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115 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen
Jean-Christophe Grangé
,
Thorsten Schmidt
Flexibler Einband: 778 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.06.2009
ISBN 9783404162840
Genre: Krimi & Thriller
Als Mathieu erfährt, dass sein bester Freund Luc, versucht hat, sich selbst umzubringen, bricht für ihn eine Welt zusammen. Beide sind hochreligiös und Selbstmord ist eine Totsünde, daher kann er nicht glauben, dass sich Luc umbringen wollte. Nun liegt er im Koma und Mathieu beginnt seinen eigenen Fall rund um seinen besten Freund, um das Geheimnis seines angeblichen Selbstmordes zu lüften.
Schnell begibt sich Mathieu auf die Reise nach der Wahrheit und muss dabei entdecken, dass er irgendwie die gleichen Ermittlungen durchführt als sein bester Freund Luc es vor kurzem getan hatte. Dann scheint sich alles zu ändern, die Welt dreht sich und steht langsam auf dem Kopf... und dann scheint der Teufel selbst mit im Spiel zu sein.
Doch ist die Wahrheit wirklich so schlimm? Finde es selbst heraus!
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Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich, bevor ich mit diesem Werk begonnen habe, nur "Das schwarze Blut" von Grange gelesen hatte. "Das Herz der Hölle" war also mein 2. Buch von ihm und ich musste sehr lange mit mir ringen, ob ich mir dieses Werk kaufen soll, da es doch fast 800 Seiten sind und diese auch noch sehr klein geschrieben sind. Doch da ich derzeit eh mehr lese als fernseh schaue, da dort eh nur noch Mist kommt, hab ich mich jetzt doch dazu entschlossen, es mir zuzulegen.
Dann mal los. Obwohl es am Anfang echt nicht spannend ist, hatte ich nie das Gefühl, mich durchquälen zu müssen, um endlich den Nervenkitzel zu bekommen. Es ist super geschrieben, wenn auch sehr ausführlich und detailreich, aber wenn man sowas net so mag, kann man diese Passagen ja einfach überspringen.
So ab Seite 300 hat mich das Buch dann echt gefesselt. Ich musste jeden Abend lesen und ich hab mich so oft gefragt, wiie sich das am Ende entwickeln wird, da Grange sehr viele Orte und Personen miteinander verbindet und man irgendwann nicht mehr weiß, wie die alle zusammenpassen sollen, aber am Ende fügt sich alles zusammen und passt einfach perfekt.
Ich muss auch gestehen, dass ich lange gehofft habe, dass es sich am Ende so herausstellt, dass es nicht der Teufel war, sondern doch ein fleischliches Wesen. Doch wer es nun war, sag ich nicht, das müsst ihr schon selbst herausfinden. ;)
Ich kann es wirklich nur empfehlen. Es sind zwar wirklich einige Seiten zum Lesen, aber sie lohnen sich und wer einen Thriller sucht, der einfach mal wirklich anders ist und dadurch auch heraussticht, kann ich "Das Herz der Hölle" nur empfehlen! KAUFEN, kaufen, kaufen !!!
Ach, noch ein kleiner Kritikpunkt. Und zwar findet Mathieu erst fast gegen Ende ein Detail heraus, das mir schon etwa 300 - 400 Seiten vorher aufgefallen ist und auch sehr offensichtlich war und dann musste er auch noch darauf hingewiesen werden, was ich sehr schade, unpassend und nicht glaubwürdig fand, aber sonst einfach nur genial. Daher auch verzeihbar. grins
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118 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen
Jean-Christophe Grangé
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 20.02.2006
ISBN 9783404158089
Genre: Krimi & Thriller
Okay, dieses Buch ist wirklich ein Fall für sich. Müsste ich die ersten 200 Seiten beurteilen, müsste ich sagen, was für ein Scheiß. Müsste ich die restlichen Seiten bewerten, kann ich nu sagen, übelst genial!!!
Es beginnt am Anfang einfach sehr schleppend, aber dann, als die Reise beginnt, kann man nicht mehr aufhören, die Idee der Morde ist einfach wahnsinn, ein geniestreich und auf sowas zu kommen irgendwie unheimlich.
Man muss sich zwar durch die ersten 200 Seiten kämpfen, aber es lohnt sich, denn das Ende ist es wert. Also, durchhalten und geniessen.
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