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Sayuri
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(60)

115 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 25 Rezensionen

magie, wasser, freundschaft, fantasy, liebe

Sayuri

Carina Bargmann
Fester Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Arena, 20.01.2010
ISBN 9783401064468
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Selection
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(183)

542 Bibliotheken, 11 Leser, 4 Gruppen, 84 Rezensionen

liebe, dystopie, casting, prinz, selection

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783411811250
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Cover zum ersten Mal sah, stand für mich eh schon fest, dass ich dieses Buch einfach haben muss und trotz allem hat es jetzt viel zu lange gedauert, bis ich es mir gekauft und dann auch gelesen habe. Was aber vielleicht auch daran lag, dass ich doch meine Zweifel hatte, ob es nicht zu stark ein „Mädchen Roman“ bzw. eine Dystopie für Mädchen sei. Nun, soviel sei schon mal verraten, DAS ist Selection auf keinen Fall!

Doch kommen wir endlich zu meiner Meinung zum Buch selbst. Normalerweise beginne ich immer mit den Stärken und setze die „negativen Punkte“ erst am Ende an, doch diesmal habe ich an diesem Buch nichts auszusetzen, bis auf diese eine Kleinigkeit, weshalb ich auch gleich damit beginnen werde. DIE NAMEN !!! Oh Mein Gott, wie bitteschön schafft man es, so viele hässliche und bescheiden klingende Namen in ein Buch zu packen. -.- Ganz ehrlich, DAS hat mich am Anfang ziemlich gestört und mich immer wieder aus den Lesefluss gerissen, aber man gewöhnt sich ab der Hälfte dann trotzdem dran und dann geht es eigentlich auch. Dennoch …

Aber das war es dann auch schon mit meiner „Kritik“, denn ansonsten gibt es, von meiner Seite, nichts an Selection auszusetzen. Ganz im Gegenteil. Ich hatte wirklich das Gefühl, eine Nachfolger Trilogie der Tribute von Panem zu lesen. Das Gefühl beim Lesen war einfach zu identisch und ich fühlte mich sofort heimisch und geborgen.

Obwohl das Buch niemals wirklich Stellen aufweist, wo man sich denkt, meine Güte, das Buch strotzt ja nur so vor Spannung, wird es dennoch nie langweilig, sondern man fliegt einfach von Seite zu Seite und denkt ganz oft … ist das eine schöne Geschichte … ich will einfach nicht, dass sie endet … und dann ist es vorbei und man will nur noch weinen und den Folgeband.

Ich kann Selection ohne Ausnahme jedem Dystopiefan empfehlen und ganz ehrlich, nicht nur was für Frauen. ;)

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Schweigt still die Nacht
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(7)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Schweigt still die Nacht

Brenna Yovanoff , Jessica Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Beltz, 11.03.2013
ISBN 9783407743886
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Also zuallererst muss ich einmal sagen, dass ich von diesem Buch, als ich den Klappentext gelesen habe, etwas ganz und gar anderes erwartet habe. Und wurde ich deswegen enttäuscht? Ja, ein wenig auf jeden Fall.

Ich meine, die Geschichte an sich ist ganz okay und hat mich auch gut unterhalten, aber mir haben dann doch die Spannung und vor allem der versprochene Gruselfaktor gefehlt. Es passiert einfach viel zu wenig. Es werden oft Sachen viel zu ausführlichen beschrieben, die keinen Sinn für die Geschichte und ihre Entwicklung haben und ja, wie gesagt, im Grunde existiert auch nur eine sehr maue Geschichte, die wiederum nichts neues ist.

Alles in allem eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Saphirtränen
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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

elemente, liebe, dämon, macht, fantasy

Saphirtränen

Jennifer Jäger
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.01.2013
ISBN 9781481198073
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich eine Rezension schreiben soll oder nicht, aber da ich eigentlich zu jedem Buch, das ich gelesen habe, meine ehrliche Meinung abgebe, möchte ich es auch diesmal tun, obwohl sie nicht gerade positiv ausfallen wird.

Kurz um. Dieses Buch war wirklich nicht meins, obwohl ich mich sehr auf dieses Werk gefreut habe. Gerade der Anfang verspricht viel und hat mir auch gefallen, aber dann wird es recht schnell langweilig und bleibt es auch. Es fehlt, in meinen Augen, einfach ein kompletter Spannungsbogen. Alles plätschert vor sich hin, ist viel zu vorhersehbar und platt.

Es kamen bei mir auch keine Emotionen an. Gerade zu Anfang passiert ein gewaltiges Ereignis, was soviel platz für Gefühle bietet, aber es wird einfach nur angeschnitten und fertig. Abgehakt. Viele Charaktere bleiben blass, hatten für mich kaum Tiefe und ja, ich konnte mich einfach auf keinen Charakter richtig einlassen. Leider …

Ich will gar nicht mehr soviel sagen. Vielleicht ist das Buch nicht für Männer geschrieben, keine Ahnung, oder es liegt einfach an mir, aber ich habe wirklich nichts mit diesem Buch anfangen können. Keine Spannung, vorhersehbare Geschichte, wenig Charaktertiefe. Diese drei Dinge haben mir das Buch leider nicht wirklich schmackhaft gemacht. Doch Gott sei Dank ist dies nur meine kleine, bescheidene Meinung und die vielen positiven Rezensionen zeigen ja, wie viel Freude man mit dem Buch haben kann.

Nur ich eben nicht. ;)

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Starters
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(511)

925 Bibliotheken, 17 Leser, 6 Gruppen, 252 Rezensionen

dystopie, starters, enders, body bank, zukunft

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch , Birgit Ress-Bohusch
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.03.2012
ISBN 9783492702638
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch zu beurteilen fällt mir wirklich nicht leicht, vor allem nicht nach den letzten rund 150 Seiten … aber ja, ein bisschen was möchte ich dann doch dazu sagen. xD

Also ich muss sagen, dass mich die ersten 250 Seiten nicht gerade vom Hocker gehauen haben. Es ist zwar eine sehr interessante Geschichte und alles, aber mehr war es in meinen Augen da auch noch nicht. Es wurde für meinen Geschmack zu wenig auf den Krieg und die Katastrophe danach eingegangen und auch die Enders kamen mir zu kurz.

Aber was die Autorin dann in den letzten 150 Seiten raushaut, is dann wieder nur genial, bombastisch und WOW einfach Oo … es passiert soviel, meistens Schlag auf Schlag und es kommen noch so viele Wendungen und Überraschungen, die ich so nie erwartet hätte und dann das Ende, das noch so viel offen lässt und Fragen aufwirft, dass man sich einfach auf den 2. Teil freut und ihn unbedingt haben will.

Daher mein abschließendes Fazit: Ein gutes, für mich durchschnittliches Buch, dass aber zum Ende hin nur noch genial ist. Leider zieht sich für mich der Anfang einfach bzw. ist er für mich einfach zu lasch gewesen. Mal schaun, was die Fortsetzung bringt. :)

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Sterbenswort
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(95)

135 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 63 Rezensionen

thriller, berlin, drogen, vergangenheit, wg

Sterbenswort

Siegfried Langer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.07.2012
ISBN 9783548610917
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Also ich muss ja gestehen, dass ich am Anfang mit der Geschichte und vor allem nicht mit den Charakteren warm geworden bin. Siegfried Langer hat einen sehr eigenen Stil zu Schreiben und auf mich wirkte er am Anfang sehr schnell, abgehakt und emotionslos.

Aber spätestens nach 70 Seiten hat mich die Geschichte dann so gefesselt, dass mir auch die Charaktere immer mehr ans Herz gewachsen sind. Siegfried Langer baut sehr schnell viel Spannung auf und man will als Leser einfach wissen, wie es weitergeht und wer/was wirklich dahinter steckt.

Ein sehr kurzweiliger, spannender Thriller, der den Leser fesselt und auf eine rassante Reise mitnimmt. Nichtsdestotrotz muss man die Art, wie dieser Autor schreibt, mögen bzw., so wie ich, ab einer gewissenen Lesezeit akzeptieren. Mir hätte nämlich an manchen Stellen mehr Text/Inhalt sehr gut gefallen. Es wirkte oft zu gehetzt auf mich. Als wollte der Autor sein Buch sehr schnell mit wenigen Sätzen abarbeiten. Dies ist aber nur meine eigene Einschätzung und mein persönlicher Geschmack, daher keinen Stern Abzug. Ich würde nämlich sehr gut unterhalten.

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Sterbestunde
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(27)

63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, mord, deutschland, spannend, mordfälle

Sterbestunde

Michael Hübner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.05.2012
ISBN 9783442474189
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Selbstauslöser
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(48)

74 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 30 Rezensionen

mord, florida, fotografie, thriller, jagd

Selbstauslöser

Michael Lister , Barbara Christ
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 01.08.2011
ISBN 9783455403282
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Mir hat dieser ungewöhnliche Roman gut gefallen. Das Ende reiß vor allem einiges heraus. Mit kurzen Sätzen, manchmal auch nur einzelne Wörter schafft der Autor eine sehr beklemmende, rasante Stimmung, die aber leider sehr oft unterbrochen wird und dadurch langweilige Szenen folgen. Dennoch kommt immer wieder Spannung auf und gerade die letzten 60 Seiten muss man in einem Rutsch lesen. Das Ende hat mich traurig gestimmt und einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn es ein Thriller wäre, hätte ich nur 3 Sterne vergeben, wegen Spannungseinbrüche, so gibt es aber 4 Sterne für einen tollen, anderen Roman. Einfach drauf einlassen und lesen.

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Schlangenfutter
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(16)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 11 Rezensionen

krimi, thriller, miriam pharo, hamburg, science fiction

Schlangenfutter

Miriam Pharo
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 03.07.2009
ISBN 9783941404007
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Also zuallererst möchte ich sagen, dass ich nur die ersten achtzig Seiten dieses Werks gelesen haben. Daher möchte ich nur kurz meine Meinung dazu äußern, warum ich dieses Buch abgebrochen habe und keine absolute Bewertung dazu abgeben, denn dafür muss man es auch komplett gelesen haben. ;)

Okay, also warum habe ich abgebrochen? Weil mein Herz bereits nach dreißig Seiten über zehn Mal geblutet hat. Warum? Diese unglaublich vielen englischen Begriffe und amerikanischen Ausdrücke. Ich meine, es gibt einen ganz besonderen Grund, warum ich gerne Thriller von deutschen Autoren lese und das liegt daran, weil man dort eigentlich immer die Liebe zur deutschen Sprache spürt. Ganz im Gegenteil bei diesem Buch. Mir kam es fast so vor, als würde die Autorin die deutsche Sprache „uncool“ finden und daher alles veramerikanisieren. Ganz ehrlich, mich nervt diese Sache schon im realen Leben, wo die meisten Menschen regelrecht auf die deutsche Sprache spucken und lieber „englisch“ reden, um angesagt zu sein, aber in einem Buch?! Muss nun auch die deutsche Literatur darunter leiden? Es mag vielleicht „authentischer“ wirken, aber mich hat das einfach nur genervt.

Aber das ist nur meine Meinung, deswegen möchte ich durch diese Sache nicht ein ganzes Buch bewerten oder zerreißen, daher habe ich mich auch bis Seite 80 gequält, ehe ich endgültig das Handtuch geschmissen habe. Louann wusste ja am Anfang noch zu gefallen, aber Elias und die ganzen anderen Personen wirkten auf mich einfach zu stereotypisch und überhaupt nicht authentisch. Eher wie, die müssen das eben jetzt so machen, basta. Tut mir leid, aber dieser Thriller war wirklich nicht meins.

Warum dennoch zwei Sterne? Weil ich die Idee eines Zukunftsthriller gut fand und auch die Umsetzung, bis eben auf die Veramerikanisierung. Außerdem glaube ich, dass dieser Thriller wirklich gefallen kann, wenn man auf dieses Neudeutsch anspringt. Mehr habe ich nicht zu sagen. ;)

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Tags: zukunft   (1)

  

 

Skulduggery Pleasant - Das Groteskerium kehrt zurück
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(188)

290 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

fantasy, magie, skulduggery pleasant, skelett, detektiv

Skulduggery Pleasant - Das Groteskerium kehrt zurück

Derek Landy , Ursula Höfker (Übersetz.)
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.06.2008
ISBN 9783785560013
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Stigma
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(104)

202 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 29 Rezensionen

thriller, hypnose, trauma, therapie, kindermörder

Stigma

Michael Hübner
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783442474172
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -

Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut. Schön blutig und was das Beste ist, diese Blutspuren sind auch noch erhöht, was sich richtig geil anfühlt, wenn man mit der Hand über das Cover fährt. Wenn mir dieses Buch nicht empfohlen wurde, hätte ich es wahrscheinlich allein schon wegen dem Cover gekauft.

Der Klappentext ist ebenso toll in Szene gesetzt. Mir gefällt vor allem die Schriftart richtig gut und was das Wichtigste ist, er macht sofort hungrig. Man merkt sofort, dass man hier etwas Besonderes in den Händen hält und da kann man dann einfach nur noch zuschlagen.

Layout passt zum Rest. Die Schriftgröße ist ausreichend und man kann ohne Mühe Seite für Seite lesen, was gerade am Ende sehr wichtig ist, da man das Buch von da an nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Kapitel sind so unterteilt, dass es meistens immer mit einem neuen Tag beginnt. Ab und an sind es auch nur ein paar Stunden die vergangen sind. Für mich passend, wenn auch die Kapitel dadurch schon sehr lang sind, aber da es immer wieder neue Absätze gibt, die ich dann auch als Pausemöglichkeit genutzt habe.

Wertung: 5 Mampfkekse

- HANDLUNG -

Die Geschichte dreht sich um den Schriftsteller Tom Kessler, der als Dreizehnjähriger in die Fänge eines Wahnsinnigen Kindermörders geraten ist und von diesem drei Stunden gefoltert wurde. Was genau sich in diesen Stunden jedoch abgespielt hat, kann nicht mehr gesagt werden, da Tom seine sämtlichen Erinnerungen daran ausgelöscht bzw. verdrängt hat, um nicht daran zu zerbrechen.

Nach diesem Trauma zog Tom in das Haus seiner Großeltern, fand kurz darauf seine baldige Frau und bekamen einen jetzt dreieinhalb jährigen Sohn. Tom leidet immer noch unter starken Angstzuständen, die er sich meistens nicht einmal erklären kann, weshalb er sein Haus kaum verlässt. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden, bis eine Kinderleiche in der Nähe seines Hauses aufgefunden wird und es so scheint, als wäre Toms Wahnsinniger wieder zurück. Doch dieser hatte sich eigentlich umgebracht. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf und der Leser folgt ihm.

Das Buch beginnt wie viele Psychothriller auch, was nicht abwertend sein soll, sondern einfach eine Tatsache. Man kann sich schnell in die Figuren hineinversetzen und es dauert auch nicht lange, da beginnt auch die Spannung und der Autor weiß gekonnt, einen immer wieder auf eine andere Vermutung zu bringen, was hinter allem steckt, die sich aber dann doch wieder als nicht richtig herausstellt. So etwas liebe ich ja bei Thrillern und ganz ehrlich, bei diesem Werk kommt man definitiv nicht auf das Ende. Ich dachte nur „Wie bitte?!“ und dann „Hammer geil!“ Wirklich großen Respekt!

Wertung: 5 Mampfkekse

- CHARAKTERE -

Natürlich wächst einem Tom sehr schnell ans Herz, da das Buch eben aus seiner Perspektive erzählt wird und man somit richtig mit ihm mit leidet, vor allem später hin, wenn man selbst nicht mehr weiß, was wirklich wahr ist und was nicht. Aber auch die anderen Personen, allen voran natürlich seine Frau, sein Sohn, sein bester Freund Fanta (ein super genialer Charakter) und zu guter Letzt seine Therapeutin machen eine gute Figur und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Alles in Allem muss ich sowieso zugeben, dass die Personen immer sehr authentisch agieren und doch nicht immer völlig vorhersehbar und auf den ersten Blick nachvollziehbar, was auch seinen Reiz hat. Ich kann mich nicht beklagen und vermisse einige Personen jetzt schon.

Wertung: 5 Mampfkekse

- SCHREIBSTIL -

Flüssig, einige Umschreibungen, gute Umgebungsbeschreibung und tolle Dialoge. Eigentlich alles, was man für einen Bestseller braucht und ich finde es wirklich faszinierend, wie man bei einem Erstlingswerk schon so gut schreiben kann. Es ist fast so, als hätte der Autor sein Leben lang noch nichts anderes gemacht. Einfach Top!

Wertung: 5 Mampfkekse

- FAZIT -

Wenn ich es nicht besser wüsste und es der Autor im Nachwort nicht selbst noch einmal erwähnen würde, kann ich jetzt noch nicht richtig glauben, ein Erstlingswerk gelesen zu haben. Mir war mehr so, als hätte ich, wie viele Stimmen schon betonten, einen neuen „Sebastian Fitzek“ gelesen, nur blutig. Und ich kann mich diesen Aussagen nur anschließen. Mit „Stigma“ hat „Michael Hübner“ einen ersten Thriller geschaffen, der von der ersten Seite an weiß zu überzeugen und am Ende einen regelrecht mitnimmt. Dazu ein Ende, wie es unvorhersehbarer nicht hätte sein können. Ich kann nur sagen, einfach ein unglaublich toller Thriller.

Ich warte schon auf das zweite Werk des Autors und kann es kaum noch erwarten. Wenn Buch Eins schon so klasse ist, wie werden dann wohl die folgenden Werke werden? Ich werde es auf jedenfall herausfinden. Herr Hübner, rann an den Rechner, Laptop, Schreibmaschine, egal was, aber machen Sie weiter… Sie haben Ihre Berufung gefunden!!!

Abschließende Wertung: 5 Mampfkekse

©Schmitti’s Bücherwahn (http://schmittisbuecherwahn.blogspot.com)

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Tags: michael hübner   (1)

  

 

Schwarz
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(151)

263 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, der dunkle turm, horror, stephen king, revolvermann

Schwarz

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012134
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

- COVER UND LAYOUT -
Zuallererst möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich für den „Dunklen Turm Zyklus“ bewusst für die Weltbild Sammler-Edition entschieden habe und daher auch sämtliche, weitere Inhalte darauf beziehen werden, allen voran eben das Cover und Layout.
Okay, also was sage ich nun dazu? ABSOLUTER OBERWAHNSINN!!! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Der Turm ist gigantisch dargestellt und in Szene gesetzt worden. Der Horizont leuchtet Gelb und lässt den Turm im wahrsten Sinne erstrahlen. Die Schrift ist Silber gehalten und passt zum Gesamtbild. Einfach nur genial!
Der Rückentext verrät so gut wie nichts und im Großen und Ganzen weiß man danach auch nicht wirklich, was einen erwarten wird. Aber ich kann euch beruhigen, dass muss man auch nicht. Lasst euch, genau wie ich, einfach überraschen.
Das Layout passt. Schrift ausreichend groß, die Ränder richtig gewählt. Das Vorwort ist überhaupt nicht langweilig, ganz im Gegenteil, es macht erst recht Lust auf das Lesen des ersten Bands.
Wertung: 5 von 5 Sternen

- HANDLUNG -
Ei ei ei, wo soll man da nur anfangen?
Irgendwie glaube ich, dass sich das auch Stephen King gedacht haben muss und sich deshalb dafür entschieden haben muss, einfach irgendwo anzufangen. So kam es mir jedenfalls vor.
Man wird mitten in die Geschichte des Revolvermanns Roland Deschain geworfen, der im ersten Kapitel in eine Stadt einkehrt, die an den alten, wilden Westen erinnert. Doch eigentlich ist er hinter dem Mann in Schwarz her, den er nun schön einige Zeit verfolgt, aber niemals zu erreichen scheint.
Der erste Band ist in fünf Kapitel aufgeteilt und jedes davon erzählt eine eigene, kleine Geschichte, wovon mich nicht eine gelangweilt hat, wobei mich Nummer Vier nicht ganz überzeugen konnte, bis auf das Ende. Der Hauptgrund, warum ich dieses Werk kaum aus den Händen legen konnte war definitiv der Titel des letzten Kapitels. Denn nach dem Ersten begreift man schnell, dass der Revolvermann am Ende auf den Mann in Schwarz treffen wird und man will einfach wissen, was daraus wird.
Und so erlebt man Kapitel um Kapitel, Geschichte um Geschichte und obwohl man einige Dinge nicht auf Anhieb versteht (und auch später noch nicht) macht das gar nichts, denn genau das macht den besonderen Reiz dieses Werks aus, dem man sich einfach nicht widersetzen kann. Es ist einfach magisch.
So schreitet man zusammen mit dem Revolvermann weiter und weiter, bis man endlich auf den Mann in Schwarz trifft und obwohl ich mir einige Gedanken während des Lesens darüber gemacht habe, hätte ich DAS, was mich wirklich erwartete, niemals erahnen können. Roland wohl auch nicht.
Und dann? Ja dann… dann muss man den zweiten Band in die Hände nehmen und weiter lesen, ganz einfach.
Wertung: 5 von 5 Sternen

- Charaktere -
Davon gibt es bereits in „Schwarz“ eine Menge, ohne dabei jedoch überfüllt zu wirken oder unübersichtlich zu werden. Eine Glanzleistung.
Jede Person ist einzigartig und weiß zu überzeugen, wenngleich nicht jede Person im gleichen Maße. Vieles bleibt noch im Dunkeln und dazu zählt auch unser Held und Hauptprotagonist Roland Deschain. Zwar bekommen wir immer wieder Eindrücke in seine Gefühls- und Gedankenwelt, aber am Ende bleibt man doch noch sehr unschlüssig und allein zurück. Dennoch, der Revolverheld weiß zu begeistern und man will einfach mehr über ihn erfahren.
Zwei Personen sind mir noch stark im Herzen geblieben. Zum einen natürlich der Mann in Schwarz, dessen Art bis zum Schluss einfach zu begeistern weiß. Er zieht einen einfach in den Bann, da kann man nichts dagegen machen. Und zum anderen war da noch Jake, der Junge und das Herz des ersten Bands. Er hat nicht nur von Beginn an Roland in sein Herz gezogen, sonder auch ich lernte ihn schnell lieben. Eine tolle Figur…
Man merkt sehr schnell, dass Stephen King eine Hand für Charaktere hat und weiß, verschiedene davon glaubwürdig zu erschaffen. Sie sind mir allesamt im Gedächtnis geblieben und so schnell werde ich ihre Namen nicht vergessen. Richtig so!
Wertung: 5 von 5 Sternen

- SCHREIBSTIL -
Und hier kommt der einzige Punkt, wo ich Abstriche machen muss. Oftmals konnte ich mich mit Sätzen nicht anfreunden, kam ins schleudern oder verstand sie einfach nicht. Mag es oft auch an der Übersetzung und den doch häufigen Rechtschreib- und Grammatikfehlern gelegen haben, fand ich es dennoch nervig, wenngleich es eher selten vorkam.
Stephen King hat mit dem „Dunklen Turm Zyklus“ eben seine eigene Welt und seine eigene Sprache geschaffen, damit muss man erst zu recht kommen, was eben nicht einfach ist und manchmal eben den Lesefluss stört.
Ich mag seinen Stil zu schreiben und wie er rangeht, seine Geschichte zu erzählen, doch manchmal wäre ein wenig mehr Neuzeit schön gewesen.
Wertung: 4 von 5 Sternen

- FAZIT -
Ich bin begeistert und der dunkle Turm hat mich schon jetzt in seinen Bann gezogen.
„Schwarz“ ist weiß Gott kein einfaches Werk, aber es hat dadurch auch seinen eigenen Charme. Stephen King schmeißt einen in seine Welt, bewirft einen mit seinen Worten und Begriffen und lässt uns oft ohne Erklärungen links liegen, so nach dem Motto „Friss oder stirb“ und ich sage nur… ich FRESSE!!!
Gerade das fünfte und letzte Kapitel weiß mehr (viel mehr) als zu überzeugen und macht so unendlich Lust und Hunger auf mehr.
Der zweite Band „Drei“ liegt bereits auf meiner Couch und ich werde noch heute damit anfangen, es zu lesen. Das sagt doch wohl alles, oder?

Abschließende Wertung: 5 von 5 Sternen

  (13)
Tags: der dunkle turm, schwarz, stephen king   (3)

  

 

Stirb ewig
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(197)

319 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 37 Rezensionen

thriller, lebendig begraben, krimi, junggesellenabschied, england

Stirb ewig

Peter James , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 18.01.2007
ISBN 9783596168729
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Zuerst möchte ich sagen, dass dies mein erstes Buch von Peter James ist und ich mir es deswegen zugelegt habe, da "Stirb schön" zum Buch des Monats von Thalia gewählt wurde. Da ich jedoch mehr auf Taschenbücher stehe - sind ja auch billiger ;) - habe ich mir eben Stirb ewig besorgt und der Rückentext hat mich auf Anhieb begeistert.

Nun zum Buch selbst. Es war gut, aber nicht berauschend. Die Szenen im Sarg waren manchmal etwas zu plump, kam mir jedenfalls so vor und leider war recht schnell klar, wer ein falsches Spiel spielt, was die Spannung etwas minderte.

Dennoch hab ich das Buch gerne gelesen und kann es nur empfehlen für alle, die mal etwas kurzweiliges lesen möchten und nicht all zu viel erwarten.

3 Sterne für Stirb ewig.

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Secret
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(145)

236 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

thriller, entführung, serienkiller, mord, krimi

Secret

Chris Mooney
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.09.2008
ISBN 9783499245596
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Nach Victim habe ich mich sehr auf das zweite Werk von Chris Mooney gefreut und ich kann sagen, dass es mich nicht enttäuscht, aber auch nicht vom Hocker gerissen hat.

Es kommt leider nicht an Victim heran und ich muss auch sagen, dass mich mehr der Profiler gefesselt und interessiert hat als der Serienmörder an sich, der eher plump und nebensächlich wirkte, was ich leider sehr schade finde.

Dennoch, die Bücher von Chris Mooney lesen sich sehr schnell und einfach, wodurch man einfach nicht bereut, sie gelesen und zu haben und ich werde mir auch definitiv Buch 3 holen, vielleicht wird es ja da auch wieder etwas besser.

  (12)
Tags: beklemmend, düster, heiter, thriller   (4)

  

 

Splitter
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(768)

1.197 Bibliotheken, 14 Leser, 14 Gruppen, 161 Rezensionen

thriller, berlin, amnesie, psychothriller, splitter

Splitter

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.06.2009
ISBN 9783426198476
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

dann befinden sie sich in der Welt vom "Splitter".

Auf dieses Werk habe ich echt lange gewartet und es hat mich nicht enttäuscht. Habs in drei Tagen durchgehabt und jede Seite genossen. Fitzek weiß wieder gekonnt, wie er mit einem spielen kann.

Man weiß die ersten zwei Drittel in keinster Weise, um was es jetzt eigentlich geht und was mit dem Hauptchara passiert. Immer wieder wird alles umgeschmissen und erst am Ende kommt alles raus und auch noch warum. Und genau dieses Warum ist der Wahnsinn.

Ich liebe Fitzek und kann seine nächsten Werke kaum mehr erwarten. Ein Muss für alle Psycholiebhaber!!!

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Tags: sebastian fitzek   (1)

  

 
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