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Katzen
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

katzen, bildband, frankreich, bilder, landsitze

Katzen

Rachael Hale McKenna , Rachael McKenna
Fester Einband: 165 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 15.09.2011
ISBN 9783868733747
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: bildband, frankreich, katzen, landleben   (4)

  

 

Das Orakel von Port-Nicolas
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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

krimi, frankreich, kehlweiler, vargas, spannend

Das Orakel von Port-Nicolas

Fred Vargas
Fester Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Aufbau-Verlag, 01.01.2003
ISBN 9783351029289
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi   (1)

  

 

Die Stadt der Blinden, Sonderausgabe
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(20)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

epidemie, blindheit, quarantäne, gruppendynamik, kontrollverlust

Die Stadt der Blinden, Sonderausgabe

José Saramago , Ray-Güde Mertin
Flexibler Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB.
ISBN 9783499241796
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:  
Tags: verfilmt   (1)

  

 

Raum
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(237)

456 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 101 Rezensionen

raum, entführung, flucht, gefangenschaft, missbrauch

Raum

Emma Donoghue , Armin Gontermann
Fester Einband: 409 Seiten
Erschienen bei Piper, 24.08.2011
ISBN 9783492054669
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Jack feiert seinen fünften Geburtstag an dem einzigen Ort, den er kennt: in einem Raum von zwölf Quadratmetern. Und mit der einzigen Person, die er kennt: seiner Mutter. Abgesehen von Old Nick, von dem ihn die Mutter so gut es eben geht fernzuhalten versucht.

Jack ist der Ich-Erzähler des Romans. Die Sprache eines Kindes, das, mag man meinen, könnte anstrengend werden. Nervig. Und was, mag man denken, kann ein fünfjähriger Junge mit so einem eingeschränkten Erfahrungshorizont erzählen, das 400 Seiten füllt? Gleichzeitig ist das natürlich auch gerade das Besondere an dem Buch: Dieser Junge wächst in einer extremen Ausnahmesituation auf. Was auch immer da kommen mag, eine Alltagsgeschichte wird man nicht erwarten.

Jack lebt mit seiner Mutter „in Raum“, einem winzigen Gartenhaus mit einem Oberlicht. Bis zu seinem fünften Geburtstag lässt sie den Jungen in dem Glauben, dass sonst nichts existiert. Ihr Leben ist erfüllt von alltäglichen Ritualen. Sie spielen miteinander, sehen fern, bereiten ihre Mahlzeiten zu, halten den Raum, ihre Kleidung, sich selbst sauber – alles mit sehr eingeschränkten Mitteln und ohne große Abwechslung. Alles innerhalb des Raumes ist echt, die Fernsehbilder sind es nicht. Abends wird Jack in den Schrank geschickt, wo er sich bemüht, schnell einzuschlafen und nichts mitzubekommen, was im Raum vor sich geht. Denn abends erscheint Old Nick und vergeht sich an seiner Mutter. – Was sich zwar dem Leser erschließt, aber nicht Jack. Er spürt, dass damit etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist, aber Old Nick ist Old Nick, er weiß nicht, dass der von seiner Mutter nicht von ungefähr den Spitznamen des Teufels bekommen hat. Anders als seine Mutter, die ja sehr wohl ein Leben außerhalb des Raumes kennt, ist Jack im Grunde genommen glücklich, so ungewöhnlich es klingt, zufrieden mit dem Leben, das er kennt.

Umso verstörender wirkt es auf Jack, als seine Mutter ihm eröffnet, dass es tatsächlich ein Draußen gibt. Und dass sie versuchen müssen, aus dem Raum – Jacks Zuhause – zu fliehen.

Der Plan – damit ist nicht zuviel verraten – gelingt. Und Jack findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die ihm – trotz der Fernsehbilder – fremder nicht sein könnte. Das fängt schon damit an, dass er noch nie Wind auf der Haut gespürt hat, noch nie Regen, dass er mit niemandem je gesprochen hat als mit seiner Mutter (was beinhaltet, dass er z. B. auch noch nie über seine Mutter gesprochen hat), noch nie einem anderen Menschen, einem Tier auch nur begegnet ist. Die Befreiung der beiden ist (nicht nur) für Jack gleichzeitig eine enorme Herausforderung.

Ich bin an dieses Buch eher skeptisch herangegangen (s. o.). Und habe es dann in anderthalb Urlaubstagen ausgelesen. Ich habe mich auch schnell an Jacks Sprache und seine Sicht der Dinge gewöhnt, und als das erstmal passiert war, war es nicht schwer, in die Geschichte einzusteigen. Ich fand das Buch außergewöhnlich; es hat anrührende, dramatische, spannende Passagen, genauso wie witzige, humorvolle – Jack ist ein pfiffiges Kerlchen, trotz all seiner ihm auferlegten Beschränkungen.

Ob so eine Geschichte denn wirklich denkbar wäre? Die letzten Jahre haben gezeigt, Menschen werden eingesperrt, missbraucht, gequält – ja, leider. Ob daraus dann ein Kind wie Jack hervorgeht, in seiner Entwicklung in mancher Hinsicht hinter Altersgenossen zurück, aber eben nicht traumatisiert …? Ich weiß es nicht. Diese Romanfigur Jack hier hatte das „Glück“, von seiner Mutter nicht nur willkommengeheißen (immerhin ist es ja das Kind ihres Peinigers), sondern auch so gut es geht gefördert zu werden. Ob das nun die wahrscheinlichste aller Möglichkeiten ist? Bestimmt nicht – aber die muss ein Roman ja auch zum Glück (!) nicht abbilden. Für mich war die Geschichte glaubhaft erzählt. Und der Roman durchaus ein Leseerlebnis.

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Leichenblässe
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(817)

1.363 Bibliotheken, 21 Leser, 11 Gruppen, 142 Rezensionen

thriller, david hunter, forensik, mord, body farm

Leichenblässe

Simon Beckett , Andree Hesse (Übers.)
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 16.01.2009
ISBN 9783805208666
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Der Brite David Hunter, seines Zeichens forensischer Anthropologe, erholt sich nur langsam von den Strapazen seines letzten Auftrages. Er fragt sich, ob er seinem Beruf überhaupt noch gewachsen ist, daher kommt ihm die Gelegenheit, einen Forschungsaufenthalt auf der Body Farm im amerikanischen Knoxville einzulegen, gerade recht. Auf einem Gelände unter freiem Himmel werden dort Verwesungsprozesse an Leichen erforscht. Tom Lieberman, der Leiter der Body Farm, ist Hunters Mentor, und so findet sich Hunter bald in einer Mordermittlung wieder: In einer Ferienhütte wird ein stark verwester Leichnam gefunden, der den Ermittlern einige Rätsel aufgibt. Und natürlich bleibt es nicht bei dem einen Toten. Wie in einem äußerst makaberen Spiel weist die eine Leiche zur nächsten und … Der Mörder – der in kursiv gesetzten Abschnitten selbst zu Wort kommt und dem Leser Einblick in sein Seelenleben gewährt – scheint die Ermittler an der Nase herumzuführen. Und es zudem auch auf sie höchstpersönlich abgesehen zu haben …

Ich habe diesen 400 Seiten starken Roman innerhalb von zwei Tagen gelesen.
Ja, Beckett folgt einem nicht sehr komplizierten Muster. Kein Kapitelende ohne Knalleffekt. Aber: Es funktioniert!
Und ja, auch dieser Roman spart nicht an grausigen Details. Aber das würde ja auch niemand vermuten, wenn es um forensische Anthropologie, die Body Farm etc. geht, oder? Zudem spricht der Titel für sich selbst.
Ja, es gibt überraschend viele große, kräftige Männer, die der Statur des Täters entsprechen. Geschenkt.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen – um Längen besser als der Vorgänger „Kalte Asche“. „Leichenblässe“ hat sich für mich als echter Pageturner erwiesen.

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Tags: krimi   (1)

  

 

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
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192 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

nationalsozialismus, juden, flucht, jugendbuch, hitler

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Judith Kerr , Annemarie Böll
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2011
ISBN 9783473580033
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
Tags: antisemitismus, drittes reich, flucht, juden, jugendbuch, nationalsozialismus   (6)

  

 

Das Inferno
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125 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

erdbeben, psychopath, mord, los angeles, thriller

Das Inferno

Richard Laymon , Stefan Rohmig
Flexibler Einband: 639 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 07.06.2010
ISBN 9783453675827
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: horror   (1)

  

 

Alice Schwarzer - ROMY SCHNEIDER. Mythos und Leben. Illustriert
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

schauspielerin, biographie

Alice Schwarzer - ROMY SCHNEIDER. Mythos und Leben. Illustriert

ALICE SCHWARZER
Fester Einband
Erschienen bei Lizenzausgabe für Europäische Bildungsgemeinschaft, Buchgemeinschaft Donauland, Buch-und Schallplattenfreunde, Koch Verlag, Bertelsmann u.a.; o.J.; um 1999, 01.01.1111
ISBN B0074MQZQU
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: biographie, schauspielerin   (2)

  

 

Es wird mir fehlen, das Leben
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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

krebs, tod, abschied, sterben, frau

Es wird mir fehlen, das Leben

Ruth Picardie , Kim Schwaner (Übers.)
Flexibler Einband: 175 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.01.2000
ISBN 9783499227776
Genre: Biografie

Rezension:  
Tags: abschied, biographie, krebs, sterben   (4)

  

 

Liebe Alice! Liebe Barbara!
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

autobiographie, nachkriegsjahre, freundschaft, frauen, biographie

Liebe Alice! Liebe Barbara!

Alice Schwarzer , Barbara Maia
Audio CD
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 01.10.2005
ISBN 9783455304251
Genre: Biografie

Rezension:  
Tags: autobiographie, biographie, frauen, freundschaft, fünfziger jahre, nachkriegsjahre, sechziger jahre   (7)

  

 

Léon und Louise
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(171)

291 Bibliotheken, 6 Leser, 7 Gruppen, 70 Rezensionen

liebe, frankreich, paris, krieg, louise

Léon und Louise

Alex Capus
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 07.02.2011
ISBN 9783446236301
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Frankreich im Ersten Weltkrieg: Anstatt in die Schule zu gehen, ist Léon lieber am Strand unterwegs und hält Ausschau nach Treibgut - was seinem Vater, einem Lehrer, überhaupt nicht passt. Die Meinungsverschiedenheit kann nicht friedlich beigelegt werden, also findet sich der 17-Jährige aufgrund einer vollmundigen, nicht ganz zutreffenden Behauptung, das Morsen zu beherrschen, „zur Unterstützung der nationalen Kriegswirtschaft“ in einer Verpflichtung als Morseassistent an einem Bahnhof in einem Ort an der Marne wieder – „irgendwo zwischen Schnittlauch und Stangenbohnen“. Dort, weit weg von seiner normannischen Heimat, lernt er Louise kennen. Als Sekretärin des Bürgermeisters hat sie unter anderem dessen Aufgabe übernommen, den ortsansässigen Familien die Todesnachrichten von gefallenen Söhnen und Ehemännern zu überbringen. So kennen alle die "kleine Louise", wie sie genannt wird, schätzen sie wegen ihrer offenen und ehrlichen Art, hoffen aber natürlich, dass sie mit ihrem klapprigen Fahrrad nicht ausgerechnet vor ihrer Haustür Halt macht. Aus den beiden wird ein Paar, doch ihr Glück währt nur kurz: Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht am Meer geraten sie in einen Fliegerangriff. Beide überleben - und beide halten den anderen für tot.

Zehn Jahre später ist Léon mit Yvonne verheiratet, Vater eines Sohnes und arbeitet als Laborant für die Pariser Polizei, Abteilung Giftmorde. Eines Tages glaubt er in der Metro plötzlich Louise zu erkennen. Die beiden treffen sich wieder und verbringen eine Nacht miteinander. Am Ende ihres Ausfluges – geduldet von Ehefrau Yvonne – verlangt Louise Léon das Versprechen ab, ihr nicht nachzustellen, ihr nicht aufzulauern, kurz, nichts zu unternehmen, was sie beide weiterhin in Versuchung bringen könnte.

Léon lebt weiterhin mit seiner Yvonne, das Paar bekommt weitere Kinder. Erst noch einmal gut zehn Jahre später - mittlerweile befindet sich Frankreich (und die Welt) erneut im Krieg – hört Léon wieder von Louise. Kurz bevor die Deutschen Paris besetzen, erlebt Léon die hektische Betriebsamkeit bei der Auflösung des Ausländerarchivs mit, steht in der Reihe der Beamte, die tausende Karteikarten entweder in die Seine werfen oder auf Lastkähne schaffen. Und leider sieht er einen Teil dieser Karteikarten auch wieder ... Louises Arbeitgeber, die Banque de France, hat derweil große Pläne mit der "kleinen Tippmamsell“. Léon und Louise fühlen sich einander innig verbunden, sind aber außerstande, zusammen zu sein; jeder für sich ein kleines Rädchen im großen Weltgeschehen.

Das Buch besticht durch originelle Charaktere und genaue Beobachtungen. "Léon und Louise" ist eine warmherzig erzählte Liebesgeschichte ohne Kitsch und Übertreibung, ausgestattet mit einer Art Lebensweisheit jenseits der gängigen Klischees.

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Frauen Fische Fjorde
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nachkriegsjahre, auswandern, biographie, flucht, zweiter weltkrieg

Frauen Fische Fjorde

Anne Siegel
Fester Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Bucher GmbH & Co. Druck Verlag Netzwerk, 31.10.2011
ISBN 9783990180846
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
Tags: auswandern, biographie, flucht, island, nachkriegsjahre, zweiter weltkrieg   (6)

  

 

Lebenslauf
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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

feminismus, biographie, brd, geschichte, alice schwarzer

Lebenslauf

Alice Schwarzer
Fester Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.09.2011
ISBN 9783462043501
Genre: Biografie

Rezension:  
Tags: biographie, feminismus, frauen, frauenbewegung   (4)

  

 

Wo warst Du ?: Ein Septembertag in New York
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world trade center, 9/11, new york, 11. september, ddr

Wo warst Du ?: Ein Septembertag in New York

Alexander Osang , Anja Reich
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.07.2011
ISBN B005CMVOFG
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: 9/11, biographie, new york, world trade center   (4)

  

 

Traumland
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globalisierung, schwerindustrie, aluminium, umweltschutz, aluminiumverhüttung

Traumland

Andri Sn. Magnason , Andri Snær Magnason , Stefanie Fahrner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei orange-press, 21.03.2011
ISBN 9783936086539
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:  
Tags: aluminium, aluminiumverhüttung, energie, globalisierung, island, kalter krieg, politik, schwerindustrie, umweltschutz   (9)

  

 

Das Rätsel von Flatey
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, island

Das Rätsel von Flatey

Viktor Arnar Ingolfsson , Viktor Arnar Ingólfsson
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Luebbe, 17.03.2009
ISBN B004ROT47A
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Auf einer unbewohnten Insel in den isländischen Westfjorden wird die verweste Leiche eines Mannes entdeckt. Es scheint unerklärlich, wie er auf die Insel gekommen ist. Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Toten um einen dänischen Handschriftenexperten handelt, scheint sich abzuzeichnen, dass sein Tod etwas mit der mittelalterlichen Handschrift zu tun hat, dem Flateyjarbók, von dem in der kleinen Bibliothek auf der Insel Flatey immerhin noch eine Kopie existiert. Dort befindet sich auch ein damit zusammenhängendes Rätsel, das bisher noch niemand lösen konnte. War der Professor der Lösung so nahe, dass er dafür sterben musste? Hat er einen Fluch auf sich gezogen, indem er den Lösungsschlüssel aus dem Buch abschrieb? Oder gibt es Menschen auf der Insel, mit denen ihn ein alter Groll verband? Und dann gibt es ein zweites Opfer, dessen grausame Verstümmelung auf einen der alten Texte in der Sagaschrift hinweist …

Dieser Krimi, der im Jahr 1960 spielt, folgt keinem gängigen Muster. Es gibt mehrere Ermittler – den Bevollmächtigten des zuständigen Bezirksamtmanns, einen jungen Mann, dem eine große Bürde auf den Schultern zu liegen scheint, einen Polizisten in der Hauptstadt, zwei Kriminalpolizisten schließlich, die hinzugezogen werden, als durch den zweiten Toten klar zu sein scheint, dass dieser ermordet worden sein muss … Dabei steht aber keiner von diesen Ermittlern im Vordergrund. Es gibt keinen, der das Rätsel alleine löst. Am Ende hat jeder, nicht zuletzt die Inselbewohner (die im Jahr 1960 noch so ein ursprüngliches Leben führen, dass man fast staunt, wenn ein junger Mann im Radio von einem gewissen Elvis Presley gehört hat) etwas dazu beigetragen, dass sich der Nebel lichtet.

Dieses Buch ist in einer klaren, schnörkellosen, aber dafür alle Sinne ansprechenden Sprache geschrieben. Die Landschaft auf dieser isländischen Insel, die alten Bräuche, das in vieler Hinsicht harte Leben … werden sehr gut dargestellt. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Es ist um Längen besser als „Bevor der Morgen graut“ vom gleichen Autor.

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Tags: island, krimi   (2)

  

 

Die Wolke
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(33)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

jugendbuch, familie, panik, strahlung, katastrophe

Die Wolke

Gudrun Pausewang
Fester Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
ISBN 9783866151123
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
Tags: verfilmt   (1)

  

 

Leben im Fisch
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fischfang, zweiter weltkrieg, ölpest, island

Leben im Fisch

Kristín Steinsdóttir , Klaus Sander , Thomas Böhm , Klaus Sander
Audio CD
Erschienen bei supposé, 15.03.2011
ISBN 9783932513992
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Das Hörbuch trägt den Untertitel: "Kristín Steinsdóttir erzählt das Island ihrer Kindheit". Das mag sich zunächst etwas holprig anhören - aber genau das ist es: Kristín Steinsdóttir erzählt vom Island ihrer Kindheit, liest nicht vor, folglich wurden auch kleine Unsicherheiten, kurzes Zögern, nicht unbedingt herausgeschnitten. Wenn die Autorin - die im Übrigen sehr gut Deutsch spricht - einmal nach dem richtigen Wort suchen muss, führt das manchmal zu reizvolleren Umschreibungen, als es das korrekte Wort hätte sagen können. (Was beweist: Es gibt manchmal tatsächlich einen gewissen Charme jenseits der korrekten Grammatik!)

Kristín Steinsdóttir ist in einer Familie aufgewachsen, in der viel erzählt wurde. Schon aus recht praktischen Beweggründen wurde dem Erzählen der Vorzug gegenüber dem Vorlesen gegeben: Derjenige, der erzählte, hatte die Hände frei, um dabei Haus- oder Handarbeiten zu verrichten. Obwohl Erzählen also nichts Neues für sie ist, war Kristín Steinsdóttir nach eigenem Bekunden sehr skeptisch, als die Idee zu diesem Hörbuch an sie herangetragen wurde. Ob "so etwas" überhaupt verkäuflich sein könnte?! Ohne Manuskript, einfach frei von der Leber weg erzählen, was ihr so erzählenswert erschien?! Damit, dass das Hörbuch im April 2011 sogar (von der Jury von hr2) zum Hörbuch des Monats gewählt werden würde, hatte sie also wohl am allerwenigsten gerechnet.

So erzählt sie nun also einem deutschen Publikum von ihrer Kindheit und Jugend in den 50-er und 60-er Jahren in Seyðisfjörður. Der Ort im Osten Islands ist am Ende eines 17 Kilometer langen Fjords gelegen, in den durch seine Lage zwischen zwei Bergen fünf Monate im Jahr kein Sonnenlicht dringt, der aber durch mehrere "Heringsmärchen" - reichhaltige Fänge - zum Handelsplatz aufblühte. Dem Titel gemäß beschäftigt sich ein großer Teil ihrer Erinnerungen mit Fisch und dessen Verarbeitung: Dass der Fisch unberechenbar sei, heißt es in ihrer Heimat, "wie Frauen": Man weiß nie, wie er sich verhält; wann er sich in großen Schwärmen einfindet und wann er ausbleibt. Wie in den Hoch-Zeiten der Fänge jede verfügbare Arbeitskraft - auch die Kinder - zu jeder Tag- und Nachtzeit zum Hafen gerufen wird, um dort die Fänge von den einlaufenden Booten zu verarbeiten. Darüber hinaus von dem deutschen Zahnarzt (der vielleicht gar kein Arzt war), der sich eines Tages mitsamt Familie und Behandlungsstuhl im Ort niederlässt und vor dem die Kinder sehr bald sehr großen Respekt empfinden ... von den Filmvorführungen in einer verfallenen Baracke (Kaserne), in deren Genuss die Kinder sich auch ohne gültige Eintrittskarte zu bringen wissen ... über die Zeit des zweiten Weltkriegs und einen von Deutschen Kampfflugzeugen versenkten Tanker, der Jahre später für eine Ölpest sorgt ... über die 13 isländischen Weihnachtsmänner, die allen Kindern Angst einjagen …

Das ist ein Buch nicht nur für den wahrscheinlich recht überschaubaren Teil der Menschen, die immer schon mal wissen wollte, wie man Heringe am effektivsten ausnimmt. Neugierig sein sollte man auf Island - oder allgemein für Lebensweisen, die sich von unserer/unseren in Deutschland des Jahres 2012 deutlich unterscheiden. Kristín Steinsdóttir erzählt farbig und lebendig, ohne zu verklären oder zu romantisieren, lässt einen teilhaben an ihrer Begeisterung und Freude, aber auch an Wut, Angst und Trauer. So schafft sie es tatsächlich, den Hörer mit ins Island ihrer Jugend zu nehmen.

PS: Wenn ich wieder mal über "unsere dunkle Jahreszeit" schimpfen will, denke ich ab jetzt hoffentlich an Seyðisfjörður und freue mich, mit wie viel Sonnenlicht wir hierzulande doch im Winter gesegnet sind :-)

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Tags: fischfang, island, zweiter weltkrieg, ölpest   (4)

  

 

Verbrechen
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(277)

387 Bibliotheken, 5 Leser, 12 Gruppen, 91 Rezensionen

verbrechen, mord, anwalt, strafverteidiger, berlin

Verbrechen

Ferdinand von Schirach
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.08.2009
ISBN 9783492053624
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Island
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

reisen, trekking, wandern, island

Island

Lisa Steppe
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Niebank, Kay, u. Stephan Rusch, 10.09.2009
ISBN 9783939564195
Genre: Sonstiges

Rezension:

Manche Menschen haben die Fähigkeit, mehr zu sehen als andere. Nicht, dass sie über mehr Sehschärfe verfügen – sie sehen einfach genauer hin, sind offener, empfänglicher. Für Natur, Stimmungen, was eine Reise mit einem machen kann. Wenn so ein Mensch das Gesehene dann auch noch ansprechend formulieren kann, dann kommt so was dabei raus: ein kleines, wahrhaftiges Schmuckstück unter lauter Talmi.

Lisa Steppes „Island“ besteht aus zwei Teilen: Einer literarischen Erlebnisbeschreibung ihrer vier mehrtägigen Wandertouren im Süden der Insel, die sie 1980 unternahm, die aber auch 30 Jahre später noch wunderbar zu lesen sind, und einem aktualisierten Serviceteil. Ersteres ist das, was dieses Buch so besonders macht. Das Buch gibt Literaturhinweise an die Hand, bei denen deutlich wird, dass die Autorin diese Romane auch wirklich gelesen hat. Vor allem aber macht es neugierig, Island selbst zu entdecken – oder sehnsüchtig, zurückzukehren.

Dieses Buch erschien ursprünglich im Selbstverlag. Ich wünschte, jeder, der heute meint, seine Reiseerlebnisse bei BoD etc. veröffentlichen zu müssen, hätte vorher dieses Buch zur Hand gehabt. Wenn er dann noch meint, er hätte etwas zu erzählen: Fein! Wenn nicht: Danke!

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Tags: island, reisen, trekking, wandern   (4)

  

 

Schwarze Sekunden
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(24)

37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

krimi, norwegen, komissar sejer, oslo, karin fossum

Schwarze Sekunden

Karin Fossum , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2004
ISBN 9783492242882
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Der Alptraum jeder Mutter: Ihr Kind verschwindet. Dabei wollte die kleine Ida nur zum Kiosk. Damit bewahrheitet sich, was die eher unscheinbare Helga Joner seit der Geburt ihrer Tochter, die immer schon hübscher war als alle anderen Kinder, so sehr befüchtet hat: Irgendwann wird dir dieses perfekte kleine Geschöpf genommen.

Ganz anderer Art ist die Beziehung des längst erwachsenen Emil zu seiner Mutter. Auch er war immer anders als die anderen, niemand weiß so richtig, was ihm eigentlich fehlt, nur, dass er ein Eigenbrödler ist, ein Sonderling, jemand, der nicht sprechen will und lieber für sich ist. Der mit seinem motorisierten Dreirad durch die Gegend fährt und über den sich die Kinder lustig machen. Seine Mutter hat nie Zugang zu ihrem Sohn gefunden, hat es irgendwann aufgegeben, kümmert sich aber mit Akribie um seine Belange, putzt sein Haus, sorgt für Ordnung, überschreitet dabei permanent seine Grenzen.

Der Leser ist Kommissar Sejer und seinem Kollegen Skarre voraus, denn er weiß schon vor diesen um eine Verbindung zwischen Emil und Ida - und bekommt den Eindruck, dass diese Verbindung schlimm geendet haben muss. Immerhin wird das Mädchen tot aufgefunden, eingewickelt in eine Decke und angetan mit einem teuren Nachthemd. Die Kleider, die Ida am Leibe trug, als sie verschwand, sind fort. Sie liegt da, wie hindrapiert, auf den ersten Blick überraschend unversehrt.

Das Leben von Idas Mutter ist zerstört.
Das Leben von Emils Mutter ist es schon lange - und trotzdem sieht sie sich gezwungen, ihren Sohn zu schützen. So, wie sie es immer getan hat. Indem sie über seinen Kopf hinweg entscheidet, was zu tun ist.
Und dann ist da noch Tomme, der Sohn von Idas Tante. Der Tod seiner kleinen Nichte nimmt ihn sehr mit. Oder ist da noch etwas anderes, in das er verstrickt ist ...?

Karin Fossum schreibt keine Thriller, in denen schattenrissartige Klischeefiguren möglichst grauenerregende Taten ausführen, und das möglichst noch in Serie. Fossums Figuren, angefangen von dem verwitweten, aufrechten, nachdenklichen und eher wortkargen Kommissar Sejer, mit seinem Hund, der langsam zu alt wird, um noch ein schönes Leben zu haben, und dem immer wichtig ist, dass er versteht, was die Menschen die Dinge tun lässt, die sie tun, sie nicht nur überführen will, über seinen jungen Kollegen Skarre und sämtliche anderen Figuren, sind psychologisch sehr ausgefeilt, kommen einem vor, als könnten sie gleich nebenan wohnen. Es kommt daher auch gar nicht darauf an, den Leser hinters Licht zu führen und am Ende einen Täter zu präsentieren, mit dem keiner gerechnet hat. Fossums Bücher sind äußerst eindringlich, teils beklemmend, aber dennoch spannend - sie gehen unter die Haut und unterscheiden sich so deutlich von vielen Massenprodukten,
die man liest und vergessen hat, noch bevor man das nächste Buch aus dem Regal zieht.

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Tags: krimi, sejer   (2)

  

 

Hunde und ihre Menschen
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

hunde

Hunde und ihre Menschen

Dorit Feddersen-Petersen , Dorit U. Feddersen-Petersen
Fester Einband: 207 Seiten
Erschienen bei Kosmos (Franckh-Kosmos)
ISBN 9783440088821
Genre: Ratgeber

Rezension:  
Tags: hunde   (1)

  

 

Island
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island, reisen, reise, literatur, literarischer reisebegleiter

Island

Arthúr Björgvin Bollason
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 18.09.2008
ISBN 9783458350415
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: island, reisen   (2)

  

 

Selbstmord im Paradies
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jonestown, sekte, people's temple, massenselbstmord, indoktrination

Selbstmord im Paradies

Deborah Layton , Carrie Asman , Sibylle Mall
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 18.09.2008
ISBN 9783518460030
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: biographie, sekten   (2)

  

 

Kampfhund sucht Schutzengel
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(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

tierschutz, hunde

Kampfhund sucht Schutzengel

Su Winter
Flexibler Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Kynos, 01.08.2000
ISBN 9783933228260
Genre: Ratgeber

Rezension:  
Tags: hunde, tierschutz   (2)

  

 
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