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Die Suche

Nick Louth , Peter Friedrich
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB, 08.05.2015
ISBN 9783548287362
Genre: Krimi und Thriller

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17 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, zwerge, manuel timm, gefahr, die gnome

Die Gnome

Manuel Timm
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Aeternica Verlag, 06.01.2015
ISBN 9783943739527
Genre: Fantasy

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129 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

humor, scheidung, liebe, mütter, familie

Die Mütter-Mafia

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783404170319
Genre: Humor

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

erich kästner, kinderbuch, onkel, pferd, südsee

Der 35. Mai

Erich Kästner , Horst Lemke
Flexibler Einband: 155 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.05.2004
ISBN 9783423708425
Genre: Kinderbuch

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

puken, neuanfang, zwerge, verlust, familie

Magische Novembertage

Anke Höhl-Kayser
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei p.machinery Michael Haitel, 15.02.2015
ISBN 9783957650245
Genre: Sonstiges

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18 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

amazonas, frankfurt, schach, zwillinge, dame

Damenopfer

Helmut Barz
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Sutton Verlag, 18.02.2015
ISBN 9783954004515
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Maigret - Geschichten

Georges Simenon
Sonstige Formate
Erschienen bei DIOGENES VERLAG, 01.11.1991
ISBN 9783257009934
Genre: Sonstiges

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

krimi, antonia günder-freytag, keine halben sachen, bookshouse, malerin

Keine halben Sachen

Antonia Günder-Freytag
Buch: 232 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 08.12.2014
ISBN 9789963526673
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Konrad von Kamm hat Eheprobleme und ausgerechnet zu Weihnachten gibt es auch noch einen besonders schwierigen Fall: An Heiligabend werden zwei Mitglieder der Industriellenfamilie Kurz erschossen. Die Ermittlungen führen von Kamm in einen Abgrund familiärer Probleme.

Antonia Günder-Freytag hat einen Kriminalroman zum Miträtseln geschrieben, das macht seinen Reiz aus und es ist der Autorin bis zum Schluss gelungen, den Leser mit immer neuen Wendungen und Erkenntnissen gespannt durch das Buch zu führen. Schnell hat man erste Verdächtige, doch sind sie auch wirklich die Schuldigen? Mein Hauptverdächtiger kristallisierte sich sehr schnell heraus und der Roman schien mir lange Zeit Recht zu geben – und dann überraschte mich die Autorin am Schluss dennoch – die Auflösung kommt überraschend, ist aber logisch und nicht aus dem Ärmel geschüttelt.

Erzählt wird in zwei Zeitebenen, durch Rückblenden erhält der Leser tiefe Einblicke in den Verfall der Familie Kurz und daraus resultierende mögliche Motive der Tat. Auch lernt man so nach und nach die einzelnen Familienmitglieder besser kennen und, zum Teil, verstehen. Parallel dazu führt die Polizei ihre Ermittlungen und deckt die Ereignisse ebenfalls auf, wenn auch weniger tiefgehend als der Leser.

Bei den Ermittlern beschränkt sich die Autorin darauf, dem Leser vor allem von Kamm näher zu bringen. Ein zweiter, Ralf Utzschneider, tritt ebenfalls etwas mehr in den Fokus, die anderen bleiben blass und austauschbar. Da dieser Roman der erste einer Reihe ist, hoffe ich, dass sich das im Laufe der Zeit ändern wird.

Jeder Abschnitt wird mit einem Zitat aus der Nibelungen-Saga eingeleitet. Ganz eindeutig ist das nicht, zwar gibt es hier wie dort eine problembeladene Familie, aber die gibt es in sehr vielen Geschichten. Für mich sind die Parallelen nicht wirklich nachvollziehbar, somit die Zitate eher unnötig. Die Autorin hat zwar in der Leserunde, an der ich teilgenommen habe, erklärt, warum sie es so gehandhabt hat, allerdings weiß das der „normale“ Leser nicht, hier wäre ein Nachwort schön gewesen, das die Erklärung für alle bringt.

Hin und wieder ließen mich beim Lesen ungewöhnlich konstuierte Sätze stolpern, z. B. "konnte es sich Utzschneider nicht verdrücken zu sagen", da schlägt wohl der heimatliche Dialekt der Autorin durch. Es gibt dem Roman einen gewissen Charme, auch wenn es mich etwas im Lesefluss stört, weil ich immer einmal wieder über einen Satz nachdenken muss.

Ein paar (angedeutete) Rätsel werden, meiner Meinung nach, nicht wirklich gelöst, was ein bisschen schade ist, so stellt sich am Ende nicht hundertprozentige Zufriedenheit ein. Sicher ist es normal, dass nicht alles ganz aufgeklärt wird, aber gerade in einem Kriminalroman, der vor allem auf Miträtseln basiert, möchte man schon Erklärungen. Allerdings sind es nur relative Kleinigkeiten, die sich nur gering auf meinen Zufriedenheitslevel auswirken.

Mir hat der Roman gut gefallen, ich werden wohl auch die Nachfolgebände lesen. Wer gerne bei Kriminalromanen miträtselt, wird sich hier wohlfühlen, wer gerne viel Spannung hat, vielleicht eher nicht, denn die Spannung ergibt sich vorwiegend durch das Miträtseln. Mir hat die Spannung nicht wirklich gefehlt, ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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84 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

legend, day, dystopie, june, prequel

Legend - Das Prequel

Marie Lu
E-Buch Text
Erschienen bei Loewe Verlag, 01.07.2014
ISBN 9783732001903
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Das Prequel enthält zwei Kurzgeschichten, die drei Jahre vor der Trilogie spielen. Day erzählt von seinem ersten Kuss, der mit einer spannenden Geschichte einhergeht und June erlebt ihren ersten Tag an der Universität, der für die Zwölfjährige alles andere als einfach ist.

Die Geschichten haben mir gut gefallen, sie lassen sich flüssig lesen, sind interessant und spannend und fügen sich gut in den Gesamtkontext ein, außerdem erhält man tiefere Einblicke in die Charaktere der beiden Protagonisten.

Etwas happig finde ich den Preis von 2,99 €, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Ebook „nur“ zwei Kurzgeschichten enthält und eher ein Appetizer für die Trilogie ist.

Das Ebook bietet dennoch ein Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte, selbst, wer die Trilogie nicht kennt, dürfte Spaß daran haben und sicher Lust bekommen, diese noch zu lesen.

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132 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

liebe, june, patrioten, day, flucht

Legend - Schwelender Sturm

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.01.2015
ISBN 9783785581599
Genre: Jugendbuch

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518 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, david hunter, simon beckett, verwesung, dartmoor

Verwesung

Simon Beckett , Andree Hesse
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.02.2014
ISBN 9783499267659
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

nürnberg, kirchenintrigen, kirche im mittelalter, historische krimis, würzurg

Die Beutelschneiderin

Helga Glaesener
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei List, 27.02.2015
ISBN 9783471351017
Genre: Historische Romane

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119 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, katja montejano, mord, asperger-syndrom, rache

Zerrspiegel

Katja Montejano
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei SWB Verlag, 13.03.2015
ISBN 9783944264738
Genre: Krimi und Thriller

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

zwerge, markus heit, zwerg, tungdi

Der Triumph der Zwerge

Markus Heitz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.02.2015
ISBN 9783492703512
Genre: Fantasy

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

bienen, hierarchie, roman, laline paull, flora 717

Die Bienen

Laline Paull , Hannes Riffel
Fester Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Tropen-Verlag Label von Klett-Cotta, 23.08.2014
ISBN 9783608501476
Genre: Romane

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

preußen, friederike, historischer roman, prinzessin, preussen

Friederike. Prinzessin der Herzen

Bettina Hennig
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.01.2015
ISBN 9783442480227
Genre: Historische Romane

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44 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

mafia, rache, thriller, schweiz, katja montejano

Vendetta

Katja Montejano , Matthias Gerschwitz
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Pax et Bonum, 02.02.2015
ISBN 9783943650815
Genre: Sonstiges

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

william monk, moral, london, england, william monk band 17

Einer trage des anderen Schuld

Anne Perry , Peter Pfaffinger
Flexibler Einband: 441 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 14.09.2011
ISBN 9783442475513
Genre: Historische Romane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

bike, offenheit, sexualität

Butch - Neben der Spur

Pat McCraw
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Elicit Dreams, 17.02.2015
ISBN 9783943764574
Genre: Sonstiges

Rezension:

Butch lebt in einem kleinen Eifeldorf, hält Ziegen, aus deren Käse sie Milch produziert, den sie auf dem Wochenmarkt verkauft, fährt Motorrad und liebt Frauen – als sie eines Tages Face kennen lernt, der ihr Leben ziemlich durcheinander bringt.

Pat McCraw kannte ich bislang nur durch ihre (von mir sehr geliebte) Duocarns-Reihe und war sehr gespannt, einmal einen anderen Roman aus ihrer Feder zu lesen. Und, um es vorweg zu nehmen: Mir hat er gut gefallen. Pat McCraw erzählt auch hier sehr eingängig und mit viel Humor.

Vor allem die Charaktere sind der Autorin wieder sehr gut gelungen. Butch (der Name hat durchaus eine Bedeutung, ich empfehle zu googeln) ist ein sehr ambivalenter Charakter und macht im Laufe des Romans eine interessante Entwicklung durch, sie lernt sich (und mit ihr der Leser) von einer ganz neuen Seite kennen – und das kommt sehr natürlich und nachvollziehbar daher.

Auch Face ist interessant und, wie Butch, sympathisch, hat jedoch auch seine dunklen Seiten, die ihn, zumindest für mich, in weniger gutem Licht erscheinen lassen und nicht ganz mit seinem sonstigen Charakter harmonieren. Hier fühlte sich der Roman manchmal etwas holprig an.

Die Charaktere sind, was mir gut gefällt, einmal keine durchtrainierten Supermodel-Typen, aber alle, auch die Nebenfiguren, sind besonders. Richtig gut gefallen hat mir das Ende der Geschichte, aber das lest ihr besser selber.

Pat McCraw ist ein unterhaltsamer, aber auch nachdenklich machender Roman gelungen, der mir gut gefallen hat und den ich sehr gerne weiter empfehle.

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36 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

selbstverwirklichung, jahrhundertwind, petra durst-benning, 19. jahrhundert, glück

Bella Clara

Petra Durst-Benning
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List, 06.03.2015
ISBN 9783471350591
Genre: Historische Romane

Rezension:

Berlin 1906: Clara Gropius hält es bei ihrem gewalttätigen Ehemann nicht mehr aus, sie lässt sich scheiden. Dafür muss sie allerdings die Schuld am Scheitern der Ehe auf sich nehmen und verliert so nicht nur ihr Erbe an der Apotheke ihrer Eltern sondern auch die Kinder, noch nicht einmal ein Besuchsrecht räumt man ihr ein. Gut, dass sie gute Freundinnen hat, die ihr schließlich auch eine Stellung in Meersburg am Bodensee verschaffen. Dort gelingt es ihr schließlich, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich mit viel Kraft, Kreativität und Können eine eigene Existenz aufzubauen.

Dieser Roman ist der Abschluss der Jahrhundertwind-Trilogie, man kann ihn aber sehr gut auch lesen und verstehen, wenn man die beiden Vorgänger, so wie ich, nicht kennt. Allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass die Wunschliste um diese beiden Romane wachsen wird.

Schon zu Beginn gelingt es der Autorin perfekt, die Atmosphäre im Gerichtssaal einzufangen und auch im weiteren Verlauf erzählt sie atmosphärisch dicht. Zudem hat sie interessante, authentisch wirkende Charaktere geschaffen, die der Leser gut kennen lernt und die nachvollziehbare Entwicklungen durchlaufen. Die Geschichte ist interessant und spannend, besonders gut gefällt mir, wie sie in den historischen, vor allem gesellschaftlichen und technischen, Kontext eingebettet wurde, hier hat die Autorin gut recherchiert. Sehr interessant finde ich auch die italienischen Haareinkäufer, deren Erwähnung mich auch direkt dazu brachten, selbst zu recherchieren, so etwas liebe ich an historischen Romanen besonders: Wenn ich dazu lernen kann. Auch sehr schön ist die Erwähnung bzw. das Auftreten diverser historischer Persönlichkeiten und das Nachwort, in dem die Autorin, wenn auch nur kurz, auf reale Hintergründe eingeht und z. B. einen Kunstkniff klar stellt, auch das gehört für mich in einen guten historischen Roman.

Der Roman hat eine Botschaft, die Mut macht und zeigt, dass auch manchmal aus Unglück Glück erwachsen kann. Es ist der erste, den ich von Petra Durst-Benning gelesen habe und er hat mich restlos überzeugt. Ich werde auf jeden Fall weitere Romane der Autorin lesen, natürlich auch die beiden anderen Bände der Trilogie und bin gespannt, ob sie mich ähnlich begeistern werden.

Diesen Roman kann ich uneingeschränkt empfehlen, Petra Durst-Benning erzählt die Geschichte einer starken und patenten Frau, die es schafft, auf eigenen Füßen zu stehen ohne Schmalz und Kitsch, nachvollziehbar und gut recherchiert, fängt die Atmosphäre der Zeit ein, erstellt interessante Charaktere und eine spannende Geschichte. Zugreifen!

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

mord, krimödie, krimi, loretta luchs, lotte minck

Wenn der Postmann nicht mal klingelt

Lotte Minck
Flexibler Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Droste, 01.03.2015
ISBN 9783770015146
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 Loretta Luchs soll die Schauspielerin Emily Eichberger für ihre Rolle als Sexhotline-Mitarbeiterin coachen. Doch Emily ist nicht ganz bei der Sache, denn sie wird anscheinend von einem Stalker verfolgt – und dann gibt es sogar einen Todesfall in ihrem Umfeld … Und auch Loretta ist abgelenkt, denn Emily hat einen sehr attraktiven Bruder.

Dies ist bereits der vierte Roman um Loretta Luchs, die „gerne“ mal in einen Kriminalfall stolpert, und ihren Freundeskreis, der aus liebenswerten und tendenziell skurrilen Typen besteht. Für mich ist es die erste Bekanntschaft, aber sehr schnell war mir klar, dass ich auch die anderen Bände lesen „muss“.

Schon das Cover zieht mich sofort in seinen Band, ich mag den Humor, der sich schon darin verbirgt. Es gibt zudem einige nette Details zu entdecken und geht auf dem hinteren Umschlag weiter. Sehr gut gefallen haben mir auch die Kapitelüberschriften, die gut beschreiben, was vorkommt, aber nicht zu viel verraten.

Wie schon oben angedeutet, sind die Charaktere des Romans sehr liebevoll gestaltet, gerade Lorettas Freundeskreis würde man auch im wahren Leben gerne einmal kennen lernen. Alle, auch die anderen Charaktere, sind echte Typen, einige sind sehr pointiert gezeichnet, allen voran Emilys Agentin, und werden von Loretta ebenso pointiert betitelt.

Das bringt mich zum Humor, dieser durchzieht den Roman von vorne bis hinten, passt zum Cover und gefällt mir sehr gut. Dass es sich um eine Krimödie, wie schon auf dem Cover betitelt (eine tolle Wortschöpfung), handelt, erkennt man sehr schnell.

Loretta ist keine typische Ermittlerin, so zufällig die Fälle ihr zufliegen, so zufällig löst sie sie auch, der Leser ist ihr da meist weit voraus, mich hat das zuerst etwas gewundert, da ich es in der Form noch nicht kenne, zumindest sind „Ermittler/-innen“ neugierig und lösen so die Fälle. Gestört hat das allerdings überhaupt nicht, so konnte man sich als Rätselrater selbst austoben und hat übrigens auch die Chance dazu, den Fall gedanklich zu lösen. Mir gefällt es, miträtseln zu können und auch noch – zumindest teilweise – richtig zu tippen, so schließt man das Buch am Ende doppelt zufrieden, zumal die Auflösung gut nachvollziehbar ist.

Am Ende gibt es noch einen Ausblick auf den nächsten Band, eine gute Idee, die direkt neugierig und Lust darauf macht.

Mir hat der Roman richtig gut gefallen und Lust auf mehr gemacht. Wer gerne Krimis mit Humor oder besser gesagt „Krimödien“ liest, sollte unbedingt zugreifen.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

bestatterin, mord, hunsrück, totenmaske, verstorbene

Totenmaske

Helene Henke
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.11.2013
ISBN 9783426226322
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

finnland, frauenliteratur

Sag mir, wo die Mädchen sind

Leena Lehtolainen , Gabriele Schrey-Vasara
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.12.2013
ISBN 9783499256851
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

jamie fraser, historisch, diana gabaldon, lord john, highlands

Die Fackeln der Freiheit

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 16.12.2013
ISBN 9783442382668
Genre: Historische Romane

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

matt, sharan, drachen, otheo, karol

Peronya

Stefanie Bernardowitz
Flexibler Einband: 564 Seiten
Erschienen bei Synergia, 01.11.2014
ISBN 9783945433003
Genre: Fantasy

Rezension:

Vor 15 Jahren wurde der junge König Otheo Regano in einer Schlacht besiegt und Karol Jarvas übernahm mit Hilfe seines Magierbruder Kilian die Macht. Jetzt erklärt Karol der Sultanin von Oltah den Krieg und es regt sich Widerstand …

Optisch gefällt mir das Buch sehr gut, das Cover erinnert mich an die von mir geliebten Rollenspiele und zeigt unverkennbar vier der Protagonisten, die Sultanin Sharan von Oltah, die Kämpferin Kayko Ayamo, die Königstochter Selena Regano und den Magier Matt Avon (wobei ich mir Matt etwas anders vorgestellt habe). Neben dem gelungenen Cover gibt es im Buch einige sehr schöne Illustrationen, außerdem ein Karte, die meiner Meinung nach weniger gelungen ist und die ich auch nur ein einziges mal zu Rate gezogen habe, für meinen Geschmack könnte sie deutlich anschaulicher sein. Andererseits gibt der Roman auch nicht viel mehr her, Landschaften, Gebiete, Städte werden nicht sehr bildhaft gezeichnet. Im Anhang findet sich übrigens noch ein Orts- und ein Personenverzeichnis.

Leider ist das Buch schwer zu lesen, da der Text sehr weit nach innen gedruckt ist und daher fällt auch das Halten schwer, wer damit Probleme hat, tut sich sicher mit dem Ebook leichter.

Leider hat mir der Roman selbst nicht gefallen, weder Charaktere noch Geschichte noch Welt konnten mich überzeugen, wurden in meinen Augen glaubhaft dargestellt.

In großen Teilen liegt das an der Sprache, die ziemlich schwülstig ist – und vielleicht sogar gepasst hätte, gäbe es nicht so unglaublich viele sprachliche Schnitzer: Da werden Worte – falsch verwandt , einige grundsätzlich (da nickt z. B. jemand „verständlich“, da man Nicken aber nicht hört, muss es nicht verständlich sein, gemeint war wohl „verständnisvoll“ oder „verstehend“), andere im Kontext, da wird einmal mehr der Genitiv einfach ignoriert (auch wenn er im Sprachgebrauch immer mehr verschwindet, sollte er im Schriftlichen grundsätzlich korrekt angewandt werden, für mich haben Autoren jeglicher Texte da eine gewisse Verantwortung) und ich habe relativ viele Rechtschreib- und Grammatikfehler gefunden.

Auch erzählerisch kann man eine Reihe Mängel auflisten: Es gibt viel zu viele Wiederholungen (z. B. wird mehrfach über die Kommunikationsart von Drachen geschrieben und zwar jedes Mal so, als wäre es das erste Mal), man sollte dem Leser schon ein längeres Gedächtnis zutrauen, außerdem wird die Geschichte so langatmiger und langweiliger, dafür enden einige Erzählstränge lose (ich hätte gerne gewusst, wie der Meerkönig Rio auf manche Handlungen seiner Töchter reagiert hat) und Vieles wäre leichter verständlich und vor allem eindringlicher gewesen, hätte man manche Erklärungen und Erinnerungen früher gebracht.

Die Vier oben Genannten sind die Gesichter des Widerstandes und nehmen große Rollen ein, jedoch werden sie mir überhaupt nicht nahe gebracht. Sie bleiben reine Klischees und werden fast ausnahmslos über Plattheiten wie „schön“, „stolz“ „stur“ oder auch „schüchtern“ definitiert, einzig Kayko erhält in meinen Augen Profil. Fast alle Charaktere sind Stereotypen ohne Leben, so dass mir ihre Schicksale das gesamte Buch hindurch egal bleiben. Sie werden dem Leser aber auch nicht zugänglich gemacht, es fehlen Hintergründe, Entwicklungen oder auch nur Situationen, die Gefühle und Handlungen nachvollziehbar machen. Etwas besser gelungen finde ich die Antagonisten, sie erscheinen mir auch weniger einseitig charakterisiert sondern sind mehr ambivalente Charaktere.

Leider sind für mich auch viele der Handlungen der einzelnen Personen nicht nachvollziehbar, oft handeln sie unüberlegt oder ohne Sinn, manches scheinen sie nur zu tun, weil ja die Handlung weitergehen oder sich die Geschichte in eine bestimmte Richtung entwickeln muss, authentisch wirkt das leider nicht. Manche Handlungen erscheinen mir auch unfreiwillig komisch und oft funktioniert mein Kopfkino nicht (z. B. als die Sultanin dem General das Messer an die Kehle hält, hier wirkt irgendwie alles falsch).

Von der Welt, ihren Hintergründen, wie z. B. der Religion, die anscheinend bei allen Völkern gleich ist und auch die Basis der Magie liefert, wird mir zu wenig erzählt – ebenso hätte ich mir deutlichere Erklärungen gewünscht, wie man die Bewohner Peronyas dazu bringen konnte, Otheo zu entsagen, die gemachten waren mir, wie auch einige andere (z. B. bezüglich der Ausrottung der Kiwa) zu oberflächlich und nicht wirklich nachvollziehbar.

Das Ende des Romans bietet dem Leser Aussicht auf eine Fortsetzung, die ich aber nicht mehr lesen werde.

„Peronya – Die Geschichte eines Krieges“ hat mich in keiner Weise gepackt, ich habe mich mit jeder Seite mehr geärgert und gelangweilt. Zu Ende gelesen habe ich den Roman nur, weil ich ein Exemplar zum Rezensieren bekommen habe. Leider kann ich die Hoffnung auf eine wohlwollende Rezension genauso wenig erfüllen wie der Roman meine Hoffnung auf schöne Lesestunden erfüllt hat. Ich vergebe 1,5 Sterne (aufgerundet auf 2 Sterne) und empfehle, den Roman noch einmal gründlich zu überarbeiten (gab es hier kein Lektorat?). Eine Leseempfehlung kann ich daher auch nicht aussprechen, es gibt im Fantasy-Bereich so viele richtig gute Romane, da muss man sich diesen nicht antun. 

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