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239 Bücher, 190 Rezensionen

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Der Teezauberer
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(19)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

tee, hamburg, liebe, suche, bücher

Der Teezauberer

Ewald Arenz
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.04.2011
ISBN 9783423139786
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ich muss gestehen, dass mir ein bisschen die Worte fehlen, um dieses Buch zu beschreiben. Von daher werde ich mich diesmal kurz halten.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Buch, in meinen Augen, ein MUSS für alle Teeliebhaber ist. Ich habe in diesem Werk einiges über die Geschichte des Tees gelernt und möchte kein einziges Wort davon mehr missen. Wirklich wunderbar und für mich das Highlight schlechthin.

Zur Geschichte an sich kann ich einfach nicht viel sagen. Der Autor weiß wirklich mit Worten umzugehen und eine Symphonie daraus zu entwickeln. Ich habe so viele Sätze wahrlich genossen und inhaliert, dass ich oft das Gefühl hatte, mich in einem Rausch zu befinden. Irgendwie mutet die Geschichte am Ende auch stark an, dass der Protagonist gerade eine Drogenerfahrung durchmacht und doch ist und bleibt es einfach ein Gesamtkunstwerk, dass ich nicht mehr vergessen möchte.

Ich kann nur sagen, ich bin auch auf Worten gereist und die Reise war wahrhaftig eine Offenbarung. 

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Alles, was wir geben mussten
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184 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

internat, england, freundschaft, liebe, organspende

Alles, was wir geben mussten

Kazuo Ishiguro
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 06.11.2006
ISBN 9783442736102
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Dieses Buch war für mich ein richtiger Spontankauf, hauptsächlich Aufgrund des genialen Covers, das mich sofort angesprochen hat, aber am Ende musste ich es vor allem haben, weil mir vom Autor schon des Öfteren „Damals in Nagasaki“ empfohlen wurde. Von daher ist dieses Buch am Ende einfach so in meine Hand gehupft und musste gekauft werden. Nun war ich aber dementsprechend neugierig, wie mir das Buch dann auch am Ende zusagen wird … es folgt mein Fazit.

Also am Anfang musste ich mich zuerst an die Art der Erzählung gewöhnen, da ich nicht wusste, dass alles aus der Sicht von Kathy erzählt wird und zwar wirklich in der Form, als würde sie einem ihre Lebensgeschichte am Sterbebett mitteilen. Am Anfang noch etwas befremdlich, am Ende einfach das Besondere und Wunderschöne an dieser Geschichte.

Wo wir auch beim Hauptthema wären. Wie im Klappentext erwähnt, geht es im Groben und Kathy, Ruth und Tommy, die auf einem ganz besonderen Internat aufwachsen. Doch was ist das Besondere? Lange Zeit bekommt man immer nur ganz kleine Häppchen zugeworfen und obwohl ich recht schnell herausfand, was das „Geheimnis“ wirklich ist, endet damit die Spannung noch lange nicht.

Hier wäre wohl auch ein guter Ansatz, um zu erklären, dass das Buch wirklich nicht durch Spannung und Nervenkitzel brilliert, sondern durch die Art der Erzählung. Irgendwie hatte ich durchgehend ein sehr mulmiges, oftmals schlechtes Gefühl in der Magengegend und manche Stellen sind auch immer ganz besonders unheimlich irgendwie. Aber genau diese Emotionen machen das Gesamtkunstwerk aus und gerade zum Ende hin hat mich diese Geschichte so gefesselt, dass mir, ohne Schmarn, sogar ein bisschen die Augen feucht wurden.

Ich weiß eigentlich nicht genau warum, aber gerade die letzten rund fünfzig Seiten lassen einen mit so vielen unterschiedlichen Gefühlen zurück, dass man einfach erst mal richtig fertig ist. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass mich noch kein Buch so emotional mitgenommen hat, wie dieses hier. Man ist am Ende einfach nur sprachlos., hinterfragt einiges und denkt sich … ein Meisterwerk. Und ja, das ist es auch. Ein Meisterwerk, das sich wirklich gelesen gehört.

Ich hoffe, es wird euch genauso fesseln, wie mich, wenn ihr euch auf diesen Roman einlasst. Ich habe es getan, und keine Minute des Lesens bereut. Einfach nur traumhaft, auch wenn die Lektüre an sich sehr bedrückend ist. Unbedingt lesen!

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Das Urteil /Die Verwandlung
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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

gregor samsa, ekel, verlust, übermacht, vater-sohn-konflikt

Das Urteil /Die Verwandlung

Franz Kafka
Flexibler Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 04.03.2008
ISBN 9783596900206
Genre: Literatur vor 1945

Rezension:

Puh … mein erster Kafka und was soll ich euch sagen, ich bin sehr hin und hergerissen. Oo

Also fangen wir mal mit dem Guten an. „Das Urteil“ hat mir sehr gut gefallen. Klar, man muss sich erst an die Sprache und den Schreibstil gewöhnen, aber das ging bei mir relativ schnell und dann genießt man das kurze Intermezzo auch und denkt sich am Schluss nur … wow … also da muss ich sagen, hat mich Kafka voll gehabt … fünf Sterne, auf jeden Fall!

Doch dann kam „Die Verwandlung“ und damit mein Zwiespalt. Zum einen fand ich diese Geschichte oft sehr interessant, mitreißend und gesellschaftskritisch, was mir alles auch sehr gut gefallen hat, andererseits waren auch viele Sachen dabei, die mich einfach nur gestört haben, ich für unnötig und zu langatmig fand und auch gelangweilt haben. Den Schluss fand ich dann auch etwas zu … ja, keine Ahnung, abrupt und merkwürdig, auch wenn ich verstehe, warum er es hat so enden lassen. Alles in allem drei Sterne und ein mulmiges Gefühl im Magen.

Fazit nach meinem ersten Kafka: Ich will definitiv noch mehr von ihm lesen und bin schon gespannt, ob da noch mehr a la „Das Urteil“ kommt!

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Totenbraut
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587 Bibliotheken, 7 Leser, 10 Gruppen, 72 Rezensionen

serbien, aberglaube, vampir, liebe, vampire

Totenbraut

Nina Blazon
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.2010
ISBN 9783473353040
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Ich fürchte mich nicht
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418 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 115 Rezensionen

dystopie, liebe, juliette, adam, gabe

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag (HC), 19.07.2012
ISBN 9783442313013
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch zu beschreiben fällt mir wirklich schwer, obwohl ich komplett davon begeistert bin. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, weil es eben nicht wirklich was zum Aussetzen gibt. Oo

Fangen wir allein schon beim Schreibstil an. Er ist ungewöhnlich, märchenhaft, poetisch, zauberhaft, magisch, wort- und bildgewaltig und ich LIEBE ihn einfach, weil er eben einmal was komplett anderes ist und noch dazu perfekt zur Geschichte passt.

Okay, dann wären wir also bei der Geschichte an sich. Diese Dystopie hat mich stark an Starters, Tribute von Panem, Hourglass und Bestimmung erinnert, ohne dabei jedoch abgekupfert oder langweilig zu wirken, ganz im Gegenteil. Die Story beginnt sehr speziell. Man weiß überhaupt nicht, was man vom Anfang halten soll und dann kommt die erste große Wendung und man denkt nur … Oh mein Gott … geil … interessant … weiter … und dann geht es auch weiter. Man leidet mit der Protagonistin regelrecht mit, lernt ihre Vergangenheit und Gefühlswelt Stück für Stück kennen und dann, wenn man denkt, okay, das wars jetzt, kommt die zweite große Wendung und man denkt nur … OH MEIN GOTT !!! … und dann kommt eine Enthüllung nach der anderen und alles verändert sich so gewaltig, dass man am Ende gar nicht glauben kann, wie alles begonnen hat.

Kurz um. Ich kann den zweiten Teil kaum noch erwarten. Es wird zwar vieles am Ende aufgeklärt, aber es wird auch so einiges aufgebaut, was dann offen bleibt und verdammt viel Lust auf die Fortsetzung macht.

Absolute Kaufempfehlung von mir! Für Dystopie Fans sowieso ein MUSS-KAUF !!!

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Schweigt still die Nacht
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Schweigt still die Nacht

Brenna Yovanoff , Jessica Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Beltz, 11.03.2013
ISBN 9783407743886
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Also zuallererst muss ich einmal sagen, dass ich von diesem Buch, als ich den Klappentext gelesen habe, etwas ganz und gar anderes erwartet habe. Und wurde ich deswegen enttäuscht? Ja, ein wenig auf jeden Fall.

Ich meine, die Geschichte an sich ist ganz okay und hat mich auch gut unterhalten, aber mir haben dann doch die Spannung und vor allem der versprochene Gruselfaktor gefehlt. Es passiert einfach viel zu wenig. Es werden oft Sachen viel zu ausführlichen beschrieben, die keinen Sinn für die Geschichte und ihre Entwicklung haben und ja, wie gesagt, im Grunde existiert auch nur eine sehr maue Geschichte, die wiederum nichts neues ist.

Alles in allem eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Ascheherz
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225 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, liebe, tod, erinnerungen, zorya

Ascheherz

Nina Blazon
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.09.2012
ISBN 9783570308233
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich von "Faunblut" schon so positiv überrascht wurde und mir das Buch sehr gut gefallen hat, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich mich sozusagen an den "Nachfolger" "Ascheherz" wagen würde. Hier möchte ich auch gleich ansetzen, dass "Ascheherz" zwar in derselben Welt spielt wie "Faunblut", man aber beide Bücher ohne Probleme von einander getrennt lesen kann.

Doch zurück zum Inhalt. Hierzu kann ich nur sagen, ich bin sooooooo froh, mir vorher den Klappentext nicht durchgelesen zu haben. Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, wie die Autorin diesem zustimmen konnte. Für meinen Geschmack verrät der Klappentext viel zu viel vom Inhalt des Buchs. Gerade am Anfang dreht sich schließlich alles darum, wer Summer wirklich ist und als ich dann ab der Hälfte des Buchs mal den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir nur: "WTF?! Da wird ja schon alles verraten?!!!"
Wirklich nicht sehr gut gewählt, wie ich finde.

Aber auch darum sollte es ja eigentlich gar nicht gehen, sondern um die Geschichte an sich, nicht wahr? Und was soll ich sagen? Ich bin natürlich wieder hin und weg. Nina Blazon weiß zu schreiben. Ich liebe ihren Stil, der oft ins poetische und märchenhafte wandert. Sie beschreibt so bildgewaltig und ihre Phantasie scheint keine Grenzen zu kennen. Sie hat immer so tolle, geniale und innovative Ideen, da kann man gar nicht anders, als eine Seite nach der anderen zu inhalieren und regelrecht aufzusaugen.

Für mich steht "Ascheherz" dem sozusagen Vorgänger "Faunblut" in nichts nach. Beide Bücher haben mich sehr schnell gefesselt und in ihren Bann gezogen. Ich kann diese beiden Werke der Autorin jedem Fantasy und Romance Fan ans Herz legen und wünsche mir noch ganz, ganz viele solcher Bücher von Nina Blazon.

Einfach nur traumhaft !!!

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Die Wahrheit deiner Berührung
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Wahrheit deiner Berührung

Meredith Duran
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Egmont Verlagsgesellschaft, 01.02.2013
ISBN 9783802587801
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Also irgendwie wusste ich von Anfang an nicht, was ich von diesem Buch halten soll und dieses Gefühl hat sich leider auch durch das ganze Buch durchgezogen. Einerseits hat mir die sprachliche Gewalt und die Formulierungen der Autorin sehr gut gefallen, auf der anderen Seite war ich vom Schreibstil her sehr verwirrt und wusste oft nicht mehr, wo im Buch ich mich jetzt eigentlich befinde, da ich eben den Anschluss während des Lesens verloren habe.

Dann wären wir auch schon bei den Protagonisten angelangt. Phin hat mir persönlich richtig gut gefallen, dafür konnte ich mit Mina nicht soviel anfangen. Stellenweise war sie sehr amüsant, vor allem, weil sie eben für mich so aus den Rahmen fiel, aber sie war auch zeitgleich sehr anstrengend und ihre Gedankengänge haben mich dann doch sehr genervt an einigen Stellen.

Zur Geschichte an sich möchte ich nicht viel erzählen. Nur soviel, dass ich mir, laut Klappentext, mehr vom Buch erwartet habe. Zwar geschieht wirklich alles so, wie der Klappentext verspricht, aber ich hab es mir dann trotzdem anders vorgestellt. Außerdem viel mir definitiv die Spannung. Irgendwie durchläuft der Roman hautsächlich Dialoge, die mich allesamt nicht wirklich überzeugen konnten, geschweige denn mitreißen.

Kurz um. Dieser Roman war für mich mal wieder ein Experiment in die Romance Genre Ecke und ich muss einfach gestehen, es ist wirklich nicht so ganz meins. Ich hab echt gerne Liebe in einem Roman, aber bei mir muss einfach die Spannung im Vordergrund stehen und die hat mir hier einfach sehr gefehlt.

Nichtsdestotrotz hat mir vor allem der tolle Schreibstil der Autorin gefallen und im Großen und Ganzen hat mich das Buch auch gut unterhalten. Drei solide Sterne von mir.

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Teufelsherz
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172 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

liebe, schutzengel, teufel, hölle, himmel

Teufelsherz

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 16.11.2012
ISBN 9783843210430
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Obwohl dieses Buch für mich eindeutig ein Liebesroman mit phantastischen Elementen ist und dies nun wirklich nicht mein reguläres Lesegenre darstellt, konnte es mich voll und ganz für sich überzeugen und vor allem begeistern. Ich bin immer noch hin und weg.

Der Prolog allein macht schon unglaublich Appetit auf mehr. Wir werden durch Damian in die Geschichte eingeführt und erfahren recht schnell, um was es in dem Buch gehen soll. Dann kommt der Wechsel zu Emily und alles fängt wirklich langsam und ruhig an, ohne aber langweilig oder oberflächlich zu wirken.

Ich muss zwar zugeben, dass etwa zur Mitte hin es einmal einen kurzen Abschnitt gab, der mich jetzt nicht so sehr gefesselt, aber auch nicht wirklich gestört hat und was noch viel wichtiger ist, danach ging richtig die Post ab. Was die Autorin nach gut der Hälfte aus ihrem Repertoire haut, ist einfach nur der Wahnsinn!

Ihre Ideen, der Aufbau, die Weiterführung, man liegt nur noch mit offener Kinnlade und diesem „WTF-Gefühl“ auf der Couch und kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist dann auch noch sooooooooo traurig und doch wunderschön und ja, keine Ahnung, ihr MÜSST es einfach lesen!

Was mir auch noch richtig gut gefallen hat, waren die Ideen der Autorin bezüglich der Welt der Engel und vor allem ihre Umsetzung. Der Roman kommt sowieso mit sehr wenigen Charakteren aus, dafür erlangen diese sehr viel Tiefe und ich musste wirklich desöfteren schmunzeln beim Lesen und fand mich auch in der ein oder anderen Reaktion wieder. Sabrina Qunaj versteht es wirklich, menschliche und vor allem authentische Charaktere zu erschaffen und sie richtig leben zu lassen. Einfach nur top!

Auf jeden Fall ein Roman, der nicht nur was für Frauen ist und den ich euch sehr, sehr gerne und wärmstens ans Herz legen möchte. BITTE KAUFEN, LESEN, BEWERTEN !!!

Und ja, mir eure Meinung dazu mitteilen … natürlich. ;)

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Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah
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87 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

kurzgeschichten, japan, liebe, haruki murakami, surreal

Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

Haruki Murakami , Nora Bierich
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 07.11.2008
ISBN 9783442737970
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Mein erster Murakami und ich bin begeistert !!!

Natürlich hat man bei einem Kurzgeschichtenband immer das Problem, dass einem nicht alle Kurzgeschichten zusagen, aber ich finde, bei Murakami hat jede seinen eigenen Charme und Charakter. Was mir bei ihm vor allem gefällt ist die Tatsache, dass seine Geschichten allesamt sehr seicht und unbedeutend anfangen, einen dann aber ab der Hälfte sowas von mitnehmen, dass man am Ende richtig fertig ist und sich oftmals erst wieder sammeln muss.

Mich hat diese Sammlung sehr oft zum Nachdenken angeregt und bei einer Kurzgeschichte musste ich sogar sehr oft lachen und schmunzeln. Diesen Charakter werde ich so schnell wohl nicht vergessen. ;)

Was soll ich abschließend noch sagen? Mir hat dieser Sammelband richtig gut gefallen und es wird definitiv nicht mein letzter Murakami bleiben. Ich freu mich auf mehr. :)

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Saphirtränen
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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

elemente, liebe, dämon, macht, fantasy

Saphirtränen

Jennifer Jäger
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.01.2013
ISBN 9781481198073
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich eine Rezension schreiben soll oder nicht, aber da ich eigentlich zu jedem Buch, das ich gelesen habe, meine ehrliche Meinung abgebe, möchte ich es auch diesmal tun, obwohl sie nicht gerade positiv ausfallen wird.

Kurz um. Dieses Buch war wirklich nicht meins, obwohl ich mich sehr auf dieses Werk gefreut habe. Gerade der Anfang verspricht viel und hat mir auch gefallen, aber dann wird es recht schnell langweilig und bleibt es auch. Es fehlt, in meinen Augen, einfach ein kompletter Spannungsbogen. Alles plätschert vor sich hin, ist viel zu vorhersehbar und platt.

Es kamen bei mir auch keine Emotionen an. Gerade zu Anfang passiert ein gewaltiges Ereignis, was soviel platz für Gefühle bietet, aber es wird einfach nur angeschnitten und fertig. Abgehakt. Viele Charaktere bleiben blass, hatten für mich kaum Tiefe und ja, ich konnte mich einfach auf keinen Charakter richtig einlassen. Leider …

Ich will gar nicht mehr soviel sagen. Vielleicht ist das Buch nicht für Männer geschrieben, keine Ahnung, oder es liegt einfach an mir, aber ich habe wirklich nichts mit diesem Buch anfangen können. Keine Spannung, vorhersehbare Geschichte, wenig Charaktertiefe. Diese drei Dinge haben mir das Buch leider nicht wirklich schmackhaft gemacht. Doch Gott sei Dank ist dies nur meine kleine, bescheidene Meinung und die vielen positiven Rezensionen zeigen ja, wie viel Freude man mit dem Buch haben kann.

Nur ich eben nicht. ;)

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Verdächtige Geliebte
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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

japan, liebe, krimi, mord, exmann

Verdächtige Geliebte

Keigo Higashino , Ursula Gräfe
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2012
ISBN 9783608939668
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so fassungslos zurückgelassen hat. Also gerade das Ende ist so … oh mein Gott und … wow … und einfach … unglaublich … ich kann es immer noch nicht richtig fassen …

Doch kehren wir zum Anfang. Was passiert? Eine alleinerziehende Mutter tötet ihren Exmann, als dieser ihre Tochter bedroht. Was jetzt? Soll sie sich stellen und dadurch ihre Tochter allein und im Stich lassen? Oder soll sie sich ihrem Nachbarn hingeben, der ihr plötzlich seine Hilfe anbietet, die Leiche verschwinden zu lassen und den Mord zu vertuschen? Sie entscheidet sich natürlich für Zweiteres.

Und damit es nicht langweilig wird, ist dieser Nachbar auch noch ein Mathegenie und für die beiden Ermittler wird es wirklich schwer, den Fall aufzuklären, doch dann kommt noch ein Helfer dazu und das Katz- und Mausspiel kann beginnen!

Auch wenn dieses Buch bestimmt nicht für jedermann ist und es für mich auch mehr ein Roman als ein Krimi ist, hat es mich persönlich sofort in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich fand es nicht einmal langweilig, da gerade dieses Hin und Her der Ermittlung immer interessant bleibt und was dann die letzten Seiten aufbieten, ist sowieso nur noch krass.

Also Kinders, lasst euch von den japanischen Namen und der ungewöhnlichen Geschichtenerzählung nicht abschrecken. Ihr werdet begeistert sein, so wie ich. ;)

UNBEDINGT KAUFEN !!!

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Der Schmetterlingsmann
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

märchen, schmetterling, wolfgang brunner, liebe, roman

Der Schmetterlingsmann

Wolfgang Brunner
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Candela, 30.12.2012
ISBN 9783942635233
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Dieses „kleine Buch“ zu bewerten fällt mir wirklich schwer, da es mich einerseits wirklich mitgerissen und verzaubert hat, andererseits auch ein wenig „kalt“ gelassen hat. Ich weiß, sehr widersprüchlich, aber so habe ich eben das Leben dieses Werks empfunden.

Und nun? Was soll ich euch erzählen? Wie sieht mein abschließendes Resümee aus?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.

Dieses Buch ist und bleibt ganz klar ein Liebesbeweis eines Autors an seine Lebensgefährtin. Es beschäftigt sich von der ersten bis zur letzten Seite mit der großen Frage; Was ist Liebe?

Ich habe mich auf das Werk eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Es gab Stellen, die haben mich mehr mitgenommen als andere und manchmal flog ich auch ein wenig über die Seiten, wenn mir eine kleine Passage nicht ganz so zusagte. Doch im Großen und Ganzen hat mich das Buch gepackt und mit sich gezogen. In einem Abend, ich brauchte nur wenige Stunden, ist man durch und ich denke, diese kurze Zeit werde ich so schnell nicht vergessen. Gerade das Märchen um den Schmetterling DARF ich gar nicht mehr vergessen, sosehr hat es mir gefallen. ;)

Für mich war die Geschichte weniger ein Nachdenken über die Liebe und was Liebe wirklich ist, als vielmehr die Tatsache, sich wieder öfters einmal die Zeit zu nehmen, stillzustehen und sich Gedanken zu machen, wer man eigentlich ist und was man hat, bzw. bereits alles erreicht hat.

Ich selbst bin ein sehr ehrgeiziger Mensch, der viel Arbeit und noch einiges im Leben erreichen will. Durch dieses Werk habe ich mir gestern einmal die Zeit genommen, um zurückzublicken und zu erkennen, was ich eigentlich schon alles erreicht habe und was soll ich sagen, es war ein schönes Gefühl.

Abschließend will ich einfach sagen, ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich einmal einen Abend oder zwei die Zeit nehmen will, sich fallen zu lassen und einzutauchen in eine Welt, die sich um das große Thema Liebe dreht. Denn was wären wir … ohne sie? ;)

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Tags: liebe, liebesroman, märchen, märchenhaft, reise, roman, schmetterling, wolfgang brunner   (8)

  

 

Hourglass
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(199)

438 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 106 Rezensionen

liebe, zeitreisen, zeitreise, vergangenheit, fantasy

Hourglass

Myra McEntire , Inge Wehrmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.05.2012
ISBN 9783442475636
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich am Anfang echt ein wenig gebraucht habe, um mit dem doch sehr umgangssprachlichen und jugendlichen Schreibstil klarzukommen, doch gerade diese Detail macht für mich das Besondere an dem Buch aus. Man lernt diesen Aspekt später einfach lieben und ich muss zugeben, dass ich schon lange nicht mehr so viel gelacht und geschmunzelt habe beim Lesen eines Buches. Von daher, wirklich zu empfehlen. ;)

Leider braucht die Geschichte für meinen Geschmack doch etwas zu lange, um wirklich in die Gänge zu kommen. Sie wirkt aber dabei nie langweilig, nur fehlte mir einfach oft die gewisse Portion Spannung. ;)

Doch kaum geht es mit der Zeitreise los, kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, zumindest ging es mir so. Ich MUSSTE es dann einfach in einem Rutsch verschlingen und das Ende wartet noch mit einigen Überraschungen auf und ja, allgemein der Schluss hat mir sehr zugesagt und ich freue mich schon auf den zweiten Hourglass Band. :)

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Ashes - Brennendes Herz
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(302)

718 Bibliotheken, 14 Leser, 9 Gruppen, 150 Rezensionen

dystopie, liebe, zombies, tom, ilsa j. bick

Ashes - Brennendes Herz

Ilsa J. Bick , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Sonja Schuhmacher , Robert A. Weiß
Fester Einband: 502 Seiten
Erschienen bei Egmont Ink, 01.08.2011
ISBN 9783863960056
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch war wieder einmal eine wahre Achterbahn für mich … schon nach 50 Seiten war ich hin und weg, absolut begeistert und 5 Sterne waren sofort zu sehen, doch dann nach Seite 100 wurde es anders, Durststrecken erwachten und doch wurden sie immer wieder von Spannung vertrieben, leider nur kurz und dann wurde es wieder richtig spannend, dann sehr langweilig, wieder spannend, richtig spannend und das Ende dann … ja … ihr seht, es war ein Buch, das mit meinen Gefühlen und meinem Geschmack gespielt hat und ich wechselte so oft von 5 zu 3 zu 4 zu 5 Sterne und so weiter …

Und für was habe ich mich am Ende nun entschieden? 4 Sterne.
Warum? Weil der Anfang so grandios war, das Ende so viele Überraschungen und Wendungen bereithielt, das mir der Atem stockte und weil auch zwischendrin immer wieder so geniale Stellen auftauchen, die ich nicht mehr missen will.

Doch was hat mich nun eigentlich so gestört? Oft der Schreibstil. Sehr ausschweifend, oft wurde soviel unsinniges beschrieben, das ich mich wirklich fragte, ob die Autorin unbedingt Seiten füllen musste und dann die vielen Kampfszenen oder andere Passagen, die für mich sehr sehr verwirrend geschrieben waren, dadurch kam ich oft aus dem Text, dadurch aus der Handlung und wusste dann nicht mehr, was nun wirklich passiert ist. Außerdem kamen mir manche Sachen einfach zu ausgelutscht vor. Vielleicht hatte ich auch einfach nur zu hohe Erwartungen an das Buch, aber im Grunde genommen ist dieses Endzeit Szenario nicht gerade soooooo neu und auch noch nie soooooo dagewesen. ;)

Alles in Allem hat mich dieses Buch aber dann doch gefesselt und gerade die letzten 50 Seiten haben mich dazu gebracht, mir auch noch in Zukunft den Folgeband zuzulegen und ich natürlich auch zu lesen. Und was soll ich sagen, ich freu mich drauf und das sagt doch schon alles. ;)

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Der letzte Engel
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(67)

141 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 35 Rezensionen

engel, flügel, fantasy, familie, bruderschaft

Der letzte Engel

Zoran Drvenkar
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.10.2012
ISBN 9783570154595
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Also ganz ehrlich, ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so fertig gemacht hat. Am Anfang war es völlig wirr und konfus, dann wurde es kurz spannend und dann hat es mich nur noch genervt und ich hab es echt nur durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet und was kommt dann, ein offenes Ende, weil ja eine Reihe, muss man ja auch sonst nirgends hinschreiben oder andeuten.

Ich meine, ich hätte ja damit kein Problem, wenn das GANZE Buch noch aus einem ewig langen Prolog samt Einleitung bestehen würde. Es wird tausendmal in die Vergangenheit gereist oder besser gesagt, zurück geswitscht, dass sich nichts wirklich entwickelt.

Der Klappentext erzählt von Motte, der stirbt und ehrlich, mehr passiert auch nicht wirklich. Motte kommt vielleicht vier, fünf Mal kurz vor, mehr nicht. Sonst dreht sich alles um zwei Kontrahenten, ihre ewig lange, ausgedehnte Vergangenheit und es kam mir unzählige Male so vor, als würde ich ein Geschichtsbuch lesen und keinen Jugendroman.

Am Ende wird nichts erklärt oder aufgedeckt. Nichts! Man erlebt so viele Ereignisse immer und immer wieder, nur aus anderer Sicht und DAS findet auch alles noch in der Vergangenheit statt, wodurch sich die tatsächliche Geschichte um Motte null weiterentwickelt und am Ende steht man vor dem Anfang und Ende, natürlich offen … ehrlich, ich empfinde es als Frechheit, sowas als ganzes Buch zu verkaufen ohne Hinweis auf eine Fortsetzung.

Zwei Sterne gibt es für mich, weil die Grundidee wirklich genial ist, mehr aber auch nicht. Definitiv nicht mein Fall gewesen und zudem, meiner Meinung nach, eine Frechheit, ein ganzes Buch genannt zu werden. Es ist und bleibt eine viel zu lange Einleitung … mehr aber auch nicht.

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Noir
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(97)

237 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

drogen, tod, noir, liebe, gläserrücken

Noir

Jenny-Mai Nuyen
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783862520282
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Gerade habe ich dieses Meisterwerk zu Ende gelesen und ich kann jetzt wirklich nachvollziehen, warum dieses Buch die Leserschaft so sehr spaltet. Denn bei Noir handelt es sich nicht einfach um einen Jugendroman, wo sich ein Junge mit einer ungewöhnlichen Gabe in einen Geist verliebt, sondern um eine philosophische Reise, die jeder Leser für sich selbst erleben muss.

Ich habe sehr schnell gemerkt und begriffen, dass man sich auf dieses Buch vollkommen einlassen muss, um es erstens zu genießen und zweitens zu verstehen. Normalerweise bin ich ein Leser, der sich während des Lesens Gedanken über einzelne Aussagen oder Handlungen macht, hier durfte ich das nicht. Hier musste ich mich einfach treiben lassen.

Vieles ergibt oft keinen Sinn, manche Sachen fingen auch an, mich zu nerven, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, dann war alles plötzlich wieder richtig und schön. Ich glaube, auch diese Tatsache spiegelt Ninos Werdegang recht gut wieder, denn auch ihm geht es während des Buches nicht anders.

Gestern wollte ich dem Buch noch 4 Sterne geben, da mir einfach irgendwas gefehlt hat, doch heute, nachdem ich den Schluss inhaliert habe, kann ich einfach nur 5 Sterne vergeben. Mich hat das Buch auf eine Reise geschickt, in der ich mich verloren und irgendwie auch wiedergefunden habe … nur ein bisschen anders.

Lasst euch einfach auf dieses Buch ein und ihr werdet verstehen, warum ich es so toll fand. ;)

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Im Wahn
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(30)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 5 Rezensionen

hasser, trilogie, england, hass, thriller

Im Wahn

David Moody , Joachim Körber (Übersetzer)
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.07.2009
ISBN 9783442469994
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Mal wieder ein Roman, der mich wirklich sprachlos zurückließ und wo ich weiß, dass ich mir auf jeden Fall den Folgeband holen werde.
Zuallererst muss ich einfach sagen, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe, als ich den Klappentext gelesen habe und wurde daraufhin sehr positiv überrascht. Ich dachte einfach, es kommt jetzt wieder so ne kurze Einleitung vom Leben des Hauptprotagonisten, dann eben die Katastrophe und dann das Leben in einer apokalyptischen Welt, alla Zombies nur eben mit „Haters“.
Und was soll ich sagen, es war nicht annähernd so und dann schafft es David Moody auch noch, ein paar Wendungen einzubauen, die ich so einfach nicht erwartet habe und die ganze Geschichte nochmals stark umwirft.
Ich lege diesen Roman wirklich jedem ans Herz, der gerne apokalyptische Bücher liest und einfach mal etwas anderes wie Zombies haben will. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. ;)

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Der Tod kann mich nicht mehr überraschen
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

tod, krebs, krankenhaus, sterben, marvin

Der Tod kann mich nicht mehr überraschen

Heike Vullriede
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783943408072
Genre: Lyrik/Drama

Rezension:

Dieses Buch zu bewerten fällt mir wirklich schwer, obwohl es nichts gibt, was ich daran zu bemängeln hätte. Ich habe ja nicht umsonst 5 Sterne vergeben. Doch warum kann ich nur so wenig dazu sagen?

Ganz einfach … eigentlich … es ist das Thema selbst!

Mal ehrlich, das Buch beginnt eigentlich sofort damit, dass Marvin die Diagnose erhält, einen bösartigen Krebs im Gehirn zu haben, welcher nicht operiert werden kann. Was ihm bleibt, ist Chemotherapie und so fängt dann alles an. Man begleitet Marvin das ganze Werk über auf seinen schweren Weg, oder besser gesagt, bei seinem Kampf gegen den Krebs.

Man fängt an zu lesen und sofort hat man dieses beklemmende Gefühl, was einen die ganze Zeit über auch begleiten wird. Es gibt zwar auch stellen, die einem zum Lachen oder Schmunzeln bringen (was ich bei diesem Thema echt merkwürdig und skurril, zeitgleich auch sehr passend fand O.o), aber im Großen und Ganzen leidet man einfach mit Marvin mit. Sei es seine Gesundheit, die immer mehr abnimmt, die merkwürdigen Besuche oder einfach nur sein „Alltagsstress“ im Krankenhaus.

Nach genau 230 Seiten klappt man das Buch zu … ist fertig … und man wird mit Gefühlen zurückgelassen, die man einfach nicht in Worte fassen kann.

Ich habe ohne zu überlegen 5 Sterne vergeben, da es nichts zu bemängeln gibt. Die Autorin kann schreiben, weiß, wie man eine Geschichte erzählt und Charaktere Leben einhaucht. Das Thema ist heikel und ich sage vorne weg, dass man das Buch nur lesen sollte, wenn man gerade glücklich ist, ansonsten kann einem diese Geschichte ganz schön runterziehen und das will man ja nicht … oder? ;)

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Tags: chemotherapie, erzählung, gehirntumor, heike vullriede, krebs, roman, sterben, tod   (8)

  

 

Selbstauslöser
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74 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 30 Rezensionen

mord, florida, fotografie, thriller, jagd

Selbstauslöser

Michael Lister , Barbara Christ
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 01.08.2011
ISBN 9783455403282
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Mir hat dieser ungewöhnliche Roman gut gefallen. Das Ende reiß vor allem einiges heraus. Mit kurzen Sätzen, manchmal auch nur einzelne Wörter schafft der Autor eine sehr beklemmende, rasante Stimmung, die aber leider sehr oft unterbrochen wird und dadurch langweilige Szenen folgen. Dennoch kommt immer wieder Spannung auf und gerade die letzten 60 Seiten muss man in einem Rutsch lesen. Das Ende hat mich traurig gestimmt und einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn es ein Thriller wäre, hätte ich nur 3 Sterne vergeben, wegen Spannungseinbrüche, so gibt es aber 4 Sterne für einen tollen, anderen Roman. Einfach drauf einlassen und lesen.

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Das Haus
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176 Bibliotheken, 7 Leser, 5 Gruppen, 26 Rezensionen

horror, haus, labyrinth, tod, mystery

Das Haus

Mark Z. Danielewski , Christa Schuenke , Olaf Schenk
Fester Einband: 797 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.08.2007
ISBN 9783608937770
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -

Der Schutzumschlag gefällt mir richtig gut. Das Haus wird toll in Szene gesetzt und alles wirkt stark auf alt gemacht, was einfach nur stimmig ist. Leider gefällt mir der Umschlag nicht mehr so. Die Collage auf der Vorderseite ist viel zu bunt und wirkt viel zu freundlich, als das es zum Inhalt in dem Buch passt. Die Polaroidfotos auf der Rückseite passen schon eher, aber wann sieht man die schon?

Der Klappentext verrät nicht wirklich viel, ist aber auch nicht schlimm bei diesem Buch, da man die Geschichte einfach erleben sollte. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Und nun zum Layout, das Herzstück des gesamten Werkes. Unzählige Schriftarten und Größen, verschiedene Leseformen, einmal auf dem Kopf, dann seitwärts, nach oben oder unten, dann mal langgezogen, dann lückenhaft usw. usf. Der große Grund, warum ich mir diesen Roman gekauft habe, ist dieses mehr als ungewöhnliche Layout, mit manchen Seiten, wo fast nichts draufsteht und dann wieder Seiten, die völlig vollgestopft sind und und und… so was hab ich noch nie gesehen und werde ich auch wohl nicht mehr. Einfach nur WAHNSINN !!!

Wertung: 4 Mampfkekse

- HANDLUNG -

Da hätten wir Mehrere. Der Haupthandlungsstrang ist natürlich der Kinofilm „Navidson Records“, wo eben dieser Navidson sein gesamtes Haus mit Kameras ausgestattet hat und später damit auf Entdeckungstour geht. Zuviel möchte ich an dieser Stelle eigentlich nicht verraten, nur soviel, dass eben das Haus beginnt, sich zu verändern und nach und nach mehr Leute ins Haus einziehen und dem Grund auf die Spur gehen wollen. Alles immer aus der Sicht der aufgenommenen Kameras.

Zudem gibt es noch diverse Einwürfe aus der Sicht diverser Zuschauer des Films und den zweiten Handlungsstrang einer Person, die ihr einfach selber erleben müsst, da es einfach viel zu komplex ist, es hier zu erklären.

Was sage ich nun dazu? Ganz einfach… teils teils… Teils hat mich das Werk gefesselt, teils hat es mich schier wahnsinnig gemacht und das nicht aufgrund der Geschichte, sondern weil es einfach oftmals nur noch nervt und unglaublich schwer zu lesen ist, da viel zu klein geschrieben. Gerade am Abend ist mir das Lesen extrem schwer gefallen und das ist eben meine Hauptlesezeit.

Dann zum Inhalt. Alles was sich um das Haus und Navidson dreht ist einfach nur toll gemacht und vor allem, wenn das Haus und die Schrift dann verrückt spielt, Klasse, aber der Rest… diese ganzen Unterbrechungen von Erzählungen anderer Personen und dann diese 2. Hauptperson, die manchmal seitenlang in klitzekleiner Schrift nur Unsinn erzählt… also wirklich, DAS hätte man komplett rauslassen können.

Meiner Meinung nach, wenn man den Roman um die Hälfte gekürzt hätte, dann wäre es ein Meisterwerk gewesen, vor allem wegen der Art des Layouts, aber so hat mich das Buch mehr gestresst und ich hab es eigentlich nur noch zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Navidson endet, der Rest war mir wirklich mehr als egal.

Wertung: 2 Mampfkekse

- Charaktere -

Auch hier muss ich sagen, dass mich bis auf Navidson selbst niemand wirklich begeistern konnte. Am Ende war mir keine Person tatsächlich ans Herz gewachsen und als ich die letzte Seite umgeblättert habe, habe ich auch schon alle vergessen gehabt. Leider auch keine Glanzleistung.

Wertung: 2 Mampfkekse

- SCHREIBSTIL -

Da kann man wirklich nur sagen… Respekt! Das Buch ist wie eine Dokumentation aufgebaut und der Autor versteht es, mit seinen ganzen Fußnoten, Zitierungen und so weiter eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Da kann man wirklich nicht meckern. Toll gemacht!

Wertung: 5 Mampfkekse

- FAZIT -

„Das Haus“ ist wirklich eine Herausforderung und ich muss sagen, mich hat der Roman einige Nerven gekostet, gerade am Anfang wollte ich mehr als einmal aufgeben und es in die Ecke legen. Es war mir zwar von vornherein klar, dass man sich auf diesen Roman einlassen muss, aber trotz allem konnte er mich nicht fesseln oder gar begeistern. Ohne Navidson und seine Erkundung hätte ich das Ende nicht erreicht. Leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Erwartungen leider nicht erfüllt. Weniger drum herum und mehr vom Wahnsinn des Hauses und ich wäre begeistert gewesen, aber so…

Abschließende Wertung: 3 von 5 Mampfkekse

©Schmitti’s Bücherwahn (http://schmittisbuecherwahn.blogspot.com)

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tot.
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304 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, stephen king, king, horror, der dunkle turm

tot.

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 750 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012165
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -

Ich möchte noch einmal kurz erwähnen, dass ich mich für den „Dunklen Turm Zyklus“ bewusst für die Weltbild Sammler-Edition entschieden habe und daher auch sämtliche, weitere Inhalte darauf beziehen werden, allen voran eben das Cover und Layout.

Ich kann mich nur meinen beiden ersten Rezensionen anschließen und sagen, dass mir das Cover wieder sehr gut gefällt. Diesmal wurde der Turm in ein grünes Licht getaucht und wird von vielen unterschiedlichen Grabsteinen begleitet. Dazu findet man noch eine Eisenbahnschiene, die natürlich zum Turm führt. Sehr stimmig.

Rückentext wie immer dürftig aussagekräftig und passt meiner Meinung nach diesmal überhaupt nicht. Aber bei diesem Werk auch völlig unwichtig!

Das Layout ist wie seine Vorgänger.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- HANDLUNG -

Am Ende von „Drei“ haben sich Roland, Eddie und Susannah dazu entschlossen, ihren Weg zum dunklen Turm fortzusetzen und in „Tot“ geht es zweigeteilt weiter. Das Buch wurde sehr passend in zwei „Bücher“ unterteilt.

Im ersten Buch „Jake“ geht es, man mag es kaum glauben, um den Jungen Jake, der, durch Rolands Handlung in „Drei“ in ein Paradoxon gezogen wurde und lebt seitdem ein gespaltenes Leben, genau wie Roland selbst. Wie sie dies wohl beenden können? Ich verrate es nicht.

Im zweiten Buch „Lud“ geht es um die gleichnamige Stadt, zu der die Gemeinschaft muss, um ihre Reise zum dunklen Turm fortsetzen zu können. Dabei treffen sie auf ein Vordorf mit alten Dorfbewohnern. Dort erfahren sie auch mehr über die Stadt Lud und die Leser ein wenig mehr über Rolands Welt, wenn auch nicht so viel, wie man gerne hätte, aber das ist ja nichts Neues mehr.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- Charaktere -

Bei „Drei“ wollte ich auf die Personen nicht näher eingehen, um nicht zuviel zu verraten, deswegen werde ich das jetzt nachholen. Fangen wir an:

Roland hat sich seit „Schwarz“ ganz schön verändert. Er hat wesentlich mehr Tiefe bekommen. Er lacht mehr, macht sogar Witze und man merkt deutlich, wie gut ihm die Nähe zu seinen neuen Freunden tut. Er wirkt einfach wesentlich lebendiger.

Eddie ist ebenfalls ein toller Charakter. Ein Ex Junkie, der endlich anfängt, sein Leben in den Griff zu bekommen und trotz alldem seinen eigenen Charme und Witz nicht zu verlieren. Er wirkt sowieso wie der Klassenclown der Gruppe und sind die nicht immer die Besten?

Susannah ist auf jeden Fall der ungewöhnlichste Charakter der Gruppe. Erstens, sie ist dunkelheutig und zweitens auch noch beinlos, die ihr von einem Zug abgeschnitten wurden. Zudem war sie am Anfang auch noch schizophren. Vor allem ihre Detta-Seite sorgt immer mal wieder für mächtigen Spaß.

Alles in allem eine tolle, wenn auch sehr ungewöhnliche Gruppe, aber das muss beim Turm einfach so sein.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- SCHREIBSTIL -

Darüber möchte ich gar nicht mehr viele Worte verlieren. Stephen King weiß, wie man eine Geschichte erzählt und seit „Drei“ kann man wirklich nicht mehr meckern. Top!

Wertung: 5 von 5 Sternen

- FAZIT -

So stark mich „Drei“ schon gefesselt und mitgenommen hat, vor allem auch das Ende, so doppelt stark war es bei „Tot“. Diesmal hat King noch einmal einiges raufgelegt. Zum Einen kommt endlich der lang ersehnte Jake zurück, denn ich bei „Drei“ schon vermisst habe und obwohl er in „Schwarz“ eher eine Nebenrolle spielte, hab ich ihn sofort geliebt und ihn wieder begleiten zu dürfen war einfach traumhaft. Und dann geht es weiter, man erfährt wieder etwas über Rolands Welt und man trifft sogar auf eine große Stadt und was da alles passiert, ist einfach nur unglaublich.

Ich habe noch nie einen Fantasy Roman gelesen, der mich immer wieder überrascht. In diesem Zyklus ist wirklich nichts vorhersehbar… wirklich überhaupt nichts und das ist einfach magisch. Leider habe ich mich während des Lesens dazu entschlossen, erst einmal zwei, drei Bücher zwischen „Tot“ und „Glas“ zu lesen. Nach dem „Ende“ bin ich mir nicht mehr sicher, ob es eine gute Idee gewesen ist. Der Turm lässt mich einfach nicht mehr los. Herr King, sie haben mich!

Abschließende Wertung: 5 von 5 Sternen

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Ein toter Lehrer
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(23)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

amoklauf, mobbing, schule, london, eliteschule

Ein toter Lehrer

Simon Lelic , Stefanie Jacobs
Fester Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Droemer, 10.03.2011
ISBN 9783426198698
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -

Mich hat das Cover sofort angesprochen. Droemer hat hier wieder ganze Arbeit geleistet. Man sieht einen verlassenen, mitgenommenen Raum und am Boden liegt eine offene Lehrertasche. Ich finde, dieses Bild gibt dem Titel eine wirklich passende Untermalung und so soll es einfach auch sein.

Der Rückentext ist ebenso passend gewählt. Er animiert einen regelrecht zum Kauf und ich meine, das Thema Amoklauf, gerade auf Schulen, ist einfach sehr aktuell und immer irgendwie bedrückend und spannend zugleich. Da muss man einfach zuschlagen!

Das Highlight und ungewöhnliche am Layout dieses Werkes ist eindeutig die Tatsache, dass es keine Kapitelüberschriften gibt. Weder eine Zahl noch sonst was. Der Text wird einfach erst ab der Hälfte eingesetzt, wodurch man ein neues Kapitel erkennt. Das ist alles. Zuerst sehr ungewöhnlich, dann aber einfach mal was Neues und das darf auch mal sein.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- HANDLUNG -

Obwohl ich mir nach dem Klappentext etwas ganz anderes von der Handlung erwartet habe, wurde ich nicht enttäuscht, es war eben nur anders. Ich dachte, man würde den Amoklauf in der Schule miterleben, aber das ist nicht der Fall. Alles beginnt damit, dass Lucia, die Ermittlerin des Falls, sich in die Gedanken des Lehrers, der Amok lief, hineinversetzte und seinen Weg in der Schule nach verfolgte, wodurch man einen kurzen Einblick darin bekommt, wie dieser abgelaufen ist. Doch das war es dann auch schon vom Amoklauf selbst, denn der Rest des Buches spielt sich entweder danach oder davor ab.

Es kommt meist immer zuerst ein Kapitel, dass in der Form einer Vernehmung aus der Sicht des Vernehmenden geschildert wird, was die Besonderheit des Buches ausmacht. Auch wenn Lucia etwas sagt, wird dies nicht erwähnt, bzw. geschrieben, sondern einfach aus der Sicht des Vernehmenden weitergemacht. Wirklich was ganz anderes und neues und tolles. Durch diese Vernehmungen erfahren wir dann etwas über die Vergangenheit und dies jedes Mal aus der Sicht einer anderen Person, wodurch man sich daraufhin selbst ein Bild der gesamten Geschichte machen kann.

Die Zukunft wird dann ganz normal aus der Sicht von Lucia geschildert, die eben die Ermittlungen aufnimmt und bis zum Ende verfolgt. Gerade diese Art der Erzählung ist einfach etwas Besonderes und macht das Buch einzigartig. Eine grandiose Idee des Autors und wunderbar umgesetzt.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- Charaktere -

Es fällt oftmals schwer, sich in die Charaktere der Vernehmenden hinein zu versetzten, vor allem da ja kaum Namen genannt werden und man am Anfang oft gar nicht weiß, wer da jetzt eigentlich vernommen wird, aber nach und nach findet man das dann schon raus und es stört auch nicht wirklich, es ist eben wie gesagt was neues und ungewöhnliches, da muss man sich erst damit arrangieren.

Lucia hingegen kommt sehr gut rüber und man leidet regelrecht mit ihr mit, vor allem wenn man liest, wie sie von ihren Arbeitskollegen gemobbt wird, obwohl sie wirklich ein guter Mensch und eine noch bessere Ermittlerin ist. Mit Lucia hat Simon Lelic wirklich eine rolle Person geschaffen, die man so schnell nicht vergisst.

Über die restlichen Charaktere möchte ich nichts mehr verraten, da ich finde, dass sich darüber jeder selbst ein Bild machen sollte. So wie ich auch.

Wertung: 4 von 5 Sternen

- SCHREIBSTIL -

Wie oben schon ausführlich erwähnt schreibt der Autor in zwei Stilen. Einmal eben diese Form des Vernehmenden und einmal die ganz normale Erzählweise durch Lucia als Drittperson. Dabei macht der Autor alles genau richtig. Er weiß mit Worten umzugehen, kann gut die Gefühle der einzelnen Personen wiedergeben und auch ihre Beweggründe kommen perfekt rüber. Ich habe jede Seite genossen, auch wenn es manchmal ein wenig anstrengender war zu lesen als ich sonst gewohnt bin. Aber wirklich kein Nachteil.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- FAZIT -

Herr Fitzek hat so schön gesagt, dass einem dieses Buch irgendwie allein mit seinen Gedanken zurücklässt und genau das ist auch der Fall. Am Ende denkt man sich, wie das war es jetzt? und der Kopf ist noch nicht zufrieden, was zur Folge hat, dass man sich selbst seine Gedanken über das Gelesene macht und so was erlebt man bei einem Buch nicht oft.

Gerade wenn man wie ich, bei dem die Schulzeit nicht immer rosig gewesen war und auch was von Mobbing mitbekommen hat, kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und ich habe oft in diesem Buch mit den einzelnen Personen mitgelitten.

Ich werde dieses Buch so schnell nicht vergessen und möchte dieses Erstlingswerk jeden ans Herz legen, die einmal einen wirklich grandiosen und anderen Thriller lesen wollen.

Vielen Dank an Herrn Sebastian Fitzek für diese grandiose Empfehlung.

Abschließende Wertung: 5 von 5 Sternen

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Drei
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338 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, stephen king, king, roland, turm

Drei

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012158
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -

Ich möchte noch einmal kurz erwähnen, dass ich mich für den „Dunklen Turm Zyklus“ bewusst für die Weltbild Sammler-Edition entschieden habe und daher auch sämtliche, weitere Inhalte darauf beziehen werden, allen voran eben das Cover und Layout.

Wieder einmal muss ich sagen, dass mich das Cover mehr als begeistert. Der Illustrator hat den Turm wieder sensationell in Szene gesetzt, auch die drei Türen, die in diesem Band eine entscheidende Rolle spielen sind darauf vertreten. Ich liebe es!

Wieder einmal verrät der Rückentext kaum etwas. Uns wird lediglich mitgeteilt, dass sich drei Türen in unsere Welt für den Revolvermann öffnen werden. Dann war’s das auch schon und erneut darf ich sagen, dass es keine Rolle spielt. Den bei diesem Zyklus ist der Weg das Ziel und man muss ihn durch den Unhalt beschreiten. Mehr auch nicht.

Das Layout passt sich nahtlos dem ersten Band an und daher will ich nicht mehr viele Worte darüber verlieren.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- HANDLUNG -

Anders wie in „Schwarz“ bekommt man die Geschichte rund um den dunklen Turm nun auch einmal aus der Sicht von anderen Personen serviert, worüber ich nicht zuviel verraten will. Außerdem habe ich den ersten Band mehr wie eine Sammlung von Kurzgeschichten empfunden, was beim zweiten Werk nicht mehr der Fall ist. Diesmal haben wir eine sehr packende Geschichte, die auch einen recht passenden Abschluss bekommt, obwohl es natürlich kein richtiges Ende ist.

Alles beginnt da, wo es bei „Schwarz“ geendet hat. Roland durchstreift den Strand und nachdem er recht schnell schwer verletzt wird, bleibt ihm nur die Flucht durch die erste Tür, die sich inmitten des weitläufigen Strandes aufgetan hat. Sie bringt Roland in unsere Welt und Zeit, wo ein neuer Abschnitt seiner Reise zum dunklen Turm eingeläutet wird.

Mehr möchte ich euch nicht mehr erzählen, weil es einfach zu viel verraten und die Spannung nehmen würde. Nur so viel… ihr werdet keine einzige Seite bereuen, glaubt mir das!

Wertung: 5 von 5 Sternen

- Charaktere -

In „Schwarz“ dominierte eindeutig unser letzter Revolvermann das Werk und lediglich Jake schaffte es, ein wenig Platz zu bekommen. In „Drei“ sieht es da gleich einmal ganz, ganz anders aus.

Wie der Titel schon sagt wird er auf drei Personen unserer Welt und Zeit treffen, welche Roland auf seiner Reise begleiten werden. Dies zufolge wird der zweite Band eindeutig von diesen drei Personen und ein wenig Roland eingenommen, was dem gesamten Zyklus eine ganz entscheidende und positive Wende gibt.

Stephen King geht auf jede einzelne der drei Personen stark ein und egal ob man es will oder nicht, jede einzelne davon wächst einem irgendwann ans Herz und wird ein Teil seiner eigenen Seele. Nachdem ich die letzte Seite von „Drei“ gelesen habe und die Gruppe vollständig war, nahm mich das gesamte Werk und die Charakterentwicklung so mit, dass ich am Liebsten doch gleich mit „Tot“ weiter gelesen hätte, aber ein wenig abstand darf auch mal sein. Der Autor hat in diesem Band ein paar sehr authentische Charaktere geschaffen, die man so schnell nicht mehr los wird. Ich liebe sie jetzt schon.

Wertung: 5 von 5 Sternen

- SCHREIBSTIL -

Diesmal fiel mir das Lesen wesentlich leichter als im ersten Band. Das liegt vor allem daran, dass viele Passagen in unserer Zeit und in unserer Sprache spielen, aber auch an der Tatsache, dass auch der werte Herr King seinen Schreibstil weitaus verbessert hat. Alles lief sehr flüssig und detailreich ab, was ich aber nie als unpassend empfand. Zudem möchte ich noch erwähnen, dass Stephen King oftmals eine sehr eigene Art hat, Szene zu beschreiben, was ihn sehr einzigartig macht. Gefällt mir.

Leider haben sich auch in diesem Band einige Rechtschreibfehler eingeschlichen, weswegen ich einen Punkt abziehen muss. Schade eigentlich.

Wertung: 4 von 5 Sternen

- FAZIT -

Rolands Reise ging weiter und ich war sehr gerne dabei. In „Drei“ verändert sich noch einmal alles und nimmt ganz neue Dimensionen an, die ich nur als positiv empfunden habe. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man will sie einfach nur noch weiter begleiten, immer und immer wieder. „Tot“ wartet bereits darauf, gelesen zu werden.

Abschließende Wertung: 5 von 5 Sternen

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Schwarz
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(150)

259 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, der dunkle turm, horror, stephen king, revolvermann

Schwarz

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012134
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -
Zuallererst möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich für den „Dunklen Turm Zyklus“ bewusst für die Weltbild Sammler-Edition entschieden habe und daher auch sämtliche, weitere Inhalte darauf beziehen werden, allen voran eben das Cover und Layout.
Okay, also was sage ich nun dazu? ABSOLUTER OBERWAHNSINN!!! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Der Turm ist gigantisch dargestellt und in Szene gesetzt worden. Der Horizont leuchtet Gelb und lässt den Turm im wahrsten Sinne erstrahlen. Die Schrift ist Silber gehalten und passt zum Gesamtbild. Einfach nur genial!
Der Rückentext verrät so gut wie nichts und im Großen und Ganzen weiß man danach auch nicht wirklich, was einen erwarten wird. Aber ich kann euch beruhigen, dass muss man auch nicht. Lasst euch, genau wie ich, einfach überraschen.
Das Layout passt. Schrift ausreichend groß, die Ränder richtig gewählt. Das Vorwort ist überhaupt nicht langweilig, ganz im Gegenteil, es macht erst recht Lust auf das Lesen des ersten Bands.
Wertung: 5 von 5 Sternen

- HANDLUNG -
Ei ei ei, wo soll man da nur anfangen?
Irgendwie glaube ich, dass sich das auch Stephen King gedacht haben muss und sich deshalb dafür entschieden haben muss, einfach irgendwo anzufangen. So kam es mir jedenfalls vor.
Man wird mitten in die Geschichte des Revolvermanns Roland Deschain geworfen, der im ersten Kapitel in eine Stadt einkehrt, die an den alten, wilden Westen erinnert. Doch eigentlich ist er hinter dem Mann in Schwarz her, den er nun schön einige Zeit verfolgt, aber niemals zu erreichen scheint.
Der erste Band ist in fünf Kapitel aufgeteilt und jedes davon erzählt eine eigene, kleine Geschichte, wovon mich nicht eine gelangweilt hat, wobei mich Nummer Vier nicht ganz überzeugen konnte, bis auf das Ende. Der Hauptgrund, warum ich dieses Werk kaum aus den Händen legen konnte war definitiv der Titel des letzten Kapitels. Denn nach dem Ersten begreift man schnell, dass der Revolvermann am Ende auf den Mann in Schwarz treffen wird und man will einfach wissen, was daraus wird.
Und so erlebt man Kapitel um Kapitel, Geschichte um Geschichte und obwohl man einige Dinge nicht auf Anhieb versteht (und auch später noch nicht) macht das gar nichts, denn genau das macht den besonderen Reiz dieses Werks aus, dem man sich einfach nicht widersetzen kann. Es ist einfach magisch.
So schreitet man zusammen mit dem Revolvermann weiter und weiter, bis man endlich auf den Mann in Schwarz trifft und obwohl ich mir einige Gedanken während des Lesens darüber gemacht habe, hätte ich DAS, was mich wirklich erwartete, niemals erahnen können. Roland wohl auch nicht.
Und dann? Ja dann… dann muss man den zweiten Band in die Hände nehmen und weiter lesen, ganz einfach.
Wertung: 5 von 5 Sternen

- Charaktere -
Davon gibt es bereits in „Schwarz“ eine Menge, ohne dabei jedoch überfüllt zu wirken oder unübersichtlich zu werden. Eine Glanzleistung.
Jede Person ist einzigartig und weiß zu überzeugen, wenngleich nicht jede Person im gleichen Maße. Vieles bleibt noch im Dunkeln und dazu zählt auch unser Held und Hauptprotagonist Roland Deschain. Zwar bekommen wir immer wieder Eindrücke in seine Gefühls- und Gedankenwelt, aber am Ende bleibt man doch noch sehr unschlüssig und allein zurück. Dennoch, der Revolverheld weiß zu begeistern und man will einfach mehr über ihn erfahren.
Zwei Personen sind mir noch stark im Herzen geblieben. Zum einen natürlich der Mann in Schwarz, dessen Art bis zum Schluss einfach zu begeistern weiß. Er zieht einen einfach in den Bann, da kann man nichts dagegen machen. Und zum anderen war da noch Jake, der Junge und das Herz des ersten Bands. Er hat nicht nur von Beginn an Roland in sein Herz gezogen, sonder auch ich lernte ihn schnell lieben. Eine tolle Figur…
Man merkt sehr schnell, dass Stephen King eine Hand für Charaktere hat und weiß, verschiedene davon glaubwürdig zu erschaffen. Sie sind mir allesamt im Gedächtnis geblieben und so schnell werde ich ihre Namen nicht vergessen. Richtig so!
Wertung: 5 von 5 Sternen

- SCHREIBSTIL -
Und hier kommt der einzige Punkt, wo ich Abstriche machen muss. Oftmals konnte ich mich mit Sätzen nicht anfreunden, kam ins schleudern oder verstand sie einfach nicht. Mag es oft auch an der Übersetzung und den doch häufigen Rechtschreib- und Grammatikfehlern gelegen haben, fand ich es dennoch nervig, wenngleich es eher selten vorkam.
Stephen King hat mit dem „Dunklen Turm Zyklus“ eben seine eigene Welt und seine eigene Sprache geschaffen, damit muss man erst zu recht kommen, was eben nicht einfach ist und manchmal eben den Lesefluss stört.
Ich mag seinen Stil zu schreiben und wie er rangeht, seine Geschichte zu erzählen, doch manchmal wäre ein wenig mehr Neuzeit schön gewesen.
Wertung: 4 von 5 Sternen

- FAZIT -
Ich bin begeistert und der dunkle Turm hat mich schon jetzt in seinen Bann gezogen.
„Schwarz“ ist weiß Gott kein einfaches Werk, aber es hat dadurch auch seinen eigenen Charme. Stephen King schmeißt einen in seine Welt, bewirft einen mit seinen Worten und Begriffen und lässt uns oft ohne Erklärungen links liegen, so nach dem Motto „Friss oder stirb“ und ich sage nur… ich FRESSE!!!
Gerade das fünfte und letzte Kapitel weiß mehr (viel mehr) als zu überzeugen und macht so unendlich Lust und Hunger auf mehr.
Der zweite Band „Drei“ liegt bereits auf meiner Couch und ich werde noch heute damit anfangen, es zu lesen. Das sagt doch wohl alles, oder?

Abschließende Wertung: 5 von 5 Sternen

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