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Der Schmetterlingsmann
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märchen, schmetterling, wolfgang brunner, liebe, roman

Der Schmetterlingsmann

Wolfgang Brunner
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Candela, 30.12.2012
ISBN 9783942635233
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Dieses „kleine Buch“ zu bewerten fällt mir wirklich schwer, da es mich einerseits wirklich mitgerissen und verzaubert hat, andererseits auch ein wenig „kalt“ gelassen hat. Ich weiß, sehr widersprüchlich, aber so habe ich eben das Leben dieses Werks empfunden.

Und nun? Was soll ich euch erzählen? Wie sieht mein abschließendes Resümee aus?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.

Dieses Buch ist und bleibt ganz klar ein Liebesbeweis eines Autors an seine Lebensgefährtin. Es beschäftigt sich von der ersten bis zur letzten Seite mit der großen Frage; Was ist Liebe?

Ich habe mich auf das Werk eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Es gab Stellen, die haben mich mehr mitgenommen als andere und manchmal flog ich auch ein wenig über die Seiten, wenn mir eine kleine Passage nicht ganz so zusagte. Doch im Großen und Ganzen hat mich das Buch gepackt und mit sich gezogen. In einem Abend, ich brauchte nur wenige Stunden, ist man durch und ich denke, diese kurze Zeit werde ich so schnell nicht vergessen. Gerade das Märchen um den Schmetterling DARF ich gar nicht mehr vergessen, sosehr hat es mir gefallen. ;)

Für mich war die Geschichte weniger ein Nachdenken über die Liebe und was Liebe wirklich ist, als vielmehr die Tatsache, sich wieder öfters einmal die Zeit zu nehmen, stillzustehen und sich Gedanken zu machen, wer man eigentlich ist und was man hat, bzw. bereits alles erreicht hat.

Ich selbst bin ein sehr ehrgeiziger Mensch, der viel Arbeit und noch einiges im Leben erreichen will. Durch dieses Werk habe ich mir gestern einmal die Zeit genommen, um zurückzublicken und zu erkennen, was ich eigentlich schon alles erreicht habe und was soll ich sagen, es war ein schönes Gefühl.

Abschließend will ich einfach sagen, ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich einmal einen Abend oder zwei die Zeit nehmen will, sich fallen zu lassen und einzutauchen in eine Welt, die sich um das große Thema Liebe dreht. Denn was wären wir … ohne sie? ;)

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Tags: liebe, liebesroman, märchen, märchenhaft, reise, roman, schmetterling, wolfgang brunner   (8)

  

 

Kim Schepper und die Kinder von Marubor
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fantasy, geschwisterliebe, marubor, kim schepper, erde

Kim Schepper und die Kinder von Marubor

Wolfgang Brunner , Stephan Link , Gabriele Benz
Buch: 351 Seiten
Erschienen bei NOEL-Verlag, 01.05.2010
ISBN 9783940209511
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags:  

  

 

Cryptanus II
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

gefühl, leben, wolfgang brunner, klasse. einfach klasse. ich freue mich schon sehr aud die fortsetzung der geschichte, ist wohl selbstverständlich. ich werdemich in den nächsten tagen auch einer rezension über diese tolle geschichte versuchen.

Cryptanus II

Hans-Stephan Link , Wolfgang Brunner , Gabriele Benz
Buch: 350 Seiten
Erschienen bei NOEL-Verlag, 01.01.2011
ISBN 9783940209955
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Nachdem uns „Der Geruch des Todes“ mit einigen Fragen zurückließ, war es für mich nur eine Frage der Zeit, bis ich mich mit „Das Geheimnis von Griphus Nix“ wieder einmal in die Welt des „Abgrunds“ stürze.

Wieder einmal schafft es Wolfgang Brunner, uns in eine Welt zu entführen, die uns so nah und doch so fern ist. Diesmal erleben wir den „Abgrund“ jedoch aus zwei Perspektiven. Zum einen natürlich unser allseits bekannter Phil und auf der anderen Seite seine über alles geliebte Frau Helena. Wobei wir bereits beim Hauptthema angekommen wären.

Aber zuerst zum Anfang. Für mich war der 1. Band eine Abenteuerreise, die mich sofort in den Bann zog und einfach nicht mehr losließ. Ich wollte wissen, wie es mit Phil weiter geht und was der „Abgrund“ noch so alles zu bieten hat. Für mich symbolisiert „Der Geruch des Todes“ Phils Reise in das Totenreich. Und was ist nun Band 2 für mich?

Ganz einfach… Liebe.

Es wird sehr schnell klar, dass sich der 2. Band um das Thema Liebe dreht, was sie ausmacht, was man macht, wenn man sie verloren hat oder nie erfahren durfte usw. usf. „Das Geheimnis von Griphus Nix“ ist eine Geschichte über die wahre Form der Liebe. Zumindest für mich.

Doch nun kommen wir zu dem Teil, wo ich anmerken muss, dass ich lange Zeit mit mir gekämpft habe, wie viel Sterne ich nun vergeben soll und nun habe ich mich endgültig für 4 entschieden. Warum?

Weil es diesmal bei mir doch ein wenig dauerte, bis ich wieder in der Geschichte war und den Flair von Wolfgang Brunner verspürt habe. Der Anfang war Wahnsinn und hat mich sofort gefesselt, doch dann wurde es für mich etwas zu langatmig und teilweise auch etwas langweilig, bzw. hatte ich das Gefühl, dass alles ein wenig zu viel des Guten wird. Doch kaum, dass die Legende wieder ihren Auftritt fand, war ich erneut gefesselt, fand das Besondere und konnte nicht mehr aufhören. Eindeutig wieder sehr gut.

Gerade im 1. Band hat mir die Tatsache gefallen, dass mich Wolfgang Brunner allein mit seinen Kapitelnamen dazu animieren konnte, doch noch ein Kapitel zu lesen, was er dann im 2. Band auch wieder geschafft hat, aber eben erst zum Ende hin. Auch musste ich erst mit Helena warm werden, die für mich im 1. Band lediglich eine Nebenrolle gespielt hat, mehr nicht. Dafür fand ich diesmal Parr nicht mehr so faszinierend und passend wie im 1. Band, er hat sich meiner Meinung oft zu stark in eine andere Richtung entwickelt, mit der ich nicht recht umgehen konnte. Erst am Ende war er wieder DER Parr.

Wo der nächste Knackpunkt kommt. Das Ende. Ja, wo ist es? Es gibt nämlich keines, sondern nur fehlende Seiten. Band 1 hatte für mich ein Ende mit offenen Fragen, Band 2 ist für mich ein halbes Buch. Man merkt deutlich, dass Band 3 eindeutig das Ende der Saga ist, aber für mich fehlt es gerade ungemein, um Band 2 richtig zu verstehen bzw. vollends zu mögen. Es ist für mich leider viel zu viel offen geblieben.

Doch trotz aller Kritik wurde ich vom 2. Band der Cryptanus Trilogie (nenne ich jetzt einfach mal so) auf keinen Fall enttäuscht. Wie gesagt, kaum war die Legende zurückgekehrt, war auch ich wieder voll da und im „Abgrund“ gefangen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören und dann war es zu Ende und doch war es das eben nicht.

Daher sage ich zum Schluss. Es wird Zeit, dass Band 3 kommt, denn so bin ich keinesfalls zufrieden gestellt. Ich will MEHR!!!

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Tags: wolfgang brunner   (1)

  

 

Cryptanus
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fantasy, liebe, nahtoderfahrung, tod, spannung

Cryptanus

Wolfgang Brunner
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Projekte-Verlag 188, 25.08.2009
ISBN 9783866347717
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Gerade einmal ein Wochenende hat es gehalten… dann war für mich die Reise in die Welt der Toten (leider) auch schon wieder vorbei. Und es stimmt wirklich, dass man, wenn man dieses Werk aus den Händen legt, noch lange nicht am Ende ist. Die Gedanken beschreiten weiter die Reise…

Zur Geschichte an sich und um was es geht möchte ich hier eigentlich nicht mehr näher eingehen, dafür genügt der Rückentext oder die anderen Rezensionen. Ich will hier lieber auf meine persönliche Erfahrung eingehen, die ich beim Lesen von „Cryptanus“ hatte.

Zuerst einmal finde ich es richtig gut, dass es in der Erzählform geschrieben ist, dass gibt der Sache noch einmal das gewisse Etwas, den letzten Pfiff. Außerdem versteht es der Autor durch die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gekonnt den Spannungsbogen und vor allem die Neugier aufrechtzuerhalten. Wirklich sehr gut gemacht. So was liebe ich ja in Geschichten ungemein.

Dann möchte ich noch hervorheben, dass Wolfgang Brunner es auch geschafft hat, die Gefühle, die Phil im Laufe der Geschichte beschreibt, auch genau so beim Lesen wahrgenommen werden. Vor allem die Faszination der Welt der Toten, die er nach und nach mehr und mehr verspürt, dass er die Welt der Lebenden gar nicht mehr als die „richtige Welt“ empfindet, all das hat auch mich beim Lesen dieses Werkes eingenommen und auch ich konnte mich der fremden Welt und ihre magischen Anziehungskraft nicht entziehen.

Da es sehr viele, kleine Kapitel sind, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, dass ich mir doch noch ein Kapitel oder zwei oder drei gegönnt habe, obwohl ich schon längst eine Pause machen wollte. Doch wie gesagt, auch ich war der Welt der Toten verfallen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Doch nun kommen wir zu zwei Kleinigkeiten, die mich an diesem Buch etwas gestört bzw. was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Davor möchte ich aber sagen, dass ich nicht zu unrecht 5 Sterne vergeben habe, denn diese beiden Punkten sind mir zwar aufgefallen, aber sie haben nicht gravierend dazu beigetragen, dass ich es nicht in vollen Zügen genossen habe, an Phils Geschichte teilhaben zu dürfen. Doch nun zu der „Kritik“:

Da wären zu einem die Charaktere der Geschichte, die mich nicht alle völlig überzeugt haben. Zu Anfang war das definitiv nicht so. Phil, Helena, seine Großmutter, David unvm. Haben mich sofort in ihrem Bann gehabt, dann kam Parr und diese Figur ist sowieso das absolut Highlight der ganzen Geschichte und stiehlt auch oftmals Phil die Show, der mehr als unbeholfener Statist durch die Welt der Toten geführt wird. Doch nun zu den Figuren, die nach und nach in der Welt dazu stoßen. Ich will nicht zuviel verraten, daher lass ich die Namen mal weg, aber für mich waren sie von Anfang bis Ende total unwichtig. Ich weiß nicht warum, aber sie sind die ganze Reise über dabei, aber wenn sie es nicht gewesen wären, keine Ahnung, glaube ich nicht, dass sich viel verändert hätte. Aber das ist nur meine eigene Meinung.

Was mich dann noch etwas gestört hat war die Tatsache, dass mir das Ende dann doch zu schnell gegangen ist. Das ganze Werk dreht sich um das „Ende“ der Reise und dann passiert alles auf gefühlten zehn Seiten und lässt einen auch irgendwie noch stark in der Luft hängen. Es ist nicht wirklich unbefriedigend, aber irgendwas hat mir dann doch gefehlt, muss ich zugeben.

Trotz alledem finde ich dieses Werk von Wolfgang Brunner einzigartig, magisch und unvergesslich. Es führt den Leser in eine fremde Welt und lässt uns an einer Reise teilhaben, die einen einfach verändert, ob wir wollen oder nicht. Als ein Mensch, der noch nie wirklich Angst vor dem Tod hatte, kann jetzt nur sagen, dass er hofft, wirklich so etwas am „Ende“ erleben (Achtung Wortspiel) zu dürfen.

Eine absolute Empfehlung wert!!!

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Tags: wolfgang brunner   (1)

  

 
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