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Jackpot - Wer träumt, verliert
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43 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

münchen, geld, jugendbuch, geldtransporter, raub

Jackpot - Wer träumt, verliert

Stephan Knösel , Zero Werbeagentur
Flexibler Einband: 267 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 13.07.2012
ISBN 9783407811134
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Chris wird Zeuge eines Autounfalles und natürlich ist sein erster Impuls, den Verletzten zu helfen. Eigentlich nicht Stoff für eine Geschichte, doch wenn man dann im Kofferraum des Wagens ein Mädchen findet, welches einen bittet, eine Tasche voller Geld von der Unfallstelle zu schaffen, sieht alles schon anders aus.
Das Mädchen, Sabrina, bat Chris, das Geld für sich aufzubewahren, doch was würdest du machen, wenn du plötzlich 4 Millionen Euro besitzt?
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Allerdings wissen nicht nur Chris und Sabrina vom Geld, da gibt es noch eine Menge anderer Menschen, die ein Auge auf die Beute geworfen haben und sie werden alles versuchen, bis sie das Geld in die Hände bekommen. Eine Verfolgungsjagd auf Leben und Tod beginnt.
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Meine Meinung:
Mal abgesehen davon, dass ich das Buch wirklich gut fand, muss ich am Anfang eines etwas loswerden: Hätte ich das Buch im Geschäft gesehen, ich hätte nicht danach gegriffen. Das Cover wirkt wie aus den 80er Jahren, ziemlich altbacken. Ein zweiter Blick lohnt sich allerdings, liest man den Klappentext, erfährt man schnell, dass es sich um ein brisantes Thema, ja eigentlich um einen Thriller handelt.
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Chris und sein älterer Bruder Phil leben in ärmlichen Verhältnissen, die Mutter ist tot und der Vater auf Entzug. Das Geld ist knapp und das Leben für die beiden nicht gerade leicht. Der „Geldsegen“ kommt also gar nicht so ungelegen und man kann Chris durchaus verstehen, dass er schnell beginnt, sich auszumalen, was er sich alles mit seinem Bruder leisten könnte. Die Beziehung der beiden Brüder ist herzlich, gespickt mit ein paar normalen geschwisterlichen Streitereien.
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Zu Beginn des Buches ist ziemlich unklar, woher die 4 Millionen Euro kommen, ob es sich eventuell um einen Entführungsfall handelt und es sich dabei um Lösegeld handelt, oder doch etwas anderes auf den Leser wartet. Eine Sache, die das Buch ausmacht – man kann sich niemals sicher sein. Zwar erscheint auf den ersten Blick vielleicht alles logisch, aber das kann sich nach wenigen Seiten schnell wieder geändert haben und so baut sich eine Spannung auf, die einen dazu bringt, schnell zu lesen, um zu erforschen, ob die eigenen Vermutungen richtig waren, oder nicht. Alle Vorkommnisse sind realistisch und durchaus nachvollziehbar beschrieben, was einen nur noch mehr dazu bringt, bei der Geschichte zu bleiben.
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Mit den einzelnen Personen wird man relativ schnell warm, kann sich gut in sie hineindenken, wenn sie auch an einigen Stellen etwas zu abgebrüht wirken. Die Polizei spielt eine wichtige Rolle im Buch, sie wird jetzt nicht gerade vorteilhaft beschrieben, zumindest nicht für ihren Berufsstand, aber ihre Handlungen und manche Aussprüche sind durchaus amüsant, so dass sie einen schnell auf ihre Seite ziehen.
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Der Schreibstil macht einen Großteil des Buches aus, durch ihn lebt die Geschichte. Er ist locker, flüssig und leicht zu lesen, fesselt einen aber auch so sehr, dass man einfach immer dranbleibt, die Geschichte aufmerksam und mit einem gewissen Herzklopfen verfolgt.
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Kleiner, mini, Kritikpunkt: Es gibt eine Liebesgeschichte, eine, die nicht wirklich hätte sein müssen, zumindest in meinen Augen, hat sie sich einfach zu rasant entwickelt und wirkte ein bisschen gekünstelt.
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Fazit:
Spannend, witzig, realistisch und fesselnd – ein Buch was all diese Eigenschaften vereint und dadurch absolut überzeugt.

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Tags: brüder, geld, geldtransporter, jackpot, lebenspartner, liebe, mutter, polizei, raub, unfall, vater   (11)

  

 

Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich
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32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

tod, einsamkeit, norwegen, ohrenwärmer, alter

Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich

Kjersti Annesdatter Skomsvold , Ursel Allenstein
Fester Einband: 141 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 12.08.2011
ISBN 9783455400946
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Für Mathea war ihr geliebter Mann Epsilon alles, was sie für ein glückliches Leben brauchte. Soziale Kontakte hatte sie kaum, ihr Mann reichte ihr, wer denkt auch daran, dass sich an dieser Situation einmal etwas ändern könnte. Zum Leben gehört jedoch auch der Tod und Mathea muss erfahren, wie das Leben ist, wenn man niemanden mehr hat, mit dem man es teilen kann. Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit, zu der Zeit als Leben noch lebenswert war, in der Gegenwart liegt sie im Bett und überlegt, wie lange die Menschen wohl brauchen würden, um sie zu finden, wenn sie tot in ihrer Wohnung liegt. Würden sich die Nachbarn nur eines Tages über einen widerlichen Gestank aufregen, dadurch durch Zufall ihren Leichnam entdecken?
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Ganz aufgeben möchte sie jedoch nicht, noch ist etwas Hoffnung in ihr, weshalb sie sich auf den Weg zu Nachbarschaftsversammlungen und Seniorentreffen macht, auch wenn es ihr innerlich wiederstrebt, dort aufzutauchen.
Werden ihre Unternehmungen von Erfolg gekrönt, oder bleibt von einem Menschen wirklich nichts übrig, wenn man niemanden hat, der an einen denkt?
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„Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich“ ist der gelungene Debütroman von Kjersti A. Skomsvold und handelt darum, wie das Leben weitergehen soll, wenn der einzige soziale Kontakt wegbricht, denn man noch in seinem Leben hat. Mathea ist eine liebenswürdige alte Dame, die niemanden zur Last fallen möchte und deshalb versucht, so unauffällig wie möglich zu leben. Es gelingt ihr leider auch, was als Konsequenz hat, dass sie von gar niemanden mehr beachtet wird.
Im Buch schwankt sie immer wieder zwischen den Erinnerungen an ihren Mann Epsilon und der derzeitigen, von Einsamkeit geprägten, Situation hin und her. Ihre Beziehung zu ihrem Mann, war voller Wärme, auch wenn keiner der beiden es direkt zeigen kann, so liest man doch in jedem Wort eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen. Ihre Lage ohne Epsilon gleite jedoch nie in selbstmitleidiges Gerede ab, sondern ist oft einfach nur amüsant zu lesen, ganz gleich, wie schwer das Thema wiegt.
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Der Autorin gelingt etwas Wunderbares: Sie verpackt eine traurige Geschichte in Humor, was eine Gefühlsexplosion beim lesen auslöst und das zu schaffen, ist eine wahre Meisterleistung.
Nach dem lesen wünschte ich mir, das Buch hätte mehr Seiten gehabt, einfach mehr Mathea, wobei ich mir jetzt nicht mehr sicher bin, ob nicht 144 Seiten genau richtig sind, um diese wahnsinnige Intensität an Gefühlen zu erzeugen, mehr irgendwie nur ein Gerede um den heißen Brei gewesen wäre.
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Fazit:
Dieses Buch wird es sicherlich in die Top 3 meines Jahres 2011 schaffen, weil es die wahre Geschichte, vieler Menschen erzählt. Wie oft liest man in der Zeitung: Leiche nach 8 Jahren in Wohnung gefunden? Man fragt sich, wie geht so etwas? Es geht durch die Blindheit der Menschen füreinander, dieses Buch weckt auf und schärft die Wahrnehmung. Kein Mensch sollte jemals unsichtbar werden.

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Tags: dame, ehe, eheleben, einsamkeit, epsilon, gemeinsamkeiten, ignoranz, liebe, mathea, nachbarschaft, norwegen, ohrenwärmer, senior, seniorenheim, statistiker, tod, unsichtbar, wohnung, zeitkapsel   (19)

  

 

Jenseits des Schweigens. Mein Weg zurück ins Leben nach einer Vergewaltigung
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Jenseits des Schweigens. Mein Weg zurück ins Leben nach einer Vergewaltigung

Nancy V. Raine
Fester Einband
Erschienen bei Goldmann
ISBN 9783442308675
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nancy V. Raine wird 1985 in ihren eigenen vier Wänden, von einem Unbekannten, vergewaltigt.
Trotz Anzeige kann der Täter nie gefasst werden, in ihrem Buch „Jenseits des Schweigens“ beschreib die Autorin, den langen und oft schmerzhaften Weg zurück in das „normale“ Leben, welches es nach einer Vergewaltigung eigentlich nicht mehr gibt.
Interessant fand ich an diesem Buch besonders, dass es nicht nur die Tat, sowie die kurze Zeit danach behandelt, sondern auch die längerfristigen Veränderungen auf einen Menschen, der solch eine Tat überlebt hat. Von den irrealen Ängsten, den Versuch des Vergessens, bis hin zu der Überzeugung, dass eine Therapie sinn- und ratvoll wäre.
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Besonders empfehlen würde ich das Buch Angehörigen von Missbrauchsopfern, da es leicht und verständlich beschrieben ist, wie komplex die Welt nach so einer Tat wird und auch die, für Außenstehende, oft nicht nachvollziehbaren Gedanken und Gefühle sind treffend beschrieben. Zudem wird auch Kritik an der Gesellschaft geäußert, die oft nur mit Unmissverständnis reagiert, wenn man nach einem Jahr der Vergewaltigung, immer noch nicht gelernt hat zu vergessen (was nicht möglich ist), oder wenn man sich öffentlich dazu äußert was einen geschehen ist, es zeigt, wie sehr sexueller Missbrauch immer noch ein Tabuthema ist.
Wirklich eines der besten Bücher, die es zu diesem Thema gibt.

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Tags: alpträume, angst, ehe, erinnerung, familie, flashback, freundschaft, gesellschaft, hass, hilfe, hilflosigkeit, kinder, kritik, körperverletzung, missbrauch, opfer, polizei, psychologe, therapie, täter, unverständnis, vergangenheit, vergewaltigung, verzweiflung, wohnung, wut, überfall   (27)

  

 

Jeden Tag ein bißchen näher
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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

psychologie, meistens im büro, ungewöhnliche geschichte, therapie, psychologieinteressierte

Jeden Tag ein bißchen näher

Irvin D. Yalom
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.02.2001
ISBN 9783442727124
Genre: Ratgeber

Rezension:  
Tags:  

  

 

Jesus liebt mich
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736 Bibliotheken, 5 Leser, 5 Gruppen, 92 Rezensionen

jesus, liebe, humor, gott, jüngstes gericht

Jesus liebt mich

David Safier
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kindler Verlag GmbH, 01.11.2008
ISBN 9783463405520
Genre: Unterhaltungsliteratur

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