Zabou1964

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Ungeheuer
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(40)

71 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

thriller, serienmörder, visionen, mord, wald

Ungeheuer

Claudia Puhlfürst
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 09.03.2010
ISBN 9783442373543
Genre: Krimi & Thriller

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Bisduvergisst
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(22)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

landshuter hochzeit, bayern, landshut, erinnerungen, münchen

Bisduvergisst

Friederike Schmöe
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, A, 05.02.2010
ISBN 9783839210345
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ihr dritter Fall führt die Ghostwriterin Kea Laverde nach Landshut, wo gerade die Vorbereitungen für das Volksfest Landshuter Hochzeit auf vollen Touren laufen. Die 82-jährige Irma Schwand hat sie zu sich bestellt, nachdem sie die erschütternde Diagnose Alzheimer erhielt. Für deren Enkelin Julika soll Kea Irmas Erlebnisse der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs aufschreiben, bevor sie vergisst, was sich damals zugetragen hat. Während Kea die alte Dame interviewt, wird Julika tot aufgefunden, ertrunken in einer Pfütze. Die Landshuter Polizei nimmt die Ermittlungen auf. Keas Freund Nero Keller, Ermittler beim Landeskriminalamt München, wird als Spezialist für Computerkriminalität hinzugezogen. Aber Kea taucht immer tiefer in die Geschichte ein und ermittelt zusammen mit Magnus Kreuzkamp, einem Landshuter Journalisten, ebenfalls. Wer kommt dem Geheimnis der Geschehnisse im April 1945 auf die Spur? Und was haben die mit dem Mord an Julika zu tun?

Der Roman ist gegliedert in einzelne Tage, beginnend mit dem 24. Juni 2009. Unter jedem Datum befindet sich ein Zitat, das mit dem Vergessen zu tun hat. Die Tage sind unterteilt in relativ kurze Kapitel, die jeweils aus einer anderen Sicht erzählt werden. Die Erzählungen Keas und Irmas Erinnerungen sind in der Ichform verfasst, alle anderen in der dritten Person aus der Sicht der anderen Protagonisten. Diese Form machte es mir sehr gut möglich, die Charaktere kennenzulernen und mich in sie hineinzuversetzen. Voller Spannung begleitete ich die Figuren, bis am Ende alle Fäden zu einem logischen Ende zusammenliefen. Mit Kea Laverde hat die Autorin eine interessante Protagonistin erschaffen. Sie ist eine selbstbewusste und starke Frau, die sich ihren Lebensunterhalt als Autorin fremder Geschichten verdient. Immer wieder trifft sie auf außergewöhnliche Erzähler, die ihr ihre Lebensgeschichte anvertrauen. In einem Nachwort erklärt Frau Schmöe, dass die Erlebnisse Irmas zum Teil auf einer wahren Geschichte beruhen.

Die Autorin ist Germanistin, was man der Sprache in ihren Romanen deutlich anmerkt. Es ist eine wahre Freude, ihren Erzählungen zu folgen. Obwohl die Bücher um Kea Laverde eine Reihe sind, kann man sie auch unabhängig voneinander lesen. Wobei sich die Hauptfigur natürlich im Laufe der Serie entwickelt. Dies kann man besser nachvollziehen, wenn man die Reihenfolge einhält.

Der Gmeiner Verlag hat sich auch zu diesem Krimi wieder ein schönes und originelles Cover einfallen lassen: Auf einem Kopfsteinpflaster sieht man ein Pfütze, in der sich ein Mann spiegelt. Das Wasser ist glänzend dargestellt, der Rest des Bildes matt. Die gute Qualität des Papiers und die hochwertige Verarbeitung der Bücher sind ein weiteres Schmankerl, das mir das Lesen versüßt hat.

Fazit:
„Bisduvergisst“ ist ein spannender dritter Fall für Kea Laverde, der mir nicht nur die Landshuter Hochzeit näher gebracht hat, sondern auch die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und die Krankheit Alzheimer gefühlvoll beschreibt.

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Tags: bayern, ghostwriterin, landshuter hochzeit, münchen, zweiter weltkrieg   (5)

  

 

Schweigfeinstill
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51 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

münchen, krimi, kea laverde, bayern, ghostwriterin

Schweigfeinstill

Friederike Schmöe
Flexibler Einband: 371 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, A, 05.02.2009
ISBN 9783899778052
Genre: Krimi & Thriller

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Fliehganzleis
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(31)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

ddr, krimi, münchen, kea laverde, bayern

Fliehganzleis

Friederike Schmöe
Flexibler Einband: 327 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, A, 10.07.2009
ISBN 9783839210123
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Aufmerksam geworden auf diesen Krimi von Friederike Schmöe, bin ich durch das Thema. Ich bin sehr interessiert an der deutsch-deutschen Vergangenheit. Das ansprechende Äußere des Paperbacks zeigt einen Kieselstrand. Die Verarbeitung des Buches ist sehr gut und die Papierstärke angenehm dick, was den verhältnismäßig hohen Preis von € 11,90 für mich rechtfertigte.

Im Prolog wird das Ertrinken eines Mädchens im Juli 1968 geschildert. Das neunjährige Kind ist in einem Ferienlager und hat große Angst vor dem Betreuer. Er hatte es gezwungen, ein verlorenes Ruder im See zu finden. Als ein Unwetter hereinbricht, hat das Mädchen keine Chance mehr, sich ans Ufer zu retten.

Diese kurze Vorgeschichte scheint zunächst nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun zu haben. Kea Laverde, eigentlich Reisejournalistin, hat keine Lust mehr, dauernd unterwegs zu sein. Deshalb hat sie sich entschlossen, als Ghostwriterin ihr Geld zu verdienen. In dieser Eigenschaft ist die üppige Enddreißigerin zu Gast bei Larissa Gräfin Rothenstayn, um deren Memoiren zu Papier zu bringen. Larissa lebte einst in der DDR, aus der ihr 1975 die Flucht gelang. Eines Morgens findet Kea ihre Auftraggeberin schwer verletzt im Park. Sie wurde niedergeschlagen und hat lebensbedrohliche Kopfverletzungen davongetragen. Schon bald fühlt sich auch Kea in dem Schloss der Gräfin bedroht. Zusammen mit ihrem Freund, dem Münchner Kommissar Nero Keller, begibt sie sich auf Spurensuche und deckt dabei Stückchen für Stückchen die Ereignisse in den 70er Jahren in der DDR auf. Gelingt es ihr, den Attentäter zu finden, bevor sie selbst zum Opfer wird?

Auffallend an diesem Roman von Friederike Schmöe ist die Sprache. Die habilitierte Germanistin nutzt sie, um die charakterlichen Eigenschaften der Protagonisten zu unterstreichen. Die Sicht von Kea Laverde ist als Icherzählung in der Vergangenheit beschrieben. Sie ist geprägt von kurzen Sätzen, die darauf schließen lassen, dass die Journalistin gestresst ist. Zum Teil werden originelle Wortschöpfungen eingebaut – wie z.B. die Bezeichnung „Indianer der WWW-Prärie“ für den Kommissar Keller, der sich auf Internetkriminalität spezialisiert hat. Dies soll wohl unterstreichen, dass es sich bei Kea Laverde um ein Mitglied der schreibenden Zunft handelt. Einige dieser kreativen Formulierungen waren mir jedoch zu krampfhaft um Originalität bemüht.

Die Sicht von Nero Keller wird in der personellen Perspektive beschrieben. Hier ist der Schreibstil wesentlich ruhiger und bedachter, so wie der Kommissar auch der ruhende Pol in der Beziehung ist.

Ereignisse aus der ehemaligen DDR werden in der Gegenwartsform geschildert. Das hat mich etwas verwirrt. Aber ich habe mich recht schnell an diesen Stil gewöhnt.

„Fliehganzleis“ ist bereits der zweite Teil der Kea-Laverde-Reihe. Obwohl ich den ersten Teil noch nicht kannte, bin ich schnell mit den Figuren und deren Lebensumständen vertraut geworden. Mir hat besonders die Idee gefallen, eine Ghostwriterin als ermittelnde Hauptfigur einzusetzen. Das war für mich ganz neu in diesem Genre.

Anfangs war ich, genau wie Kea, verwirrt von der Vielzahl der Figuren. Im Gegensatz zu ihr hatte ich als Leserin jedoch Einblick in die Ereignisse vor fünfunddreißig Jahren in der DDR. So konnte ich miträtseln, war der Journalistin jedoch immer einen winzigen Schritt voraus. Dieser kleine Vorteil des Lesers hat die Spannung nicht beeinträchtigt, im Gegenteil, ich fragte mich stets, wann Kea die Geschehnisse von damals aufdeckt.

Meine Lieblingsfigur in diesem Krimi ist eindeutig Juliane, die 77-jährige Freundin Keas, die ihr mit Weitsicht und absoluter Ehrlichkeit des Öfteren einen Schubs in die richtige Richtung gibt. Alle Nebenfiguren sind anschaulich beschrieben.

Am Ende laufen alle Fäden der Geschichte zusammen und im Epilog klärt die Autorin die noch verbleibenden Fragen auf. Im Nachwort erläutert die Autorin die historischen Zusammenhänge und nennt Quellenangabe ihrer Recherche. Einige Figuren sind real existierenden Personen nachempfunden.

Ich bin sehr gespannt auf weitere Fälle mit Kea Laverde. Zunächst werde ich mir jetzt aber den ersten Teil der Reihe, Schweigfeinstill, besorgen.

Fazit: Fliehganzleis ist ein ungewöhnlicher Krimi auf hohem sprachlichen Niveau, zu dem ich allerdings nicht sofort Zugang fand. Der Roman hat mir interessante Einblicke in die deutsch-deutsche Geschichte verschafft.

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Tags: ddr, ghostwriterin, münchen   (3)

  

 

Hänschen klein
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(124)

221 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 29 Rezensionen

thriller, liebesbrief, anwalt, deutschland, sohn

Hänschen klein

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 21.01.2010
ISBN 9783442471256
Genre: Krimi & Thriller

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Teppichporsche
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

bochum, krimi, serienkrimi, schadensfall, kriminalkomödie

Teppichporsche

Sonja Ullrich
Flexibler Einband: 321 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, A, 12.07.2010
ISBN 9783839210932
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Schon der Titel „Teppichporsche“ und das originelle Cover, das einen Yorkshireterrier mit rotem Schleifchen und Hundemantel zeigt, der zwischen zwei Damenfüßen in roten Sandaletten hockt, versprachen mir eine amüsante und kurzweilige Lektüre. Der Umstand, dass dieser Krimi im Ruhrgebiet spielt, war ein weiterer Anreiz für mich, das Buch zu lesen. Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen.

Die Icherzählerin Esther Roloff ist Mitte Dreißig und verdient ihr Geld als Versicherungsdetektivin. Eigentlich wollte sie Polizistin werden, ist aber wegen ihrer Unsportlichkeit durch die Eignungsprüfung gefallen. Ihr Arbeitgeber ist ein etwas seltsamer Türke namens Metin. Als der sie in einen Haushalt schickt, der der Versicherung einen Wasserschaden gemeldet hat, merkt Esther bald, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Der „Täter“ soll ein kleiner Hund, eben ein „Teppichporsche“, sein, der ein Wasserbett zerbissen hat. Komisch ist nur, dass das Tier nur einen Zahn im Maul hat. Seltsam sind auch die Blutspuren auf dem Parkett und der Umstand, dass der Herr des Hauses gerade aus Familien- und Arbeitsleben ausgestiegen ist, um den Rest seines Lebens Urlaub zu machen. Esther macht sich gegen den Willen ihres Chefs und sehr zum Leidwesen der Polizei an die Ermittlungen.

Ich würde diesen Krimi als Kriminalkomödie bezeichnen: Sämtliche Figuren sind total überzeichnet, alle haben eine Macke und niemand ist auch nur annähernd normal – außer vielleicht der Hund, der allerdings nur in einer sehr kurzen Szene einen Auftritt hat. Esther wird von ihrem Chef ein Begleiter zur Seite gestellt, der auf sie aufpassen soll: Gregor. Diese Figur bedient so ziemlich jedes Klischee eines heruntergekommen Typen. Er ist ungepflegt, raucht, trinkt und ein Hakenkreuz-Tattoo ziert seinen Hals. Esther und er können sich vom ersten Moment an nicht ausstehen. Aus dieser Konstellation entstehen zahlreiche witzige Situationen, die Sonja Ullrich sprachlich gekonnt in Szene setzte. Die Menschen im Ruhrgebiet werden hier schon fast persifliert, weder die ausländischen Mitbürger noch die neugierigen Nachbarn, die den ganzen Tag im Fenster liegen, fehlen. Die Krönung aber waren für mich Esthers Eltern. Der Vater ist ein ehemaliger Bergarbeiter, die Mutter trinkt und verletzt sich ständig selbst.

Das klingt total schräg und abgefahren? Das ist es auch, jedoch ohne ins Alberne oder in dumme Blödeleien abzudriften. Neben diesen Milieustudien habe ich auch den Fall des verschwunden Ehemannes mit Spannung verfolgt, auch wenn der für mich etwas in den Hintergrund rückte. Die Auflösung war aber logisch und für mich, zumindest zum Teil, überraschend.

Einen Stern muss ich leider abziehen, weil es im Text manchmal zu Namensverwechslungen kam. So wurden an einer Stelle die Namen des mutmaßlichen Täters und des Opfers verwechselt. Außerdem lassen sowohl Titel als auch Cover auf eine größere Präsenz eines Hundes schließen. Das ist ein wenig irreführend.

Auf der Homepage der Autorin habe ich entdeckt, dass „Teppichporsche“ der Auftakt zu einer Reihe ist. Ich freue mich schon sehr auf weitere Fälle mit der chaotischen Esther.

Fazit:
Sonja Ullrich ist mit dieser Kriminalkomödie ein amüsantes und unterhaltsames Debüt gelungen. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder ein Buch von ihr in Händen halten und mich von ihrem witzigen Schreibstil erheitern lassen kann.

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Tags: bochum, kriminalkomödie, privatdetektivin, ruhrgebiet   (4)

  

 

Der Trakt
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(373)

546 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 145 Rezensionen

regensburg, thriller, psychothriller, münchen, identität

Der Trakt

Arno Strobel
Flexibler Einband: 359 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 06.04.2010
ISBN 9783596186310
Genre: Krimi & Thriller

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So gut wie tot
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(48)

103 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

australien, briefmarken, mord, roy grace, new york

So gut wie tot

Peter James , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Scherz, 05.03.2009
ISBN 9783502100713
Genre: Krimi & Thriller

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Stirb schön
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(110)

199 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, england, mord, brighton, roy grace

Stirb schön

Peter James , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Scherz, 22.09.2006
ISBN 9783502100454
Genre: Krimi & Thriller

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Stirb ewig
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(208)

332 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 37 Rezensionen

thriller, junggesellenabschied, sarg, lebendig begraben, spannung

Stirb ewig

Peter James , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Scherz, 01.01.2006
ISBN 9783502100294
Genre: Krimi & Thriller

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Nicht tot genug
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(79)

171 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

thriller, roy grace, spannend, mord, brighton

Nicht tot genug

Peter James , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Scherz, 11.01.2008
ISBN 9783502100980
Genre: Krimi & Thriller

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Magma
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95 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

thriller, umwelt, wissenschaft, science fiction, mystery

Magma

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 15.02.2007
ISBN 9783426662137
Genre: Krimi & Thriller

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Katzengold
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30 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

krimi, katzen, potsdam, serrano, liebermann

Katzengold

Christine Anlauff
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 01.05.2010
ISBN 9783378006973
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Schon das Äußere des Buches weist den Leser darauf hin, dass in „Katzengold“ eine Katze eine entscheidende Rolle spielt. Es ziert eine Zeichnung einer Katze auf einem Cabrio. Das schöne Titelbild und die Tatsache, dass der Roman in Potsdam spielt, haben mich gleich neugierig gemacht.

Kommissar Hendrik Liebermann zieht für zwei Wochen in die Wohnung seiner Ex-Frau, um während deren Abwesenheit auf die gemeinsame Tochter Miri aufzupassen. Er wird von heftigen Rückenschmerzen geplagt und ist deshalb krankgeschrieben. An seinem ersten Abend begegnet er einer unbekannten Schönen, die am nächsten Tag von ihrem Ehemann als vermisst gemeldet wird: Charlotte Olbinghaus.

Aber auch Kater Serrano vermisst eine Dame: Seine Angebetete Aurelia ist ebenfalls spurlos verschwunden. Zunächst beäugen sich der Kater und der Mensch eher misstrauisch und gehen sich lieber aus dem Weg. Doch schon bald ermitteln sie gemeinsam in den beiden Fällen, die sich gar nicht so unähnlich sind.
Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten mit der Vielzahl der Figuren. Genau wie Kommissar Liebermann lernte ich auf den ersten paar Seiten viele unbekannte Bewohner des Viertels in Potsdam kennen. Aber ich hatte mich schnell eingelesen und wusste recht bald, wer welche Rolle spielt.

Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht der Menschen und der Katzen. Hier hat mir besonders gut gefallen, wie sie die Sichtweise der Stubentiger darstellte. Bei mancher Beschreibung und einigen Bezeichnungen – z. B. Kopffell für die Haare – musste ich schmunzeln. Aber auch der menschliche Teil der Geschichte besticht durch viel Wortwitz und eine außergewöhnliche Sprache.

Die Beschreibungen der Stadt Potsdam haben sofort Fernweh in mir ausgelöst. Wobei Christine Anlauff hier zum Glück nicht die ausgetretenen Touristenpfade begeht, sondern den Leser auch in Ecken führt, die nicht im Reiseführer stehen.

Wie es sich für einen Krimi gehört, war die Auflösung der Fälle auch spannend. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet. Und das macht einen guten Kriminalroman für mich aus: Er muss mich überraschen können.

Wie ich bereits weiß, schreibt die Autorin an dem zweiten Teil dieser Reihe, der mit absoluter Sicherheit wieder in mein Regal einziehen wird.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Kriminalroman, der aus Katzen- und Menschensicht witzig und spannend erzählt ist.

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Tags: kater, katze, katzenkrimi, krimi, potsdam   (5)

  

 

Wieweitdugehst
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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

münchen, oktoberfest, krimi, kea laverde, ghostwriterin

Wieweitdugehst

Friederike Schmöe
Flexibler Einband: 227 Seiten
Erschienen bei Gmeiner, A, 12.07.2010
ISBN 9783839210987
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

„Wieweitdugehst“ ist der vierte Fall für Kea Laverde, der natürlich sofort nach Erscheinen in meinen Besitz gehen musste. Ich mag den Schreibstil der Autorin und ihre sympathischen und menschlichen Figuren sehr. Und auch bei dieser Folge ihrer Reihe wurde ich wieder nicht enttäuscht.

Dieses Mal hat die Ghostwriterin Kea Laverde eine Auszeit von ihrem freiberuflichen Schaffen genommen. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Nero und dessen Kollegen geht sie auf die „Wiesn“, also das Münchner Oktoberfest. Ihr sind solche Menschenansammlungen zuwider, was ich sehr gut nachvollziehen kann. In der neuen Geisterbahn „The Demon“ geschieht ein grässliches Verbrechen: Ein 14-jähriger Junge sitzt tot in seiner Gondel, ermordet durch die Manipulation an der Figur des Sensenmannes. Aber wer hat es auf einen Teenager abgesehen und bringt ihn kaltblütig um? Dieser Frage geht nicht nur die Polizei nach. Auch Kea wird durch die Bekanntschaft mit der Geschichtenerzählerin Neta in die Ermittlungen hineingezogen, ob sie will oder nicht.

Friederike Schmöe hat in diesem Roman wieder die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten in den Mittelpunkt gestellt. So erfährt der Leser auch vieles über die Beziehung zwischen Kea und Nero. Sie möchte ihre Freiheit behalten, er wünscht sich eine engere Beziehung. Mir gefällt es sehr gut, wenn ich mit den Hauptfiguren mitfühlen kann. Durch die wechselnden Perspektiven hatte ich Einblicke in die Denkweisen vieler Charaktere.

Obwohl die Geschichte unblutig erzählt wird, hat es an Spannung nicht gefehlt. Die Autorin hat immer wieder falsche Fährten gelegt, die Auflösung des Falles kam für mich vollkommen überraschend. Dennoch war sie logisch begründet und hat mich befriedigt das Buch zuschlagen lassen.

Zur Ausstattung des Buches möchte ich besonders das ansprechende Cover erwähnen. Es zeigt einen Ausschnitt eines Kettenkarussells und am unteren Rand eine Maß, was gut zum Schauplatz Oktoberfest passt. Das Motiv findet sich auf den Innenklappen des Buches in Schwarz-Weiß wieder. Die Qualität des Taschenbuches ist, wie beim Gmeiner Verlag üblich, sehr gut. Das einzige Manko war die geringe Seitenzahl.

Fazit:
Friederike Schmöe ist es erneut gelungen, mich mit ihrem Kriminalroman zu fesseln und zu beweisen, dass Krimis auch unblutig total spannend sein können.

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