegen den Krebs. Kerstin versucht sich diesem Kampf zu stellen und wer weiß, vielleicht hätte sie ihn schaffen können, wäre da nicht der Starrsinn und die Ignoranz mancher Ärzte gewesen, die zu spät erkannten, dass sie ganz anders hätte behandelt werden müssen.
Doch Kerstin Ostmann gibt nicht auf, sie kämpft weiterhin gegen ihre Krankheit und gegen den Prozess eines bestimmten Arztes, bis zu ihrem letzten Tag.
Dass Kerstin den Kampf nicht überlebt, steht sehr schnell auch anhand des Klappentextes fest. Ich erwähne es auch bewusst, denn dieses Buch macht zwar zum einen Mut, dennoch ist es ein sehr sensibles Thema, mit dem nicht jeder umgehen kann.
Zunächst einmal liest der Leser aus Sicht von Kerstin. Sie berichtet in einer Art Tagebucheinträgen von ihrer Diagnose, dem Leben mit dem Krebs, ihre Behandlungen, Erfahrungen mit der Familie und den Mitmenschen. Dabei erfährt sie leider nicht immer nur Mitgefühl, sondern auch Unverständnis und Verachtung.
Später dann berichtet Richard Rickelmann, ihr Adoptivvater weiter. Er steht ihr in all der Zeit als Freund zur Seite, unterstützt sie, wo er nur kann und adoptiert sie zum Schluss.
So oft kamen mir ihre Berichte erschreckend und knallhart, nicht geschönt aber verdammt ehrlich vor.
Vieles lies mich fassungslos zurück und ich brauchte einige Atempausen, um das gelesene zu verkraften.
Der Leser lernt die Personen in ihrer Umgebung dank der ausführlichen Beschreibung kennen und hat das Gefühl mittendrin zu sein. Auch Kerstin Ostmann selbst, erscheint einem sehr nahe, mit all ihren Ängsten, ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit.
Der Schreibstil ist sehr einfach und hatte einige Stolpersteine für mich parat. So bezeichnete Kerstin z. B. Ihren Adoptivvater „Daddy“ und dann wieder Richard. Dies kam mir leider etwas unpassend, nicht stimmig vor und hinderte mich im Lesefluss. Auch kamen einige Wiederholungen vor, gerade was ihre Erfahrungen und Behandlungen anging.
Andererseits muss ich sagen, dass obwohl sie so zahlreiche Diagnosen, Therapien und Medikamente erhielt und über diese berichtete, fanden sich dennoch keine großartigen Fremdwörter darin, sodass ich ein Lexikon hätte haben müssen.
Im Gegenteil, sie erklärte diese Dinge in einem leicht verständlichen Ton, sodass auch Laien sehr gut zurechtkommen können.
Interessant war es auch, dass später im letzten Drittel ungefähr, Fotos von Kerstin und ihrer Familie abgebildet sind. So machte es diese Geschichte etwas persönlicher, vielleicht aber auch dramatischer, weil der Leser erst recht das Gefühl bekommt, Kerstin zu kennen.
Mit 382 Seiten hatte die Geschichte eine ganz gute Länge, obwohl sie zwischendurch etwas langatmig erschien.

Fazit:
Eins sollte der zukünftige Leser wissen:
In diesem Roman gibt es kein Happy End, keine mitleidserregende Geschichte und auch keine allgemeine Abrechnung mit den Ärzten. Dieses Buch erzählt einfach nur die dramatische Geschichte von Kerstin Ostmann, die sich gegen ihre Krankheit stellte, den falschen Ärzten oder auch dem falschen Arzt, vertraute und dennoch nicht bereit war aufzugeben.
Trotz des dramatischen und traurigen Ausgangs macht dieses Buch Mut zu kämpfen!
Es lässt mich nachdenklich zurück, mit dem Wissen wie dankbar ich für jeden Tag bin, an dem meine Lieben und ich gesund sind.
Kerstin Ostmann, verstarb 2008 im Alter von 44 Jahren.
Richard Rickelmann, geb. 1939, Journalist, Spiegel, seit 1999 Stern, heute freier Autor, auch für Frontal 21, Mona Lisa, Schwerpunkt Medizin. Mitautor von »Exporteure des Todes. Deutscher Rüstungsskandal in Nahost« (1990), »Mafia im Staat. Deutschland fällt unter die Räuber« (1992) »Ware Patient. Woran unsere medizinische Versorgung wirklich krankt« (2010).(Quelle: Aufbau Verlag)
© Michaela Gutowsky

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Tags: aufbau verlag, erfahrung, fehldiagnose, journalist, kampf, krebs, krebserkrankung, richard rickelmann, schicksal, überlebenskampf   (10)

  

 

EVIL
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406 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 65 Rezensionen

horror, folter, kinder, gewalt, thriller

EVIL

Jack Ketchum
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, W
ISBN 9783453675025
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Achtung, diese Rezension bezieht sich auf den Hörbuchdownload von Audible!
Inhaltsbeschreibung bei Audible:
Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres.
Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.
>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.
Audible weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Titel für Hörer unter 18 Jahren nicht geeignet ist. Einige Szenen enthalten sehr gewaltvolle Beschreibungen.

Meine Meinung:
Ich hatte bereits öfter von der brutalen Handlung bei Evil gehört und mich ehrlich gesagt nicht getraut das Buch zu lesen. Als ich dann sah, dass dieses Hörbuch bei Audible im Download angeboten wird, dachte ich mir o. k., ich probiere es mal als Hörbuch aus.
Evil ist in der Tat keine leichte Kost. Im Gegenteil, mich hat dieses Hörbuch an meine Grenzen gebracht, ich war immer wieder kurz davor abzubrechen, weil es so grausam ist. Nun wundert mich auch der Hinweis von Audible nicht, dass dieser Titel nicht für Hörer unter 18 Jahren geeignet ist.
Am Anfang gibt es ein sehr langes Vorwort von Stephen Kind, der über den Autor Jack Ketchum berichtet. Ich finde das hätte man sich entweder sparen können oder aber als Nachwort lassen sollen, denn es ist viel zu langatmig und verrät im Grunde genommen schon alles über die Handlung.
Dies nervte mich ziemlich und ich hätte es einfach besser übersprungen.
Die Geschichte fängt zunächst ruhig an, es gibt versteckt, kleinere Hinweise, dass in dieser Familie etwas nicht stimmt, aber anfangs passiert erst mal gar nichts. Mit dem Gedanken daran, dass dies auf eine wahre Geschichte basiert, steigerte sich allerdings meine eigene Spannung, so als hätte ich Angst davor, wie brutal das Hörbuch werden könnte.
Und so war es auch. Die Brutalität und Grausamkeit steigert sich nach und nach, man bekommt das kalte Grauen beim Zuhören und glaubt schlimmer kann es nicht mehr werden.
Es wird aber schlimmer. Diese Geschichte, die Handlung, ist der pure Wahnsinn im negativen Sinne!
Ich habe ziemlich viele Emotionen beim Zuhören erlebt, ich war wütend, entsetzt, hab mich geekelt und ich habe tatsächlich jede einzelne Figur gehasst!
Hier gibt es keine guten Menschen und es gibt auch kein Happy End, das sollte man sich gleich zu Beginn der Handlung merken.
Erzählt wird diese Geschichte in der Ich-Perspektive von David, einem Nachbarsjungen. Gesprochen wird sie von Uwe Teschner, dem hier eine großartige Betonung gelungen ist.
Die ungekürzte Spieldauer war mir schon fast zu lang um die Handlung zu ertragen, wie bereits erwähnt, fand ich dieses ellenlange Vorwort von Stephen King völlig unnötig. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, betrug dieses über 16 Minuten!

Fazit:
Evil ging an meine Substanz und brachte mich an meine Grenzen. Dies ist kein üblicher Horrorroman von Jack Ketchum, nein, diese Geschichte basiert leider auf eine wahre Begebenheit.
Zarte Gemüter sollten auf jeden Fall die Finger davon lassen, und man sollte sich beim Hören der lesen bewusst sein, dass diese Geschichte noch lange nachwirkt. Mich hat es fassungslos und entsetzt zurückgelassen und noch einmal würde ich mir eine solche Handlung nicht mehr antun.
Uwe Teschner wurde 1973 geboren. 2002 begann er mit seinen ersten Hörbuchaufnahmen. (Quelle: Audible.de)
Jack Ketchum ist ein Pseudonym für den ehemaligen Schauspieler Dallas Mayr. Seine Horrorromane zählen in den USA unter Kennern neben den Werken von Stephen King oder Clive Barker zu den absoluten Meisterwerken des Genres, wofür Jack Ketchum mehrere namhafte Auszeichnungen verliehen wurden. (Quelle: Audible.de)

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Ein unglaubliches Geschenk
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein unglaubliches Geschenk

Danielle Steel
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag, 01.01.2008
ISBN B001S35EF4
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Der berühmte Ballsaal des Ritz – Carlton in San Francisco ist von warmem Kerzenlicht durchflutet, als sich die örtliche High Society zu einem Charity- Konzert versammelt. Der Abend könnte schöner nicht sein, doch kurz vor Mitternacht bebt ohne Vorwarnung die Erde. Inmitten dieser Tragödie sind vier völlig unterschiedliche Menschen plötzlich aufeinander angewiesen. Wird die schreckliche Naturkatastrophe zu einem Wendepunkt in ihrem Leben?

Meine Meinung:
Auf der Suche nach einem unterhaltsamen Roman, der in San Francisco spielt, stieß ich auf den Roman „Ein unglaubliches Geschenk“. Schon der Klappentext weckte mein Interesse und erinnerte mich zugleich an den Schreibstil von Maeve Binchy. Auch hier ging es um mehrere Personen die ein gemeinsames Schicksal teilen. Handlungsort ist wie bereits erwähnt, die Stadt San Francisco. Hier hatte ich mir detaillierte Beschreibungen der Straßen erhofft, und wurde auch nicht enttäuscht. Die Beschreibungen der Umgebung sind so klar und deutlich das man San Francisco schnell wieder erkennt, wenn man bereits einmal dort gewesen ist.
Auch bei den Figuren hat die Autorin nicht an einer detaillierten Darstellung gespart. Hier spielen 4 Protagonisten die Hauptrolle und alle haben unterschiedliche Schicksale. Nur eins haben sie gemeinsam, alle vier haben das Erdbeben in San Francisco erlebt und jeder verarbeitet es auf seine Art und Weise.
Da wäre der Journalist Everett, die Sängerin Mel, die Nonne Maggie und auch Sarah, die letztendlich die Benefizveranstaltung organisiert hat. Alle Protagonisten stehen nach diesem Erdbeben an einem Wendepunkt und treffen Entscheidungen für ihren weiteren Lebensweg, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Meine Lieblingsfigur war hier ganz klar Mel, einfach weil mich ihr Schicksal berührt hat und sie mir durchaus sympathisch war.
Danielle Steel, beschreibt mehrere Handlungsstränge, die nicht nur spannend, sondern auch abwechslungsreich sind. Sie bindet das Erdbeben mit ein, ohne aber diesen Roman als reißerisch darzustellen. Ihr Schreibstil ist klar und gradlinig, teilweise romantisch aber vor allem unterhaltsam.
So wurde „Ein unglaubliches Geschenk“ für mich zu einem gemütlichen Leseabenteuer.
351 Seiten hatten für mich eine durchaus angenehme Länge um sich in den Bann ziehen zu lassen und das Gefühl zu bekommen, die Personen schon fast zu kennen.
Das Cover ist sehr farbenfroh gestaltet in einem kräftigen Pink, die Golden Gate Bridge ist abgebildet. So denke ich, dass dieses Cover in seinem Design absolut passt.

Fazit:
„Ein unglaubliches Geschenk“ ist unterhaltsam, gemütlich und romantisch. Danielle Steels Schreibstil hat mich überzeugt und ich freue mich auf weitere Romane von dieser Autorin.

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Emerald
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(17)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

fantasy, hörbuch, england, geschister, hörspiel

Emerald

John L. Stephens , David Nathan , John Stephens
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 01.04.2011
ISBN 9783837107869
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe bei Audible:
Als die drei Geschwister Kate, Michael und Emma, die als Kleinkinder von ihren Eltern getrennt wurden, auf dem Weg in ein neues Waisenhaus in dem abgelegenen Herrenhaus des geheimnisvollen Dr. Pym landen, ahnen sie nicht im Geringsten, wohin sie diese Reise führen wird. Denn bevor sie sich versehen, sind die besonnene Kate, der kluge Michael und die tollkühne kleine Emma in den Kampf um drei magische Bücher voll unermesslicher Macht verstrickt. Sie müssen erfahren, dass es ihre Aufgabe ist, diese zu finden, wollen sie je ihre Eltern wiedersehen. Auf dem Weg dorthin treten sie gegen finstere Gegner an, finden unerwartete, liebenswerte Verbündete, meistern ihre magischen Talente, entdecken unvorstellbare Wesen und beginnen das Geheimnis ihrer Familie zu lüften.

Meine Meinung:
Mit Emerald ist John Stephens ein wunderbarer Auftakt zu einer magischen Trilogie gelungen!
Diese fantastische Welt zieht schnell in seinen Bann.
Gleich zu Beginn lernt der Hörer die Geschwister, Kate, Michael und Emma kennen. Die Kinder leben in einem Waisenhaus und müssen dieses oft wechseln. Sie sind im festen Glauben, dass ihre Eltern nicht tot sind, und weigern sich in eine neue Familie aufgenommen zu werden.
Schon hier kann man die enge Verbundenheit der Geschwister spüren, den Kummer und den Schmerz, den sie durchmachen. Als sie wieder einmal gegen ein neues Heim protestieren, werden sie zu Dr. Pym geschickt, der in einem alten Herrenhaus lebt. Seltsamerweise gibt es dort keine Kinder und schnell entdecken sie, dass dieser Ort nicht nur geheimnisvoll, sondern auch magisch ist.
Damit beginnt das Abenteuer.
Der Fokus richtet sich auf eine magische Welt, die die Geschwister mittels Fotos bereisen können und sich damit quasi auf eine immer wiederkehrende Zeitreise begeben. Natürlich treffen sie hier auf große Gefahren und Abenteuer, auf die ich aber nicht noch näher eingehen möchte, da ich sonst zu viel von der Handlung verrate.
Die Figuren in Emerald sind sehr schön beschrieben. Leicht kann man sich in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen.
Kate ist die große Schwester, die ihrer Mutter einst versprach, immer auf die Geschwister aufzupassen.
Emma ist die kleine Schwester, ein kleiner mutiger Dickkopf. Sie wurde meine Lieblingsfigur in Emerald.
Michael wiederum ist intelligent, tapfer und sehr wissbegierig.
Dank der sanften Betonung von David Nathan, kann man die Gefühle der Kinder deutlich nachempfinden und so manches Mal kam es mir vor als würde ich in ihr Gefühlschaos hineingezogen werden.
Auch an Spannung mangelt es diesem Hörbuch nicht. Im Gegenteil, es wird oft spannend und teilweise sind dort recht grausame Szenen dargestellt.
Die Spieldauer beträgt in der gekürzten Fassung 07 stunden und 42 Minuten.
Mir kam die Länge dennoch angenehm vor und es machte mir nichts aus das es gekürzt wurde.

Fazit:
Wieder einmal hat David Nathan bewiesen, wie angenehm er ein Hörbuch betonen kann! Emerald ist eine fantastische Geschichte, der Auftakt einer Trilogie, die den Hörer sofort in ihren Bann ziehen kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und hoffe das es bis dahin nicht mehr lange dauert.
John Stephens ist als Drehbuchautor und Fernsehproduzent bekannt geworden. »Emerald« ist der erste Band seiner Trilogie der »Chroniken vom Anbeginn«, die weltweit noch vor Erscheinen bereits in 32 Länder verkauft wurde. (Quelle: Randomhouse)
David Nathan wurde 1971 geboren. Gemessen an dem Umfang seines bisherigen Schaffens zählt David Nathan zu den gefragtesten und meistbeschäftigten Sprechern seiner Generation. (Quelle: Wikipedia)

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Tags: audible, fantasy, geschister, hörbuch, john l. stephens, magie, magische welt, waisenhaus   (8)

  

 

Erlösung
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(20)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

berlin, paris, mord, notärztin, verschwörung

Erlösung

Claus Cornelius Fischer
Fester Einband: 525 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 22.02.2011
ISBN 9783896674456
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Ein unglaubliches Geschenk
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(2)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

unterhaltungsroman, schicksale, danielle steel, erdbeben, san francisco

Ein unglaubliches Geschenk

Danielle Steel
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.03.2011
ISBN 9783426501634
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Klappentext:
Der berühmte Ballsaal des Ritz – Carlton in San Francisco ist von warmem Kerzenlicht durchflutet, als sich die örtliche High Society zu einem Charity- Konzert versammelt. Der Abend könnte schöner nicht sein, doch kurz vor Mitternacht bebt ohne Vorwarnung die Erde. Inmitten dieser Tragödie sind vier völlig unterschiedliche Menschen plötzlich aufeinander angewiesen. Wird die schreckliche Naturkatastrophe zu einem Wendepunkt in ihrem Leben?

Meine Meinung:
Auf der Suche nach einem unterhaltsamen Roman, der in San Francisco spielt, stieß ich auf den Roman „Ein unglaubliches Geschenk“. Schon der Klappentext weckte mein Interesse und erinnerte mich zugleich an den Schreibstil von Maeve Binchy. Auch hier ging es um mehrere Personen die ein gemeinsames Schicksal teilen. Handlungsort ist wie bereits erwähnt, die Stadt San Francisco. Hier hatte ich mir detaillierte Beschreibungen der Straßen erhofft, und wurde auch nicht enttäuscht. Die Beschreibungen der Umgebung sind so klar und deutlich das man San Francisco schnell wieder erkennt, wenn man bereits einmal dort gewesen ist.
Auch bei den Figuren hat die Autorin nicht an einer detaillierten Darstellung gespart. Hier spielen 4 Protagonisten die Hauptrolle und alle haben unterschiedliche Schicksale. Nur eins haben sie gemeinsam, alle vier haben das Erdbeben in San Francisco erlebt und jeder verarbeitet es auf seine Art und Weise.
Da wäre der Journalist Everett, die Sängerin Mel, die Nonne Maggie und auch Sarah, die letztendlich die Benefizveranstaltung organisiert hat. Alle Protagonisten stehen nach diesem Erdbeben an einem Wendepunkt und treffen Entscheidungen für ihren weiteren Lebensweg, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Meine Lieblingsfigur war hier ganz klar Mel, einfach weil mich ihr Schicksal berührt hat und sie mir durchaus sympathisch war.
Danielle Steel, beschreibt mehrere Handlungsstränge, die nicht nur spannend, sondern auch abwechslungsreich sind. Sie bindet das Erdbeben mit ein, ohne aber diesen Roman als reißerisch darzustellen. Ihr Schreibstil ist klar und gradlinig, teilweise romantisch aber vor allem unterhaltsam.
So wurde „Ein unglaubliches Geschenk“ für mich zu einem gemütlichen Leseabenteuer.
351 Seiten hatten für mich eine durchaus angenehme Länge um sich in den Bann ziehen zu lassen und das Gefühl zu bekommen, die Personen schon fast zu kennen.
Das Cover ist sehr farbenfroh gestaltet in einem kräftigen Pink, die Golden Gate Bridge ist abgebildet. So denke ich, dass dieses Cover in seinem Design absolut passt.

Fazit:
„Ein unglaubliches Geschenk“ ist unterhaltsam, gemütlich und romantisch. Danielle Steels Schreibstil hat mich überzeugt und ich freue mich auf weitere Romane von dieser Autorin.

  (8)
Tags: danielle steel, erdbeben, san francisco, schicksale, unterhaltungsroman   (5)

  

 

Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
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(59)

83 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

drachen, fantasy, eragon, hörbuch, drachenreiter

Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

Christopher Paolini , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD: 1.282 Seiten
Erschienen bei Audionauten, 17.08.2005
ISBN 9783866040151
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe von Audible:
Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich zeichnen sich auf dessen Oberfläche feine Risse. Ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt... Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache. Wird Eragon das Erbe des legendären Drachenreiters antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand...

Meine Meinung:
Wenn es um Fantasy bei Hörbüchern geht, bin ich eigentlich immer etwas skeptisch. Oft fällt es mir schwer in diese Welten einzutauchen wenn sie nicht liebevoll und voller Fantasie erzählt werden. Daher war ich schon recht neugierig wie das bei einer Länge von 21 Stunden gelingen soll.
Ich wurde absolut überrascht. Nicht nur das die Handlung von Eragon mich recht schnell überzeugte, der Sprecher, Andreas Fröhlich betont diese auch noch obendrauf sehr angenehm.
Aufgrund der verschiedenen Stimmlagen von Andreas Fröhlich, die keineswegs übertrieben wirken, gelang es mir recht schnell ich in Eragon hinein zu finden und die verschiedenen Personen zu unterscheiden.
Ganz begeistert war ich von dem Nachhall wenn Saphira und Eragon miteinander sprachen.
Die Handlung von Eragon ist faszinierend. Die Welt um Eragon ist grausam und schön zu gleich. Es kommen Elfen, Drachen und Zwerge drin vor und noch viele andere schöne und grausame Geschöpfe.
Christopher Paolini hat mit Eragon für mich eine Geschichte geschaffen, die mich sofort fesselte und in ihren Bann zog.
Die Figuren sind deutlich und klar beschrieben so dass man selbst mit geringer Vorstellungskraft, keine Schwierigkeiten haben sollte, sich diese Geschichte bildlich vorzustellen.
Das Hörbuch ist spannend gesprochen, aber auch mit viel Witz und Humor.
Meine Lieblingsfigur war hier ganz klar Saphira.
Ihre gutmütige Art wird grandios dargestellt aber auch ihr Sarkasmus brachte mich öfter mal zum lachen.
Auch ihre Art sich zu bewegen wird so deutlich erzählt, dass es leicht fällt sich diesen Drachen vorzustellen.
Eragon selbst ist ebenfalls sehr deutlich dargestellt mit seinem temperamentvollem Dickkopf und seinem Mut.
Er erlebt große Abenteuer und gerät so manches Mal in Gefahr.
Somit wurden für mich die 21 Stunden zu einem wahren Hörerlebnis.
Ich bin froh die ungekürzte Version gehört zu haben.

Fazit:
Ein toller Auftakt zur Eragon-Reihe. Ein tolles Abenteuer, erzählt von einem großartigen Sprecher, lassen Eragon zu meinem persönlichen Hörbuchfavoriten werden.
Ich freue mich schon auf weitere Teile der Eragon-Reihe.

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Tags: abenteuer, audible, christopher paolini, drachen, eragon, fantasy, hörbuch, spannend   (8)

  

 

Endzeit
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(93)

200 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 63 Rezensionen

endzeit, thriller, apokalypse, liz jensen, mord

Endzeit

Liz Jensen , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei dtv, 22.03.2011
ISBN 9783423248440
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
„Ich kann Dinge sehen bevor sie passieren. Katastrophen. Ich spüre sie.“
Die Psychotherapeutin Gabrielle Fox bekommt es mit einer unheimlichen neuen Patientin zu tun: Die 16 jährige Bethany hat ihre Mutter auf grausame Weise ermordet. Und sie behauptet, sie könne Naturkatastrophen vorhersehen …

Meine Meinung:
Vom Klappentext her war ich total neugierig auf dieses Buch und hatte mir einen, wirklich spannenden Thriller erhofft. So ganz konnte dieser aber meine Erwartungen nicht erfüllen.
Die Grundidee der Handlung hat mich zweifellos begeistert. Sie war interessant und fesselnd genug um diesen Endzeitthriller zu lesen.
Die Protagonistin Gabrielle ist nach einem Autounfall gelähmt und arbeitet als Psychotherapeutin. Sie bekommt eine neue Patientin namens Bethany die ihre Mutter auf grausame Weise ermordete und nun behauptet sie könne Dinge vorhersehen, unter anderem schlimme Katastrophen.
Natürlich schiebt man diese Aussagen als Folgen ihrer Psychose ab, doch dann treten genau diese Vorhersagen nach und nach ein. Ist dies wirklich noch Zufall?
Die Figuren an sich waren mir fast alle unsympathisch wobei ich hin und wieder auch mal etwas Mitgefühl für Bethany empfand.
Warum waren mir diese Figuren derart unsympathisch? Dies lag hauptsächlich daran das die Autorin unheimlich viel Sex versuchte in diese Geschichte einzubringen. Warum, ist mir wirklich ein Rätsel. Auch waren die Figuren einfach zu platt dargestellt.
Gabrielle reduziert ihr Selbstbewusstsein anscheinend immer wieder auf ihre Brüste, Bethany schmeißt mit verbalen Sätzen um sich und auch sonst findet man einige verbale Ausrutscher in diesem Thriller.
Schade eigentlich, denn an sich gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr gut, wenn sie nicht grad in den vulgären Schreibstil verfiel. Allerdings wirkte der Thriller auf mich eher wie eine Erzählung, es fehlte einfach zu sehr an Spannung. Wenn die Autorin dann wiederum in einen flachen und vulgären Ton verfiel, habe ich die Seiten etwas schneller geblättert, weil es mich einfach nervte und rein gar nichts über die Handlung aussagte.
Zitat Seite 80: „ Meine Brüste stehen heraus wie zwei Kugeln Vanilleeis und schreien förmlich: Leck an mir.“
Warum Gabrielles Brüste im wahrsten Sinne des Wortes eine „große Rolle“ spielen, wird zwar recht schnell erklärt, hatte für mich aber nichts in einem Endzeitthriller verloren.
Eine andere Leserin hatte mich schon vorgewarnt und mir gesagt, dass dies wohl öfter der Fall sein wurde.
Ich hatte mir vorgenommen, das Buch dann notfalls abzubrechen.
Zum Glück kam es dann aber nicht ganz so häufig vor und ich hab tapfer weitergelesen.
Der Thriller konnte trotz 395 Seiten nicht recht an Spannung aufbauen. Trotzdem war er für mich interessant genug, um das Buch nicht abzubrechen. Das Cover fand ich sehr ansprechend. Ein Auge auf grau- schattierten Hintergrund mit Gewitter über dem Meer. So passt diese Covergestaltung definitiv zur Handlung.

Fazit:
Endzeit war zwar nicht wie erhofft, übermäßig spannend, dennoch war er lesenswert. Schade ist einfach nur, dass die Autorin hin und wieder abschweifte und somit für mich uninteressante Szenen einbaute, die die Handlung immer wieder sinken ließen.
Etwas mehr Thrill und weniger ordinär wäre dieser Roman für mich zum absoluten Pageturner geworden.

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Tags: dtv, endzeit, liz jensen, naturkatastrophe, thriller   (5)

  

 

Ein toter Lehrer
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(23)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

amoklauf, mobbing, schule, london, eliteschule

Ein toter Lehrer

Simon Lelic , Stefanie Jacobs
Fester Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Droemer, 10.03.2011
ISBN 9783426198698
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen, doch sie bohrt tiefer – und bringt damit Unvorstellbares ans Licht …

Meine Meinung:
Diese Rezension ist wieder eine von denen, bei der ich das Gefühl habe, dem Buch mit meinen Worten nicht gerecht zu werden.
Die Handlung besteht aus einem Lehrer, der während einer Schulversammlung durchdreht und drei Schüler und eine Lehrerin erschießt. Danach richtet er sich selbst. Die Ermittlerin Lucia May soll den Fall abschließen und stößt schnell auf fatale Hintergründe, die mit dieser Tat zusammenhängen.
Damit macht sie sich alles andere als beliebt.
Mobbing ist hier das Hauptthema, sei es beruflich oder auch schulisch gesehen. Wie schnell werden Erwachsene und auch Kinder Opfer, wenn sie nicht so sind wie die breite Masse!
Die Figuren waren mir fast alle unsympathisch, was allerdings an dieser Handlung und deren Rollen liegt, die Ermittlerin selbst, gefiel mir ganz gut, wobei sie meiner Meinung nach etwas mehr Selbstbewusstsein verdient hätte.
Wirkliche Probleme macht mir aber anfangs der Schreibstil. Das Buch ist auf vielen Erzählungen aufgebaut, die allerdings einseitig sind, also ohne Gegenfragen oder ähnliches, und oft etwas abgehackt wirkte. So kamen mir viele Sätze unvollendet vor und ich empfand das Lesen schnell als anstrengend und hektisch! Jedoch hielt ich dann weiterhin durch und ab etwa Seite 80 fesselte mich dieses Buch dann absolut.
Allerdings musste ich es oft absetzen, das Gelesene sacken lassen, um mich von den Grausamkeiten zu erholen. Und genau damit beeindruckte mich Simon Lelic. Der Roman ist eigentlich relativ unblutig und dennoch beschreibt Simon Lelic diese Geschichte auf eine derart grausame Art und so detailliert, dass ich als Leser Pausen brauchte.Hier wiederum spielt der Autor mit dem Leser. Ich hab mich öfter gefragt ob der Lehrer wirklich Täter und nicht eher Opfer war.
Die Sprache ist recht hart und klar. Ausdrücke tauchen des Öfteren mal auf und der Autor nimmt auch sonst kein Blatt vor dem Mund.
Das Cover ist passend zu dieser Handlung gestaltet. In einem schattierten Grau, auf dem eine am Boden liegende Schultasche abgebildet ist.

Fazit:
Simon Lelic hat mit 348 Seiten einen wirklich beeindruckenden Debütroman geschrieben. Mir jedenfalls wird diese Geschichte lange in Erinnerung bleiben und ich hab mich wirklich gefragt ob dieser Geschichte nicht vielleicht irgendwo so ähnlich schon passiert ist.
Denn Gewalt an Schulen sowie Mobbing ist leider ein aktuelles und ernstes Thema. Nicht nur betroffene Schüler, sondern auch Lehrer sind oft machtlos.

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Tags: amoklauf, gewalt, hilflosigkeit, london, mobbing, schule, verzweiflung   (7)

  

 

Engelspfade
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59 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, autounfall, mut, hoffnung, begleithund

Engelspfade

Alice Peterson , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.03.2009
ISBN 9783785760024
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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Entsetzen
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(147)

294 Bibliotheken, 5 Leser, 5 Gruppen, 32 Rezensionen

entführung, thriller, will trent, mord, legasthenie

Entsetzen

Karin Slaughter , Klaus Berr
Fester Einband: 509 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 21.08.2010
ISBN 9783764503444
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Sie glaubt, den Mörder ihrer Tochter vor sich zu haben. Stürzt sich auf ihn und tötet ihn in einem erbitterten Kampf. Nur- das Opfer ist gar nicht ihre Tochter. Emma lebt, doch sie wurde entführt. Special Agent will Trent weiß: Die Chance, das Mädchen lebend zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer. Doch noch entsetzlicher ist die Vorstellung, dass der sadistische Täter ungeschoren davonkommen könnte…

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Fall für Special Agent Trent, allerdings habe ich den ersten nicht gelesen und habe auch nicht das Gefühl das man ihn vorher lesen müsste, um in die Handlung bei „Entsetzen“ rein zu kommen.

Abigail Campano entdeckt irrtümlicherweise, beim heimkommen die Leiche ihrer Tochter. Plötzlich kommt ihr der vermeintliche Täter entgegen und sie liefert sich mit ihm einen fürchterlichen Kampf um Leben und Tod. In ihrer Angst und Wut, schafft sie es, den jungen Mann zu töten. Doch dann stellt sich heraus, dass die Leiche des jungen Mädchens oben im Zimmer, gar nicht Emmas Leiche ist, sondern die ihrer Freundin.
Emma ist entführt und Will Trent und Faith Mitchell übernehmen den Fall, doch Spannungen in diesem Team bleiben nicht aus.

Das Ermittlerteam war mir in diesem Roman sehr sympathisch wobei es mich etwas störte, dass immer wieder auf Will Trents Legasthenie geritten wird. Ich meine, er ist ja recht selbstbewusst dargestellt, warum steht er nicht einfach zu seiner Rechtschreibschwäche, anstatt zu versuchen sie mit allen Mitteln vor seiner Partnerin und anderen zu verstecken?

Leider zogen sich meiner Meinung nach auch die Ermittlungen viel zu lange hin. Ich denke etwas weniger Seitenzahl und etwas mehr Spannung wäre toll gewesen, so hat sich das Buch meines Erachtens viel zu sehr in die Länge gezogen.
Der Showdown kommt dann wirklich erst kurz vorm Schluss, bis dahin tappen die Ermittler noch recht im dunkeln, ich dachte so manches mal, na wird es denn nun?
Dies hat mich ehrlich gesagt überrascht, denn die Grant-County-Reihe von Karin Slaughter habe ich bisher regelrecht verschlungen.
Der Schreibstil ist fliessend und einfach. Ich konnte sehr schnell in die Handlung einsteigen ohne den ersten Teil vorher gelesen zu haben.

Fazit:
Ein Thriller mit einem tollen Ermittlerteam, jedoch hätte er ruhig etwas spannender sei können. Während ich sonst immer im Lesefieber bei dieser Autorin bin, hat sie es dieses mal leider nicht schaffen können mich mit zu reissen.
Vielleicht kann mich Karin Slaughter ja mit dem nächsten Will Trent-Roman überzeugen.

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Tags: entsetzen, karin slaughter, reihe, thriller, will trent   (5)

  

 
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