SabrinaK1985

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No & ich
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123 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

freundschaft, obdachlosigkeit, obdachlos, frankreich, paris

No & ich

Delphine de Vigan , Doris Heinemann , Delphine de Vigan
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 08.07.2010
ISBN 9783426501580
Genre: Gegenwartsliteratur

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Muscheln für Mutti
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23 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

mai13

Muscheln für Mutti

Christoph Dörr
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.04.2013
ISBN 9783764504571
Genre: Comic & Humor

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Inselsturm
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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

affären, hippie, schwangerschaft, reisen, psychoseminare

Inselsturm

Petra M. Klikovits
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, 04.02.2013
ISBN 9783839213452
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Mit Erbsen auf Soldaten
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mit Erbsen auf Soldaten

Barbara Schilling
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Rosenheimer Verlagshaus, 20.02.2013
ISBN 9783475541896
Genre: Gegenwartsliteratur

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Im Zweifel südwärts
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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

hamburg, freundinnen, beziehungsstress, frankreich, strand

Im Zweifel südwärts

Katarina Fischer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 11.02.2013
ISBN 9783453409835
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Daphne hat eigentlich ein rundum tolles Leben, bis ihr Zweifel aufkommen. Ist das alles so richtig? Gibt es nicht noch mehr und ist Richard der richtige Mann für sie? Sicher scheint nicht mehr – und was macht man, wenn man plötzlich in seinen Entscheidungen unsicher geworden ist und nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll? Richtig, man verbringt Zeit mit seinen Freundinnen – und wenn es dann auch noch mit einem gelben VW-Bus in den Süden geht, kann es ja nur gut werden....

„Im Zweifel südwärts“ ist für mich das erste Buch der Autorin, wie ich aber mittlerweile weiß, das dritte Buch um Daphne und ihre Freundinnen. Aber man kann es ohne Probleme als eigenständigen Roman lesen und hat nachher noch zwei Bücher im petto, auf die man sich freuen kann.

Der Schreibstil von Katarina Fischer ist sehr gut zu lesen und absolut kurzweilig. So, dass es einem vorkommt, als ob man ebenfalls mit einem VW-Bus durch die Geschichte „rast“. Ein wunderbares Händchen für Situationskomik und skurrile Situationen runden hier das „Sommer-Wohlfühl-Paket“ gekonnt ab.

Voller Humor wird hier eine Geschichte, wie aus dem Leben erzählt. Freundinnen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen, die schöne Momente aus ihrem Leben miteinander teilen, aber auch genug Vertrauen zueinander haben um über die dunkleren Seiten des Lebens zu sprechen.Drei Freundinnen, die wenn es hart auf hart kommt zusammenhalten und sich gemeinsam auf die Reise ihres Lebens machen – einem Roadtrip quer durch Europa. Von Deutschland bis nach Portugal begleiten wir die Freundinnen, mit polnischen Anhaltern oder dem Wunder wirkenden Jesus auf ihrer Reise, und immer im Gepäck sind die Mix-Tapes der drei Frauen!

Eine tolle Idee und ein Buch, dass einen auf den nahenden Sommer einstimmt, dich zum lachen bringt und dir das Gefühl gibt, die Sonne auf der Haut zu spüren! Ein wirklich wundervolles Buch!


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Träum weiter, Mann
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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

frau, ostsee, kampf, hamburg, liebeswahn

Träum weiter, Mann

Volkmar Nebe und Ralf Pingel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 01.02.2013
ISBN 9783746629056
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Den Immobilienhai Gerald und den Schriftsteller Heiner verschlägt es zur gleichen Zeit in das Dörfchen O. - genauer gesagt in die Pension Möwenblick. Gerald, weil sein Haus saniert werden muss und Heiner, weil er in Ruhe an seinem Buch schreiben will. Und dann ist da noch die schöne, junge Tochter der Pensionswirtin, Steff. Sie verdreht beiden Männern den Kopf und sorgt somit für ein ziemliches Chaos....

Ich habe ein unterhaltsame Lektüre erwartet, aber ich muss sagen, dass meine Erwartungen um einiges getoppt wurden. Früher habe ich wirklich ganz ganz viel Chick-Lit gelesen, da wusste ich noch nicht mal, dass es sich so schimpft. Und irgendwann bin ich diesem Genre ein wenig überdrüssig geworden und ihr merkt ja auch auf meinem Blog, dass es ganz selten Besprechungen zu solchen Büchern gibt. Und bei "Träum weiter, Mann" dachte ich nur "Wahnsinn, Chick Lit mit Männern!" Ein Genre dieser Art gibt es ja nun noch nicht, dennoch muss ich hier sagen, dass die Männer, was wirklich unterhaltsame Bücher angeht meiner Meinung nach die Nase weit vorn haben. Also: liebe Männer schreibt fleißig weiter humorvolle Bücher!!!!

So, aber nun wieder zurück zu "Träum weiter, Mann". Der Schreibstil des Autorenduos hat es mir wirklich sehr angetan. Unverbraucht, frisch und bunt geht es hier zu, obwohl das Thema ja für Gerald und Heiner nicht immer so erfreulich ist. Geht es doch darum die knapp 10 Jahre jüngere und ausgesprochen hübsche Steff zu bezircen. beide tun es auf ihre Art und die ist wirklich nicht immer freundlich. Der eine versucht den anderen schlecht zu machen und so seine Chancen bei Steff zu verringern. Gerald, der Immobilienmakler, versucht mit seinem Haus, seinem Geld und seiner Weltgewandtheit zu punkten, während Heiner es als emotionaler und empathischer Schriftsteller versucht. Wer wird wohl bei Steff landen können?

 Die Charaktere sind absolut toll, obwohl - oder grade weil - absolute Sterotypen und klischeebehaftet, macht es einfach nur Spaß ihren kleinen Wettstreit und ihre unsauberen Methoden mitzuerleben. Bei Steff, weiß man nicht so genau, wo man dran ist. Ob sie sich von einem einwickeln lässt und was sie gegebenenfalls an ihren Verehrern findet, wird einem bis zum Ende wirklich nicht klar.  Also lässt man sich einfach mit den Protagonisten mittreiben und darf so wirklich einige absolut unterhaltsame Stunden erleben!

Wer auf humorvolle Unterhaltung steht darf keinen Bogen um das Autorenduo Nebe und Pingel machen und sollte sich wirklich auf ihre Bücher einlassen. Ein klein bisschen Ostseefeeling gibt es umsonst noch oben auf!


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80 Days - Die Farbe der Lust
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261 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

erotik, sex, london, liebe, dominik

80 Days - Die Farbe der Lust

Vina Jackson
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Carl's Books, 01.10.2012
ISBN 9783570585221
Genre: Erotik

Rezension:

Die Violinistin Summer Zahova liebt ihre Musik überalles. Sie geht in ihrer Musik vollends auf und lebt sie. Nach einer unbefriedigenden Beziehung lernt sie auf ungewöhnliche Weise den Literaturprofessor Domenic kennen. Er erfährt von dem Verlust ihrer Geige und macht ihr ein unmoralisches Angebot. Für die Geige soll Summer in einer Krypta mit einem Quartett nackt Geige spielen. Die anderen drei Musiker haben die Augen verbunden. Summer verfällt Domenic...

 Nach dem ich vom ersten Band von "Shades of grey" total begeistert war und gesehen habe, dass sowohl erotische Literatur als auch BDSM-Romane nur so aus dem Boden sprießen, dachte ich mir, dass ich auch mit "80 days - Die Farbe der Lust" mein Glück versuche.

 Wenn ich richtig gelesen habe, dann ist Vina Jackson ein Autorenduo und sowohl männliche als auch weibliche Gedanken sind in das Buch eingeflossen. 

Mit dem Schreibstil bin ich ziemlich direkt warm geworden und hatte keinerlei Probleme in die Geschichte um Summer und Domenic und ihre gemeinsame Leidenschaft hineinzufinden. 

Die Grundgeschichte finde ich eigentlich nicht schlecht, aber die ganzen Details und die Entwicklung der Geschichte haben mir nicht so gut gefallen. Wenn man sich den Klappentext und die Inhaltsbeschreibung anschaut, weiß man natürlich, dass es auch hier in die BDSM-Richtung geht, was ja auch generell kein Problem ist. Jetzt kommt aber das große ABER, wie Summer sich im Verlauf der Geschichte entwickelt und sich wirklich fast brechen lässt, ist mir total zuwider. Wie sie ihre Veranlagung kennenlernt und gemeinsam mit Domenic auskostet und austestet gefällt mir wirklich einfach gut. Ab dem Moment in dem Summer das Engagement in New York annimmt, geht es dann eher bergab. Es ist zwar interessant zu lesen, wie Victor Kontakt zu Summer aufnimmt und wie er sie in seine Welt einführt, dennoch je näher man Victor und seine Absichten kennenlernt verlangt es mich als Leserin seinen Willen zu brechen und ihm mal ordentlich den Hintern zu versohlen. Vielleicht übernimmt dieses Aufgabe ja im zweiten Band Domenic - das weiß ich aber noch nicht...

Alles in allem eine gute Unterhaltungslektüre, wobei die Erotik auf jeden Fall viel kürzer kommt als in "Shades of grey" und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht so glänzen können wie in selbigem. Mein einziger Minuspunkt hat einen Namen und lautet: Victor!

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Mehr als Freunde
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18 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

fox

Mehr als Freunde

Lauren Fox , Verena Kilchling
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 01.02.2013
ISBN 9783036956695
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Willa und Jane sind seit Ewigkeiten beste Freundinnen und teilen sich auch eine Wohnung. Gemeinsam gehen sie durch das Leben – nun ja, bis Ben auftaucht, Willas bester Jugendfreund. Willa und Ben kommen sich nach all den Jahren wieder näher, doch da ist auch noch Jane. Willa muss zusehen, wie Jane sich in Ben verliebt und die beiden ein Paar werden.

Als erstes muss ich sagen, dass ich dieses Buch aufgrund seines Covers nicht in die Hand genommen hätte. Es wirkt etwas älter, kein Stück modern und auf mich persönlich wirklich nicht ansprechend.

Und auch mit der dieser Dreiecksgeschichte habe ich mich sehr schwer getan. Am Anfang existiert eine Einheit, die aus Willa und Jane besteht. Zwei beste Freundinnen die sich gern haben und miteinander leben – doch mit Ben wird alles anders. Manchmal glaube ich, dass es am Genre liegt, aber dann denke ich, dass es doch nicht sein kann, dass ich generell Probleme mit solcher Art von Romanen habe. Nein, das kann nicht sein. Aber dennoch ist es mir hier sehr schwer gefallen in das Buch hineinzukommen und auch darin zu bleiben.

Ein Nachteil ist ganz klar, dass man am Anfang schon das Ende erfährt – es gilt nur das „Wie“ aufzudecken. So wird dem Buch schon einiges an Spannung, was den Leser ja auch am lesen hält einfach weggenommen und wir werden vor eine Tatsache gestellt, die einfach gegeben ist. Bei manchen Büchern ist es ein guter Einstieg, aber hier absolut nicht.

Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht klar gekommen, nicht wirklich warm geworden. Es war einfach nicht mein Buch – aber ich bin mir sicher, das es auch ganz viele Leser geben wird, deren Buch es einfach ist und in denen es nachhaltig im Kopf bleibt.

Wer eine ruhige Geschichte über Liebe und Freundschaft lesen möchte und sich mit den gegebenen Situationen anfreunden kann, kann sich an „Mehr als Freunde“ heranwagen!


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Mätresse auf Italienisch
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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

italien, london, mord, berlin, geliebte

Mätresse auf Italienisch

Delilah J
Sonstige Formate: 252 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 18.09.2012
ISBN 9783844231182
Genre: Krimi/Thiller/Horror

Rezension:

Der Inhalt ist mehr oder weniger schnell erklärt. Es geht um die Beziehung von Aelita und Amos. Amos ist ein dicker Fisch, was das italienische Verbrechen betrifft und mit einer reichen und einflussreichen Frau verheiratet. Dennoch beginnt er eine Affäre mit Aelita uns sie bekommen auch einen gemeinsamen Sohn.

Das Cover und der Inhalt des Buches haben mich wirklich sehr angesprochen und der Titel auch.  Das sehr gegensätzliche Cover, zum einen mit den Rosen und zum anderen mit der Waffe, als auch der Untertitel "Erotisches Märchen ab 18" haben mich in diesem Falle wirklich fehlgeleitet.
Gut, Aelita mag Amos Mätresse gewesen sein - aber mir fallen jetzt im nachhinein keine jugendfreien Szenen auf oder ähnliches.

Ich hätte mit einer tiefsinnigeren und berührenden Geschichte gerechnet, geht es doch um das Leben und das Schicksal einer eigentlich sehr klugen Frau. Und was habe ich bekommen?
Eine schwer zu genießenden Schreibstil und permanente Verwirrung. Ich hatte ja noch Hoffnung, dass ich mich an den Stil und auch an die Charaktere gewöhnen würde - aber leider ist nichts davon eingetroffen. Es wurde für mich wirklich schwierig dem Schreibstil konzentriert zu folgen, deshalb habe ich auch etwas länger für das gebraucht.
Am Ende war es so, dass ich wirklich nur noch froh war, dass Buch endlich zuschlagen zu können und mich nciht mehr mit Aelita und Amos rumschlagen zu müssen.

Leider nur 2 Sterne!

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Provinzprinzen
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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

erotik, sex, liebe, simone, lesben

Provinzprinzen

Katalin Sturm
E-Buch Text: 133 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 27.08.2012
ISBN B0096BYFJG
Genre: Erotik

Rezension:

Unterhaltsamer Roman für Zwischendurch

Simone ist 35 Jahre jung und hat sich grade von ihrem Freund getrennt. Doch damit kann dieser anscheinend überhaupt nicht umgehen und Simone sieht sich dazu gezwungen aus München um zuziehen. Von der Stadt aufs Land und in wilde Abenteuer...

Katalin Sturms Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Sie schreibt frisch, frech, jung und frivol und es macht wirklich Spaß ihren Worten zu folgen und an Simones sexuellen Abenteuer teilzuhaben. Sie scheint einfach nur ihr Leben genießen zu wollen und sich nicht mehr um das Umfeld und die Meinung anderer zu kümmern.
Und sie merkt ganz schnell das das Leben auf dem Land nicht unbedingt schlecht und langweilig sein muss.

"Provinzprinzen" ist für mich ein kurzer Unterhaltungsroman, der von einer sexuell aufgeschlossenen Frau handelt, die ihre Vergangenehit hinter sich lassen will, und so wirkt das Buch auch auf mich als Leserin auch. Es unterhält mich, aber berührt mich nicht. Simone bleibt mir irgendwie immer fremd, ich kann auch nicht genau sagen, wieso es auf mich so wirkt. Es wirkt wie ein Film auf mich, der an mir vorbeizieht, mich aber nicht mitfühlen lässt.
Und das ist eigentlich auch schon das einzige Manko aus meiner Sicht. Hätte "Provinzprinzen" von mir sonst vier Herzchen bekommen, ziehe ich aufgrund meiner persönlichen Unnahbarkeit zu Simone einen Stern ab

Das Cover finde ich übrigens sehr schön und muss sagen, dass ich finde, dass dotbooks immer sehr schöne und stimmungsvolle Cover entwirft.
*
Für Freunde erotischer Literatur ist "Provinzprinzen" bestimmt ein sehr lesenswertes Buch und auch für ein paar unterhaltsame Stunden zwischendurch würde ich es empfehlen - und es gibt bestimmt auch viele Leser, die sich mit Simone besser anfreunden können als ich!
Drei richtig gute Herzchen für Katalin Sturms "Provinzprinzen"!

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Tags: erotik, exfreund, lesbisch, sex, spielarten, umzug   (6)

  

 

Freifahrtschein
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46 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

markus neumann, geheimdienst, janna berg, agenten, terroristen

Freifahrtschein

Mila Roth
E-Buch Text
Erschienen bei null, 11.11.2012
ISBN B00A6HD6L2
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ein Heimspiel für mich Bonner Mädchen...

"Ist aber auch gleich, ob sie zahlen oder nicht. Meine Schäfchen habe ich im Trockenen. Wenn uns hier alles um die Ohren fliegt - sei`s drum. Da hänge ich nicht dran. Ich will, dass die Menschen endlich aufwachen, sie sollen kapieren, dass der ganze religiöse Mist abgeschafft gehört. Christen, Moslems, Juden und was nicht noch alles - die Leute müssen begreifen, dass die Religionen nichts weiter sind als Ausreden, sich nicht selbst ums eigene Leben zu kümmern."
(S. 7/8)

Markus Neumann arbeite für den Geheimdienst, zur Tarnung gilt das Gebäude als Meinungsforschungsinstitut. Janna Berg sieht auf Pützchens Markt plötzlich zwei bekannte Gesichter: Alim und Abida. Sie sind Mitglieder der terroristischen Vereinigung "Söhne der Sonne" und haben es sich zum Ziel gesetzt die verschiedenen Religionen auszumerzen. Janna handelt und informiert den Geheimagenten Markus Neumann über ihre Entdeckung - und schon ist sie in ein spannendes Abenteuer gerutscht....

"Freifahrtschein" ist mittlerweile der dritte Fall von Markus Neumann und Janna Berg, es ist bestimmt schöner die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, aber es geht auch sehr gut ohne die Vorgängerbände zu lesen, denn Mila Roth lässt uns durch Rückblicke auch an den vergangen Fällen teilhaben.

Die Reihe um Markus Neumann und Janna Berg ist als eine Vorabendserie in Buchform ausgelegt und ich muss sagen, dass es hier wunderbar gelungen ist. Die Bilder ziehen an einem vorbei, wie in einem Film. Das Buch ist mit ca. 150 Seiten sehr kurz und durch den leichten Schreibstil sehr gut zu lesen. Kurzweilig ist das Abenteuer von Markus und Janna und trotz der geringen Seitenzahl voll Spannung und Action - es wirkt sehr handlungsintensiv.

Für mich ist außerdem ein wenig wie ein Heimurlaub, denn ich bin in Bonn groß geworden und habe einen Großteil meines Lebens dort verbracht. Und Pützchens Markt zieht mich auch hin und wieder noch dorthin, wobei ich mich später immer frage wieso, bei dem ganzen Gedränge. Für mich also auch ein ohne Probleme vorstellbares Setting - wir wollen hoffen, dass so etwas nie dort geschehen mag.

Markus und Janna wirken beide sehr positiv auf mich. Ich kann hier leider nicht die Entwicklung zwischen den beiden beurteilen, aber sie scheinen ein mehr oder weniger gut aufeinander eingespieltes Team zu sein, bzw. sie sind in ihren Reaktionen und Aktionen sehr flexibel. Und obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen habe, aber in diesem band, dass Janna einen Freund hat, hatte ich doch den Eindruck, dass zwischen den beiden eine Spannung in der Luft liegt.
*
"Freifahrtschein" ist ein spannendes und absolut kurzweiliges Buch, dass mir Lust auf weitere Fälle von Markus und Janna gemacht hat, und die Vorgänger werden über kurz oder lang definitiv in meinem Bücherregal einziehen.

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Tags: bonn-beuel, entführung, ermittlungen, fahrgeschäft, gefahr, geheimdienst, kinder der sonne, kirmes, pützchens markt, reiligion, terroristen   (11)

  

 

Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt
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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

berlin, kindheit, ulrike sterblich, erinnerung, leben

Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt

Ulrike Sterblich
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783499628405
Genre: Biografie

Rezension:

Eine Liebeserklärung an West-Berlin

In "Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" von Ulrike Sterblich gehen wir auf eine Zeitreise. Eine Zeitreise in die 80er Jahre, eine Zeitreise nach West-Berlin und eine Zeitreise in Ulrikes Kindheit und Jugend - und das heißt auf jeden Fall schon einmal, dass es persönlich wird. Aber nicht nur das.

Ulrike Sterblich versteht es einem ihre Heimat näher zu bringen, sie hat eine unglaublich erfrischende und humorvolle Art an sich, in der sie uns ans ihren Erlebnissen teilhaben lässt - und uns ihre Stadt präsentiert.

Ich war noch nie in meinem Leben in Berlin und dennoch hat Frau Sterblich es geschafft mir die Stadt mit ihren Worten, Eindrücken und Gefühlen nah zu bringen. So nah, dass mein Wunsch in diese unglaubliche große Metropole einzutauschen noch mehr gewachsen ist.
Sie berichtet und erzählt von dem ganz normalen Alltagsgeschehen, speziellen Erlebnissen und auch den Sehenswürdigkeiten Berlins. Aber es geht nicht nur um die Stadt, es geht auch um Ulrike Sterblich, ihren Eindruck und ihre Erlebnisse beim Erwachsenwerden. Es geht um die erste große Liebe, die ersten durchfeierten Nächte und einen Austausch nach Amerika - ein Buch mit ganz vielen Facetten und tollen Inhalten!

Und die Liebe zu West-Berlin ist immer spürbar. Das Cover des Buches ist auch wirklich schön, der Ausschnitt der Karte mit einem Kinderbild von Ulrike und auch im Buch gibt es zu jedem Kapitel einen Kartenausschnitt und Erklärungen.
*
"Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" ist eine interessante, unterhaltsame und gefühlvolle Reise nach Westberlin, die ich Berlinern und Nicht-Berlinern ans Herz legen möchte! Definitiv eine Leseempfehlung!

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Tags: berlin, erinnerung, erwachsen-werden, freundschaft, humor, kindheit, leben, liebe, osten, reifen, westen   (11)

  

 

Überman
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(6)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

überman, weltuntergang, bunker, wurm, simon peters

Überman

Tommy Jaud , Tommy Jaud
Audio CD
Erschienen bei Argon, 12.11.2012
ISBN 9783839811740
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Die Angst ist messbar - in Dadas

Oh weia - hat Simon Peters es doch erst geschafft zum Millionär aufzusteigen, ist er nun wieder pleite. Alles Dank merkwürdiger Investitionen seines griechischen Finanzberaters (wer lässt sich heute denn noch auf so was ein) und Simon traut sich nicht einmal seiner Freundin etwas zu sagen, denn sie wollte nun mit seiner Unterstützung eine ziemlich teure Ausbildung als Weinmanagerin machen....

Ich bin so glücklich Simon Peters ist back und es gibt wieder einige wahnwitzige Abenteuer zu erleben. Es gibt einfach keinen "fiktiven Mann" der gleichzeitig so bekloppt und dennoch so liebenswürdig sein kann, und grade das macht für mich die Anziehungskraft dieser Person aus. In einem Moment will man ihn trösten und ihm sagen, dass er sich doch nicht auf einen griechischen (!!) Finanzberater, der einem Discounterzertifikate auf Schweinemagerfleisch verkaufen will nicht verlassen kann, dann will man ihn schütteln, weil er seiner Freundin nicht die Wahrheit sagt und irrwitzige Ideen im Kopf hat und dann will man ihn nur noch stoppen. Aber Simon Peters ist nun einmal nicht so leicht aufzuhalten, wie wir in "Überman" wieder einmal feststellen können.

Am Anfang muss ich sagen, dass ich wirklich besorgt war, denn für mich war Simon Peters bisher entweder einfach die Stimme von Christoph Maria Herbst oder Olliver Pocher - die ihn beide großartig vertont bzw. gespielt haben. Dennoch war dieses Angst total überflüssig, denn Tommy Jaude kann nicht nur humorvolle Geschichten schreiben, nein - er kann auch nahezu perfekt lesen und jedem seiner Protagonisten die richtige Stimme auf den Leib sprechen.
Ich finde es wirklich absolut beeindruckend mit wie viel Liebe und bestimmt auch Spaß er hier an der Sache war, sei es der kölschende Flick, der quengelige Phil oder Simon Peters himself - grandios. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man auf alte Bekannte getroffen ist, wie zum Beispiel den Ikea Verkäufer, der Simon den Single-Sessel verkauft hat - da schwelgt man doch direkt in Erinnerungen.

Was auch wirklich toll ist, ist das Aufgreifen und spielen mit aktuellen Themen, wie der Eurokrise (auch wenn sie real nicht so amüsant ist) und dem Ende des Mayas-Kalenders und somit dem drohenden Weltuntergang. Gekonnt werden diese Themen aufgegriffen und in der Geschichte so toll eingebaut, dass es der reinste Angriff auf die Lachmuskeln ist. Am besten hat mir die Messbarkeit der Angst gefallen, eine Einheit die man nicht so schnell vergessen wird: die Dadas.
Messbar an der Anzahl der noch vorhandenen Currykings im Regal, der rückwärts eingeparkten Autos und den Abweichungen der Magnetrinder - wie verrückt muss man den sein, damit man sich so was ausdenken kann!
*
Aber mehr will ich jetzt nicht mehr schreiben. Für diejenigen Leser und Hörer, die Simon Peters schon ab dem "Vollidiot" ins Herz geschlossen haben ist es natürlich gewissermaßen schon eine Pflicht sich auch den neuen verrückten Einfällen und "Unfällen" zu stellen!
Ein wundervolles Hörbuch, dass nicht das letzte Mal in meinem CD-Player lag!

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Tags: bunker, chaos, dada, evil la boum, freunde, humor, kölner weinkeller, magnetkühe, pleite, simon peters, weltuntergang, wurm, überman   (13)

  

 

Braune Erde
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(7)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dorf, jugendbuch, nazis, gefahr, rechtsradikal

Braune Erde

Daniel Höra
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei bloomsbury taschenbuch, 01.09.2012
ISBN 9783833350993
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Eine erschreckende Geschichte über leider immernoch aktuellen Rassismus

"Ich hörte ihre Schritte, ihren keuchenden Atem, ihre Versuche leise zu sein. Zwei Schatten schlichen um mein Versteck. Ich schloss die Augen und versuchte meine Angst ganz tief in meinen Kopf zu sperren. Ich wollte mir nicht ausmalen, was sie mit mir anstellen würden, wenn sie mich erwischten."
(S. 7)

Ben, dessen Eltern bei einem Unfall gestorben sind, lebt bei seiner Tante in einem kleinen mecklenburgischen Dorf. Doch Ben will am liebsten dort weg, im Dorf passiert nichts spannendes und auch mit seiner Familie kommt er nicht immer gut zurecht. Wie passend als dann die neuen Gutshofbesitzer ins Dorf ziehen....

Wieso habe ich bisher noch nichts von Daniel Höra gehört?
Das war wirklich die erste Frage, die ich mir gestellt habe nachdem ich dieses faszinierende Buch gelesen habe. Und damit es euch nicht genauso geht, werde ich euch jetzt "Braune Erde" vorstellen.

Daniel Höras Schreibstil ist einfach nur angenehm und sehr flüssig zu lesen - und auch seine Beschreibungen der Handlungen und des kleinen mecklenburgischen Dorfes sind sehr atmosphärisch gehalten.
Bereits nach ein paar Seiten war ich total versunken in Bens Geschichte und seinen Erlebnissen mit den neuen Gutshofbesitzern. Ja, ich war so sehr gefangen von "Brauner Erde", dass ich es in nur einer Nacht durchgelesen habe.
Dazu muss man aber auch sagen, dass seine Geschichte durch zwei zeitebenen sehr spannend aufgebaut ist. Man beginnt mit der Geschichte in der Gegenwart und erfährt zu allererst nur, dass ben vor jemandem auf der Flucht ist. Und dann wird die Geschichte erzählt, wie es so weit kommen konnte, und die Zeitabstände werden immer kürzer, bis sie ineinander fließen. Stilistisch und spannungstechnisch wirklich brillant.

Und auch bei den Charakteren treffen wir auf gut ausgearbeitete Protagonisten, die mich als Leserin zugleich angezogen, aber auch abgestoßen haben - und unserem Ben geht es genauso.
Ben ist nach dem Unfall seiner Eltern Waise und lebt bei seiner Tante, wo er sich nicht wirklich geliebt und verstanden fühlt. Bei den neuen im Dorf ist es allerdings ganz anders. Bei Uta, Reinhold, Freya und den Zwillingen Konrad und Gunter fühlt er sich vollwertig und verstanden, doch leider verschließt Ben vor der Realität seine Augen. Denn schon der Titel "Braune Erde" verrät dem Leser schon die inhaltliche Richtung des Romans. Die neuen Gutshofbesitzer sind nichts anderes als autonome Nationalsozialisten, die ihre Handlungen alle gut durchdacht haben und sich in dem kleinen Dörfchen gemütlich niederlassen wollen um das Zepter in die Hand nehmen und die anderen Dorfbewohner auf ihre Seite zu ziehen.

"Braune Erde" ist ein aufrüttelndes Jugendbauch, dass zum einen aufzeigt, dass das Thema Nationalsozialismus leider immernoch nicht vom Tisch ist und auch ganz ungeschönt beschreibt, wie man ohne es zu merken in den braunen Dunstkreis hineingeraten kann.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Höras "Braune Erde" ganz wunderbar als Schullektüre machen würde!
*
Spannend, nervenaufreibend und einfach nur gut geschrieben - unbedingt lesen!

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Tags: autonome rechte, berlin, brandenburg, demo, dorf, familie, flucht, gefahr, gemeinschaftssinn, germanentum, lieder, mord, nazis, prügelei, rechtsradikal, waffe, wehrsport   (17)

  

 

Das wundersame Weihnachtsgeschenk
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(10)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

weihnachten, advent, wunder, ankunft, liebe

Das wundersame Weihnachtsgeschenk

Simone Ehrhardt
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei SCM Collection, 17.10.2011
ISBN 9783789394898
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine wirklich schöner literarischer Adventskalender

Simone Ehrhardts „Das wundersame Weihnachtsgeschenk“ ist ein wirklich tolles Buch, dass einem die Adventszeit zu versüßen vermag – und die Zeit bis zum heiligen Abend verfliegt wie im Nu.

Grade der Titel ist sehr passend gewählt, denn genau darum geht es im Buch, in jeder der 24 Geschichten geht es um ein Geschenk oder ein Wunder, bzw. das eine kann zum anderen führen.
Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber definitiv nicht so ein wundervoll ausgearbeitetes Buch mit so schönen Übergängen zu den einzelnen Geschichten.

Wir lernen in jeder Geschichte neue Charaktere kennen, und erleben viele traurige, aber auch sehr schöne besinnliche und humorvolle Geschichten voller Hoffnung. Es gibt den einsamen alten mann, dessen Frau gestorben ist, eine Liebe, die nach zig Jahren im Rentenalter wieder erblüht, ein behindertes Mädchen, dass durch ihren Hund Mickey die Lebensfreude wiederfindet oder aber auch Ilona, die sich in den grummeligen Handwerker verliebt.

„Der Handwerker grunzte und marschierte zur Tür hinaus. Na schön, dann würde sie sich eben etwas einfallen lassen müssen. Irgendeinen Weg fände sie sicher, um ihn wiederzusehen. Sie konnte ja eines von Hannelores Weihnachtstörtchen in den Abfluss drücken. Die Dinger waren zäh wie Leder und klebten wie Pech. Sie bekäme das schon hin. Ilonas Herz schlug schneller.“
(S. 93)

Die Verbindung zwischen den Geschichten sind meistens kleine unbedeutende Gegenstände, ein Buch, das verschenkt wird, mal eine Dose Obst oder sogar eine alte, weggeworfene Strumpfhose. Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass man sich so viele tolle Geschichten samt verbindenden Elementen ausdenken kann – und unseren Lieben können wir die Adventszeit dann noch mit leckeren Plätzchen versüßen, deren Rezepte wir auch hier vorfinden.

In „Das wundersame Weihnachtsgeschenk“ merkt man wie nah Hoffnung und Glaube beieinander liegen und auch dieser Inhalt wird hier wundervoll rüber gebracht.
Wieder ein ganz bezauberndes Buch aus dem SCM Verlag!

Da dieses Jahr bekanntlich auch wieder Weihnachten ist, möchte ich euch das Buch ans Herz legen, wenn ihr gerne buchige Adventskalender mögt – denn hier erwarten euch wirklich tolle, abwechslungsreiche und einstimmende Geschichten!

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Tags: advent, ankunft, freundschaft, geschenke, glaube, hoffnung, kerzen, krippe, kurzgeschichten, liebe, weihnachten, wunder   (12)

  

 

Von der Schlampe zum Millionär
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65 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

frauenhaus, gewalt, millionär, angst, schlecht

Von der Schlampe zum Millionär

Doris Parrado
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Schweitzerhaus Verlag, 26.10.2012
ISBN 9783863320065
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Eine gute Idee, die leider etwas auf der Strecke geblieben ist

„Mittlerweile hatte sich Natascha wieder gefasst und sie bekam Panik.
Was habe ich nur getan? Hab` Steve nicht mitgeteilt, dass ich in die Disco gegangen bin. Und der liebe Ali hat ihn informiert, dass ich hier mit meiner Freundin tanze. Und warum hat er den Mann geschlagen? Ah, ich glaube, ich weiß warum. Sicher hat er gedacht, dass ich mit dem Mann flirte. Dabei hat der nur Zigaretten ziehen wollen und er und ich hatten nichts miteinander zu tun. „
(S. 38)

Natascha hat es geschafft, sie ist eine Art Lebens-Coach und hat Geld, Erfolg und kann ihr Leben leben, wie es ihr gefällt. Doch, dass war nicht immer so, den steinigen Weg und einen Rückblick auf ihr ganz und gar unperfektes Leben bekommen wir in Rückblicken gezeigt.

Schwierig, schwierig! Das Buch ist definitiv kein Knaller, aber ich möchte es auch nicht zerreißen.
Doris Parrado hat sich mit „Von der Schlampe zum Millionär“ einen Lebenstraum erfüllt. Meiner Meinung nach ist bei der Erfüllung dieses Traumes so einiges schief gegangen. Leider!
Zu Einen muss man hier ganz klar sagen, dass der Verlag eine große Schuld an dem hier vorliegenden Desaster hat, denn das Lektorat wurde wirklich nur „schlampig“ betrieben. Rechtschreibfehler, unglücklich gewählte Wörter und Ausdrücke, die Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis stimmen nicht überein mit den tatsächlichen Seitenzahlen im Buch.
Das Cover ist auch nicht grade der Hingucker, bzw. passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Buch.

Zum Anderen hat auch Doris Parrado sich im Laufe der Geschichte etwas verrannt oder hoch zu gegriffen, ich weiß nicht, wie es ausdrücken soll.
Das Thema an und für sich ist wichtig und auch sehr interessant. Es geht darum zu sich selbst zurückzufinden und aus einem schlechten Leben auszubrechen. Aber die Umsetzung lässt wirklich zu wünschen übrig, es wirkt einfach nicht glaubhaft.

Am Anfang scheint Natascha auf dem richtigen Weg zu sein, eine freundliche, offene junge Frau, die arbeiten geht, ihr Geld verdient und selbstständig ist. Doch dann geht das Chaos los, sie trifft auf Steve, mit dem sie eine Beziehung eingeht. Im Laufe der Zeit behandelt er sie immer schlechter, schlägt sie, beklaut sie und dennoch bleibt sie bei ihm und nimmt alles so hin. Die vulgäre Sprache, die Doris Parrado in diesem Zusammenhang immer benutzt ist auch nur schrecklich und passt nicht ins Buch.
Dann kommt der Moment an dem man denkt, dass das Buch vielleicht noch eine positive Wendung aufnimmt: Natascha verlässt Steve!
Doch dann kommt es noch dicker. Natascha wird reich. Reich an Erfahrungen, aber auch der Geldsegen tritt ein. Nach der Teilnahme an einem dubiosen Seminar.
Ich muss sagen, dass ich keiner jungen Frau dieses Buch empfehlen kann, am Ende melden sich junge Frauen nachher auch noch bei solchen Seminaren an, um danach den großen Geldsegen als Lebens-Coach zu erfahren.
Pustekuchen!

Man muss nicht reich sein, um Glück zu sein oder zu werden. Aber Selbstständigkeit gehört für mich zum Glück dazu, genauso wie eine Arbeit um für dich selbst sorgen zu können. Das setzt meistens allerdings voraus, dass man fleißig ist, lernt und arbeitet!

Mir scheint es als wollte Doris Parrado mit „Von der Schlampe zum Millionär“ eine Art modernes Märchens schreiben, dass aufzeigt, dass du alles erreichen kannst. Leider ist ihr dies meiner Meinung nach nicht geglückt. Vielleicht liegen mir auch einfach Beginn, Entwicklung der Prota und das Ende als reiche und unabhängige Frau zu weit auseinander.

Ich hoffe, dass Frau Parrado sich für ihr nächstes Projekt einen neuen Verlag sucht, der etwas von seinem Handwerk versteht, denn meiner Meinung nach sollte man nicht einfach wild drauflos veröffentlichen.
Es könnte schief gehen!

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Tags: abschied, angst, coaching, familie, frauenhaus, geburt, gewalt, schmerz, selbstfindung, selbstverwirklichung, therapie, vergebung   (12)

  

 

Jenseits der Dunkelwelt
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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

entführung, philosophie, ehe, krimi, psychologie

Jenseits der Dunkelwelt

A. Christine Schyboll
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei fhl Verlag Leipzig, 01.10.2012
ISBN 9783942829250
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Philosophie trifft auf Krimi?

„Sie hatte es vor zwei Jahren einmal mit außerhäuslicher Arbeit versucht, mit dem Ergebnis, dass Mikoschs Grundschule mehrmals die Woche anrief und Lucy ihre latente Sprachwilligkeit wieder gänzlich einstellte. Kurz darauf versuchte Nathan sich an seinem ersten LSD-Trip.“
(S. 17)

Karl ist verheiratet und Familienvater von drei Kindern, nach eigener Aussage sind diese alle hochbegabt – beruflich verbringt er seine Zeit als Systemadministrator in einer Bank. Eigentlich geht es der Familie auch gut, dennoch überlegt Karl, ein Ding zu drehen, er denkt an Bankraub, dann an Entführung – auf jeden Fall, muss etwas passieren.

Leider konnte das Buch meine Erwartungen nur in den aller gröbsten Ansätzen erfüllen. Die Story klang wirklich ganz toll, spannend und einfach mal anders, und vor allen Dingen der Aspekt der Philosophie hat mich neugierig auf „Jenseits der Dunkelwelt“ gemacht.
Aber leider bin ich schon am Anfang ans scheitern geraten, denn ich bin mit dem Schreibstil von Frau Schyboll leider überhaupt nicht warm geworden.
Mir hat auch die Kommunikation untereinander sehr gefehlt, denn in diesem Buch findet man keine wirklichen Dialoge und Gespräche, und grade diese machen Bücher und deren Inhalte für mich so lebendig und ansprechend.

Alles erschien mir so zäh – Inhalt und Stil – und es war für mich ein durch quälen. Dennoch habe ich mir gesagt: Sei tapfer, halt durch! Vielleicht wird es noch besser!
Für mich hat das leider nicht gestimmt und ich persönlich finde es auch immer traurig, wenn ein Buch mich nicht begeistern kann, aber ich war halt nicht die richtige Leserin für „Jenseits der Dunkelwelt“.

Mein nächstes Problem war Karl, er wirkt in seinen Gedankengängen so lebens- und realitätsfern. Alleine, wie er schon seine Familie lobhudelt zu Beginn des Buches ist absolut nicht nachvollziehbar für mich. Die Kinder scheinen allesamt hochbegabt zu sein, haben aber in der Realität einfach nur große Probleme oder sogar einen schweren Knacks weg.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es in allem nicht so ganz mein Fall war, vom Inhalt habe ich mir ein bisschen mehr versprochen und mit dem Stil bin ich auch überhaupt nicht klar gekommen – aber ich denke, dass es für dieses Buch auch die geeigneten Leser geben wird – nur leider gehöre ich nicht dazu!

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Tags: aussteiger, entführung, erziehung, familie, flucht, geld, philiosophie   (7)

  

 

Aber bitte mit Sake!
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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

japan, japaner, kreuzfahrt, sitten, schiff

Aber bitte mit Sake!

Dana Phillips
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.11.2012
ISBN 9783404607341
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Mit Dana unterwegs auf dem Peaceboat

„Du solltest die Stäbchen aus dem Reis nehmen“, flüsterte sie mir zu, obwohl sie weiß, dass ihre Eltern sowieso nicht verstehen, was sie sagt. „Ess- oder Räucherstäbchen steckt man nur bei einer Totenfeier in den Reis. Auf diese Art und Weise wird den Verstorbenen das Essen dargeboten.“ Schnell ziehe ich die Stäbchen aus dem Reis und lege sie neben der Schüssel ab. Ich hoffe, Kimikos Eltern haben meinen Fehltritt nicht bemerkt. Als Deutsche unter Japanern kann man einfach viel zu viel falsch machen.“
(S. 63)

Dana muss eine Kollegin vertreten und für die Zeitschrift „Die Komplizin“ nach Japan reisen und einen Bericht über die Reise auf dem Peaceboat schreiben.
Für Dana erweist sich die reise als sehr anstrengend, zudem muss sie auf eine Vielzahl von japanischen Besonderheiten achten. Aber ihre kleinen Fehltritte in dieser Kultur sorgen für eine wundervolle Portion Humor...

„Aber bitte mit Sake! - Auf Kreuzfahrt mit 1000 Japanern“ ist bereits das zweite Buch des Autorenduos Dana Phillips.

Der Schreibstil ist einfach nur wunderbar. Authentisch, humorvoll und sehr detailliert berichtete uns Dana Phillips von ihrer Reise nach Japan und später auf dem Peaceboat.
Sehr bildhaft beschreiben Sie uns die kuriosesten japanischen Hobbys und Eigenarten, erzählt uns von Hashiko, dem treuen Hund, dem sogar eine Monument gebaut wurde, berichtete uns von WC-Schuhen und Luxustoiletten.
Wir erfahren, dass Schlafzimmer immer noch Luxus für Japaner sind und oftmals immer noch die Tatamis abends ausgerollt werden um am nächsten Morgen wieder im Schrank verstaut zu werden. Auch die Liebe der Japaner zu gemeinsamen Frühsport und Sockenwaschens bekommen wir näher gebracht und erklärt.

Doch ohne all die lieben und freundlichen Japaner und Nichtjapaner, die Dana auf ihrer Reise kennenlernt, würden wir nicht so viel über die japanische Kultur erfahren und Dana wäre mit Sicherheit etwas hilflos gewesen. Denn auch das Schicksal wollen die Japaner nicht herausfordern und halten vor jedem Landgang einen Sicherheitskurs ab, sogar mit Rollenspielen, bei denen die Passagiere gezeigt bekommen wie sie sich zu verhalten haben und worauf sie achten müssen.

Ganz wundervoll finde ich auch die Einleitung der einzelnen Kapitel, in er wir immer ein Gericht, den Japaner des Tages, den Place-to-be und Danas Erkenntnis erfahren, sowie am Ende eines jeden Kapitel eine zusammenfassende Kolumne.

„Aber bitte mit Sake!“ ist ein humorvoller Reisebericht, der uns das Peaceboat näher bringt, von dem ich vorher noch nie gehört habe, obwohl ich finde, dass es doch mal sehr spannend wäre darüber eine Dokumentation zu sehen.

Ich bin gespannt, wohin die nächste Reise des Autorenduos gehen wird und welche kulturellen Eigenarten wir dann kennen lernen werden. Alle Leser, die sich gerne mit fremden Kulturen befassen und erfrischende Reiseberichte mögen, sollten „Aber bitte mit Sake!“ unbedingt lesen.
Wer noch mehr Dana Phillips möchte kann dann auch während der Wartezeit auf das nächste Buch noch „Avanti amore“ lesen!

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Tags: . peaceboot, bootsfahrt, brauchtum, humor, japan, japaner, kennenlernen, kolumnen, kontakte, kultur, kurse, sitten, tokio   (13)

  

 

Das Haus auf Crescent Hill
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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

schatz, juwelen, erbe, liebe, herrenhaus

Das Haus auf Crescent Hill

Melanie Dobson
E-Buch Text: 331 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler im SCM-Verlag GmbH & Co KG, 01.01.2012
ISBN B008N70O6W
Genre: Sonstiges

Rezension:

Untrennbar sind Gegenwart und Vergangenheit miteinander verwoben

„Danke“, sagte sie und drückte den Umschlag an ihre Brust. Sie hatte Rosalie in ihren letzten tagen nicht beigestanden, aber sie würde einen Ort finden, um ein letztes Mal mit ihr allein zu sein.
„Das ist nicht alles“, antwortete Dan. Seine Stimme klang angespannt. Sie schluckte und fragte sich, warum es ihm so schwerfiel, es ihr zu sagen.
Vorsichtig strich sie mit den Fingern über den Umschlag. „Stimmt etwas nicht?“
Statt ihre Frage zu beantworten, griff er in seine Tasche und zog einen Schlüssel heraus.“
(S. 56)

Sarahs leben läuft aus dem Ruder. Sie hat keine Fotoaufträge laufen, ihr Notgroschen ist aufgebraucht und sie muss aus ihrer Wohnung. Ihre einzige Rettung scheint ihre Großmutter zu sein, also macht sie sich auf den Weg nach Crescent Hill um in Ruhe über ihre Situation nachdenken zu können. Doch als sie dort eintrifft erwartet sie eine schreckliche Nachricht. Vor kurzem ist ihre Großmutter gestorben...

Heute möchte ich euch wieder einmal ein Buch aus dem SCM Hänsler Verlag vorstellen. „Das Haus auf Crescent Hill“ von Melanie Dobson hat mich als allererstes durch sein wundervolles Cover mit dem geheimnisvollen und verwitterten alten Herrenhaus angesprochen, nachdem die Inhaltsbeschreibung dann auch noch so geheimnisvoll klang, habe ich mich für die Leserunde beworben und hatte Glück.

Von Melanie Dobson hatte ich bis dato noch nichts gehört, jedoch hat sie schon viele Bücher veröffentlicht und ich hoffe, dass noch einige ihrer Bücher übersetzt und bei uns verlegt werden.
Ihr Schreibstil ist wirklich toll, so dass man direkt in die Geschichte um Sarah und ihr Erbe hineingezogen wird. Eine Geschichte, die gleichwohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit spielt.

Auch in der Ausarbeitung der Charaktere hat sie wirklich großes geleistet. Sarah ist eine liebenswerte junge Frau, die einige Schicksalsschläge zu verarbeiten hat und dennoch auch immer an andere Menschen denkt. Auch die anderen Charaktere sind ebenso detailliert und sehr bildhaft ausgearbeitet, egal ob es um alte Freunde, die böse Halbschwester oder andere Einwohner des kleinen Städtchens handelt. Wirklich toll!

Ich möchte gar nicht allzu viel über den Inhalt des Buches verraten, da ich denke, dass man dieses Buch wirklich selbst lesen sollte und sich auf die reise in die Vergangenheit begeben sollte, die bis zurück zu dem Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten reicht. Denn das Haus auf Crescent Hill scheint eine Bestimmung zu haben. Eine Bestimmung, dass es bis in die Gegenwart hat.
*
„Das Haus auf Crescent Hill“ ist eine absolut brillante Mischung aus historischen Anteilen, gepaart mit Krimi- und Liebeselementen. Ein Buch, dass mein Herz hat höher schlagen lassen und ein Buch, dass ich euch wirklich ans Herz legen möchte!

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Tags: erbe, frauenhaus, geheimnis, glaube, gott, herrenhaus, juwelen, liebe, railroad station, schatz, sklavenhändler, vergangenheit   (12)

  

 

Asoziales Wohnen
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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

asoziales wohnen, dirk bernemann, mehrfamilienhaus, liebe, familien

Asoziales Wohnen

Dirk Bernemann
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Unsichtbar, 01.10.2012
ISBN 9783942920148
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
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In deiner Welt
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emotionen, klinik, liebe, magersucht, freundschaft

In deiner Welt

Georg Huber
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 09.02.2012
ISBN 9783843430234
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
Tags:  

  

 

Ruchlose Rivalen
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

piraten, abenteuer, leuw von katzenstein, mäuse, rache

Ruchlose Rivalen

Leuw von Katzenstein , Jörg Mühle
Audio CD
Erschienen bei Hörcompany, 24.08.2010
ISBN 9783939375944
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Hammerhai & Zitherrochen, Piratenwort wird nicht gebrochen

Käpt`n Bucklebert ist eigentlich gar kein Käpt`n mehr, mittlerweile ist er der Ehemann von Prinzessin Libella aus Lissabon. Doch das Leben als braver Ehemann taugt nichts. Bucklebert wird fett, launisch und die Ärzte wollen ihm alles verbieten was Spaß macht. Da gibt es nur einen Weg - ab aufs Meer

Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass es eine unterhaltsame Piratengeschichte für Jung & Alt ist - aber eine klitzekleines bisschen habe ich mich da doch geirrt. Unterhaltsam? Ja! Für ältere Leser/ Hörer? Ja! Für junge Leser/ Hörer? Nein!
Also wartet noch ein paar Jährchen, wenn ihr Leuw von Katzensteins Geschichte an eure Kleinen weitergeben wollt, denn die Piraten fluchen und schimpfen was das Zeug hält und einige Sachen sollten kleine Kinderohren nun einmal noch nicht hören - aber so lange können sich die Eltern mit diesem Hörbuch die Zeit vertreiben.

Die Geschichte ist so phantasievoll und manchmal einfach nur abgedreht, dass ich mich frage, wie man auf so was kommt - nun der gute Leuw von Katzenstein wird es wissen!
Ich habe mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt, grinsend, wenn nicht lachend habe ich diesem Meisterwerk gelauscht. Und ich frage mich ob der alte Bucklebert nicht eine ganz harte Konkurrenz für den alten Käpt`n Blaubär ist.

Gemeinsam mit Kapt`n Bucklebert, der Crew und seinem Raben habe ich mich also auf eine waghalsige reise über die sieben Meere zu bekannten und unbekannten Orten gemacht und viele gefährliche Abenteuer mit ihnen erlebt - und ganz viele neue tolle Piratensongs gelernt. Denn dem Hörbuch liegt noch eine CD mit tollen Piratenliedern bei - wie ich finde eine wunderbare Idee.

Lieber Leuw von Katzenstein, ich bin begeistert von Ihrem Ideenreichtum und genauso von Ihrer stimmlichen Vielfalt - ich ziehe meinen Hut vor dieser Meisterleistung!
Ja ihr Lieben, Herr von Katzenstein hat nicht nur das Buch geschrieben, sondern auch das Hörbuch eingelesen und gibt den unterschiedlichsten Charakteren - vom Käpt`n Bucklebert, über zwei Mäusen, bis hin zu Hunden, Vögeln und Affen - seine Stimme und auch Seele.

Wer skurrile Abenteuer mag wird Käpt`n Bucklebert und die "Ruchlosen Rivalen" lieben!

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Tags: abenteuer, feind, humor, mäuse, piraten, rabe, rache, schiff, schlacht, verrat   (10)

  

 

Love@Miriam
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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

facebook, mord, liebe, stalker, miriam

Love@Miriam

Christiane Geldmacher
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783937357713
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ein moderner Facebook-Krimi

"[28. Dezember]
Während ich also ermittle, entdecke ich auf Facebook lauter Spiele.
Harry hat die Glücksnuss aufgemacht und sein Glück ist:
Versuche nicht etwas zu entscheiden, wenn du unter Druck stehst, sondern suche dein Gleichgewicht.
Klugscheißer...mein Gleichgewicht ist vollkommen in Ordnung."
(S.13/14)

Harry liebt Miriram, aber Miriam liebt ihren neuen Freund Ben. Doch so leicht gibt Harry nicht auf und meldet sich bei Facebook an um an Miriams Leben teilhaben zu können und über alles Bescheid zu wissen. Leider sorgt sein Interesse an Miriams Leben und an ihr als Person nicht nur für Freunde...

Plötzlich lag da ein Päckchen in meiner Post, dass ich nicht wirklich zuordnen konnte. Na dann einfach mal aufmachen und nachschauen - und was habe ich mich gefreut ein neues Buch aus dem Bookspot Verlag!
Das Cover fand ich schon total genial, dann schnell die Inhaltsangabe durchgelesen - und dann gab es fast kein Halten mehr. Folie ab, Buch aufschlagen und loslesen....

Christiane Geldmachers Schreibstil ist ganz toll und sehr einfach zu lesen. Die einzelnen Kapitel bzw. Abschnitte sind nicht sehr lang und das fördert den Lesefluß dann noch zusätzlich. Aufgebaut ist das Buch in 13 Monate, von Dezember bis Dezember. Wir lesen abwechselnd Facebook Eintragungen oder Statusmeldungen, Berichte aus Harrys Alltag oder Mails - das ist wirklich eine ganz gelungene und neue Mischung (es ist halt kein reiner Mail-Roman).

Harry tut mir als Leserin eigentlich ziemlich leid und ich mag ihn, obwohl man ihn eigentlich für total unsympathisch halten müsste. Er schafft es nicht seine Exfreundin in Ruhe zu lassen, stalkt sie beinahe schon in Facebook und dennoch mag man ihn - Harry ist ein wahrer Antiheld!
Miriam selbst und die anderen Charaktere lernt man eher weniger gut kennen, dennoch verspüre ich eine leichte Antipathie gegen sie, weil sie Harry bloß stellt und ihm ihre Vergangenehit nicht verzeihen kann. Denn des Ende der Beziehung hat sich lange hingezogen und hängt mit einer familiären Tragödie zusammen, mit der Harry nicht gut umzugehen wusste.
Ach - und hatte ich schon erwähnt, dass es auch eine Leiche gibt?
Aber mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten und euch einfach dieses Buch ans Herz legen.

Sehr gut gefällt mir neben der Optik des Buches natürlich das eingearbeitete Lesebändchen und zu Beginn des Buches finden wir eine Aufstellung der Hauptpersonen, so dass man immernoch mal nachschlagen kann, mit wem man es grade zu tun hat.
*
In den Zeiten von Wer kennt wen, Facebook, Google + und diversen anderen Social-Media-Plattformen ist "Love@Miriram" ein sehr unterhaltsamer Gegenwarts-Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch über die Gefahren der naiven Nutzung der Plattformen informiert!
Spannend, informativ, aufklärend und absolut unterhaltsam!

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Tags: beziehung, facebook, liebe, mord, social networks, stalking, trennung   (7)

  

 

Ein Jahr in San Francisco
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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

san francisco, usa, reisebericht, alltag, leben

Ein Jahr in San Francisco

Hanni Bayers , Johanna Schlereth
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 01.09.2012
ISBN 9783451062568
Genre: Biografie

Rezension:

Wie man als Deutsche in Amerika überlebt

"Zuerst sage ich nichts, doch als Charles anfängt, einen großen Nikolaus sowie ein breit grinsendes Plastik-.Rentier aufzublasen und in unserem Esszimmer zu positionieren, frage ich ihn, ob er möglicherweise ein Weihnachtsevent in unserer Wohnung plane. "Sag mal, willst du denn gar nicht in Weihnachtsstimmung kommen?"
(S. 181/182)

Hanni bekommt die Möglichkeit ein Jahr in San Francisco zu leben und zu arbeiten und so die Möglichkeit nicht nur den amerikanischen Way of life, sondern den ganz speziellen in San Francisco kennenzulernen. Und wir dürfen ein kleines Stück daran teilhaben...

Mit Hanni Bayers Debüt "Ein Jahr in San Francisco" kann man nicht viel verkehrt machen, schon gar nicht, wenn man selbst vielleicht schon einmal dort war und so seine Erinnerungen auffrischen kann, oder aber als kleinen Guide, wenn man selbst eine Reise plant.

In "Ein Jahr in San Francisco" erwartet und eine unterhaltsame Mischung aus Reisebericht, Erfahrungsbericht und Einblick ins Leben von Hanni.
Hanni hat einen gut lesbaren und lockeren Schreibstil. Sie schafft es einen mit ihren Worten mitten in das Geschehen hineinzuziehen und einen an den unmöglichsten Veranstaltungen und Situationen teilhaben zu lassen. Ich habe mich vor diesem Buch noch nie näher mit San Francisco beschäftigt, muss aber sagen, dass mich diese kulturelle Vielfalt und der Ideenreichtum schwer beeindruckt haben.
So viele Nationen leben nebeneinander und haben ihre eigenen Viertel mit ihren Festivitäten - das klingt für mich nur einfach wundervoll, so als ob man mal grade von einem Land in das andere jetten kann.
Auch die persönlichen Erlebnisse von Hanni sind sehr interessant, so zum Beispiel die amerikanische Dating-Kultur, bei der der andere sich noch mit zig anderen Frauen/ Männern daten kann, außer es ist "exclusive".
*
Wenn ihr auch mal einen Einblick in das Leben in San Francisco und in Hannis Erlebnisse im speziellen machen möchtet, dann müsst ihr einfach mal in "Ein Jahr in San Francisco" reinschnuppern!

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Tags: arbeit, cable cars, dating, erlebnisse, gesetze, hippies, leben, multikulturell, san francisco, silicon valley, start-up unternehmen, toleranz, usa   (13)

  

 

Lieber Mischa
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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

judentum, klischees, deutschland, religion, humor

Lieber Mischa

Lena Gorelik
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.07.2012
ISBN 9783548611051
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Humorvoller Blick auf die jüdische Kultur oder auch
Ein Erklärungsversuch für das eigene Kind

"Der Hund kam vor Dir und ungeplant. So wie es ungeplante Kinder gibt, gibt es ungeplante Hunde. Ich wollte schon immer einen Hund. Ich finde, Hunde sind treue, wunderbare, süße Wesen, zum Dahinschmelzen. Ich wollte so sehr einen eigenen Hund, dass ich an jedem fremden Hund stehen blieb und ihm Hallo sagte, was Dein Vater als peinlich empfand, die Hundebesitzer als sonderbar und die Hunde ignorierten."
(S. 40)

Lena schreibt ein Buch für ihren Sohn Mischa, ein Buch, dass ihm das "jüdisch sein" erleichtern soll, obwohl es mittlerweile eigentlich nicht mehr wichtig sein sollte, in einer Welt, in der wir alle Menschen sind. Dennoch spielt mit Klischees und erzählt vom Umgang mit ihnen....

Ein Buch, das erst einmal Aufmerksamkeit mit seinem langen Titel auf sich zieht: Lieber Mischa, der du fast Schlomo Adolf grinbmlum geheissen hättest, es tut mir so leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude. Man fragt sich, was sich hinter dieser Geschichte wohl verstecken mag. Aber niemand rechnet wohl mit so einem ehrlichen und persönlichen Erfahrungsbericht bzw vielen kleinen persönlichen Geschichten, Ansichten und Erlebnissen, die Lena Gorelik hier mit uns teilt.

Lena Goreliks Schreibstil ist wunderschön, mal locker leicht, mal ironisch und mit einem Augenzwinkern versehen, mal ernst und mal sehr sachlich - aber immer auch mit dem Blick einer Mutter.
Manchmal wirkt das Buch wie ein Erinnerungsbuch für Mischa bzw. ein Erzählband für ihn, denn teilweise liegen die Ereignisse, doch schon so weit zurück, dass es noch keinen Mischa gab. Dieses Gefühl bekommt man durch die Kommentare zum Text, die ich übrigens für eine ganz tolle Idee halte, die ich so noch nie in einem Buch gesehen habe. Man muss für sich zwar den richtigen Weg finden, die in den Lesefluss einzubauen, aber ich finde es wie schon gesagt einfach herrlich.

Lena schneidet viele Thema in ihrem Buch an, wie es war als Jüdin in Russland aufzuwachsen, wie es sich in Deutschland lebt, Geschichten über ihre jüdischen Verwandten, die Bedeutung des Ausspruchs "Mazel tov", die Geschichte von Blacky, dem Rabbinerhund der Familie, dem Umgang mit Vorurteilen und all den verschiedenen Arten des jüdischen Glaubens. Ich konnte viel an neuem Wissen mitnehmen und habe mich allzeit gut unterhalten gefühlt!

Wer Lust auf eine feinfühlige, dennoch humorvolle Lektüre hat, sollte sich unbedingt mal "Lieber Mischa" von Lena Gorelik näher ansehen - ein wirklich ganz besonderes Buch!
Humorvoll, interessant, liebenswert und manchmal auch ein wenig skurril - definitiv eine Leseempfehlung!

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Tags: deutschland, erlebnisse, gedanken, gefühle, glaube, humor, israel, judentum, klischee, kultur, leben, volk   (12)

  

 
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