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Ein ganzes halbes Jahr
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(312)

720 Bibliotheken, 53 Leser, 0 Gruppen, 145 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, will, unfall, behinderung

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Die 26-jährige Louisa Clark liebt ihren Job in dem kleinen Café in de Stadt. Als der Besitzer plötzlich seine Sachen packt und das Café dicht machen muss, weiß Lou nicht, was sie tun soll. Die Gespräche beim Jobcenter sind niederschmetternd, es will sich einfach nichts finden. Doch dann wird sie als Pflegekraft ohne jede Erfahrung oder Qualifikation an den C5/C6 – Tetraplegiker Will Traynor vermittelt, der im Rollstuhl sitzt und nicht einmal die Arme richtig bewegen kann. Dieser neue Job und der bevormundende, sture Will stellen Louisas Leben nach und nach immer mehr auf den Kopf.

Meine Meinung:

Als ich “Ein ganzes halbes Jahr” in die Hand nahm, um es zu lesen, hatte ich keine großen Erwartungen. Umso erstaunter war ich, als ich Kapitel um Kapitel nur so verschlang, sodass es jetzt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählen kann.

Jojo Moyes erzählt in diesem Roman eine wundervolle Liebesgeschichte. Sie erzählt völlig frei von jedem Kitsch und wunderbar ehrlich und realistisch. Unglaublich gefühlvoll erzählt Moyes von dieser sonderbaren, komplizierten Liebe zwischen Lou und Will.

Doch dieser Roman ist kein reiner Liebesroman. Viel mehr werden die so völlig verschiedenen Leben der beiden Hauptprotagonisten geschildert. Der launenhafte, griesgrämige Will, der nach einem Leben voller Bungee-Jumping, Extremsport und exotischen Reisen mit seinem neuen Leben überhaupt nicht zurecht kommt und niemanden an sich heranlassen will. Und Lou, die unentschlossene junge Frau mit dem extremen Kleidergeschmack, die noch nie aus England herausgekommen ist und sich vor jeglichen Veränderungen verschließt. Moyes beschreibt auf eine so berührende und nachdenklich stimmende Weise, wie sich beide Charaktere, aber vor allem der von Louisa im Laufe des halben Jahres ihrer Anstellung bei den Traynors, verändern.

Sehr gefesselt hat mich während des Lesens auch, dass ich so viel über Tetraplegiker und über Behinderte im Allgemeinen erfahren habe. Moyes vermittelt sehr viel Hintergrund- und Detailwissen über den medizinischen Aspekt mit all den Krankheiten, die bei Tetraplegikern so viel schlimmere Auswirkungen haben, als bei gesunden Menschen. Auch führt sie einen in die Gedanken- und Gefühlswelt und lässt den Leser über Dinge nachdenken, über die man normalerweise eher nicht grübeln würde. Die Beschreibung von Wills Alltag und seinen Gedanken haben mich tief berührt.

Und als ob ich sie noch nicht genug gelobt hätte, habe ich mich furchtbar in den Schreibstil von Jojo Moyes verliebt. Kein bisschen gestelzt, völlig nachvollziehbar, berührend, gefühlvoll, lustig, traurig – Moyes hat mich während des Lesen sowohl zum Lachen, zum Nachdenken und auch zum Weinen gebracht. Ich bin von ihrer Art zu Schreiben völlig begeistert und freue mich schon bald ein weiteres Buch von ihr zu lesen.

Fazit:

Eines der allerbesten Bücher, die ich je lesen durfte. So schlicht und doch so voller Gefühl. So nachvollziehbar und echt. Ich liebe dieses Buch und habe es in kurzer Zeit verschlungen. Jedem wirklich zu Empfehlen.

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Tags: behinderung, liebe, lähmung, rollstuhl   (4)

  

 

Das also ist mein Leben
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(120)

249 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

liebe, jugendbuch, freundschaft, briefe, missbrauch

Das also ist mein Leben

Stephen Chbosky , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 01.09.2011
ISBN 9783453267510
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Der Fünfzehnjährige Charlie beginnt sein erstes Jahr an der Highschool und hat große Angst davor. Seine ersten Erfahrungen mit Dingen wie Liebe, Rockmusik und Drogen schreibt er jedoch nicht in einem Tagebuch auf, sondern verfasst Briefe an einen dem Leser unbekannten Menschen aus seinem Umfeld. Er schreibt seine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle nieder und offenbart sich dem Leser in jeglicher Hinsicht.

Meine Meinung:

“Das also ist mein Leben” behandelt alle Probleme, Sorgen und Ängste, jedes große Gefühl und all die kleinen, wichtigen Geschehnisse im Leben eines Teenagers. Die Hauptfigur, der anfangs 15-jährige, später 16-jährige Charlie ist kein normaler Jugendlicher. Er lebt in sich zurückgezogen, in seiner eigenen Gedankenwelt, wirkt auf Außenstehende seltsam eigenbrötlerisch. Dennoch versucht er, mehr als alles andere, am Leben teilzuhaben. Er will jede Erfahrung mitnehmen, er will ein guter Freund sein, er will alles richtig machen.  Stephen Chbosky schreibt über Charlie, über seine Familie, über seine besten Freunde Sam und Patrick, seine erste Freundin und einen bemerkenswerten Lehrer, der ihm das ganze Jahr über neben dem Unterricht Bücher zu lesen gibt, über die er Aufsätze schreiben soll. Er schreibt über jede Facette des Lebens eines Jugendlichen, lässt sich den Leser darin wiederfinden und sich an seine eigene Jugend erinnern.

Zu diesem Buch gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sagen. Man sollte es selbst lesen, sollte an der Geschichte teilhaben, versuchen zu verstehen was mit Charlie nicht stimmt und nach und nach dahinter kommen. Der Schreibstil und die Briefform erzeugen einen wunderbaren Lesefluss, der einen das Buch in kurzer Zeit verschlingen lässt. Die Geschichte ist durch und durch authentisch und ehrlich.

Fazit:

Ein bemerkenswertes Buch über die Gedankenwelt eines Jugendlichen, welches nicht nur für Jugendliche selbst, sondern auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist. Spannend und nachdenklich, sehr empfehlenswert.

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Tags: highschool, jugendliche, liebe, pubertät, teenager   (5)

  

 

Schiffbruch mit Tiger
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(47)

125 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

schiffbruch, tiger, indien, zoo, religion

Schiffbruch mit Tiger

Yann Martel , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 12.11.2012
ISBN 9783596196982
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Pi Patel ist der Sohn eines Zoobesitzers in Pondicherry, Indien. Er verlebt dort eine interessante Kindheit, in welcher er nicht nur aus eigenem Interesse zum Hindu wird, sondern auch zum Christ und zum Moslem. Als die Geschäfte seines Vaters sich zum Schlechten wenden beschließt die Familie nach Kanada auszuwandern. Die Tiere werden verkauft und einige davon reisen mit der Familie auf dem Schiff Tsimtsum in die neue Zukunft. Doch das Schiff sinkt mittem im Pazifik und für Pi beginnt eine abenteuerliche Reise in einem Rettungsboot. Gemeinsam mit einem Zebra, einer Hyäne, einem Orang-Utan und dem bengalischen Tiger Richard Parker.

Meine Meinung:

Das Buch beginnt damit, dass ein Autor nach Indien reist, um sich intensiv mit seinem neuen Roman beschäftigen zu können. Dort findet er jedoch keine Ideen für die geplante Geschichte, sondern einen freundlichen Inder, der ihm offenbart, wo er eine richtig gute Geschichte finden kann. Er schickt ihn nach Kanada, zu Pi Patel. Und dieser erzählt dem Autor seine unglaubliche Geschichte. Der Einstieg aus der Sicht des Autors und auch die weiteren kurzen Einschübe des Autors haben mir sehr gut gefallen.

Im ersten Teil des Buches beschreibt Pi seine Kindheit und seine Jugend und erzählt auch über das Leben nach der Reise, als er in Kanada studierte. Ich habe in verschiedenen Rezensionen gelesen, dass dieser Teil als sehr langweilig empfunden wurde und als unwesentlich, weil alle auf die eigentliche Geschichte, die Reise, warteten. Ich hingegen habe den ersten Teil als äußerst interessant empfunden. Es schildert wie außergewöhnlich das Leben des Pi bereits vor dem alles verändernden Unglück auf dem Pazifik gewesen ist. Er schildert in diesem Teil, wie er zu den verschiedenen Religionen gekommen ist und sein Verhältnis zu den Tierem im Zoo seines Vaters. Man lernt ihn und seine Sicht auf die Dinge kennen. Meiner Meinung nach ein gelungener Einstieg, den man keinesfalls hätte weglassen sollen.

Schließlich sinkt das Schiff und das unfreiwillige Abenteuer beginnt und nimmt bis fast zum Ende des Buches den größten Teil ein. Und in diesem Teil glänzt Yann Martel nicht nur mit Spannung, sondern vor allem mit schriftstellerischer Brillianz. Ganz zu Recht wird Yann Martels Erzählkunst in den Himmel gelobt. So faszinierend, wie er das Aussehen der Tiere, den Anblick des Meeres, des Himmels beschreibt, bekommt man das Gefühl, man hätte selbst niemals richtig hingeschaut. Mit dem Beschreiben der Gedankengänge von Pi werden einem neue Sichtweisen eröffnet, durch das Geschehen und die Erlebnisse der Horizont erweitert. Selten habe ich so an den Wörtern eines Autors gehangen, wie in diesem Buch.

Eine weitere Kritik, die ich gelesen habe, war die Brutalität, die sich im Buch immer wieder findet. Ich frage mich, was diese Leser erwartet haben, als sie ein Buch begannen, in dem ein Junge mit wildenen Tieren zusammen auf einem Rettungsboot gefangen ist. Es ist kein Kinderbuch und daher doch eher unwahrscheinlich, dass die Tiere irgendwann anfangen zu sprechen und sich alle lieb haben… Für Kinder ist “Life of Pi” tatsächlich gar nicht geeignet. Wenn Martel Brutalität und Schrecken beschreibt, nimmt er kein Blatt vor den Mund, alles andere wäre auch nicht glaubhaft erschienen. Meiner Meinung nach hat er genau den Punkt getroffen, in dem man schockiert und erschüttert ist, ohne es zu übertreiben.

Fazit:

Dieses faszinierende Buch kann ich jedem, der etwas für Sprache und Spannung übrig hat, nur wärmstens empfehlen! Lest es und betrachtet die Welt durch Yann Martels Augen. Nur für Kinder ist es nicht geeignet.

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Tags: indien, reise, religion   (3)

  

 

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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973 Bibliotheken, 29 Leser, 7 Gruppen, 169 Rezensionen

krebs, liebe, tod, freundschaft, krankheit

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.07.2012
ISBN 9783446240094
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Hazel Grace ist 16 und hat Krebs. Ihr Lunge kann nicht mehr selbsständig atmen und so muss sie, wo sie geht und steht, immer ihre Sauerstoffflasche dabei haben, die Schläuche in der Nase. Eine Chance auf Heilung besteht nicht, aber sie kämpft darum ihr Leben zu verkängern. In der Selbsthilfegruppe, in die sie ihrer Mutter zuliebe geht, trifft sie den charmanten Augustus und eine wundervolle Liebesgeschichte beginnt.

Meine Meinung:

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem der Autor so gekonnt zwischen Humor, Sarkasmus und Traurigkeit wechselt. John Green hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und mich mit seiner poetischen Sprache absolut begeistert. Noch nie habe ich einen Autor sprachlich so übertreiben sehen, ohne es übertrieben zu finden.

Beide Hauptcharaktere, Hazel und Augustus (Gus), sind unglaublich stark gezeichnete, interessante und dreidimensionale Figuren. Man glaubt schon nach wenigen Kapiteln sie richtig gut zu kennen, kann ihr Denken und Fühlen nachvollziehen und wird hin und wieder doch überrascht. Man leidet und man liebt mit den beiden, als wären sie enge Vertraute.

Die Geschichte hat mich absolut mitgerissen und gefesselt, es wird nicht eine Sekunde langweilig oder uninteressant.

Fazit:

Absolut empfehlenswertes Buch, das einem zum Lachen und zum Weinen bringt. Wundervolle Sprache!

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Tags: krebs, liebe   (2)

  

 

Die Geisha
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555 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 38 Rezensionen

japan, geisha, liebe, kultur, schicksal

Die Geisha

Arthur Golden
Flexibler Einband: 572 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 05.12.2005
ISBN 9783442735228
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Die dreißiger Jahre in Japan. Die neunjährige Chiyo und ihre ältere Schwester leben mit ihrer schwerkranken Mutter und dem Vater in einem kleinen Fischerdorf. Eines Tages verkauft sie der Vater aus seiner Not heraus und die beiden werden nach Kyoto gebracht. Während ihre Schwester in ein Prostituierten-Viertel gebracht wird, kommt Chiyo in eine Okiya und soll nach den ersten Monaten als Dienerin zu einer echten Geisha ausgebildet werden. Auf Ihrem Weg zu diesem Ziel stellen sich Chiyo immer wieder Hindernisse in den Weg, meist durch die Geisha des Hauses, die hinterlistige Hatsumomo. Auf diesem Weg begegnen Chiyo, die späte den Namen Sayuri annimmt, nicht nur viele bedeutende Männer, die sie unterhalten soll, sondern auch der eine, der ihr Herz erobert und den zu erreichen sie sich zum Lebensziel macht.

Meine Meinung:
Mit diesem Roman ist Arthur Golden ein wahres Meisterwerk gelungen.
Beeindruckend gut recherchiert, beschreibt Golden genau das Leben einer Geisha in der Weltwirtschafrskriese, der Kriegszeit und der Zeit danach. Man erfährt sehr viel über die Ausbildung einer Geisha. Detailliert wird beschrieben, was für Pflichten einer Geisha nachzugehen hatte, in welchen Gebieten sie unterrichtet wurde, wie sie sich schminkte, kleidete und lebte. Ohne langweilig informierend zu klingen, beschreibt Golden genau, wie ein unterhaltsamer Abend zwischen Geishas und vornehmen Herren abläuft, welche Zeremonien vorgenommen werden. Auch erlangt man Einblick in das Leben von Geschäftsleuten, insbesondere aus der Wirtschaft. Immer lässt er diese Informationen so in das Geschehen einfließen, dass der Leser nicht herausgerissen oder gelangweilt wird. Man wird eingeführt in die fremde Kultur und die vergangene Zeit und kann alles um sich herum vergessen.
Weiterhin glänzt Golden durch eine beeindruckende Sprache. Sein Schreibstil liest sich sowohl flüssig, als auch anspruchsvoll. Immer wieder glänzt er mit bildhaften Darstellungen, ohne es je übertrieben oder unpassend wirken zu lassen. Ich glaube im ganzen Buch gibt es keinen Satz, der mir nicht gefallen hätte. Jedes Wort scheint auf das andere abgestimmt zu sein und doch klingt Golden niemals gestelzt oder bemüht.
Obschon Arthur Golden ein Mann ist, versteht er es auf einfühlsame Weise sich nicht nur in die Rolle einer Frau hineinzudenken, sondern auch in die eines Mädchens, einer heranwachsenden Jugendlichen und vor allem einer Geisha. Möglicherweise geht ihm das ein oder andere Gefühl oder ein Gedanke abhanden, wie sie einer Frau gekommen wären, doch das fällt einem schlichtweg nicht auf. Er versteht es aus der Ich-Perspektive von Chiyo und Sayuri so überzeugend zu schreiben, dass man schnell vergisst, das Werk eines männlichen Schriftstellers in der Hand zu halten.
Mit einer von Anfang bis zum Ende durchgezogenen Spannung hat es Golden geschafft, mich das Buch kaum aus der Hand legen zu lassen. Obwohl das Buch sehr von Gefühlen und Gedanken der jungen Geisha getragen wird und so viel Wissen vermittelt, wird die Spannung niemals abgeschwächt.

Fazit:
Ein unglaublich tiefsinniges, spannendes Buch in einem der besten Schreibstile, die ich je gelesen habe. Unbedingt weiter zu empfehlen!

http://keeweekatbooks.wordpress.com/

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Die Wolke
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408 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

katastrophe, atomkraftwerk, tod, jugendbuch, super-gau

Die Wolke

Gudrun Pausewang , Jens Schmidt
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.03.2011
ISBN 9783473580149
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Schreckens-Szenario in Deutschland. In dem Atomkraftwerk nahe Fulda gibt es einen Super-GAU und eine atomare Wolke verseucht ein riesiges Gebiet. Die 14-jährige Janna-Berta ist mit ihrem kleinen Bruder allein zuhaus, ihre Eltern und das Baby befinden sich in unmittelbarer Nähe des Werks. Mit den Fahrrädern versuchen die beiden Kinder der Wolke zu entkommen.

Meine Meinung:
Gegen Schullektüre habe ich eigentlich prinzipiell Vorurteile, aber “Die Wolke” zählt zu den Büchern, das man meiner Meinung nach unbedingt in der Schule durchnehmen sollte. Gerade in der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und mit den möglichen Folgen eines Super-Gaus konfrontiert zu werden. Genau das schafft Pausewangs Roman erschreckend gut. Dieser Roman ist so ehrlich, so schockierend und könnte jederzeit Realität werden. Mich hat die Geschichte von Janna-Berta trotz sehr einfach gehaltenem Schreibstil so sehr gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und ich war so vertieft in das ganze Szenario, dass ich tatsächlich eine ganze Weile danach noch schlechte Laune hatte.

Fazit:
Ohne große Reden zu schwingen: Sehr empfehlenswert und meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt Schullektüre!

http://keeweekatbooks.wordpress.com/

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Sieben Minuten nach Mitternacht
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449 Bibliotheken, 5 Leser, 13 Gruppen, 105 Rezensionen

tod, krebs, monster, trauer, krankheit

Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness , Siobhan Dowd , Bettina Abarbanell , Jim Kay
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.08.2011
ISBN 9783570153741
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Der dreizehnjährige Conor lebt allein mit seiner Mutter in einem Haus, von dem aus man auf einen Friedhof mit einer großen, alten Eibe sehen kann. Als Conors Mutter an Krebs erkrankt und ständig ins Krankenhaus muss, erwacht diese Eibe zum Leben und sucht den Jungen jede Nacht sieben Minuten nach Mitternacht heim. Doch es ist nicht die Eibe, vor der Conor sich fürchtet, sondern der Albtraum, aus dem er jede Nacht schweißgebadet aufwacht.

Meine Meinung:
“Sieben Minuten nach Mitternacht” ist ein außergewöhnliches Buch. Der Protagonist ist ein Dreizehnjähriger, dennoch käme ich nicht auf die Idee zu behaupten, dass es sich dabei um ein Kinder- oder Jugendbuch handelt.
Die Aufmachung des Romans ist sehr gelungen. Die Illustrationen von Jim Kay sind gespenstisch, stimmungsvoll und einfach nur passend. Sie führen den Leser in die Welt der Albträume und Monster. Auch der Umschlag und die Gestaltung des Buchdeckels sind einfach fantastisch.
Conors Geschichte, die Patrick Ness nach der Idee der verstorbenen Siobhan Dowd geschrieben hat, ist unglaublich emotionsgeladen und berührend. Sie beschreibt die Gefühle, die Ängste eines Jungen, dessen Mutter todkrank ist und auch seine Art, damit umzugehen. Jede Nacht hat er einen schrecklichen Albtraum, den er niemandem anvertraut. Doch die Eibe, die ihn immer nach diesem Traum besucht, möchte diese Geschichte hören. Und so erzählt sie selbst ihm 3 Geschichten, die für Conor schrecklich unfair und verwirrend sind, um ihn auf seine eigene vorzubereiten. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch das Leben Conors in der Schule wird beleuchtet, wo er aufgrund der Krankheit seiner Mutter von allen gemieden wird. Außer von 3 Jungs, die ihn jede Pause schikanieren. Doch es scheint so, als würde Conor das gar nicht anders haben wollen. Auch hier kommt wieder die Eibe ins Spiel und offenbart ihm seine wahren Gefühle.
In einem interessanten Schreibstil und so berührend, dass ich während des Lesens weinen musste, führt Ness durch die Gefühlswelt, die Tage und vor allem die Nächte von Conor. Die Geschichte begegnet einem durchgehend spannend und ehrlich und strotzt vor Kraft.

Fazit:
Mich hat das Buch schlichtweg umgehauen, zumal ich anfangs der Meinung war, ein Kinderbuch in Händen zu halten. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen, als einen Roman, der zum Nachdenken anregt.

http://keeweekatbooks.wordpress.com/

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Erleuchtung gibt´s im nächsten Leben
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

hinduismus, reisen, indien, religion, rollstuhl

Erleuchtung gibt´s im nächsten Leben

Andreas Pröve
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.07.2012
ISBN 9783492404488
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Wieder einmal ist es Indien, das Andreas Pröve wie magisch anzieht. Immer wieder bereist er dieses verrückte, chaotische und wunderschöne Land. Immer wieder begegnen dem Rollstuhlfahrer neue Abenteuer. Diesmal ist er, teils allein, teils mit seinem indischen Freund Nagender, auf den Spuren der Spiritualität unterwegs. Er besucht Tempel, begegnet Pilgern und versucht Indien aufs Neue besser zu verstehen.

Meine Meinung:

Lange habe ich diesem Buch entgegen gefiebert, bis ich es endlich lesen konnte. Die beiden Vorgänger habe ich bereits genießerisch verschlungen und auch dieses Mal bin ich wieder ganz in der indischen Welt versunken.

Andreas Pröve schreibt mit einem wunderbar erfrischendem, humorvollen und oft auch zum Nachdenken anregenden Schreibstil. Mit den Anekdoten seiner Reise schafft er ein Gleichgewicht aus den witzigen Begegnungen, dem erschreckenden Alltag mit all der Ungerechtigkeit, der Korruption, den armen Verhältnissen in den Slums; und den religiösen und gesellschaftlichen Hintergründen seines Lieblingslandes. Er schafft es immer wieder, mich völlig in der indischen Kultur versinken zu lassen. Jedes Mal aufs Neue fühle ich mich, als wäre ich selbst dabei gewesen. Und genau wie in dem Vorwort von “Erleuchtung gibt’s im nächsten Leben” bereits angekündigt wird, schafft Pröve es auch in diesem Buch wieder die Sehnsucht nach der Welt im Leser wach zu rufen. Beim Lesen packt mich jedes Mal das Fernweh und die Reiselust.

Wie in jedem seiner Berichte fügt sich auch in diesen stimmungsvoll der Fototeil in der Mitte des Buches, in dem Pröve sein fotografisches Talent unter Beweis stellt. Atemberaubende Farbaufnahmen von Begegnungen, Landschaften und dem verrückten Alltag Indiens steigern die Lust auf das Land – jedenfalls bei mir!

Etwas, was mir bei diesem Buch zum ersten Mal aufgefallen ist, ist jedoch, dass ihm das Unbeschwerte im Schreiben etwas abhanden gekommen ist. Irgendwie habe ich so manches Mal den Druck herauslesen können, den er vielleicht verspürt hat. Deswegen die halbe Tasse Abzug.

Ein wenig gestört haben mich auch die Einschübe, in denen es um seinen Unfall und seinen Weg in den Rollstuhl ging. Einfach, weil ich es ja bereits kannte. Da es für Quereinsteiger aber wirklich gut ist, gibt es dafür auch keinen Abzug von mir.

Fazit:

Wieder ein sehr gelungenes Buch von Adreas Pröve, dem ich wunderbar in eins der schönsten Länder dieser Welt folgen und mich darin verlieren konnte. Ich kann es nur wärmstens jedem weiterempfehlen! Pröve-Fans können die Rückblicke zum Unfall ja einfach überspringen.

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Tags: hinduismus, indien, reisen, religion, rollstuhl   (5)

  

 

Same Same But Different
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(19)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

kambodscha, liebe, angst, prostituierte, prostitution

Same Same But Different

Benjamin Prüfer
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 21.12.2009
ISBN 9783596187607
Genre: Biografie

Rezension:

Inhalt:
Der junge Deutsche Benjamin Prüfer reist nach Asien, um Abenteuer zu erleben und genau das passiert auch. Er verliebt sich in das kambodschanische Mädchen Sreykeo, die einer Prostituierte ist. Er weicht auch dann nicht von ihrer Seite, als sie herausfindet, dass sie HIV positiv ist und beginnt mit ihr gemeinsam den Kampf gegen die Krankheit.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich schlichtweg einfach mitgerissen. Stück für Stück beschreibt Prüfer, wie er nach Kambodscha kam, wie er Sreykeo kennelernte, wie es ihm – zurück in Deutschland – ohne sie erging und wie er immer wieder nach Kambodscha zurückkehrte. Er teil seine Gefühle, seine Gedanken so bildhaft mit dem Leser, dass man meinen muss selbst dabei gewesen zu sein. Er beschreibt alles sehr detailliert, trotzdem wird es nie langweilig. Die Informatonen, die er über HIV in die Geschichte einfließen lässt, lassen den Leser die Situation besser verstehen und die ganze Handlung besser nachvollziehen. Und egal wie gefühlvoll Benjamin Prüfer auch schreibt, er gleitet niemals in den Kitsch ab.

Die spannende Geschichte von Benjamin und Sreykeo hätte nicht besser zu Papier gebracht werden können!

Fazit:
Unbedingt empfehlenswert!

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Splitterfasernackt
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182 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

vergewaltigung, magersucht, prostitution, missbrauch, berlin

Splitterfasernackt

Lilly Lindner
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 07.09.2011
ISBN 9783426226063
Genre: Biografie

Rezension:

Inhalt:
Splitterfasernackt ist autobiografisch. Lilly Lindner berichtet über ihr Leben ab dem Zeitpunkt ihrer Vergewaltigung mit sechs Jahren. Sie beschreibt, wie es ist, erwachsen zu werden, wenn die Eltern nicht sagen können, dass sie geliebt wird. Sie schreibt davon, wie es ist Stimmen im Kopf zu haben. Sie erzählt von ihren zwei besten Freundinnen Ana und Mia, die eigentlich Anorexia nervosa und Bulimia nervosa heißen: Magersucht und Bulimie. Und sie lässt uns teilhaben an ihrem Leben im Rotlicht.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist autobiografisch und deswegen eigentlich schlecht bewertbar. Wie könnte man sich anmaßen die furchtbare Lebensgeschichte eines vergwaltigten Mädchens als nicht spannend genug oder schlecht formuliert zu nennen? Aber darüber muss man sich bei diesem Buch sowieso keine Gedanken machen, denn wenn ich mich gezwungen fühlen würde, es zu bewerten, würde ich sehr gut sagen. Diese Worten passen natürlich nicht wirklich zu der tragischen Geschichte.

Lilly Lindner hat in das Werk, das ihr Leben wiederspiegeln soll, so viele Emotionen und Gedanken einfließen lassen, dass einem beim Lesen fast die Luft wegbleibt. Der Inhalt von Splitterfasernackt ist so schockierend, so furchtbar und leider so wahr, dass einem ganz anders wird. Zu begreifen, wie sehr eine Vergewaltigung das Leben eines Mädchens, schließlich einer Erwachsenen zerstören kann, tut vor allem einer Frau beim Lesen weh. Aber es ist nicht nur der Inhalt. Es ist auch die Art, wie Lilly Lindner all diese Erinnerungen, Gefühle und vor allem all den Schmerz aufgeschrieben hat. So ehrlich, so schockierend. So brutal. Und dabei auch poetisch und zart. Die Worte fließen ihr zu und fließen einem direkt ins Herz. Sie spielt mit den Sätzen und findet für die schrecklichsten Erlebnisse und Schilderungen die richtigen Wortspiele. Es ist kaum zu beschreiben, welche Kraft in ihren Zeilen steckt. Man sollte es selbst lesen.

Fazit:
Schockierend, brutal, tragisch, dramatisch, zart, emotional, traurig, verwirrend, aufwühlend, mitreißend. Dieses Buch gehört meiner Meinung nach in jeden Deutschunterricht. Ich empfehle es jedem. Es enthält eine Wahrheit, die jeder erfahren sollte, über die jeder nachdenken sollte. Mich hat das Buch erschüttert und ich wünschte mir, dass den Grund dafür nicht geben würde. Lasst euch erschüttern und tragt die Botschaft hinaus.

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Rubinrot
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(2.584)

3.886 Bibliotheken, 48 Leser, 35 Gruppen, 481 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Für jede Lösung ein Problem
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(867)

1.334 Bibliotheken, 9 Leser, 11 Gruppen, 159 Rezensionen

selbstmord, liebe, humor, familie, abschiedsbriefe

Für jede Lösung ein Problem

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Lübbe GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe, 12.12.2006
ISBN 9783404156146
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Mitte Dreißig, Single, eine schreklich nette Familie und Freunde, die alle verheiratet und mindestens schwanger sind, wenn sie nicht schon einen Stall voller Kinder haben. Gerda, die von allen Gott sei Dank Gerri genannt wird, hat die Nase voll. Als sie dann auch noch ihren Beruf als Autorin von Liebesheftromanen verliert, für den sich ihre Familie sowieso schon seit 10 Jahren schämt, fasst sie einen Entschluss: Selbstmord. Sie schreibt Abschiedsbriefe und plant ihren Selbstmord bis ins kleinste Detail. Der wird dann aber doch durch einen dummen Zufall verhindert und Gerri kehrt ins Leben zurück, in dem ihre Familie, ihre Freunde und Bekannten auf einmal ganz genau wissen, was sie von ihnen hält. Denn die Abschiedsbriefe waren bereits verschickt.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist nicht mal ansatzweise Frauen-Kitsch! Das rosafarbene Cover lässt da wirklich falsche Schlüsse zu. Kerstin Gier, von der ich bis jetzt nur ihre Jugendromanreihe (Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün) gelesen hatte, hat mit diesem Roman ein sehr ernstes Thema herrlich komisch aufgegriffen. Den Jugendromanschreibstil habe ich nicht wieder entdeckt, dafür einen urkomischen, sarkastischen Ton, mit dem die Protagonistin Gerri Thaler durch ihr verkorkstes Leben stolpert. Ich konnte mich in einigen Punkten wunderbar mit ihr identifizieren. Auch die Nebencharaktere sind aus dem Leben gegriffen. Ihr beste Freundin Charly, die sofort meine Sympathie hatte. Ihr Exfreund Ulrich, der übertrieben locker mit ihr umgeht. Ole, ein verheirateter Freund, der einem ganz schön auf den Wecker fallen kann. Flo, die süße Tochter einer Freundin, die ich mir am liebsten adoptiert hätte. Und natürlich ihre schreckliche Familie mit all den Macken, die man von der eigenen Familie kennt (allerdings in nicht so geballter Form) und auch den liebenswerten Eigenschaften, die immer mal aufblitzen.
Der Plot ist realitätsnah, ehrlich und spannend. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt und hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Ich habe nicht das Geringste auszusetzen.

Fazit:
Eine aus dem Leben gegriffene Geschichte, herrlich witzig und kess erzählt! “Für jede Lösung ein Problem” kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Vor allem für Frauen, die viele kleine Sorgen haben ist dies genau das richtige Buch.

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Bis(s) zum Abendrot
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(2.456)

3.527 Bibliotheken, 25 Leser, 25 Gruppen, 237 Rezensionen

liebe, vampire, bella, edward, werwölfe

Bis(s) zum Abendrot

Stephenie Meyer , Sylke Hachmeister (Übersetz.)
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.02.2008
ISBN 9783551581662
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Die Märchen von Beedle dem Barden
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(734)

1.221 Bibliotheken, 5 Leser, 10 Gruppen, 117 Rezensionen

märchen, harry potter, zauberer, fantasy, zauberei

Die Märchen von Beedle dem Barden

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetzer)
Fester Einband: 109 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 04.12.2008
ISBN 9783551599995
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Insurgent
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(45)

89 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

dystopie, veronica roth, liebe, insurgent, divergent

Insurgent

Veronica Roth
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Childrens Books, 01.05.2012
ISBN 9780062024046
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Die verborgene Seite des Mondes
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

mond neveda indianer spannung romanze lächeln verwandte wüste

Die verborgene Seite des Mondes

Antje Babendererde , Inga Reuters
Audio CD: 4 Seiten
Erschienen bei Goya, 27.02.2008
ISBN 9783833721113
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Libellensommer
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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

indianer, vorurteile, liebe, hass, kanada

Libellensommer

Antje Babendererde
Audio CD: 3 Seiten
Erschienen bei Jumbo Neue Medien, 29.03.2007
ISBN 9783833718588
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Pilgern auf Französisch
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

jakobsweg, geschwister, pilgern, rassismus, frankreich

Pilgern auf Französisch

Coline Serreau , Gaby Wurster
Flexibler Einband: 233 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.09.2008
ISBN 9783492252706
Genre: Gegenwartsliteratur

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Darum
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70 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

mord, journalist, schuld, justiz, prozess

Darum

Daniel Glattauer
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 10.12.2002
ISBN 9783552060814
Genre: Gegenwartsliteratur

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Julischatten
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(52)

111 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

liebe, indianer, alkohol, drogen, jugendbuch

Julischatten

Antje Babendererde
Fester Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Arena, 24.01.2012
ISBN 9783401065892
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Simona will lieber Sim genannt werden. Sie trägt auffällig bunte, selbst zusammengenähte Kleidung, ihre Haare sind zu einer feuerroten Igelfrisur aufgestylt. Und sie hat ein Problem: den Alkohol.
Als Sim es zu ihrem 16. Geburtstag endgültig zu weit treibt, beschließen ihre Eltern sie in den Sommerferien zu ihrer Tante in das Pine Ridge Reservat (Res) im Nordwesten der USA zu schicken. Dort soll ihre Tochter endlich zur Vernunft und vor allem weg vom Alkohol kommen, der im Reservat strikt verboten ist.
Doch abgesehen von ihrer Tante und einem völlig fremden Land erwarten Sim dort auch Jimi und Lukas, zwei Lakota. Die beiden zeigen ihr ihre Welt und Sim verliebt sich nicht nur in das Reservat, sondern auch in Jimi. Dass der neben seinen Arbeiten für Sims Tante Jo und andere Res Bewohner auch noch mit Drogen dealt, erfährt sie allerdings erst viel später …

Ich, als treue Leserin von Antje Babendererde, konnte es kaum erwarten ihren neuen Roman endlich lesen zu können. Ich habe viel erwartet und wurde, mal wieder, nicht enttäuscht.

Die Geschichte von der verkorksten Sim liest sich realistisch und nachvollziehbar. Jeder von uns kennt Personen, denen es genau so geht, wie Simona. Die Figur mit all ihren Fehlern, Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen ist absolut greifbar. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren.

Auch die anderen Charaktere sind interessant und lebendig und wachsen einem ans Herz. Jimi und Lukas sind so lebensecht, dass man sich als Leserin unweigerlich zu einem von ihnen hingezogen fühlen muss. Dabei stellte Antje Babendererde sie aber nicht als perfekte Mannsbilder dar, so wie das leider in vielen Romanen der Fall ist, sondern mit all ihren Ecken und Kanten, die sie noch interessanter werden lassen.

Die Beziehungen zwischen den Protagonisten beschreibt die Autorin ebenso feinfühlig und realitätsnah. Wie sich langsam ein zartes Band zwischen Sim und Lukas knüpft, wie schnell Sim in die Beziehung zu Jimi stolpert und auch die Entwicklung die Simona während der Geschichte durchläuft.

Zum Schreibstil kann ich einfach nur sagen: Ich bin in diesem Buch ebenso versunken wie in all den anderen, die Antje Babendererde über die Ureinwohner Amerikas geschrieben hat. Neben der spannenden Geschichte erfährt man Details über das Leben im Res, die Lakota und deren Kultur und auch über die Landschaft Nordamerikas, die jedes Mal wieder so atemberaubend vor meinem geistigen Auge auftaucht, dass ich meine, ich müsste schon einmal dort gewesen sein.

Ein einziger Kritikpunkt ist mir aufgefallen, und zwar dass mir Sims Verwandlung anfangs ein wenig zu schnell vonstatten geht. Das hat mich aber kaum gestört und tut meiner Bewertung keinen Abbruch.

Fazit:
Ein mitreißender Roman über ein Mädchen, das viele kleine Probleme hat und mit den schwerwiegenden Problemen eines indianischen Reservats und deren Einwohner konfrontiert wird. Die Autorin glänzt mit einem einwandfreien Schreibstil und einem spannenden Finale! Ein Muss für jeden Bücherwurm.

  (11)
Tags: drogen, indianer, jugendbuch, lakota, liebe, nordamerika, probleme, reservat   (8)

  

 

Die Bestimmung
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(682)

1.216 Bibliotheken, 12 Leser, 16 Gruppen, 281 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, ferox, kampf

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Glück kommt selten allein ...
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(85)

165 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

humor, glück, psychologie, medizin, ratgeber

Glück kommt selten allein ...

Eckart von Hirschhausen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 19.04.2011
ISBN 9783499624841
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Inhalt:
Rund um das Thema Glück findet man in diesem Buch wissenswerte Fakten, Theorien und philosophische Ansätze, Ratschläge, Beispiele und viele Anekdoten. Außerdem sind auch einige Bastelbögen für kleinere Spielereien (wie zum Beispiel der Glückskompass) enthalten.

Meine Meinung:
Als ich „Glück kommt selten allein …“ geschenkt bekommen habe, hatte ich eigentlich keine allzu hohen Anforderungen an das Buch. Sachbücher können mich erfahrungsgemäß nur wenig begeistern. Dieses aber ist anders. Dr. med. Eckart von Hirschhausen glänzt in seinem Buch mit einem perfekten Schreibstil, der vor Wortspielen, Metaphern und genialen Überleitungen nur so strotzt. Er hat sein Glückswerk mit viele Liebe und vor allem mit sehr viel Humor geschrieben und genauso liest es sich auch. Es hat einfach Spaß gemacht, sich durch seine Ausführungen zu schmökern, seine Anekdoten – die ganzen eigenen Erfahrungen zu lesen. Nur gegen Ende hat der Lesespaß, wie ich finde, ein wenig nachgelassen.
Zusätzlich aufgelockert wird das ganze durch den Aufbau der Kapitel. Das Buch ist in die Teile seines Glückskompasses unterteilt und in den jeweiligen Sparten noch mal in kleine mundgerechte Kapitelchen, so dass man das Buch auch super mal zwischendurch zur Hand nehmen kann. Zwischen den Kapiteln finden sich schöne, witzige oder nachdenklich stimmende Farbfotos und viele Zitate. Auch der ein oder andere Bastelbogen (die ich für meinen Teil nicht genutzt habe, denn ich würde niemals ein Buch zerschneiden) regt zum interaktiven Lesen an.
Dass Hirschhausen einem hilft, sein wahres Glück zu finden, fände ich übertrieben. Aber das Buch enthält viele gute Anregungen, über die man vielleicht einmal nachdenken sollte. In dem einen oder anderen konnte ich mich wiederfinden und vielleicht, wenn ich meinen inneren Schweinehund überwinden kann, werde ich ein paar seiner Ratschläge beherzigen.

Fazit:
Ich habe „Glück kommt selten allein …“ sehr gerne gelesen und musste ziemlich oft schmunzeln. Wer Lust auf eine geballte Ladung Humor und wissenswerte Fakten über das Leben hat, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall zu Gemüte führen.

  (7)
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Same, Same But Different
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Same, Same But Different

Jenny Sue Kostecki-shaw
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei Henry Holt & Co, 21.09.2011
ISBN 9780805089462
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Der junge Deutsche Benjamin Prüfer reist nach Asien, um Abenteuer zu erleben und genau das passiert auch. Er verliebt sich in das kambodschanische Mädchen Sreykeo, die einer Prostituierte ist. Er weicht auch dann nicht von ihrer Seite, als sie herausfindet, dass sie HIV positiv ist und beginnt mit ihr gemeinsam den Kampf gegen die Krankheit.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich schlichtweg einfach mitgerissen. Stück für Stück beschreibt Prüfer, wie er nach Kambodscha kam, wie er Sreykeo kennelernte, wie es ihm – zurück in Deutschland – ohne sie erging und wie er immer wieder nach Kambodscha zurückkehrte. Er teil seine Gefühle, seine Gedanken so bildhaft mit dem Leser, dass man meinen muss selbst dabei gewesen zu sein. Er beschreibt alles sehr detailliert, trotzdem wird es nie langweilig. Die Informatonen, die er über HIV in die Geschichte einfließen lässt, lassen den Leser die Situation besser verstehen und die ganze Handlung besser nachvollziehen. Und egal wie gefühlvoll Benjamin Prüfer auch schreibt, er gleitet niemals in den Kitsch ab.

Die spannende Geschichte von Benjamin und Sreykeo hätte nicht besser zu Papier gebracht werden können!

Fazit:
Unbedingt empfehlenswert!

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Kleines Wörterbuch für Liebende
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(23)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

liebe, china, london, einsamkeit, england

Kleines Wörterbuch für Liebende

Xiaolu Guo , Anne Rademacher
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Knaus, A, 14.07.2008
ISBN 9783813503043
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Seelen
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(1.385)

2.392 Bibliotheken, 63 Leser, 19 Gruppen, 288 Rezensionen

liebe, seelen, fantasy, zukunft, freundschaft

Seelen

Stephenie Meyer , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 862 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.08.2008
ISBN 9783551581907
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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