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One Moment Meditation
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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

meditation, erholung, methode, stille, wissen

One Moment Meditation

Martin Boroson
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Kamphausen, J, 01.03.2012
ISBN 9783899015485
Genre: Ratgeber

Rezension:

Inhalt:
Die heutige Welt ist hektisch und stressig, es fehlt die Zeit, sich einmal zurückzulehnen, durchzuatmen und den Moment zu genießen. Fehlt die Zeit wirklich? Was wäre, wenn es nur einen kurzen Augenblick dauern würde, um die Energiereserven wieder aufzutanken. Eine Minute, später dann einmal aus und einatmen, schon ist die Kraft wieder zurück. Klingt schön aber unerreichbar? Falsch, mit „one moment meditation“ erlernt man genau diese Technik, die einem aus dem Alltag aussteigen lässt, ohne ihn wirklich zu verlassen und einen Moment, den haben wir doch immer Zeit, warum ihn deswegen nicht bestmöglich nutzen?
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Meine Meinung:
Eine interessante Vorstellung: sich jeden Tag eine Minute Zeit nehmen und dadurch erlernen, wie man zu sich kommt, ein wenig die Welt und die Verpflichtungen auf ihr zu vergessen. Skeptisch war ich schon, was weiß man über Meditation: ruhig sitzen, am besten minutenlang. Kein leichtes Unterfangen, besonders nicht, wenn man mit der Technik erst begonnen hat. Gedanken schießen quer und an nichts denken scheint unmöglich. Wieso es nicht anders angehen, sich nur einmal eine Minute Zeit nehmen und dann, wenn man die Technik verinnerlicht hat, nur noch einen Augenaufschlag für die Erholung brauchen. Martin Boroson beschreibt genau diese Technik eindrucksvoll in diesem Buch.
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Man beginnt mit der Basisminute, die man leicht in dem Alltag einbauen kann, da fällt niemanden eine Ausrede ein, diese Zeit kann jeder erübrigen und schon zu Beginn merkt man, dass es ganz hilfreich ist, wenn man nur mal kurz aus der Routine ausbricht. Die Erfolgserlebnisse stellen sich schon nach kurzer Zeit ein, auf alles andere baut das Buch auf. Sinn dahinter ist, dass man von der Entspannungsminute wegkommt und irgendwann bei dem Entspannungsmoment ankommt, was allerdings Training braucht und den Willen, auch daran zu bleiben, weil einfach Übung notwendig ist.
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Martin Boroson schreibt es selbst im Vorwort: „Lies ein Kapitel, kau es durch, dann lies es noch einmal. Mache die Übungen. Lebe mit ihnen. Wenn du sie vollständig verdaut hast und es dich nach mehr gelüstet, gehe zum nächsten Kapitel über.“ (Seite 21/22)
Genauso sollte man sich an das Buch wagen, weil es aufbauend ausgearbeitet ist und es unsinnig wäre, weiter zu gehen, wenn man noch nicht die Techniken aus dem vorherigen Kapitel verinnerlicht hat. Kann man sicherlich auch machen, aber dann hat man nur einen groben Überblick, vermischt womöglich Anfänger- mit Fortgeschrittenenwissen und das ist sicherlich nicht Sinn der Sache.
Wie erwähnt, beginnt man mit der Erholungsminute, bis man sich soweit vorgearbeitet hat, dass man nur noch einen Augenblick braucht um Erholung zu erlangen, dauert es ungefähr ein halbes Jahr, zumindest wenn man die Zeitangaben des Autors berücksichtigt. Klingt lange? Sicherlich, aber in diesem langen Prozess erlernt man trotzdem schon, wie es eine einzige Minute braucht, damit man Kraft tanken kann und eine Minute ist doch auch schon sehr schnell, um Ruhe zu erlangen – der Rest ist nur noch Feinschliff.
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Die Übungen sind leicht und verständlich erklärt, lassen sich gut umsetzen und verlangen nichts Unmögliches von dem Leser. Der Schreibstil ist locker, so dass man sich gut durch das Buch bewegen kann.
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Fazit:
Das Buch ist ein Langzeitprojekt, man erlernt schnell, wie man sich innerhalb einer Minute entspannt, aber bis zum Augenblick braucht es Übung und die Bereitschaft, es probieren zu wollen. Obwohl es Übung braucht, wird man schon schnell Erfolgserlebnisse verbuchen können, die einen dazu anhalten, weiterzumachen, bis man ihn erreicht – den einen kurzen Moment, der einem Energie und Kraft schenkt.

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Tags: anfänger, augenblick, erholung, erholungsminute, erholungsmoment, fortgeschrittener, hektik, meditation, methode, minute, stille, welt, wissen   (13)

  

 

Triffst Du Buddha an der Bar...
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buddhismus, buddha, großzügigkeit, geduld, alltag

Triffst Du Buddha an der Bar...

Lodro Rinzler
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Kamphausen, J, 01.09.2012
ISBN 9783899016383
Genre: Ratgeber

Rezension:

Inhalt:
Der Satz des Klappentextes ist wohl richtungsweisend: „Das hier ist nicht das Meditationsbuch deiner Großmutter.“ Nein, das ist „Triffst du Buddha an der Bar“ tatsächlich nicht, es ist ein an den modernen Alltag angepasstes Buch, welches einen auf einfache Weise ganz viele Informationen über den Buddhismus beibringt.
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Meine Meinung:
Ganz wichtig für mich zum Erwähnen ist es, dass es sich hier nicht um ein Meditationsbuch handelt, wie ich es mir erwartet habe. Ein klassisches Buch hat für mich viele Informationen, allerdings immer wieder gespickt mit Übungsbeispielen, allerdings sind es die Übungsbeispiele, die ein wenig mau ausfallen. Es gibt sie schon, aber mehr appelliert das Buch darf, im Alltag sich zu verändern, mit einen offenen Herzen auf die Menschen zuzugehen – immer. Heißt jetzt, wer einfach ein bisschen meditieren möchte, um sich zu entspannen und nach einer Anleitung sucht, ist mit dem Buch falsch beraten, wer aber Güte und Gleichmut, eine Komplettveränderung seines Denkmusters sucht, der ist definitiv richtig damit beraten.
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Wer das Buch liest, dem würde ich empfehlen einen Abschnitt zu lesen, das Gelesene zu verinnerlichen, in die Tat umzusetzen und erst wenn das Handwerk einigermaßen sitzt, weiter zum nächsten Abschnitt zu wandern. Mir kam es nämlich so vor, als wäre das Buch aufbauend beschrieben. Erst wenn man die ersten Handgriffe kann, lohnt es sich deswegen weiterzulesen, ansonsten wird man nämlich schnell merken, dass nicht alles gleich auf Anhieb klappt und eventuell gefrustet sein. Zudem sind die Informationen so geballt, dass einen auch irgendwann der Kopf schwirren würde, wenn man nur schnell durch das Buch jagt, es braucht einfach seine Zeit, die man sich auf jeden Fall nehmen sollte, weil dann das Gelesene eine wahre Bereicherung für das Leben sein kann.
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Zentral im Buch sind vier Tiere der tibetischen Mythologie – Tiger, Schneelöwe, Garuda (halb Mensch, halb Vogel) und Drache. Durch ihre Eigenschaften, wie sie sich in der Welt zurechtfinden, werden dem Leser Techniken nähergebracht, wie er in der Arbeit, Schule, zu Hause, mit schwierigen Menschen, Geld und mit sich selbst besser zurechtkommt. Was ich damit meinte, dass sich das Buch nicht nur auf Meditation konzentriert, sondern sich auf das ganze Leben des Lesers ausweitet.
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Der Titel hat mir ein wenig suggeriert, dass man es mit einem amüsanten und humorvollen Sachbuch zu tun hat, was es letztlich nicht ist. Für mich war kein Humor eingebaut, da war keine Stelle, an welcher ich schmunzeln musste, auch war der Schein falsch, dass es ein locker leichtes Buch wäre. Trotz äußerer Erscheinung ist es nämlich ein Sachbuch, was vielleicht in einem einfachen Ton geschrieben ist, trotzdem die gesamte Aufmerksamkeit braucht. Ist kein Kritikpunkt, nur war mein Gedanke eben, dass mir die Informationen ein wenig einfacher serviert werden würden, so war es doch eine Herausforderung und sicherlich nur für jemanden geeignet, der sich wirklich sehr für das Thema interessiert, nicht nur mal kurz in die Welt des Buddhismus hineinschnuppern möchte.
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Fazit:
Ein informatives Buch, was über das Thema Meditation hinausgeht und viel mehr die Denkstruktur des Menschen verändern möchte, um damit einen erfüllteren Alltag zu erreichen.

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Tags: alltag, arbeit, buddha, buddhismus, geduld, gleichmut, großzügigkeit, hilfe, karma, leben, meditation, unterstützung   (12)

  

 

Das Achtsamkeits-Buch
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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Achtsamkeits-Buch

Halko Weiss , Michael E. Harrer , Thomas Dietz , Jürgen Kriz
Fester Einband: 303 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 26.02.2010
ISBN 9783608945584
Genre: Ratgeber

Rezension:

Inhalt:
Achtsamkeit ist in aller Munde, da jeder die Hoffnung hegt, dadurch etwas Ruhe und Gelassenheit in den Alltag hineinzubekommen, der doch heutzutage von Stress geprägt ist. Nicht nur Stress wird dadurch abgebaut, auch gegen innere Unruhe oder zur Unterstützung bei psychischen Erkrankungen lässt sie sich anwenden, doch was ist eigentlich Achtsamkeit? Wie wendet man sie an? Wie in den Alltag einbauen? Diese und viele andere Fragen beantwortet „Das Achtsamkeits-Buch“ in einer leicht verständlichen Weise, so dass es für jeden eine Bereicherung sein kann.
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Meine Meinung:
Über das Thema Psychotherapie bin ich auf die Wirksamkeit von Achtsamkeit gestoßen. Schon lange ist es in der Therapie ein wertvolles Element, um bei Depressionen, Angststörungen und anderen Erkrankungen eine innere Ruhe herzustellen. Weiterführend wollte ich mich mit dem Thema beschäftigen, weil mir unklar war, was Achtsamkeit eigentlich im Körper auslöst, weshalb es eine beruhigende Wirkung hat und letztlich war natürlich auch das Interesse vorhanden, Übungen zu finden, die sich leicht anwenden lassen, um zu überprüfen, ob man dadurch tatsächlich eine Veränderung feststellt. Alles habe ich in dem vorliegenden Buch gefunden.
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Unterteilt ist das Buch in 3 Abschnitte. Abschnitt eins bringt einen leicht verständlich nahe, was Achtsamkeit eigentlich ist, wie es sich auf den Körper und das Gehirn auswirkt, worin seine Heilwirkung liegt und bei welchen Problembereichen sie angewendet werden kann.
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Im zweiten Abschnitt werden Unmengen von Übungen vorgestellt, die für unterschiedlichste Problematiken angewendet werden können. Einfach und leicht verständlich erklärt, ist die Umsetzung dieser gut möglich. Interessant und hilfreich sind auch die Zeitangaben, die bei jeder Übung angeführt sind, so gibt es welche die 5 Minuten dauern, andere mit 20. So kann man nicht die Ausrede hervorholen, keine Zeit zu haben, weil wirklich für jedermann etwas dabei ist.
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Der dritte Abschnitt dreht sich um Achtsamkeit und Psychotherapie. Ich war ein wenig skeptisch, ob es für jemanden interessant sein könnte, wenn er einfach nur ein paar Einweisungen in das Thema möchte, aber doch, nach dem Lesen muss ich sagen, zu sehen, wie die Achtsamkeit in der Therapie fruchtet, untermauert nur noch die hilfreiche Wirkung, die man durch gewissenhaftes Arbeiten erreichen kann.
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Achtsamkeit wird im Buch aber nicht nur glorifiziert, es wird nicht als universelle Lösung angepriesen, aber durch die Ausführungen wird man einfach dazu verleitet, es zumindest einmal für sich selbst auszuprobieren. Man kann sich gerne mit einer Portion Skepsis an das Ganze wagen, aber nebenher sollte man sich auch wertefrei daran machen, es einfach mal zu versuchen. So versuchte ich es und war schließlich überzeigt von der heilsamen Wirkung der Achtsamkeit, wobei es darum geht, sie konstant in den eigenen Alltag einzubauen. Nur dieses Buch zu lesen, mal eine Übung zu machen und dann hoffen, alles würde sich zum Guten wenden, ist wohl eine Utopie, aber wenn man wirklich dranbleibt, dann kann man die dauerhafte Wirkung der Achtsamkeit am eigenen Leib spüren.
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Fazit:
Leicht verständliches Buch zum Thema Achtsamkeit, was einen alles Notwendige erklärt und einen dazu verleitet, sich weiterführend damit zu beschäftigen.

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Was fühlt mein Hund? Was denkt mein Hund?
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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

hunde, erziehung, günther bloch, nina ruge, seele

Was fühlt mein Hund? Was denkt mein Hund?

Nina Ruge , Günther Bloch , Günther Bloch
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 01.09.2012
ISBN 9783833826450
Genre: Ratgeber

Rezension:

Inhalt:
Nina Ruge stellt Fragen, die sich vermutlich jeder Hundebesitzer schon einmal gestellt hat:
- Empfinden Hunde Mitleid?
- Können Hunde trauern?
- Wie intelligent ist ein Hund?
- Wie baue ich eine stabile Bindung zu meinem Hund auf?
- Handelt ein Hund überlegt?
- Hat ein Hund einen 6. Sinn?
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All diese Fragen und noch viele mehr, werden Günther Bloch gestellt. Der erfahrene Kynologe (Kynologie ist die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde) antwortet direkt und leicht verständlich.
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Meine Meinung:
Der Untertitel lauter Hundeexperte antwortet Hundefreundin, was das Buch wunderbar umschreibst. Nina Ruge, Hundebesitzerin, erzählt aus dem Alltag mit ihren Tieren, was sie auf wunderbar amüsante Weise macht, dass es eine wirkliche Freude ist, über diese Erlebnisse zu lesen. Diese Erlebnisse, sie geben dann auch den Stoff für die Fragen, die durch Günther Bloch, den Hundeexperten, beantwortet werden. Man merkt, dass er viel Erfahrung auf diesem Gebiet hat und durch ein breites fachliches Wissen verfügt. Ein wenig schade fand ich es, dass manche Fragen nicht direkt beantwortet wurden, sondern irgendwie um das Thema herumgeredet wurde.
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Laut Titel hatte ich mir eigentlich ein Buch über die Körpersprache und Mimik des Hundes erwartet, allerdings ist es eher so, dass es größtenteils über das Verhalten der Vierbeiner geht, mir fehlt es schon sehr, wirklich zu erfahren, ob ein Hund traurig oder wütend sein kann, was er denkt usw. Sowohl Titel als auch Inhaltsangabe finde ich da sehr irreleitend, wenn auch zu sagen sei, dass der Inhalt, den man vorfindet, durchaus interessant ist.
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Ergänzend zu den Text, ist das Buch mit vielen Farbfotos ausgestatte, zwar las ich auf einem E-Book Reader, konnte mich aber trotzdem sehr an den Bildern erfreuen, die für mich eine perfekte Ergänzung zum Text waren.
Einzig anzumerken ist, dass manchmal die Formatierung des E-Books nicht einwandfrei ist, an einigen Stellen überschneiden sich Textelemente, wobei sich dieser Fehler wirklich in Grenzen hält und nur selten auftrifft.
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Persönlich würde ich das Buch unerfahrenen Hundebesitzern empfehlen, oder Menschen, die gerade überlegen sich ein Tier anzuschaffen, da es nämlich für jemanden, der sich schon mit dem Thema Hund auseinandergesetzt hat, nicht wirklich viel Neues vorzufinden gibt. Wer schon Bücher zu dem Thema gelesen hat, der wird nicht wirklich viel für sich herausholen können, aber gerade für Personen, die überlegen sich einen Hund anzuschaffen, für die ist es wahrlich das perfekte Buch, weil es wirklich von Grund auf Hundeverhalten erklärt. Ebenfalls interessant dazu, dass man gegen Ende hin eben genau die Informationen bekommt, was man bei der Anschaffung eines Hundes berücksichtigen sollte.
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Fazit:
Für unerfahrene Hundebesitzer, oder Menschen, die sich gerade überlegen ein Tier anzuschaffen, genau das richtige Buch. Jemand der sich mit dem Thema schon auseinandergesetzt hat, wird nicht viel Neues lesen.

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Mein Schutzengel ist ein Anfänger
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schutzengel, trost, bioenergetiker, heiler, hoffnung

Mein Schutzengel ist ein Anfänger

Maximilian Dorner
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Knaus, A, 01.10.2012
ISBN 9783813504828
Genre: Sach-/Fachbuch

Rezension:

Inhalt:
Max leidet an einer unheilbaren Nervenerkrankungen, welche ihn so sehr einschränkt, dass er letztlich auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit dem Schicksal hadernd, versucht er auf unterschiedliche Weisen mit seinem Leiden umzugehen, wagt das ein oder andere Experiment auf seiner Trostsuche. Er sucht Wunderheiler auf, trinkt unter Anweisung Blumendünger, nimmt Ballettunterricht oder hält sich an seine Freunde, um herauszufinden, was ihn und die Menschen letztlich tröstet. Sein Unternehmungen verteilen sich auf ein Jahr und es wird ein Jahr, welches er sicherlich niemals wieder vergessen wird.
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Meine Meinung:
Mit „Mein Schutzengel ist ein Anfänger“ hat der Autor ein autobiografisches Werk geschrieben, was allerdings nicht gleich klar wird, weil obwohl das Überthema des Buches „Trostsuche“ ist, es sich deshalb im Bereich Sachbuch ansiedelt, liest es sich eher wie ein guter Roman, welcher eine grandiose Sogwirkung auf den Leser auswirkt.
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Maximilian Dorner erzählt aus seinem Leben, seinen Versuchen Trost zu finden, wobei er sich bei dieser Suche stark an Wunderheilern orientiert, das Buch deswegen sehr in diese Richtung geht, aber Entwarnung: auch wenn man sich für spirituelle Heiler nicht interessiert, findet man trotzdem einen guten Zugang, weil Max selbst ihnen skeptisch gegenübersteht, so dass es für den Leser ein spannender Einblick in diese Welt ist, ohne wirklich zu werten.
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Zwischen den Erlebnissen von Max kommt es immer wieder zu Kommentaren von seinem Schutzengel, der es nicht einfach so hinnimmt, als Anfänger bezeichnet zu werden, immerhin arbeitet er hart und hat schon manches Unheil abgewendet, was durch die kleinen Einschübe deutlich wird. Ein wenig schade fand ich es, dass gegen Ende hin deutlich weniger von Schutzengel zu lesen war, wie zu Anfang, manche Situationen hätte ich doch gerne kommentiert gehabt.
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Das größte Manko für mich war, dass der Trost wirklich zentriert bei Wunderheilern gesucht wurde. Interessant, keine Frage, aber es gebe doch noch so viele Möglichkeiten Trost zu suchen, diese wurden einfach alle ausgeklammert, gar nicht näher betrachtet, so dass für mich das Buch einfach unvollkommen ist. Es ist auch nicht so, dass es für den Leser eine Trostsuche ist, mehr geht es doch sehr persönlich um Maximilian Dorner, wenige Situationen kann man auf sich umlegen. Was nicht schlimm ist, machte das Buch eben zu einem Erfahrungsbericht, aber diese Information braucht es, damit man weiß, worauf man sich einlässt.
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Im Klappentext steht : „ Trost ist, eine Geschichte wie diese erzählt zu bekommen.“ was definitiv auf das Buch zutrifft.
Es ist erstaunlich und bewundernswert wie Maximilian Dorner mit seiner Krankheit umgeht, auch wenn es im Buch ein wenig so scheint, als wäre er ein Pessimist, so ist es doch seine schier unendliche Hoffnung, die auf den Leser überspringt und inspirierend auf einen wirkt. Die Botschaft des Buch ist einfach, niemals aufzugeben und weiterzumachen, egal wie schwierig es erscheinen mag und sie kommt definitiv an, nach dem Lesen fühlt man sich gut, gestärkt und voller Zuversicht. Großartig, wenn ein Buch so was – vielen Dank an Herrn Dorner, der dieses Wunder geschaffen hat.
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Fazit:
Ein berührendes Buch, welches einen schmunzeln, aber auch schwer schlucken lässt. Letztlich setzt es sich aber im Herzen fest und vermittelt die Botschaft: niemals aufgeben!

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Tags: bioenergetiker, erfahrungsbericht, heiler, hoffnung, mut, nervenerkrankung, rollstuhl, schutzengel, trost, trostsuche, wunderheiler   (11)

  

 

Netzgemüse
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

internet, digital natives, erziehung, facebook. youtube, informationen

Netzgemüse

Johnny Haeusler , Tanja Haeusler
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.11.2012
ISBN 9783442157433
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Inhalt:
„Für unsere Kinder ist das Internet so natürlich wie Leitungswasser.“
(Tanja und Johnny Haeusler)
Diesen Satz kann man in der heutigen Zeit ohne großen Zweifel unterschreiben. Schon die Kleinsten flitzen durch das Internet, Videospiele sind Alltag und auch das Smartphone gehört immer und überall dazu. Wie sollten Eltern mit schier endlosem Medienzugang umgehen? Wo heißt es Grenzen setzen, die Zügel in die Hand nehmen und dem Kind die Verantwortung abzunehmen, wo allerdings die Selbstständigkeit lassen? Diese und andere Fragen versucht das Buch “Netzgemüse” zu beantworten.
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Meine Meinung:
Eine der wichtigsten Botschaften, die dieses Buch vermitteln möchte, ist: sprechen Sie mit Ihren Kindern! Damit wäre das Buch gut zusammengefasst, allerdings hat es noch ein paar mehr Seiten, die in Kapitel aufteilt wurden. Man schreitet mit den Autoren viele wichtige Internetphänomene ab, sei es jetzt Facebook oder YouTube, alles wird genauer unter die Lupe genommen, aber auch Videospiele und Smartphones finden ihren Platz. Es ist nicht immer nur der Umgang mit dem Internet, der thematisiert wird, sondern auch generell, welche Auswirkungen die neuen Medien auf Kinder haben.
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Was ich gut fand, dass eben die Botschaft vermitteln wird, dass man mit seinem Kind, egal wie selbstverständlich Internet für es sein sollte, trotzdem über die Dinge spricht, die es dort erlebt und sieht. Sicherlich ist es immer eine Altersfrage und irgendwann merkt man als Eltern, dass man die Zügel locker lassen muss, was die Autoren auch selbst einsehen, aber ganz nebensächlich davon, ist es wirklich wichtig, immer im Kontakt mit dem Kind zu bleiben.
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Allerdings gibt es dann auch die große Schwäche: in dem Buch ist nichts Neues. Wer Nachrichten sieht, sich manchmal ein Magazin schnappt, ein paar Erziehungsratgeberregeln liest oder der Gleichen, der wird aus dem Buch nicht mehr viel für sich holen können. Wer selbst intensiver Internetnutzer ist, auch der wird sich eventuell ein bisschen gelangweilt fühlen, weil es doch eher Erklärungen für jemanden sind, der sich in der medialen Welt nicht so auskennt.
Für Einsteiger ist es sicherlich durchaus ein gutes Werk, um sich mal mit der Vielfältigkeit der angebotenen Medien auseinanderzusetzen.
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Fazit:
Für Computer/Internetunwissende sicherlich ein gutes Buch, damit man seinen Kindern den richtigen Umgang mit den neuen Medien beibringt, für alle die ein gewisses Wissen schon mitbringt, ist es doch eher eine langweilige und zähe Sache.

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Tags: einstieg, facebook. youtube, hilfe, informationen, internet, jugend, kinder   (7)

  

 

Schüchtern
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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

schüchternheit, charakter, sachbuch, schüchtern, stärke

Schüchtern

Florian Werner
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Nagel & Kimche, 27.08.2012
ISBN 9783312005444
Genre: Sach-/Fachbuch

Rezension:

Inhalt:
Schüchternheit ist im 21. Jahrhundert nicht mehr verantwortbar, viel zu sehr ist die Gesellschaft auf Leistung aus. Selbstbewusstsein ist das A und O, um überleben zu können, sich voranzutreiben und seinen Platz zu finden. Hier gibt es keinen Ort für den zurückhaltenden Menschen, weil er sich doch nur selbst im Weg steht, oder? Florian Werner ist schüchtern und zeigt, dass man diese Charaktereigenschaft nicht unterschätzen darf. Natürlich steht man sich manchmal im Weg, aber sieht man dadurch nicht mehr, wenn man sich mal die Zeit nimmt, den Moment zu betrachten? Auf unterhaltsame Art und Weise erzählt der Autor eigene Erlebnisse, zeigt aber auch auf, was Schüchternheit überhaupt ist und seit wann es ein Makel ist, diese Eigenschaft in sich zu tragen. Schnell wird dem Leser klar, dass Schüchternheit viel mehr ist, als man denken mag.
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Meine Meinung:
„Schüchtern – Bekenntnis zu einer unterschätzen Eigenschaft“ scheint ein Fachbuch zu sein, doch letztlich ist es viel mehr. Vollgepackt mit Fakten, über die Entstehung, Verbreitung, aber auch dem Umgang mit der Charaktereigenschaft, wird das straffe Wissen dadurch aufgelockert, dass der Autor Geschichten aus seinem eigenen Leben erzählt, was eben davon dominiert wird, dass er schüchtern ist.
Das vermittelte Wissen ist interessant aufbereitet, allerdings ist es so, dass es an manchen Stellen einfach zu viel des Guten ist, zumindest was den Schreibstil betrifft. Den Inhalt kann man nichts ankreiden, nur scheint der Autor eine Vorliebe für Fremdwörter zu haben, so dass er mehr als nur einige einbaut. Dadurch wird der Lesefluss erheblich gestört, Sätze müssen öfters gelesen werden, um ihren Sinn zu erkennen, was letztlich sehr anstrengend ist.
Man muss sich im Klaren sein, dass es sich hier um ein Fachbuch handelt, die einzelnen Kapitel werden zwar durch persönliche Erlebnisse amüsant gestaltet, doch einen Mittelweg zwischen Humor und Wissen schafft das Buch nicht, es bleibt viel mehr auf der wissenschaftlichen Seite, was nicht tragisch ist, doch nach dem Klappentext ein wenig schwer zu deuten war.
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Denke, das Buch ist nicht nur für schüchterne Menschen bestimmt, sondern auch für solche, die sich für die menschliche Charaktervielfalt interessieren. Selbst betroffen, findet man sich in vielen Situationen wieder, analysiert sich teilweise selbst, weil das Geschriebene zum Nachdenken anregt, allen anderen wird ein Verständnis für die manchmal unverständlichen Ängsten gezeigt (Angst vor dem telefonieren, zurückhaltendes Verhalten usw.).
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Mit knapp 180 Seiten, ist das Buch eher auf der schmaleren Schiene unterwegs, was manchmal mir das Gefühl gegeben hat, dass einige Themen nur angerissen wurden und durchaus noch ausbaufähiger gewesen wären. Das gebotene Wissen ist umfassend und trotzdem, an der ein oder anderen Stelle wünscht man sich ein bisschen mehr Substanz, manchmal aber auch einfach ein paar mehr persönliche Erlebnisse, um das Gelesene zu verdeutlichen.
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Fazit:
„Schüchtern“ ist ein vollgepacktes Fachbuch, über eine Charaktereigenschaft, der viel zu viele negative Attribute anhängen. Streckenweise schwierig zu lesen, bleibt es doch ein Buch, welches einen auf amüsante Weise die Schüchternheit näher bringt und zeigt, dass es sich durchaus lohnt, manchmal schüchtern zu sein.

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Tags: charakter, erlebnisse, makel, schüchternheit, ängste   (5)

  

 

Sternhagelglücklich
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glück, selbstversuch, suche, humor, sachbuch

Sternhagelglücklich

Christoph Koch
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 01.04.2012
ISBN 9783764504175
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Klappentext:
Glück ist …
… verschreibungspflichtig
… Singen, Hopsen und Schaukeln
… Geld, dass wir für andere ausgeben
… glückliche Gene zu haben
… Durchhaltevermögen
… im Lieblingsrestaurant immer das Gleiche zu bestellen
… ein Ehrenamt
… Erde unter den Fingernägeln und eine Gießkanne in der Hand
… Lachen in Indien
… manchmal eine einzige Frage
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Inhalt:
Was ist Glück? Wo findet man es und überhaupt, lässt es sich finden?
Christoph Koch macht sich auf die spannende Suche danach und tingelt zwischen freiwilligen Arbeit, Lachyoga, aber auch chemischen Glückstoffen hin und her. Herausgekommen ist ein Zeugnis davon, das Glück relativ ist und wir alle oft unserer eigener Schmied sind.
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Meine Meinung:
Ein Autor versucht der „zufriedenste Mensch der Welt zu werden“ – klingt komisch, ist es auch! Auf amüsante Weise begibt man sich durch verschiedene Stationen der Glückssuche. Neben den Fakten, werden die Erfahrungen immer wieder auf witzige Weise dargebracht, dass schon alleine das Buch ein wenig glücklich macht.
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Das Buch unterteilt sich in 12 Hauptkapiteln, die den Leser durch ein Jahr führen. Diese Kapitel werden nochmals unterteilt und befassen sich mit einem speziellen Glücksprojekt. Durch diese Art der Aufgliederung wird dem Leser ein angenehmer Lesefluss geboten, der einen schnell durchs Buch flitzen lässt. Nicht ein Projekt wird in jedem Kapitel abgehackt, mehr wird die Wirkung aufgezeigt, die einige Dinge langfristig haben. Manchmal sind es leicht nachvollziehbare Dinge (Geld spenden), manchmal ist es aber auch die Absurdität, die ein Kapitel einnimmt (Lachyogacamp in Indien). Die absurden Dinge sind es auch, die ich ein wenig kritisiere. Natürlich sind sie interessant aufbereitet und geben eine spannende Einsicht, allerdings hätte ich es schöner gefunden, wenn der Autor sich auf Aktionen innerhalb von Europa beschränkt hätte, so könnte der Leser mehr Ideen für sich selbst aufnehmen – eventuell die beschriebenen Unterfangen selbst ausprobieren, was bei teuren Auslandsaufenthalten schwierig wird.
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Wunderschön und inspirierend sind die kleinen Glücksmomente, die man an allen Hauptkapitelenden findet. Kleine Dinge, Alltäglichkeiten, die jeder kennt, aber ganz oft einfach nicht mehr wahrnimmt. Durch diese beginnt man über sein Leben nachzudenken, wird angeregt, eigene Listen zu erstellen, damit man die Schönheit nicht mehr übersieht, sondern wieder als das sieht, was es ist – ein kleiner Glücksmoment im Leben.
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Was mir besonders gut gefallen hat war, dass das Buch nicht hypermegaglücklich wirken mag. Der Autor sagt offen und ehrlich, wenn ihn ein Unterfangen zu Beginn suspekt erscheint und er sich in einer Situation unwohl fühlt, oder ihren Sinn anzweifelt. Man braucht also keine Angst zu haben, auf einen Ratgeber gestoßen zu sein, der einseitig wäre. Zwischen sinnvoll und sinnfreie findet der Leser alles Mögliche – nur „Die Bestellung beim Universum“ die wollte der Autor dann doch nicht ausprobieren:
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Natürlich kann niemand jeden Glücksratschlag ausprobieren ‘ schon allein, weil es scheint, als kämen täglich fünf neue dazu. Ich habe mir für dieses Buch aber vorgenommen, zumindest von den Glücksrezepten, die mir sinnvoll erscheinen so viele wie möglich auszuprobieren. Und damit es am Ende keine Tränen gibt: Nein, die ‘Bestellung beim Universum’ ist nicht darunter. Meine Leidensbereitschaft und meine Toleranz für Quatsch haben Grenzen. (Seite 16)
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Fazit:
Der Autor nimmt den Leser auf eine unterhaltsame, allerdings auch ernsthafte Suche nach dem Glück mit. Ein Ratgeber, der eigentlich keiner ist, sondern eher ein Buch der Inspirationen.

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Tags: alltag, experiment, glück, guru, indien, medikamente, meditation, schaukeln, selbstversuch, suche, yoga   (11)

  

 

Über das Sterben
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(10)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

sterben, tod, hospiz, sterbehilfe, medizin

Über das Sterben

Gian Domenico Borasio
Fester Einband: 207 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 20.09.2011
ISBN 9783406617089
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
Tags:  

  

 

Schaut nicht weg!
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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

eltern, internet, sexueller missbrauch, folgen, informationen

Schaut nicht weg!

Stephanie zu Guttenberg , Anne E Ustorf , Jörg Ziercke
Fester Einband: 177 Seiten
Erschienen bei Kreuz Verlag, 09.09.2010
ISBN 9783783134858
Genre: Ratgeber

Rezension:

Klappentext:
Sexuelle Gewalt gegen Kinder – das Thema, das unsere Gesellschaft erschüttert. Achtmal muss sich ein Kind an einen Erwachsenen wenden, bevor ihm geglaubt wird. Direkte körperliche Gewalt, Kinderpornografie, die sich blitzschnell verbreitet – dies ist ein himmelschreiendes Problem.
Stephanie zu Guttenberg gibt nicht nur den Opfern eine Stimme. Sie fordert mit deutlichen Worten uns alle auf, nicht wegzuschauen und wo immer der Verdacht auftaucht, mit Zivilcourage zu handeln. Ihr persönliches Engagement kommt aus der Überzeugung: Wir alle können etwas tun. Wir sind nicht ausgeliefert, sondern können handeln. Ein mitreißendes und optimistisches Buch einer Frau, die die Welt nicht so lassen will, wie sie ist. Ein persönliches Zeugnis. Und ein Aufruf zum Handeln.
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Meine Meinung:
Das Buch lässtsich in zwei Hauptbereiche gliedert -
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1.) Hier werden die Formen des sexuellen Missbrauch näher erläutert, Folgen, aber auch Spätfolgen genauer beschrieben und Tipps gegeben, wie man sich verhalten sollte, falls man vermutet, dass ein Missbrauch vorliegt.
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2.) In diesem Teil widmet sich Frau zu Guttenberg Themen wie: sexueller Missbrauch in Schulen und neuen Medien.
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Gesagt sei, bis zur Hälfte handelt es sich wirklich um ein gutes und informatives Buch. Es ist jetzt nicht gerade viel Neues dabei, aber wenn sich jemand noch nie mit dem Thema Missbrauch auseinandergesetzt hat, bekommt man hiermit einen guten Überblick. Sicherlich, diese ganzen Informationen kann man genauso gut auf Webseiten wie gegen-missbrauch.de erhalten, aber warum unbedingt im Internet lesen, wenn es auch eine Buchform gibt. Kritikpunkt allerdings bei diesem Teil: Die gebotenen Informationen sind wirklich nur sehr oberflächlich, alles wird angerissen, kein Thema wirklich komplett beleuchtet, weitere Literatur wäre deswegen beinahe Pflicht.
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Im zweiten Teil fällt das Buch für mich stark ab. Gut, die Erläuterung von Missbrauch in Schulen und kirchlichen Einrichtungen ist interessant, passt aber für mich nicht ins Konzept. „Schaut nicht weg“ soll doch eigentlich zur Prävention sein, da passt es nicht wirklich hinein, wenn man kurz einen Schlenker in diese beiden Institution macht. Frau zu Guttenberg scheint einfach auf den Zug aufgesprungen zu sein, der in den Medien am meisten Präsenz hatte. Die Ausführungen sind nicht uninteressant, wie gesagt, aber sie passen einfach nicht dazu.
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Etwas gestört hat mich der Teil über Missbrauch in den neuen Medien. Für meinen Geschmack geht Frau zu Guttenberg zu naiv ans Thema heran. Sie ist dafür, dass Verhalten der Kinder im Netz komplett kontrollieren zu wollen, aber genau deswegen ist das Internet doch so verlockend, weil sich die Kinder eben der Kontrolle der Eltern entziehen können. Sie spricht zwar an, dass zwischen Kindern und Eltern unbedingt eine Vertrauensbasis herrschen sollte, aber trotzdem rückt sie nicht von ihrem Kontrollwahn ab. Sie spricht sich für Medienkompetenz aus, fraglich ist nur, woher die Kinder diese bekommen sollen, wenn man sie bis ins kleinste Detail überwacht.
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In einigen Kritiken habe ich irgendwas gelesen, dass das Buch doch starke politische Einflüsse innehat, weil der Mann der Autorin eben Politiker ist. Ehrlich gesagt, konnte ich davon nichts erkennen. Unterschwellige Botschaften, wie manche sie herauslesen, waren für mich nicht ersichtlich – vermutlich, weil mein politisches Interesse eher nicht vorhanden ist, oder es einfach keine gibt.
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Fazit:
Die Informationen sind nicht unbedingt die neusten, lassen sich alle zumeist im Internet nachlesen, trotzdem ist das Buch für einen Einstieg zum Thema sexueller Missbrauch durchaus geeignet, wenn man sich auch lieber den zweiten Teil sparen sollte.

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Tags: auffälligkeiten, computer, eltern, folgen, hilfe, informationen, internet, kirchen, medien, missbrauch, schule, sexueller missbrauch, spätfolgen, verhalten   (14)

  

 

Da gehen doch nur Bekloppte hin
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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

therapie, sachbuch, vorurteile, psychologie, patient

Da gehen doch nur Bekloppte hin

Andrea Jolander
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 15.02.2012
ISBN 9783453200029
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Klappentext:
(K)ein ganz normaler Beruf
Stimmt es, dass sich viele Patienten in ihren Psychotherapeuten verlieben und die meisten Therapeuten selbst einen an der Waffel haben? Mit dreißig Jahren Berufserfahrung berichtet Andrea Jolander von ihren spannendsten Fällen und lässt und durch das Schlüsselloch in ihren Praxisalltag schauen.
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Meine Meinung:
Viele Berufsgruppen müssen mit Vorurteilen kämpfen, aber besonders bei Psychologen wird es den meisten Menschen mulmig. Darf man in ihrer Anwesenheit frei reden, ohne gleich analysiert zu werden? Die sind doch selbst verrückt, ansonsten gibt es keinen Grund, diesen Beruf zu wählen usw.
Andrea Jolander zeigt in ihrem Buch allerdings was niemand vermutet hätte, Psychologen sind auch nur Menschen und ganz froh, wenn sie mal Feierabend und somit Freizeit haben.
Allerdings widerliegt sie in ihrem Buch nicht nur Vorurteile, sondern zeigt dem Interessiertem, was Psychotherapie wirklich ist.
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Gelungen und in einfachen Worten gewährt sie dem Leser einen Einblick in die Psychotherapie, begleitet einen in eine Therapiepraxis und erzählt, wie der Ablauf ist, welche Methoden es gibt und wie die Gespräche wirken.
Auch wenn der Humor oft gezwungen wirkt, so fand ich ihn trotzdem immer witzig, nie abwertend. Sie spielt einfach mit den Klischees, die sich bei den Menschen eingebürgert haben und betrachtet sie mit einen Augenzwinkern.
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Fachliches Wissen vermittelt sie einem leicht verständlich, Dinge die im ersten Moment seltsam klingen, wie zB. Ich – Über Ich – Es erklärt sie so, dass es jeder letztlich versteht und auch bei sich selbst nachvollziehen kann. Und auch die Unterschiede zwischen Psychologie, Psychiater und therapeutischer Psychologe erklärt sie so, dass man sie auf keinen Fall je wieder vergisst.
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Was nicht ganz richtig ist, auf den Klappentext steht, Andrea Jolander berichtet von ihren spannendsten Fällen – finde ich jetzt nicht so. Natürlich gibt sie für die eine oder andere Situation Fallbeispiele, aber wirklich tiefe Einblicke erhält man dabei nicht. Sie passen als Beispiele wunderbar in das Konzept, sind meiner Meinung nach aber nur ein Hilfsmittel, um etwas verständlicher zu machen.
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In einem Kapitel findet man ein „Erste-Hilfe-Köfferchen“, welches Hilfe gegen leichte Schlafstörungen, oder Stress aufzeigt. Allerdings sagt die Autorin selbst, ihr Buch sei kein Ratgeber und so sind die Tipps wirklich nur minimal, bei bestimmten Themen sollte man lieber weiterführende Literatur kaufen, um wirklich seine Probleme anzupacken. Bei erheblichen Störungen bringt natürlich ein Buch nichts, weshalb da immer eine Therapie empfehlenswert wäre.
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An Andrea Jolanders Seite beginnen wir eine Psychotherapie, bekommen erzählt, wie man einen Therapeuten finden, welche Methode empfehlenswert ist, wie es mit der Kostenübernahme aussieht und auf welche Dinge man sich vorbereiten sollte. Nach der Therapeutenentscheidung wird auch der Verlauf einer Therapie beschrieben, so dass auch Außenstehende verstehen können, was nun wirklich in den Praxisräumen vor sich geht. Schnell merkt man, dass es so ganz anders ist, wie man es zum Beispiel aus dem Fernsehen kennt. Die Behandlung hat nichts mit Voodoo zu tun, sondern ist vergleichbar wie das verarzten eines verletzen Körperteiles, eben auf die Seele bezogen.
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Fazit:
„Da gehen doch nur Bekloppte hin“ spielt mit Vorurteil, unterstürzt dabei allerdings, sein eigenes Gedanken mal zu überdenken, da es doch wirklich so ist, dass die meisten Menschen einfach eine falsche Vorstellung von Psychotherapie haben.
Definitiv ein gutes Buch für Angehörige, Betroffene und eigentlich alle, die Interesse an Psychologie haben.

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Tags: alltag, berufsalltag, patient, praxis, psychologie, therapeut, therapeutin, therapie, verständnis, vorurteile   (10)

  

 

Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

tod, humor, bestatter, bestattung, beerdigung

Darf ich meine Oma selbst verbrennen?

Peter Wilhelm
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.09.2011
ISBN 9783426784273
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Das Buch ist in drei Teile gegliedert:
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1. Allerlei Fragen an den Bestatter
In dieser Rubrik beantwortet der Autor diverse Fragen, die an ihn herangetragen wurden. Sei es nun „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“ oder durchaus nachvollziehbare Fragen, wie „Darf ich meinen Sarg selbst zimmern?“ Natürlich sind da allerhand skurrile Sachen dabei, die der Autor, soweit es jetzt nicht wirklich die Frage ist „Was muss ich noch erledigen, wenn ich tot bin?“, alle ernsthaft beantwortet. Dazwischen finden sich immer wieder interessante Informationen, wie zum Beispiel zur Seebestattung. Für mich hat der erste Teil einen leichten Sachbuchcharakter, natürlich mit einen Augenzwinkern, aber trotzdem sind da durchaus Antworten dabei, die sehr informativ sind und auch die Fragen sind nicht immer nur skurril, sondern auch einfach mal nachvollziehbar.
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2. Tod am Telefon – Die schönsten Anrufe beim Bestatter
Der Autor ist ja Inhaber eines Bestattungsunternehmen und wie in jeder Firma, steht auch dort ein Telefon, welches ab und an klingelt. Es ruft schon mal jemand an, der einfach Bescheid geben möchte, dass der Angehörige jetzt gestorben wäre und danach gleich auflegt. Natürlich entwickeln sich auch mal längere Dialoge, die aber durchaus immer durch ihre Seltsamkeit bestechen. Man schüttelt den Kopf, weil man sich nicht wirklich vorstellen kann, dass Menschen wirklich ernsthaft solche Gespräche führen.
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3. Dialoge – Zum sterben schön
In ein Bestattungsunternehmen kommen natürlich auch Menschen, um sich direkt vor Ort, über eine Beerdigung zu informieren, einen Sarg auszuwählen oder Fragen zu stellen.
Kommt ein nettes Pärchen vorbei und fragt einfach mal, ob es möglich wäre, ohne Bekleidung eine Beerdigung durchzuführen. Jetzt ist die Frage, Verstorbener oder Trauergäste ohne Kleidung?
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Die Aufmachung des Buches verspricht ein witziges Buch, allerdings sei gesagt, besonders im ersten Teil kommt auch das Wissen nicht zu kurz. Man erfährt interessante Details zu Bestattungen und auch Randinformationen, die einen wirklich überraschen.
Der 2. und 3. Teil sind dann eher die, die zwar nicht sonderlich viel Wissen vermitteln, aber sehr amüsant sind. Und ich glaube, genau diese Mischung macht das Buch nahezu perfekt.
Es ist nicht trockenes Wissen, der Autor schafft es, besonders im 1. Teil, die Informationen durchaus witzig zu erklären, so dass man nie das Gefühl hat, jetzt ein Fachbuch vor sich liegen zu haben.
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Fazit:
Der Tod ist ein ernstes Thema, aber auch ernste Themen lassen sich witzig besprechen, solange man immer respektvoll dabei bleibt. Peter Wilhelm ist es.

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Tags: antworten, beerdigung, bestatter, bestattung, dialoge, fragen, humor, informationen, tod, wissen   (10)

  

 

Spurlos
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kallinger, selbstmord, tozzer, vermisst, spurlos

Spurlos

Kurt Tozzer , Günther Kallinger
Fester Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter
ISBN 9783800038817
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Jährlich werden in Deutschland 100.000 Menschen als vermisst gemeldet, viele tauchen nach kurzer Zeit wieder auf, doch es gibt auch viele Vermisstenfälle die monate- jahrelang ungeklärt bleiben. Alleine im deutschsprachigen Raum gelten derzeit mehr als 5000 Personen als vermisst. Für die Angehörigen ein Nervenspiel, die Ungewissheit lässt viel Raum für Fantasie. Wurden die Vermissten Opfer eines Verbrachens? Verübten sie Selbstmord? Hatten sie einen Unfall, bei welchem sie verletzt oder getötet wurden? Oder ist es gar so, dass die Person einfach untergetaucht ist, um ein neues Leben zu beginnen.
Die Journalisten Kurt Tozzer und Günther Kallinger haben die spektakulärsten und geheimnisvollsten Fälle der vergangenen Jahre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen.
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Meine Meinung:
In „Spurlos“ werden Fälle beschrieben, welche gelöst wurden, doch die Vielzahl gilt bis heute noch als ungelöst. Das Buch versammelt relativ viele Vermisstenfälle, was auch bedeutet, dass zwar Hintergrundinformationen genannt werden, allerdings alles eher oberflächlich abgehandelt wird. Alles ist kurz und bündig zusammengefasst, was meinen Geschmack sehr getroffen hat.
Ich lese relativ gerne Thriller, aber so sehr wie „Spurlos“ hat mich noch nie ein Buch mitgenommen, womöglich weil es keine Geschichten sind, sondern die Realität. Es krampft einen das Herz zusammen, wenn man liest, dass ein junges Mädchen, 80 Sekunden vom Vater aus den Augen gelassen, einfach so bis heute spurlos verschwunden ist.
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Mehr kann ich zum Buch nicht wirklich sagen, mich hat es jedoch zutiefst erschüttert und sehr nachdenklich hinterlassen.
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Fazit: Lesen!

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Tags: deutschland, entführung, kallinger, mord, polizei, reise, schweiz, selbstmord, spurlos, tozzer, unfall, vermisst, vermisstenfälle, österreich   (14)

  

 

Was vom Tode übrig bleibt
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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

tatort, verwesung, tatortreiniger, selbstmörder, schädlingsbekämpfung

Was vom Tode übrig bleibt

Peter Anders
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 05.05.2011
ISBN 9783453601840
Genre: Biografie

Rezension:  
Tags:  

  

 

200 Tricks für ein besseres Leben
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37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

neon, tipps, 200 tricks für ein besseres leben, tricks, ratgeber

200 Tricks für ein besseres Leben

Marc Schürmann , NEON
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 08.10.2009
ISBN 9783453601369
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
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Unnützes Wissen 2
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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

wissen, fakten, neon, skurril, unnützes wissen

Unnützes Wissen 2

NEON
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.11.2010
ISBN 9783453601772
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Als Nachfolger des Buches Unnützes Wissen 1, kann sich der zweite Teil durchaus sehen lassen.
Neue und skurrile Fakten die durchweg witzig sind, warten auf den Leser.
Die ein oder andere Information kommt im Buch zwar doppelt vor, oder erschien schon im Vorgänger, doch das Lesevergnügen wird dadurch nicht gemindert.
Ein Buch was man immer wieder zur Hand nehmen kann, ohne dass es langweilig wird.

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Tags: fakten, magazin, skurril, stern neon, unnützes wissen, wissenschaft, zeitschrift   (7)

  

 

Denken, Lernen, Vergessen
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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Denken, Lernen, Vergessen

Frederic Vester
Flexibler Einband
Erschienen bei DTV, 01.10.1998
ISBN 9783423300032
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
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Der verletzte Mensch
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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

der verletzte mensch, kindheit zerstören, seele, sehnsucht nach liebe, verborgene verletzungen

Der verletzte Mensch

Andreas Salcher
Fester Einband: 279 Seiten
Erschienen bei Ecowin Verlag, 03.03.2009
ISBN 9783902404695
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
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Romane und Kurzgeschichten schreiben
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Romane und Kurzgeschichten schreiben

Alexander Steele , Raymond Carver , Kerstin Winter (Übers.) , Helmut Frielinghaus (Übers.)
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei Autorenhaus-Verlag, 02.10.2006
ISBN 9783866710238
Genre: Sach- & Fachbuch

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Poetry Slam
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

einführung, poetry, sachbuch, basiswissen, slam

Poetry Slam

Petra Anders
Flexibler Einband: 199 Seiten
Erschienen bei Verlag an der Ruhr, 01.04.2007
ISBN 9783834602930
Genre: Sach- & Fachbuch

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Tags: basiswissen, einführung, poetry, sachbuch, slam   (5)

  

 

Irre - Wir behandeln die Falschen
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(120)

205 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 22 Rezensionen

psychiatrie, psychologie, therapie, sucht, schizophrenie

Irre - Wir behandeln die Falschen

Manfred Lütz
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 14.09.2009
ISBN 9783579068794
Genre: Sach- & Fachbuch

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Seichtgebiete
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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

blöd, abrechnung, dumm, gesellschaft, deutschland

Seichtgebiete

Michael Jürgs
Flexibler Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 20.07.2009
ISBN 9783570100097
Genre: Sach- & Fachbuch

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Der Baader-Meinhof-Komplex
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147 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

raf, terrorismus, deutscher herbst, deutschland, meinhof

Der Baader-Meinhof-Komplex

Stefan Aust
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.09.1998
ISBN 9783442129539
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
Tags: baader, deutschland, ensslin, geschichte, meinhof, politik, raf, standardwerk, terrorismus   (9)

  

 

Doof it yourself
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69 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 5 Rezensionen

humor, sachbuch, experten, erziehung, internet

Doof it yourself

Stefan Bonner , Anne Weiss , Harald Oehlerking
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Lübbe GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe, 01.04.2009
ISBN 9783785760055
Genre: Comic & Humor

Rezension:  
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Ich weiß, was du denkst
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(68)

118 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

körpersprache, gedanken, mimik, gedankenlesen, gestik

Ich weiß, was du denkst

Thorsten Havener
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 18.02.2009
ISBN 9783499625206
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
Tags: erfahrung, gedankenlesen, gesichter, körpersprache, magie, menschliches verhalten   (6)

  

 
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