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Haut, so weiß wie Schnee
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(15)

42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

liebe, blut, entführung, jette, verbrechen

Haut, so weiß wie Schnee

Andrea Steinert
Fester Einband: 303 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 13.09.2011
ISBN 9783833900426
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Die Spur der Kinder
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(117)

214 Bibliotheken, 1 Leser, 9 Gruppen, 58 Rezensionen

thriller, berlin, mord, entführung, kindesentführung

Die Spur der Kinder

Hanna Winter
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2010
ISBN 9783548282558
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Vor zwei Jahren wurde Fiona Seebergs kleine Tochter Sophie entführt. Die Ermittlungen verliefen in der Sackgasse, Sophie wurde nie gefunden. Nun steht plötzlich der Kommissar Piet Karstens erneut vor Fionas Tür und teilt ihr mit, dass wieder ein Kind entführt wurde. Der Täter ist zurück und scheint nicht bei einem Kind Halt machen zu wollen. Zur selben Zeit wird eine Jugendliche im Spreewald ermordet. Die Polizei erkennt zwar keinen Zusammenhang, doch die beiden Fälle haben mehr gemeinsam als man ahnt.
Soviel zur Grundgeschichte des Buches. Im Rahmen meiner selbst auferlegten Krimichallenge habe ich mir das Lesexemplar einer Kollegin geschnappt, die kein Interesse an dem Krimi hatte. Vielleicht hatte sie da schon den richtigen Riecher, denn ich fand Die Spur der Kinder furchtbar. Die Protagonisten sind mir allesamt unsympathisch und die vielen Fehler im Buch haben mir die Haare zu Berge stehen lassen. Bin ich zu pingelig? Hier eine Auswahl der Dinge, die mich gestört haben (Achtung, Spoiler!):

# Fiona hat ein Alkoholproblem. Auf einer Party bestellt ihre Bekannte Theresa, die sie von den Anonymen Alkoholikern kennt, deshalb zwei Champagnergläser mit Apfelschorle bei der Kellnerin. Fiona und Theresa trinken ihre Apfelschorle allerdings bereits eine Seite bevor die Kellnerin ihnen die Gläser überhaupt bringt.

# Fiona ist Schriftstellerin und arbeitet an einem Roman. Insgesamt drei Mal wird aus ihrem Manuskript gelesen. Der Name ihrer Protagonistin wechselt dabei von Katrin Taubert zu Katrin Siebig und wieder zurück.

# Fiona hat einen Stalker, der über das Buch hinweg versucht, ihr einen Umschlag zuzustecken. Erst am Ende der Geschichte schaut sie sich den Inhalt an und erfährt so, was wirklich mit ihrer Tochter geschah. Der Stalker hat zwei Jahre zuvor das komplette Verbrechen mit Fotos dokumentiert und ist dann in den Knast gewandert. In all der Zeit hat er es nicht für nötig gehalten, der Polizei davon zu berichten? Es geht hier um den Tod eines Kindes!

# Die Partnerin des Kommissars, Frauke, ist bisexuell (auch ganz wichtig für die Handlung…) und feiert mit ihrer Freundin Astrid in einem Restaurant, als sie über Telefon die Nachricht erhält, dass ihr Partner spurlos verschwunden, womöglich tot ist. Natürlich will Frauke sofort los, um nach ihm zu suchen. Astrid ist daraufhin stinksauer und wirft ihr vor, dass es ja immer nur um sie und ihren Job gehe und macht quasi Schluss mit Frauke. Verzeihung? Der Partner ist vielleicht tot und die Freundin eifersüchtig, weil man deshalb die Feier abbläst?

# Der Täter bzw. die Täterin liefert das dämlichste Klischeegeständnis ab, das es gibt. Nach dem Motto “Haha ihr kommt hier eh nicht lebend raus, na dann erzähle ich euch erstmal meine Lebensgeschichte, bevor ich euch umbringe.” erklärt sie haargenau ihr (absolut nicht nachvollziehbares) Motiv dafür, die Kinder grausam gefoltert und umgebracht zu haben. Klar.

# Die Mutter der entführten Luna hat sich praktischerweise erhängt, sodass die immer noch um Sophie trauernde Fiona am Ende des Buches ganz ohne Formalitäten die neue Mutter von Luna wird. Das schwer traumatisierte Kind lächelt bei dieser Nachricht auch noch. Kein “Wo ist meine Mama?” oder ähnliches.

# Luna hat übrigens noch einen Vater. Der hat zwar Vorstrafen und befindet sich gerade in Kolumbien, aber er ist der Vater! Hat der kein Mitspracherecht? Kann man seine Tocher einfach so weiterreichen? Der Vater war zwischendurch auch ein Verdächtiger, weil zum Zeitpunkt der Entführungen verräterische Anrufe von seinem Telefon getätigt wurden. Ach, egal. Handlungsstrang ist gar nicht so wichtig, vergessen wir einfach. Der Vater wird mit keinem Wort mehr erwähnt.

Zusammengefasst: dämliche Ermittler, zu viele Fehler und zwei sinnlose Täter, die einfach nur auf Monster getrimmt wurden, ohne ein wirkliches Motiv erkennen zu lassen. Ich weiß nicht, ob meine schlechte Bewertung nur davon herrührt, dass ich keine begeisterte Krimileserin bin oder ich einfach ein derart schlechtes Händchen für dieses Genre habe. Eins ist jedenfalls sicher: es kann nur besser werden :-(

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Endzeit
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(93)

200 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 63 Rezensionen

endzeit, thriller, apokalypse, liz jensen, mord

Endzeit

Liz Jensen , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei dtv, 22.03.2011
ISBN 9783423248440
Genre: Krimi & Thriller

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Die Handschrift des Todes
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(106)

221 Bibliotheken, 0 Leser, 6 Gruppen, 19 Rezensionen

thriller, serienmörder, geheimnis, alkoholiker, die handschrift des todes

Die Handschrift des Todes

John Verdon , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 04.12.2010
ISBN 9783453435360
Genre: Krimi & Thriller

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Fillory - Die Zauberer
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(26)

67 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

zauberer, fantasy, abenteuer, geheimnis, phantastische welten

Fillory - Die Zauberer

Lev Grossman , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 617 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 03.09.2010
ISBN 9783841421005
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Quentin Coldwater ist ein hochbegabter Jugendlicher, der furchtbar gelangweilt durch sein Leben geht. Deshalb flüchtet er sich so oft wie möglich in die Buchreihe um die magische Welt Fillory, die er seit seiner Kindheit abgöttisch liebt. Der Tag, der seine Welt verändert, beginnt für ihn genauso gleichgültig wie immer. Zusammen mit seinem besten Freund James wird er zu einem Vorstellungsgespräch für ein College erwartet. Doch ihr Termin fällt aus, weil sie den Prüfer tot in seinem Haus vorfinden. Stattdessen gelangt Quentin kurz darauf wie durch Zufall an das geheimnisvolle Brakebills College und nimmt dort an einer Prüfung teil, die er auch besteht. Ihm wird erklärt, dass Magie wirklich existiert und er in Brakebills zu einem Zauberer ausgebildet werden kann, wenn er dies möchte. Mangels interessanterer Alternativen entscheidet sich Quentin für das Studium der Magie, das bei weitem nicht so leicht ist, wie man vermutet. Statt einfacher Sprüche und Zauberstäben erwarten Quentin fünf harte Collegejahre, in denen die Studenten komplizierte Fingerübungen und unzählige Stunden stupiden Auswendiglernens über sich ergehen lassen müssen.

Das faszinierende Cover und die interessante Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches versprechen Spannung, Magie und Abenteuer. Leider hält das Innenleben diese Versprechungen nicht. Inhaltlich ist Fillory in drei Bücher gegliedert. Das erste Buch nimmt über die Hälfte der Seiten ein und lässt uns an Quentins quälend langweiligen Studienjahren teilhaben. Er trifft Freunde, er lernt auswendig, er gibt sich den Sauf- und Sexgelagen hin. Schon nach kurzer Zeit ist Quentin wieder genauso gelangweilt wie vor seinem Eintritt in Brakebills, was ihn sehr unsympathisch macht und es erschwert, sich in ihn hineinzuversetzen. Er ist der arme Hochbegabte, der niemals überfordert ist und anscheinend niemals glücklich werden kann.
Ach ja, und dann ist da noch Fillory. Bereits auf der Rückseite des Buches erfährt man, dass Fillory wirklich existiert und Quentin sich zusammen mit seinen Freunden auf eine gefährliche Reise begeben und einem Kampf stellen wird…leider kommt nichts davon im ersten Teil des Buches vor.

Nach 350 Seiten und der Beendigung des ersten Teils war es mir genug, denn am Anfang von Teil 2 zelebriert Quentin wieder einmal seine Lustlosigkeit, anstatt endlich etwas zu tun. Besonders “gefallen” hat mir außerdem Lev Grossmans große Kreativität. Quentin berichtet dem geneigten Leser in aller Ausführlichkeit von den Fillorybüchern, die er so vergöttert. Kleine Kostprobe gefällig? In den Grundzügen geht die Geschichte so: fünf Geschwister werden zu ihren Verwandten aufs Land geschickt und entdecken einen geheimen Zugang zur magischen Welt Fillory. Jahr für Jahr schaffen sie es daraufhin, auf unterschiedlichen Wegen wieder nach Fillory zu gelangen. Quentin und seine Freunde erfahren später – selbst in Fillory angelangt – dass die Welt von zwei Königen und zwei Königinnen regiert werden muss. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich weder die Bücher gelesen, noch die Filme gesehen, und trotzdem waren selbst für mich die Ähnlichkeiten zu Narnia unübersehbar. Hätte Lev Grossman irgendwo einen Hinweis darauf hinzugefügt, dass es sich um eine Hommage an C.S. Lewis handelt, wäre es eine schöne Idee gewesen. So ist es einfach nur schamlos abgekupfert.

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Verkehrte Welt
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(9)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

humor, jürgen von der lippe, irrwitzig, kurzgeschichten, monika cleves

Verkehrte Welt

Jürgen von der Lippe , Monika Cleves
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 01.08.2010
ISBN 9783821860718
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Nach dem großen Erfolg des Titels “Das witzigste Vorlesebuch der Welt” erschien mit die Lektüre eines Jürgen von der Lippe Werks sehr sympathisch und so schnappte ich mir das Leseexemplar zu seiner neuen Veröffentlichung. Verkehrte Welt vereint 52 kurze, alphabetisch nach Titel sortierte Geschichten in einem Buch. (Irr)witzig sollen sie sein, “ohne Netz, aber mit reichlich doppeltem Boden” und überraschenden Pointen. Auf jeweils zwei bis sieben Seiten stellen die beiden Autoren die Welt auf den Kopf und nichts ist so, wie es zu Beginn der Geschichte scheint. Das ist überraschend, ja, aber nicht witzig. Da entpuppt sich zum Beispiel ein vermeintlich selbstmordgefährdeter Mann als Priesteranwärter und werden erfolglose Bankräuber von Bankangestellten ausgeraubt. Die Begegnungen sind durchaus einfallsreich, was ihre Irrwitzigkeit angeht. Aber darüber lachen konnte ich nicht bei einer der ca. 15 Geschichten, die ich mir angetan habe, bevor ich das Buch einfach abbrechen musste.
Vielleicht hätte ich vorher mal einen genaueren Blick auf das witzige Vorlesebuch werfen sollen. Dieses ist nämlich gar nicht von Jürgen von der Lippe geschrieben, sondern nur herausgegeben worden…

Enttäuschung auf ganzer Linie. Ein Buch, das witzige Geschichten verspricht, dies aber leider nicht einhält. Gut, dass es noch viele, hoffentlich bessere Alternativen auf dem deutschen Buchmarkt gibt.

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So finster die Nacht
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(176)

336 Bibliotheken, 4 Leser, 10 Gruppen, 39 Rezensionen

vampire, schweden, thriller, vampir, horror

So finster die Nacht

John Ajvide Lindqvist , Paul Berf
Flexibler Einband: 637 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 11.09.2007
ISBN 9783404157556
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Seichtgebiete
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(10)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

blöd, abrechnung, dumm, gesellschaft, deutschland

Seichtgebiete

Michael Jürgs
Flexibler Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 20.07.2009
ISBN 9783570100097
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, den Inhalt dieses Buches wiederzugeben. Im Großen und Ganzen geht es wohl darum, dass die Mehrheit der Deutschen blöd ist. Da ich dieser Aussage eher zustimmen möchte als sie ablehnen würde, dachte ich, es lohne sich zu lesen. Zudem versprechen Zitate zum Buch und auch die Inhaltsangabe einen eher amüsanten statt bierernsten Text. Leider scheine ich nicht der Zielgruppe zu entsprechen und bin wohl schon zu “verseichtet”, um Michael Jürgs’ Streitschrift lesen zu können. Ich habe nicht einmal das erste Kapitel geschafft, weil mir das Geschwafel des guten Mannes tierisch auf die Nerven ging und viel zu selbstverliebt klang. Ich habe jetzt allerdings gelernt, dass Mario Barth wohl privat ein Arschloch ist und maßgeblich zur Verblödung der Nation beiträgt. Mir egal, ich find ihn trotzdem lustig. Und ein paar meiner Hirnzellen leben noch.
Herr Jürgs mag ja Recht mit seiner These haben, aber wenn ich mich durch sein Buch quälen muss, um die Erleuchtung zu erlangen, dann bleib ich lieber blöd.

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Tags: abrechnung, blöd, deutschland, mario barth, seichte unterhaltung, verblödung   (6)

  

 
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