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Das Geheimnis der Maurin
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mauren, andalusien, christen, religion, spanien

Das Geheimnis der Maurin

Lea Korte
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.12.2012
ISBN 9783426509388
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich möchte euch das Buch „Das Geheimnis der Maurin“ von Lea Korte vorstellen. Es ist die Fortsetzung von „Die Maurin“ Der Roman spielt in Andalusien um 1491. Zahra und ihre Familie wollen nach Portugal fliehen, weil sie von den Christen verfolgt werden. Bei der Flucht werden sie überfallen und Zahras Tochter Chalida wird entführt. So kehren Zahra und ihre Familie wieder nach Granada zurück und versuchen ihre Tochter zu finden. Es kann ihnen nur einen helfen und zwar der Bruder von Zahras Geliebtem Jaime. Wird ihnen Gonzalo überhaupt helfen?

Meine Meinung:

Das ist der zweite historische Roman, den ich von Lea Korte lese. Ich hatte an die Fortsetzung von „Die Maurin“ große Erwartungen, weil ich vom ersten Teil einfach nur begeistert war und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war schon von der ersten Seite an vom Roman gefesselt, da er sehr spannend beginnt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend, fesselnd und wenn ich die Zeit gehabt hätte, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Gut fand ich, dass sich am Anfang des Buches ein Personenregister befand, so dass ich mir die Namen der Protagonisten gleich wieder ins Gedächtnis rufen konnte. Außerdem gibt es am Ende des Buches einen Glossar wo auch noch viele Wörter und Dinge der damaligen Zeit beschrieben werden.
Die Hauptprotagonisten im Buch wurden alle sehr gut und detailliert beschrieben und so konnte man jeden Einzelnen gut kennen lernen.
Besonders gerne mochte ich Zahra und Jaime. Zahra ist eine starke Frau, die schon einen Krieg Christen gegen Mauren überstanden hat und immer versucht ihre Familie zusammen zu halten und für die der muslimische Glauben sehr wichtig ist.
Ihr Partner Jaime ist Christ, aber wird auch von den Muslimen akzeptiert weil er im Krieg immer auf der Seite der Mauren gekämpft hat. Zahra und Jaime lieben sich über alles, aber ihre Liebe wird in dem Buch auf harte Proben gestellt. Nicht nur, dass ihre Tochter Chalida entführt wurde ist ein harter Schlag für sie, nein auch die Tatsache, dass die Christen sich nicht an die Vereinbarung mit den Mauren halten und zuerst die Juden aus Andalusien vertreiben und anschließend versuchen die Muslime zum Christentum zu zwingen, indem sie Zwangstaufen anordnen. Zahra und ihre Familie leben dadurch ständig in Angst eingesperrt zu werden, denn Jaime arbeitet als Leibwächter für das Königshaus bei den Christen und Zahra will ihre Religion unter keinen Umständen aufgeben.
Frau Korte hat die Gabe die Geschichte über die Juden- und Maurenverfolgungen so spannend zu schreiben, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die Christen waren zur damaligen Zeit so grausam, dass ich mich beim Lesen schon fast geschämt habe katholisch zu sein. Ich weiß ja, dass es immer schon Glaubenskriege gegeben hat und immer weiter geben wird, aber entsetzlich finde ich es trotzdem, denn es müsste nicht sein. Warum können nicht alle Völker die anderen so akzeptieren wie sie sind. Unter der Herrschaft der Mauren hat es auch funktioniert und jetzt plötzlich gibt es fanatische Herrscher, die anscheinend glauben sie sind der Übergott.
Der Roman war auf alle Fälle wahnsinnig spannend zu lesen. Ich habe mit Zahra und ihrer Familie mitgelitten, bin in ihre Welt eingetaucht und hatte beim Lesen immer das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.

Diesen Roman kann ich jedem empfehlen der gerne historische Romane liest. Er ist weder trocken noch langweilig geschrieben, sondern sprudelt über vor Energie und lässt einem kaum zu Atem kommen.

Natürlich vergebe ich für dieses Buch 5 Sterne.

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Der Torwächter - Die verlorene Stadt
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24 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

weltentore, schneeleopar, jugendliche, macht, g, torwächte

Der Torwächter - Die verlorene Stadt

Markus Stromiedel
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791519449
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Heute stelle ich euch das Kinder-, Jugendbuch „Der Torwächter – Die verlorene Stadt“ von Markus Stromiedel vor. Es ist der zweite Band einer Serie, in der Simon ein junger Torwächter die Hauptrolle spielt. Simon ist durch das Weltentor in eine Welt gelangt, die auf merkwürdige Weise seiner eigenen gleicht und doch vollkommen anders ist. Hier trifft er zu seinem Erstauen auf Ira oder zumindest auf ein Mädchen, das so aussieht und sich so benimmt wie die Ira, die er kennt. Doch kann Simon dieser anderen Ira und ihren Freunden trauen? Denn Freunde braucht er unbedingt: Drhan, der Fürst der dunklen Macht, ist Simon dicht auf den Fersen, während Simon versuchen muss, seinen Großvater zu finden. Zusammen mit der Gestaltwandlerin Ashakida macht sich Simon auf den Weg, und der führt die beiden mitten in das Herz der Finsternis.

Meine Meinung:

Mir hat der zweite Teil der Torwächterserie, wieder sehr gut gefallen. Es ist ein flüssig und spannend geschriebenes Buch, welches direkt an den ersten Teil anschließt. Simon den Torwächter fand ich sehr sympathisch, weil er sich um alle Menschen sorgt und immer darauf bedacht ist niemanden in Gefahr zu bringen, auch wenn das gar nicht so leicht ist. Simon versucht alles um seinen Großvater zu retten, hat aber leider nie beigebracht bekommen, was ein Torwächter für Aufgaben hat und so stößt er immer wieder an seine Grenzen, die ihn auch bei der Suche nach seinem Großvater hindern. Ich finde, dass Herr Stromiedel eine ganz tolle Fantasygeschichte für jüngere Leser geschrieben hat. Man kann sich Simon, seine Freunde und die Welt in der sie leben sehr gut vorstellen. Er beschreibt alles ganz genau, was aber die Spannung im Buch nicht stört. Im Gegenteil, Herr Stromiedel schafft es dass man als Leser das ganze Buch über von der Story gefesselt ist und die Spannung lässt eigentlich nie nach. Simon erlebt immer wieder spannende und gefährliche Szenen. Er kommt kaum mal zur Ruhe um sich von den Strapazen der Suche zu erholen.
Wer ein richtig spannungsgeladenes und abenteuerliches Buch lesen will ist hier genau richtig. Ich kann es für junge Leser nur weiterempfehlen. Leider war es viel zu kurz und jetzt beginnt wieder die Wartezeit bis zum nächsten Band.

Für diesen Fantasyroman vergebe ich 5 Sterne.

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Das Erbe von Tanston Hall
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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

cornwall, marine, england, englsicher krimi, lord

Das Erbe von Tanston Hall

Anja Marschall
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldfinch Verlag, 01.03.2013
ISBN 9783940258212
Genre: Krimi/Thiller/Horror

Rezension:

Heute stelle ich euch den Krimi „Das Erbe von Tanston Hall“ von Anja Marschall vor. In dem Buch geht es um Kate. Kates Bruder ist vor drei Jahren spurlos verschwunden. Jetzt bekommt Kate einen anonymen Hinweis, dass sich ihr Bruder angeblich in einem kleinen Ort irgendwo in Cornwall aufhält. Kate macht sich natürlich gleich auf den Weg nach Cornwall um ihn zu finden.

Meine Meinung:

Kate die Schwester von Phil ist eine sehr nette Person, die sich große Vorwürfe macht, weil sie vor drei Jahren irgendwann aufgegeben hat nach ihrem Bruder zu suchen und weil sie sich ihrer Meinung nach zu wenig um ihren Bruder gekümmert hat, als er sie vielleicht gebraucht hätte. Darum reist sie auch nach Cornwall und fängt mit ihren Nachforschungen an.
Der Krimi war sehr spannend geschrieben und die Story hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es gab kein großartiges Vorgeplänkel in dem Krimi, nein es ging gleich direkt zur Sache. Das mag ich sehr an Krimis, denn ich mag es gar nicht wenn auf den ersten 100 Seiten oder so nur um den heißen Brei herumgeredet wird und es dann immer noch keinen Fall gibt. Hier ist man gleich mitten drinnen im Fall und auch der Schauplatz des Krimis ist gut gewählt. Cornwall ist immer eine Reise wert und alte Herrenhäuser finde ich toll. Dort diesen Krimi anzusiedeln finde ich sehr passend. Die Autorin schafft es einem mit dem Krimi richtig in seinen Bann zu zeihen und so sind die Seiten sind beim Lesen nur so dahin geflogen. Ich habe es echt genossen mit Kate mitzuermitteln um den Fall zu lösen. Bis zum Schluss bin ich im Dunkeln getappt und erst auf den letzten Seiten bin ich der Lösung näher gekommen. Aber so soll es ja auch sein, denn man will ja nicht schon auf der ersten Seite wissen wer der Mörder ist. Das wäre ja langweilig.

Da ich mich das ganze Buch über gut unterhalten gefühlt habe gibt es von mir 5 Sterne.

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Der gläserne Schrein
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Der gläserne Schrein

Petra Schier
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Rowohlt (com), 31.03.2010
ISBN B0058GUYLG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich möchte euch heute den historischen Roman „Der gläserne Schrein“ von Petra Schier vorstellen. Marysa unsere Protagonistin führt seit dem Tod ihres Mannes ganz alleine die Schreinerwerkstatt und zieht einen Reliquienhandel auf. Sie führt ein zufriedenes Leben, bis plötzlich beim Bau der neuen Chorhalle mysteriöse Morde und Unfälle passieren. Marysas Stiefvater wird beschuldigt der Täter zu sein und wird verhaftet. Marysa fängt mit Unterstützung durch Bruder Christopherus an zu ermitteln und gerät selbst in Gefahr.


Meine Meinung:


Dieser historische Roman war wieder sehr flüssig, spannend und auch romantisch geschrieben. Von Petra Schier erwarte ich aber auch nichts anderes, denn ihre Romane begeistern mich immer wieder aufs Neue. Sie bringt Leben in ihre Bücher, denn sie beschreibt ihr Protagonisten und das Umfeld immer so toll, dass man sich alles wunderbar vorstellen kann. Somit konnte ich von der ersten Seite an in Marysas Welt und ihr Leben eintauchen. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und mitgelitten. In diesem Buch hat mir besonders gut die Entwicklung zwischen Bruder Christopherus und Marysa gefallen. Bruder Christopherus hat ja schon im ersten Teil der Trilogie eine größere Rolle gespielt und jetzt im zweiten Teil entwickelt sich der Charakter noch weiter und wir erfahren vieles auf das ich schon im ersten Teil gewartet habe. Auch Marysa hat sich in diesem Teil weiterentwickelt und wird wieder zu einer fröhlichen, selbstsicheren Frau, die sehr gut ohne Mann zurechtkommt, was aber zur damaligen Zeit leider nicht so gerne gesehen war. Eine Frau konnte auf Dauer eine Werkstatt nur aufrecht erhalten wenn sie verheiratet war und die Zunft drängt die Frau nach spätestens zwei Jahren wieder zu heiraten, sonst muss die Werkstatt geschlossen werden. Frauen hatten es im 15. jahrhundert wirklich nicht leicht und mich hat fasziniert wie Petra Schier über das Leben in der damaligen Zeit geschrieben hat. So macht Geschichte Spaß und hat mir das Leben im 15. Jahrhundert näher gebracht.


Ich war rundum zufrieden beim Lesen, hatte großen Sapß und kann diesem historische Roman nur 5 Sterne geben.

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Das Geheimnis von Ashton Place
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gouvernante, erziehung, kinderbuch, wolfskinder, wölfe

Das Geheimnis von Ashton Place

Maryrose Wood , Eva Plorin , Monika Parciak
Fester Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Thienemann, 26.01.2012
ISBN 9783522182966
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Dieses Mal habe ich das Jugendbuch „Das Geheimnis von Ashton Place – Aller Anfang ist wild“ von Maryrose Wood gelesen. In dem Buch geht es um Penelope Lumley ein 15-jähriges Mädchen, das als Gouvernante auf Ashton Place arbeiten soll. Sie betreut auf Ashton Place drei Kinder, die im Wald gefunden wurden und dort wie Tiere aufgewachsen sind. Penelope soll ihnen nun alles beibringen, was Kinder können sollen. Lady Ashton gibt ja bald einen Weihnachtsball und da sollen die Kinder vorzeigbar sein und gute Manieren haben.

Meine Meinung:

Penelope Lumley unser 15jähriges Kindermädchen habe ich von der ersten Minute an gemocht. Sie ist in einer Schule für Waisenkinder unterrichtet worden und ist sehr wohl erzogen und klug. Es ist ihre erste Stelle als Gouvernanten. Sie ist ein zauberhaftes Mädchen mit viel Phantasie und Charme. Außerdem kann sie hervorragend mit den Kindern umgehen, was ja in diesem Fall nicht leicht ist, da die Kinder aus dem Wald noch nicht einmal sprechen können.
Maryrose Wood hat einen ganz zauberhaften Roman geschrieben. Das Buch versprüht Witz und Charme. Beim Lesen musste ich bei vielen Szenen immer wieder lachen. Oft gab es aber auch Szenen da wäre ich als Kindermädchen verzweifelt, doch Penelope meistert alles. Ich konnte nicht anders und musste mit Penelope mitfiebern, mitlachen, verzweifelt und glücklich sein.
Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und mich nur schwer losgelassen.
Mir hat in dem Roman gefallen, dass alles sehr positiv geschrieben war. Penelope scheint auch bei Rückschlägen immer was Gutes darin zu sehen oder rappelt sich gleich wieder auf und denkt nach vorne.
Man spürt wie sie die Kinder liebt und wie gern sie den Job mag. Im Gegensatz zur Hausherrin, die die Kinder zu hassen scheint. Das Buch hat mich in eine positive Stimmung gebracht und mir vor Augen geführt, dass man nicht aufgeben soll, egal was kommt.
Es gibt bereits einen zweiten Teil des Buches auf den ich mich schon sehr freue.

Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne.

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Die Stadt der Heiligen
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aachen, mittelalter, ablasshandel, reliquien, 1412

Die Stadt der Heiligen

Petra Schier
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 18.02.2009
ISBN 9783499248627
Genre: Historische Romane

Rezension:

Heute stelle ich euch den historischen Roman „Die Stadt der Heiligen“ von Petra Schier vor. Man schreibt das Jahr 1412 in Aachen, als im Dom der Geselle von Reinold Schreinemacher tot aufgefunden wird. Verdächtigt wird Reinold als Täter, aber Marysa seine Frau glaubt an seine Unschuld. Mit Hilfe des Mönchs Christopherus versucht Marysa die Sache aufzuklären. Wird es ihnen gelingen den Fall zu lösen?

Meine Meinung:

Schon nach den ersten Seiten war ich von der Handlung im Buch gefesselt. Frau Schier schreibt wie immer sehr bildlich, so dass man sich Aachen und die Bewohner der Stadt zur damaligen Zeit sehr gut vorstellen konnte. Marysa die Hauptprotagonistin ist mir gleich ans Herz gewachsen. Sie tat mir leid, dass sie so einen Mann wie Reinold geheiratet hat, der sie nur für die ehelichen Pflichten braucht, aber sonst eher links liegen läßt. Marysa ist aber eine sehr kluge Frau, die ihn gut bei seinen Geschäften unterstützen könnte, denn sie hat sehr viel von ihrem Vater einem Reliquienhändler gelernt.
Dann gibt es da noch Marysas Ehemann Reinold, der zwar kein Mörder ist aber trotzdem ein unfreundlicher und unsympathischer Mann, mit dem ich im Buch nicht warm geworden bin.
Christopherus den Mönch mochte ich dagegen gern. Er verbirgt zwar ein Geheimnis und Marysa traut ihm nicht ganz, aber er unterstützt und hilft Marysa trotzdem wo er nur kann. Vermutlich weil er es Marysas Bruder auf dem Sterbebett versprochen hat.
Die Geschichte war sehr spannend geschrieben. Man hat tolle Einblicke in die damalige Zeit bekommen, ohne dass es irgendwie langweilig oder langatmig wurde. Die Kriminalgeschichte war geschickt in den Roman eingeflochten und hat den Roman für mich zu einem ganz besonderen gemacht. Ich habe es geliebt über Marysas Leben, über die Stadtleute und über die damaligen Lebensgewohnheiten zu lesen. Dieses Buch hat mir das 15. Jahrhundert auf alle Fälle nähergebracht. Geschichte fand ich ja in der Schule immer etwas trocken, aber Frau Schier versteht es, daraus einen packenden Roman zu machen, wofür ich ihr sehr dankbar bin.
Ich freue mich schon sehr darauf auch noch die Folgeromane zu lesen, denn die Geschichte um Marysa und ihr Leben ist eine Trilogie. Die Titel der Nachfolgebände sind: „Der gläserne Schrein“ und „Das silberne Zeichen“.

Mein Fazit: Ein sehr unterhaltsamer und spannender Roman bei dem ich in das Leben von Marysa eingetaucht bin und genossen habe alles von dieser Zeit aufzusaugen, mitzufiebern und mit Marysa mitzuleiden.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne

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Die Magd des Gutsherrn
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liebe, schwarzwald, krieg, wien, berlin

Die Magd des Gutsherrn

Elisabeth Büchle
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 10.05.2010
ISBN 9783865915269
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Ich möchte euch gerne das Buch „Winterstürme“ auch bekannt als „Die Magd des Gutsherrn“ von Elisabeth Büchle vorstellen.
Im Jahr 1866 wird im Spätwinter, in einem kleinen Ort im Schwarzwald, eine fast erfrorene Frau von Lukas Biber dem Tierarzt gefunden. Er bringt die Frau zu sich nach Hause. Leider hat die Junge Frau ihr Gedächtnis verloren und bleibt von nun an als Magd bei Lukas im Gutshof. Theresa wie sie von allen genannt wird, bringt Lukas Leben gewaltig durcheinander, denn dieser trauert immer noch um seine verstorbene Frau Marianne. Theresa versucht ihr Gedächtnis wiederzufinden und auch ihre Familie sucht bereits nach ihr.

Meine Meinung:

Es ist der erste Roman, den ich von Frau Büchle gelesen habe und es wird sicher nicht der letzte bleiben. Frau Büchle hat einen wunderbaren flüssigen Schreibstil, eine lebendige und bildhafte Schreibweise. Sie schafft es, dass ihre Protagonisten in meinem Kopf lebendig werden und dass ich mit ihnen mitlachen, mitleiden und mitfiebern konnte. Die Geschichte ist von der ersten Seite an in meinem Kopf lebendig geworden. Ich habe Marika alias Theresa und Lukas Biber die Hauptprotagonisten sofort in mein Herz geschlossen. Man hat von Anfang an die Personen mit all ihren Charakterstärken und –schwächen kennen gelernt. Obwohl Lukas am Anfang des Buches ein richtiger Griesgram war, habe ich ihn trotzdem gemocht, denn man hat gespürt, dass es da auch noch einen anderen Lukas in ihm gibt.
Marika ist ein richtiger Wirbelwind, eine lebendige fröhliche Frau, die auch vor Auseinandersetzungen nicht zurückschreckt. Sie hat das Leben von Lukas wieder bunt gemacht. Auch alle anderen Figuren im Buch durfte man sehr gut kennen lernen. Ich hatte das Gefühl alle schon ewig zu kennen. Trotz der detaillierten Personenbeschreibungen hatte ich nie das Gefühl da Buch könnte langatmig sein. Die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen. Im Roman wird nicht nur vom Leben auf dem Gutshof berichtet, sondern auch über die Suche nach Marika alias Theresa. So verbinden sich die beiden Geschichten irgendwann gegen Ende des Buches. Ich fand diese Zwischensequenzen ihrer Familie immer wieder schön, denn da wusste man, dass Marika für ihre Familie eine wichtige Person ist.
Der Roman ist spannend, romantisch und gefühlvoll geschrieben. Frau Büchle trifft mit diesem Buch genau meinem Lesegeschmack und ich kann nur 5 Sterne dafür vergeben.

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Das Haus auf Crescent Hill
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schatz, juwelen, erbe, liebe, herrenhaus

Das Haus auf Crescent Hill

Melanie Dobson
E-Buch Text: 331 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler im SCM-Verlag GmbH & Co KG, 01.01.2012
ISBN B008N70O6W
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich stelle euch hiermit das Buch „Das Haus auf Crescent Hill“ von Melanie Dobson vor. In dem Buch geht es um Sarah. Sie lebt in New York als Fotografin. Leider bekommt sie seit ein paar Wochen nur mehr wenig Aufträge und bei einem Großauftrag wird sie übers Ohr gehauen. So muss sie aus ihrer Wohnung ausziehen und flüchtet zu ihrer Großmutter nach Crescent Hill. Dort muss sie leider fest stellen, dass ihre Großmutter vor einigen Tagen gestorben ist. Sie hat zwar das baufällige Haus geerbt, welches die Stadt aber abreißen lassen will. Sara erfährt von einem Familiengeheimnis und macht sich auf die Suche bevor alles zu spät ist.

Meine Meinung:

Ich fand Familiengeheimnisse und Geheimnisse alter Häuser immer schon faszinierend und dieses Buch ist in der Hinsicht echt klasse geschrieben. Sarah die Hauptprotagonistin muss man gerne haben. Sie ist eine junge Frau, der das Leben in letzter Zeit nicht so schön mitgespielt hat. Sie ist sehr traurig als sie erfährt, dass ihre geliebte Großmutter gestorben ist. Leider hat sie sich in den letzten Jahren nie um sie gekümmert, obwohl sie viel an ihre Großmutter gedacht hat. Wie es im Leben oft ist, schiebt man Dinge vor sich her und dann ist es zu spät. Sarah will das Haus nach anfänglichem Zögern behalten und kämpft darum. Nicht nur Sarah will das Familiengeheimnis lüften. Leider gibt es da noch die Familie Paxton, die von einem Schatz in ihrem Haus wissen wollen und die immer wieder in der Nacht in ihrem Haus herumschnüffeln.
Diese nächtlichen Einbrüche und die Suche nach der Wahrheit macht das Buch von Seite zu Seite spannender und spannender. Ich war schon nach der Ankunft Sarahs auf Crescent Hill von der Geschichte gefesselt und konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Ich habe mich gleich in das Haus verliebt, denn es war so bildlich beschrieben, dass ich mir gut hätte vorstellen können dort zu leben.
Die Autorin hat einen flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil, der einem das Buch einfach nur verschlingen lässt. Ich war wirklich begeistert vom Roman und kann die Familiengeschichte nur wärmstens weiterempfehlen. Das Buch war weder langatmig noch hat es an Spannung gefehlt. Der Roman war genau richtig zu lesen, so wie es mir gefällt.

5 Sterne möchte ich für dieses Buch vergeben.

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Der entlaufene Weihnachtskater
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kater, weihnachten, umzug, flo, heike

Der entlaufene Weihnachtskater

Angela Troni
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 01.10.2012
ISBN 9783352008481
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Ich stelle euch heute das Buch „Der entlaufene Weihnachtskater“ von Angela Troni vor. In dem Buch geht es um Olaf und Katrin, die mit Kater Flo in einer schönen Gartenwohnung leben. Kurz vor Weihnachten trennen sich Olaf und Katrin und ziehen in neue Wohnungen. Natürlich muss der Kater mit. Flo ist nicht glücklich bei Katrin und verschwindet plötzlich aus der Wohnung. Flo wird von der Ergotherapeutin Heike aufgenommen. Dort mischt er Heikes Leben auf.

Meine Meinung:

Es ist ein wunderschöner Weihnachtsroman mit einer romantischen und zauberhaften Geschichte und einem Kater als Hauptperson.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin beim Lesen.
Kater Flo spielt eine Hauptrolle im Buch und darum wird ein Teil der Geschichte aus seiner Sicht geschrieben. Ich fand es echt toll mal Teile eines Buches aus der Sicht der Katze zu lesen. Die anderen Personen mochte ich auch gerne. Zumindest Heike und Olaf sind wirklich nette Menschen. Katrin mochte ich nicht so gerne, denn sie kann einfach nicht gut mit Tieren umgehen und um Olaf zurückzubekommen setzt sie die unmöglichsten Mittel ein.
Ich finde so schöne romantische Romane, die noch dazu in der Weihnachtszeit spielen bringen mich immer in Weihnachtsstimmung und lassen mich den Alltagsstress vergessen.
Ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen und werde es sich noch öfter lesen. Es ist ein Roman den man am Abend mit einer Tasse Tee eingekuschelt in eine Decke genießen sollte.

Das Buch bekommt 5 Sterne von mir.

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Dolphin Dance
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frankfurt, krimi, mord, familie, vergangenheit

Dolphin Dance

Helmut Barz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Sutton, 09.10.2012
ISBN 9783954000388
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Heute stelle ich euch das Buch „Dolphin Dance“ von Helmut Barz vor. Es ist der dritte Katharina Klein Krimi, der von Helmut Barz geschrieben wurde. In diesem Teil geht es um die Aufklärung, der Ermordung von Katharinas Familie. Es ist zwar schon 16 Jahre her, aber Katharina will jetzt endlich die Wahrheit herausfinden. Bald steckt Katharina in einem wirklich verzwickten Fall. Kann sie den Mord an ihrer Familie aufklären?

Meine Meinung:
Der Krimi war durch und durch spannend geschrieben. Herr Barz hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der einen gleich fesselt. Ich bin schon von der ersten Seite an in Katharinas Welt eingetaucht und habe mit ihr ermittelt. Der Krimi nimmt immer wieder Wendungen mit denen man gar nicht rechnet und als Leser ist man immer wieder überrascht in welche Richtung die Ermittlungen gehen und das macht auch das Buch so spannend, denn man kann sich nie auf seinen Theorien ausruhen, denn es kommt meist anders als man denkt.
Katharina Klein ist einfach eine tolle Ermittlerin. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht den Mord an ihrer Familie aufzuklären. Das ist auch der Grund warum sie überhaupt Kommissarin geworden ist. Katharina hat immer gute Ideen und das richtige Bauchgefühl um die Ermittlungen voranzutreiben. Unterstützt wird sie von Andreas Armendt einem Gerichtsmediziner der vor 16 Jahren beschuldigt wurde Katharinas Familie umgebracht zu haben. Er ist aber unschuldig und unterstützt Katharina mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen. Sie sind ein gutes Team, machen ihre Arbeit toll und es knistert gewaltig zwischen ihnen. Da sie beide nicht offiziell ermitteln, bekommen sie immer wieder Schwierigkeiten mit Katharinas Chef Polanski und ihrem gehassten Kollegen Hölsung. Aber auch hier können sie sich durchsetzten.
Ich hatte großen Spaß dieses Buch zu lesen und mitzurätseln. Bis zum Schluss war ich nicht sicher, wer den Auftrag gegeben hat Katharinas Familie zu ermorden, aber ich hatte großen Spaß beim Ermitteln und habe alle möglichen Mordtheorien aufgestellt.
Ich hoffe Herr Barz schreibt noch mehr so spannende Krimis wie diesen. Ich möchte noch mehr von ihm und besonders von Katharina lesen.
Der Krimi bekommt von mir 5 Sterne und ich kann das Buch jedem Krimifan empfehlen.

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Der himmlische Weihnachtshund
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99 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

weihnachten, hund, liebe, santa claus, labrador

Der himmlische Weihnachtshund

Petra Schier
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 01.10.2012
ISBN 9783352008498
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Heute stelle ich euch den Weihnachtsroman „Der himmlische Weihnachtshund“ von Petra Schier vor. In dem Roman geht es um Michael und um Fiona. Die beiden waren als Kinder beste Freunde und immer unzertrennlich. Als Fiona 10 Jahre alt war, ist sie mit ihren Eltern weggezogen. Nach über 20 Jahren kommt Fiona in die Stadt zurück und eröffnet eine Tierarztpraxis. Als sich Michael und Fiona wieder sehen knistert es ganz gewaltig zwischen ihnen, doch Michael ist mit Linda liiert. Der Weihnachtsmann schickt den beiden einen himmlischen Weihnachtshund. Kann er es schaffen die beiden zusammenzubringen?

Meine Meinung:
Es ist ein wunderschöner romantischer weihnachtlicher Roman, bei dem ich die Hauptprotagonisten Fiona und Michael gleich in mein Herz geschlossen habe. Bei Michael und Fiona merkt man wie es zwischen den beiden knistert und das fand ich wunderschön. Auch die Hündin Keks ist ein Highlight im Buch, denn Petra Schier hat Keks immer wieder selber sprechen lassen und bei ihren Meldungen musste ich oft herzhaft lachen. Frau Schier schreibt sehr gefühlvoll, romantisch und herzerwärmend. Sie schafft es, dass man in eine romantische und weihnachtliche Stimmung versetzt wird. Ich kann nur von mir sagen, dass ich mich nach dieser Lektüre schon richtig auf Weihnachten und den Christkindlmarkt bzw. Weihnachtsmarkt freue.
Was mir aufgefallen ist im Buch ist, dass der Roman 24 Kapitel plus 1 Kapitel für den 25. Dezember hat. Ich weiß nicht ob das Zufall oder Absicht ist, aber man könnte den Roman auch wie einen Adventkalender lesen. Jeden Tag bis Weihnachten ein Kapitel und den tollen Schluss am 25. Dezember.
Es war wirklich schön dieses Buch zu lesen und ich bin ganz begeistert davon. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hab es fast in einem Rutsch gelesen. Ich war einfach gefesselt von der Stimmung und den Protagonisten im Buch. Die Weihnachtsromane von Petra schön gehören mittlerweile schon zu meiner Pflichtlektüre. Ich hoffe, dass es auch nächstes Jahr wieder einen geben wird.

Ein Weihnachtsroman der seine 5 Sterne verdient

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Das Haus in der Löwengasse
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124 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

köln, liebe, gouvernante, 19. jahrhundert, bonn

Das Haus in der Löwengasse

Petra Schier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.09.2012
ISBN 9783499259012
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich stelle euch hiermit das Buch „Das Haus in der Löwengasse“ von Petra Schier vor. In dem Buch geht es um Pauline, deren Onkel ihr einziger Verwandter leider gestorben ist. Pauline steht jetzt ohne Dach über dem Kopf da und will sich ihr Geld als Gouvernante verdienen. Leider macht sie bei ihrem ersten Arbeitsgeber sehr schlechte Erfahrungen und so landet sie irgendwann über Umwegen bei Julius Reuther, der sie als Gouvernante für seine Kinder anstellt. Pauline fühlt sich sehr wohl bei ihrem neuen Arbeitgeber und verliebt sich sogar in Julian. Leider ist Julian Reuthers Fabrik fast bankrott und er muss sich eine Frau mit Mitgift suchen um sie zu retten. Wie wird es mit Pauline und ihrer unerfüllten Liebe weitergehen?

Meine Meinung:

Pauline die Hauptprotagonistin habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist eine junge und fleißige Frau, die sich für keine Arbeit zu schade ist. Sie ist sehr gebildet, weil ihr Onkel ein Arzt sehr auf ihre Erziehung geachtet hat und trotzdem nimmt sie eine Stelle als Magd an um für ihren Lebensunterhalt Geld zu verdienen. Ich finde es wirklich bewundernswert, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Sie weiß was sie will und hält auch mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Eine Person wie Pauline kann man einfach nur lieben. Auch Herrn Reuther fand ich im Buch sympathisch. Er weiß was er will, ist ein fähiger Geschäftsmann. Manchmal kehrt er seine negativen Seiten heraus. Seine Laune ist oft nicht die Beste, was an seiner ersten Frau liegen könnte und er ist sich oft nicht bewusst, dass ihn seine Kinder brauchen, aber dafür hat er Pauline, die ihm so was klar macht und ihm den Marsch bläst.
Wie man sieht gibt es in diesem Buch zwei Hauptprotagonisten, was natürlich darauf schließen lässt, dass es ein romantischer Roman sein könnte. Was es ja auch wirklich ist. Es ist ein romantischer, historischer Roman der so um 1900 spielt. Frau Schier hat wieder einen ganz zauberhaften Roman geschrieben, der mich gefesselt hat und mich mit den Protagonisten mitfiebern hat lassen. Ich war sofort gefesselt vom Buch und bin ganz tief in Paulines Welt eingetaucht. Der Roman ist sehr flüssig zu lesen und die Handlung war genau nach meinem Geschmack. Eine schöne Romanze verpackt in eine spannende Geschichte über das Leben von Julius Reuther und Pauline mit Intrigen, Gerüchten und manch anderen Gemeinheiten. Mir hat auch sehr gut gefallen, wie das Leben der damaligen Zeit bildlich beschrieben wird. Man glaubt gar nicht wie hart es eine Magd zu der damaligen Zeit hatte. Sie verdiente kaum Geld und hatte keine Freizeit. Da kann man nur froh sein in der heutigen Zeit zu leben. Ein tolles Buch, so dass ich es kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ich war sehr begeistert vom Buch und kann es nur weiterempfehlen.

Es bekommt 5 Sterne von mir.

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Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln
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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

abenteuer, abc, alphabet, buchstaben, kinderbuch

Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln

Andrea Schütze , Judith Ganter , Judith Ganter
Fester Einband
Erschienen bei Langenscheidt, 01.08.2012
ISBN 9783468210020
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Heute stelle ich euch das Kinderbuch „Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln“ von Andrea Schütze vor. In dem Buch, das für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist, geht es um die Geschwister Lea, Tim und Emily, die mit ihrem Opa Geburtstag feiern. Sie besuchen ihren Opa und bringen ihm Geschenke. Opas Geburtstage sind immer was besonderes, denn Opa macht mit ihnen immer ganz tolle Sachen. Dieses Mal fahren sie mit ihrem selbstgebauten Schiff zu den ABC Inseln. Eine fantasievolle und fabelhafte Reise beginnt.

Meine Meinung:

Was für ein tolles Buch! Ich habe es gestern mit meinem Sohn angefangen zu lesen. Die Geschichte ist so toll und kreativ geschrieben. Ein wirklich schönes Kinderbuch, das man nur ganz selten findet. Die Autorin hat sich auf dieser Reise zu den Buchstabeninseln zu jedem Buchstaben im Alphabet eine tolle Reimgeschichte ausgedacht. Jeder Buchstabe steht irgendwann mal im Mittelpunkt und bekommt seine eigene Geschichte. So lernen Kinder auf lustige Weise ganz schnell das Alphabet kennen. Mein Sohn war ganz begeistert, denn er kommt in einer Woche in die Schule und so kann er sich die Buchstaben gleich mal anschauen. Ich habe natürlich nicht gleich das ganze Buch mit Simon gelesen, weil das zuviel geworden wäre, aber ich war zu neugierig und konnte die Finger nicht mehr vom Buch lassen und habe die Geschichte fertig gelesen. Ich war wirklich begeistert von den Reimen und den Texten. Auch wenn es manchmal Unsinnswörter und Texte waren, machte es Spaß zu lesen, denn gerade diese lustigen Wörter und Texte machen den Reiz bei diesem Buch aus. Hier ein Beispiel: Jedes Jahr jongliert Jongleur Jocki Joghurtbecher. Jekaterina jodelt jaulend Jubeljodler. Ich kann euch sagen, dass das gar nicht so einfach zum Vorlesen ist, denn es sind ganz schöne Zungenbrecher dabei. Da war dann das Gelächter bei meinem Sohn groß, wenn ich mich wieder mal verhaspelt habe.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die Illustrationen im Buch. Zu jeder Buchstabeninsel und jeder Buchstabengeschichte, gab es die Bilder dazu. Wirklich sehr sehr schön gezeichnet und bemalt. Mir gefallen in manchen Kinderbüchern die Zeichnungen ja nicht so sehr, aber hier waren sie einfach nur schön.
Jetzt habe ich das Buch schon sehr gelobt, aber was soll ich dazu sagen. Es ist und bleibt ein Buch nach unserem Geschmack.

Fünf Sterne hat sich das Buch verdient!

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Der Grüffelo + DVD
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Der Grüffelo + DVD

Axel Scheffler , Julia Donaldson , Monika Osberghaus
Pappbuch: 26 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 28.10.2011
ISBN 9783407794451
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Ich möchte euch das Bilderbuch Der Grüffelo von Axel Scheffler und Julia Donaldson vorstellen. Im Buch geht es um eine kleine Maus. Verschiedene Tiere des Waldes möchten die kleine Maus verspeisen. Da denkt sich die kleine Maus ein furcht erregendes Monster aus, mit dem sie sich gleich treffen will und kann so die Tiere in die Flucht schlagen. Plötzlich begegnet die Maus dem erfundenen Monster Grüffelo im Wald und natürlich wäre die Maus ein Leckerbissen für den Grüffelo, aber da denkt sich die Maus eine List aus, damit das nicht passiert.

Ich habe das Buch zusammen mit meinem Sohn gelesen. Er fand es lustig, wie sich die Kleine Maus mit List und Tücke gegen die Tiere verteidigen kann, die sie eigentlich verspeisen wollen. Mir hat die Geschichte auch gut gefallen, denn ich musste immer wieder über die clevere Maus lachen und auch über Grüffelo, der sich so leicht von der Maus verjagen lässt.
Eine nette Geschichte für Kinder um ihnen zu zeigen, dass man sich auch gegen Große auf die eine oder andere Art und Weise wehren kann. Man muss nur versuchen clever zu sein und ein bisschen Phantasie haben. Beim Buch war auch eine DVD dabei, so dass man sich die Geschichte auch anschauen kann. Finde ich eine tolle Ergänzung zum Buch.
Die Illustrationen im Buch fand ich auch sehr schön. Man sieht den Tieren richtig an welche Angst sie vor der Maus haben. Ich fand die Bilder einfach gut gezeichnet.
Mehr kann ich dazu eigentlich nicht mehr sagen, außer dass wir 5 Sterne dafür vergeben.

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Der Tag, an dem ich cool wurde
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freundschaft, schule, mobbing, cool, streiche

Der Tag, an dem ich cool wurde

Juma Kliebenstein , Alexander Bux
Fester Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 26.01.2010
ISBN 9783789140457
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Heute darf ich euch das Buch Der Tag, an dem ich cool wurde von Juma Kliebenstein vorstellen. In dem Buch geht es um Martin und Karli. Die beiden sind die besten Freunde und gehen in dieselbe Klasse. Leider werden die beiden immer von den Fab Five gehänselt. Die Fab Five sind 5 Jungs ihrer Klasse, die sich einfach für cool halten. Martin und Karli sind nicht so cool, denn Martin ist ein wenig stärker, trägt eine hässliche Brille und Karli hat abstehende Ohren und eine Quietschstimme. Sie haben nicht die Markenklamotten wie die Fab Five und sind halt normale Jungs, die ihre Computer, Rockmusik und Experimente lieben.
Irgendwann reicht es denn beiden, denn immer von den anderen gehänselt zu werden ist nicht lustig. Sie schmieden Pläne um es dem Fab Five zurückzuzahlen und versuchen cool zu werden. Wird das den beiden gelingen? Ihr könnt gespannt sein.

Meine Meinung:

Juma Kliebenstein hat mit diesem Kinderbuch eine ganz tolle Geschichte geschrieben. Eine Geschichte, die sich auch bei unseren Kindern genau so abspielen könnte. Es ist ja fast in jeder Schulklasse so, dass es Kinder gibt die als cool gelten und andere nicht. Sie zeigt auf, dass sich auch nicht coole Kinder mit ein paar Tricks und Aktionen in coole Kids verwandeln können. Ich meine jetzt nicht, dass man teure Kleidung kauft oder Kinder umstylt, sondern dass man einfach versuchen soll zu sich selber zu stehen und dass man nicht immer auf die anderen hört.
Ich mochte die Hauptprotagonisten Martin und Karli sehr gerne. Martin ist ein träger Typ, der am liebsten in seinem Zimmer sitzt um irgendwelche Experimente zu machen, Computer zu spielen oder Rockmusik zu hören. Er hat eine hässliche Brille und seine Mutter kauft ihm immer zu bunte Kleidung, die bei seiner Figur einfach nicht so toll aus schauen. Das reichte bei ihm, dass er gehänselt wurde.
Bei Karli ist es ähnlich. Er ist dünn hat viel zu große Ohren und eine Quietschstimme. Auch er wird immer dafür gehänselt.

Als die beiden aber zusammen in die Klasse gehen, freunden sie sich gleich miteinander an und fangen an sich gegen die blöden Hänseleien zu wehren.
Am Anfang schaut es nicht so aus, als ob sie es schaffen würden, aber im Laufe des Buches wird es immer besser für die zwei. Wie sie cool werden und ob, kann ich natürlich hier nicht verraten, denn dann bräuchtet ihr das Buch ja nicht mehr zu lesen und es würde euch der Lesespaß entgehen.

Nur soviel zum Buch. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, wie Frau Kliebenstein das Mobbing in der Schule aufzeigt. Die Geschichte von Karli und Martin könnte sich wirklich genauso überall abspielen. Ich finde es gut, dass Kinder, die dieses Buch lesen vielleicht auch für sich einen Ausweg finden können. Sie lernen, dass man nicht überall dazu gehören muss, aber dass es auch plötzlich sein kann dass man dazugehört, weil man sich nicht mehr versteckt oder sich schämt. So wie es in dem Buch war. Bei manchen Kindern die glauben sie sind cool und ganz toll könnte es auch nur Fassade sein und es steckt vielleicht auch ein Schutzmechanismus dahinter. Ich finde wenn aber die Hänseleien über Hand nehmen, sollte man sich trotzdem an die Eltern oder Lehrer wenden um herauszufinden was da alles schief läuft. Auf alle Fälle sollte man zu seinen Kindern stehen und ihnen dabei helfen nicht zum Außenseiter zu werden, so weit es möglich ist.

Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen es zu lesen. Es regt zum Nachdenken an und vielleicht machen sich Kinder dann doch Gedanke darüber ob sie richtig handeln wenn sie andere hänslen. Vielleicht fangen sie dann an umzudenken. Es ist wirklich nicht schön immer der zu sein auf dem herumgehackt wird.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

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Der Torwächter
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fantasy, torwächter, leopard, simon, jugendbuch

Der Torwächter

Markus Stromiedel
Fester Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.01.2012
ISBN 9783791519432
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
In dem Buch Der Torwächter von Markus Stromiedel geht es um Simon, der mit seinen Eltern ins Haus des Großvaters zieht. Das Haus ist in einem kleinen Dorf irgendwo am Meer. Simon ist gar nicht glücklich dort, bis er Ira ein Mädchen aus dem Dorf kennen lernt. Da Simons Großvater am Tag ihrer Ankunft verschwunden ist und auch sonst komische Dinge passieren, versucht er gemeinsam mit Ira der Sache auf den Grund zu gehen. Werden Sie es schaffen den Großvater zu finden? Warum passieren in dem Ort so viele komische Dinge?

Meine Meinung:
Mir hat das Buch von Anfang an gut gefallen. Der Autor hat einen leichten flüssigen, gut verständlichen Schreibstil. Ideal für junge Leser. So war für mich als Erwachsener das Buch sehr schnell zu lesen.
Die Personen im Buch mochte ich auch sehr gerne. Besonders Simon ist mir ans Herz gewachsen, weil er sehr neugierig ist und sich nicht davor scheut ein Risiko einzugehen, um Dinge herauszufinden, aber auch um anderen zu helfen. Toll fand ich auch Ira, die ihm immer zur Seite gestanden hat und auch die ganzen unerklärlichen Dinge, die im Buch passiert sind akzeptiert hat und vor allem an Simon glaubt. Sie ist ihm einfach eine gute Freundin.
Es gibt noch mehr Personen im Buch, wie Iras Oma, Simons Eltern, sein Bruder Tim, die auch mehr oder weniger wichtige Rollen im Buch spielen. Auf die möchte ich aber nicht näher eingehen, weil sie alle im Buch sehr gut beschrieben werden. Mir hat an dem Buch auch gefallen, dass Herr Stromiedel alles so schön bildlich beschrieben hat, und dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, was so im Buch passiert. Außerdem fand ich toll, dass der Autor nicht verraten hat in welchem Land oder in welcher Stadt sich die Geschichte abspielt, denn so kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen und sich den Ort an dem die Geschichte spielt selber vorstellen ohne beeinflusst zu werden. Das regt bei jungen Lesern sicher die Phantasie an.
Der Anfang des Buches war zwar nicht so spannend wie der zweite Teil, der dann wirklich sehr spannend war, weil sich dort die Ereignisse überschlagen haben, aber so konnte man Simon, seine Familie und Freunde näher kennen lernen. Die Spannung hat sich von Kapitel zu Kapitel aufgebaut. Als ich ca. bei der Mitte des Buches war, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Leider war die Geschichte natürlich dann aus, als es am spannendsten war. Bei Trilogien ist das vermutlich der Fall. Ich freue mich schon sehr auf den Fortsetzungsband, der laut Autor aber leider erst in ca. einem Jahr erscheinen wird.

Das Jugendbuch bekommt von mir 5 Sterne, weil es lebhaft und spannend geschrieben war.

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