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Zorn - Vom Lieben und Sterben
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(91)

146 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

mord, krimi, zorn, deutschland, missbrauch

Zorn - Vom Lieben und Sterben

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783596195077
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Heute stelle ich den Krimi „Zorn vom Lieben und Sterben“ von Stephan Ludwig vor. Es ist Sommer und außer ein paar Schrebergartendiebstähle ist nicht viel los in der Stadt. Hauptkommissar Zorn und Schröder ist langweilig. Aber dann passieren innerhalb einer Woche zwei Morde an Jugendlichen. Jetzt müssen die Zwei Kommissare auf Hochdruck arbeiten und die Morde aufklären.

Meine Meinung:

Es ist das zweite Buch, das ich von den Hauptkommissaren Zorn und Schröder lese. Ich habe die Beiden schon im ersten Teil gut kennen gelernt, aber in diesem Teil erfährt man noch ein wenig mehr über das Privatleben von Zorn und Schröder. Fand ich gut, dass man auch in diesem Teil die beiden noch besser kennen lernen konnte. Ich mag Schröder am liebsten, denn er ist Zorn meist einen Schritt voraus und netter und fleißiger als Zorn. Zorn ist immer noch ein unausstehlicher und grantiger, fauler Kommissar und das wird sich auch nicht ändern vermute ich mal. Ich finde aber, dass die zwei ein tolles Team sind und ich könnte mir den einen ohne den anderen nicht vorstellen. Was ich noch toll fand am Buch war, dass der Roman flüssig zu lesen ist und der Autor sehr spannend schreibt. Ich bin schon nach den ersten Seiten in Zorns und Schröders Welt eingetaucht und habe fleißig mitgerätselt. Genauso wie Zorn und Schröder habe ich am Anfang im Dunkeln getappt, aber irgendwann haben sich die Puzzleteile zusammensetzten lassen. Der Krimi wurde besonders gegen Schluss von Seite zu Seite spannender und es war ein Wettlauf mit der Zeit. Ich konnte vor Spannung gar nicht mehr aufhören zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen.
Ich finde Ludwig Stephan ist ein toller Autor mit viel Fantasie. Ich glaube ich könnte mir solche Morde gar nicht ausdenken, aber Stephan Ludwig hat geschafft dass mir manchmal vor Grausamkeit die Luft weggeblieben ist. Ein toller spannender Krimi, aber nichts für schwache Nerven.

Er wird von mir mit 5 Sternen bewertet.

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Zebulon
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(13)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

western, zebulon, alkohol, goldsucher, mystisch

Zebulon

Rudolph Wurlitzer , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Residenz, 01.09.2012
ISBN 9783701715961
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Heute stelle ich euch das Buch „Zebulon“ von Rudolph Wurlitzer vor. In Zebulon geht es um einen Art Cowboy, Mountain Man oder wie auch immer man diesen Mann namens Zebulon Shook nennen will. Er lebt in Amerika in der Zeit des Goldrausches und wird steckbrieflich gesucht, für Verbrechen die er begangen hat oder auch nicht. Er lebt immer an der Grenze zwischen Leben und Tod.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ganz schwer zu beschreiben. Es liest sich wie ein Western und doch nicht. Man weiß nicht ob was wahres dran ist an der Geschichte oder nicht. Lebt Zebulon wirklich oder ist er nur ein Geist? Der Text war einfach zu verstehen und dann hatte ich doch wieder Zweifel ob ich die Geschichte kapiert hatte. Ich wollte das Buch irgendwann abbrechen, konnte es aber nicht, denn irgendwie hat es mich doch in den Bann gezogen und ich wollte mehr von Zebulons Leben erfahren. Zebulon wird ja steckbrieflich für viele Taten, die er angeblich begangen hat gesucht. Andererseits kommt er mir wie ein Menschenfreund vor, der anderen hilft. Ich werde aus ihm nicht ganz schlau und habe nicht rausgefunden was für ein Mann er wirklich war. Er wurde verflucht und hat somit ein Leben zwischen Leben und Tod geführt. Er war auf alle Fälle in viele Schießereien verwickelt. Meist weil er Karten gespielt hat und irgendwer am Kartentisch betrog. Diese Szene kam des Öfteren vor und ich hatte dabei immer wieder ein deja vu Gefühl, denn nach so einer Schießerei landete Zebulon immer wieder halbtot im Graben. Es war ein Buch in dem viele Grausamkeiten des Lebens vorkamen, wie Mord und Todschlag, Diebstähle, Hurerei, Sklaverei und Verrat. Es war ein Buch darüber wie gesetzlos es in der Zeit des Goldrausches zuging und wie himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt alles war. Es war eine Zeit in der ich nicht leben hätte wollen und die glaube ich niemand missen wird. Der Autor hat hier ein Buch geschrieben, das einem abstößt und doch in seinem Bann zieht. Es ist eine ungewöhnliche und grausame Geschichte von einem ungewöhnlichen Mann.

Von mir bekommt der Roman 3,5 Sterne.

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Zorn – Tod und Regen
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(163)

255 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 102 Rezensionen

krimi, mord, zorn, regen, schröder

Zorn – Tod und Regen

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 26.04.2012
ISBN 9783596193059
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Im Zuge der Lovelybooks Lesechallenge habe ich den Krimi Zorn – Tod und Regen von Stephan Ludwig gelesen. In dem Krimi passieren zwei Morde in einer Stadt in der sonst nicht viel los ist. Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten. Er und sein Kollege Schröder machen sich auf die Suche dach dem Mörder. Leider tappen sie da zieemlich im Dunkeln, vor allem weil Zorn überhaupt keine Lust auf die Ermittlungen hat. Als er aber merkt, dass er an der Nase herumgeführt wird gibt er endlich Gas.

Vielleicht sollte ich gleich mal über die Hauptprotagonisten schreiben und zwar über Claudius Zorn und den „dicken“ Schröder wie er so liebevoll von seinem Chef genannt wird.
Zorn war mir am Anfang nicht unbedingt sympathisch. Er ist ein Kettenraucher, setzt sich über alle Regeln hinweg und raucht auch in seinem Büro, obwohl das verboten ist. Er langweilt sich in seinem Job fast zu Tode, ist träge, arbeitet nur so viel als unbedingt nötig, schiebt die meiste Zeit alle Arbeit auf Schröder und behandelt Schröder zeitweise mit einer Arroganz und einer Art, dass ich auszucken könnte.
Schröder dagegen ist zwar vollschlank, aber freundlich immer gut drauf, hat eine gute Kombinationsgabe, super Gedächtnis und trotzdem hält ihn manch einer für träge. Das täuscht allerdings, denn er kommt im Buch fitter rüber als manch andere dünne Person. Ich fand aber, dass die beiden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können gut zusammengearbeitet haben .Sie sind ein eingeschworenes Team und auch wenn Zorn es nicht zugeben will, mag er Schröder und Schröder scheint ihm seine Beleidigungen nicht allzu übel zu nehmen.
Vom Schreibstil her hat mir der Krimi gut gefallen. Er war wirklich flüssig zu lesen und hat nach und nach Spannung aufgebaut. Zum Schluss konnte ich den Krimi wirklich nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, wer der Mörder ist. Ich habe zwar versucht unterm Lesen mitzurätseln, weil ich den Mörder auf eigene Faust finden wollte, aber so ganz ist mir das nicht gelungen. Das Buch war einfach so geschrieben, dass man wirklich das Meiste erst zum Schluss erfahren hat. Die Spannung wurde also bis zum Ende hin immer mehr gesteigert.
Was mir am Krimi auch gefallen hat war, dass die zwei Kommissare Schröder und Zorn keine Übermenschen waren, sondern dass jeder so seine Probleme und Macken hatte. Das hat sie mir dann wieder sympathisch gemacht und ich konnte eine Beziehung zu den Protagonisten beim Lesen aufbauen. Manchmal kommen mir Kommissare in Krimis einfach zu perfekt vor und das gefällt mir dann nicht so gut, denn wer ist denn schon perfekt.
Für mich war der Krimi einfach toll zu lesen. Er war spannend, hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Wenn es auch am Anfang so ausgeschaut hat, als würden es die beiden nie schaffen den Mörder zu finden. Zum Schluss haben sie es ja dann doch geschafft.

Der Krimi bekommt von mir 4 Sterne.

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