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31 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

thomas bernhard, österreich, selbstmord, ja, oberösterreich

Ja

Thomas Bernhard , Raimund Fellinger
Fester Einband: 155 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 16.03.2006
ISBN 9783518417652
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Obwohl die Story die Bernhardsche Spannung, Skurilität, Spezialität abwirft, hab ich irgendwie nicht den richtigen Zugang bekommen.
Ein Naturwissenschaftler trifft bei einem Nahestehenden auf ein Paar das auf der Suche nach einem passenden Anwesen bzw Haus ist. Genauer gesagt der Mann ist auf der Suche. Seine Frau, eine Perserin, ist zwar ständig dabei, wirkt dabei jedoch merkwürdig unbeteiligt. Ihr Mann wendet Ihr sich auch nie wirklich zu. Es entstehen Begegnungen und Gespräche speziell zwischen dem geistig angeschlagenen Naturwissenschaftler und der Perserin. Bis es zur ultima ratio kommt, der mittlerweile wieder klarer denkende Wissenschaftler befragt die Frau ob sie sich den eines Tages umbringen wird. Sie antwortet: Ja.
Eines der Werke Bernhards, die ich vermutlich nochmals lesen werde. Allein schon, weil ich vermute darin noch mehr zu entdecken.

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Julian Assange - Der Mann, der die Welt verändert
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wikileaks, hacker, usa, julian assange, china

Julian Assange - Der Mann, der die Welt verändert

Carsten Görig , Kathrin Nord
Flexibler Einband: 175 Seiten
Erschienen bei Scorpio Verlag, 21.01.2011
ISBN 9783942166287
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Ein schmales Buch, das einem einen groben Einblick in Wikileaks und dessen Kopf Julian Assange verschafft. Die Darstellung von Assange ist biographieähnlich (ein ziemlich intelligenter Kopf, der allerdings von egomanischen Zügen, mindestens leichtem Verfolgungswahn und Verschwörungstheorien zersetzt ist). Der Sinn, die Entstehungs-
historie und das Betreiben der Plattform an sich wird recht allgemeinpopulär und gut verständlich beschrieben.
Meiner Vorstellung des Buches wurde voll Genüge getan (eben einen groben aber etwas tiefergehenden Einblick als in den gemeinen Medien zu bekommen). Bei der Gelegenheit sei erwähnt, dass ich vom Sinn solcher Enthüllungsplattformen an sich ziemlich überzeugt bin. Wobei man auf die Veröffentlichung der amerikanischen Diplomatendepeschen mit so bahnbrechenden Erkenntinissen wie dem schrill und etwas zu laut auftretenden Westerwelle, dem Weiberheld Berlusconi oder dem eher drögen und unter der Fuchtel Putins stehenden Medwedew, denn doch wohl hätte verzichten können. Das Aufdecken vom wahren Gesicht kriegerischen Handlungen, wie am Beispiel Afghanistans, gehören meiner Ansicht nach aber ganz klar zu deren Sternstunden.

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