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Chronik der Drachenlanze 1. Drachenzwielicht
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fantasy, drachenlanze, caramon, drachen, helden

Chronik der Drachenlanze 1. Drachenzwielicht

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.11.1989
ISBN 9783442245109
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

300 Jahre sind seit der Umwälzung vergangen, in der sich die Götter von der Welt Krynn abwandten und die verschiedenen Rassen ihrem Schicksal überließen. 5 Jahre sind vergangen, seit sich der Halbelf Tanis, der alte Zwerg Flint, der Kender Tolpan, der Ritter Sturm, der zwielichtige Magier Raistlin, sein Zwillingsbruder, der Krieger Caramon und Kitiara, Halbschwester der Zwillinge, getrennt voneinander aufmachten, um überall auf dem Kontinent Ansalon nach Spuren der alten Götter zu suchen. Im Wirtshaus „Zur letzten Bleibe“ in Solace, der Stadt in den Bäumen, treffen sich die Freunde am vereinbarten Tag wieder. Lediglich Kitiara taucht nicht auf. Statt dessen machen die Freunde unfreiwillig Bekanntschaft mit Goldmond und Flußwind, einem Barbarenpärchen aus den Ebenen. Während Tanis und seine Freunde auf ihrer Suche nach einem Zeichen der alten Götter erfolglos waren, trägt Goldmond einen Stab mit einem blauen Kristall bei sich, der die Kraft zu Heilen besitzt. Bald scheint es, als hätten sich alle finsteren Mächte Krynns verschworen, den Stab in die eigenen Hände zu bekommen. Und im verborgenen sammeln sich die Armeen der Draconier, Wesen halb Mensch, halb Drache, deren Herkunft ganz Krynn ein Rätsel bleibt.
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Der erste Teil der „Chronik der Drachenlanze“ weiß von Anfang an zu begeistern. Man spürt regelrecht, dass es sich um den Auftakt eines großen Abenteuers handelt. Die Charaktere sind allesamt gut durchdacht und wachsen einem sehr schnell ans Herz. Mit jeder Seite erhalten die Charaktere und die Geschichte an sich mehr Tiefe und Kontur. Wer also auf eher oberflächliche Charakterzeichnungen steht, ist hier eindeutig falsch. Alle Protagonisten machen im Laufe der Handlung eigene Entwicklungen durch, die wiederum den Fortgang der Geschichte beeinflussen.
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„Drachenzwielicht“ ist als Einführung in die Welt der Drachenlanze gedacht. Es stellt in erster Linie die Haupthandlung und die Charaktere vor und schafft es dennoch, spannend und geheimnisvoll zu wirken. Der Schreibstil des Romans ist ungewöhnlich bildhaft gehalten, was es einem sehr leicht macht, sich alles vorzustellen.

Fazit: Wer Fantasy mit Rollenspielcharakter mag, ist hier genau richtig! Aber Achtung: hohes Suchtpotential!

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Tags: drachenlanze, fantasy, krynn   (3)

  

 

Die Stadt der Göttin
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drachenlanze, fantasy, crysania, weis, legenden

Die Stadt der Göttin

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 19.09.2002
ISBN 9783442245284
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

„Die Stadt der Göttin“ ist das zweite Buch des „Legenden der Drachenlanze“-Zyklus, der zeitlich zwei Jahre nach den Ereignissen aus den sechs Büchern der „Chronik der Drachenlanze“ einsetzt.
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Die finsteren Pläne des zwielichtigen Magiers Raistlin aus dem ersten Buch der Legenden sind aufgegangen: Par-Salian, Oberhaupt der weißen Magier, schickt die bewusstlose Klerikerin Crysania und Caramon, den mittlerweile fettleibigen, trunksüchtigen und in Selbstmitleid zerfließenden Zwillingsbruder Raistlins, zurück in die Vergangenheit. Obwohl es nicht gestattet ist, Kender durch die Zeit zu schicken, da diese möglicherweise die Zeit verändern könnten, platzt der Kender Tolpan überraschend in Par-Salians Zauber und findet sich mit Crysania und Caramon in der Stadt Istar wieder – wenige Monate vor deren totaler Vernichtung durch die Umwälzung. Während Crysania als Klerikerin erkannt und in den Tempel von Istar gebracht wird, geraten Caramon und Tolpan in Gefangenschaft und werden in die Arena verkauft, wo brutale Schaukämpfe ausgetragen werden. Während Caramon durch das harte Training langsam wieder in Form kommt, stellt Tolpan Erkundigungen über den finsteren Magier Fistandantilus an. Dieser scheint auf unnatürliche Weise seit langem durch die Zeit mit Raistlin verbunden. Während Caramon den kühnen Plan fast, Fistandantilus zu töten, um Raistlins Pläne zu durchkreuzen und ihn auf den rechten Weg zurückzuführen, strebt der Kender Tolpan nach höheren Zielen: er will höchstpersönlich die Umwälzung verhindern und dadurch die Geschichte verändern…
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Die Fortsetzung ist wirklich gelungen. Obwohl das gesamte Buch mit nur zwei Schauplätzen auskommt (der Arena und dem Tempel), bleibt die Geschichte spannend, was nicht zuletzt an den wirklich gut gezeichneten Charakteren liegt. Die inneren Kämpfe, die sowohl Crysania als auch Caramon, auszufechten haben, sind glaubhaft und nachvollziehbar. Besonders interessant ist es, dass man die in dem „Chronik der Drachenlanze“-Zyklus häufig erwähnte Umwälzung, beziehungsweise Istars letzte Tage davor, in diesem Buch quasi hautnah miterlebt. Abgerundet wird alles natürlich wieder einmal durch die sehr humorigen Passagen mit dem Kender Tolpan. Hickman und Weis ist mit „Die Stadt der Göttin“ eine absolut spannende Fortsetzung gelungen. Für mich persönlich eines ihrer besten Bücher der ganzen Drachenlanze-Reihe.

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Tags: drachenlanze, fantasy, krynn   (3)

  

 
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