Michaela G.

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Die Hochzeit meines Sohnes
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Hochzeit meines Sohnes

Kathleen Gilles Seidel , Tina Thesenvitz , Kathleen Gilles Seidel
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 10.11.2010
ISBN 9783426502372
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
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Der Kick
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Kick

Andres Veiel
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.09.2008
ISBN 9783442155194
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
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Der andere Tod
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

max winther, anja jonuleit, vergangenheit, suche, gedächtnisverlust

Der andere Tod

Anja Jonuleit
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei dtv, 18.04.2011
ISBN 9783423212878
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
"Sie werden nun beginnen, die rechte Hälfte meines Gesichts wiederherzustellen, und vielleicht werde ich dann wieder sein wie früher. Aber kann ich das?"
Max Winthers Gesicht wurde bei einem schweren Brandunfall nahezu zerstört. Zwei Jahre und zahlreiche plastische Operationen später kann er die Rosenberg Clinic in Kalifornien an der Seite seiner geliebten Frau Anouk verlassen. Doch eines scheint nicht zurückzukehren: sein Gedächtnis. Schreckliche Bilder tauchen aus seinem Unbewussten wieder auf. Und was verbirgt Anouk vor ihm?

Meine Meinung:
Anja Jonuleit überzeugte mich schon mit ihrem Roman „Herbstvergessene“ und so freute ich mich umso mehr, über den neuen Kriminalroman von ihr.
In dieser Handlung geht es um den Protagonisten Max Winther der einen schweren Brandunfall überlebt hat und dessen Gesicht zwei Jahre lang in einer Klinik in Kalifornien, rekonstruiert wird. Während seine Wunden heilen und er in sein Leben zurückkehren, kann will sein Gedächtnis allerdings einige Lücken nicht schließen.
Jedoch sollte man manchmal die Vergangenheit lieber ruhen lassen …
Max erlebt Erinnerungsfetzen mitten im Alltag und merkt, dass es einige Geheimnisse um ihn und seiner Frau Anouk gibt. Dieses Wissen lässt ihn nicht in Ruhe und er versucht auf eigene Faust diese Lücken mit diesen Erinnerungssplittern zu schließen. Dabei stellt er fest, dass vieles ganz anders in seinem Leben verlief, als er vermutet hätte.
Anja Jonuleit verwendet wieder einen derart leichten und spannenden Schreibstil, dass man diesen Kriminalroman einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Der Leser wird quasi gemeinsam mit dem Protagonisten in Geheimnisse und Ereignisse gezogen, sodass man gemeinsam versucht, die Erinnerungsfetzen zu erforschen. Max Frau Anouk spielt in diesem Krimi immer wieder die zentrale Rolle. Sie versteckt irgendetwas von ihrem Mann und dem Leser bleibt es überlassen, gemeinsam mit Max herauszufinden warum und wieso.
Seite für Seite fügt sich das Puzzle zusammen und man glaubt zu ahnen, was geschehen ist. Doch von wegen, es wäre nicht Anja Jonuleit, hielte sie nicht dem Leser noch eine große Überraschung bereit.
Und genau damit begeistert mich die Autorin. Sie baut einen guten qualitativen Kriminalroman Stück für Stück auf, ohne Ermittler selbst drin spielen zu lassen. Diese Geschichte wirkt so real und lebendig und wird quasi nur von Max Winther in der Ich-Perspektive erzählt. Der Leser liest über sein Leben, seine Träume, seine Gedanken und Erinnerungen. Es passiert nicht von Beginn an etwas, obwohl man schon zu Anfang auf kleinere Ungereimtheiten stößt.
Nein, die Autorin baut die Spannung nach und nach auf, sodass sich der Lesefluss auch noch steigert und man spätestens ab Mitte der Handlung, dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen will.
Die Figuren sind hier sehr klar und emotional gezeichnet. Man kann während des Lesens deutlich die Gefühle spüren, die Angst, die Frustration und auch die Neugierde in ein altes Leben zurückzufinden.
Der Krimi ist in mehreren Kapiteln unterteilt. Er hat mit 335 Seiten eine gute und angenehme Länge. Durch den lockeren und einfachen Schreibstil mitsamt seiner spannenden Handlung lässt er sich auch sehr schnell lesen.
Das Cover gefiel mir auch sehr gut. Es wirkt etwas abgegriffen mit einer roten Tulpe auf schwarz-schattierten Hintergrund. Diese Gestaltung passt perfekt zu diesem Kriminalroman, wie der Leser recht schnell bemerken kann.

Fazit:
Wiedermal hat Anja Jonuleit einen großartigen Kriminalroman geschrieben. Sie lockt den Leser auf die richtigen Fährten,, um ihn am Ende, dennoch zu überraschen. Ich würde diesen Kriminalroman wirklich jedem Empfehlen der Lust hat auf eine gute und spannende Handlung hat. In diesem Krimi mag zwar wenig Blut fließen aber eine tolle Spannung!
Anja Jonuleit wurde 1965 geboren. Sie ist Dolmetscherin, Autorin und Übersetzerin. Bisher erschienene Romane: „Der andere Tod“, „Herbstvergessene“, „Novemberasche“ und „Neunerlei“ (Quelle: der andere Tod und dtv.de)
© Michaela Gutowsky

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Tags: anja jonuleit, brandunfall, gedächtnisverlust, herbstvergessene, krimi, kriminalroman   (6)

  

 

Die Stimme meiner Schwester
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(4)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, zwillinge, keris, selbstfindung, loslassen

Die Stimme meiner Schwester

Therese Walsh , Kristina Lake-Zapp
Fester Einband: 407 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 25.05.2011
ISBN 9783426652183
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Vor neun Jahren verlor Maeve ihre Zwillingsschwester Moira – und flüchtet sich seither in ihre Arbeit, um den quälenden Gedanken um Schuld, Eifersucht und Verrat zu entgehen. Doch als sie auf einer Kunstauktion einen antiken Dolch ersteigert, gerät ihr geordnetes Leben außer Kontrolle: Die Waffe scheint eine Art Eigenleben zu entwickeln. Oder bildet sie sich das nur ein? Erst nach und nach begreift sie, dass der Dolch ihr einen Weg weist – den Weg der Erinnerung, den sie gehen muss, um die traumatischen Ereignisse von damals endlich zu bewältigen …

Meine Meinung:
Es gibt Bücher die vermögen es, den Leser von den ersten Seiten an zu fesseln und mit ihrer Geschichte zu verzaubern. Die Stimme meiner Schwester wurde für mich zu einem solchen Buch.
Maeve lebt abgeschottet von Familie und ihrer Vergangenheit. Dort entdeckt sie auf einer Auktion einen Dolch, viel mehr einen Keris, der sie an ihre Kindheit und ihre Zwillingsschwester erinnert. Wie besessen, muss sie diesen Keris besitzen, der sie nach und nach immer mehr in ihren Bann zieht und sie zu manipulieren scheint.. Sie muss sich endlich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen, ob sie will oder nicht, bevor sie sich selbst und ihr Leben verliert.
Therese Walsh lässt hier in ihrer Geschichte nicht nur Wissen aus der Antike einfließen, nein sie gibt dieser Handlung auch etwas Mystik und Spannung. Mir als Leser kam es vor, als würde ich diese Mystik förmlich beim Lesen zu spüren. Selbst wenn nicht so viel Spannendes passiert, versteht die Autorin es gekonnt, den Leser die Spannung durch diesen Roman hindurch, spüren zu lassen.
Sie fesselt mit ihrem lebendigen und klaren Schreibstil, sie schreibt gefühlvoll und auch geheimnisvoll, lässt die Handlung auch ab und an düster wirken, sodass ich fast glaubte, die Gefahr förmlich zu spüren.
Die Figuren sind voller Liebe dargestellt, sie wirken real und geben dem Leser schnell das Gefühl sie zu kennen. Die Protagonistin Maeve war mir gleich sympathisch aber auch ihre Freunde und Familie.
Wir erfahren hier viel über Zwillinge, ihre innige Verbindung zueinander, die derart gut beschrieben ist, dass sie meine bisherigen Vorstellungen über Zwillinge und ihre Liebe zueinander, bestätigten.
Die Handlungsorte sind unter anderem Bethany und Rom.
Auch die Orte vermag die Autorin so ausführlich darzustellen, dass man sich beide Umgebungen gut vorstellen kann und glaubt, ebenfalls dort anwesend zu sein.
Die Handlung ist in 24 Kapitel unterteilt, die mit einer schönen schnörkeligen Verzierung untermalt sind. Die Geschichte spielt abwechselnd in Maeves Gegenwart und Kindheit bzw. Jugendzeit.
Es werden viele sagenumwobene Geschichten und Geheimnisse um den Keris erwähnt, ich selbst konnte leider nicht sehr viel im Internet darüber finden, außer, dass er tatsächlich Macht besitzen soll und viele Geheimnisse um ihn ranken.
Die Geschichte endet mit einem Epilog, Anmerkungen der Autorin und einer Danksagung.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die tragisch, schön, spannend und voller Geheimnisse ist. „Die Stimme meiner Schwester“ zog mich bereits ab der ersten Seite durch seine mystische Handlung in den Bann und nahm mich mit in die Geheimnisse rund um Maeve und ihrem Keris. Schnell konnte ich völlig eintauchen in dieses Buch und ringsherum alles Vergessen. Voller Fantasie und Dramatik, gemischt mit Liebe und Spannung und dem Schmerz des Vermissens, ist diese Geschichte geschrieben.
Mit ihrem Debütroman hat die Autorin einen wunderbaren und schicksalhaften Familienroman geschrieben.
Therese Walsh lebt in New York. Die Stimme meiner Schwester ist ihr erster Roman. (Quelle: Knaur)

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Tags: abenteuer, abschied, erinnernungen, italien, keris, liebe, loslassen, spannend, verdrängen, zwillinge   (10)

  

 

Der Märchenerzähler
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(552)

1.086 Bibliotheken, 15 Leser, 12 Gruppen, 174 Rezensionen

märchen, liebe, mord, anna, drogen

Der Märchenerzähler

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Fester Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.01.2011
ISBN 9783789142895
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Seine Lippen waren kalt wie Schnee,
aber jenseits der Lippen lag die Wärme auf dem nächtlichen Deck eines Schiffes. Sie spürte seine Zunge und dachte an den Wolf. Und wenn es wahr ist, dachte sie, wenn das Märchen wahr ist? Ein Genickschuss und ein tödlicher Biss in den Nacken. Alles stimmt. Und wenn ich einen Mörder küsse?
Anna und Abel- eine Liebe, die über alle Zweifel sieht und in der das Unmögliche möglich ist.

Meine Meinung:
Manche Bücher schaffen es binnen weniger Zeilen, den Leser an sich zu binden und ihn mit zu reißen, in eine Geschichte, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.
So erging es mir mit dem Märchenerzähler.
Ich war anfangs aufgrund des Hypes und der vielen positiven Bewertungen eher skeptisch, wollte ihn erst gar nicht lesen. Doch können sich so viele Bücherblogs und Videorezensenten täuschen?
Vor einigen Tagen dachte ich noch, nein. Heute weiß ich es!
Antonia Michaelis hat mit dem Märchenerzähler einen großartigen Jugendroman geschrieben, der wunderschön und grausam zugleich ist.
Zunächst einmal zur Handlung:
Abel Tannatek in der Schule „der Kurzwarenhändler“ genannt, ist eher ein Außenseiter in der Schule. Sein Ruf ist nicht der beste, er ist stets schweigsam und geheimnisvoll. Eines Tages findet Anna, eine Mitschülerin, eine Puppe. Verwundert hebt sie die Puppe auf und findet heraus das sie Abels kleiner Schwester gehört.
Sie stellt fest, dass Abel eigentlich nicht nur geheimnisvoll ist, sondern wunderschöne Geschichten erzählen kann.
Abel erzählt seiner kleinen Schwester wunderbare und spannende Märchen und ziemlich schnell ist auch Anna diesen verfallen …
Doch was wenn diese Märchen wahr werden? ...
Die Figuren sind hier unheimlich detailliert und lebendig geschildert. Anna und Abel, die Protagonisten in diesem Roman, waren mir sofort sympathisch. Und doch löste die Autorin in mir Zweifel aus, was die Personen betraf. Konnte man Ihnen wirklich trauen? Sind sie tatsächlich die, die sie zu sein scheinen?
Es gibt sehr viele verschiedene Figuren in diesem Roman, vor allem Mitschüler, die aber sehr leicht zu unterscheiden sind. Der Leser wird nicht verwirrt durch die vielen Namen. Ich habe recht schnell diese Charaktere lieben und hassen gelernt und vor allem Abel, seine Schwester und auch Anna lagen mir am Herzen.
So wie Antonia Michaelis die Abschlussklasse beschreibt, die kurz vor ihrem Abitur steht, so hat man Lust wieder jung zu sein und diese Schulzeit noch einmal zu erleben. Ob es die erste Liebe war, Probleme beim Lernen oder einfacher Cliquenstress, die Autorin ließ hier nichts aus.
Die Handlung an sich besitzt einen sanften Spannungsbogen. Es bleibt nicht einfach nur spannend, nein, es dieses Buch ist auch voller Romantik, Grausamkeit und wunderbarer Märchen.
Im Grunde genommen sind es drei Geschichten, die von der Autorin auf gekonnte Art und Weise verbunden wurden.
Dabei verwendet sie einen derart großartigen Schreibstil, dass man bereits von der ersten Seite an gefangen ist.
Sie spielt mit dem Leser, lockt ihn immer wieder aufs neue auf andere Fährten, sodass er selbst bald daran zweifelt, was er glauben soll und was nicht. Vor allem, aber was wünscht, er sich, was wahr ist und was nicht?
Die 446 Seiten vergingen für mich wie im Flug. Ich hatte den Märchenerzähler innerhalb von zwei Tagen durch, und auch nur weil ich ab und an das Lesen unterbrechen musste, sonst hätte ich ihn in einem Rutsch gelesen.
Die Geschichte ist in 18 Kapiteln aufgebaut. Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass das Buch auch ohne Schutzumschlag genauso aussieht wie mit. Beides ist in einem grünlichen Hintergrund mit Blüten und einem jungen Mädchen dargestellt. Dies passt zu dieser tragischen Geschichte genauso wie ihr Titel.

Fazit:
Der Hype um den Märchenerzähler ist völlig gerechtfertigt. Für mich ist es jetzt schon das Buch des Jahres 2011 und ich glaube nicht, dass es vorerst ein anderes Buch schafft, an dieses Gefühl heranzukommen. Noch Stunden später beschäftigte mich diese Geschichte und ich hatte glatt Lust dieses Buch noch einmal von vorne zu lesen.
Es sind die Geschichten in der Geschichte, die dieses Buch für mich ausmachten. Tragisch, spannend und voller Romantik hat Antonia Michaelis einen wunderbaren Jugendroman geschrieben.
Ein Buch, das im Nachhinein noch zum Nachdenken anregt und lange beschäftigt.

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Tags: antonia michaelis, gewalt, grausam, jugend, jugendroman, liebe, mord, märchen, märchenerzähler, oettinger verlag, schüler, spannend, vertrauen   (13)

  

 

Die Auserwählten - Im Labyrinth
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jugendbuch, hörbuch, jugendliche, spannend, abgebrochen

Die Auserwählten - Im Labyrinth

James Dashner , Anke Burger , David Nathan
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 16.03.2011
ISBN 9783867420860
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe bei Audible:
Er weiß nicht, woher er kommt und wer seine Eltern sind. Sein ehemaliges Leben ist ein schwarzes, gähnendes Nichts in seinem Hirn. Nur an seinen Namen erinnert er sich: Thomas. Er ist auf einer Lichtung, von der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Abends schließen steinerne Wände den seltsamen Ort hermetisch ab; morgens öffnen sie sich wieder. In diesem Albtraum leben lauter Jungen wie Thomas. Ohne Erinnerungen haben sie nur ein einziges Ziel: den Weg in die Freiheit zu finden. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern. Gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht?

Meine Meinung:
Ein wirklich interessanter Jugendthriller.
Thomas erwacht plötzlich in einer völlig fremden Welt. Er kann sich an nichts erinnern, woher er kommt, wie alt er ist und überhaupt, keinerlei Erinnerungen mehr an sein früheres Leben.
Er trifft auf einen Haufen Jugendlicher, die alle dasselbe Problem haben wir er. Gemeinsam müssen sie versuchen in dieser Welt zu überleben, Gefahren zu umgehen und gemeinsam miteinander auszukommen.
Anfangs erinnerte mich diese Welt an den Film „The Cube“. Alles ist mysteriös und der Hörer rätselt von Anfang an mit. Sehr überrascht hat mich die Handlungsweise in diesem Hörbuch. Werden gewisse Wörter oder auch Begriffe in kindliche Art und Weise beschrieben, so ist die Handlung dennoch grausam und erschreckend. Kinder sterben, drehen durch oder verschwinden. Die Szenarien werden detailliert beschrieben, was diese Welt um einiges brutaler erschienen lässt. Dank David Nathans großartiger Betonung und die wunderbare Beschreibung dieser Welt, die der Autor wirklich spannend erzählt, wirkt diese Welt sehr beklemmend.
Der Sprecher versteht es, mit seiner Stimme, den Hörer in die düstere Welt zu entführen, eine mystische Stimmung zu hinterlassen und ihn völlig ihn seinen Bann zu ziehen.
Die Figuren sind ebenfalls toll beschrieben, sehr detailliert, sodass man sie leicht auseinanderhalten kann und der Hörer nicht verwirrt ist. Sie versuchen sich erwachsen zu geben und doch lässt der Autor uns im Hinterkopf nicht vergessen, dass es sich noch um Kinder beziehungsweise Jugendliche handelt.
Somit wird der Spannungsbogen durch das gesamte Hörbuch gehalten und für mich gingen die 07 Stunden und 53 Minuten viel zu schnell um. Dennoch störte es mich nicht, dass das Hörbuch gekürzt ist.

Fazit:
Ein tolles Hörbuch, das ich für ältere Jugendliche und Erwachsene empfehle. Spannend und düster erzählt sollte man hier beachten, dass es teilweise echt heftig zugeht.
Im Labyrinth der Auserwählten ist ein großartiger Jugendthriller, der den Hörer sehr schnell in seinen Bann ziehen kann.

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Tags: gefangen, hörbuch, jugendliche, jugendroman, jugendthriller, mysteriös, spannend, unheimlich   (8)

  

 

Die Kaffeemeisterin
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(30)

71 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 22 Rezensionen

kaffee, liebe, frankfurt, venedig, historisch

Die Kaffeemeisterin

Helena Marten
Fester Einband: 511 Seiten
Erschienen bei Diana HC, 17.05.2011
ISBN 9783453290600
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext:
Frankfurt 1729. Nach dem Tod ihres Mannes gelingt es Johanna mit Mut, Einfallsreichtum und der Hilfe des jüdischen Musikers Gabriel, das Kaffeehaus der Familie zum besten der Stadt zu machen. Bis eine üble Intrige sie aus Frankfurt vertreibt. Über Venedig flieht sie nach Konstantinopel, wo sie zur Kaffeemeisterin des Sultans aufsteigt. Doch nie kann Johanna die Heimat vergessen — und auch nicht ihre geheime Liebe zu Gabriel …

Meine Meinung:
Nach ihrem erfolgreichen Debütroman „die Porzellanmalerin“ haben nun die beiden Autorinnen die sich hinter dem Pseudonym Helena Marten verbergen, einen neuen historischen Roman veröffentlicht, der im 18. Jahrhundert spielt und über die Leidenschaft des Kaffees berichtet.

Die Kaffeemeisterin erzählt die Geschichte von der Protagonistin Johanna, die sehr früh Witwe wird und das Kaffeehaus „die Coffeemühle“ ihres verstorbenen Mannes führen muss.
Ihr Geschäft schlägt sich so durch und das wiederum stört die Wirtschaft der Apfelwirte. Vor allem einem bestimmten Apfelwirt, der eine persönliche Abneigung gegen Johanna hat. Einige dieser Wirte schmieden gegen sie Intrigen, die schlimmer nicht sein könnten. Zu allem Überfluss verliebt sie sich in den Juden Gabriel, mit dem sich eine verbotene Liebe entwickelt. Beide dürfen ihre Gefühle aufgrund der Gesetze nicht ausleben. Johanna sieht sich gezwungen Frankfurt zu verlassen, um Gabriel zu vergessen und sich durch Hilfe von Freunden ihres verstorbenen Mannes, ihr Kaffeehaus zurückzuerobern.
Ab diesem Punkt beginnt die eigentliche Geschichte. Johanna reist nach Italien und in die Türkei und erlebt dort das Abenteuer ihres Lebens. Natürlich will sie Rache und setzt alles daran nach Frankfurt zurückzukehren um sich Ihr Kaffeehaus und die Lizenz dazu zurück zu holen.
Durch den großartigen Schreibstil der Autorinnen bekommt der Leser schnell das Gefühl mit in diese Geschichte hinein zu tauchen. Die Figuren, vor allem aber Johanna sind so detailliert mit ihren Charakterzügen dargestellt, dass man als Leser das Gefühl bekommt, diese Personen zu kennen. Ich habe richtig mitfühlen können mit dem Leid einiger Figuren und dies machte für mich diesen Roman umso attraktiver.
Johanna wurde hier zu meiner Lieblingsfigur. Sie war klug und gewitzt, mutig und intelligent und ließ sich trotz der vielen Schicksalsschläge nicht unterkriegen.
Auch wird hier die Liebe zum Kaffee so deutlich beschrieben, dass ich manches Mal glaubte, den Kaffee förmlich riechen zu können.

Die Länder und Kulturen werden ebenfalls sehr ausführlich dargestellt, es kommen einige Sätze auf Türkisch und Italienisch vor, die aber nicht übertrieben wirken und recht schnell über ihre Bedeutung Aufschluss geben.
Wie man in der Danksagung am Ende des Buches lesen kann, wurde hier ein wenig Wahrheit mit der Fantasie der Autorinnen gemischt. Einige Figuren und Häuser gab es tatsächlich wurden aber noch etwas ausgeschmückt mit den Ideen des Autorenduos.
Natürlich findet der Leser hier auch Fakten über die Entstehung und Bedeutung des Kaffees, allerdings in einer recht lockeren Art und Weise, sodass es den leichten Lesefluss nicht einschränkt.
Der Aufbau der Geschichte beginnt mit einem Prolog ist danach dann in drei Teile unterteilt und hat insgesamt 38 Kapitel.
Das Buch hat 511 Seiten und ist im Diana Verlag erschienen. Durch den leichten und lebendig wirkenden Schreibstil lässt es sich sehr schnell lesen, was nicht zuletzt durch die interessante und teils wirklich spannende Handlung unterstützt wird.
Die Gestaltung des Schutzumschlages fiel mir sofort auf, weil es in wunderschönen Farben gehalten ist. Eine Hand lässt spielerisch einige Kaffeebohnen in eine Tasse fallen. So ist dieser Umschlag noch eine wahre Augenweide im Bücherregal.
Einziger Kritikpunkt war für mich der Name des Kaffeehauses. Coffeemühle wirkte auf mich befremdlich für ein deutsches Kaffeehaus in Frankfurt, zu einer Zeit, wo die englische Sprache mit der deutschen Sprache meines Wissens nach noch nicht so wie heutzutage vermischt wurde. Dies wirkte auf mich etwas weniger fantasievoll und fremdartig. Ich habe versucht ein wenig zu recherchieren ob das Wort Coffee zu dieser Zeit abgeleitet wurde, konnte diesbezüglich aber nichts finden.

Fazit:
Ein historischer Roman, der mich mit seinem liebevollen und lebendig wirkenden Schreibstil völlig überzeugen konnte. Ein Roman über eine verbotene Liebe, Intrigen und Hoffnung. Diese Geschichte weckt selbst Lesern die nur wenig Kaffee trinken, die Lust auf eine duftende Tasse

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Tags: 18. jahrhundert, diana verlag, frankfurt, helena marten, historischer roman, italien, kaffee, kaffeehaus, türkei   (9)

  

 

Die Zeit wird es zeigen
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(4)

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koma, unfall, familienroman, junges mädchen, motorische störungen

Die Zeit wird es zeigen

Mira Magén , Mirjam Pressler
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei dtv, 17.12.2009
ISBN 9783423247474
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Ein Unfall und seine Folgen.
Ein kraftvoller, intensiver Roman um schuldloses Schuldigwerden, um Verzagen und Selbstvertrauen, und um die läuternde Macht von Zusammengehörigkeit und Liebe.

Meine Meinung:
Mira Magen hätten den Titel ihres Romans nicht passender wählen können. Denn tatsächlich erlebt der Leser die Entwicklung einer Familie über den Zeitraum eines Sommers nachdem der Sohn einen tragischen Unfall erlebt.
Anna erlitt bei ihrer Geburt einen Sauerstoffmangel der ihr Hirn so schädigte, dass sie seit diesem Tag mit Gleichgewichtsstörungen leben muss. Dennoch schnappt sie sich ein Fahrrad, nimmt ihrem 5 jährigen Bruder Tom mit der plötzlich während der Fahrt fällt und mit dem Hinterkopf aufschlägt.
Er fällt ins Koma und nichts in dieser Familie ist mehr so wie es sein sollte. Anna wird erdrückt von ihrer Schuld und traut sich nicht irgendwem davon zu erzählen.
Schon der Schreibstil der Autorin stellte sich gleich zu Beginn für mich als eine große Herausforderung dar. Die Handlung wird in Gegenwart und Vergangenheit erzählt, mit vielen Gedankengängen und Gedankensprüngen.
Es tauchen sehr viele Personen auf und aufgrund des Handlungsortes hatte ich auch etwas Schwierigkeiten mit den Namen.
Hat man sich aber erst einmal an den Schreibstil gewöhnt, so lässt dieses Buch aufgrund der vielen Handlungsstränge den Leser nicht mehr los.
Dieser Roman besitzt meiner Meinung nach enorm viel Tiefgang und Feingefühl, denn obwohl ich über viele Eigenschaften gewisser Personen den Kopf geschüttelt habe, konnte ich einige Vorgänge sehr gut nachvollziehen und die Emotionen nachempfinden.
Die Beschreibung des Meeres und der Siedlung ließen sich in meiner Fantasie sehr gut visualisieren.
Auch die Personen selbst sind mit all ihren verschieden Schicksalen und Gedanken gut dargestellt. Anna und Toms Eltern waren für mich mit ihrer Einstellung zum Leben schwer gewöhnungsbedürftig, dafür aber umso interessanter.
Meine Lieblingsperson war je doch Edisso, eine Person die wirklich in jeder Lebenslage treu zur Seite steht.
Sehr deutlich tritt auch das Liebesleben beziehungsweise die offene Einstellung dazu, in der Handlung hervor. So beschäftigt also nicht nur die Frage „Was wird aus Tom und Anna“ sondern auch „Wie lange kann das noch gut gehen“ den Leser.
Und stets erhält man die Antwort „ Die Zeit wird es zeigen“.
Mit 395 Seiten hatte der Roman für mich eine angenehme Länge. Der Schreibstil war für mich, wie weiter oben erwähnt, etwas gewöhnungsbedürftig so das es anfangs meinen Lesefluss bremste.
Der Titel und auch das Cover passen perfekt zu der Geschichte.

Fazit:
Die Zeit wird es zeigen, ist eine interessante und emotionale Geschichte, die den Leser fesseln und beeindrucken kann. Unerwarteter Tiefgang und ein abenteuerlicher Verlauf, ließen mich den Sommer einer Familie verfolgen, die voller Überraschungen steckte.
Gesamtwertung:

Mira Magén , Anfang der fünfziger Jahre in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden, die Stationen ihrer Biographie verraten jedoch eine Revolte: Studium der Psychologie und Soziologie, Ehe und Kinder, alle fünf Jahre ein anderer Beruf - Lehrerin, Sekretärin, Krankenschwester und schließlich Schriftstellerin. Magén zählt neben Zeruya Shalev zu den bedeutendsten Autorinnen ihres Landes. Ihr Werk, das Romane und Erzählungen umfasst, wurde u.a. mit dem Preis des Premierministers 2005 ausgezeichnet. Mira Magén lebt in Jerusalem und hält viel beachtete Poetik-Vorlesungen, derzeit an der Hebräischen Universität Jerusalem. (Quelle: dtv Verlag)
© Michaela Gutowsky

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Tags: familienroman, koma, mira magen, schuld, sommer, unfall   (6)

  

 

Der Nebelkönig
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(26)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

fantasy, magie, märchen, jugendbuch, katzenkönigin

Der Nebelkönig

Susanne Gerdom
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 30.07.2010
ISBN 9783800055661
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Der Nebelkönig ist eine spannende Geschichte aus verschiedenen Zeitebenen mit märchenhaften Gestalten. Hier kämpft Gut gegen Böse, Katze gegen Wolf. Die Protagonistin Sallie ist ein Küchenmädchen und kann sich kaum an ihre vergangene Zeit erinnern, auch nicht an ihre Eltern. Sie liebt Bücher und hält sich daher oft in der Bibliothek auf. Besonders ein bestimmtes Buch, das das Märchen von der Katzenkönigin und dem Nebelkönig erzählt, fesselt sie.
Doch plötzlich findet Sallie heraus, das ihre Welt nicht so ist, wie sie scheint. Dass sie selbst vom Bösen bedroht wird und ihr Leben in Gefahr ist. Sie muss entscheiden, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
Mit dieser Handlung entführt Susanne Gerdom den Leser in eine märchenhafte Welt, die nicht nur spannend ist, sondern teilweise auch sehr grausam. Im Vergleich dazu besitzt diese Welt eigentlich ziemlich wenig Magie. Zumindest steht diese nicht im Vordergrund. Es gibt nur wenige Zaubersprüche. Der Leser erlebt eine Zeitschleife, die von zwei Welten erzählt und zwischen denen die Figuren hin und herspringen. Zu Anfang beginnt die Handlung mit einem Prolog, das von einem Drachen und seinem Ziehsohn erzählt.
Die Protagonistin war mir sehr sympathisch. Durch ihre Liebe zu Büchern fand ich sie direkt liebenswert. Ich konnte gut mit ihr fühlen, wenn sie mal wütend wurde oder auch verzweifelt war. Zwischendurch blitzt auch mal ihre große Klappe durch. Leider hatte ich aber öfter mit den anderen Figuren Probleme, vor allem diese zu unterscheiden. Es spielen recht viele Figuren mit, die unterschiedlich in ihrer Gestalt sind, aber durch die Zeitsprünge kam ich dann schon mal durcheinander. Dies bremste ein wenig meinen Lesefluss.
Auch die Handlung wirkte auf mich ab und an, vor allem aber zum Schluss ziemlich sprunghaft.
Dennoch versteht es die Autorin, mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte versunken und mir ging es oft wie Sallie, wenn sie unbedingt in ihrem Buch, weiterlesen wollte.
Sie vermittelte mir beim Lesen zeitweise eine liebevoll beschriebene Welt, die dann wiederum plötzlich eine düstere Atmosphäre besaß.
Susanne Gerdom beschreibt die Welt sehr ausführlich, es fiel leicht, sich dieses Haus bildlich vorzustellen.
Überrascht war ich zeitweise von der Brutalität in dieser Geschichte. So lässt die Autorin auch schon mal das Blut fließen.
Mit 334 Seiten hat der Roman für mich eine gute Länge. Durch den fließenden Schreibstil und die spannende Handlung lässt sich das Buch auch recht schnell lesen.
Das Cover hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ein Dunkles in nebel umschlungenes Haus mit stechend gelben Augen in einem Bilderrahmen. Dieses Cover passt perfekt zu der Geschichte und lässt eigentlich schon vermuten, dass dieses Buch spannend wird.

Fazit:
Der Nebelkönig war für mich ein schaurig schönes Leseerlebnis. Spannend, mit einem wunderbaren Schreibstil entführt Susanne Gerdom die Leser in die Welt von Gut und Böse. Ein wunderbares Abenteuer voller Magie und märchenhafter Gestalten für jugendliche und erwachsene Leser.

© Michaela Gutowsky

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Tags: abenteuer, bücher, der nebelkönig, fantasy, geschichten, katzenkönigin, magie, susanne gerdom, ueberreuter verlag   (9)

  

 

Die steinerne Pforte
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(66)

124 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

zeitreise, fantasy, jugendbuch, geschichte, freundschaft

Die steinerne Pforte

Guillaume Prévost , Anke Knefel
Fester Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2007
ISBN 9783401060705
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags:  

  

 

Daisy Sisters
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(39)

77 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 10 Rezensionen

schweden, vergewaltigung, emanzipation, frauen, liebe

Daisy Sisters

Henning Mankell , Heidrun Hoppe
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei dtv, 18.04.2011
ISBN 9783423212885
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Klappentext:
Die „Daisy Sisters“, Elna und Vivi, sind beide siebzehn, als sie sich im Sommer 1941 zu einer gemeinsamen Radtour an die norwegische Grenze verabreden. Sie träumen von Freiheit und Unabhängigkeit und davon, aus der sozialen Enge ihres Alltags auszubrechen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch vor allem Elnas hochfliegende Pläne werden vom Schicksal ein ums andere Mal durchkreuzt.

Meine Meinung:
Dem Klappentext nach zur urteilen, könnte man meinen, es ginge in diesem großartigen Roman hauptsächlich um die Freundschaft zwischen Vivi und Elna. Dieser Eindruck täuscht jedoch.
Daisy Sisters, ist ein grandioser Familienroman, der sich um die Entwicklung dreier Generationen dreht.
Seine Handlung spielt abwechselnd in der Vergangenheit mit der Protagonistin Elna, aber auch ihre Tochter Eivor und nicht zuletzt Linda, haben ihre eigenen Kapitel.
Teilweise ist die Handlung schwer zu verdauen, man braucht als Leser Atempausen, denn Henning Mankell berichtet hier über Vergewaltigung, Eifersucht und Gewalt in der Ehe.
Man sollte meinen, dass Menschen aus ihren Fehlern lernen können, diese verhindern und auch ihre Nachkommen diese Fehler nicht begehen, jedoch beweist Daisy Sisters, dass es auch anders sein kann.
Die Schicksale der Protagonisten wiederholen sich gnadenlos, verbauen die Zukunft der Frauen, engen sie ein, in einer Rolle, die sie eigentlich nicht wollten.
Doch sie geben nicht auf, kämpfen für ihr Glück und beweisen, wie stark das weibliche Geschlecht sein kann.
Der Autor schickt den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen, reißt ihn mit in die Geschehnisse und gibt ihn so schnell auch nicht wieder frei.
Auch wenn der Roman anfangs für mich etwas schwer zu lesen war, durch die Zeitsprünge, die vielen Personen und verschiedenen Namen, so konnte ich ihn nicht aus der Hand legen.
Die Figuren sind mit ihren Charaktereigenschaften sehr klar und deutlich dargestellt, sodass es dem Leser, trotz der vielen Namen sehr leicht fällt, die Personen zu unterscheiden.
Der Ort des Geschehens ist in Schweden und die Handlung spielt in einem Zeitraum von 1941 – 1981.
So bekommt der Leser bewusst die Entwicklung der drei Generationen mit.
Mit einer Länge von 557 Seiten hat Henning Mankell meines Erachtens bewiesen, dass er nicht nur großartige Kriminalromane schreibt.
Sein Schreibstil ist klar und fließend und erlaubt dem Leser, sich schnell in diese Geschichte hineinzufinden.
Das Cover finde ich ebenfalls sehr gut gestaltet. Es zeigt zwei Mädchen bei einer Radtour und passt daher wunderbar zu dem Anfang der Geschichte. Jedoch möchte ich hier noch einmal bemängeln, dass der abgedruckte Klappentext auf dem Buchrücken auch dazu führen kann, dass man glaubt, es ginge hier um einen Freundschaftsroman.

Fazit:
Daisy Sisters ist einer der wenigen Familienromane, die mir noch lange Zeit in Erinnerung bleiben werden. Für mich war dies kein typischer Frauenroman, sondern ein anspruchsvoller Familienroman, der mit viel Feingefühl geschrieben wurde und Tiefgang besitzt. Ein Roman, der den Leser nachhaltig beschäftigen kann und zum Nachdenken anregt.

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Tags: familienroman, generationsroman, genrationen, henning mankell, norwegen, schicksal, schweden   (7)

  

 

Die Frauen von Savannah
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

usa, roman, kindheit, hörbuch, savannah

Die Frauen von Savannah

Beth Hoffman , Laura Maire
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 11.03.2011
ISBN 9783867176897
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Inhaltsbeschreibung bei Audible:
Als die 12-jährige CeeCee ihre verrückte Mutter im Garten vorfindet, gekleidet wie eine Prinzessin und Luftküsse werfend, realisiert sie, dass es so nicht mehr weitergeht. Eine Großtante, Tootie Caldwellm kommt ihr zur Hilfe und holt sie nach Savannah. Plötzlich findet sich CeeCee in einer Welt wieder, in der die Frauen das Sagen haben.

Meine Meinung:
Schon die Inhaltsbeschreibung und auch die Hörprobe zogen mich in ihren Bann.
Ich hatte mir von diesem Hörbuch einen wunderbaren und leichten Familienroman erhofft und wurde keineswegs enttäuscht.
Die Frauen von Savannah überzeugen mit ihren klaren und detaillierten Charaktereigenschaften, die von der Sprecherin Laura Maire so großartig betont werden, dass der Hörer ein leichtes Spiel hat, diese zu unterscheiden.
Protagonistin ist in diesem Roman CeeCee, die durch ihre kranke Mutter, vieles erdulden musste und ihre Kindheit nicht wirklich genießen durfte.
Nachdem ihre Mutter stirbt, wird die völlig verstörte und eingeschüchterte CeeCee von ihrer Tante nach Savannah geholt.
Dort erfährt sie die Liebe, die sie so lange vermisste, und darf endlich Kind sein.
Man könnte meinen, damit wäre die Handlung in einem Rutsch erzählt. Irrtum, die Frauen von Savannah habe viele Geheimnisse und Schicksale, die alle unterschiedlicher Art sind, und die Autorin Beth Hoffman, hat diese Geschichten gekonnt beschrieben und zu einer Gesamthandlung zusammengeführt.
Die Handlung spielt in Amerika, Mitte bis Ende der 60er Jahre.
Die Figuren sind sehr liebevoll dargestellt. Mir viel es hinterher schwer mir meine Lieblingsfigur herauszusuchen und so wuchsen mir so gesehen fast alle Frauen Savannah ans Herz.
Auch Savannah selbst ist so großartig beschrieben, dass man als Hörer gleich Lust bekommt, ebenfalls dort zu leben.
CeeCee wird so wunderbar dargestellt, dass der Hörer gemeinsam mit ihr lachen und schluchzen kann.
Für mich waren die Autorin Beth Hoffman und die Sprecherin Laura Maire ein tolles Duo, dessen Geschichte mich trotz seiner geringen Länge von 06. Std. und 45 Minuten in der gekürzten Version, sofort in ihren Bann zog. Auch hatte ich trotz der gekürzten Fassung, nicht das Gefühl mir würde zu viel Handlung fehlen.

Fazit:
Die Frauen von Savannah haben mich überzeugt und sind für mich noch lange danach, ein wunderbares Hörerlebnis.
Emotional und fesselnd, so müssen für mich Hörbücher sein. Dieser Roman hat meine Erwartungen absolut erfüllt.

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Tags: emotional, familienroman, fesselnd, gefühlvoll, hörbuch, savannah, traurig   (7)

  

 

Das Nibelungen-Komplott
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

burgunder, kbv verlag, kriminalroman, rheinbach, bernd schumacher

Das Nibelungen-Komplott

Bernd Schumacher
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei KBV, 29.03.2011
ISBN 9783942446020
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Klappentext:
Der Anfang der Neunzigerjahre - die Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die Zeit, in der der kalte Krieg zu Ende ging. Das Leben des pensionierten Rheinbacher Kriminalkommissars Walter Seibold ist nach dem Tode seiner Frau aus den Fugen geraten. In dieser Situation wird er von seinem alten Freund Alfred Winand um Hilfe gebeten. Winand bittet ihn, seine vermisste Enkelin zu finden. Widerwillig macht sich Seibold auf die Suche nach der jungen Frau, die möglicherweise von einem Rauschgift-Trip nach Amsterdam nicht wieder zurückgekehrt ist.
Aber schon bald begreift er, dass hinter ihrem Verschwinden viel mehr steckt, als er zunächst erwartet hat. Völlig unverhofft stößt er auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses, das mit dem berühmten Nibelungenlied und mit dem Untergang des Geschlechts der Burgunder zu tun hat.
Als schließlich eine weitere Spur zu einem hochrangigen Offizier des Bonner Verteidigungsministeriums führt, der einem Mordanschlag zum Opfer fällt, ahnt Seibold, dass er in eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes geraten ist.

Meine Meinung:
Bernd Schumacher ist es gelungen, in seinem dritten Roman mit Komissar Seibold die Nibelungensage in einem Kriminalroman einzubinden, ohne diesen zu fantasievoll oder historisch erscheinen zu lassen. Gleich zu Beginn bekommt der Leser den Text des Nibelungenliedes zu lesen und erlebt im Prolog die römische Provinz Germania II, anno 436.
So bekommt man ein leichtes Wissen über die Nibelungen, ihr Adelsgeschlecht und auch die Sage um den Nibelungenschatz. Doch spielt dieser Krimi nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in unserem Zeitalter.
Es gibt viele verschiedene Figuren in diesem Krimi, die eine wichtige Rolle spielen. Doch Kommissar Seibold der im Ruhestand ist, bleibt hier ganz klar der Protagonist. Er trauert um seine Frau, hat nur wenige Freunde und scheint nicht abgeneigt auf eigene Faust in und um Rheinbach herum, zu ermitteln. Er und sein Freund Alfred suchen nach Alfreds Enkelin Marion und stoßen dabei auf eine Spur, die irgendwie mit den Nibelungen zusammenhängt.
Der Autor hat einen wirklich spannenden und lockeren Kriminalroman geschrieben, der voller Intrigen und Verschwörungen steckt. So fesselt er seine Leser, die nicht nur wertvolle Informationen über die Nibelungen erhalten, sondern auch einen spannenden und guten Kriminalfall geboten bekommen.
Ein wenig störte mich jedoch, dass manche Figuren etwas blass wirkten und die Handlung etwas schnell abgeklärt wird, jedoch denke ich das gerade bei der geringen Seitenzahl von 205 Seiten, es nicht verwunderlich ist.
Die Handlung spielt hauptsächlich 1993 in Rolle am Genfer See und in Rheinbach. So freute ich mich beim lesen, dass noch die gute alte DM mitspielt.
Auch hier fiel mir positiv auf, dass der Leser aufgeklärt wird über Bedeutungen oder Vermutungen zu verschiedenen Ortsnamen.
Ich hatte beim lesen das Gefühl, das der Autor wirklich gründlich recherchiert hat, bevor er sein Werk schrieb.
Am Ende des Buches befindet sich nicht nur ein Nachwort, sondern auch eine Beschreibung des Nibelungenwanderweges.
Kommissar Seibold spielte übrigens auch in den vorherigen Kriminalromanen mit, jedoch bin ich der Meinung, dass es nicht zwingend notwendig ist, diese vorher zu lesen, um in die Handlung rein zu finden.
Auch das Cover ist genial gestaltet mit hervorstehender Schrift, die man befühlen kann.

Fazit:
Wieder ein guter und interessanter Kriminalroman aus dem KBV-Verlag. Spannend und interessant geschrieben, nicht nur für Liebhaber der Eifelkrimis.

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Tags: bernd schumacher, burgunder, eifelkrimi, kbv verlag, kriminalroman, nibelungensage, rheinbach   (7)

  

 

Der Menschenmacher
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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

thriller, folter, hörbuch, rache, missbrauch

Der Menschenmacher

Cody McFadyen , Hannes Jaenicke
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.02.2011
ISBN 9783785744482
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Beschreibung von Audible:
David lebt gemeinsam mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie ihren Vater nennen. Er hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen - "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, benutzt Vater einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kindern bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten.
Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: "Evolviere". Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr das Grauen.

Meine Meinung:
Zunächst einmal war ich überrascht, dass diese Geschichte nicht mit Smoky Barrett ist. Ich ging einfach davon aus das „der Menschenmacher“ ein weiterer Teil der Smoky Barrett –Reihe sei. Dem war nicht so und das machte für mich die Geschichte noch interessanter.
Ich wollte wissen ob der Autor auch ohne besagte Ermittlerin spannende und grausame Thriller auf den Markt bringt.
Die Idee der Handlung war für mich wieder typisch McFadyen. Auch bei „Der Menschenmacher“ nimmt der Autor kein Blatt vor dem Mund und schockiert den Leser/Hörer mit so einigen brutalen und abartigen Szenen. Dabei beschreibt er diese so deutlich, dass ich mir manchmal etwas weniger Vorstellungskraft wünschen würde.
Die Figuren wurden sehr gut dargestellt. Man bekommt schnell ein Gefühl für die verschiedenen Personen und kann sich so ganz gut in dieses Hörbuch einfinden.
Die Geschichte wird immer in zwei verschiedenen Perspektiven erzählt.
Mal ist es die Vergangenheit von David und den zwei anderen Kindern und dann wiederum ist es die Gegenwart.
Die Story wirkt manchmal etwas flach beziehungsweise, weit hergeholt, das störte mich aber nicht.
So wirkt dieser Thriller oft wie eine Erzählung und er bleibt nicht immer gleich spannend.
Hannes Jaennicke hat dieses Hörbuch wunderbar gesprochen. So hat er mit einer angenehmen Stimme, verschiedene Personen so betont, dass man sie als Hörer leicht unterscheiden konnte.
Für mich war dieses Hörbuch wirklich angenehm gesprochen und die gekürzte Fassung hatte für mich völlig gereicht.

Fazit:
Für mich war dieser Thriller ein McFadyen der etwas anderen Art. Er war grausam und zeitweise richtig spannend, dennoch finde ich die Thriller mit Smoky Barrett deutlich besser.
Dies liegt aber nicht an der Figur Smoky, sondern einfach weil diese Reihe deutlich spannender ist als dieser Thriller hier.
Ich denke die gekürzte Fassung reicht hier völlig aus.

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Tags: cody mcfadyen, glaube, hörbuch, kinder, missbrauch, religion, thriller   (7)

  

 

Das Tal. Die Prophezeiung
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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

jugendbuch, season, das tal, ghost, krystyna kuhn

Das Tal. Die Prophezeiung

Krystyna Kuhn , Franziska Pigulla , Andy Matern
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.03.2011
ISBN 9783785744604
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe bei Audible:
Es ist Frühling im Tal und Katie ist das erste Mal seit langem glücklich. Doch dann verschwindet Ben für drei Tage spurlos. Und als er zurückkommt, ist er ein völlig anderer Mensch. Was ist mit ihm passiert? Wer oder was hat ihn auf diesen Horrortrip gebracht? Als Bens Leben plötzlich in Gefahr schwebt, macht Katie sich daran, seinen Spuren zu folgen. Schnell wird klar: Ben hat herausgefunden, welche grauenhaften Ereignisse sich vor über dreißig Jahren auf dem Ghost zugetragen haben.

Meine Meinung:
Achtung, das es sich hier um den vierten Teil der Tal-Reihe handelt, ist die Gefahr des Spolierns gegeben. Wer die vorherigen Teil unbeeinflusst hören oder lesen möchte, sollte diese Rezension nicht weiterlesen.

Sehnsüchtig habe ich auf den vierten Teil gewartet denn auch mich hat schon seit Langem der „Tal-Virus“ erwischt. Ich war gespannt darauf, ob sich viele Geheimnisse aufklären, und wurde nicht verwirrt.
Einige Fragen, die nach den ersten drei Teilen noch ungelöst waren, klärten sich hier nun auf und einige wiederum nicht. So ganz verstand ich auch den Titel nicht.
Aber genau dieses ist es, was für mich die Tal-Reihe ausmacht. Sie ist nicht superspannend aber mysteriös und zeitweise sehr unheimlich. So auch der vierte Teil in dem diesmal Katie, Ben , David und Robert im Mittelpunkt stehen.
Katie wurde mir in dieser Folge noch sympathischer als vorher sowie auch David.
Franziska Pigulla und Krystyna Kuhn haben es auch hier geschafft, mich wieder in ihren Bann zu ziehen. Es fiel mir schwer das Hörbuch zu unterbrechen, da ich unbedingt weiter zuhören wollte.
Krystyna Kuhn bleibt ihrem Stil treu und beschreibt weiterhin eine unheimliche Stimmung, die ein wenig an Akte X erinnert.
So spricht sie mit der Tal-Reihe nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene an.
Sie versteht es, den Hörer/Leser zu fesseln und ihn mit in das Tal hineinzuziehen.
Dass einzige das ich hier bemängeln möchte, ist die kurze Spieldauer in der Downloadversion von Audible.
05 Stunden und 13 Minuten gingen wieder einmal viel zu schnell rum, sodass ich am Ende eher frustriert war, schon wieder so lange warten zu müssen, denn die nächste Season kommt erst im Herbst 2011.

Fazit:
Für mich war auch der vierte Teil wieder ein wahrer Hörgenuss. Ich glaube man muss „das Tal“ einfach nehmen, wie es ist. Ein mysteriöser Ort voller Fragen und Geheimnisse.
Entweder man liebt es oder man liebt es nicht.

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Tags: college, das tal, die prophezeiung, ghost, jugendbuch, krystyna kuhn, mystery, reihe, season   (9)

  

 

Du siehst mich nicht
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ahrweiler, kriminalroman, erika kroell, krimi, ahrtal

Du siehst mich nicht

Erika Kroell ,
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei KBV, 08.11.2009
ISBN 9783940077721
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Nach einem schrecklichen Verbrechen lebt die 35-jährige Malerin Viola ein traumatisiertes Leben voller Ängste und Zwänge. Die Gewalt, die ihr damals angetan wurde, hat sie nie verarbeiten können. Sie baut Schutzwälle auf und hält kaum noch Kontakt mit der Außenwelt. Die beschauliche Idylle des Ahrtals läuft wie ein Film vor ihren Fenstern ab.
Allein die Sicherheit, zu wissen, dass der brutale Täter für immer im Gefängnis bleiben wird, lässt sie weiterleben. Doch eines Tages geschieht das Schreckliche: Viola glaubt, ihren Peiniger vor ihrem Haus gesehen zu haben.
Niemand schenkt ihr Glauben, aber ihre alten Ängste brechen mit neuer Kraft auf. Viola beschließt, sich diesmal zu wehren. Sie wird ihm nicht noch einmal hilflos ausgeliefert sein.
Ihre 15-jährige Tochter, die schon seit Langem sehr unter den isolierten Lebensumständen ihrer Familie leidet, wendet sich Hilfe suchend an die Polizistinnen Daniela Flegel und Maxine Kraut. Während das Ermittlerduo sich auf die Spurensuche in Trümmern von Violas Leben macht, steuert alles auf eine entsetzliche Katastrophe zu

Meine Meinung:
Ich liebe regionale Krimis vor allem Eifelkrimis und um so sehr war ich auf diesen gespannt, da er im Ahrtal spielen sollte.Für mich ist es dabei wichtig, dass die Umgebung liebevoll und detailliert beschrieben ist, wenn dann auch noch die Personen so fein geschliffen beziehungsweise herausgearbeitet sind wie bei diesem Krimi, bin ich zufrieden.
Die Handlung an sich war jetzt kein Pageturner, was aber auch nicht schlimm ist, denn gerade bei einem Kriminalroman ist es mir wichtiger, dass der Autor oder die Autorin es schafft, mich zum mit Rätseln zu bewegen. Die Figuren fand ich sehr gut dargestellt, ich musste kein einziges Mal zurückblättern, obwohl mehrere Personen mitspielen. Die Angst und die Panikattacken von der Protagonistin Viola erscheinen sehr realistisch beim Lesen.
Auch das Ermittlerduo hat mir sehr gut gefallen, diesmal nicht typisch Mann und Frau, sondern einfach zwei Frauen, die auch befreundet sind und es gab viele kleine Szenen, die mich noch obendrauf zum Schmunzeln brachten.
Interessant aber nicht verwirrend empfand ich die Rückblenden. Man liest immer abwechselnd in der Vergangenheit, zwölf Jahre zurück, und dann wieder in der Gegenwart.
Somit konnte mich Erika Kroell einfach anhand ihres Schreibstils fesseln, ich freute mich darüber, mehrere gut beschriebene Orte in der Umgebung zu finden und spannend war die Geschichte auch noch.
Dieser Krimi ist ganz einfach geschrieben, ohne viel Spielerei und genau das gefiel mir so gut. Man kann wirklich sagen, dass es ein unterhaltsamer Krimi für zwischendurch ist.
Mit 255 Seiten ist dieser Kriminalroman sehr schnell durchgelesen.

Fazit:
Dies ist ein guter, regionaler Krimi, für zwischendurch. Einer von vielen Eifelkrimis, der aber im Ahrtal spielt.

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Tags: ahrtal, ahrweiler, eifel, eifelkrimi, erika kroell, krimi, kriminalroman, panikattacken   (8)

  

 

Die fernen Stunden
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(9)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

schloss, schwestern, krieg, london, liebe

Die fernen Stunden

Kate Morton , Esther Schweins
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 04.12.2010
ISBN 9783837107364
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
London 1940: Als die ersten Bomben auf die Stadt fallen, befindet sich die zwölfjährige Meredith mit einer Gruppe evakuierter Kinder auf dem Weg nach Kent, wo sie Zuflucht bei einer fremden Familie findet. Staunend und eingeschüchtert zieht sie auf das herrschaftliche Millderhurst Castle, wo die siebzehnjährige Juniper mit ihren Zwillingsschwestern und ihrem Vater, dem bekannten Schriftsteller Raymond Blythe, lebt. Sie taucht ein in eine Welt der Geschichten und der Fantasie - bis etwas geschieht, das das Leben des Mädchens für immer verändert.
Nie ist sie nach Millderhurst zurückgekehrt, doch das Auftauchen eines lange verschollenen Postsacks führt ihre Tochter Edith auf die Spur einer geheimnisvollen Vergangenheit. Innerhalb der düsteren Gemäuer kommt mehr ans Licht, als Edith sich je hätte vorstellen können. Damals geriet auch die Welt der jungen Juniper Blythe aus den Angeln, doch vielleicht ist es noch nicht zu spät, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu versöhnen.

Meine Meinung:
Wieder einmal hat mich Kate Morton in ihre Geschichte entführen können. Schon bei „der verborgene Garten“ hat mich Kate Morton mit ihrem Hörbuch in den Bann gezogen und genauso ging es mir wieder mit „die fernen Stunden“.
Wobei mich die Einleitung etwas überraschte und ich erst einmal dachte ich hätte mich beim Download vertan und eine Gruselgeschichte heruntergeladen.
Jedoch tauchte ich nach dieser Einleitung ganz schnell ein in die wundere Familiengeschichte, die sich hauptsächlich um die drei Schwestern „Blythe“ dreht, die auf dem Schloss „Milderhurst“ gemeinsam leben.
Protagonistin ist hier aber ganz deutlich Edith, deren Mutter einst auf Milderhurst“ bei den drei Schwestern lebte.
Edith stößt auf lang verborgene Familiengeheimnisse und kommt tragischen Ereignissen auf die Spur.
Esther Schweins erzählt diese Geschichte mit ihrer wunderbaren Stimme und betont die verschiedenen Figuren sehr unterschiedlich.
Die Handlung spielt in London, mal in den 40er Jahren und dann wieder in der Gegenwart.
Kate Morton beschreibt „Milderhurst“ und die Personen so detailliert, dass man sich das Schloss schon bildlich vorstellen kann und das Gefühl hat einzelne Personen zu kennen. Dabei wird der Hörer immer wieder mal mit in die Erinnerungen der Schwestern Blythe genommen.
So begibt man sich gemeinsam mit Edith auf die Suche nach den Tragödien, die das Leben so vieler Menschen verändert haben.
Der Krieg spielt in dieser Geschichte eine große Rolle, sowie die Kunst des Schreibens, vor allem aber die Geschichte des „Modermanns“
Kate Morton hat für mich eine wunderbare Art, Geschichten zu schreiben die zwar nicht unbedingt Tiefgang besitzen aber dennoch sehr fesselnd und geheimnisvoll sind.

Fazit:
Eine wunderbare kurze Geschichte, die man gut und gerne, dank ihrer geringen Länge von 6 Stunden und 55 Minuten, an einem Tag durchhören kann. Fesselnd und geheimnisvoll zugleich nehmen Kate Morton und Esther Schweins den Hörer mit in ihre Welt. Mal etwas gruselig, dann wieder romantisch und tragisch werden „die fernen Stunden erzählt“. Genau diese Eigenschaften machen Kate Mortons Geschichten für mich aus und aus diesem Grund empfehle ich sie jedem der Lust hat für einige Zeit eine fesselnde Familiengeschichte abzutauchen.
Der Titel hätte für mich nicht passender sein können. Meine „fernen Stunden“ wurden die, in denen ich in diese Geschichte versunken war.

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Tags: famliendrama, geheimnisse, krieg, liebe, london, schloss, schwestern   (7)

  

 

Der Menschensammler
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41 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, dänemark, spannung, krimi, morde

Der Menschensammler

Elsebeth Egholm , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 441 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.09.2010
ISBN 9783746626628
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Dicte Svendsen ist sofort zur Stelle, als die grausam entstellte Leiche einer jungen Frau vor dem Stadion in Århus gefunden wird. Zunächst scheint die einzige Spur ein Springerstiefel zu sein, den ein kleines Mädchen zufällig mit der Handykamera festgehalten hat. Ist der Mann mit den Stiefeln derselbe, der Frauen für perverse Sexspiele in Kneipen aufgabelt? Oder ist der Mord ein weiterer Akt einer internationalen Serie politisch motivierter Gewaltverbrechen?

Meine Meinung:
Achtung, da es sich hier um den fünften Teil der Krimireihe mit Dicte Svensen handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben.
Dies war mal wieder ein Krimi mit Tiefgang.
Jedoch fiel es mir anfangs sehr schwer in die Handlung des fünften Falls mit Dicte Svendson hineinzufinden, da dieser Krimi sehr viele Figuren und Orte enthält. Alle haben natürlich dänische Namen und mir fiel es unheimlich schwer diese zu unterscheiden und miteinander zu verbinden, um die Handlung zu verstehen.
Auch ist dieser Krimi nicht voller Spannung. Der Spannungsbogen baut sich meines Empfindens nach erst ab Mitte des Buches auf, wobei es dann recht rasant zu geht.
Die Handlung spielt wie bereits erwähnt in Dänemark, Dicte Svendsen, eine Journalistin, die mit den Schatten ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, ist hier die Protagonistin. Sie leitet eine Krimiredaktion und steckt ungefragt ihre Nase in die Morde. Dies macht sie nicht nur unbeliebt, sondern bringt sie auch in große Gefahr.
Mir selbst war die Protagonistin als Figur, eher unsympathisch. Dies lag einfach an ihrem Charakter selbst. Hat man als Leser ja schon mal.
Die Handlung an sich ist spannend, interessant und sehr gut aufgebaut. Mehrere Handlungen werden hier zusammengeführt.
Die Morde werden sehr detailliert beschrieben, was mich ab und an auch selbst schockierte.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und fließend, dennoch machten mir die vielen dänischen Namen beim Lesen Probleme.
Ich habe übrigens die vorherigen Fälle mit Dicte Svendsen nicht gelesen, denke aber dies ist auch nicht so wichtig, um in die eigentliche Handlung von „Der Menschensammler“ hineinzufinden.
Mit 414 Seiten hatte der Krimi eine recht gute Länge. Ab der zweiten Hälfte mochte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:
Dies war mein Erster Dänemark Krimi mit Dicte Svendsen und der fünfte Fall der Krimireihe.
Ich für meinen Teil empfand diesen Band als einen recht guten Krimi mit Tiefgang, jedoch ist es keine Krimireihe für mich, die ich sammeln möchte, da mir einfach die dänischen Krimis dank der Namen nicht zusagen. Es ist mir zu anstrengend all diese Namen zu unterscheiden.
Auch konnte mich die Protagonistin als Figur nicht so recht überzeugen.
Man muss aber vorher nicht die vier anderen Bände lesen, um in „Der Menschensammler“ hineinzukommen.

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Tags: dicte svensen, dänemark, krimi, krimireihe   (4)

  

 

Die Luft, die du atmest
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40 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

pandemie, vogelgrippe, tod, strom, krankheit

Die Luft, die du atmest

Carla Buckley , Karen Nölle
Fester Einband: 489 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 13.01.2011
ISBN 9783805208840
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Das Schweigen der Toten
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(68)

107 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 43 Rezensionen

perry hollow, thriller, sarg, mord, einbalsamieren

Das Schweigen der Toten

Todd Ritter , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 25.01.2011
ISBN 9783499255885
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden. Er lauscht in die Dunkelheit. Er hört Schritte. Er will schreien und kann es nicht. Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeit: in einer halben Stunde.

Meine Meinung:
Schon die Leseprobe und auch der Klappentext machten mich neugierig auf den Debütroman von Todd Ritter. Ich hatte einen spannenden und blutigen Thriller erwartet und wurde auch nicht enttäuscht.
Der Handlungsort ist Perry Hollow, ein kleines verschlafenes und friedliches Nest. Kat Campell, alleinerziehende Mutter eines Sohnes mit Down Syndroms, ist dort der zuständige Sheriff. Während sie sich sonst eher mit Diebstählen herumschlägt, wird sie diesmal mit einem wirklich grauenvollen Mord konfrontiert. Der Killer kündigte den Tod des Opfers vorher mit einer Todesanzeige an.
Die Suche nach dem Killer beginnt mit Hilfe von Nick Donnelly von der Landespolizei.
Wer nun hier erwartet dass sich Nick Donnelly und Kat Campell ein Katz- und Mausspiel liefern irrt gewaltig.
Genau das gefiel mir ausgesprochen gut. Endlich mal kein Konkurrenzdenken oder Reviergehabe, im Gegenteil, Todd Ritter lies beide harmonisch miteinander kooperieren.
Die Morde werden sehr ausführlich beschrieben, was mich hin und wieder an meine eigene Schmerzgrenze brachte. Es fließt also eine Menge Blut.
Der Spannungsbogen baut sich immer wieder auf, lässt dann ein wenig nach, was mir persönlich recht war, damit ich auch mal Luft holen konnte beim Lesen, und legt kurz vor Ende dann noch mal richtig los.
Ich konnte diesen Thriller kaum aus der Hand legen, so sehr gefiel mir die gesamte Handlung.
Die Figuren, vor allem die Protagonisten sind in ihren Charaktereigenschaften sehr gut beschrieben, sodass sich der Leser sehr schnell mit ihnen anfreunden kann oder auch nicht. Der Autor verbindet verschiedene Handlungen, wie Trauer, Liebe, familiäre Probleme und noch mehr zu einer Gesamthandlung, sodass jede Figur ihren festen Platz in diesem Roman hat.
Der Täter selbst kommt hier allerdings nicht zu Wort, also die reine Täterperspektive, gibt es in diesem Buch nicht. Es wird immer abwechselnd über Kat und Nick aber auch von 2 anderen Personen berichtet.
Bis zum Schluss habe ich immer wieder gerätselt, wer der Täter ist, war mir meiner Sache dann ziemlich sicher, um am Ende zu erfahren, das ich diese Theorie auch wieder verwerfen konnte.
So schaffte es Todd Ritter, dass ich bis zum Ende wirklich mit fieberte. Dies lag nicht zuletzt an seinem hervorragenden Schreibstil, der nicht nur sehr ausführlich die kranken Fantasien des Killers beschrieb, sondern auch einen sehr leichten Lesefluss vorweisen konnte.
Für mich wurde dieses Buch ein absoluter Pageturner.
Das Cover ist passend gestaltet. Gefesselte Beine auf dunklem Hintergrund könnten nicht besser zu diesem Titel passen.
Mit 379 Seiten hatte dieser Thriller für mich eine angenehme Länge um das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Die Handlung selbst besteht aus 3 Abschnitten:
März, Juli und Oktober.

Fazit:
Ich habe für mich einen neuen Autor entdeckt. Todd Ritter hat es geschafft mich vollends mit seinem Erstlingswerk zu überzeugen und ich kann nur hoffen, dass wir bald wieder Spannendes vom ihm lesen werden.
Ob mit Kat Campell oder nicht, das bleibt abzuwarten.

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Tags: spannned, thriller, todd ritter   (3)

  

 

Der Hypnotiseur
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(22)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

hypnose, entführung, mord, schweden, stockholm

Der Hypnotiseur

Lars Kepler , Paul Berf , Wolfram Koch , Andy Matern
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.12.2010
ISBN 9783785743737
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er sie vor dem Mörder finden muss. Er setzt sich mit dem Arzt und Hypnotiseur Erik Maria Bark in Verbindung. Er will, dass Bark den kaum ansprechbaren Jungen unter Hypnose verhört. Bark hatte sich jedoch wegen eines traumatischen Erlebnisses geschworen, niemals mehr zu hypnotisieren. Aber es geht hier um ein Menschenleben. Es gelingt ihm schließlich, den Jungen zum Sprechen zu bringen. Was er dabei erfährt, lässt ihm das Herz gefrieren ...

Meine Meinung:
Leider konnte dieses Hörbuch meine Erwartungen ganz und gar nicht erfüllen. Es grenzt an ein Wunder, das ich die vollen 18 Stunden durchgehört habe, obwohl ich es mehrfach wütend und enttäuscht abbrechen wollte.
Wäre da nicht diese Handlung gewesen …
Die Grundidee für die Geschichte des Hypnotiseurs ist ganz klar gelungen. Lars Keppler hat hier mehrere verschiedene Handlungen und Perspektiven zu einer Gesamthandlung zusammenfließen lassen und daraus einen recht guten Thriller gemacht.
Jedoch war mir das Hörbuch absolut zu lang und hätte meines Erachtens an mehreren Stellen gekürzt werden sollen, um es nicht so langatmig erscheinen zu lassen.
Das Hörbuch war teilweise sehr spannend, viel dann aber wieder in den gewohnten Trott, bei dem ich mir oft dachte: „Meine Güte, geht’s noch“?!
Selten sind mir Protagonisten derart unsympathisch! Wäre da nicht noch der Kommissar Joona Linna, ich hätte wirklich aufgegeben!
Der Hypnotiseur als Figur wurde für mich völlig jämmerlich dargestellt, seine Frau ebenso. Die halbe Geschichte besteht aus den Eheproblemen der beiden und der Tablettensucht von Erik Maria Bark.
Als wäre das nicht schon Strafe genug, wurde ich auch noch mit den sexuellen Bedürfnissen der Protagonisten konfrontiert, die einfach nur billig und lächerlich wirkten.
Erotik und Sex meinetwegen dann aber doch bitte etwas stilvoller verpackt.
Ich meine was soll das? Warum nimmt man einer Geschichte, die recht viel Spannung verspricht, derart den Spannungsbogen und ihre Glaubwürdigkeit?
Teilweise wird es auch mal blutig und man scheint überrascht von dem plötzlich schaurigen Verlauf.
Oft wurde ich auch zum Nachdenken verleitet, ob denn nun der Täter derjenige oder der andere sein könnte.
Ganz klar möchte ich hier aber eine Lanze für den Sprecher Simon Jäger brechen.
Allein seine Stimme, die so angenehm und beruhigend ist, ist es wert das Hörbuch weiter durchzuhalten und zu zuhören.
Simon Jäger trifft wirklich immer den richtigen Ton und selbst als er das Singen des Kommissaren Joona Linna imitiert, habe ich amüsiert zugehört.

Fazit:
Das Hörbuch hat zwar meine Erwartungen nicht erfüllen können aber ich denke dies lag hauptsächlich an der Länge. Als wirklich spannenden Thriller kann ich es hier nicht einordnen. Wer sich dennoch ran wagt, sollte meiner Meinung nach die gekürzte Version hören und man kann nur hoffen, dass es dann an den richtigen Stellen gekürzt wurde.

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Tags: entführung, hypnose, hörbuchthriller, lars kepler, simon jäger, thriller   (6)

  

 

Der normale Wahnsinn
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 0 Rezensionen

england, geliebte, perspektiven, london, affäre

Der normale Wahnsinn

Matt Beaumont , Christina Neuhaus , Christina Deniz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Lübbe
ISBN 9783785760048
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
Tags:  

  

 

Der fünfte Spieler
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24 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

charles darwin, antiquität, three oaks, blue balliett, jugendroman

Der fünfte Spieler

Blue Balliett , Claudia Feldmann
Fester Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 25.02.2011
ISBN 9783351041298
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
„Wer weiß, vielleicht erblicke ich mehr als andere, weil ich genauer hinsehen muss“
Ein lang verschollener Vater. Ein geheimnisvolles Notizbuch. Ein Mädchen,, das nicht still sitzen kann. Dies sind nur einige Dinge, die Zoomys Alltag plötzlich gehörig durcheinanderwirbeln. Und als dann auch noch seine Gefahrenkiste gestohlen wird, macht er sich trotz seiner unendlich dicken Brillengläser mit einem „flatterbibbrigen“ Gefühl im Bauch auf den Weg in das größte Abenteuer seines Lebens.

Meine Meinung:
Blue Balliett hat hier einen tollen und spannenden Jugendroman geschrieben.
Der Protagonist Zoomy lebt bei seinen Großeltern und ist anders als andere Kinder.
Er wird schnell „flatterbribrig“ wenn zu viele Ereignisse auf ihn einströmen.
Seine Brille hat übelst dicke Brillengläser, weil er fast blind ist.
So hat er natürlich keine Freunde und teil sein Leben mit unzähligen Notizbüchern für Listen, ohne die er seinen Alltag nicht bewältigen kann und natürlich seinen liebevollen Großeltern.
Doch ändert sich dieses friedliche Leben schlagartig, als plötzlich sein Vater auftaucht, Zoomys Gefahrenkiste gestohlen wird und er das Mädchen Lorrol kennenlernt.
Gemeinsam suchen beide nach Zoomys Gefahrenkiste und erleben das reinste Abenteuer.
Soviel zur Handlung. Die Figuren sind hier sehr liebevoll beschrieben. Zoomy und Lorrol wuchsen mir direkt ans Herz mit ihren wundervollen Eigenarten. Blue Balliett schafft es auf eine wunderbare Art und Weise, die Eigenarten von den beiden Kindern zu verstehen.
Bis auf die Augenkrankheit Myopie von Zoomy, wird nicht viel erklärt. Ich vermute er ist leicht autistisch.
Letztendlich ist es auch nicht wichtig, welche genaue Krankheitsbezeichnung er hat, wichtiger ist es das ausführliche erklären warum seine Welt etwas anders ist und genau dies hat die Autorin sehr gut formuliert.
In diesem Jugendroman sind Kinder noch Kinder. Nur wenig Technik wird hier erwähnt, stattdessen aber noch Werte vermittelt.
So wird dieser Jugendroman zu einem kleinen Detektivroman mit Abenteuer.
Der Schreibstil ist sehr einfach und zwischendurch findet der Leser Zeitungsausschnitte einer unbekannten Person. Bei diesen Zeitungsausschnitten soll man raten, wer der anonyme Erzähler ist. Dies wird dem Leser allerdings recht schnell klar.
Somit ist der Roman in drei verschiedenen Perspektiven aufgebaut.
Einem Spieler, aus Zoomys Sicht und diesen Zeitungsausschnitten.
Dieses Buch hat obendrauf auch noch einen lehrenden Effekt. Hierzu kann ich aber leider nichts Genaues verraten da ich sonst spoilern müsste.
Mit 283 Seiten hatte der Roman eine gute Länge. Das Cover ist passend zu dieser Geschichte gestaltet und stellt eine Szene dar die in dieser Geschichte vorkommt.

Fazit:
„Der fünfte Spieler“ ist definitiv ein Jugendroman für die jüngere Generation. Trotzdem kann er auch Erwachsene in seinen Bann ziehen.
Blue Balliett hat hier ein tolles Abenteuer geschrieben, der beweist, dass ein Jugendroman nicht modernen Technik erwähnen muss, um spannend zu sein. Hier wird mit einfacher Art und Weise das Interesse von jungen Hobbydetektiven geweckt.

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Tags: aufbau verlag, blue balliett, jugendroman, kinderroman   (4)

  

 

Die fernen Tage der Liebe
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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

alzheimer, familie, roman, usa, familienroman

Die fernen Tage der Liebe

James King , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.12.2010
ISBN 9783746626291
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Klappentext:
Wenn die Erinnerung verblasst.
Was bleibt einem alten Mann, wenn seine Kinder heillos zerstritten sind und sich seine Erinnerungen mehr und mehr auflösen? Bill Warrington bricht ein letztes Mal aus. Mit seiner Enkelin reist er quer durch Amerika – um seine Familie zu vereinen und das letzte kleine Glück zu finden.

Meine Meinung:
Mit diesem Debütroman ist dem Autor James King, ein toller und abwechslungsreicher Familienroman gelungen.
In diesem Roman sind Bill und seine Enkelin April die Hauptfiguren. Bill leidet an Alzheimer und ist mit seinen drei Kindern ziemlich zerstritten. Er möchte noch einmal seine Kinder zusammen bringen, um Missverständnisse aus der Vergangenheit endlich aus dem Weg zu räumen.
April steckt mitten in der Pubertät, streitet sich dauernd mit ihrer Mutter und findet als Einzige den Draht zu ihrem Großvater. Beide beschließen aufzubrechen und durch Amerika zu reisen, um die Familie noch einmal zusammen zu führen.
Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Bill und Aprils Sicht, aber auch aus der Sicht der Tochter und den zwei Söhnen von Bill, die jeder für sich, ihre eigenen Probleme im Leben haben. So spielen Eheprobleme, Trauer und auch Erziehungsprobleme eine größere Rolle in diesem Roman.
Der Schreib- und Erzählstil von James King ist teilweise hart und sarkastisch geschrieben aber auch mit Liebe und Gefühl.
Die Krankheit Alzheimer wird von dem Autor sehr gut mit all ihrem Schwierigkeiten beschrieben und dargestellt, so fällt es dem Leser recht leicht, nachzuvollziehen, wie diese Krankheit sich auswirkt. Ich hätte mir allerdings noch etwas mehr Hintergrundinformation zu dieser Krankheit gewünscht und wenn es nur als Anhang am Ende der Geschichte gewesen wäre.
Die Figuren sind sehr detailliert und ausführlich beschrieben, es fällt daher leicht, dem Wechsel der Personen zu folgen und sich so in die Geschichte mit ihren vielen verschiedenen Handlungssträngen einzufinden.
Allerdings wird der Leser immer wieder mit den Erinnerungen von Bill konfrontiert.
Auch die Gedankensprünge von Bill werden sehr deutlich dargestellt, sodass der Leser bewusst mitbekommt, wenn Bill die Gegenwart mit der Vergangenheit verwechselt. Dies war ab und an sehr anstrengend beim Lesen vor allem, wenn Bill die Namen verwechselt,
Tiefgang sollte der Leser jedoch trotz der ernsten Handlung nicht erwarten. Der Generationswechsel ist zwar sehr gut dargestellt, dennoch erscheint dieser Roman zeitweise sehr unglaubwürdig und flach.
So ist die Geschichte zwar sehr leicht geschrieben aber an manchen Stellen etwas schnell abgekanzelt.
Manchmal kam ich mir beim Lesen aufgrund des abwechslungsreichen Schreibstils wie auf einer Berg- und Talfahrt.
Leider tauchten auch im letzten Drittel des Buches einige Schreibfehler (vor allem bei den Namen) auf die zusätzlich verwirrten.
Mit 366 Seiten hat der Roman genau die richtige Länge, wie bereits oben erwähnt, erschien mir das Ende aber etwas rasch abgehandelt.

Fazit:
„Die fernen Tage der Liebe“ ist ein leichter und abwechslungsreicher Familienroman, der sich sehr gut lesen lässt. Hätte der Autor etwas mehr Feingefühl besessen, so hätte ich voll 5 Sterne vergeben.
So bleibt es aber bei 4 Sternen.

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Tags: alzheimer, erinnerungen, familie, familienroman, familienstreit, pupertät, trauer   (7)

  

 

Die Woll-Lust der Maria Dolors
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(51)

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schlaganfall, stricken, familie, homosexualität, geheimnisse

Die Woll-Lust der Maria Dolors

Blanca Busquets , Ursula Bachhausen
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.2011
ISBN 9783423248167
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Klappentext:
Still sitzt sie in ihrer Ecke im Wohnzimmer und strickt emsig vor sich hin. Seit einem Schlaganfall lebt Dolors bei der Familie ihrer jüngsten Tochter Leonor. Bis auf ihren Enkel Martí behandeln die Familienmitglieder die alte Frau jedoch wie ein Möbelstück, denn sie kann nicht mehr sprechen und sich nur noch durch Gesten verständigen. Aber Dolors ist weder blind noch taub geworden. Sie hat nach wie vor einen scharfen Verstand und es zudem faustdick hinter den Ohren. Während sie für ihre 16-jährige Enkelin einen wundervollen Pullover in leuchtenden Farben strickt, entgeht ihr nichts von dem, was in dieser scheinbar normalen Familie vor sich geht. Jeder hütet hier ein Geheimnis. Nicht zuletzt Dolors selbst …

Meine Meinung:
Nach dem den Klappentext gelesen habe, dachte ich, ich hätte es mit einem lockeren, unterhaltsamen Roman zu tun, der sich ganz gut lesen lässt.
Zunächst einmal die Handlung:
Dolors, die früher mit beiden Beinen im Leben stand, muss nach einem Schlaganfall zu ihrer Tochter und dessen Familie ziehen. Dort bekommt sie allerdings recht wenig Beachtung, außer von ihrem Enkel, der ihr viel mehr zutraut als alle anderen.
Während Dolors nicht mehr in der Lage ist sich sprachlich zu verständigen, beobachtet sie die Familie mit Argusaugen und bekommt so ziemlich alles mit, was sie nicht mit bekommen sollte.
Mir fiel es unheimlich schwer mich mit diesem Buch an zu freunden. Ich fand es stellenweise sehr übertrieben dargestellt, zumindest was Dolors Meinung über die Personen anging. Sie macht sich ihre eigenen, teilweise sehr extremen Gedanken und diese Gedankensprünge kann der Leser mit verfolgen. Mal springt sie in die Vergangenheit ihres Lebens, dann wieder in die Gegenwart und nicht zuletzt grübelt sie über ihre Strickerei nach.
So entdeckt der Leser, dass auch Dolores keine „Unschuld vom Lande“ ist und jeder so sein Geheimnis mit sich rum schleppt. Auch erzählt dieser Roman ein wenig, wie sich Ansichten verändern und Generationen sich weiter entwickeln.
Etwas irritiert hat mich allerdings, das Dolors in der Geschichte nicht mit ihrem Vornamen Maria genannt wird, sondern immer nur Dolors, das wirkte sehr fremd und unpersönlich auf mich.
Die Handlung an sich hat eine Menge Potenzial und hätte vielleicht etwas mehr Feingefühl dargestellt werden können, denn im Grunde genommen sollte man den Humor hier eher sarkastisch sehen, da die Situation an sich auf seine Art und Weise recht traurig ist.
Anhand des eigenwilligen Titels und auch des heiter gestalteten Covers habe ich mir allerdings etwas mehr versprochen.

Fazit:
Trotz der geringen Seitenzahl von 278 Seiten kam mir das Buch trotzdem langatmig vor. Manches Mal wollte ich genervt abbrechen und habe mich dennoch weiter gequält, um dann vom Ende noch überrascht zu werden. Aber auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. Diese Geschichte hatte in meinen Augen durchaus genug Potenzial, wurde aber anhand diverser Übertreibungen für mich unnötig ins Lächerliche gezogen.
Laut Klappentext hat Blanca Busquets die Herzen aller Generationen bezaubert. Meins leider nicht.
Dennoch bekommt das Buch von mir 3 Sterne. Einfach weil ich es aus irgendeinem Grund weiter gelesen habe, statt abzubrechen und weil ich die Grundidee dieses Romans sehr gut fand. Vielleicht lag es einfach an dem Stil der Autorin, dass mich das Buch nicht berührte, ich kann diesmal einfach nicht genau ausdrücken, woran es im Grunde genommen lag. Mir war die Erzählweise einfach zu flach und ich hatte aufgrund des Titels, etwas mehr Witz und Humor erwartet.

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Tags: blanca busquet, familie, geheimnisse, schlaganfall, stricken, vergangenheit   (6)

  

 
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