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Rückkehr nach St. Elwine
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liebe, patchwork, st. elwine, freundschaft, intrigen

Rückkehr nach St. Elwine

Britta Orlowski
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 15.04.2013
ISBN B007M0SJAO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich möchte euch das Buch Rückkehr nach St. Elwine von Britta Orlowski vorstellen. In dem Roman geht es um Dr. Elizabeth Crane und um Joshua Tanner. Elizabeth kehrt nach Jahren des Studiums als Chirurgin in ihre Geburtsstadt St. Elwine zurück. Sie arbeitet im Krankenhaus der Stadt und sieht dort Joshua nach vielen Jahren wieder. Die Beiden sind wie Hund und Katz, aber innerlich lieben sie sich schon seit Jahren, wollen aber ihre Gefühle nicht zugeben. Ob sie doch noch ein Paar werden wird sich in diesem romantischen Roman herausstellen.

Meine Meinung:
Mich hat das Buch schon nach den ersten Seiten gefesselt. Ich liebe romantische Romane in denen die Protagonisten nicht so recht wissen, ob sie sich lieben oder nicht, weil sie ihre Gefühle nicht zeigen können oder wollen. Oft haben sie Angst verletzt zu werden und verleugnen jahrelang ihre Liebe. Auch bei den Hauptprotagonisten in diesem Roman ist es so. Elizabeth ist in St. Elwine aufgewachsen. Sie ist die Tochter eines Fischers. Ihre Mutter ist schon sehr bald gestorben und ihr Vater hat immer sehr viel Alkohol getrunken, so dass Elisabeth schon als Kind den gesamten Haushalt geführt hat. Sie hat schon als Jugendliche das Geld für ihren Lebensunterhalt verdient. Elisabeth ist eine starke Persönlichkeit, die weiß was sie will und lässt sich trotz ihrer schlimmen Jungend nicht unterkriegen.
Joshua Tanner dagegen ist in einer reichen Familie aufgewachsen. Er hat sich nie um Geld sorgen machen müssen. Schon als Junge hat er sich zu Elizabeth hingezogen gefühlt, aber dieses hat ihn immer wieder zurückgewiesen, weil sie ihn für einen Frauenschwarm und Macho hielt. In Wirklichkeit ist er aber sensibel, treu und hat ein gutes Herz. Ich glaube Elizabeth hat sich ihrer Herkunft geschämt.
In diesem Roman lernen sich die zwei wieder neu kennen und arbeiten schön langsam ihre Vergangenheit auf, in der sie sich gegenseitig oft genug verbal und seelisch verletzt haben.
Es ist wirklich ein sehr schönes Buch, das sich sehr gut zur Entspannung lesen lässt. Frau Orlowski hat den Roman in einem kleinen Städtchen spielen lassen, wo auch der Zusammenhalt unter den Bewohnern sehr groß ist. Es gibt zum Beispiel eine Patchworkgruppe in der Stadt, wo sich die Bewohnerinnen der Stadt treffen und sie untereinander den neuesten Klatsch austauschen. Bei Problemen helfen sie sich gegenseitig.
Für mich war das echt schön zu lesen. Ich habe mich in dem Buch einfach heimisch gefühlt. Ich würde mir auch so nette Nachbarn und eine so gute Atmosphäre wie im Buch wünschen.
Beim Lesen war ich mittendrin im Geschehen und konnte mir alles bildlich vorstellen.
Ich mochte eigentlich alle Protagonisten im Buch und es hat niemanden gegeben in den ich mich nicht hineinversetzen konnte. Ich habe beim Lesen riesen Spaß gehabt und es ist sicher nicht das letzte Buch, das ich von Frau Orlowski gelesen habe.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

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Rotes Gold
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krimi, sushi, luxemburg, thunfisch, paris

Rotes Gold

Tom Hillenbrand
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 01.04.2012
ISBN 9783462044126
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Heute möchte ich euch das Buch Rotes Gold von Tom Hillenbrand vorstellen. Es ist Xavier Kieffers zweiter kulinarischer Krimifall. Xavier ist ein Sternekoch, der in Luxemburg sein eigenes Restaurant besitzt. Eines Abends wird er von seiner Freundin einer berühmten Gastrokritikerin zu einem exklusiven Dinner beim Pariser Bürgermeister eingeladen. Bei diesem Dinner soll der berühmte Sushi-Koch Rynosuke Mifune für die ganze Gesellschaft kochen. Plötzlich mitten unter dem Essen kippt Mifune um und stirbt wenig später im Krankenhaus. Kieffer glaubt nicht an einen natürlichen Tod und macht sich auf die Suche nach dem Mörder, den er möglicherweise in der Thunfischszene finden wird.

Dies ist mein erstes Buch, das ich von Tom Hillenbrand gelesen habe. Der Schreibstil und die Protagonisten haben mir gleich von der ersten Seite an gut gefallen. Die wichtigste Person in dem Roman ist Xavier Kieffer. Er ist ein Koch der bereits in Sternelokalen gearbeitet hat und ein richtiger Gourmet ist. Er kennt sich mit Essen jeder Art aus und weiß sehr viel darüber. Er ist körperlich eher korpulent, ein starker Raucher aber zäh und clever. Ich mochte ihn gleich von Anfang an, denn nach dem Mord an dem Sushi-Koch bleibt er ruhig und fängt gleich zum Ermitteln an und hat auf alle Fälle mehr Erfolg damit als die Polizei.
Es gibt auch noch einige Nebenprotagonisten, die Kieffer bei seinen Ermittlungen unterstützen, die aber nur eine Nebenrolle im Buch spielen.
Der Autor schreibt im Buch sehr viel über alle möglichen Gerichte und es kommen sehr viele französische, japanische und fremdsprachige Vokabel vor. Am Anfang hatte ich so damit meine Schwierigkeiten, aber Dank des Glossars am Ende bin ich dann eigentlich trotzdem ganz gut damit zurecht gekommen. Da es aber ein kulinarischer Krimi ist, gehören diese Vokabel einfach dazu.
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er war nicht zu schwer oder zu langatmig alles wurde gut beschrieben und man konnte auch die Personen gut kennen lernen. Auch an die vielen Küchenwörter hat man sich bald gewöhnt.
Ich war begeistert vom Buch, denn es war mal ein Krimi der anderen Art. Man hat sehr viel über den Fischfang und die Überfischung der Meere gelernt. Ich wusste gar nicht, dass es Thunfische gibt, für die Leute morden würden. Ich hatte so das eine oder andere AHA Erlebnis. Es war auf alle Fälle spannend bis zum Schluss, denn erst da gab es dann die Auflösung, wer der Mörder war und warum. Mich faszinieren solche kulinarischen Krimis und ich werde auf alle Fälle noch den ersten Fall von Kieffer lesen und es wird hoffentlich in Zukunft noch mehr von Kieffers Fällen geben.

Der Krimi bekommt von mir 5 Sterne.

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