Michaela G.

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Morgen wirst du sterben
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(24)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

familie, thriller, geschwister, jugendbuch, verdacht

Morgen wirst du sterben

Gina Mayer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.2013
ISBN 9783473400911
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Mogli
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(5)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

aljoscha, epilepsie, droemer knaur verlag, erfahrungsroman, manuela kuffner

Mogli

Manuela Kuffner , Shirley M. Seul
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2012
ISBN 9783426783856
Genre: Biografie

Rezension:

Buchrückentext:
Aljoscha erklimmt die höchsten Bäume und rennt barfuß durch den Wald. Seine Lieblingsplätze sind nah am Himmel, doch sein Paradies ist voller Gefahren. Denn der Junge, der von seiner Familie liebevoll Mogli genannt wird, ist schwer krank. Durch eine seltene Form der Epilepsie verlor er als dreijähriger Sprache und jedes Empfinden für Angst oder Schmerz. Seitdem bewegt er sich furchtlos durch eine Welt, deren Bedrohungen er nicht erkennt. Und das Leben von Aljoschas Mutter hat nur noch den einen Inhalt: „Ich muss meinen Sohn vor sich selbst schützen, jeden Tag, jede Stunde.“ Doch es gibt Hoffnung: Mit Einsetzen der Pubertät könnte sich Aljoschas Zustand deutlich bessern …
Die ergreifende Geschichte eines Jungen mit einer seltenen Krankheit – und der bedingungslosen Liebe seiner Mutter.

Meine Meinung:
Kann ein Buch, das eigentlich über ein trauriges Schicksal erzählt, gleichzeitig wunderschön sein? Ja, kann es!
Gemeinsam mit Shirley Michaela Leus erzählt Manuela Kuffner über die Erkrankung aber auch den Lebenswillen ihres Sohnes Aljoscha.
Aljoscha verliert mit 3 Jahren sein Sprachvermögen. Er leidet unter dem Landau-Kleffner- Syndrom, einer seltenen Form der Epilepsie.
Es beginnt ein Marathon durch Krankenhäuser. Ärzte gehören fortan zu seinem Alltag. Doch lässt er sich nicht von seiner Krankheit einschränken oder behindern, im Gegenteil, er ist ein richtiger Wirbelwind.
Die Familie muss schwere Alltagsprobleme bewältigen, sich gegen eine Umwelt zu Wehr setzen, die nicht erkennen kann, dass Aljoscha, liebevoll auch „Brösel“ oder „Mogli“ genannt, krank und nicht unerzogen ist. Mogli ist unbändig, er liebt die Natur, Traktoren, das Nacktsein. Doch ist er jeden Tag in Gefahr, denn Mogli spürt weder Angst noch Schmerz und kann so, viele Gefahren nicht vorhersehen.
Es kostet die Familie und vor allem der Mutter immens Kraft und doch hoffen sie, dass sich mit Beginn der Pubertät, sein Zustand verbessert.
Manuela Kuffner berichtet über den Anfang und den Verlauf der Krankheit mit all ihren Konsequenzen.
Der Leser verfolgt den Ärztemarathon mit, ohne aber mit zu viel medizinischen Begriffen, bombardiert zu werden.
Man spürt die emotionale Belastung der Mutter, die oft zwischen Verzweiflung und Wut pendelt aber immer mit grenzenloser Liebe zu ihren Kindern.
Sie kämpft jeden Tag weiter für Mogli und auch seinen Bruder, der natürlich ebenfalls unter den gegebenen Umständen leidet und oft zu kurz kommt.
Einige Situationen sind recht vorhersehbar und nachzuvollziehen, vieles ahnt der Leser schon zu Beginn, was den Verlauf der weiteren Geschichte angeht.
Manuela Kuffner erzählt mit Hilfe von Shirley Michaela Seul und benutzt eine einfache Sprache mit einem leichten Schreibstil. Allein, weil ich wissen wollte, wie es mit Aljoscha weitergeht, habe ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass der Dialekt von Aljoschas Oma weggelassen worden wäre, ich empfand ihn als völlig unnötig und er bremste meinen Lesefluss gewaltig aus.
Die Handlung beginnt mit einem Prolog, erzählt dann von Mai 2001 bis 2009 und endet mit einem Epilog und einer Danksagung.
Es gibt auch einige Fotos, die das Leben mit Aljoscha zeigen.
Mit 350 Seiten hatte das Buch eine gute und angenehme Länge.

Fazit:
Auch wenn die Geschichte eigentlich traurig ist, erschien sie zugleich wunderschön, weil man die Liebe nachempfinden kann, die Manuela Kuffner für Aljoscha empfindet.
Liebevoll, rührend und lebhaft erzählt wuchs mir dieser Junge schon auf wenigen Seiten ans Herz und brachte mich oft mit seinen Taten zum Lachen.
So wie er Bäume und Traktoren erobert, so eroberte er auch mein Leserherz im Sturm.
Gesamtwertung: 5/5 Sterne

© Michaela Gutowsky

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Tags: aljoscha, droemer knaur verlag, epilepsie, erfahrungsroman, landau-kleffer syndrom, manuela kuffner   (6)

  

 

Man liebt nur dreimal
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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

gedächtnisverlust, liebe, wiedergeburt, selbstmord, familiengeheimnis. england

Man liebt nur dreimal

Melanie Rose , Heidi Lichtblau
Fester Einband: 409 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 17.08.2011
ISBN 9783426663653
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Buchrückentext:
Auf Immer-Wiedersehen

Neuanfang, schön und gut, aber so weit zurück auf Anfang hätte es dann doch nicht sein müssen … Als Kate nach einem Unfall aus der Bewusstlosigkeit erwacht, weiß sie weder, wer sie ist, noch, wo sie sich befindet. Dem gutaussehenden Vincent, der sie augenscheinlich am Straßenrand aufgesammelt und bei sich aufgenommen hat, will sie jedoch nicht allzu lange zur Last fallen. Daher versucht Kate, ihrer Vergangenheit durch Hypnose auf die Spur zu kommen – und findet sich als junges Mädchen im England des 19. Jahrhunderts wieder …

Meine Meinung:
Gleich zu Beginn wird der Leser mit Kates Autounfall konfrontiert, bei dem Kate ihr Gedächtnis verliert. Versteckte Anspielungen lassen den Leser sofort rätseln warum Kate mit ihrem Kater im Auto unterwegs ist.
Nach dem Unfall findet sie sich bei fremden Menschen wieder, dessen Hausherr sie scheinbar aus einem Schneesturm gerettet hat. Aus irgendeinem Grund schafft Kate es, Jadie, seine Tochter, nach langer Zeit des Schweigens, wieder zum sprechen zu bringen.
Jadie und Kate bauen eine besondere Verbindung auf. Als Kate sich hypnotisieren lässt um ihre Erinnerung wiederzufinden, muss sie jedoch feststellen, dass Kate scheinbar schon einmal im 19. Jahrhundert gelebt hat und wiedergeboren wurde.
Was hat es mit diesem Ort und den Erinnerungen auf sich?
Kate erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive. Die Figuren werden von Melanie Rose sehr gut dargestellt. Einige Personen wirken leicht zu durchschauen, bei anderen spielt Melanie Rose mit dem Leser, so dass man hin und her rätselt was gewisse Menschen mit ihren Gesten und Worten beabsichtigen.
Es gab einige Personen die ich direkt mochte, andere wiederum verursachten schon ab den ersten Zeilen Widerwillen in mir. Die Protagonistin Kate, fand ich an sich ganz sympathisch, zeitweise etwas naiv aber dennoch ziemlich nett.
Schnell wurde mir klar, dass diese Geschichte definitiv einen mystischen oder auch esoterischen Touch aufweist
Immerhin spielt das Thema Wiedergeburt/Reinkarnation eine Rolle.
Dennoch läuft die Handlung auf eine teils recht romantische Liebesgeschichte hinaus, die mir sehr gut gefallen hatte.
Oft stellt sich der Leser während dem Verlauf die Frage in welche Richtung die Autorin eigentlich zielt. Es gibt zwei verschiedene Perspektiven, einmal die von Kates Vergangenheit, in der sie das Mädchen im 19. Jahrhundert ist und einmal die aus ihrer Gegenwart.
Die Geschichte ist in 50 Kapiteln aufgebaut und der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen.
Einige Handlungsverläufe sind vorhersehbar, mit anderen überraschte mich die Autorin dann aber dennoch.
Melanie Rose hat es allerdings geschafft mich emotional auf eine Achterbahn zu schicken.
Zeitweise war ich wütend auf Kates Naivität, dann wiederum genervt vom Psychiater oder auch das ewige Theater um Jadie …
Dies zeigt allerdings auch, wie sehr ich von dieser Geschichte berührt war. Ich konnte mich voll und ganz auf den Inhalt einlassen und die Geschichte regelrecht miterleben.
So vergingen die 409 Seiten für mich wie im Flug.
Kommen wir zur Covergestaltung:
Das heitere Cover in der farbenfrohen Gestaltung, gefällt mir sehr gut. Dur die Verzierungen finde ich, ist es ein richtiger Hingucker und zielt auf die weibliche Leserschaft ab.

Fazit:
Eintauchen und abtauchen. Genau dies ist mir bei diesem Roman gelungen. Eine nette und gelungene Geschichte, gemischt mit ein wenig Esoterik und Romantik.
Eine gute Unterhaltung die sich auch als Zwischenlektüre eignen kann.
Gesamtwertung: 4/5 Sterne

© Michaela Gutowsky

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Tags: gedächtnisverlust, liebe, melanie rose, reinkarnation, roman, unterhaltungsroman, wiedergeburt   (7)

  

 

Männer können auch anders
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(11)

17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

männer, e-mail, humor, emailroman, freundschaft

Männer können auch anders

Volkmar Nebe , Ralf Pingel
Flexibler Einband: 235 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 23.01.2012
ISBN 9783746627694
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Inhaltsangabe/Buchrücken:
So ticken Männer?
Mike, ein ewiger Student aus Köln, und Tobias, Medienberater aus Hamburg, vertauschen im Zug versehentlich ihre Laptops - und werden unfreiwillig in das Leben des anderen gezogen. Tobias scheint alles zu haben, was Mike gerne hätte: einen tollen Job, eine Tochter und eine wunderschöne Frau. Bei ihm hingegen geht in Liebesdingen alles schief. Mike versucht sein chaotisches Dasein in den Griff zu bekommen. Als er Tobias endlich kennenlernt, macht er eine Entdeckung die alles auf den Kopf stellt.

Meine Meinung:
Was passiert, wenn zwei Männer im Zug ihre Laptops vertauschen? Richtig, sie bleiben gelassen und mailen sich gegenseitig zu. Doch was passiert, wenn der eine ein Bussinessmensch ist und der andere eher das genaue Gegenteil? Sie werden genauso neugierig wie Frauen und fangen an sich den jeweiligen Laptop, oder vielmehr die Daten darauf, genauer anzuschauen. Und auch das mailen sie sich …
Während Tobias stets den einen oder anderen gut gemeinten Lebensrat für Mike über hat, stürzt Mike immer mehr ins Chaos. Und doch, obwohl die beiden so grundverschieden sind, entsteht eine wahre Emailfreundschaft. Ralf Pingel und Volkmar Nebe haben mit „Männer können auch anders“ einen wirklich witzigen Emailroman der anderen Art geschrieben.
Es hat mir unheimlich Spaß gemacht die verschiedenen Emails zu lesen und auf den Antworten gespannt entgegen zu fiebern. Teilweise ist diese Geschichte wirklich mit irrwitzigen Dialogen dargestellt, die zwischendurch auch mal ganz schön sarkastische Zeilen vorweisen kann.
Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und erscheinen glaubwürdig. Trotzdem werden die einen oder anderen Vermutungen bezüglich der Personen und auch dem weiteren Verlauf der Geschichte bestätigt. Somit ist also einiges etwas vorhersehbar und hier sollte der Leser großzügig ein Auge zudrücken.
Werte wie Freundschaft und Lebensziele stehen hier ganz klar im Fokus.
Der Schreibstil ist sehr fließend. Mal gibt es kurze, mit wenig bedruckten Seiten, mal wiederum mehrere voll bedruckte Seiten bei längeren Emails. Allein durch die zeitweise amüsanten Dialoge und seiner geringen Seitenzahl von 235 Seiten hat man dieses Buch sehr schnell durchgelesen. Ich mochte es kaum aus der Hand legen, wollte wissen, wie es weiter geht und ob sich meine Vermutungen bestätigen.
Das Ende hätte ich mir ehrlich gesagt etwas anders gewünscht, so bleiben mir doch noch offene Fragen.
Das Cover ist richtig fröhlich gestaltet. Ein Goldfisch im Glas ist auf blauem Hintergrund dargestellt.

Fazit:
Manche Dinge sind nicht so, wie sie scheinen. So auch dieser Roman, denn trotz seiner heiteren Unterhaltung, hat er zeitweise etwas ernste Seiten und konzentriert sich auf die Männerwelt und wie sie mit Problemen umgehen (können).
Ich hatte richtig viel Spaß mit diesem amüsanten Unterhaltungsroman und bin mal gespannt, ob und vor allem was, wir in Zukunft noch von diesem Autorenduo lesen können.
Ralf Pingel lebt in Köln und arbeitet seit 1998 als Drehbuchautor. (Quelle: Aufbau Verlag)
Volkmar Nebe lebt in Hamburg. Er arbeitete als Krankenpfleger, Treckerfahrer und Traumschiffpianist. Seit 1990 ist er Roman-, Drehbuch- und Theaterautor. (Quelle: Aufbau Verlag).
Gesamtwertung: 4/5
© Michaela Gutowsky

  (9)
Tags: emailroman, humor, männer, männerfreundschaft, unterhaltung   (5)

  

 

Meridian - Flüsternde Seelen
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(52)

164 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 26 Rezensionen

meridian, tod, fenster, fenestra, aternocti

Meridian - Flüsternde Seelen

Amber Kizer , Karin Dufner
Fester Einband: 425 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.11.2011
ISBN 9783426283653
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Achtung, da es sich hier um den zweiten Band handelt, ist die Gefahr das Spoiler in dieser Rezension enthalten sind, gegeben.
Meridian begibt sich mit ihrem Freund Tens auf die Suche nach weiteren Fenestras. Eine dieser Fenestras scheint in einer Kleinstadt in einem Kinderheim zu leben. Kann Meridian sie aufspüren und sich mit ihr verbünden, bevor die Aternocti es tut?
Ich muss gestehen, dass der zweite Band mit Meridian mich nicht mehr ganz so fesseln konnte wie der Erste. Während ich den ersten Band spannend, romantisch und witzig fand, kam mir hier die Handlung etwas schwermütig und lang gezogen vor.
Vielleicht lag es an der etwas gedrückten Atmosphäre, die mir diese Handlung vermittelte, da in diesem Band auch Kinder verschiedener Altersgruppen mitspielen, die in einem Kinderheim aufwachsen und dort misshandelt werden. Misstrauen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und betrifft nicht nur die Kinder in dem Kinderheim.
Der Fokus dieser Fortsetzung richtete sich für mich aber eher auf die Romanze zwischen Meridian und Tens. Zwar erscheint immer wieder die Perspektive der anderen Fenestra, Juliet, dennoch erlebt der Leser die ersten zarten und ernsten Annäherungsversuche der beiden Protagonisten des ersten Bandes mit, sehr intensiv mit.
Die Handlung kam mir teilweise sehr düster und lang gezogen vor, trotzdem war ich überrascht, welche Wesen oder auch Menschen, Meridian zur Seite stehen.
Die Personen und Figuren sind auch hier wieder sehr klar gezeichnet, sodass der Leser sie sich auch im zweiten Band wieder gut vorstellen kann.
Auch der Vorgang, wenn Meridian die Toten ins Licht führt, ist wieder sehr gut beschrieben und nachvollziehbar. Das Gleiche gilt natürlich auch für Juliet.
Erzählt wird die Handlung aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht über Meridian die an ihren Aufgaben wachsen muss und auch ihr Vertrauen zu Tens aufbauen will und dann aus Juliets Sicht, die wiederum nur davon träumt, endlich aus diesem grausamen Heim rauszukommen. Ihre größte Sorge gilt vor allem den anderen Kindern.
Einige Fragen, die man sich vielleicht im ersten Band stellte, werden hier gelöst, andere wiederum lassen auf den dritten Teil hoffen.
Der Schreibstil ist auch hier wieder recht locker und ruhig. Die Autorin versteht es gewisse Atmosphären dem Leser nahe zu bringen und so erging es mir auch in der Fortsetzung.
Dieser Band war für mich ruhiger, melancholischer und ernster. Wirklich viel Spannung konnte ich nicht für mich entdecken, dennoch zog auch dieser Band mich wieder in seinen Bann.
Auch die Buchgestaltung ist etwas karger geworden. Gab es beim ersten Band noch wunderschöne Kapitelverzierungen, wurde an diesem im zweiten Band gespart.
Allerdings hat das Cover einen direkten Wiedererkennungswert zum ersten Band und vielleicht zeigt es durch seine dunkle Gestaltung auch auf die düstere Atmosphäre im Buch.

Fazit:
Die Fortsetzung konnte zwar für mich nicht mehr das Lesefieber wie im ersten Band auslösen, dennoch schaffte es Amber Kizer mich erneut mit Meridian zu überzeugen.
Der zweite Band war definitiv düsterer und ernster, jedoch freue ich mich auf den dritten Band mit der sympathischen Protagonistin.
© Michaela Gutowsky

  (8)
Tags: amber kizer, fantasy, fenestra, fortsetzung, liebe, meridian, pan verlag, todesengel   (8)

  

 

Meeresrand
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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

meer, verzweiflung, mutter, kinder, depression

Meeresrand

Véronique Olmi , Renate Nentwig
Fester Einband: 126 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 03.02.2006
ISBN 9783888974151
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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Meeresflüstern
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(183)

393 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 94 Rezensionen

meer, guernsey, liebe, elodie, fantasy

Meeresflüstern

Patricia Schröder
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 20.01.2012
ISBN 9783649603191
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Wie ein Geschöpf aus dem Meer taucht Gordian eines Tages vor Elodie auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Seitdem kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken, an seinen türkisgrünen Blick, seine Hände, die sie neugierig berühren. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.
Eine berauschende Liebessaga vor der atemberaubenden Küste Guernseys – Auftakt einer mitreißenden Meerestrilogie.

Meine Meinung:
Patricia Schröder hat mit diesem Roman den Auftakt zu ihrer Meerestrilogie geschrieben, der definitiv die jugendlichen Leser ansprechen soll.
Protagonistin ist hier Elodie, die ein halbes Jahr bei ihrer Tante auf der Insel leben möchte, da sie bei ihr auf der Insel die Trauer um ihren verstorbenen Vater verarbeiten will. Dort zu leben ist allerdings gar nicht so leicht, wenn man Angst vor dem Wasser hat und regelrecht allergisch reagiert. Dennoch findet sie Freunde und die Handlung nimmt ihren Lauf.
Ich gebe zu, ich habe anfangs wirklich große Probleme gehabt, mich in diese Geschichte hineinzufinden. Es hat über 100 gefühlte Seiten gedauert, bis endlich etwas Spannung in diese Handlung kam und die Geschichte für mich interessant wurde.
Sofort aufgefallen ist mir der jugendliche Schreibstil den die Autorin verwendet. Es gab einige aktuelle Hinweise darauf, dass die Handlung tatsächlich im Jahre 2012 spielt. Auch die Gedanken der Protagonistin und ihrer Freunde sind sehr jugendlich und sprechen somit vielleicht tatsächlich eher den jüngeren Leser an.
Es tauchten anfangs einige Mammutsätze auf und ich hatte einfach das Gefühl, die Autorin verlor sich in der Beschreibung zu vieler nebensächlicher Kleinigkeiten, anstatt die Grundstruktur der Handlung zu festigen. So wirkte der Handlungsverlauf auf mich oft zu flach und unverständlich.
Spannung baut sich erst im deutlich späteren Verlauf auf, fällt aber auch stets wieder ab.
Immer wieder nimmt die Handlung einen anderen Verlauf und zum Schluss überraschte mich die Autorin regelrecht, denn die Wendung wirkte tatsächlich sehr fantastisch allerdings nicht magisch und für mich nicht nachvollziehbar.
Auch die Liebe selbst wird in meinen Augen eher als Begierde hier dargestellt. Elodie scheint recht begehrt in dieser Geschichte zu sein und so manches Mal musste ich den Kopf schütteln, weil mir dieses Gehabe einfach zu viel wurde. Eine magische Liebe bedeutet für mich ein zartes „herantasten“, vielleicht auch etwas romantisch, einfach einen gewissen Zauber auslösend, doch auch diese Erwartungen wurden in meinen Augen nicht erfüllt.
Die einzig wirkliche Liebe, die ich in diesem Buch empfand, betraf ein anderes Pärchen.
Die Charaktere fand ich eigentlich sehr gut dargestellt. Es gab eine Person, die ziemlich viele Fragen aufwarf und bei der ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich sie sympathisch finden soll. Sehr sympathisch war mir Ashton, der am Tourettesyndrom leidet. Einfach weil er echt und nicht aufgesetzt wirkte, kumpelhaft und natürlich.
Erzählt wird die Geschichte in 2 Perspektiven. Zum einen lesen wir von Elodie, die in der Ich-Form erzählt, zum anderen liest der Leser zwischendurch aus der Perspektive von Kyrian und seinen Freunden, die kursiv dargestellt wird.
Es kommen einige Kraftausdrücke drin vor, da einer der Figuren in diesem Roman am Tourettesyndrom leidet und dieses deutlich dargestellt wird. Dies wiederum fand ich sehr interessant, denn es bringt dem Leser diese Krankheit etwas näher und klärt ein wenig über dieses Syndrom auf.
Trotz der vielen Stolpersteine ließ sich das Buch gut lesen, denn es ist in vielen kurzen Kapiteln aufgeteilt.
Zugute halten sollte man auch die optische Aufmachung des Buches. Das Cover ist in einem tollen Blau gehalten und mit Glitter verziert. Jedoch fehlt mir einfach der Bezug des abgebildeten Covers zu dieser Geschichte.
Auch ein schönes blau mit silberverziertes Lesebändchen ist enthalten und die Kapitel selbst sind mit Schreibschrift ebenfalls verziert.
Das Buch hat 408 Seiten, die sich aufgrund der großen Schrift und der knappen Kapitel auch gut lesen lassen.

Fazit:
Ich bin hin und hergerissen. Ich denke dieses Buch spricht in der Tat eher die jugendlichen Leser an. Denn hier geht es um Gedanken und Handlungen, die ich in meinem Alter nicht mehr unbedingt nachempfinden kann. Erwartet habe ich tatsächlich einen magischen und jugendlichen Liebesroman, jedoch traf dieses hier für mich nicht zu. Jugendlich ja, das auf jeden Fall! Magisch? Nein, dafür fehlte mir hier definitiv der Zauber, den ich gerne erlebt hätte. Vielleicht bin ich zu alt für dieses Buch um die Geschichte so nachempfinden zu können. Es hat locker 100 Seiten gedauert, bis ich in diese Handlung hineingefunden habe, aber auch wenn mich danach die Handlung etwas fesseln konnte, fehlte mir einfach das gewisse Etwas das eine solche Liebesgeschichte für mich haben muss. Die Geschichte hätte mich tatsächlich in seinen Bann gezogen, wären da nicht so viele Wendungen gewesen, so viele Nebensächlichkeiten, die mir den Spaß am Lesen nahmen, weil sie auf mich irreführend wirkten.
Das Ende schoss dann endgültig den Vogel für mich ab. Vielleicht wird der zweite Band besser und klärt vieles auf.
Eigentlich schade denn die Geschichte hatte wirklich viel Potenzial, sie hätte für mich nur strukturierter sein müssen.
Gesamtwertung: 3/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

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Tags: band1, jugendroman, meerestrilogie, meersflüstern, patricia schröder   (5)

  

 

Mein böses Herz
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(167)

333 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 79 Rezensionen

halluzinationen, thriller, halluzination, wulf dorn, bruder

Mein böses Herz

Wulf Dorn
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.02.2012
ISBN 9783570160954
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  

  

 

Mein wirst du bleiben
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72 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

freiburg, hauptkommissar ehrlinspiel, mord, krimi, freiheit

Mein wirst du bleiben

Petra Busch
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 22.09.2011
ISBN 9783426507926
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Miriam will ihre Mutter Thea ganz für sich, schon immer, um jeden Preis. Als diese bei einem schweren Unfall das Gedächtnis verliert, geht Miriam ganz in der Pflege auf. Auch wenn Thea von ihrer Tochter nichts mehr weiß. Hauptsache, Thea bleibt immer bei ihr in der Wohnung, dann kann nichts passieren. Dann wird Miriam nicht verlassen. Doch zwei Morde in der Nachbarschaft zerstören das erzwungene Idyll. Dass Hauptkommissar Ehrlinspiel das Leben der Opfer und Nachbarn durchleuchtet, macht Miriam ganz nervös. Als Thea aus ihrem goldenen Käfig ausbricht und in brütender Hitze durch Freiburg irrt, ahnt sie nicht, dass sie in großer Gefahr schwebt…

Meine Meinung:
Achtung, da es sich hier um den zweiten Fall mit Hauptkommissar Ehrlinspiel handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben.
Obwohl es sich hier um den zweiten Fall von Petra Busch handelt, habe ich diesen dennoch gelesen, ohne dass ich den ersten Band „Schweig still, mein Kind“ kannte.
Ich denke dies sollte auch kein Problem sein, da es sich hier dennoch um einen in sich abgeschlossenen Kriminalfall handelt und zwischenzeitlich anscheinend kleinere Rückblenden auf den ersten Fall gegeben sind. So hatte ich also auch nicht das Gefühl es fehlt etwas.
Der Leser wird schnell mit dem ersten Mord konfrontiert und lernt den Kommissar und sein Ermittlerteam kennen. Auch werden schnell die Protagonisten Miriam und deren Mutter Thea vorgestellt, die anscheinend eine sehr innige Beziehung zueinander haben und zusammenwohnen.
Die Tochter kümmert sich aufopferungsvoll um die Mutter, während die Mutter sich anscheinend aus den Fängen der Tochter, zu befreien versucht.
So baut sich dieser Kriminalfall Stück für Stück auf und einige Morde passieren in diesem so unscheinbaren Wohnhaus.
Es gibt verschiedene Perspektiven, die der Leser erlebt, zu einem die des Kommissares und seinen Kollegen. Dann wären da noch Miriam und ihre Mutter und nicht zuletzt noch einige andere Personen.
Alle Handlungsstränge fügen sich dem Ende zusammen und führen so zu der Lösung.
Für mich jedoch stand trotz der vielen versteckten Anspielungen und Irrwegen, der Täter schnell fest.
Leider hatte ich ein klein wenig Probleme mit dem Schreibstil. Mir kam dieser Roman einfach zu langatmig vor, bis wirklich etwas passierte. Normalerweise lese ich Krimis immer recht schnell doch bei diesem hier brauchte ich über eine Woche. Der Schreibstil war mir etwas zu „dicht“ – es gab viele zusätzliche Gedankengänge der Personen im Verlauf der Handlung, die Ermittler tappen endlos lang Zeit im Dunkeln und das empfand ich einfach zu trocken und zu lang.
Dagegen hatte ich, als es auf das Ende zuging, das Gefühl, die Lösung kommt mir nur noch um die Ohren geflogen. Ich fand dieses Ende etwas übertrieben, ja fast unrealistisch und dachte mir nur schade, das hätte auch etwas anders verpackt werden können.
Dies gab mir dann leider für diesen Roman den letzten Rest.
Das Cover finde ich richtig gut gemacht, der Titel ist schwarz verschmiert auf weißem Hintergrund, ein Schlüsselbund wird abgebildet.
Der Titel passt perfekt zu der Handlung.
Mit 444 Seiten hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, damit dieser Krimi für mich interessanter geworden wäre.

Fazit:
An sich ein guter durchschnittlicher Kriminalroman, der viele psychische Probleme der Figuren beinhaltet. Sehr gut gefiel mir, dass die Autorin zeigt, dass man auch einen Kriminalfall aufbauen kann, ohne zu viele blutige Details bei den Morden zu verwenden.
Wäre der Schreibstil mir nicht so langatmig erschienen, wäre es für mich der perfekte Krimi geworden.

© Michaela Gutowsky

  (10)
Tags: knaur verlag, krimi, kriminalroman, mein wirst du bleiben, petra busch   (5)

  

 

Mord im Schloss
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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

england, kinderbuch, krimi, schloss, cousins

Mord im Schloss

Christian Loeffelbein
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 15.07.2011
ISBN 9783815751602
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Ein schauriges altes Schloss, eine verschrobene Adelsfamilie und ein seit Jahrzehnten gehütetes Geheimnis …
Ungläubig blickt Percy Pumpkin an der Fassade von Darkmoor Hall empor. In diesem Schloss soll er seine Ferien verbringen? Noch dazu mit kauzigen Verwandten, die er nie zuvor zu Gesicht bekommen hat?
Schon bald nehmen sonderbare Ereignisse ihren Lauf: Die Köchin wird ermordet aufgefunden, ein Monster torkelt bei Mondlicht durch den Schlosspark und Percys Eltern verschwinden spurlos. Irgendwie scheint alles mit dem Rezept von Aunt Annie’s Worcestershire-Sauce zu tun zu haben. Der Würzsauce, die der Familie Darkmoor sagenhaften Reichtum beschert hat und deren Zutaten seit Jahrzehnten streng geheim gehalten werden. Wird es Percy gelingen, das Rätsel um Schloss Darkmoor zu lüften?

Meine Meinung:
„Mord im Schloss“ ist der Auftakt der Percy Pumpkin-Reihe, geschrieben von Christian Loeffelbein.
Doch wer ist dieser Percy Pumpkin überhaupt?
Percy lebt mit seinen Eltern in London. Er liebt Kriminalroman und allein das war schon Grund genug für mich, ihn auf Anhieb sympathisch zu finden.
Seine Eltern wollen mit ihm die Weihnachtsferien in der Grafschaft Worchestershire verbringen, wo sie die Schwester seiner Mutter besuchen, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt hatte. Diese lebt in einem alten schaurigen Schloss auf Darkmoor Hall. Dort erlebt er einige spannende Abenteuer bis hin zum Mord.
Genug zur Handlung.
Dieser Roman wird vom Coppenrath ab 10 Jahren empfohlen und ich denke damit liegt man genau richtig.
Die Handlung ist spannend, voller Abenteuer, es bilden sich Freundschaften und zwischendurch wird es sogar gruselig.
Es ist auch schnell klar, dass Percy nicht alleine ermitteln wird, sondern gemeinsam mit seinen neu gefundenen Freunden.
Das Schloss und seine Umgebung werden sehr düster und gruselig beschrieben und doch scheint es wiederum auch wunderschön zu sein, mit all seinen geheimen Räumen und der skurrilen und teilweise sehr merkwürdigen Personen, die darin leben.
Schnell merkt man, dass der Autor sich sehr viel Mühe mit einer detaillierten Beschreibung des Romans gegeben hat. Die Figuren und auch der Ort, sogar das Schloss, bekommen schnell in der eigenen Fantasie, ein klares Bild. So wird sogar der erwachsene Leser rasch gefesselt von der Handlung.
Der Schreibstil ist sehr leicht und fließend, daher ermöglicht es einen raschen Lesefluss. Nur über das Wort „Worchestershire“ das laut des Autors „Wusterschä“ ausgesprochen wird, bin ich andauernd beim Lesen gestolpert.
Die Geschichte ist in 28 Kapiteln mit einem Vorwort und einem Nachwort erzählt.
Sie hat 349 Seiten, weist auf der Vorder und Rückseite eine Karte auf und auch die Kapitel selbst sind noch mal mit einer kleinen Grafik verziert.
So bemerkt man auch sehr schnell die liebevolle und kindergerechte Gestaltung des Buches.
Es gab für mich als erwachsenen Leser nur ganz wenige Schwachstellen, einige übertriebene Reaktionen, für denen mir vielleicht aber auch die kindliche Fantasie fehlte.
Auch das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt ein unheimliches Schloss in einem düsteren Wald.

Fazit:
„Percy Pumpkin. Mord im Schloss „ist der erste Band der neuen Reihe von Christian Loeffelbein. In meinen Augen eine gelungene Mischung aus Krimi, Abenteuer und Gruselroman für Kinder ab 10 Jahren und junggebliebene. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der im Herbst 2012 erscheinen soll.
© Michaela Gutowsky

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Tags: christian loeffelbein, coppenrath verlag, england, erster band, kinderkrimi, kinderroman, london, mord im schloss, percy pumpkin   (9)

  

 

Mein bis in den Tod
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(6)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

london, psychopath, thriller, besessen, eifersucht

Mein bis in den Tod

Peter James , Michael Benthack
Flexibler Einband: 568 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 26.04.2011
ISBN 9783426509012
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Faith führt ein Leben in Luxus – doch sie zahlt dafür einen hohen Preis: Ihr Mann Ross, ein herrischer Schönheitschirurg, will sie nach seinen Idealen von Vollkommenheit umoperieren. Faith' Plan, aus der Ehe auszubrechen, droht zu scheitern, denn Ross ist ein diabolischer Widersacher ...

Meine Meinung:
Peter James, einer der bekanntesten Thrillerautoren, hat es mal wieder geschafft, mich mit seinem Thriller zu begeistern.
568 Seiten habe ich dank diesem erstklassigen Psychothriller in einem Rutsch durchgelesen. Nicht nur die Spannung, die der Autor erzeugt, begeisterte mich, sondern auch sein herrlich lockerer und fließender Schreibstil, den er gradlinig von Anfang bis Ende verwendet.
Die Handlung spielt in London, wo die Protagonistin Faith, mit ihrem Mann Ross, einem berühmten Schönheitschirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt. Faith wird von ihrem Mann seit vielen Jahren beherrscht und kontrolliert, und so langsam nimmt er ihr nach und nach mit seiner tyrannischen Art, die Luft zu atmen.
Dann geschieht etwas Unerwartetes, dramatisches und Faith will aus dieser Ehe ausbrechen. Doch Ross lässt sie unter keinen Umständen gehen. Er ist bereit alles zu tun, damit sie bei ihm bleibt.
Dies ist die Haupthandlung dieses Thrillers. Peter James beschreibt hier sehr klar und detailliert die Figuren, vor allem die des Psychopathen Ross. Dadurch wurde ich gleich nach den ersten Seiten in den Bann gezogen und wurde regelrecht von dieser Geschichte gefesselt. Auch wenn dieser Thriller ziemlich einfach und vorhersehbar ist, so überzeugte mich der Autor wieder mit seiner Grundidee und seinem leichten Schreibstil.
Diskussionspunkte über Schulmedizin und Alternativmedizin werden in diesem Thriller angesprochen, eine Krankheit, namens Lendtsche Krankheit, die aber vermutlich vom Autor selbst, erfunden wurde. Ich fand hier weder eine Anmerkung beziehungsweise Erklärung von Peter James zu dieser Krankheit noch irgendwelche Informationen im Internet.
Eifersucht und Perfektionismus sind die Themen, auf die dieser Psychothriller aufbaut. Ab und an sind die Handlungsstränge etwas weit hergeholt, es tauchen viele lapidare Dialoge auf. Tiefgang hat dieser Thriller also nicht, dennoch ist er für mich ein absoluter Pageturner geworden.
Schon allein deswegen, weil ich schnell in die Handlung einsteigen konnte, mein Interesse gleich auf den ersten Seiten geweckt wurde und mich die Spannung dazu veranlasste, dieses Buch in einem Rutsch zu lesen.
568 Seiten hatten für mich eine gute Länge, ohne dass mir der Thriller zu langatmig vorkam.
Das Cover zeigt ein blutiges Skalpell und passt somit zu dem Thriller mit dem irren Schönheitschirurgen.

Fazit:
Peter James hat mit wenig Blut aber viel Nervenkitzel für mich, einen absoluten Pageturner geschrieben. Für mich wurde „Mein bis in den Tod" eins seiner besten Bücher seit Langem.
Ein Psychothriller, der vielleicht wenig Tiefgang besitzt und teilweise vorhersehbar ist, dennoch aber durch seinen lockeren und fesselnden Schreibstil den Leser mitreißt.

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Tags: besessen, eifersucht, herrschsucht, london, psychopath, schöhnheitschirurg, spannend, thriller   (8)

  

 

Mirrorscape 1 - Gefangen im Reich der Bilder
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(43)

95 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, kunst, bilder, jugendbuch, künstler

Mirrorscape 1 - Gefangen im Reich der Bilder

Mike Wilks
Fester Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 15.08.2008
ISBN 9783789151255
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe bei Audible:
Mel ist überglücklich, als er Schüler in der berühmten Künstlerwerkstatt von Ambrosius Blenk wird. Doch es geschehen wundersame Dinge in der alten Schule: Die prächtigen Gemälde bilden das Portal in eine andere Welt. Fasziniert beobachten Mel und seine Freunde, wie Ambrosius Blenk durch eines seiner eigenen Bilder schreitet.
Aber Mirrorscape, das Reich der Bilder und Farben, birgt auch unheimliche, bösartige Kreaturen, wie sie nur Künstlerfantasien entspringen können. Mächtige und mysteriöse Gilden nutzen das Land, um die Menschen der wirklichen Welt zu unterjochen. Ambrosius Blenk ist der letzte, der ihnen die Stirn bietet. Als auch er entführt wird, wissen Mel, Ludo und Wren, dass es nun an ihnen ist, die Welt der Farben und damit auch die Wirklichkeit zu retten.

Meine Meinung:
Ich mag Fantasyhörbücher vor allem dann, wenn sie es recht schnell schaffen mich in ihre Welt eintauchen zu lassen. So war es für mich bei Mirrorscape. Wie der Titel und die Inhaltsangabe schon vermuten lassen, geht es hier um eine fantastische und magische Welt voller Kunstwerke. Schnell stürzt der Hörer in ein Abenteuer von Mel und seinen Freunden, die gegen das Böse versuchen zu kämpfen. Dies ist gar nicht mal so leicht, denn es herrscht Krieg in Mirrorscape.
Voller Intrigen versuchen Gilden, die Menschen zu beeinflussen und zu unterdrücken. Doch haben sie nicht mit dem Mut von Mel und seinen Kameraden gerechnet!
Soviel zur Handlung. Die Geschichte ist voller Abenteuer und Magie. Sie ist spannend und wunderbar beschrieben. Dank der Betonung von Andreas Fröhlich wurde das Hörbuch für mich zu einem wahren Hörgenuss. Die Welt „Mirrorscape“ konnte ich mir gut bildlich vorstellen, dank der detaillierten und interessanten Beschreibung. Ich denke auch in der gekürzten Version hat das Hörbuch mit 07 Stunden und 05 Minuten eine recht angenehme Länge.

Fazit:
Ein tolles Fantasyhörbuch das mich recht schnell begeistern konnte. Der Sprecher Andreas Fröhlich hat hier sehr angenehm betont. Mirrorscape ist meiner Meinung nach ein Fantasyabenteuer das Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern kann.

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Tags: abenteuer, fantasy, gemälde, kunst, magie   (5)

  

 

Magische Begegnung
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(82)

182 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

magie, broken, declan, edge, rose

Magische Begegnung

Ilona Andrews , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Lyx, 10.11.2010
ISBN 9783802583452
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Für mich ist es bei Fantasyromanen immer wichtig, dass diese Romane nicht noch fantasievoll geschrieben sind, sondern auch modern und mit Witz. Diese drei Faktoren konnte ich hier definitiv finden.
„Land der Schatten – magische Begegnung“ ist der erste Teil dieser Reihe. Die Protagonisten sind hier ganz klar Rose, die ihre 2 Brüder im „Edge“ großzieht und Declan, der aus dem „Weird“ auftauchte und ihr den Hof macht. Doch das ist nicht der einzige Grund für sein erscheinen.
Beide Protagonisten waren mir sofort sympathisch. Die Dialoge zwischen beiden, haben mich ständig zum Lachen gebracht und mich an den Film „Die gezähmte Widerspenstige“ erinnert. In „Land der Schatten“ gibt es 3 Welten, die unterschiedlich sind. Es gibt das „Broken“ in dem es keinerlei Magie gibt, dann gibt es das „Edge“ in dem es etwas Magie gibt und dann noch das „Weird“ das voll Magie steckt.
Diese 3 Welten werden immer wieder miteinander verbunden. Dabei beschreibt das Autorenehepaar, das unter dem Pseudonym Ilona Andrews veröffentlicht, diese Welten aber so, dass der Leser nicht unnötig verwirrt wird. Ich hatte recht schnell heraus, wie diese Welten miteinander funktionieren. „Land der Schatten“ beinhaltet magische Formeln, Nekromanten, Gestaltwandler und noch viele andere Wesen.
Mich hat dieser Roman sehr schnell in seinen Bann gezogen, was aber auch an den frechen und witzigen Dialogen der Protagonisten lag. Doch nicht nur Humor und Fantasie ist hier zu finden, nein obendrauf ist dieses Buch auch noch spannend! Zwischendurch wurde es sogar ein wenig gruselig und so fand ich es als eine angenehme Mischung die für mich ausschlaggebend war wieder einmal eine neue Reihe zu sammeln. Der Schreibstil der Autoren ist voller Fantasie, sehr detailliert, sodass der Leser sich die Geschichte auch gut bildlich vorstellen kann, und vor allem fesselnd. Die Charaktere scheinen mit viel Feingefühl ausgearbeitet zu sein, sodass dieser Roman noch viel lebendiger wirkt.
Selten ziehen mich Fantasygeschichten dieser Art, so schnell in ihren Bann aber dieses Buch mochte ich kaum aus der Hand legen. Mit 446 Seiten hatte der Roman genau die richtige Länge. Selbst wenn es mal etwas ruhiger statt spannend zu geht, bleibt dieser Roman packend, weil man wissen will wie es mit den beiden Dickköpfen Declan und Rosen, weitergeht.
Am Ende des Romans befindet sich noch eine Leseprobe zu „Stadt der Finsternis – die Nacht der Magie“.
Das Cover ist zwar fantasievoll gestaltet, passt meiner Meinung nach aber nicht so ganz zu dieser Geschichte. Hier wäre vielleicht eine Frau, die mutiger und entschlossener erscheint, passender gewesen. Dennoch ist dieses traumhaft gewählt und voller Fantasie und auch der zweite Band verspricht wieder ein interessantes und mystisches Cover.

Fazit:
Ein perfekter Auftakt zur Reihe „Land der Schatten“. Eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Liebe und Fantasy mit wunderbar beschriebenen Charakteren. Ich für meinen Teil habe wieder eine neue Reihe entdeckt und kann kaum erwarten, bis endlich im Juni 2011 der neue Band „Land der Schatten – Spiegeljagd“ erscheint.

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Tags: autorenehepaar, blitze, fantasy, fantasyreihe, gestaltwandler, ilona andrews, liebe, magie, magisch, spannend, welten   (11)

  

 

Muttertier @n Rabenmutter
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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

emails, erziehung, beruf, emailroman, freunschaft

Muttertier @n Rabenmutter

Sonja Liebsch , Nives Mestrovic , Sonja / Mestrovic, Nives Liebsch
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, A, 04.02.2011
ISBN 9783839211502
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt. Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job …

Meine Meinung:
Nach dem Klappentext zu urteilen, hoffte ich hier, eine unterhaltsame Frauenlektüre für zwischendurch zu finden und wurde positiv überrascht. Denn diese Geschichte ist mehr, als einfach nur eine Handlung über wiedergefundene Freundschaft und frustrierter Mütter. Diese Geschichte ist modern, unterlegt mit Blogeinträgen beziehungsweisen Kolumnen und viel Gefühl.
Auch mit Sarkasmus und Humor wurde bei „Muttertier @n Rabenmutter“ nicht gespart! Tiefgang hat die Handlung jetzt nicht unbedingt, dennoch ist es genau die richtige Mischung um Einblick zu bekommen in die Problematik von Müttern, die einfach nur gerne wieder ins Berufsleben zurück möchten aber nebenbei auch ihre Familie unter einen Hut bringen sollen. Da wären kranke Kinder, die wirklich jeden Zeitplan über Board werfen, da wäre der ehemalige Chef, der mit niederen Jobs, glaubt, Gutes zu tun. Trauer und Schmerz und auch das plötzliche Alleinsein spielen eine Rolle.
Ja, Maxi und Hanna haben es beide nicht leicht. Die eine, Mutter von 3 Kindern, die andere alleinerziehend mit ihrer Tochter. Beide Freundinnen grundverschieden und doch durch ihr Muttersein so ähnlich. Und dies verbindet.
Gemeinsam nehmen beide ihre Freundschaft wieder auf, und kämpfen für Anerkennung und Erfolg.
Damit ist der Roman auf eine Art und Weise geschrieben, die so realistisch wirkt, dass selbst kinderlose Leser wie ich, nur mit dem Kopf nicken und mitfühlen.
Nein, die Welt mit Kindern ist nicht schlecht, sie ist abwechslungsreich! (Man stelle sich jetzt bitte ein Zwinkern hinter diesem Satz vor).
Die Figuren sind sehr detailliert beschrieben, sogar ein wenig Dialekt findet man vor, was mir persönlich aber etwas das Lesen erschwerte.
Die Handlungsorte sind Mönchengladbach und Bodensee.
Der Schreibstil ist sehr stilsicher, die Handlung wird aufgelockert durch diverse E-Mails zwischen den Freundinnen und Blogeinträgen, die als Kolumnen verfasst sind.
Die Firmenwebsite, die hier eine Rolle spielt, ist tatsächlich die Firmenwebsite von der Autorin Nives Mestrovic auf der sie in der Tat ihre Blogartikel verfasst.
So bin ich im Nachhinein gar nicht überrascht über die Handlung, wobei am Anfang erwähnt wird, dass Personen und Handlung frei erfunden sind.
Auch das Cover ist recht modern gestaltet, im warmen orangefarbenen Hintergrund mit Couch und Laptop. Dies passt perfekt zur geschriebenen Handlung als halber Emailroman.
Es gibt verschiedene Leseperspektiven. Zum einem lesen wir Maxis und Hannas Sicht, dann wiederum die E-Mails zwischen beiden, was den ganzen Lesefluss auflockert.

Fazit:
Mit 280 Seiten eine gute und unterhaltsame Frauenlektüre, die Einblicke ins Muttersein erlaubt oder aber auch das Verständnis der anderen Mütter einbringen kann.

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Tags: beruf, elternzeit, emailroman, emails, erziehung, freunschaft, kolumne, mutterschaft, wiedereinstieg   (9)

  

 

Mein Leben ohne Gestern
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(46)

97 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

alzheimer, demenz, familie, liebe, harvard

Mein Leben ohne Gestern

Lisa Genova , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 01.10.2009
ISBN 9783785760161
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
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Magnolienschlaf
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(36)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

russland, krieg, alter, roman, russen

Magnolienschlaf

Eva Baronsky
Fester Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 28.02.2011
ISBN 9783351033385
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Ein Haus. Zwei Frauen. Zwei Geheimnisse.
Jelisaweta ist 23 und aus Smolensk nach Deutschland gekommen, um Wilhelmine zu pflegen. Doch was als ideales Arrangement beginnt, gerät bald zu einem grausam-weiblichen Kleinkrieg. So unerbittlich schieben sich die Vergangenheiten übereinander, dass plötzlich die Wahrheit sichtbar wird.

Über die Autorin:
Eva Baronsky, geboren 1968 und vielen bereits bekannt durch ihren Roman „Herr Mozart wacht auf“ , hat mit Magnolienschlaf ihren zweiten Roman veröffentlicht, bei dem sie das Thema Vergangenheitsbewältigung aufgreift.

Meine Meinung:
Ich liebe Geschichten, die mich sofort begeistern können.
Magnolienschlaf war für mich ein Roman, bei dem ich als Leser jede Zeile in mich aufnahm und wirken ließ.
Seite für Seite habe ich mich von ihr verzaubern und fesseln lassen.
Viele Emotionen wurden geweckt und regten zum Nachdenken an.
Zeitweise schockierte mich die Autorin mit dieser Handlung, schaffte es aber auch mich zu verblüffen oder auch zum Lachen zu bringen.
Ich finde Magnolienschlaf ist eins der Bücher dessen Beschreibungen sich schwer in Worte fassen lassen, man muss dieses Buch einfach lesen und fühlen.
Jelisaweta und Wilhelmine sind hier die Protagonisten.
Wilhelmine ist mit stolzen 91 Jahren pflegebedürftig und Jelisaweta mit jungen 23 Jahren nur allzu froh diesen Job in Deutschland übernehmen zu können.
Beide verstehen sich zu Beginn sehr gut, bis Wilhelmine plötzlich klar wird das Jelisaweta Russin ist.
Der Kleinkrieg beginnt.
Wieso und weshalb, das sollte der Leser in diesem Buch selbst herausfinden.
Für mich machte auch genau das diese Geschichte aus. Ich wurde hin und her gerissen mit meinem Empfinden zwischen Mitleid und Wut über die Protagonisten. Selten habe ich einen Roman gelesen, bei dem ich so mit den Personen mitfieberte.
Aber genau das macht Magnolienschlaf so besonders. Die Figuren wirken so lebendig, die Geschichte so zeitnah erzählt, dass der Leser glauben könnte, diese Geschichte spiele sich in seiner Nähe ab.
Dabei verwendet Eva Baronsky einen derart feinfühligen aber gleichzeitig auch harten Schreibstil und beschreibt ungeschönt die Vergangenheit der beiden Personen und die schrecklichen Erlebnisse des Krieges.
Auch beschreibt die Autorin die Figuren sehr detailliert und real, sodass ich als Leser glaubte, die Emotionen der Figuren zu spüren,
Ob es nun der Egoismus des Neffen samt seiner Frau war, Wilhelmines Hass und Wut oder aber auch Jelisawetas Ärger und Verzweiflung, all diese Gefühle wurden so deutlich beschrieben, dass ich glaubte, diese Geschichte nicht nur zu lesen, sondern auch zu fühlen.
Sie führt den Leser Stück für Stück an die Wahrheit heran und bringt ihn gleichzeitig dazu, zu beobachten wie Wilhelmines eigene Familie ihr Leiden eher nebensächlich behandelt.
Dadurch regte mich dieser Roman noch zusätzlich zum Nachdenken an. Denn hat nicht jeder Angst vor der Einsamkeit und Hilflosigkeit im Alter?

Die Covergestaltung und auch der Titel hätten für diese Geschichte nicht passender sein können.
Trotz der geringen Seitenzahl war ich nach 184 Seiten froh, den Roman beendet zu haben und musste erst mal tief durchatmen,.

Fazit:
Magnolienschlaf ist ein bezaubernder und erschreckender Roman zugleich, der sich mit den Schatten der Vergangenheit beschäftigt und zeigt, was geschehen kann, wenn man Erlebtes nicht aufarbeiten konnte und wollte.
Die Autorin hat auf 184 Seiten einen faszinierenden Generationskonflikt beschrieben, der fesselnder nicht hätte sein können.

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Tags: deutschland, erinnerungen, krieg, magnolienschlaf, russland, schicksal, trauma   (7)

  

 

Mordkommission
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(14)

34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

münchen, mord, mordkommission, wahre fälle, ermittler

Mordkommission

Richard Thiess
Flexibler Einband: 237 Seiten
Erschienen bei dtv, 16.02.2010
ISBN 9783423247962
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Klappentext:
Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit - wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht - und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.

Meine Meinung:
Der Titel und die Klappentextbeschreibung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Tagtäglich wird man in den Nachrichten mit Morden konfrontiert, man liest Thriller und Krimis aber im Grunde genommen fragt man sich oft. Wie arbeitet eine Mordkommission. Wie laufen die Ermittlungen wirklich? Wie baut sich eine Soko auf?
All diese Fragen beantwortet der Autor Richard Thiess, der selbst die fünfte Mordkommission im Polizeipräsidium München leitet. Dabei berichtet er in einem relativ sachlichen Ton.
Er beschreibt also seine Arbeit nicht unbedingt actionreich und doch ist es spannend genug, sodass man von Fall zu Fall immer interessierter ist.
Der Leser kann hier nachvollziehen, wie die Ermittlungen beginnen, je nachdem auch ausgehen und wie oft der Zufall eine immens wichtig Rolle in der Lösung eines Falles spielt.
Es gibt kleinere Einblicke in das Familienleben, wie es sich gestaltet, wenn der Mann wieder raus zu einem Verbrechen muss.
Besonders gut gefiel mir die neutrale Berichterstattung. Es ist meiner Meinung nach wirklich sachlich beschrieben worden, ohne Vorurteile und größeren Emotionen.
Wobei mich der Inhalt, selbst zum Nachdenken anregte, denn manche Fälle hatte es wirklich in sich, und wenn man dann als Leser bedenkt, dass es sich um wahre Fälle handelt, wird einem schon anders.
Der Schreibstil ist fließend und die Fälle sind so interessant das sich das Buch mit 237 Seiten sehr schnell lesen lässt.
Das Cover ist simpel gestaltet. Rot-weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund und ein paar Handschellen sind zu sehen.

Fazit:
Dieses Buch empfehle ich jedem Leser, der wissen möchte, wie eine Mordkommission wirklich arbeitet. Hier findet man Erklärungen und Berichte zur Arbeit der Soko, wie schnell man Täter aufgrund der DNA ermitteln kann und noch vieles mehr. Ein Roman, der über wahre Fälle berichtet, die erschreckend und doch interessant sind.

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Tags: ermittlungen, richard thiess, soko, wahre fälle   (4)

  

 

Menschenhafen
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100 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 18 Rezensionen

meer, schweden, schären, thriller, leuchtturm

Menschenhafen

John Ajvide Lindqvist , Paul Berf
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 07.05.2009
ISBN 9783785760062
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Papa, was ist das? Da drüben auf dem Eis? Ein strahlend schöner Wintertag. Anders steht mit seiner sechsjährigen Tochter Maja im Leuchtturm der Insel Gåvasten und schaut aufs Meer hinaus. Eis, überall Eis. Und Schnee. Was hat seine Tochter in der Ferne erspäht? Da ist doch nichts. Kurz darauf läuft Maja hinaus, um nachzusehen und der Alptraum beginnt. Obwohl sie auf der freien Eisfläche nicht verschwinden kann, passiert genau das. Plötzlich ist sie weg. Spurlos verschwunden. Anders und seine Frau haben kein Kind mehr ... Jahre später erreichen Anders mysteriöse Botschaften. Lebt Maja etwa noch?

Meine Meinung:
Nachdem ich bereits „So finster die Nacht“ von J. Ajvide Lindqvist gelesen habe und mir dieses sehr gut gefiel, wollte ich auch unbedingt „Menschenhafen“ lesen. Leider hatte ich meine Erwartungen aber an den ersten Roman gemessen und wurde in diesem Bezug etwas enttäuscht.
Zunächst einmal zur Handlung:
Die Handlung spielt in Schweden auf der Insel Gavasten. Anders Tochter, Maya, verschwindet spurlos auf dem Eis. Sie taucht nicht wieder auf, doch Jahre später erhält Anders mysteriöse Botschaften und nimmt die Suche nach seiner Tochter wieder auf.
Das zumindest ist die Haupthandlung des Buches. Aber der Autor bindet natürlich auch wieder Nebenhandlungen mit ein, so dass eigentlich mehrere Handlungen zusammen führen und verschiedene Personen mit einander verbunden werden.
Es spielen tatsächlich mehrere Figuren in dieser Handlung ihre Hauptrolle.
All diese Figuren haben ihren festen Platz in der Geschichte und tragen zu ihrer Entwicklung bei.
Dabei hat der Autor die Figuren sehr detailliert beschrieben, ihren Charakter gut betont und sie so dargestellt, dass es nicht schwer fiel, sie sich bildlich vorzustellen.
Die ganze Geschichte hat natürlich auch wieder einen mystischen, mysteriösen und vor allem gruseligen Touch. Allein deswegen habe ich schon eher einen Horrorroman erwartet, der nicht nur gruselig, sondern auch spannend ist. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt, da sich der Roman bis zum letzten Drittel eher dahin zog und die Spannung auf sich warten ließ. Ich hatte das Gefühl, eher eine Erzählung zu lesen und verstehe nicht so ganz, warum dieser Roman in die Kategorie, Thriller, eingestuft wurde?
Dennoch ist es auch hier wieder die Fantasie und der Schreibstil des Autoren gewesen, der mich irgendwie, auf seine Art und Weise, fesselte und ich aus diesen Gründen das Buch nicht abbrach.
Bisher habe ich für mich noch keinen vergleichbaren Autoren entdeckt, der einen ähnlichen Schreib- und Handlungsstil aufweisen kann.
Trotzallem konnte mich das Buch nicht begeistern. 555 Seiten waren für diese Geschichte zu lang, es fehlte an Biss bzw. Pfiff. Oft hatte ich den Eindruck, dass der Autor sich in seiner Handlung verlor, selbst nicht weiter wusste und sie dahin plätschern ließ, bis sie sich von selbst wieder entwickelte.
Da hilft auch das gruselig wirkende Cover und die Grundidee leider nicht, um das Ganze aufzuwiegen.

Fazit:
Dieses Buch hatte von der Grundidee eine Menge Potential um ein richtig guter Gruselroman zu werden. Leider aber hielt sich die Spannung in Grenzen, es wurde in der Handlung viel zu viel drum herum geschmückt und dargestellt. So war ich bis zum Ende hin viel zu verwirrt, um das Buch noch ernst zu nehmen.
Das Ende war dann endgültig zu weit hergeholt für mich.
Dennoch muss man dem Autoren eins lassen: Er bleibt seinem Stil treu!
Abschließend würde ich dieses Buch als gruselige Erzählung einstufen und empfehlen. Dennoch weise ich erneut darauf hin, dass es kein Thriller ist und diese Kategorie völlig falsch, gewählt wurde.
Man muss John Ajvide Lindqvists Schreibstil und Fantasie mögen. Sie ist eigenwillig und trifft meiner Meinung nach nicht die Masse. Genau das macht ihn für mich als Autoren erst mal einzigartig.
Das Buch erhält von mir 3 von 5 Sternen und denke diese sind, aus oben genannten Gründen, gerechtfertigt.

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Tags: eis, erzählung, grusel, insekt, john ajvide lindqvist, menschenhafen, schweden, verschwinden   (8)

  

 

Mord auf Rezept
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(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mord auf Rezept

Rita Mae Brown
Audio CD
Erschienen bei Ullstein Hörverlag
ISBN 9783550090486
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Morpheus
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(336)

521 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, serienmörder, cupido, miami, mord

Morpheus

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz (Übers.)
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.01.2006
ISBN 9783499236914
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Mercy
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(35)

92 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 10 Rezensionen

new orleans, rache, thriller, rick bentz, mord

Mercy

Lisa Jackson , Kristina Lake-Zapp
Flexibler Einband: 603 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 12.08.2010
ISBN 9783426663738
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Keiner wird dich retten. Keiner wird deine Schreie hören. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Jetzt wirst du endlich begreifen, was echte Seelenqual ist ... Rick Bentz, Detective vom New Orleans Police Department, zweifelt an seinem Verstand: Gerade hat er seine Ex-Frau Jennifer gesehen – doch die ist seit zwölf Jahren tot! Bald wird klar, dass dies alles zum Plan eines Psychopathen gehört, der Bentz durch einen raffiniert ausgeklügelten Rachefeldzug zu einer Reise in die Vergangenheit zwingen will. Als Bentz’ schwangere Frau Olivia spurlos verschwindet, beginnt eine nervenzerreißende Suche, die Bentz um das Liebste in seinem Leben fürchten lässt …
Meine Meinung:
Wahnsinn, Lisa Jackson hat sich mit diesem Bentz Thriller wieder einmal selbst übertroffen. Rick Bentz glaubt nicht an Geister. Und doch sieht er ständig seine vor 12 Jahren verstorbene Ehefrau Jennifer. Ein Psychopath lässt Bentz bald an seinem Verstand zweifeln und zieht ihn immer mehr in den Abgrund seines abartigen Racheplans.
Auch in diesem Teil trifft man auf alte Bekannte von Rick Bentz. Nachdem der Detektive erst einmal eine Auszeit nehmen muss um seine Verletzungen aus dem Vorgänger „Angels“ zu kurieren, kehrt er nach L.A zurück um auf eigene Faust heraus zu finden wer ihn da versucht in den Wahnsinn zu treiben. Ein spannendes Katz und Maus Spiel beginnt, bei dem selbst der Leser lange Zeit nicht mehr weiß was er glauben soll.
Mehr möchte ich über die Handlung selbst, nicht verraten, denn das würde dem ganzen Thriller die Spannung und Rätsel nehmen.
Dieser Thriller bleibt wirklich bis zum letzten Kapitel absolut spannend und mysteriös. Lisa Jackson hat wieder ein kompliziertes Geflecht um den Täter und sein Motiv gewoben und alle Personen miteinander verbunden.
Die Charaktere sind allesamt detailliert beschrieben, so dass man das Gefühl bekommt die Personen zu kennen. Mal ist der Thriller aus der Sicht von Benz und seinem Umfeld geschrieben, mal aus der Sicht der Psychopathen.
Immer wieder gibt es Rückblenden in Bentz Vergangenheit und so wundert sich der bekennende Lisa Jackson Leser nicht das er auch auf Personen aus z. B, dem Vorgänger „Angels“ trifft. Allerdings muss man nicht die andern Bücher aus der „New Orleans Reihe“ gelesen haben um „Mercy“ zu verstehen, wobei ich aber jeden einzelnen Teil der „Rick Bentz Reihe“ wärmstens empfehlen kann ,da es einfach lesenswerte Thriller sind.
Der Schreibstil ist einfach, spannend und reißt den Leser mit. Das Buch wollte ich nicht mehr aus der Hand legen. Schnell steigt man in die Handlung ein, lange wirkt sie nach. Die 603 Seiten habe ich innerhalb von einem Tag gelesen. Das Cover ist wieder einmal verheißungsvoll gestaltet, der Titel „Mercy“ in blutroter Schrift.

Fazit:
Ein Thriller der den Leser, packt, ihn voller Spannung Seite und Seite verschlingen lässt. Eine Geschichte die voller Rätsel steckt und bei der man voller Erwartung auf die Lösung hofft und bei der ich jetzt noch das Gefühl habe diesem Roman mit meiner Beschreibung nicht ganz gerecht zu werden. Wieder ein Teil der „Rick Bentz Reihe“ die Hoffnung und Lust auf einen weiteren Roman mit dem sympathischen Detektive macht.

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Tags: lisa jackson, new orleans, psychopath, rache, rick bentz, spannnend, thriller   (7)

  

 

Meridian
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(348)

622 Bibliotheken, 7 Leser, 21 Gruppen, 129 Rezensionen

tod, fenestra, fantasy, liebe, meridian

Meridian

Amber Kizer , Karin Dufner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei PAN, 05.10.2009
ISBN 9783426283011
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Morgenlied
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(83)

174 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, dämon, freundschaft, nora roberts, fantasy

Morgenlied

Nora Roberts , Margarethe Pée
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.01.2010
ISBN 9783442369416
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Morgenlied ist der dritte Teil der Nacht-Trilogie von Nora Roberts.
Auch hier ist die Story wieder mystisch und verbindet die 3 Männer mit 3 Frauen um gemeinsam den Kampf gegen des Dämon Twisse, der alle 7 Jahre in Hawkins Hollow zuschlägt, aufzunehmen. Dieser Teil hat ebenfalls wieder einen sehr lockeren Schreibstil und ist bis zum Schluß vorhersehbar, daher sollte man keine hohen Ansprüche stellen. Auch hier dreht es sich wieder um die Liebe. Ich finde dieses Buch ist eine leichte Kost und war für mich eine nette Abwechslung. Es ließ sich schnell lesen und brachte mich auch manches mal zum lachen.
Man sollte auf jedenfall die anderen beiden Teile Abendstern und Nachtflamme lesen damit man die Zusammenhänge versteht.
Fazit: alles in allem eine nette mystische Trilogie die in die Kategorie Liebesromane eingeordnet werden kann.

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Tags: dämon, liebe, mystisch, trilogie   (4)

  

 

Mittwinternacht
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(63)

118 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 31 Rezensionen

exorzismus, england, merrily watkins, krimi, kirche

Mittwinternacht

Phil Rickman , Karolina Fell (Übers.)
Flexibler Einband: 605 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.12.2009
ISBN 9783499249068
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Mittwinternacht –Phil Rickman

Ich muss ehrlich gestehn das ich etwas enttäuscht bin. Anhand der Leseprobe habe ich irgendwie mehr Mystik und Spannung von den ersten
Seiten her erwartet, jedoch dreht es sich die ersten 100 Seiten eher um die Politik und Stellung der Kirche sowie die Streitereien zwischen Merrily und ihrer Tochter..
Mittwinternacht ist wohl der 2.teil von Phil Rickman , wobei ich den ersten Teil allerdings vorher noch nicht gelesen habe und so fehlt mir der Bezug zu einigen Personen die
in diesem Buch erwähnt werden. Merrily Watkons ist eine alleinerziehende Mutter und soll als „Beraterin für spirituelle Grenzwissenhaften“ klar ausgedrückt als „Exorzist!“ für die Kirche fungieren.
Ihre Tochter ist gegen diese Position und auch Merrily selbst zweifelt an ihrer Aufgabe. Dennoch zeigt der Bischof kein Erbarmen und drängt sie hartnäckig diese Aufgabe zu befolgen.
Satanismus und Politik spielen in diesem Buch eine große Rolle.
Der Schreibstil ist recht einfach und gut zu lesen.
Mir fehlte einfach die Spannung in diesem Buch, es zog sich meiner Meinung nach zu lang denn ich hatte von den ersten Seiten an mehr Spuk oder Gruseleffekte erwartet.
Andere wiederum finden dieses Buch sehr spannend. Geschmäcker sind ja verschieden :O)

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Malerische Morde
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bad münstereifel, krimi, kalle pohl, eifel

Malerische Morde

Ralf Kramp , Kalle Pohl , Jürg Löw
Audio CD: 3 Seiten
Erschienen bei KBV, 26.03.2007
ISBN 9783940077004
Genre: Krimi & Thriller

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Tags: bad münstereifel, eifel, kalle pohl, krimi   (4)

  

 
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