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183 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen
Dan Wells
,
Jürgen Langowski
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei IVI, 01.03.2013
ISBN 9783492702775
Genre: Kinder- & Jugendbuch
Also zuerst einmal muss ich sagen, als ich das Buch zum ersten Mal sah, war ich sofort hin und weg und das lag diesmal nicht an dem überaus gelungenem Cover, sondern daran, dass einer meiner Lieblingsautoren nun eine Dystopie herausgebracht hat. Ich LIEBE einfach seine "Serienkiller Trilogie". Aber darum geht es ja jetzt nicht.
Okay. Wie hat mir also Partials 1 gefallen. Nun, der Anfang hat mich, um ehrlich zu sein, nicht wirklich umgehauen. Ich finde, die Idee der Welt und die Beschreibung der düsteren Zukunft ist wirklich genial und gelungen, aber die Geschichte an sich zieht sich wirklich bis etwa zur Hälfte und wirklich Spannung kam bei mir nicht auf.
Dafür punktet das Buch dann aber der Hälfte mit richtig genialen Wendungen und mega Überraschungen auf, was einiges wieder wett macht. Leider gab es auch in diesem Abschnitt einmal eine längere "Wanderung", die mich jetzt wieder sehr gelangweilt hat. Allgemein konnte mich die Reisen nie wirklich begeistern, warum auch immer.
Nichtsdestotrotz wartet Dan Wells mit einer überaus gelungenen Dystopie Idee auf. Es gibt viele Stellen, wo man immer denkt, ja, da passiert jetzt eh das und das und das geht eh so aus und genau diese Sachen passieren dann NICHT, was ich sehr genial fand.
Das Ende an sich macht sowieso viel Lust auf den Folgeband und ich werde ihn mir auch auf jeden Fall holen. Leseempfehlung von mir gibt es auf jeden Fall, auch wenn die erste Hälfte nicht wirklich der Bringer war.
240 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 46 Rezensionen
Dan Wells
,
Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.09.2010
ISBN 9783492267816
Genre: Science-Fiction & Fantasy
Auch der dritte und letzte Band um den Soziopathen John Cleaver hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Wells hat es wieder einmal geschafft, mich als Leser längere Zeit hinters Licht zu führen und mir ein Ende zu präsentieren, mit dem ich eigentlich gar nicht gerechnet habe. Gerade was in den letzten 50 Seiten passiert hat mich mehr als stocken lassen beim Lesen, da ich es irgendwie nicht glauben konnte.
Wells hat für mich ein stimmiges und passendes Ende seiner Trilogie geschaffen, auch wenn ich es schade finde, nichts mehr von John lesen zu dürfen, denn nach drei doch recht dicken Wälzern ist er mir doch irgendwie ans Herz gewachsen.
Einen Kritikpunkt gibt es aber dennoch und zwar hat mir im 3. Teil der Zweikampf in Johns Innerem gefehlt, der fast nie zur Sprache oder zur Geltung kam. Das war im 1. und vor allem im 2. Band wesentlich stärker zu spüren. Im letzten Teil war mir John fast ein wenig zu „gut“, wenn ihr versteht, was ich meine.
Alles in allem habe ich keine Minute bereut, die ich mit Wells Trilogie verbracht habe, auch wenn ich mir beim Kauf von Buch 1 etwas ganz anderes vorgestellt hatte, aber wenn man sich erstmal auf den Mystery Teil eingelassen hat, kann man seine ersten drei Bücher um John Cleaver einfach nicht mehr aus der Hand legen. Einfach grandios und ich bin gespannt, was da noch kommen wird… zumindest hoffe ich doch, dass Wells nicht einfach aufhört. ;)
vorhanden (18)
269 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 66 Rezensionen
Dan Wells
,
Jürgen Langowski (Übersetzer)
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.05.2010
ISBN 9783492267267
Genre: Krimi & Thriller
Nachdem ich von „Ich bin kein Serienkiller“ so begeistert war, war es für mich auch keine lange Entscheidung gewesen, mir die beiden Nachfolgewerke zu holen. Gerade bin ich mit dem zweiten Band „Mr. Monster“ fertig geworden und kann nur sagen… wieder einmal genial!!!
Das 2. Buch fängt fast genau da an, wo das 1. Buch aufgehört hat. Es wird immer noch wegen dem Clayton Killer ermittelt, da seine Leiche nicht gefunden wurde, doch John scheint aus dem Schneider und kann sich nun wieder sich selbst widmen.
Was mir in diesem Buch besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass es wesentlich brutaler als sein Vorgänger ist, was vor allem an Mr. Monster liegt, der langsam freigelassen wird. Man wird regelrecht in Johns Zweikampf mit sich selbst hineingezogen und ab der Hälfte hat es Wells wirklich geschafft, mich ein paar Mal schlucken zu lassen.
Leider muss ich sagen, dass mich diesmal das Buch erst so ab der Hälfte richtig gefesselt hat, dann aber so stark, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Im Nachhinein muss ich jedoch sagen, dass mir der Anfang wohl nur etwas schleppend vorgekommen ist, da mir John schon so vertraut war. Für mich jetzt kein Grund, dies als Nachteil zu sehen. ;)
Abschließend möchte ich sagen, dass Wells es in diesem Band wirklich geschafft hat, mich immer wieder zu überraschen und zu fesseln. Wie oft dachte ich… jetzt erwacht Mr. Monster endgültig oder nun wird er mit Brooke zusammenkommen und langsam glaube ich der 2. Serienmörder ist… aber am Ende kam vieles ganz anders und gerade das letzte Drittel schmeißt noch mal alles um und lässt John in ein ganz anderes Licht fallen.
Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn und nun hör ich auf zu schreiben und ließ dafür lieber den 3. und letzten Band „Ich will dich nicht töten“. Rezession folgt…
vorhanden (12)
495 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 124 Rezensionen
Dan Wells
,
Jürgen Langowski (Übersetzer)
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2009
ISBN 9783492701693
Genre: Krimi & Thriller
„Dexter“ trifft den „siebten Tod“ trifft Dan Wells… einfach grandios. :D
„Ich bin kein Serienkiller“ ist der erste Band der Trilogie um den 15 bzw. 16 jährigen John Cleaver, der alle Zeichen eines Serienkillers aufweist, aber durch seine selbst erlegten Regeln immer wieder versucht, sich ganz „normal“ zu verhalten. Bis ein echter Serienmörder in Clayton auftaucht und John nicht anders kann, als nach ihm zu suchen.
Lediglich das erste Kapitel war für mich noch so eine Art „Na ja, mal schaun, was das wird“ Gedanke gewesen, doch schon nach dem zweiten Kapitel war ich begeistert, gefesselt und gefangen. Schon lange habe ich kein Buch mehr so schnell und so ungern aus der Hand gelegt. Der Autor weiß ganz genau, wie er John in Szene setzen muss und es dauert auch nicht lange, da hat man diesen jungen Soziopath richtig ins Herz geschlossen und man fiebert regelrecht mit ihm mit.
Gerade am Anfang, aber auch immer wieder zwischendurch kam die gespaltene Persönlichkeit von John gut zu Geltung und sein innerer Kampf mit seinem Monster, das er unbedingt hinter der Mauer halten will. Die Gespräche mit seinem Psychologen haben mir auch immer sehr zugesagt und auf diese habe ich mich regelrecht gefreut, da John dort immer sehr ehrlich war und man daher noch tiefer mit ihm verbunden wurde.
Das einzige „Manko“ an diesem Erstlingswerk ist die Tatsache, dass ich von einem reinen Thriller ausgegangen bin, was aber nach etwa einem Drittel nicht mehr der Fall ist. Es kommt dann doch ein kleiner Fantasyfaktor dazu, auf den ich nicht gefasst war. Fand ich dann auch kurzfristig blöd, aber nicht lange, da es dem Gesamtwerk keinen Schaden zufügte, im Gegenteil, nachdem man sich erstmal damit abgefunden hat, passt es richtig gut. Dennoch hätte mir die Bezeichnung „Mysterythriller“ auf dem Cover gewünscht.
Okay, was soll ich also abschließend sagen? Unbedingt kaufen, so wie ich mir heute „Mr Monster“ und „Ich will dich nicht töten“ gekauft habe. Einfach top und ein MUSS für alle „Der Siebte Tod“ und „Dexter-Fans“. ;)
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