World_of_tears91

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479 Bücher, 134 Rezensionen

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Der Teratologe
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Teratologe

Wrath James White , Edward Lee
E-Buch Text
Erschienen bei Festa, 13.05.2013
ISBN B00CS8X6I0
Genre: Sonstiges

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Adolf Hitler - Der totale Frieden
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Adolf Hitler - Der totale Frieden

Eric Zonfeld
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei HJB, 01.04.2013
ISBN 9783937355818
Genre: Comic

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Psychopathen
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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Psychopathen

Kevin Dutton
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei DTV, 01.05.2013
ISBN 9783423249751
Genre: Sach-/Fachbuch

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Renegade - Tiefenrausch
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335 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 88 Rezensionen

dystopie, liebe, mutter, elysium, gavin

Renegade - Tiefenrausch

J. A. Souders , Charlotte Lungstraß
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper ivi, 01.08.2012
ISBN 9783492702812
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:


Eine Stadt unter Wasser in der ein fast schon totalitäres Regime herrscht - eine wirklich nette Idee, wenn auch der Stoff aus dem durchschnittliche Dystopien gemacht sind, aber schon die ersten Seiten haben mich umgarnt und ich war ganz angetan von dem Buch, bis zum dem Punkt, an dem es nur noch Bergab ging.

Evie ist die "Tochter des Volkes" und steht im Dienst ihrer "Mutter", die gleichzeitig die Herrscherin über die Unterwasserstadt Elysium ist. Und Elysium ist eigentlich wirklich ein kleines Paradies, zumindest hat es am Anfang den Anschein. Die Beschreibungen von Evies Garten und der Unterwasserwelt rundherum haben mich gleich gefesselt und ich habe das erste Drittel des Buches am Stück verschlungen. Die Geschichte ist zwar wirklich alles andere als neu, aber mich hat das Setting so geblendet, dass ich mich darum erstmal gar nicht weiter geschert habe. 

Aber dann fängt Evie an, langsam aber sicher ganz gewaltig zu nerven, allein durch ihre unlogischen und übertriebenen Reaktionen und Handlungen. Mal ganz davon abgesehen, dass der gesamte Plot ab einem gewissen Punkt, viele abrupte und unlogische Wendungen enthält, die bei mir den Eindruck geweckt haben, dass das ein Mittel zum "Strecken" der Geschichte war. Gewalt ist auch reichlich vorhanden, was mich als eingefleischten Horrorfan absolut nicht stört, aber was für viele jugendliche Leser und auch für alle anderen, die das nicht ausstehen können, schnell überhand nehmen wird. 

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten ist auch extrem stereotypisch und man weiß eigentlich schon auf den ersten paar Seiten, wie das Ganze enden wird, was aber im Allgemeinen aufs ganze Buch angewendet werden kann.

Bewertung

Ich lese ja schon ganz gerne ab und zu mal ein dystopisches Jugendbuch, aber dieses hier hat mich trotz anfänglicher Begeisterung gar nicht überzeugen können. Ich würde es wirklich nur eingefleischten Genre-Fans empfehlen!

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Breed
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85 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

schwangerschaft, horror, ljubljana, thriller, kinderwunsch

Breed

Chase Novak , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 14.03.2013
ISBN 9783455404418
Genre: Krimi & Thriller

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Die Göring-Verschwörung
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

hitler, berlin, england, geheimdienst, wehrmachtführung

Die Göring-Verschwörung

Achim Müller Hale
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Sutton, 30.06.2010
ISBN 9783866806788
Genre: Krimi & Thriller

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Silo
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76 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

silo, endzeit, thriller, langatmig, herrscher

Silo

Hugh Howey , Gaby Wurster , Johanna Nickel
Fester Einband: 534 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492055857
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Lange habe ich gespannt auf dieses Buch gewartet, denn Geschichten mit dem Thema "Endzeit" gehören zu dem, was ich am liebsten verschlinge. Nachdem ich jetzt an einer nicht enden wollenden Leseflaute gelitten habe, konnte mich "Silo" endlich wieder daraus befreien und das spricht definitiv für das Buch! Aber von vorn. Der Leser wird zusammen mit ein paar anfangs detailarmen und verwirrenden Protagonisten in eine schaurige Welt geschmissen. Nach einer gigantischen Katastrophe, über die niemand so richtig etwas weiß, leben die letzten Menschen in einem unterirdischen Bunker, auch Silo genannt. Neben den braven, "unkomplizierten" Bürgern, gibt es aber auch dort neugierige Naturen, die sich Fragen stellen und damit fängt die Geschichte im Prinzip am. Das lässt sich tatsächlich etwas schlecht zusammenfassen, denn es hat einige Zeit gedauert, bis der Plot eine eindeutige Richtung entwickelt hat. Man muss wirklich ein wenig Geduld mitbringen, denn der Anfang ist zäh und man wird mit endlos vielen Figuren, deren Verbindungen zueinander, Schilderungen über das Silo und auch mit einigen Zeitsprüngen konfrontiert. Was am Anfang für Verwirrung sorgt, macht das Puzzle aber am Ende perfekt komplett. Daher lohnt es sich wirklich, dass etwas zähe erste Drittel nicht zum Anlass zu nehmen, das Buch entnervt zuzuklappen. Das Setting ist für meinen Geschmack sehr gut gelungen. Düstere Bunker, grauenhafte Machenschaften, apokalyptisches Endzeitszenario - Silo hat alles, was Fans von Dystopien das Herz höher schlagen lässt. Neben einigen gewaltsamen Inhalten, bietet Silo aber vor allem tiefgehenden Inhalt, der durchaus zum Nachdenken anregen könnte und vielleicht sogar sollte. Hierarchien, Kontrolle durch die Obrigkeit, Intrigen der Mächtigen, Propaganda und Lügen - das ist nur ein kleiner Bruchteil von dem, was Silo gekonnt anschneidet und je mehr man in der Geschichte fortschreitet und je mehr ans Tageslicht kommt, desto erschreckender wird es. Am Ende bleibt dann tatsächlich ein bitterer Nachgeschmack, denn irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass so etwas gar nicht so frei erfunden sein könnte. Apropos Ende. Das hat mich im Großen und Ganzen etwas enttäuscht. Es kommt wirklich extrem rapide und ich hatte den Eindruck, dass der Autor auf den letzten 20 Seiten massivem Zeitdruck ausgesetzt war, denn dort, wo er am Anfang mit Details nicht gegeizt hat, geht jetzt hier alles so schnell und ohne nähere Erläuterungen, dass es mich etwas irritiert zurückgelassen hat. Auch die Art und Weise wie das Ganze endet, fand ich persönlich alles andere als befriedigend, aber gut, das ist Geschmackssache. Insgesamt hat es mir Silo aber wirklich angetan und nicht mehr losgelassen. Ein klasse Buch und nicht nur für Dystopie-Fans eine klare Kaufempfehlung!

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Untot - Lauf, solange du noch kannst
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136 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 52 Rezensionen

zombies, untot, zombie, bobby, jugendbuch

Untot - Lauf, solange du noch kannst

Kirsty McKay , Frank Böhmert
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.12.2012
ISBN 9783551520418
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Return Man: Roman
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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Return Man: Roman

V.M. Zito
E-Buch Text: 545 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 11.02.2013
ISBN B00AS8WPN4
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Bezüglich Enten und Universen
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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

science fiction

Bezüglich Enten und Universen

Neve Maslakovic
Flexibler Einband
Erschienen bei AmazonCrossing, 11.12.2012
ISBN 9781611099461
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Lost Merkel: Die verrückte Entführung der unheimlichen Kanzlerin (Satte Tiere)
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lost Merkel: Die verrückte Entführung der unheimlichen Kanzlerin (Satte Tiere)

Bernd Zeller
E-Buch Text: 103 Seiten
Erschienen bei Solibro Verlag, 04.03.2013
ISBN B00BS8QUCK
Genre: Sonstiges

Rezension:


Satire lese ich ja für mein Leben gern und wenn es dann noch Politik-Satire ist, sowieso. Der verrückte Fall um die entführte, noch verrücktere Kanzlerin hat es mir deshalb gleich von Anfang an angetan. Trotzdem das Büchlein mit knapp 100 Seiten wirklich rasend schnell gelesen ist, braucht der Plot am Anfang eine ganze Weile, bis er so richtig in Fahrt kommt und deshalb war ich am Ende auch leider dann gar nicht mehr so begeistert davon. Die Geschichte hat zwar wirklich einige, herrliche Stellen, mit bösartigem Humor und den fiesesten Seitenhiebe auf bekannte deutsche Politiker, wie ich es schon lange nicht mehr gelesen habe, aber leider ist es so, dass diese Stellen halt nur ein paar Mal vorkommen. Den größten Teil über wird die Story irgendwie voran getrieben und das leider nicht gerade sonderlich spannend. Manche Wendungen waren mir dann auch wirklich zu sehr an den Haaren herbeigezogen und für manchen Witz war ich wohl auch nicht geeignet. Aber man muss auch dazu sagen, dass dieses Buch halt reinrassige Satire ist und man nicht erwarten sollte, dass man hier eine durch und durch ausgereifte Story vorgesetzt bekommt, die einen gigantischen Spannungsbogen hat, usw. Aber, was ich dem Buch ganz klar lassen muss und was mich auch dazu bringt, dem Ganzen eine mehr oder weniger gute Bewertung zu geben: die Satire ist bösartig und trifft den Nagel auf den Kopf, auch wenn man manche Sachen zwei Mal lesen muss, um den Witz dahinter zu verstehen und obwohl man doch besser ein bisschen Ahnung vom aktuellen Politikgeschehen und den dazugehörigen Gestalten haben sollte. Dieser Humor ist sicherlich nichts für jedermann, aber mich hat es für Zwischendurch recht gut, aber leider auch viel zu kurz unterhalten!

Bewertung
Etwas durchwachsen, mit ein paar richtig guten Stellen. Allerdings wohl eher für Leute interessant, die Polit-Satire etwas abgewinnen können.

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Das Stockholm Oktavo
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62 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

stockholm, fächer, revolution, schweden, historischer roman

Das Stockholm Oktavo

Karen Engelmann , Gaby Wurster
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 19.02.2013
ISBN 9783455403893
Genre: Historische Romane

Rezension:


Der Klappentext hat mich fast magisch angezogen, denn einen so gestrickten, historischen Roman habe ich noch nie gelesen und war daher unglaublich neugierig, was mich wohl erwarten würde. Die ersten 150 Seiten war ich sehr angetan, aber dann wurde die Euphorie mit jeder Seite weniger, bis ich am Schluss das Buch ziemlich gelangweilt weggelegt habe. Warum das so ist, versuche ich jetzt mal zu erklären, es wird also keine Inhalt-Figuren-Fazit-Rezension, das als kleine Vorwarnung.




Wie gesagt, der Stoff ist einfach klasse. Das Buch spielt in einer interessanten Zeit, an einem ausgefallenen Ort (sonst bekommt man es ja immer mit Frankreich und ähnlichem zu tun) und wartet mit ein paar ganz besonderen Elementen auf. Dass das Kartenlegen so ausschweifend behandelt wird und auch mit tollen Illustrationen versehen wurde, fand ich absolut außergewöhnlich und empfinde es als einen gewaltigen Pluspunkt für das Buch, denn es hebt es dadurch definitiv von der Masse an historischen Romanen ab. Das Problem an der Sache war für meinen Geschmack aber, dass es relativ schnell seinen Reiz verliert. Ich fand es zwar toll, wie detailverliebt Karen Engelmann das Kartenlegen erzählt hat, aber manche Stellen waren einfach dann so gedehnt, dass sie einfach nur noch öde waren. Interessant ist auch die Sache mit den Fächern - nicht, dass ich mich jetzt extrem dafür interessieren würde, aber die Autorin hat dieses kleine Element so geschickt eingebaut und wusste auch hier wieder, dem Leser eine ihm vielleicht gänzlich unbekannte Sache, spannend näher zu bringen. Auch der gesamte Schreibstil des Buches und die detailreiche, lebendige Atmosphäre, haben mir durchweg gefallen und stellen wieder einen Pluspunkt dar.




Was veranlasst mich jetzt aber dazu, nach diesen lobenden Tönen doch nur drei Sterne zu geben? Grundsätzlich fehlt mir ab einem gewissen "Wendepunkt" einfach die Spannung. Am Anfang ist man noch gefesselt von den vielen neuen Eindrücken, die auf einen einströmen (Karten legen, Fächer, Atmosphäre, usw.), aber dann verliert die Geschichte zunehmend an Fahrt und an Reiz. Es ist mir zunehmend schwerer gefallen, der Geschichte zu folgen und ich habe wirklich mit jeder Seite ein Stück meiner Leselust verloren - das war ca. nach einem Drittel des Buches. Was mich am Anfang noch gefesselt hat, wurde eintönig und endete manchmal sogar in seitenlangem Geschwafel. Ich finde es wirklich schade, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann, aber dafür fehlen mir einfach zu viele Dinge oder es sind mir zu viele negative Dinge auf Dauer aufgefallen.


Bewertung

Trotzdem möchte ich niemandem, und schon gar nicht eingefleischten "Histo-Fans", von diesem Buch abraten, denn es ist wirklich eine kleine Perle unter den tausenden, ewig gleichen Romanen, auch wenn es seine Schwachstellen hat. Irgendwann werde ich dem Buch sicherlich eine zweite Chance geben!

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Das Labyrinth erwacht
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331 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 61 Rezensionen

labyrinth, tore, ängste, thriller, spannung

Das Labyrinth erwacht

Rainer Wekwerth
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2013
ISBN 9783401067889
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Im Totengarten
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97 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 34 Rezensionen

london, psychologin, thriller, alice quentin, mord

Im Totengarten

Kate Rhodes , Uta Hege
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783548284620
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Milano Criminale
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(4)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

italien, milano, mafia

Milano Criminale

Paolo Roversi , Esther Hansen
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein HC, 08.03.2013
ISBN 9783550088759
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Naschmarkt
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(97)

179 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, blog, wien, mauerblümchen, single

Naschmarkt

Anna Koschka
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2012
ISBN 9783426511206
Genre: Unterhaltungsliteratur

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Wer hier stirbt, ist wirklich tot
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(30)

38 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

berlin, krimi, journalist, provinz, brandenburg

Wer hier stirbt, ist wirklich tot

Maximo Duncker
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 19.11.2012
ISBN 9783442379774
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Es ist ein Satz, den jeder kennt: Bücher sind Geschmackssache. Bei Maximo Dunckers Debüt gilt das ganz besonders. Die meisten Kritiken dazu fallen nämlich alles andere als rosig aus, dass mir das Buch aber am Ende wirklich gut gefallen, zeigt nur mal wieder zu deutlich, wie unterschiedlich die Geschmäcker beim Lesen sind.

Angekündigt wird "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" als ein unterhaltsamer, skurriler Provinzkrimi. Zwei Punkten kann ich durchaus zustimmen, aber der Krimi fehlt eigentlich total. Das ist dann wahrscheinlich auch der häufigste Kritikpunkt. Der "Krimi" beschränkt sich nämlich auf ein paar ganz einfache und fürchterlich leicht zu durchschauende Elemente, die am Ende genau so unspektakulär aufgelöst werden, wie sie in die Welt gestreut wurden. Also wenn ich jetzt nur den Krimi bewerten müsste, dann wäre das Buch auch für mich ein Reinfall, aber es hat eben doch noch so einiges an sich, was mich am Ende zu einer guten Bewertung bewogen hat.

Kai van Harm ist Journalist, vielleicht eher Ex-Journalist. Seine Redaktion hat sich am Anfang der Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes, in Schall und Rauch aufgelöst, jetzt ist er arbeitslos und flüchtet in sein Landhaus aufs Land, in die tiefste, brandenburgische Provinz. Dort lernt er Bruno kennen und bald ist die Einöde gar nicht mehr so öde, wie sie am Anfang zu sein scheint. Die beiden Protagonisten sind wie Tag und Nacht. Van Harm ist der typische, schnöselhafte Prenzlberg-Journalist, mit Faible für Bioläden und Abneigungen gegen Leute, die nicht seinem "Stand" angehören. Ergo der typische Neu-Berliner und eigentlich ein absoluter Kotzbrocken, anders kann man es nicht sagen. Das äußert sich dann halt auch in seinem teils endlosen Geschwafel, denn die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt. Jetzt könnte man natürlich meinen, dass das alles öde und langweilig ist, aber Maximo Duncker lässt seinen Protagonisten ein paar herrlich fiese Bemerkungen machen, hat einige Winks mit dem Zaunpfahl eingebaut und auch die typischen, brandenburgischen Klischees werden mit viel Ironie bedient. Ich denke, man muss diese Art von Humor einfach mögen, wenn man mit dem Buch Spaß haben will, das ist wirklich nichts für jeden Geschmack.

Ich würde sagen, ein Krimi ist es nicht, eher eine Art Erzählung über den schnöseligen Großstadtmenschen, der auf dem Land mit den fiesesten Klischees konfrontiert wird und das Ganze ist mit einer netten Prise schwarzem, ironischen Humor gewürzt.

Bewertung
Viele fanden das Buch langweilig, ich aber würde sagen, dass es wirklich eine Chance verdient hat und wer sich damit abfinden kann, dass es kein Krimi ist, sondern es eigentlich um abgedrehte Typen aus Berlin und der Provinz geht, der kann durchaus seinen Spaß damit haben.

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An einem Tag in Paris
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85 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 12 Rezensionen

paris, liebe, frankreich, sex, menschen

An einem Tag in Paris

Ellen Sussman , Veronika Dünninger
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 01.09.2012
ISBN 9783809026037
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Zugegeben, ich würde "leichte romantische Kost" mit Sicherheit nicht an erster Stelle nennen, wenn man mich fragen würde, was ich gerne lese, aber ab und zu ist so ein Roman zwischendurch mal ganz nett und deswegen wollte ich dieses Buch auch gerne lesen. Ich hatte mich demnach auf eine leichte (und vielleicht auch seichte) Geschichte mit einem Spritzer Romantik und ganz viel Paris eingestellt, aber naja, man kann sich halt auch irren.

"An einem Tag in Paris" erzählt von drei Schicksalen, genauer gesagt, den drei Schicksalen der Pariser Französisch-Lehrer Nico, Philippe und Chantal. Man erfährt also in drei kurzen Geschichten, was die Drei zusammen mit ihren Schülern an diesem einen Tag in Paris erleben. Und jetzt wäre das natürlich fürchterlich öde, wenn da nicht einiges passieren würde, wobei der Hauptaugenmerk ganz klar auf den, mehr oder weniger, fragwürdigen Beziehungen zwischen Schüler und Lehrer liegt. Irgendwie fand ich ja diese Idee ganz gut und hatte mich dann auch schon damit abgefunden, dass man wohl nicht viel von Paris an sich mitbekommen würde, aber letztendlich muss ich leider sagen, dass mich das Buch mehr gelangweilt als unterhalten oder gar berührt hat.

Die Schicksale bzw. Geschichten sind ja ganz nett erzählt und lassen sich auch flott lesen, aber mir ging es so, dass mich davon überhaupt nichts mitgenommen oder angesprochen hat, sodass ich mich ziemlich schnell gelangweilt habe. Ich meine, von einem "leichten" Roman, der noch dazu in Paris spielt, erwarte ich mir doch eine fluffige Handlung, gerne auch mit Humor und insgesamt einfach etwas, was mich nach dem Lesen in einer fröhlichen Stimmung und im besten Fall mit Fernweh nach Paris zurück lässt. Das Buch schafft leider absolut gar nichts davon. Die Geschichten sind unglaublich depressiv oder drehen sich nur um schnellen Sex, mag ja sein, dass das halt ernste und reale Schicksale sind, aber davon wollte ich in so einem Buch einfach mal nichts lesen und wurde letztendlich damit überhäuft.

Die Charaktere bleiben, genau wie das ganze Buch, leider völlig blass und belanglos, was vielleicht auch an dem Kurzgeschichten-Stil liegen mag. Aber es ist einfach so, dass man das Buch liest, es mit einem Schulterzucken ins Regal stellt und sofort wieder vergessen hat. Vielleicht ist das auch wirklich sehr, sehr individuell, wie man dieses Buch empfindet, aber ich hatte mir einfach etwas vollkommen anderes erwartet und packen konnten mich die Geschichten auch nicht. Für mich leider ein Fehlgriff.

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So bitterkalt
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(34)

72 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

schweden, psychiatrie, erzieher, mörder, thriller

So bitterkalt

Johan Theorin
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2012
ISBN 9783492055512
Genre: Krimi/Thiller/Horror

Rezension:

Falls Sie auf der Suche nach einem nervenzerfetzenden, blutrünstigen Thriller sind, sollten Sie Sich lieber nach einem anderen Buch umsehen. Sollten Sie jedoch Lust auf hochspannende "Psycho-Unterhaltung" haben, dann dürfen Sie gerne weiterlesen.

Am besten beginne ich bei Jan, dem Protagonisten. Dieser hat nämlich, um das mal so lapidar auszudrücken, volle Kanne einen an der Klatsche. Man stellt schon auf den ersten paar Seiten fest, dass er rein vom Verhalten und vom Charakterlichen her irgendwie total komisch ist. Und wenn dann noch seine Besessenheit für eine ominöse Sängerin und die Tatsache zum Vorschein kommen, dass er in seiner Vergangenheit mal ein Kind entführt hat, dann stellt man spätestens fest, dass er wirklich ein verdammt komischer Typ ist. Man könnte jetzt meinen, dass ihn das zu allem anderen, aber nicht zu einem Sympathieträger macht. Wenn man aber in der Geschichte fortschreitet und mehr über ihn erfährt, dann beginnt man langsam, ihn zu mögen und vor allem auch zu verstehen.

Erzählt wird die Geschichte aus Jans Perspektive, allerdings fungiert er nicht als Ich-Erzähler. Aber das trägt dazu bei, dass man einen sehr detailierten Einblick in sein Leben und auch in seine Seele erhält und das macht es einem viel leichter, sich mit diesem komischen Kauz anzufreunden. In weiteren Erzählsträngen wird von den Geschehnissen im "Luchs" und in der "Klapse" berichtet, was am Ende das ganze große Puzzle zu einem Stück zusammenfügt.

Vom Klappentext und den Anpreisungen her, hatte ich einen netten, blutrünstigen Schweden-Thriller erwartet, auch wenn da eindeutig "Kriminalroman" draufgedruckt ist. In dieser Hinsicht bin ich dann doch ein wenig enttäuscht worden, aber das soll beim besten Willen nicht heißen, dass ich das Buch langweilig fand - im Gegenteil! Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und zeichnet sich eben nicht durch rohe Gewalt und viel Blut aus, sondern durch subtilen Grusel und jede Menge, teils anspruchsvoller, psychologischer Spannung. Die Atmosphäre in der Klinik und vor allem in ihren Kellern, ist Johan Theorin so perfekt gelungen, dass es mir immer noch kalt den Rücken runterläuft, wenn ich an die unterirdischen Kellergänge denke. Ich
könnte mir jedoch gut vorstellen, dass diese Art der Spannung für den ein oder anderen schlicht weg langweilig ist, also nochmal der Hinweis: Blut und Gewalt gibt es nur in ganz kleinen Stücken und das auch erst am Ende des Buches!

Meines Erachtens beherrscht Johan Theorin sein Handwerk sehr gut. Vor allem die Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen. Den Schreibstil an sich fand ich auch recht gut zu lesen, allerdings kommen öfter mal kurze, abgehackt wirkende Sätze vor, das ist erfahrungsgemäß ebenfalls nichts für jeden Geschmack, dadurch kommt aber die ganze Verwirrung um Jans Inneres und um das, in was er sich das verstrickt hat, nochmal richtig deutlich hervor. Das Ende fand ich dann leider etwas abrupt und es wirkte auch ein wenig konstruiert, hier hätte die sonst so präsente, psychologische Spannung gut getan.

Mein Fazit zu "So bitterkalt" fällt sehr positiv aus, auch wenn es durch ein paar kleinere Mankos nicht für die volle Punktzahl gereicht hat. Empfehlen möchte ich es allen Genre-Fans, die auch mal auf Blut und Co. verzichten können, denn das Buch weiß auch so auf allen Ebenen zu überzeugen.

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Triffst Du Buddha an der Bar...
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(5)

9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

buddhismus, buddha, großzügigkeit, geduld, alltag

Triffst Du Buddha an der Bar...

Lodro Rinzler
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Kamphausen, J, 01.09.2012
ISBN 9783899016383
Genre: Ratgeber

Rezension:

Der Buddhismus darf von sich behaupten, die einzige Religion zu sein, die mich je wirklich interessiert und auch fasziniert hat. Nichts gegen andere Religionen, aber der Buddhismus hat einfach etwas an sich, was ich für mich als gut empfinde und überhaupt ist er wohl die gelassenste und chilligste Religion, die diese Welt jemals hervorgebracht hat - wenn man ihn denn überhaupt als Religion bezeichnen kann. Denn eigentlich ist es mehr ein Lebensstil und das vermittelt Lodro Rinzler dem geneigten Leser auf knapp 300 Seiten.

Vom Klappentext her habe ich ein lockeres, frisches und natürlich "gechilltes" Buch für junge Leute erwartet, die so langsam mal in den Buddhismus und vor allem die Meditation hinein schnuppern wollen. Im Hinblick auf Meditationstipps - und techniken bin ich leider ein wenig enttäuscht worden, da hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Aber gegenteilig dazu punktet das Buch einfach insgesamt mit seiner hochinteressanten Schilderung von buddhistischen Lebensweisheiten, die sich wirklich prima im Alltag anwenden lassen.

Das Ganze wird anhand von vier Tieren erklärt, die ihm Buddhismus eine bestimmte Rolle spielen. Man lernt einiges über das, mit dem sie in Verbindung gebracht werden, die dazugehörigen Weisheiten und Lehren werden einem Stück für Stück näher gebracht und mit Tipps für die Praxis gewürzt. An manchen Stellen habe ich mich ein wenig "erschlagen" gefühlt, von dem ganzen Informationsgehalt, im Endeffekt kann man sich aber eben auch sehr viel aus diesem Buch mitnehmen.

Es handelt sich allerdings wirklich um ein richtiges Sachbuch. Ich denke, wer einen coolen Buddhismus-Ratgeber erwartet, der wird ein wenig enttäuscht sein, denn es wird sich dem Ganzen schon sehr sachlich genähert, wobei aber die Zielgruppe - nämlich junge Leute, wie du und ich - trotzdem ständig angesprochen wird, einfach durch typische Probleme, Situationen, etc. die man täglich so erlebt und für die man dann ein paar nette Tipps bekommt.

Mein Interesse für den Buddhismus hat dieses Buch mit Sicherheit nicht geschmälert und ich konnte mir einiges daraus mitnehmen. Der Punkt mit der Meditation ist mir dann aber doch ein wenig zu kurz gekommen und es handelt sich doch eher um ein "ernstes" Sachbuch.

Bewertung

Wenn ich mir aus einem Sachbuch bzw. Ratgeber etwas fürs Leben mitnehmen kann, dann ist es für mich gelungen und das hat dieses Buch definitiv geschafft. Wer sich für Buddhismus interessiert oder mal reinschnuppern will, der ist hiermit gut bedient.

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Der "Mann des Jahrhunderts"
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(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der "Mann des Jahrhunderts"

Lorenz Porsch
Fester Einband
Erschienen bei Arndt-Vlg, 27.01.2005
ISBN 9783887410698
Genre: Sach- & Fachbuch

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Hitler's Alpine Retreat
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Hitler's Alpine Retreat

James Wilson
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Leo Cooper Ltd, 01.05.2005
ISBN 9781844152636
Genre: Sonstiges

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Zurück nach Hollyhill
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285 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 74 Rezensionen

zeitreise, england, liebe, dorf, fantasy

Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 25.02.2013
ISBN 9783453534261
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Seelenloser Schwur
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(7)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, usa, serienkiller, rache, los angeles

Seelenloser Schwur

Jens Niemeyer
E-Buch Text: 278 Seiten
Erschienen bei null, 08.09.2012
ISBN B00985QILS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wenn ein Buch es schafft, mich gleich von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen, dann ist das schon mal ein Zeichen, dass es ein gutes Buch sein muss. Wenn es es dann auch noch schafft, mich die ganze Zeit bei Laune zu halten und ich mich förmlich gezwungen sehe, die Seiten in Rekordtempo umzublättern, dann ist es ein sehr gutes Buch. "Seelenloser Schwur" ist beides, hat aber auch ein paar kleine Schwächen.

Die Geschichte ist auf den ersten Blick nichts Neues und man geht mit gewissen Vorbehalten ran, schließlich kennt man als eingefleischter Thriller-Fan das Prinzip ja schon. Aber das muss gar nicht schlecht sein, denn wenn der Plot spannend und gut geschrieben ist, dann kann ich locker darüber hinweg sehen, dass ich ihn so schon häufiger mal gelesen habe. Die Story wird in diesem Buch erbarmungslos und ohne Verschnaufpause für den Leser vorangetrieben, hinter jeder Ecke wartet eine neue Wendung und ich liebe es, wenn mich diese Wendungen nach dem Prinzip "Wow, das ist wirklich heftig" überraschen können. Gut also, dass es in "Seelenloser Schwur" viele solcher Wendungen gibt. An manchen Stellen fand ich den Plot aber dann doch zu vorhersehbar und das ein oder andere Ereignis kam mir ein wenig "too much" vor.

Die Hauptfigur ist ziemlich stereotypisch und leider fehlen ihm für meinen Geschmack noch ein paar Ecken und Kanten. Andererseits bietet das natürlich Entwicklungspotential für eventuell kommende Bücher. Der Schreibstil ist wunderbar leicht zu lesen und trotzdem auf einem hohen Niveau. Mir persönlich hat außerdem sehr gut gefallen, dass es hier nicht für alles und jeden ein Happy End gibt - ich mag solche düsteren und pessimistischen Plots einfach.

Bewertung

Jens Niemeyers Debüt-Thriller ist sehr gut gelungen und für jeden Fan dieses Genres zu empfehlen. Aber er hat auch mit ein paar kleineren Schwächen zu kämpfen.

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Dignity Rising - Gefesselte Seelen
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galaxien, universum

Dignity Rising - Gefesselte Seelen

Hedy Loewe
E-Buch Text: 388 Seiten
Erschienen bei null, 08.10.2012
ISBN B009NRI6NY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zugegeben, Science Fiction ist ja eigentlich nicht wirklich mein Steckenpferd und mit Romantik habe ich auch recht wenig am Hut. Es war also von vornherein ein ganzes Stück Arbeit für die Autorin, mich von ihrem Buch zu überzeugen, aber letztendlich kann ich sagen: sie hat es wirklich gebracht!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, was vor allem daran lag, dass ich so meine Probleme mit den vielen Figuren, ihren Beziehungen zueinander und auch erstmal der Welt an sich, hatte. Das erste Drittel fand ich daher ehrlicher Weise nicht unbedingt überzeugend, aber ab einem gewissen Punkt - und wenn man bis dahin durchhält, wird man belohnt! - ging es dann nicht nur mit meinem Durchblick, sondern auch mit der Spannung Berg auf.

Man wird ziemlich kalt in die Welt hinein geschmissen. Großartig Hintergründe zur Vorgeschichte gibt es nicht und die Charaktere brauchen eine ganze Weile, um ihre Wirkung zu entfalten. Aber wie gesagt, ab diesem bestimmten Punkt werden dann diese, zunächst negativen Eindrücke, zunehmend in Positives umgewandelt und man beginnt, mit den Charakteren mitzufiebern. Vor allem aber fällt einem es dann auch leichter, die Handlungsmotive der Protagonisten zu verstehen und einen Blick für die wirklich gut ausgearbeiteten Details zu bekommen. Man kann wirklich voll und ganz in diese fantastische Welt abtauchen, was vor allem auch daran liegt, dass sie wirklich leb - und glaubhaft beschrieben ist, sodass einem das Kopfkino recht leicht fällt.

Die kleine Romanze zwischen den ein oder anderen Besatzungsmitgliedern fand ich gut gelungen. Sie ist nicht zu kitschig und nimmt gegenüber den "wichtigen" Dingen keinen allzu großen Platz ein. Vor allem aber wirkten auch die romantischen Elemente glaubwürdig und ein paar kleinere Prisen feiner Erotik runden das Ganze ab. Für meinen Geschmack also völlig ausreichend und gut gelungen!

Mit den Charakteren an sich, hatte ich, wie gesagt, anfangs etwas Probleme. So richtig wollte ich nicht mit ihnen warm werden und leider ist mir das bei manch einem auch bis zum Schluss nicht gelungen. Man merkt durchaus, dass Dignity Rising erst der Anfang einer Reihe ist, denn die meisten Charaktere bergen noch einiges an Potential. Aber sie passen gut in diese Welt, wirken wie alles andere durchaus authentisch, und ich bin mir sicher, dass ich mich spätestens im nächsten Teil endgültig mit ihnen angefreundet habe.

Der Schreibstil wirkt nicht zu einfach, aber auch nicht zu komplex und lässt sich gut nacheinander lesen. Die Spannung im Buch steigt zwar nur langsam und der erste Abschnitt hat mich nicht so vom Hocker reißen können, aber das Gesamtpaket stimmt und wird mit fortschreitender Handlung immer besser.

Bewertung

Einer meiner wenigen Ausflüge in das Reich des Science-Fiction ist ziemlich gut ausgegangen. Mir hat die Story gefallen, sie ist spannend und bietet ein interessantes Setting. Ganz perfekt ist Dignity Rising nicht, aber ein sehr guter Beginn!

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