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Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden
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erzählungen, short stories, kurzgeschichten, betrachtungen, jüdisch

Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden

Nathan Englander , Werner Löcher-Lawrence
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Luchterhand Literaturverlag, 03.09.2012
ISBN 9783630873992
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
Tags: amerikanische literatur, erzählungen, kurzprose, nathan englander, short stories, worüber wir reden - wenn wir über anne frank reden   (6)

  

 

Die Erfindung des Jazz im Donbass
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ukrainische literatur, die erfindung des jazz im donbass, serhij zhadan

Die Erfindung des Jazz im Donbass

Serhij Zhadan , Juri Durkot , Sabine Stöhr
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.10.2012
ISBN 9783518423356
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Serhij Zhadans surrealer "Wilder Osten"

"Telefone existieren, um unangenehme Dinge mitzuteilen. Telefonstimmen klingen kalt und offiziell, mit offizieller Stimme lassen sich schlechte Nachrichten leichter überbringen ..."
Mit einem solchen Anruf, um fünf Uhr morgens, beginnt Hermanns wilde und verrückte Odyssee durch surreale ukrainische Gegenden, in aberwitzigen Schmugglerbussen und Verbrecherzügen, mit Nomadenstämmen und eigentlich längst toten Fußballkollegen von früher.

Hermann erfährt von Kotscha, dem Geschäftspartner seines Bruders, dass der Bruder weg ist. Vermeintlich nach Amsterdam. Warum? Das wisse man nicht. Es gäbe statt Informationen Probleme. Probleme mit der Tankstelle. Probleme, die Hermann sofort lösen kommen solle.

Und so macht sich Hermann, zusammen mit den beiden absurden Cousins Lolik und Bolik, (wer russische Kinderfilme kennt, wird das Traumpaar sofort optisch zuordnen können), auf den Weg, die Tankstelle des Bruders zu retten. Wovor, das weiß er noch nicht.

Serhij Zhadan zeichnet ein absurd surreales Bild dieses wilden Abschnitts der Ukraine, das dem Original gar nicht unähnlich ist. Seine Prosa ändert nur ein wenig die Beleuchtung und erzielt so ein Maximum an unterschiedlichen Farben und schillernden Stimmungen.

Das Team der Tankstelle wird mit "dem Versehrten" und der Buchhalterin Olga komplettiert, die alle eine sehr freie Zeiteinteilung und Arbeitsmoral haben. Auch die junge Nachbarin Katja mit der Hündin Pachmutowa fügt sich perfekt in das Bild von witzig-absurden Gestalten ein. Protagonisten, die Hermann skeptisch betrachten, weil sie (ebenso wie Hermann) noch nicht wissen, was Hermanns Erscheinen wirklich bedeuten wird.

Bald tauchen die Vorboten der Bösewichte, danach Nikolaiewitsch auf, ebenso nur ein Schmalspurbösewicht, die verdächtig viel Druck auf Hermann ausüben, damit er die Tankstelle verkaufen möge. Er beginnt sich für die Sache zu interessieren und wird immer weiter in den Sumpf der Kleinstadtunterwelt hineingezogen. Er vertieft seine Beziehungen zu Olga, Kotscha, zu Katja, zum Versehrten, die ihn rechtzeitig vor einem Anschlag auf sein Leben in einen Zug dritter Klasse setzen, damit er fliehen kann.

Damit beginnt der zweite Teil des Buches, der eigentlich auch "Heimkehr" betitelt sein könnte, da Hermann über absurde Stationen, die teilweise sehr surreal sind, eigentlich die ganze Flucht über auf dem Heimweg nach Woroschilowgrad, in die Stadt seiner Jugend, ist. Er begegnet Kosaken und Tartaren, wird Zeuge von düster geheimnisvollen nächtlichen Aktionen, nimmt an abgefahrenen Hochzeiten teil, kommt immer wieder verschiedenen geheimnisvollen und aufregenden Frauen näher, bis er am Ende voller Mut zur Tankstelle zurückkehrt und das Ganze in ein witzig absurdes großes Finale mündet.

Ganz nebenbei merkt man, wie kritisch der Autor die Entwicklungen in seinem Land, oder auch Einflüsse der Europäischen Union betrachtet, sehr bewundernswert, wie dezent und als Hintergrundfarbe getarnt das verpackt ist. Auch die traumatischen Jahre der Loslösung von der UdSSR sind wie ein in den Zahnzwischenräumen hängengebliebenes und ständig auf sich aufmerksam machendes Stückchen Fleisch vorhanden.

Die Übersetzung von Juri Durkot und Sabine Stöhr ist durchgehend überzeugend und somit eine große Hilfe für das Verständnis dieses doch sehr eigenwilligen Textes in der deutschen Sprache. Die versteckten Anspielungen sind auch für nicht russisch-ukrainisch erfahrene Leser durchaus verständlich und logisch.

Serhij Zhadan hat mit "Die Erfindung des Jazz im Donbass" einen wunderbar spannenden und temporeichen Roman vorgelegt, der, einerseits dank einer sich stringent entwickelnden und ständig an Spannung zunehmenden Handlung, andererseits aber auch dank einer sehr abwechslungsreichen, immer wieder auch rotzig-frech-poetischen Prosa, einer der absolut stärksten und mitreißendsten Romane des Bücherherbstes 2012 ist.
Egal, wie absurd die Begegnungen, die Handlungsstränge oder auch Hermanns Handeln sind, alles ergibt einen Sinn. Es ist ebenso faszinierend, beim Lesen immer ein lebendiges Bild der jeweiligen Gegend zu haben, da Zhadan, ohne in Landschaftsmalerei zu verfallen, so genau zeichnet, dass man beispielsweise meint, den ukrainischen Morgen in Woroschilowgrad genau riechen zu können. Zhadan packt den gewillten Leser gleich in den ersten Sätzen und lässt ihn auch mit dem letzten Satz noch lange nicht los.
Der deutschsprachige Titel des Romans hat überraschenderweise nur mit einem Seitenthema dieses Buches zu tun, passt aber sehr gut zur fast jazzigen Prosa des ukrainischen Autors, der nicht umsonst zu den aufregendsten und kühnsten Stimmen der Ukraine gezählt wird.

Absolute Empfehlung.

(Roland Freisitzer; 11/2012)

Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at

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Tags: die erfindung des jazz im donbass, serhij zhadan, ukrainische literatur   (3)

  

 

Wakolda
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lucia puénzo, argentinische literatur, südamerika, wakolda

Wakolda

Lucía Puenzo , Rike Bolte
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Wagenbach, K, 01.08.2012
ISBN 9783803132468
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: argentinische literatur, lucia puénzo, südamerika, wakolda   (4)

  

 

Joseph Anton
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autobiographie, religion, joseoph anton, islam, skoobe

Joseph Anton

Salman Rushdie , Bernhard Robben , Verena von Koskull , Verena Koskull
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 01.09.2012
ISBN 9783570101148
Genre: Sach-/Fachbuch

Rezension:

Wie Literatur von fundamentalen Mächten missbraucht werden kann ...

"Wie fühlt man sich", fragte sie, "wenn man weiß, dass man gerade von Ayatollah Khomeini zum Tode verurteilt wurde?" Es war ein sonniger Tag in London, aber ihre Frage verschattete das Licht. Ohne recht zu wissen, was er redete, hat er Folgendes geantwortet: "Man fühlt sich nicht gut." Und Folgendes hat er gedacht: ich bin ein toter Mann. Er fragte sich, wie viele Tage er noch zu leben hatte, und dachte, die Antwort wäre vermutlich eine einstellige Zahl. (Aus dem Buch)

Aus dieser Initialzündung entwickelt Salman Rushdie, der aus Indien stammende große britische Schriftsteller, den Roman seines Lebens, der sich spannender als jeder Krimi liest.

Joseph für Joseph Conrad und Anton für Anton Tschechow. Die Kombination der beiden Vornamen ist der Name, den sich Salman Rushdie als Deckname für die Zeit des Versteckens, der permanenten Wohnungswechsel zulegt.

Salman Rushdie entscheidet sich bewusst gegen die Ich-Erzähler Perspektive, um aus der Perspektive des allwissenden Erzählers möglichst emotionslos und unbeteiligt erzählen zu können. Interessanterweise ist gerade das der Punkt, der diese Autobiografie so spannend wie einen Roman macht und dementsprechend von vielen Autobiografien deutlich abhebt.

Rückblickend wird erzählt, wie er, (also Salman Rushdie), vom Vater nach England geschickt wurde, wie der junge Salman sich in der betont britischen Schule zurechtfand, wie er mit dem latenten Rassismus umzugehen lernt, der an diesem Institut an der Tagesordnung stand. Dann folgen die Jugendjahre und das frühe Erwachsenenstadium, Studium und der Knacks in der Beziehung zu seinem Vater, der dadurch entsteht, dass der Sohn, nach einem Studium in England, "nur Schriftsteller" werden will. Die Mitteilung wird vom Vater mit den Worten "Was soll ich denn nun unseren Bekannten sagen?" quittiert.

Lange ist zwischen den beiden Eiszeit, bis der Vater knapp vor seinem Tod dem Sohn einen Brief schickt, indem er ihm ehrlich zu seinen Büchern gratuliert und mit einigen analytischen Kommentaren beweist, wie sehr er die Welt seines Sohnes auch verstanden hat.

Man erfährt weiters sehr viel über das Privatleben Salman Rushdies, über seine Vaterrolle, über seine Beziehungen zu den verschiedenen Frauen in seinem Leben, entweder vor dem Spruch Khomeinis, oder bereits im Schatten dieses doch nicht aus dem Leben wegzudenkenden Ereignisses.

Schonungslos geht der Erzähler mit dem Protagonisten Salman Rushdie um, er durchleuchtet freundschaftliche Treffen mit Kollegen wie Bruce Chatwin, Martin Amis, der wunderbaren, bei uns fast unbekannten Angela Carter, Thomas Pynchon und vielen Anderen.

Natürlich geht es, wie nicht anders zu erwarten, um die Bücher von Salman Rushdie, um die Beziehungen zu Agenten, Lektoren und Freunden, die durch einige dieser Bücher zu Bruch gehen. Wie zum Beispiel seine Beziehung zu Sonni Mehta, der "Haroun und das Meer der Geschichten" nur unter der Bedingung nehmen will, dass einige wichtige Eckpunkte radikal umgeschrieben werden, was Salman Rushdie natürlich nicht akzeptieren kann. Viele Jahr später dann die Versöhnung.

Im Zentrum dieses wahren Lebensromans steht aber ein Buch, nämlich "Die satanischen Verse". Ein Buch, das in Wahrheit, ohne das zu sein, was ihm viele Fundamentalisten aus Unwissenheit vorwerfen, Salman Rushdie in eine fragwürdige Position hievt. Unwissenheit über den Ursprung der "Satanischen Verse" im Koran selbst. Die Meinungen zu diesem Roman gehen komplett auseinander, gute Bekannte beziehen Stellung gegen Rushdie und das Buch, die britisch-moslemische Vereinigung schließt sich den Protesten gegen Rushdie an, Tötungskommandos werden auf Rushdie angesetzt.

Von einer Wohnung zur nächsten wird er gehetzt, kaum dass er sich mit den neuen Umständen zurecht gefunden hat, der Kontakt zu seinem Sohn ist vorerst nur via Telefon möglich, Reisen sowieso unmöglich, offizielle Auftritte ebenso. Nur langsam kann sich Salman Rushdie die verlorenen Wichtigkeiten des Lebens zurückerkämpfen.

Dieses Buch ist ein wichtiger literarischer Text über den Kampf eines Mannes um die ihm zustehenden Freiheiten und Werte, die durch ein weder moralisch noch juristisch akzeptables Urteil eines fundamentalistischen Religionsoberhauptes von einem Moment auf den anderen beschnitten und vehement eingeschränkt sind.

Es ist aber auch eine wunderbare Einführung in die Welt des Autors solch grandioser Romane wie z.B. "Mitternachtskinder", "Des Mauren letzter Seufzer", "Der Boden unter ihren Füßen" und "Shalimar der Narr", die alle ebenso wichtig sind wie der Stein des Anstoßes, "Die satanischen Verse".

(Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at Roland Freisitzer; 10/2012)

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Tags: autobiographie, joseoph anton, salman rushdie   (3)

  

 

Der Literaturkongress
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der literaturkongress, césar aira, argentinische literatur, cesar aira, südamerika

Der Literaturkongress

César Aira , Klaus Laabs
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Ullstein HC, 01.09.2012
ISBN 9783550088872
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ein kleines Meisterwerk

Der 1949 im argentinischen Coronel Pringles geborene César Aira ist, auch wenn das anhand der im deutschsprachigen Raum erschienenen oder gar derzeit erhältlichen Bücher nicht offensichtlich ist, einer der ideenreichsten und produktivsten Schriftsteller überhaupt. Von vielen bedeutenden Kollegen, wie Roberto Bolaño und Carlos Fuentes hochgelobt, konnten seine Bücher den ihnen gebührenden Erfolg noch nicht verbuchen. Insgesamt knapp an die fünfzig, (dreißig behauptet der Einband dieser Ausgabe), Romane hat er geschrieben, die derzeit lieferbare Zahl kann an einer Hand abgezählt werden.

Ein Grund dafür mag sein, dass César Aira literarische Texte schreibt, die, wenn überhaupt, am ehesten dem surrealen Realismus zugerechnet werden könnten. Seine Texte folgen aberwitzigen formellen Konzepten oder doppelbödigen Handlungssträngen und scheuen auch nicht davor zurück, auf realistischer Ebene als absolut unglaubwürdig dazustehen.

Ein weiterer Grund ist aber auch der, dass man sich, nicht immer, aber oft, am Ende eines César Aira-Romans die Frage stellt: Was wollte mir der Autor hiermit mitteilen? Wenn man darauf nicht unbedingt eine definitive Antwort haben muss, steht dem Genuss der Kunst von César Aira nichts mehr im Weg.

"Der Literaturkongress" ist, wie bereits andere Romane des Autors, ein mehr oder weniger abstraktes Textkunstwerk.
Im Prolog erfährt der Leser, wie ein exzentrischer Wissenschaftler und fruchtbarer Schriftsteller, der auch als Übersetzer tätig ist, auf dem Weg zu einem Literaturkongress in Venezuela durch unerklärbares Geschick einen alten Schatz, der "eines der Wunder der Neuen Welt, Erbstück von namenlosen Piraten, touristische Attraktion und ungelöstes Rätsel" sein soll, hebt und somit für sich beansprucht. Er ist plötzlich reich, was ihm natürlich gut tut, da er ein Jahr finanzieller Sorgen hinter sich hat. Die Verlagsbranche ist im Niedergang, und sein "durch unangreifbare künstlerische Integrität geprägtes literarisches Schaffen" hatte ihm bisher weder die gebührende Anerkennung, noch finanziellen Gewinn bereitet.

Und so macht er sich auf zum Literaturkongress in einem entlegenen Tal in Venezuela, die Taschen prall gefüllt mit Geld.

Den Literaturkongress verschmäht der Protagonist, der, wie sich herausstellt, César Aira heißt; er genießt die Tage am Hotelschwimmbecken, sinniert über die Perfektion verschiedener Körper und lässt den Leser nebenbei wissen, dass er eigentlich an der Weltherrschaft interessiert sei, zuerst aber, und im Hinblick auf die angestrebte Herrschaft, seine bisherigen Erfolge im Klonen von Insekten und Tieren am Versuchsobjekt Mensch ausprobieren möchte. Ein berühmter Mann, ein Genie soll es sein, denkt er. Einige Momente nach der Entscheidung sieht er bereits den Auserwählten vor sich: Carlos Fuentes.

Er schickt eine Klonwespe aus, um eine geeignete Zelle von Fuentes zu ergattern, und damit nimmt das Unglück seinen Lauf.

Ein am Flughafen der Stadt inszeniertes Schauspiel des Autors mit einer etwas absurden Abhandlung der Adam-und-Eva-Thematik, eine aufkeimende Romanze mit der hübschen Nelly, die über das Tal hereinbrechende Tragödie, ein ebenso surreal-absurder Rettungsversuch und ein definitiv überraschendes, originelle Ende sind die weiteren Zutaten dieses überaus unterhaltenden literarischen Spiels, das César Aira hier seinen Lesern bietet. Spannend auch, wie der Autor immer wieder die Perspektiven wechselt und auf die verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten des Texts hinweist (der ja im Original gar nicht übersetzt ist). Diesen Hinweisen nachzugehen ist auch sehr lohnenswert, weil man dadurch viele kleine versteckte Botschaften und Hinweise, aber ebenso Sackgassen findet.

Trockene, knappe und auch witzige Prosa wechselt mit grandiosen Sätzen ab; wer Zuneigung für Borges und Vian empfindet, wird auch hier am Ende des nur 108 Seiten kurzen aber dennoch abwechslungsreichen Romans zufrieden auf seine Kosten kommen. Die Übersetzung von Klaus Laabs ist treffend gelungen und äußerst überzeugend.

Augenzwinkernde Hommage an den Literaturbetrieb, sehr viel Selbstironie, ein blendendes Gespür für das Absurde, eine Hauch von Eros, eine grandiose formale Konstruktion und 108 Seiten literarisch höchstwertiger Unterhaltung: All das ist "Der Literaturkongress".

Bleibt zu hoffen, dass sich der Ullstein Verlag weiterhin den Werken César Airas widmet und den deutschsprachigen Lesern diesen wunderbaren Autor zugänglich macht.
Absolute Empfehlung.

(Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at Roland Freisitzer; 10/2012)

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Tags: argentinische literatur, cesar aira, césar aira, der literaturkongress, südamerika   (5)

  

 

Anatomie einer Nacht
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grönland, düster, österreichische literatur, amarâq, selbstmord

Anatomie einer Nacht

Anna Kim
Fester Einband: 303 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.09.2012
ISBN 9783518423233
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Dunkel, poetisch, traurig, wundervoll ...

Die 1977 in Seoul geborene österreichische Schriftstellering Anna Kim hat mit "Anatomie einer Nacht" einen neuen Roman vorgelegt. Es handelt sich, nach "Die Bilderspur" und "Gefrorene Zeit", um ihren dritten veröffentlichten Prosatext und auch ihren bislang eindrucksvollsten Text. Und es ist, dankenswerter Weise, ein Text fern von den modischen Befindlichkeitstexten, die derzeit so häufig und gerne geschrieben werden.

Wie bereits in ihrem 2011 publizierten Essay "Invasionen des Privaten", befindet sich der Leser in Grönland. Er befindet sich in der fiktiven Stadt Amâraq, in der sich in der Nacht vom 31. August auf den 1. September elf Menschen das Leben nehmen.
Schon die ersten Zeilen ziehen den Leser tief in die Stimmung dieses beeindruckenden Romans hinein.

Anna Kim kreiert eine wundersam trostlose und echt anmutende Atmosphäre, die, gepaart mit der sprachlichen Finesse dieses Texts, für das Gelingen dieses doch recht riskanten Unterfangens verantwortlich ist.

Elf Selbstmorde, die scheinbar in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Alle in einer Nacht. Alle in einer Kleinstadt in Grönland, wo man sich gegenseitig keine Konkurrenz macht und es dementsprechend nur einen Automechaniker, ein Restaurant, einen Waschsalon und ein Kleidungsgeschäft gibt.

Wieso treten elf hauptsächlich junge Menschen in einer Nacht, in der Zeitspanne von fünf Stunden, in Amâraq ihren jeweils letzten Weg per Suizid an?

Diese Frage ist allgegenwärtig. Während Anna Kim die verschiedenen traurigen Protagonisten ihres Romans in ständig wechselnden Erzählperspektiven und unter Zuhilfenahme von unaufhörlichen Zeitsprüngen ihre Geschichten erzählen lässt, fügen sich die Puzzleteile langsam aber sicher zu einem Ganzen. Der komplette Text ist also so etwas wie eine Zusammenführung vieler kleiner Wahrheiten und Informationen zu einem Gesamtbild; ein Bild, das aus den verschiedenen Wunden besteht, die sich die Einwohner dieser grönländischen Kleinstadt im Laufe der Jahre zugefügt haben.

Berauschend auch die Zeichnung der grönländischen Landschaft, die literarische Vermittlung der kalten, dunklen, trostlosen und trotz allem zauberhaften Farben einer archaisch schönen Natur.

"Am Ende der Welt ist es selbstverständlich, dass alle Enden zusammenlaufen, und es ist natürlich, dass dies während der Nacht geschieht, denn die Nächte in Amâraq sind Abschlüsse, sie sind der Punkt, an dem das Unvermeidbare seine Unvermeidbarkeit einsieht und sich ihr ergibt, weil die Schwärze eine Endgültigkeit in sich trägt, aber auch etwas Trostreiches. Sie bietet Geborgenheit innerhalb einer Verborgenheit, die sich nur dann entwickelt, wenn das Sehen abgestellt wird."

Formal eindrucksvoll gelöst, sprachlich brillant, beschreibt der Text immer größer werdende Kreise, die zielstrebig darauf bedacht sind, den Sinn und die Motivation dieser elf Selbstmorde aufzudecken.

"Es muss so sein, denkt Sara, dass, wenn die Dinge zu Ende gehen, auch die Erinnerungen verschwinden, eine nach der anderen, denn im Grunde sind es die Erinnerungen, die die Dinge lebendig machen. Ohne Erinnerungen gäbe es sie nicht, sie verbessert sich, ohne Erinnerungen hätten sie nicht die Bedeutung, die sie haben und wären schon in dem Moment, in dem sie sich ereignen, ungültig -"

Vom Lieben und vom erzwungenen Zustand der verweigerten Liebe, von der verweigerten Elternliebe, von der Kraft der Erinnerung, vom kontinuierlichen Rückzug in die Einsamkeit und von den damit verbundenen Konsequenzen erzählt dieser Roman, den der Rezensent zu den aufregendsten und sprachlich schönsten deutschsprachigen Texten der letzten Jahre zählt.

(Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at Roland Freisitzer; 09/2012)

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Tags: anatomie einer nacht, anna kim, grönland, österreichische literatur   (4)

  

 

Open City
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new york, nigerianische literatur, gedanken, brüssel, teju cole

Open City

Teju Cole , Christine Richter-Nilsson
Fester Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.09.2012
ISBN 9783518423318
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ein etwas anderes New York

Der 1975 in Lagos geborene und seit seiner Jugendzeit in den USA lebende Teju Cole hat mit "Open City" einen wahrlich grandiosen Debütroman vorgelegt.

Als Protagonist fungiert ein junger Psychiater namens Julius, der in seiner Einsamkeit und um dem Stress im Spital zu entkommen, damit beginnt, die Straßen New Yorks fast manisch zu durchstreifen. Ziellos, allein und stundenlang, bis zur Erschöpfung führen ihn seine Spaziergänge.
Diese Spaziergänge treiben seine Gedanken zu seiner erst kürzlich in die Brüche gegangenen Beziehung zu Nadege und lassen die Metropole in einem ganz anderen Licht erscheinen, während seine Gedanken immer wieder zu anderen Themen abschweifen ...

Mehrmals begegnet er auf unterschiedliche Art und Weise Menschen; Begegnungen, die natürlich unterschiedlich lang oder kurz sind, die ebenso unterschiedlich Einfluss auf seine Gedankengänge haben. So wird jede Begegnung für den Verlauf des Romans immens wichtig.

Im ersten Teil von "Open City" entscheidet sich Julius dafür, seine fast vier Wochen Urlaub in Brüssel zu verbringen, wo er unentschlossen darauf hofft, seine Großmutter anzutreffen, obwohl er sich dann nur sehr halbherzig auf die Suche begibt. Auch hier stehen Spaziergänge und Kontakte zu unterschiedlichen Personen im Mittelpunkt der Handlung. Der zweite Teil des Romans konzentriert sich dann wieder zur Gänze auf New York.

Immer schimmern Erinnerungen an Lagos, an seine deutsche Mutter und seinen vor achtzehn Jahren verstorbenen Vater durch, die die Frage aufwerfen, ob Julius nicht möglicherweise ein alter ego des Autors ist ...

Mit frappierender Leichtigkeit verknüpft Teju Cole die verschiedensten Themen, wie zum Beispiel 9/11 und vor allem das Leben danach, sowie die Sicht auf die Vereinigten Staaten von Amerika aus der Perspektive eines in Brüssel gestrandeten Marokkaners, der ebenso interessante aber auch nicht unanfechtbare Thesen zum Palästina-Israel Konflikt hat. Gleichzeitig beleuchtet der Autor auch die Perspektive einer aus Belgien stammenden us-amerikanischen Ärztin in Rente.

Literatur hat einen gebührenden Platz in diesem Roman; jene Bücher, die Teju Cole anführt, sind immer wieder Bücher, die teilweise andere oder ähnliche Facetten der diversen Fragen ausleuchten. Entwurzelung, Erinnerung und das Anderssein per se, sowie der immense Rückhalt durch die Kunst sind die komplexen Themen, denen sich der junge Autor mehr als überzeugend stellt.

Beeindruckend ist auch, wie Teju Cole von Episode zu Episode wechselt, dabei jedoch nie die wunderbar gelungene Gesamtform dieses Romans aus den Augen verliert.

Immer tiefer gelangt der Protagonist in das verborgene New York und am Ende sogar in die eigene, schmerzhafte und vermeintlich ausgelöschte Vergangenheit.

Trotz der Vielzahl an Themen ist dieser Roman ein in sich geschlossenes Kunstwerk, ein literarisches Ereignis der Extraklasse und ein Roman, der sich in die allererste Reihe der ganz großen New York-Romane einreiht, gleich neben John dosPassos, dessen vor fast hundert Jahren entstandener Meilenstein "Manhattan Transfer" nun endlich eine wirklich ernsthafte Konkurrenz erhalten hat ...

Absolute Empfehlung.

(erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at)

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Tags: amerikanische literatur, new york, nigerianische literatur, open city, teju cole   (5)

  

 

Nacht für drei Hunde
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nach für drei hunde, peter goldsworthy, australische literatur

Nacht für drei Hunde

Peter Goldsworthy , Susanne Costa
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.10.2011
ISBN 9783423140317
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Nach zehn Jahren in England kehrt der Psychiater Martin mit seiner Frau Lucy nach Australien zurück. Er beginnt, sich wieder in seiner gewohnten Umgebung einzuleben und macht dabei seine Frau mit seinen Freunden bekannt. Dabei lernt sie auch Felix, den verschrobenen und zurückgezogen auf einer Farm lebenden ehemaligen besten Freund Martins kennen. Felix, ehemals brillanter Chirurg, darf nicht mehr operieren und benimmt sich provozierend. Langsam erfahren Lucy und Martin mehr über die Hintergründe, während sie mit jeder kleinen Information tiefer in etwas hineingezogen werden, das am Ende der Prüfstein ihrer Ehe wird.

Felix wird bald sterben und wünscht sich Lucys Gesellschaft, zuerst als Begleitung zu einer Ärzteveranstaltung, dann für ein privates Abendessen, für weitere Treffen und schlußendlich für eine Reise in den Wüste Australiens.

Brillant erzählt Peter Goldsworthy hier eine Geschichte von Eifersucht, Liebe, Empathie, Freundschaft, erotischer Spannung und Tod.
Beeindruckend, wie er es schafft, den Leser scheinbar mehr spüren zu lassen, als seinen Protagonisten. Man hat sehr oft das Gefühl, dem bald hoffnungslos eifersüchtigen Martin einen Schritt in der Wahrnehmung der Realität voraus zu sein. Wie der Leser bereits Tendezen in Lucys Verhalten spürt, die Martin nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will.

Je weiter man liest, desto sicherer wird man in den Strudel der Ereignisse hineingezogen, bis man das Buch überhaupt nicht mehr zur Seite legen will, bevor man nicht die letzten Sätze gelesen hat.

Spanned geschrieben, ist es auch die feine, farben- und facettenreiche Prosa von Peter Goldsworthy, die aus "Nacht für drei Hunde" einen wirklich großen Roman macht.

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Tags: australische literatur, nach für drei hunde, peter goldsworthy   (3)

  

 

Maestro
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death, friendship, europe, novel, relationship

Maestro

Peter Goldsworthy , Susanne Costa
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei dtv, 20.05.2009
ISBN 9783423137737
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: australische literatur, maestro, peter goldsworthy   (3)

  

 

Reise zum Vogel Simurgh
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juan goytisolo, reise zum vogel simurgh, spanische literatur

Reise zum Vogel Simurgh

Juan Goytisolo , Thomas Brovot
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.06.2012
ISBN 9783518422519
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
Tags: juan goytisolo, reise zum vogel simurgh, spanische literatur   (3)

  

 

A Man of Parts
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david lodge, britische literatur, a man of parts

A Man of Parts

David Lodge
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Vintage, 03.11.2011
ISBN 9781846556401
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: a man of parts, britische literatur, david lodge   (3)

  

 

NW
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london, zadie smith, nw, britische literatur

NW

Zadie Smith
E-Buch Text: 294 Seiten
Erschienen bei Penguin, 06.09.2012
ISBN B008LUVOJC
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Absolution
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patrick flanery, absolution, britische literatur, südafrika

Absolution

Patrick Flanery
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Atlantic Books, 01.03.2012
ISBN 9780857892003
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: absolution, britische literatur, patrick flanery, südafrika   (4)

  

 

Pure
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pure, timothy mo

Pure

Timothy Mo
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Turnaround Books, 12.04.2012
ISBN 9781873262795
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: pure, timothy mo   (2)

  

 

Aus den Fugen
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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, philharmonie, berlin, musik, freundschaft

Aus den Fugen

Alain Cl. Sulzer , Alain Claude Sulzer
Fester Einband: 231 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 01.08.2012
ISBN 9783869710594
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: alain claude sulzer, aus den fugen, schweizer literatur   (3)

  

 

Engel des Vergessens
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kärntner slowenen, partisanen, nationalsozialismus, kärnten, ingeborg-bachmann-preis

Engel des Vergessens

Maja Haderlap
Fester Einband: 287 Seiten
Erschienen bei Wallstein, 14.07.2011
ISBN 9783835309531
Genre: Gegenwartsliteratur

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Tags: bachmann preis, engel des vergessens, maja haderlap, österreichische literatur   (4)

  

 

The Orphan Master's Son
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adam johnson, nordkorea, the orphan master's son, amerikanische literatur

The Orphan Master's Son

Adam Johnson
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 16.02.2012
ISBN 9780857520555
Genre: Sonstiges

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Tags: adam johnson, amerikanische literatur, nordkorea, the orphan master's son   (4)

  

 

Scenes from Early Life
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philip hensher, scenes from early life, britische literatur, bangladesh

Scenes from Early Life

Philip Hensher
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Fourth Estate, 12.04.2012
ISBN 9780007433704
Genre: Sonstiges

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A Thousand Years of Good Prayers
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a thousand years of good prayers, yiyun li, short stories, erzählungen, kurzprosa

A Thousand Years of Good Prayers

Yiyun Li
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Fourth Estate, 03.01.2006
ISBN 9780007196623
Genre: Sonstiges

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Pilcrow
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adam mars-jones, britische literatur, pilcrow

Pilcrow

Adam Mars-Jones
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei Faber and Faber Fiction, 01.11.2011
ISBN B0060UK58G
Genre: Sonstiges

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The Glass Room
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the glass room, simon mawer, britische literatur

The Glass Room

Simon Mawer
E-Buch Text: 417 Seiten
Erschienen bei Hachette Digital, 20.08.2009
ISBN B002TXZR5O
Genre: Sonstiges

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The Truth Commissioner
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the truth commissioner, britische literatur, david park

The Truth Commissioner

David Park
E-Buch Text: 388 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 01.07.2011
ISBN B0058CMSJG
Genre: Sonstiges

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Skippy Dies
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paul murray, skippy dies, britische literatur

Skippy Dies

Paul Murray
E-Buch Text: 672 Seiten
Erschienen bei ePenguin, 04.02.2010
ISBN B00371V77Y
Genre: Sonstiges

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Der polnische Reiter
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buch der 1000 bücher, der polnische reiter, spanien, antonio munoz molina, spanische literatur

Der polnische Reiter

Antonio Muñoz Molina , Willi Zurbrüggen
Flexibler Einband: 699 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.10.2002
ISBN 9783499232770
Genre: Gegenwartsliteratur

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In a Free State: The Novel
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v. s. naipaul, booker preis, in a free state

In a Free State: The Novel

V. S. Naipaul
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Pan Macmillan, 05.08.2011
ISBN 9780330522908
Genre: Sonstiges

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