Michaela G.

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Desire. Die Zeit der Rache ist gekommen
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(21)

66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, rick bentz, nonnen, new orleans, brautkleid

Desire. Die Zeit der Rache ist gekommen

Lisa Jackson , Kristina Lake-Zapp
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.05.2012
ISBN 9783426652817
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Buchrückentext:
Der Anblick des Tatorts ist verstörend – selbst für erfahrene Detectives wie Rick Bentz und Reuben Montoya. In der Kirche St. Marguerite ist eine Nonne, bekleidet mit einem vergilbten Brautkleid, erdrosselt worden. Die Tatwaffe: ein Rosenkranz. Die Obduktion ergibt, dass Schwester Camille schwanger war. Schon wenige Tage später stirbt eine weitere Nonne. Auch sie hütete ein Geheimnis. Eine Mordserie, die Detective Bentz an den Rosenkranzmörder erinnert, den er vor zehn Jahren erschossen hatte .

Meine Meinung:
Achtung, da es sich hier um den siebten Band der New Orleans Serie handelt, ist die Gefahr der Spoilerns vorherige Bände möglich.
Im siebten Band mit Rick Bentz und Reuben Montoya, konzentriert sich Lisa Jackson auf Reuben Montaya, der irgendwie zum zentralen Mittelpunkt eins Verbrechens wird.
In einem Kloster wird Schwester Camille ermordet aufgefunden. Nicht nur dieser und noch weitere Morde, geben Rick Bentz Rätsel auf, sondern auch die Tatsache, dass Camille schwanger war, und Reuben Montoya, diese besagte Nonne, sowie eine Mitschwester und auch den Pfarrer aus seiner Vergangenheit kennt.
Was hat sein Kollege mit diesem Drama zu tun? Welche Rolle spielt er dabei? Das schlimmste jedoch ist, dass diese Fälle an den Rosenkranzmörder erinnern der vor zehn Jahren erschossen wurde.
Eigentlich ist recht schnell klar, welchen Verlauf die Handlung hier nimmt. Der Leser wird gleich zu Beginn mit dem Mord an Schwester Camille konfrontiert so dass direkt zu Beginn eine leichte Spannung entsteht. Mysteriöser wird es dann, als Reuben Montoya ins Spiel kommt.
Natürlich erfährt der Leser hier wieder einiges über das Privatleben der Ermittler. Ich fand das ganz gut, denn wenn man mehrere Bände bereits gelesen hat, freut man sich natürlich über gewissen Entwicklungen. Allerdings ermöglichen diese Einblicke auch, einem Leser ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben, einen leichteren Einstieg in diesen Thriller.
Neben den beiden Ermittlern gibt es noch zwei weitere Protagonisten:
Val, die Schwester von Camille und ihr „Noch-Ehemann“ Slade. Sie beteiligen sich ungewünscht an den Ermittlungen und streiten sich um ihre Ehe.
Lisa Jackson lässt es sich natürlich auch bei Desire nicht nehmen, etwas Erotik und Romanze reinzubringen.
Doch genau diese Mischung ist es, was ihre Thriller ausmacht. Jedoch sollte sich der Leser an die recht plumpe Ausdruckweise dabei, gewöhnen.
Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor locker und ermöglicht einen raschen Lesefluss.
Allerdings muss ich ehrlich gestehen dass ich Desire nicht ganz so spannend fand wie andere Bände von ihr.
Die Idee an den Rosenkranzmörder anzuknüpfen war zwar recht gut, jedoch vermisste ich hier etwas zu sehr die Spannung, irgendwie wurde für mich der Spannungsbogen nicht lange genug aufrecht erhalten. Stattdessen flachte er immer wieder ab, durch das ständige Geplänkel zwischen Camilles Schwester und ihren Ehemann.
Beide waren mir auch etwas zu übertrieben dargestellt in ihrer Sturheit und Naivität.
Trotzallem ließen sich aber die 558 Seiten gut lesen und ermöglichten mir einen zügigen Lesefluss.
Aufgebaut ist der Thriller in 53 Kapiteln, einem Epilog, Danksagung und Anmerkung der Autorin, sowie einer Liste aller Lisa Jackson Bände in chronologischer Reihenfolge.
Auch das Cover wurde an die vorherigen Bände optisch angepasst.

Fazit:
Desire ist wieder einmal ein gut gelungener Thriller aus der New Orleans Reihe von Lisa Jackson.
Vielleicht nicht ganz so spannend wie andere ihrer Thriller, dennoch absolut lesenswert für Fans von Romantic-Thriller.
Man kann zwar dank gewisser Rückblenden in die Reihe mittendrin einsteigen, dennoch empfehle ich die Reihe von Beginn an zu lesen.
Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Lisa Jackson zählt zu den amerikanischen Top-Autorinnen, deren Romane regelmäßig die Bestsellerlisten der "New York Times", der "USA Today" und der "Publishers Weekly" erobern. Ihre Hochspannungsthriller wurden in 25 Länder verkauft. Auch in Deutschland hat sie mit ihrer in New Orleans angesiedelten Detective-Rick-Bentz-Serie erfolgreich den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Lisa Jackson lebt in Oregon. Mehr Infos über die Autorin und ihre Romane unter: www.lisajackson.com (Quelle: Knaur)
© Michaela Gutowsky

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Tags: lisa jackson, new orleans, rick bentz, romantic thriller, thriller   (5)

  

 

Das Mädchen auf den Klippen
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

irland, adoption, familie, liebe, london

Das Mädchen auf den Klippen

Lucinda Riley , Sonja Hauser , Simone Kabst , Anke Albrecht
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 09.05.2012
ISBN 9783867178433
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Inhaltsbeschreibung bei Audible:
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht Grania das Kind an. Ohne es zu ahnen, stößt sie durch diese Begegnung die Tür zu ihrer eigenen Geschichte auf...

Meine Meinung:
Nachdem Granias Beziehung zu ihrem Verlobten Matt in einer schweren Krise steckt, flieht sie von New York nach Irland, um sich dort bei ihrer Familie eine Auszeit zu gönnen.
Während eines Spazierganges sieht sie ein junges Mädchen das sich ziemlich seltsam benimmt. Grania lernt Aurora jedoch näher kennen und schließt sie in ihr Herz.
Damit nimmt Granias Leben und das aller Beteiligten einen ungeahnten Lauf mit vielen Überraschungen und Wendungen, deren Fäden teilweise schon in der Vergangenheit gezogen wurden.
Simone Kabst hat eine recht angenehme Stimme und konnte die Geschichte gut betonen. Ab und an fand ich es etwas zu übertrieben und nervig wenn Aurora zum Beispiel um etwas „bettelte“.
Die Handlung wird in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erzählt. Durch diesen Perspektivwechsel sind mir schon kleinere Verwechslungen passiert, wenn ich kurz abgelenkt war und nicht genau zuhörte. Durch die unterschiedlichen Namen findet man jedoch schnell wieder in die Handlung zurück.
Es war interessant die Entwicklung der Geschichte zu verfolgen, manches war vorhersehbar, anderes wiederum überraschte mich.
Durch die immer wieder angedeutete Vergangenheit von Granias Mutter, bekommt die Handlung auch einen leicht mystischen Touch, der sich jedoch nicht festigen kann.
Es gibt Anfangs viele Anspielungen, dahingeworfene Bemerkungen um einen alten Fluch und oft dachte ich, nu mach schon, klär es endlich auf.
Spannend ist die Geschichte definitiv nicht aber sie ist gemütlich und harmonisch und schaffte es mich mit all den verschiedenen Charakterbeschreibungen zu fesseln.
Zwischendurch erschien es mir allerdings etwas langatmig und zu wiederholend.

Fazit:
Lucinda Riley konnte mich schon mit „das Orchideenhaus“ als Hörbuch überzeugen und auch diese Geschichte hier, gefiel mir gut.
Ein guter Familienroman, dessen Fäden der Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen und dort ein großes emotionales Chaos verursachen. Eine harmonische Geschichte voller Liebe und Sehsucht,
manchmal etwas übertrieben aber dennoch schön.
Gesamtwertung:4/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

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Tags: familie, irland, liebe, lucinda riley, tragödie, vergangenheit   (6)

  

 

Das Vorzelt zur Hölle
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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

camping, urlaub, 70er jahre, abenteuer, campen

Das Vorzelt zur Hölle

Tommy Krappweis , Werner Krappweis
Flexibler Einband: 249 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.02.2012
ISBN 9783426784761
Genre: Biografie

Rezension:

Buchrückentext:
»Jeden Sommer brachen wir mit dem VW-Bus auf von München, Neuperlach in Richtung Süden, ins Jugoskorsikalawienland oder irgendwo anders hin, wo es düstere Felsen, düsteres Meer und düstere Ortschaften mit düsteren Menschen gab. Was es dort nicht gab, war so etwas wie ein Klo oder eine Dusche. Denn meine Eltern waren nicht einfach nur Camper. Nein, sie waren überzeugte Wildcamper. Riesenspinnen auf dem Rücksitz, Schlangen in der Trinkwasserzisterne, gigantische Müllberge und sinkende Schlauchboote – es war alles dabei, was Camping in den 70ern so außergewöhnlich machte. Zumindest wenn man mit meinen Eltern unterwegs war.«

Meine Meinung:
Tommy Krappweis, vielen bekannt durch „Mara und der Feuerbringer“ oder aber auch „Bernd das Brot“ – lässt die Leser nun an seinen Kindheitserinnerungen vom gemeinsamen Camping mit den Eltern teilhaben.
Schnell wird dem Leser klar, dass der Autor diese Urlaube allerdings völlig anders empfand als seine Familie.
Er schien von Kindesbeinen an, eine Abneigung zu entwickeln und schon der Titel seines Romans, lässt der Leser erahnen, dass er diese Erinnerungen voller Ironie und Humor erzählt.
Auf die einzelnen Geschichten möchte ich allerdings nicht eingehen, dies sollte der Leser für sich selbst entdecken.
Ich hatte regelmäßige Lachanfälle beim Lesen, ganz oft aber auch Mitleid. Meist mit dem Autor, ab und an jedoch auch mit seinem Vater, Werner Krappweis.
Dieser wiederum kommt in 5 Kapiteln auch zu Wort und auch er erzählt voller Humor von seinem Sohn.
Unterstützt werden diese Geschichten mit Fotomaterial, dass ziemlich mittig im Buch, auf wenigen Seiten gezeigt wird.
Aufgebaut ist das Buch in einem Prolog und mehreren kurzen Kapiteln.
Mit 249 Seiten hatte das Buch eine angenehme Länge und ich hatte es ziemlich schnell durch. Ab und an stolperte ich allerdings über den bayrischen Dialekt, der verwendet wurde wenn Werner Krappweis zitiert wurde.
Tommy Krappweis verwendet einen wirklich witzigen und oft sarkastischen Schreibstil, der mich sehr amüsiert hat.
Nicht nur der Titel sondern auch das Cover lassen erahnen um welches Thema sich diese Erzählung dreht.
Abgebildet ist ein VW- Bulli T1 (ganz wichtig für Bulli-liebhaber wie mich *g*) inklusive Vorzelt, Meer und Strand.
Die Serie zu diesem Buch soll Mitte August auf zwei DVDs erscheinen und ich bin schon sehr gespannt drauf.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht nur für Campingfans ein reines Lesevergnügen. Tommy Krappweis entführt mit seinen Geschichten den Leser, egal ob jung oder alt, in die Jahre seiner Kindheit und Jugend zurück und erinnert so, den Leser vielleicht auch ein Stück an seine eigene.
Dank seinem und Werner Krappweis Humor, hatte ich wirklich eine tolle und amüsante Unterhaltung.
Die 70er Jahre wurde für mich eine Zeitlang wieder lebendig, seine Kindheitserinnerungen vermischten mich mit den meinen und so manches Mal fühlte ich mich verstanden. :O)
Daher von mir, eine ganz klare Buchempfehlung!
Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Tommy Krappweis, geboren 1972 in München, ist Musiker, Comedian, Autor, Regisseur und Produzent. Nach Stationen in der Westernstadt "No Name City" und bei "RTL Samstag Nacht" erfand er die Kultfigur Bernd das Brot, für die er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Tommy Krappweis lebt und arbeitet als Produzent, Autor und Multitalent in München. (Quelle: Knaur verlag)
© Michaela Gutowsky

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Tags: 70er jahre, campen, camping, campingurlaub, das vorzelt zur hölle, erinnerungen, knaur verlag, t1, tommy krappweis, urlaub, vw bulli, vw bus   (12)

  

 

Der Mann danach
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

hamburg, liebesroman, liebe, mann, jo kramer

Der Mann danach

Jo Kramer
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2011
ISBN 9783426507025
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Buchrückentext:
Jonas ist der Mann, der auf den Plan tritt, wenn der angebliche Mr. Right gegangen ist. Dann nämlich hat er seinen Einsatz, um die Hinterlassenschaften des Ex zu beseitigen und die Wohnungen der Verlassenen zu renovieren – und manchmal auch ihre Herzen.
Nur sein eigenes Herz scheint Joans nicht sanieren zu können, denn er hütet ein tragisches Geheimnis um seine einstige große Liebe. Doch dann begegnet er der scheinbar so abweisenden Hella und ihrer vorwitzigen Tochter Maja …

Meine Meinung:
Schon auf der ersten Seite dieses Buches, fiel mir die lockere und vor allem witzige Erzählung des Protagonisten Joans auf.
Jonas, von seinem Boss „Johnny“ getauft, berichtet aus seiner Sicht über seinen Beruf und die Folgen einer gescheiterten Liebe. Er ist quasi ein Handwerker für die Baustellen die ein Ex hinterlässt nachdem er gegangen ist. Er beseitigt die Erinnerungen und tröstet je nach dem auch seine Kundinnen selbst.
Er ist Single und scheint sich damit arrangieren zu können bis er eines Tages auf die zickige Hella und ihre vorwitzige Tochter trifft …
Die Geschichte wird voller Witz und Humor in einem herrlich spritzigen Schreibstil erzählt.
Jo Kramer versteht es, seine Figuren in der Handlung derart lebendig darzustellen, das ich als Leser schnell das Gefühl hatte, die Personen zu kennen und mich mittendrin zu fühlen.
Somit war ein rascher Einstieg in die Geschichte möglich und das Buch fesselte mich gleich zu Beginn.
Natürlich sind viele Züge im Verlauf der Handlung vorhersehbar, dies macht jedoch nichts, da es oft sehr heiter in diesem Roman zu geht und der Leser somit entschädigt wird.
Selbstverständlich steht die Liebe im Mittelpunkt, jedoch kommen auch Familienwerte zum Vorschein. Es geht um Betrug, verletzte Gefühle, Liebeskummer.
Jonas hat eine alte Erfahrung zu verarbeiten, aber auch alle anderen Figuren bekommen hier ihren Raum und ihre Schicksale.
Im letzten Drittel wird es noch mal richtig spannend und amüsant und so habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Aufgebaut ist die Geschichte in 25 Kapiteln, die jeweils mit einer Überschrift verziert sind, auf 334 Seiten.
Der Schreibstil ist leicht und witzig, der Autor ermöglicht dem Leser einen raschen Lesefluss. Erzählt wird die Geschichte aus Jonas Perspektive in der Ich-form.
Die Covergestaltung und auch der Titel, passen perfekt zu dieser Handlung und versprechen einen lockeren Unterhaltungsroman.

Fazit:
Mittendrin statt nur dabei, genauso ging es mir mit diesem Roman.
Ich habe mich oft beim lesen amüsiert und auch wenn manches etwas weit hergeholt wirkte, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Figuren wuchsen mir regelrecht ans Herz und so löste die Geschichte in mir ein regelrechtes Kopfkino aus.
Am Ende der Geschichte habe ich das Buch mit einem zufriedenen Lächeln geschlossen, allerdings auch etwas traurig da ich all die interessanten und sympathischen Figuren verlassen musste.
Jo Kramer beweist, dass auch ein lockerer Roman, auch ohne besonderen Tiefgang, eine großartige Unterhaltungslektüre sein kann.
Gesamtwertung:4/5 Sterne

Jonathan „Jo“ Kramer hat nach einem geisteswissenschaftlichen Studium, das ihn langweilte, einige Jahre als Handwerker gearbeitet. Heute lebt und arbeitet er als freier Autor in Hamburg. (Quelle: Droemer Knaur)
© Michaela Gutowsky

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Tags: jo kramer, liebe, liebeskummer, unterhaltung, unterhaltungsroman, witzig   (6)

  

 

Das Glück meiner Tochter
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kleinstadt, teenagerschwangerschaften, kinderwunsch, das glück meiner tochter, roman

Das Glück meiner Tochter

Barbara Delinsky , Tina Thesenfitz
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.02.2012
ISBN 9783426509203
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Sie war immer so stolz auf das gute Verhältnis zu ihrer Tochter Lily – und so fällt Susan aus allen Wolken, als diese ihr verkündet, dass sie schwanger ist. Dabei ist das Mädchen erst 17! Was Susan nicht weiß: Nicht nur Lily erwartet ein Kind, auch ihre beiden besten Freundinnen sind schwanger – ein Teenagerpakt, der das Leben der jungen Mädchen und ihrer Familien für immer verändern wird …

Meine Meinung:
Schon beim lesen der Inhaltsangabe fragte ich mich, was mich bei diesem Buch erwarten würde.
Drei Teenager beschließen einen Pakt mit 17 schwanger zu werden und deren Mütter fallen natürlich aus allen Wolken, als die Folgen ans Licht kommen. Lily und Susan, die eigentlichen Protagonisten, leben in einer Kleinstadt, in der Susan als Direktorin der hiesigen Schule arbeitet. Susan hatte bisher immer ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Tochter. Das ändert sich allerdings als Lily schwanger wird und Susan den Hintergrund erfährt.
Die Autorin Barbara Delinsky hat die verschiedenen Personen sehr gut beschrieben und dargestellt. Der Leser kann sich leicht in die Handlung hineinversetzen und lernt die Teenager sowie die Mütter mit ihren Emotionen kennen.
Der Schreibstil ist einfach und sehr detailliert, so dass man sich auch die Kleinstadt mit all ihrem Gerede gut vorstellen kann.
Die Handlung spricht die Problematik von Teenagerschwangerschaften an leider fehlte mir aber oft der Ernst in der Geschichte. Man kann die Emotionen sehr gut nachempfinden, Susans Verzweiflung und Enttäuschung wird glaubhaft beschrieben aber auch Lilys Dickkopf tritt sehr deutlich zum Vorschein.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von Susan und Lilly, aber auch ihre Freundinnen und deren Mütter bekommen Raum in diesem Roman.
Auch die Liebe kommt bei der Autorin nicht zu kurz und so manche Entwicklung lässt sich schnell vorhersehen.
Während der Buchrückentext mit der Überschrift „Dramatisch und hochemotional“ wirbt, muss ich ehrlich gestehen das mir die Dramatik hier schon ziemlich fehlte. Natürlich werden viele Emotionen gut beschrieben, dennoch erschienen mir einige Handlungen unrealistisch und viel zu naiv.
Immerhin sind die Teenager bereits 17, erscheinen aber oft sehr unreif in diesem Roman. Auch wirkten die Folgen zu lapidar dargestellt. Barbara Delinsky lässt es aber im letzten Teil noch einmal spannend werden und überraschte mich damit.
Durch die leicht eingebaute Romantik entwickelte sich für mich dieser Roman zu einer seichten Unterhaltungslektüre. Tiefgang konnte ich allerdings keinen feststellen.
Das Buch besitzt 28 Kapitel und einen Epilog. Durch den lockeren Schreibstil wird ein rascher Lesefluss ermöglicht und die 472 Seiten hatte ich ziemlich schnell durch.

Fazit:
Meine Erwartungen konnten nicht ganz erfüllt werden, irgendwie habe ich hier den Ernst der Folgen und Konsequenzen vermisst. Dennoch entwickelte sich „das Glück meiner Tochter“ zu einer netten Unterhaltungslektüre bei der man ruhig mal ein oder auch zwei Augen zudrücken kann.
Gesamtwertung:3/5 Sterne

Barbara Delinsky ist die New-York-Times-Bestseller-Autorin von 66 Romanen. Über 21 Millionen Exemplare sind weltweit in 18 verschiedenen Sprachen verkauft worden. Ihre Ausbildung als Psychologin und Soziologin befähigt sie, hinter die Fassaden der Menschen zu blicken und die Herzen vor allem der Frauen zu ergründen. Barbara Delinsky lebt mit ihrem Mann in New England und hat drei erwachsene Söhne. (Quelle: Knaur)
© Michaela Gutowsky

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Tags: barbara delinsky, das glück meiner tochter, kleinstadt, roman, teenager, teenagerschwangerschaften   (6)

  

 

Die Wildrose
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

jennifer donnelly, ´teil 3, familiensaga, die wildrose

Die Wildrose

Jennifer Donnelly , Cathlen Gawlich
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.04.2012
ISBN 9783862311521
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Titel: Die Wildrose

Autor: Jennifer Donnelly

Sprecherin: Cathlen Gawlich

Spieldauer: 520 Minuten

ISBN: 978-3-86231-152-1

Anbieter: Audio Verlag

Inhaltsbeschreibung vom Audio Verlag:
Der Erste Weltkrieg wirft seine Schatten voraus. In den Straßen Londons weht ein rauer Wind, Frauen kämpfen für ihr Wahlrecht, während Polarforscher die entlegensten Ecken der Erde erkunden. Auch Seamus Finnegan und Willa Alden brennen für das Extreme. Gemeinsam erklimmen sie die unbezwingbaren Gipfel der Welt – bis Willa bei einem tragischen Unfall am Kilimandscharo ein Bein verliert. Obwohl sich beide aufrichtig lieben, entzweit sie der Unfall. Erst als Willa nach Jahren der Zurückgezogenheit aus dem Himalaja nach London zurückkehrt, kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal.

Meine Meinung:
Da es sich hier um den dritten Teil der Saga handelt, ist es möglich das diese Rezension gewisse Spoiler beinhalten kann.
Nachdem ich so begeistert vom ersten Teil „Die Teerose“ war, war ich nun ganz gespannt auf „die Wildrose“. Leider bemerkte ich erst später, dass es sich hier bei um den dritten Teil handelt, kann aber dennoch alle Leser/Hörer beruhigen, dies ist überhaupt nicht schlimm. Tatsächlich ist „die Wildrose“ eher eine in sich abgeschlossene Handlung und man trifft einfach nur auf einige Charaktere aus den Vorgängern wieder. So ist es überhaupt nicht tragisch, wenn man den Vorgänger noch nicht gehört oder gelesen hat. Es ist nur schade um die Geschichte selbst, die man dann wiederum verpasst.
Auch in diesem Teil versteht es die Autorin, ihre Charaktere und deren Umgebung so lebhaft darzustellen, dass sie ein wahres Kopfkino auslöst. Ich habe mich sehr darüber gefreut von einigen Personen die Entwicklung mit erleben zu können, andere wiederum hätte ich am liebsten sofort ausradiert und ihnen sonst etwas an den Hals gewünscht. So schaffte es Jennifer Donelly, mich erneut in ihren Bann zu ziehen und die Personen in mein Herz zu pflanzen.
Dieses Mal ist die Handlung durch mehrere Faktoren interessant. Der Erste Weltkrieg und seine politischen Ränke spielen hier eine große Rolle und auch Spionage und deren Folgen sind ein Thema.
Natürlich aber dreht sich die Geschichte hauptsächlich aber um die Liebe zweier Menschen, die anscheinend einfach nicht zusammenfinden.
Es gibt auch viele Intrigen, die den Spannungsbogen erhöhen und fesseln. Man will einfach wissen wie weit die Folgen reichen und welche Ausmaße sie annehmen.
Willa Alden und Seamus Finnigan sind die eigentlichen Protagonisten aber auch viele andere Personen bekommen hier eine tragende Rolle. Überwiegend spielt die Handlung in London, aber auch noch einige andere Orte kommen drin vor.
Meine Lieblingsfiguren blieben weiterhin Joe und Fiona. Mit Willa und Seamus wurde ich nicht ganz so warm, fand ich sie zeitweise zu egoistisch und naiv.
Großes Lob auch wieder an die Sprecherin Cathlen Garwich. Sie versteht es großartig zu betonen und wirklich sämtliche Emotionen und Personen mit verschiedenen Stimmlagen, glaubhaft darzustellen.
Ihre Stimme ist sehr angenehm, sodass ich stundenlang noch hätte zuhören können.
Mit 520 Minuten hat das Hörbuch eine sehr gute Länge und dank der interessanten und spannenden Geschichte, kam es mir auch zu keiner Zeit langatmig vor.

Fazit:
Auch die „Wildrose“ wurde für mich wieder zu einem großartigen Hörerlebnis, bei dessen Ende ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge – die Geschichte wieder loslassen musste.
Die Autorin versteht es einfach, ihre Figuren „familiär“ wirken zu lassen, so als würde man sie tatsächlich kennen.
Charaktere, die man lieben muss, eine Sprecherin, die gut betont und eine Handlung, die wirklich viele Facetten bietet, was will der Hörer mehr?
© Michaela Gutowsky

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Tags: die wildrose, familiensaga, jennifer donnelly, ´teil 3   (4)

  

 

Das Lufer Haus
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(7)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

hörspiel, grusel, spuk, horror, poltergeist

Das Lufer Haus

Kai Schwind , Kai Schwind
Audio CD
Erschienen bei Lauscherlounge, 17.02.2012
ISBN 9783943046076
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhaltsbeschreibung von Audible:
Ein parapsychologisches Forscherteam verbringt einige Tage im legendären Schweizer Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet daraufhin spurlos. Die unheimliche Geschichte des Orts und die dunklen Geheimnisse der Forscher vermischen sich zu einem Strudel unvorhersehbarer Ereignisse. Lediglich die kürzlich aufgefunden Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse. Schonungslos, real, authentisch - und definitiv nicht zum Einschlafen geeignet!

Meine Meinung:
Zum ersten Mal habe ich mir ein „Hörspiel“ angehört und war schon gespannt wie ich mit der Geschichte, sowie auch ihren verschiedenen Sprechern zurechtkommen würde.
Ich war gespannt, ob das Lufer-Haus meine Erwartungen, an einen gruseligen Inhalt wirklich erfüllen konnte.
Zunächst bekommt der Hörer mit, wie die Forscher sich zusammenfinden, den Aufenthalt planen und diskutieren. Es wird oft durcheinandergeredet, dennoch versteht man jedes Wort und kann der Handlung folgen. Dank der großartigen Darstellung der Charaktere spürt der Hörer auch gleich die ersten Spannungen und Reibereien.
Auch die Atmosphäre bleibt durchweg spannend und ein wenig mystisch. Zwischendurch verspürte ich eine leichte Gänsehaut, da der gruselige Effekt sich schnell einstellte und auch blieb.
Wie bereits erwähnt, ist die Betonung der verschiedenen Personen gut gelungen und ließ die Figuren glaubwürdig erscheinen. Ich konnte mir die Handlung samt dem Haus sehr gut visualisieren.
Leider ist die Spiellänge aber deutlich zu kurz. Ich hätte unheimlich gerne weitergehört und war nach den 2 Stunden Spieldauer eher enttäuscht, dass es schon vorbei war.

Fazit:
Endlich mal nach langer Zeit wieder ein gelungenes gruseliges Hörbuch ohne viel Gemetzel und Ekelszenen. Das Lufer-Haus konnte mir einen wirklichen Grusel vermitteln, den ich die 2 Stunden in vollen Zügen genossen habe.
Schade, dass die Spieldauer nur so kurz war. Ich hätte gerne mehr davon!
Gesamtwertung:5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

  (6)
Tags: audible, forscher, geister, grusel, horror, horrorhaus, hörbuchdownload, spuk   (8)

  

 

Die Frau in Schwarz: Roman
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(25)

41 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

england, grusel, spukgeschichte, geist, daniel radcliffe

Die Frau in Schwarz: Roman

Susan Hill
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei Verlagsgruppe Droemer Knaur, 01.03.2012
ISBN B007BLO6YC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Ganz aktuell läuft gerade im Kino die Verfilmung dieses Klassikers. Das und auch die Inhaltsangabe waren für mich Grund genug das Buch lesen zu wollen.
Erzählt wird die Geschichte von Arthur Kipps, der für seine Kanzlei in eine verlassene Gegend in den Marschen reist, um den Nachlass der verstorbenen Klientin Mrs. Drablow zu regeln. Schon während der Reise bemerkt er, dass es um diese Dame und ihrem Haus Geheimnisse gibt, jedoch schrecken ihn diese nicht ab. Voller Mut und Zuversicht begibt er sich allein in dieses Haus und wird schnell mysteriösen Ereignissen ausgesetzt.
Die Charaktere werden von Susan Hill sehr gut dargestellt, einige Personen wirken geheimnisvoll, andere wiederum so offen wie ein Buch. Der Protagonist Arthur wird unbesonnen und mutig aber auch recht naiv dargestellt. Er war mir eigentlich auch sehr sympathisch und stellte die Rolle als junger Anwalt sehr glaubhaft dar. Auch die Ortsbeschreibung ist sehr gelungen, vor allem wenn die Autorin von dem dichten Nebel berichtet. Diese detaillierten Szenen verleihen dem Buch einen leicht gruseligen Zug und sorgen für ein wenig Spannung. Dabei passiert nicht wirklich viel Schlimmes in diesem Buch, sodass ich es in die Kategorie „unblutige Grusellektüre“ einordnen würde.
Der Protagonist Arthur Kipp, erzählt zunächst in der Gegenwartsform, um dann seine Geschichte während der Weihnachtstage niederzuschreiben und aus der Vergangenheit zu berichten.
An sich ist der Schreibstil sehr leicht, in der Ichform geschrieben und ermöglicht einen raschen Lesefluss. Allerdings trotzt dieses Buch nicht vor Spannung oder gruseligen Szenen, sondern überzeugte mich persönlich eher, mit seinen glaubhaft dargestellten Personen und Handlungszügen, die für mich sehr interessant erschienen und von denen ich wissen wollte, wie sie sich weiter entwickeln würden.
Es fehlte mir nur die erhoffte gruselige Atmosphäre, die für mein Empfinden leider nur rechts selten präsent wurde. Hier hätte ich mir einfach etwas mehr Spuk gewünscht, auch wenn einige Stellen recht mysteriös erschienen.
Dennoch hatte die Geschichte genug Potenzial um mich in ihren Bann zu ziehen und das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Mit 216 Seiten ist dies allerdings auch nicht sehr schwer und auch das enthaltende Fotomaterial mit gewissen Filmszenen waren sehr interessant anzuschauen.

Fazit:
Ich würde diesen Klassiker in als leichte Grusellektüre bezeichnen, da er recht unblutig ist und nur selten wirklich spannend. Ich weiß nicht, wie die neue Verfilmung umgesetzt wurde, ich für meinen Teil, werde diesen nicht im Kino schauen, da mir schon der Roman die gruselige Atmosphäre nicht so vermitteln konnte wie erhofft.
Dennoch ist „die Frau in Schwarz“ eine interessante und geheimnisvolle Geschichte, die zumindest am Ende bei mir einen leichten Schauer hinterlassen konnte.

© Michaela Gutowsky

  (9)
Tags: buchverfilmung, daniel radcliffe, geister, klassiker, knaur verlag, leichter grusel   (6)

  

 

Darling, fesselst du schon mal die Kinder?
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stephen fry, tagebuch, unterhaltung, witzig, edna fry

Darling, fesselst du schon mal die Kinder?

Ulrike Blumenbach , Stephen Frey , Mrs. Stephen Fry
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 16.02.2012
ISBN 9783351033880
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Inhaltsangabe/Buchrücken:
Man kennt ihn als weltberühmten Schauspieler und geistreichen Schriftsteller, als echtes Universalgenie. Als Mann der Männer. Oder etwas nicht? Hier wird Stephen Fry geoutet: als Vater zahlreicher Kinder mit einer Vorliebe für leichte Mädchen, einem Job als Fensterputzer und einer unsäglichen Karaoke-Passion. Das geheime Doppelleben des Stephen Fry – exklusiv enthüllt von Edna, seiner lang verschwiegenen Ehefrau.

Meine Meinung:
Als ich auf das Buch aufmerksam wurde, fragte ich mich schon, was erwartet mich hier?
Stephen Fry, der sich bislang offiziell zu Männern bekennt, muss nun seine lang verschwiegene Ehefrau zu Wort kommen lassen? Das kann ja heiter werden! Und das wurde es auch!!
Ich mag Bücher sehr, deren Verlauf mich schon von den ersten Seiten an zum lachen bringen. Edna Fry beschließt ein Tagebuch zu schreiben in dem sie über ihren Alltag als Mutter aber auch Ehefrau von Stephen Fry, ihrem Ehemann und vor allem Fensterputzer schreibt. Sie wundert sich nicht wenn er mal einige Tage verschwindet, seine Eigenarten pflegt und seinen Hobbys fröhnt. Sie hält ihm stets die Treue auch wenn er ihr Geld verspielt, und hat immer einen Tipp auf Lager wie man Kinder entsorgt . Sieverwöhnt den Leser mit so einigen Rezepten (vor allem was Spammfleisch angeht), sowie ihren eigens geschriebenen Gedichten, die skurriler nicht sein könnten.
Schnell wird dem Leser klar, dass Stephen einige Geheimnisse vor ihr zu haben scheint und man darf gespannt werden ob und wann sie hinter diese kommt.
Gleich auf den ersten Seiten bemerkt man den Sarkasmus und den schwarzen Humor den Edna Fry besitzt und man sollte drauf gefasst werden dass es durchweg so bleiben wird.
Fantasievoll wird hier ihr Leben ein Jahr lang in Tagebuchform dargestellt.
Mir gefiel das sehr gut und meine Lachmuskeln wurden wirklich überstrapaziert.
Die Figur Edna war mir gleich sympathisch auch wenn sie stets versucht sich ihrer Kinder zu entledigen, trotz allem erscheint sie liebenswürdig und ich schloss sie schnell in mein Herz.
Ihr „Ehemann“ wird ebenfalls sehr amüsant dargestellt, der ewige Fensterputzer der ein Doppelleben führt von dem Edna zunächst einmal nichts ahnt. Interessant wären seine Gedanken noch dazu gewesen.
Der Schreibstil ist fließend, das Buch lässt sich nicht zuletzt aufgrund der amüsanten Handlung, unheimlich schnell lesen und löste bei mir auch einiges an Kopfkino aus, was mich noch mehr lachen liess.
Das Cover ist sehr heiter dargestellt, in fröhlich weiblich Farben. Die 248 Seiten vergehen wie im Flug.

Fazit:
Ich halte mich diesmal sehr kurz mit der Rezension, denn ich finde, der Leser sollte selbst den Spaß an diesem Buch entdecken. Wer schwarzen Humor und Sarkasmus mag, der wird hier sicherlich viel Lachen können.
Mir hat dieses Buch große Freude bereitet und selbst am Ende musste ich noch grinsen.
Wer verbirgt sich hinter Edna Fry? Etwa Justin Bieber, Camilla Parker-Bowles oder gar Jonathan Franzen, wie man in englischen Verlagshäusern munkelt? Mitnichten. Edna ist die einfache Frau von nebenan, stets in Nöten, weil das Haushaltsgeld knapp und der Gatte betrunken ist. Obwohl seit Jahren ergebenes Eheweib von Stephen Fry und Mutter seiner fünf, sechs oder sogar sieben Kinder, führte sie bislang ein Schattendasein. (Quelle: Aufbau Verlag).
Gesamtwertung:5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

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Tags: aufbau verlag, edna fry, humor, stephen fry, tagebuch, unterhaltung, witzig   (7)

  

 

Das magische Hospital
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krankenhaus, das magische hospital, liebe, magie, fantasy

Das magische Hospital

Cornelia J Frankenbach
Flexibler Einband
Erschienen bei Frieling & Huffmann, 01.06.2006
ISBN 9783828023383
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Gleich zu Beginn lernt der Leser Simon Valerio kennen, ein Junge, der magische Fähigkeiten besitzt und ein sogenannter Dimidesga, der in der Welt der normalen „Nicht-Magier“ lebt.
Aus einer Not heraus spricht er einen Zauberspruch um eine Freundin zu retten und bringt sich damit in ungeahnte Gefahr.
Seine Mutter, außer sich vor Angst, berichtet ihm von Ereignissen, die in der Vergangenheit geschehen sind und sie zur Flucht in diese Welt zwangen. Und nun müssen sie wieder fliehen.
Während anfangs Simon Valerios der Protagonist ist, wechselt die Szene schnell zu seiner Mutter, die über die Ereignisse vor Simons Geburt spielt.
Yve Veron tritt eine neue Stelle als Lehrerin im magischen Hospital für Kinder und Jugendliche an. Dort verliebt sie sich nicht nur unsterblich, sie bekommt auch die dunklen Machenschaften des Barbarischen Barons zu spüren und gerät gemeinsam mit ihrem Liebsten in Gefahr.
Ich muss gestehen die ersten 100 Seiten zogen sich für mich quälend in die Länge, da mir einige Beschreibungen zu genau ausgeführt waren und mir vieles eher belanglos vorkam. Dennoch ist diese Geschichte so außergewöhnlich, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um herauszufinden, wohin mich diese Handlung führt.
Interessant fand ich die Beschreibungen für die magische Welt, wie z. B. die Kinderklinik, oder aber auch die Begriffe der Zaubersprüche usw.
Auch bringt die Autorin einiges an Humor mit, so finden sich hier Zwillinge wieder die zumindest vom Namen her an ein boxendes Brüderpaar erinnern. Auch witzig fand ich den Namen Martin Horn für einen Sanitäter.
Die Handlung schlägt während der 379 Seiten verschiedene Richtungen ein und stellt sich als eine Mischung zwischen Fantasy- kriminal und Liebesroman heraus.
Der Schreibstil an sich ist einfach, wenn auch ab und an, meiner Meinung nach, zu ausführlich. Störend fand ich allerdings die verschiedenen eingebrachten Dialekte, vor allem aber Yves französischer Akzent, der meinen Lesefluss leider gewaltig ausbremste.
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, in den Farben, grün, weiß und grau. Die Geschichte selbst wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt, die jeweils eine Überschrift haben.
Auf den letzten Seiten der Handlung befindet sich ein Anhang mit verschiedenen Erklärungen.
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, war für mich auch etwas zu abrupt dargestellt.

Fazit:
Das magische Hospital ist eine fantastische Geschichte, die kriminalistische Wendungen enthält und bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt.
Ich fand es sehr interessant, denn es verfügt über einen eigenen Charme und hat mich ziemlich überrascht mit seinen Handlungssträngen.
Diesen Roman finde ich definitiv außergewöhnlich und vielleicht kann er den einen oder anderen erwachsenen Leser durch seine verschiedenen Wendungen überzeugen, da er meiner Meinung nach keinem Klischee entspricht.
Auch wenn es einige Ähnlichkeiten mit anderen Magiern ect. geben mag, so ist er doch eigenständig und andersartig.
Kleine Schwächen in detaillierten Beschreibungen sollte man verzeihen, mich jedenfalls konnte er, gerade weil er so anders ist, fesseln.
Gesamtwertung:4/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

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Tags: c. frankenbach, das magische hospital, fantasy, hospital, krankenhaus, liebe, magie, ärzte   (8)

  

 

Das Bootshaus
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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Das Bootshaus

Patrick McGinley
Flexibler Einband: 211 Seiten
Erschienen bei script5, 21.09.2009
ISBN 9783839001134
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Das Buch der Zeit - Der magische Reif
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68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, zeitreisen, zeit reisen, guillaume prévost, ägypten

Das Buch der Zeit - Der magische Reif

Guillaume Prévost , Anke Knefel
Fester Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Arena, 20.02.2009
ISBN 9783401060729
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Das Buch der Zeit - Die sieben Münzen
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88 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, zeitreisen, zeit reisen, dracula, guillaume prévost

Das Buch der Zeit - Die sieben Münzen

Guillaume Prévost , Anke Knefel
Fester Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.01.2008
ISBN 9783401060712
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Der unglaubliche kleine Bücherfresser
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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bücher, pop-up, kinderbuch, bücherfresser, iilusstriert

Der unglaubliche kleine Bücherfresser

Oliver Jeffers , René Blum
Fester Einband: 12 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 16.02.2012
ISBN 9783351041519
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Hereinspaziert, hereinspaziert!
Trefft den unglaublichen kleinen Bücherfresser! Erlebt, wie er Bücher futtert, bis ihm schlecht wird. Entdeckt, dass man mit Büchern noch etwas anderes machen kann. Lasst euch dieses atemberaubende Pop-up-Buch auf der Zunge zergehen.

Meine Meinung:
Es fällt nicht immer leicht den jüngeren Kindern das Thema Bücher nahezubringen doch um so interessanter ist es für diese, wenn Bücher auf ihre eigene Art und Weise zu einem kleinen Abenteuer werden.
Oliver Jeffers dürfte auf jeden Fall mit seiner Pop-up Version durchaus zu einem solchen Leseabenteuer werden.
Er präsentiert den „unglaublich kleinen Bücherfresser“ – ein wahrlich „köstliches“ Kinderbuch.
Dieses Buch erzählt vom kleinen Bücherfresser mit dem Namen Henry, der durch einen Zufall auf den Geschmack von Büchern gekommen ist. Und wie das mit dem Appetit so manchmal ist, werden diese Bücher für ihn zu einer Sucht und er verschlingt sie, wie so mancher Leser Chips oder Schokolade verschlingt.
Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis sein Magen nicht mehr mitspielt und er erkennen muss, dass die Bücher nicht nur wunderbar schmecken, sondern dass sie noch ganz andere tolle Eigenschaften besitzen.
Mir hat dieses Buch trotz der geringen Seitenzahl ein unglaubliches Lesevergnügen bereitet.
Dies liegt natürlich nicht zuletzt an dieser wunderbar liebevollen Gestaltung des Buches.
Klappt man dieses auf, erscheinen kleine „Pop-ups“ und der Leser, egal ob jung oder alt, entdeckt eine Menge kleiner versteckter Möglichkeiten in diesem Buch.
Ob es nun ein Schieberiegel ist, kleinere Nachrichten zum Auffalten oder aber Bücher, die entgegenspringen, es gibt ganz viele zahlreiche, liebevoll gestaltete Gimmicks.
Mit 12 Seiten hat es meiner Meinung nach auch eine kindgerechte Länge für die ganz jungen Leser.
Die Illustrationen wurden von Oliver Jeffers selbst gezeichnet und jede Seite ist mit kurzen Sätzen versehen, die erzählen, was Henry so mit seinen Büchern erlebt.
Auch die Texte selbst sind kindgerecht geschrieben und leicht verständlich.

Fazit:
Der unglaubliche kleine Bücherfresser in der Pop-up Version, ist ein unheimlich schönes und wunderbar gestaltetes Buch für kleinere Kinder aber auch für Erwachsene. Ich denke mit diesem Buch, kann man Kindern das Thema Bücher auf spaßige Art und Weise näherbringen.
Oliver Jeffers, geb.1977, ist Designer, Illustrator und Maler. Zahlreiche Auszeichnungen und Ausstellungen u. a. in New York, Dublin, London, Sydney und Belfast. Gewinner des renommierten Nestlé Children’s Book Prize in Gold 2005 und des Blue Peter Book 2006. Jeffers lebt nach seinen Reisen um die Welt wieder in Belfast, Nordirland.(Quelle: Aufbau Verlag)
Gesamtwertung:5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

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Tags: bücher, iilusstriert, kinderbuch, kindgerecht, oliver jeffers, pop-up buch, pop-up version   (7)

  

 

Die rote Halle
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33 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, deutschland, schmidt karla, deutsche thriller, psychothriller

Die rote Halle

Karla Schmidt
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Piper, 06.12.2011
ISBN 9783492272940
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Tanz bis aufs Blut.
Ein verlassener Flughafen, eine blutige Ballettinszenierung. Die brutal zugerichtete Leiche einer Tänzerin. Ein Junge verschluckt von den endlosen unterirdischen Gängen. Und die grausame Botschaft an seine Mutter: Sie kann ihren Sohn nur retten, wenn sie selbst zur Täterin wird.

Meine Meinung:
Wie weit geht eine Mutter, wenn ihr Kind in Gefahr ist?
Auf diese Antwort war ich schon sehr gespannt in Karla Schmidts zweitem Psychothriller „Die rote Halle“.
Schon bei ihrem Debütthriller „das Kind auf der Treppe“ bemerkte ich ihren grausamen und teilweise wirklich brutalen Schreibstil und so war ich gespannt, was mich diesmal erwartet.
Die Handlung spielt wieder in Berlin. Janina und ihr Sohn fliegen von Vancouver nach Berlin zurück um Josef Rost bei seiner Ballettinszenierung zu unterstützen, die an das Märchen „das Mädchen mit den roten Schuhen“ anlehnt.
Schnell entstehen Geheimnisse und Intrigen in der Gruppe. Simon verschwindet und eine Leiche taucht auf.
Karla Schmidt zeigt schon direkt zu Beginn, mit einem Zitat, dass nicht nur Thriller, sondern auch Märchen ziemlich brutal sein können, und ich fragte mich schon, ob sie den Leser damit auf die folgende Handlung, vorwarnen wolle.
Dank dem Schreibstil, den sie meiner Meinung nach zusätzlich verbessert hat, steigt man sehr schnell in die Handlung ein. Mit ihrer detailgetreuen Beschreibung der Personen und Umgebung löste sie bei mir ein wahres Kopfkino aus, dass ich bisher nur von deutschen, männlichen Thrillerautoren her kannte.
Die Figuren sind sehr gut und ausführlich ausgearbeitet. Alle Charakterzüge werden detailliert dargestellt, besitzen eine gewisse Tiefe und so fiel es mir leicht, die vielen verschiedenen Emotionen zu verstehen.
Auch hatte ich oft das Gefühl, selbst dabei zu sein und die Egozentrik mancher Darsteller mitzuerleben.
Interessant waren auch die Einblicke in die Inszenierung selbst, der Aufbau verschiedener Szenen zum Beispiel das Verwenden von Schweinehaut bei den Kostümen. Sie geben dem Laien einen leicht verständlichen Eindruck in das Theaterleben.
Karla Schmidt bedient sich beim Aufbau ihres Thrillers mehreren Handlungssträngen, die sie immer wieder gekonnt verknüpft und sich somit zu einem Gesamtbild zusammenfügen.
Dabei werden unter anderem Themen wie Kindesmissbrauch und Eifersucht angesprochen.
Schon wie bei ihrem vorherigen Thriller, verschönt sie die beschriebenen Taten nicht, nimmt kein Blatt vor den Mund und verwendet eine klare Sprache sowie eine sehr detaillierte Beschreibung der Gewaltszenen.
Die Handlung ist in 3 Teilen mit mehreren kurzen Kapiteln aufgebaut. Jedes Kapitel ist mit einem Tag versehen, die Geschichte beginnt mit dem Ende, und zwischendurch gibt es Rückblicke in das Jahr 1996.
Es gibt immer wieder geheimnisvolle und spannende Sequenzen, dennoch fällt der Spannungsbogen zwischendurch immer wieder mal etwas ab. Dies war für mich aber aufgrund der interessanten Entwicklungen ganz angenehm.

Fazit:
Schon ihr „Kind auf der Treppe“ gefiel mir gut, dennoch muss ich sagen das mir dieser Thriller noch viel besser gefällt. Ich glaube, dass sich Karla Schmidt in ihrem Schreibstil deutlich gesteigert hat. Ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen und bin gespannt, was sie als Nächstes wieder zu Papier bringt.
Interessanter und spannend, geheimnisvoll und düster! Dieser Thriller ist wahrlich ein wirklich guter Psychothriller, der auch mit anderen bekannten deutschen Psychothrillern mithalten kann.
Karla Schmidt, geboren 1974 in Göttingen, lebt mit Mann und zwei Kindern in Berlin, wo sie ein Kultur-, Theater- und Filmwissenschaftsstudium abschloss. In Rheinsberg hat sie an der Inszenierung von Opern- und Tanztheaterprojekten als Dramaturgin, Regieassistentin und Inspizientin mitgewirkt. Sie erhielt 2009 den »Deutschen Science Fiction Preis« für die beste Kurzgeschichte. Nach »Das Kind auf der Treppe« ist »Die rote Halle« ihr zweiter nervenzerreißend spannender Psychothriller.
Weiteres zur Autorin: www.karla-schmidt.de (Quelle: Piper Verlag).
Gesamtwertung: 5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky

  (12)
Tags: deutsche thriller, die rote haller, karla schmidt, thriller   (4)

  

 

Die Drachen der Tinkerfarm
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184 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

drachen, fantasy, einhörner, fabelwesen, farm

Die Drachen der Tinkerfarm

Tad Williams , Deborah Beale , Hans-Ulrich Möhring , Hans U Möhring
Fester Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 27.08.2009
ISBN 9783608938210
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Das Mädchen am Kreuz
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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

dänemark, krimi, kriminalroman, mona, theresa

Das Mädchen am Kreuz

Lene Rikke Bresson , Patrick Zöller
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.11.2011
ISBN 9783426510308
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Helen ist tot. Nackt, mit Farbe besprüht, liegt sie auf einem Kreuz in einer brennenden Heidelandschaft. In ihren Händen hält sie einen Schweinekopf. Die Ermittlungen der dänischen Polizei führen ind Leere.
Mona hat überlebt. Nach einem schweren Unfall kann die junge Studentin nicht mehr lesen und schreiben. Stattdessen entwickelt sie die Fähigkeit, komplexe Muster zu erkennen. Als Kommissar Berg davon erfährt, zeigt er ihr die Tatortbilder. Kann Mona das Werk des Todeskünstlers entschlüsseln?

Meine Meinung:
Schon lange hat mich ein Kriminalroman nicht mehr so nachdenklich und verwirrt zurückgelassen.
Die Handlung beginnt mit einem Prolog: In der dänischen Heidelandschaft wird ein junges Mädchen tot aufgefunden, sie liegt auf einem Kreuz, hält einen Schweinekopf und verbrennt in den Flammen. Alles deutet auf einen Ritualmord hin.
Danach wechselt die Handlung zu Mona. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit, scheint eine ziemlich religiöse und leichtgläubige Familie zu besitzen und erlebt einen schweren Autounfall. Nach diesem Unfall scheint sie in der Lage sein, Muster zu erkennen und lernt Kommissar Berg kennen.
Soweit zur eigentlichen Handlung.
Der Inhalt, der im Klappentext beschrieben ist, beginnt leider erst sehr spät ab ca. Seite 180.
Bis dahin dreht sich es sich fast ausschließlich um Mona, die extrem launisch und selbstzerstörerisch ist, ihrer Familie, die äußerst religiös ist und dauernd etwas über einen Fluch erzählt. Monas Schwester scheint irgendeine Persönlichkeitsstörung zu haben und vermittelt ein wenig Spannung.
Das war es dann aber auch schon. Bis dahin dreht sich einfach alles um Mona, Mona, Mona.
Man merkt schon, die Protagonistin war mir äußerst unsympathisch. Sie wirkte egoistisch, dickköpfig und wehleidig auf mich.
Eigentlich finde ich es gut, wenn die Protagonistin in Kriminalromanen etwas intensiver dargestellt werden, dennoch sollten sie eher am Rand erscheinen, und die kriminalistische Handlung, sowie seine Ermittlungen im Vordergrund stehen. In diesem Roman hier war es leider genau andersherum.
Gleichzeitig fesselte mich aber die intensive Personen- und Umgebungsbeschreibung, die in mir ein wahres Kopfkino auslösen konnte. Die Charakterbeschreibungen waren sehr ausführlich und gut dargestellt.
Hätte sich doch nur die Handlung nicht so ewig hingezogen.
Erschwerend kam für mich auch noch der Schreibstil hinzu der auf mich sehr sprunghaft wirkte.
Es tauchen sehr viele Namen auf und ich hatte echt Problem mich am Anfang hineinzufinden und auf die Handlung einzulassen. Als ich dann den Einstieg gefunden hatte, ließ mich das Buch aber auch nicht mehr los.
Die Geschichte war für meinen Geschmack auch recht unblutig vor allem aber undurchsichtig.
Aufgebaut ist die Handlung in 3 Teilen sowie einem Prolog. Bei jedem Kapitel sind ein Datum und eine Tageszeit angegeben. Erzählt wird dieser Roman in drei verschiedenen Perspektiven.
Hauptsächlich erzählt die Protagonistin Mona, aber auch Helens Vater und Monas Schwester, Teresa berichten.

Fazit:
Ich bin hin und hergerissen. Hätte dieses Buch nicht ein solches Kopfkino bei mir ausgelöst und irgendwie das „gewisse etwas“ besessen, ich hätte es abgebrochen. Am Ende ließ es mich verwirrt und nachdenklich mit einem großen Fragezeichen zurück. Entweder habe ich die Handlung von vorne bis hinten nicht verstanden oder ich konnte sie nicht für mich annehmen. Es gab durch aus gutes Potenzial für einen spannenden Krimi, doch wurde es für mich nicht gut umgesetzt.
Lene Rikke Bresson, geboren 1963, ist Wirtschaftswissenschaftlerin und lebt mit ihrem Mann und fünf Kindern in der Nähe von Horsens. In den letzten zehn Jahren hat sie zehn Bücher veröffentlicht, unter anderem die von der Kritik gelobte Trilogie Genveje / Abkürzungen (1999), Månegrus / Mondgestein (2004) und Magtværk / Machtwerk (2008), ein dreibändiger Wirtschaftskrimi, der in Dänemark wegen seiner Hauptfigur Dyveke Ibsen als Dy-Trilogie bekannt wurde. (Quelle: Knaur Verlag)
Gesamtwertung: 3/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

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Tags: dänemark, fluch, krimi, kriminalroman   (4)

  

 

Das Jahrhundert der Mysterien und Wunder
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Jahrhundert der Mysterien und Wunder

Hartwig Hausdorf
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.09.2011
ISBN 9783426784709
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
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Die Geheimnisse der Tinkerfarm
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

wahrheit, drache, verleumdung, drachen, erben

Die Geheimnisse der Tinkerfarm

Deborah Beale , Tad Williams , Andreas Fröhlich
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 28.09.2011
ISBN 9783867177986
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsbeschreibung bei Audible:
Tyler und Lucinda verbringen schon zum zweiten Mal ihre Sommerferien auf der Farm ihres Onkels Gideon, die ein unglaubliches Geheimnis birgt: Statt Kühen und Schafen werden hier Drachen, Einhörner und andere Fabelwesen gehalten, und die Arbeiter der Farm stammen aus längst vergangenen Zeiten. Diesmal bedroht ein Feind aus den eigenen Reihen die versteckte Welt der Farmbewohner. Auf wessen Seite stehen Lucinda und Tyler und können sie ihren Onkel vor den falschen Entscheidungen bewahren?

Meine Meinung:
Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil handelt, ist die Gefahr des Spoilerns möglich!
Ohne es zu vorher zu wissen, habe ich mir den zweiten Teil dieser Reihe runtergeladen und angehört. Somit war ich also quasi mitten im Geschehen und hatte auch kein Problem damit, da immer wieder Szenen aus dem vergangenen Band erzählt werden um somit den Hörer ein wenig über die Tinkerfarm und ihre Bewohner sowie Geschehnisse aufklärt.
Protagonisten sind hier die Geschwister Lucinda und Tyler, die ihre Ferien erneut auf der Farm verbringen wollen. Die Farm ist etwas Besonderes und besteht aus vielen verschiedenen, andersartigen Wesen wie zum Beispiel Drachen, und bieten so den vorwitzigen Geschwistern eine Menge Abenteuer.
Diesmal allerdings werfen dunkle Ereignisse ihre Schatten vor raus und bedrohen die Existenz der Farm. Intrigen werden um ihren Onkel gesponnen und die Geschwister sind zunächst rat- und machtlos.
Wie bereits oben erwähnt, steigt man mitten in die Handlung ein und erlebt zu Beginn die Ankunft der Geschwister. Wenn man wie ich, den ersten Teil nicht kennt, bemerkt man recht schnell, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Dennoch störte es mich persönlich, weniger.
Die Figuren sind gut beschrieben und lass sich leicht vorstellen. Lucinda war mir als Protagonistin recht sympathisch, Tyler, dank seinem Hitzkopf und der vorlauten Art dagegen weniger.
Die Handlung wird immer wieder spannend, zieht sich dann streckenweise aber wieder etwas und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, durch die gekürzte Version etwas zu verpassen.
Der Sprecher Andreas Fröhlich betont sehr gut und gibt dem Hörer die Möglichkeit, dank der unterschiedlichen Betonungen, verschiedene Personen auseinanderzuhalten.
Auch die Wesen, die auf der Tinkerfarm leben, sind großartig beschrieben. Ganz besonders wundervoll fand ich die Szenen zwischen Lucinda und dem Drachenjungen Dester!
Allein die Betonung zu „Möhrenmädchen“ hätte ich stundenlang hören können. :O))
Was den Handlungsverlauf selbst angeht, so ist vieles vorhersehbar. Eigenartig fand ich hier, dass weder gut noch böse siegt, so hatte ich mit einem etwas anderen Ende gerechnet.
Die Länge von 06 Stunden und 18 Minuten fand ich ganz angenehm, wie gesagt handelt es sich hier um die gekürzte Fassung, was mir allerdings kaum auffiel.

Fazit:
Auch wenn der zweite Teil hier einige Schwachstellen zeigt, war es für mich trotzdem ein tolles Hörabenteuer. Ich denke man sollte bei diesem Hörbuch ein – zwei Augen zudrücken und sich auf das Abenteuer ohne Wenn und Aber einlassen. Ich habe beschlossen nun den ersten Teil zu lesen und bin gespannt, wie dieser sein wird.
Gesamtwertung: 4/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

  (7)
Tags: die geheimnisse der tinkerfarm, drachen, hörbuch, teil 2   (4)

  

 

Das Jahrhundert der Rätsel und Phänomene
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

rätsel, knaur verlag, poltergeister, erscheinungen, hartwig hausdorf

Das Jahrhundert der Rätsel und Phänomene

Hartwig Hausdorf
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.09.2011
ISBN 9783426785058
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:


Meine Meinung:

Manchmal passieren Dinge, für die wir einfach keine Erklärung haben. Ist es Spuk? Erscheinungen aus einer anderen Welt? Oder wie erklären wir uns gewisse Phänomene?
Der Autor Hartwig Hausdorf berichtet über 111 verschiedene spektakuläre Fälle, die sich nicht stichfest erklären lassen.
Er beginnt mit dem Jahr 1900 und endet 2010. Dabei berichtet er über Fälle aus aller Welt, alle mit unterschiedlichen Ereignissen.
Mal ist es ein vermutlicher Poltergeist, der erscheint, mal ist es eine Zeitreise und auch das berühmte UFO bekommt hier seinen Platz.
Dabei kann der Leser verfolgen, wie Wissenschaftler versuchen diesen Ereignissen auf den Grund zu gehen, sie zu analysieren und Beweise zu sammeln.
Jedoch ist jedes dieser Kapitel ganz kurz, sodass sich das Buch auch als Zwischenlektüre eignet.
Manche Geschichten regen zum Nachdenken an, manche zum Zweifeln und doch gibt es vieles, dass man vielleicht auch glauben möchte.
Die Fälle sind alle sehr neutral zusammengefasst, kurz und knappgehalten, sodass man natürlich keine genauen Analysen erwarten kann. Rein wissenschaftliche Aspekte findet man hier also nicht.
Im späteren Teil erscheinen einige Fotos, die noch mal ein paar der Fälle belegen, und untermauern.
Dies ist natürlich sehr interessant und lockert die Berichte etwas auf.
Die 318 Seiten lassen sich recht schnell lesen, der Schreibstil ist einfach, informativ und voll mit Fakten.
Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis und einem Vorwort, geht weiter mit den Fällen von 1900 – 2010 und endet mit einer Danksagung, Quellenverzeichnis und Bildnachweis.


Fazit:

Ein sehr interessantes Buch, das sich recht schnell lesen lässt dank der knappgehaltenen Fälle.
Viele davon waren sehr interessant und zeigen das Es auch früher schon Phänomene gab, die ausführlich dokumentiert wurden. Einige empfand ich als gruselig ander wiederum erschienen mir unglaubwürdig.
Letztendlich muss der Leser für sich selbst entscheiden und herausfinden, was er glaubt.
Fakt ist, all diese Phänomene blieben bis heute ungeklärt.


Michaela Gutowsky

  (6)
Tags: erscheinungen, hartwig hausdorf, jahrhundert, knaur verlag, phänomene, poltergeister, rätsel   (7)

  

 

Die Zufallsfamilie
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unfall, familie, altes leben, gesunden, leben

Die Zufallsfamilie

Marina Endicott , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 18.08.2011
ISBN 9783426198766
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
EINE FRAU FINDET IHRE ERFÜLLUNG
Manchmal erwächst aus Unglück Glück.
Ein Autounfall beendet Clara Purdys einsames Leben mit einem Schlag. Sie fühlt sich verpflichtet, sich um die Familie Gage und vor allem um die Kinder zu kümmern, und blüht auf. Doch was soll aus ihr werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird?
Eines weiß Clara genau: Ihr altes Leben will sie nicht mehr zurück.

Meine Meinung:
Manchmal stellen Veränderungen das Leben von einem auf dem anderen Tag auf den Kopf. Dies kann durchaus turbulent aber positiv sein, wie Clara mit Anfang 40 feststellen muss.
Sie ist alleinstehend, kinderlos, geht im Grunde genommen nur arbeiten und lässt sich auf nichts Weiteres ein. Sie lässt Nähe nicht zu und zeigt auch keine Schwächen. Als sie dann aber plötzlich einen Unfall verursacht in dem eine Familie verwickelt ist, und sich dann heraus stellt das die junge Mutter Lorraine, an Krebs erkrankt ist, nimmt Clara ihre Kinder samt Schwiegermutter bei sich auf. Dass dies ziemlich abenteuerlich wird, ist schnell klar, doch endlich entdeckt Clara wieder den Sinn des Lebens.
Dieser Roman ist sehr gefühlvoll geschrieben, auch wenn er zwischendurch etwas weit hergeholt zu sein scheint. Viele der Handlungen wirken unrealistisch, was aber mich persönlich nicht gestört hat, denn eine Geschichte und deren Handlungen muss für mich nicht immer realistisch sein. Außerdem machte dies für mich der Schreibstil wieder wett.
Die mitspielenden Personen, vor allem Clara, sind so eindringlich beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie alle zu kennen, fast schon real zu erleben. All ihre Ängste, Fehler und Gedanken sind so wunderbar und intensiv dargestellt, dass ich am liebsten manche Personen einfach nur in den Arm genommen, andere wiederum in den Hintern getreten, getröstet oder angebrüllt hätte.
Die Situation in der Clara steckt ist bizarr, eigentlich schon abwegig und doch so gut nachvollziehbar. Die Liebe, die sie zu den Kindern entwickelt, die neue Aufgabe die ihr die Erfüllung gibt und das Wissen, dass dieses wahrscheinlich in einer Tragödie enden wird.
Clara muss lernen ihr Leben selbst zu leben und sich auch mal auf andere Menschen einzulassen.
Gleichzeitig wird der Kampf gegen Krebs gegenwärtig. Die Mutter der Kinder, Lorraine, wird ebenfalls sehr intensiv dargestellt und man leidet mit ihr. Man erlebt ihre Chemotherapien, ihre Ängste, ihre Verzweiflung. Die Liebe und Sehnsucht nach ihrer Familie.
Auch die Kinder erscheinen hier in einer Perspektive, ja sogar die verrückte alte Schwiegermutter Mrs. Pell, von der ich auch oft nicht, wusste, was ich halten sollte.
Sie alle haben eines gemeinsam. Sie haben Angst, fühlen sich einsam und nicht verstanden.
Der Leser erlebt also die Entwicklung all dieser Personen, und auch wenn ich manches Mal dachte, ich wüsste, wie die Geschichte ausgeht, durfte ich noch einige Überraschungen erleben.
Wie schon erwähnt ist der Schreibstil sehr gefühlvoll, zeitweise wurden viele Emotionen beim Lesen in mir geweckt, von Wut und Trauer bis hin zum Lachen und doch fühlte ich mich meist wohl, dank der familiären Atmosphäre. Das Buch ist in 49 Kapiteln aufgeteilt und am Ende befindet sich eine Danksagung.
Die 463 Seiten habe ich regelrecht verschlungen, obwohl nicht viel Spannendes passierte und doch war es genug.

Fazit:
Ein wunderbarer Roman, der davon erzählt, dass es auch mit Anfang 40 nicht zu spät ist, sein Leben auf den Kopf zu stellen.
Ein Roman, in dem nicht viel und doch genug passiert. Eine Geschichte, die völlig unrealistisch und doch nachvollziehbar erscheint.
Marina Endicott wurde 1958 geboren, arbeitete als Schauspielerin und Regisseurin, bevor sie nach London ging, um zu schreiben. Heute lebt sie mit zwei Kindern und ihrem Mann wieder in Kanada. (Quelle: Droemer Knaur)
Gesamtwertung: 4/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

  (6)
Tags: die zufallsfamilie, familie, familienroman, krebs, liebe, marina endicott, neuanfang, pflegefamilie, unfall, unterhaltung   (10)

  

 

Die Träumerin
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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

reinkarnation, liebe, seelenverwandschaft, freundschaft, rupert

Die Träumerin

Christian Pfannenschmidt
Fester Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 25.11.2011
ISBN 9783426661796
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:


Meine Meinung:
Der Glaube an das Schicksal oder auch an Dinge, die nicht alltäglich sind, kann das Leben ganz schön durcheinanderwirbeln. Genauso ergeht es der Protagonistin Julia.
Sie ist Anfang 50, lebt in einer festen Beziehung und hat in jungen Jahren einen tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe erlitten. Als Bankerin steht sie mitten im Leben, weiß was sie will und vor allem was sie nicht will.
Doch plötzlich ändert sich ihr Leben schlagartig, als sie sich in den jungen Rupert verliebt, der soviel Ähnlichkeit mit ihrer ersten Liebe Hannes hat. Liebt sie in um seinetwillen oder als Erinnerung?
Hat eine Liebe mit diesem Altersunterschied überhaupt eine Chance?
Ich habe sehr schnell hineinfinden können in diese Handlung, da mir direkt der gefühlvolle Schreibstil aufgefallen ist.
Die Geschichte beginnt mit einer wunderbar romantischen Szene, die in der Vergangenheit spielt, mit ihrer ersten Liebe Hannes und so dem Leser Einblick, in den tragischen Verlauf gibt.
Die Protagonistin Julia erforderte von mir viel Geduld, da sie so beherrscht und gradlinig wirkte und ständig versuchte, vernünftig zu sein.
Dann wiederum handelte sie völlig irrational und auch die Handlung selbst wurde etwas vorhersehbar und teilweise weit hergeholt.
Sehr gut gefiel mir die deutliche Beschreibung des inneren Kampfes, den Julia mit sich trägt.
Dieses Hin und Her ihrer Gefühle, den Wunsch und die Sehnsucht nach Hannes, das lebendige Gefühl von Rupert, den Wunsch sich wieder etwas jünger zu fühlen.
All diese Aspekte bringt Christian Pfannenschmidt deutlich hervor und fügt nebenbei dieser eigentlich ernsteren Handlung noch einige witzige Stellen in den Dialogen ein, auch spart er nicht an romantischen Szenen.
Man sollte beim Lesen allerdings über den Tellerrand schauen können, denn auch das Thema Wiedergeburt und Buddhismus wird hier mit eingebracht. Zwischendurch wurde es mir persönlich etwas zu esoterisch, aber ich konnte mich dank der interessanten Handlungsstränge damit abfinden.
Die Personen in dieser Handlung sind wunderbar beschrieben.
Julia wird als Protagonistin sehr gut mit ihren teils schwierigen Charaktereigenschaften dargestellt. Man lernt sie schnell kennen und mir gelang es auch recht gut, mit ihr zu fühlen.
Rupert ist ebenfalls sehr gut beschrieben und macht tatsächlich einen jungen teilweise aber auch naiven, altmodischen Eindruck. Dabei ist seine quirlige und zeitweise wieder ernste Art und Weise, sehr lebendig und erfrischend, vor allem wenn es um Wortgefechte mit Julia geht.
Die Geschichte ist aufgebaut in einem Prolog, 13 Kapitel und einem Epilog.
Die 428 Seiten ließen sich recht schnell lesen, danke dem leichten aber intensiven und gefühlvollen Schreibstil.
Die Gestaltung des Covers fiel mir ebenfalls positiv auf. Ich denke sie passt in ihrer Art und Weise zu der Geschichte, denn auch dieses wirkt zart und geheimnisvolle, vor allem aber romantisch.

Fazit:
„Die Träumerin“ wurde für mich zu einer wunderbaren aber außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Der Leser sollte wirklich auf eine besondere Handlung gefasst sein, denn das Thema Wiedergeburt spielt hier eine größere Rolle. 
© Michaela Gutowsky

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Tags: altersunterschied, buddhismus, christian pfannenschmidt, gefühlschaos, leben, liebe, liebesroman, reinkarnation, wiedergeburt   (9)

  

 

Der Zorn des Skorpions
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100 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, opfer, wildnis, erfrieren, fänge

Der Zorn des Skorpions

Lisa Jackson , Elisabeth Hartmann
Flexibler Einband: 487 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.11.2011
ISBN 9783426507735
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Der Unglückssternmörder hält die Polizei in Atem. Ein psychopathischer Killer, der seine Opfer bei eisiger Kälte an einem Baum fesselt und erfrieren lässt. Seine kryptische Nachricht an die Polizei "meidet des Skorpions Zorn". Doch wer ist der Skorpion? Ausgerechnet Detective Regan Pescoli scheint in seine Fänge geraten zu sein. Es herrschen arktische Temperaturen. Eine fieberhafte Spurensuche in der Wildnis nimmt ihren Lauf ...

Meine Meinung:
Achtung, dass es sich bei diesem Thriller um die Fortsetzung von „Der Skorpion“ handelt, können Inhalte des ersten Bandes verraten werden!
Während Lisa Jackson den Leser in ihrem letzten Thriller „Der Skorpion“ mit einem ziemlich bösen Cliffhanger zurückließ, knüpft sie bei der Fortsetzung nahtlos an diesen an.
Sollte man den Vorgänger noch nicht gelesen haben oder es ist schon länger her um sich an den genauen Inhalt zu erinnern, so sorgt die Autorin hier vor und verwöhnt den Leser mit deiner detaillierten Rückblende der Geschehnisse.
Regan Pescoli ist in der Gewalt des Unglückssternmörders und man muss wirklich um sie bangen. Natürlich nimmt sie ihr Schicksal nicht einfach so an und kämpft wie eine verbissene um ihre Freiheit. Auch ihre Partnerin Selena Alvarez setzt alles daran, ihre Partnerin zu finden.
Lisa Jackson spielt auch in diesem Band mit ihrem Leser und geht mit den Opfern in ihrer Geschichte nicht gerade sanft um.
Ich fand die Fortsetzung genauso spannend wie den ersten Band, was mich wirklich positiv überraschte. Der Spannungsaufbau fällt zwar immer wieder etwas ab, dennoch habe ich auch diesen Thriller in einem Rutsch durchgelesen um zu erfahren wie und ob es mit Regan Pescoli weitergeht.
Auch hier sind die Figuren wieder sehr detailliert beschrieben und man liest auch wieder die Perspektive des Mörders in der Ichform.
Pescoli wird sehr stark und entschlossen beschrieben und ich hab ihr die Rolle auch ohne Weiteres abgenommen. Ich finde es passt einfach zu ihr und dem Verlauf der Geschichte.
Die Emotionen und die Frustration werden sehr gut dargestellt. Man kann sich die Situation sehr gut vorstellen und auch die Angst die die Opfer haben.
Zwischendurch wird das Privatleben der beiden Ermittlerinnen dargestellt und so einiges aus dem ersten Band fügt sich zu einem Bild zusammen.
Natürlich darf bei Lisa Jackson auch das Liebesleben nicht fehlen und die Beziehung oder viel mehr das Gefühlschaos zwischen Pescoli und Santana läuft am Rande mit.
Das Cover ist dem ersten Band angepasst und hat einen Wiederekennungswert mit seinem grau schattierten Hintergrund und der blutroten Schrift.
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr flüssig, wie man es von der Autorin bisher gewohnt ist.
Nicht immer durchweg spannend aber verdammt interessant lassen sich 487 Seiten wie im Flug lesen.
Am Ende des Thrillers befinden sich noch einige Buchvorstellungen der anderen Reihen von Lisa Jackson.

Fazit:
Auch mit der „To Die- Reihe“ konnte mich Lisa Jackson überzeugen. Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und muss sagen, ich bin sehr angetan.
Ein Thriller muss nicht immer durchweg spannend oder blutig sein, aber es muss das gewissen etwas besitzen, um mich zu fesseln.
„Der Zorn des Skorpions“ hat dieses geschafft.
Lisa Jackson zählt zu den amerikanischen Top-Autorinnen, deren Romane regelmäßig die Bestsellerlisten der "New York Times", der "USA Today" und der "Publishers Weekly" erobern. Ihre Hochspannungsthriller wurden in 15 Länder verkauft. Auch in Deutschland hat sie ihre Bestsellerqualitäten bewiesen und mit "Shiver", "Cry" und "Angels" den Sprung auf die "Spiegel"-Bestsellerliste geschafft. Lisa Jackson lebt in Oregon. Mehr Infos über die Autorin und ihren Romanen unter: www.lisajackson.com (Quelle: Knaur)
© Michaela Gutowsky

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Tags: band zwei, der zorn des skorpions, fortsetzung, knaur verlag, lisa jackson, spannend, thriller, thriller-reihe   (8)

  

 

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
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677 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 127 Rezensionen

glas, liebe, fantasy, ida, midas

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 397 Seiten
Erschienen bei script5, 09.01.2012
ISBN 9783839001318
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Klappentext:
Die Begegnung mit ihm war wie eine Kollision gewesen und sie hatte gewusst, dass sie ihr Leben lang genau danach gesucht hatte: mit solcher Wucht mit einem anderen Menschen zusammenzuprallen, dass sie für einen Moment mit ihm verschmolz.
Eine karge, zauberhafte Inselgruppe voller wundersamer Bewohner - hierher kommt Ida zurück, um Antworten zu finden. Denn eine mysteriöse Veränderung geht mit ihr vor: Sie verwandelt sich zu Glas. Doch was Ida stattdessen findet, hier auf St. Hauda’ s Land, ist die große Liebe.

Meine Meinung:
Dieser Debütroman von Ali Shaw wurde in 18 Sprachen übersetzt und ich war sehr gespannt, ob mich die Handlung dieses Romans genauso für mich einnehmen könnte wie seine optische Gestaltung.
Ida, deren Körper zu Glas wird, kehrt auf die Insel St. Hauda´s Land um Henry Fuwa zu finden, von dem sie hofft, dass er ihr helfen kann. Auf ihrem Weg lernt Ida, Midas kennen und findet ihn ihm ihre große Liebe.
Das Mädchen mit den gläsernen Füßen ist ein fantastischer und tragischer Roman, der den Leser auf eine Insel entführt auf der fabelhafte Wesen leben, die voller Fantasie beschrieben sind und für die der Leser eine gewaltige Vorstellungskraft braucht.
Ich wollte immer weiterlesen, mehr von dieser Geschichte erfahren, mit Ida hoffen und bangen und doch musste ich ab und zu das Buch sinken lassen, um durchzuatmen und das gelesene zu verarbeiten und für mich anzunehmen.
Es gibt hier recht viele Personen, die mitspielen und die sehr ausführlich und charakterfest beschrieben sind, sodass es nicht lange schwerfällt, diese Personen zu unterscheiden.
Die Protagonisten Ida und Midas wuchsen mir beide sehr schnell ans Herz und ich habe regelrecht mitgefiebert, wie es mit beiden Personen weitergeht.
Midas fotografiert unheimlich gern und der Autor konnte mir bei seiner Beschreibung oft das Gefühl vermitteln, ich sähe durch seine Kamera.
Idas wird hier ebenfalls sehr bildlich dargestellt und die Beschreibung wie das Glas sich in ihre ausbreitet, ist verblüffend leicht und verständlich. So habe ich mit der Protagonistin richtig mitgelitten, wenn ich lesen konnte, welche Gefühle in ihr vorgingen.
Carl, der im Grunde genommen die Position als Idas Onkel einnimmt, war mir von Anfang an unsympathisch und blieb es auch bis zum Schluss.
Mehrere tragische Familiengeschichten aus der Vergangenheit fügen sich in die Handlung mit ein und so kann es passieren, dass der Leser verschiedene Perspektiven vor allem aber Rückblenden liest.
Meist liest man über Ida und Midas, zwischendurch aber auch über Carl, Midas Eltern oder aber auch Idas Mutter.
Anfangs war dies etwas verwirrend auf mich, jedoch fand ich mich schnell damit zurecht und konnte bemerken, dass die Handlung dadurch gefestigt wurde.
Die Handlung selbst ist tragisch und wunderschön zugleich. Mir kam es wie ein modernes Märchen vor, das mit viel Fantasie von der Liebe, Einsamkeit und Trauer erzählt. Angst vor Gefühlen und verpasste Chancen spielen hier eine große Rolle. Zeitweise ist es sehr melancholisch und emotional und doch verzauberte es mich innerhalb weniger Seiten. Es ist die Atmosphäre, die mir dieses Buch vermitteln konnte, um es als etwas Besonderes anzusehen.
Die Umgebung ist wirklich traumhaft mit vielen kleinen Details beschrieben, sodass es mir leicht fiel, den Handlungsort zu visualisieren.
Der Schreibstil ist ebenfalls sehr ausführlich, teilweise etwas melancholisch und zieht den Leser schnell in seinen Zauber. Dies machte für mich diesen Roman so besonders. Ali Shaw verfügt über einen wunderbaren und teilweise poetischen Schreibstil. Mit seinem eigenen melodischen Klang zog sich dieser wie ein roter Faden durch das Buch. Der Autor versteht es die Umgebung so zu beschreiben, dass die Ortschaft auch wirklich magisch und zauberhaft auf den Leser wirkt. Schon auf den ersten Seiten zog mich sein Roman in den Bann aber es dauerte auch eine Zeit lang, bis ich den Zugang zu dieser Geschichte gefunden habe, da es so viele kleine Details gab, auf die ich achten wollte.
Die 397 Seiten vergingen für mich wie im Flug, was nicht nur an der interessanten Handlung lag, sondern auch an den recht kurzen Kapiteln.
Die optische Gestaltung des Buches ist für mich ein wahrer Eyecatcher. Der Schutzumschlag ist in einem wunderschönen Petrol und weiß gestaltet. Mit seinen weißen Schneeflocken und dem in Schreibschrift abgebildeten Titel wirkt er schon recht winterlich.
Die Schnittkante ist silberglänzend und das Buch besitzt auch ein Lesebändchen.

Fazit:
Es gibt Bücher, die man mit einem zufriedenen Lächeln schließt, nicht weil das Ende so wunderschön war, sondern weil man froh ist, diese Geschichte gelesen zu haben. Das Mädchen mit den gläsernen Füßen ist für mich ein besonderes und modernes Märchen das mit einem melancholischen Schreibstil und recht viel Tiefgang verzaubert ..
Eine Geschichte, die lange nachwirkt und beschäftigt.
Ali Shaw wurde 1982 geboren und wuchs in einer kleinen Stadt in Dorset, Großbritannien auf. Sein Debüt „das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ wurde in 18 Sprachen übersetzt. (Quelle: Script5, das Mädchen mit den gläsernen Füßen“.
Gesamtwertung: 5/5 Sternen
© Michaela Gutowsky

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Tags: ali shaw, das mädchen mit den gläsernen füßen, einsamkeit, glas, liebe, roman, script5 verlag, trauer   (8)

  

 

Delirium
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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebe, dystopie, lauren oliver, hörbuch, jugendbuch

Delirium

Lauren Oliver , Annina Braunmiller
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 21.10.2011
ISBN 9783867421003
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung bei Audible:
Wenn Liebe tötet - willst du dann je geheilt werden?Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie wollten sich verlieben. Heute, in Lenas Welt, ist Liebe als Krankheit identifiziert worden und heilbar. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag soll auch sie dem Eingriff, der die Heilung bringt, unterzogen werden. Danach wird sie normal sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Meine Meinung:
Jeder von uns weiß wie kompliziert die Liebe sein kann. Wunderbar aber auch schmerzhaft.
Lena jedoch sieht die Liebe als eine Krankheit an. Eine Infektion, die nur Ärger bringt und vernichtet werden muss. Dafür wartet sie sehnsüchtig auf ihren „Eingriff“ – eine Maßnahme, die verhindern soll, dass man die Liebe spürt.
Allerdings muss sie feststellen, dass anscheinend alles was sie über die Liebe, die in ihrer Welt nur „Deliria“ genannte wird, eine große Lüge zu sein scheint.
Als sie sich in Alex verliebt, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen.
Dieser Auftakt zu Lauren Olivers Trilogie hat mir sehr gut gefallen.
Die Sprecherin Annina Braunmüller versteht es, Lena und ihre Situation perfekt darzustellen und zu betonen.
Die Geschichte ist sehr interessant und spannend und das Gefühlschaos wird sehr gut beschrieben. Ich konnte Lenas Gefühle recht leicht nachempfinden und habe oft mit ihr mitgefiebert.
Die Protagonisten Lenau und Alex werden sehr glaubwürdig und interessant dargestellt. Beide waren mir sympathisch, wobei man Lena eine gewisse Zickigkeit verzeihen sollte.
Allein die Beschreibung der ersten Liebe, die zarten Bande die sie knüpft, fand ich sehr sensibel und glaubwürdig dargestellt.
Die Geheilten kamen mir kalt und gleichgültig vor und letztendlich waren sie es ja auch.
Zeitweise wurde es richtig spannend, vor allem ab dem Teil, an dem Lena hinter so manches Geheimnis kommt.
Mit 07 Stunden und 22 Minuten hatte das Hörbuch auch genau die richtige Länge und kam mir weder gekürzt noch langatmig vor.

Fazit:
Dieser erste Teil der Trilogie hat mich schnell in seinen Bann ziehen können. Annina Braunmüller erzählt diese Geschichte mit sehr viel Feingefühl und Sensibilität in der Betonung.
Delirium ist nicht nur eine fantastische und teilweise grausame Geschichte, sie besitzt auch sehr viel Tiefgang und regt zum Nachdenken an.
Natürlich ist das Ende so gestaltet, dass man dem nächsten Teil voller Ungeduld entgegen fiebert.
Ich bin gespannt, wie es mit dieser Geschichte weitergeht.
© Michaela Gutowsky

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Tags: audible, delirium, hörbuch, jugendhörbuch, lauren oliver, liebe, spannend, trilogie   (8)

  

 
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