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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen
David Bielmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei WOA, 20.07.2011
ISBN 9783952365724
Genre: Gegenwartsliteratur
Die letzte Reise eines Toten...
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Albert Leblanc hat alles andere als ein einfaches Leben. Er ist Koch in einem mittelmäßigen Gasthaus und ist täglich den Sticheleien betrunkener Gäste und seines Chefs ausgesetzt. Freude bringt dem jungen Mann nichts außer Absinth, dem Gitarrenspielen und seiner Kollegin Mona.
Immer öfter hängt er in seinen Tagträumen nach die nicht gerade rosiger Natur sind und sein eines Tages fasst er einen unwiederruflichen Beschluss.
Als er seinen Plan in die Tat umsetzt geht jedoch etwas schief und fortan scheint es als wäre Albert befreit von allen Ketten, denn jeder glaubt er wäre umgekommen. Doch kann sich ein Totgeglaubter wirklich für immer verstecken oder holt einem die Vergangenheit nicht doch immer ein? Die Reise des Toten beginnt, mit einigen Wendungen...
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Meine Meinung
Schon der Klappentext verspricht eine düstere und undurchschauliche Geschichte ebenso wie das Cover des Buches. Doch ob David Bielmann mit seiner Idee und seinem melancholischen Protagonisten überzeugen kann erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.
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Das Cover ist etwas ungewöhnlich, auch wenn es die Vergänglichkeit auf gewisse Weise sehr gut wiederspiegelt. Auch die Gitarre, die im Leben unseres Protagonisten eine große Rolle spielt, kommt nicht zu kurz, aber ich hätte bei diesem Cover auf jeden Fall mit etwas anderem gerechnet muss ich gestehen ;)
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Von Beginn an ist der Schreibstil recht düster und wir wissen nicht mit was und auch mit wem wir es hier wirklich zu tun haben. Der Autor bzw der Verlag hat schon beim Klappentext mit Informationen gespart und das Geheimnisvolle zieht sich bis zum Ende des Buche hin. Alleine die raschen, aber wenigen, Sprünge in der Sicht der Charaktere hat mich am Schreibstil gestört, weil man nicht gleich weiß mit wem man es zu tun hat und das sorgt für Verwirrung. Auch das die Spannung in der Geschichte mit jedem Seitenfortschritt nachließ fand ich irgendwie schade, aber es reicht immer noch um das Buch in kurzer Zeit zu verschlingen.
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Die Idee an sich ist aber keine schlechte. Wir bekommen es mit einem leicht depressiven Mann zu tun, der irgendwann keinen Ausweg mehr sieht und tut was er nun mal tut. Leider will nicht alles klappen und von da an geht es mit unserem Prota auf eine wirre Reise, die mehr als einmal eine schicksalshafte Wendung nimmt.
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Der einzige Schwachpunkt, neben Kleinigkeiten am Schreibstil, sind die Charaktere, die wir leider binnen der doch wenigen Seiten nur bedingt kennenlernen. Auch Albert Leblanc bleibt uns ein Buch mit sieben Siegeln, das wir bis zum Ende nicht lüften können - ebenso wie die Wirtstochter, die nun mal auch keinen unwesentlichen Part des Buches einnimmt.
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Fazit
Düstre Story für Zwischendurch. Wer sich gern in das Hirn eines Verzweifelten versetzten möchte, hat es mit Albert keineswegs schwer, für Andere könnten seine Beweggründe und seine Einstellung jedoch ein nicht unerhebliches Leseproblem darstellen. Von mir gibt es für die düstere Flucht des Albert Leblanc 4 von 5 Wölkchen.
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Mein herzlicher Dank geht an den Autor David Bielmann für die Unterstützung mit seinem Werk :)
vorhanden (27)
240 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen
Brigitte Riebe
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 21.05.2012
ISBN 9783453267381
Genre: Kinder- & Jugendbuch
Gegensätze ziehen sich an ...
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Venedig im sechzehnten Jahrhundert.
Unruhen machen sich außerhalb der Umgebung breit und der alte Kampf zwischen Wasser und Feuerleuten flammt erneut in der Lagunenstadt auf. Alleine ein beinah vergessenes Glasartefakt kann die Wogen glätten, doch davon fehlt jede Spur. Nur die junge Milla hat des Rätsels Lösung, ohne es zu wissen, von ihrem verschollenen Vater bekommen. Damit gerät sie in einen Strudel von Ereignissen die über ihr Verständnis gehen und dann ist da noch Luca, der mysteriöse Gondoliere, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Was hat er mit dem ganzen zu tun und warum fühlt sie sich ihm so verbunden? Warum ist jeder hinter dem gläsernen Artefakt her und was hat das alles mit Millas Vater zu tun? Fragen über Fragen und es können erst dann alle beantwortet werden, wenn Feuer und Wasser gemeinsam kämpfen, doch bis dahin ist es noch ein langer Weg...
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Meine Meinung
Man ist doch immer auf der Suche nach neuem Lesestoff und tollen Geschichten. Ich entdeckte dieses Buch auf einem meiner Streifzüge" und war durch den Klappentext schon so neugierig, dass ich es einfach haben musste :) Nun liegt es schon auf dem gelesen Stapel und ich bin gespannt wie es weitergeht ;)
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Wie viele Jugendbücher in diesem Genre ist auch Feuer & Glas: Der Pakt" mit einer jungen Dame am Cover geschmückt. Sie soll unsere Protagonistin darstellen und trifft die feurige Venezianerin eigentlich ganz gut. Der Titel passt natürlich auch sehr gut - das merkt man schon beim Lesen des Klappentextes und spätestens wenn man das erste Kapitel des Buches gelesen hat.
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Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist sehr nahe an unserer angelehnt. Sie beschreibt die Lagunenstadt wie sie früher war (bis auf kleine Ausnahmen) und am Ende des Buches gibt es eine Zeittabelle in der sie anführt wann, welche Ereignisse stattfanden. Ich persönlich fand diese Hintergrundinformationen sehr interessant und auch, dass unserer Geschichte, über ein mystisches Glasartefakt, in geschichtliche Vorgänge einbezogen wurde, war eine gute Idee.
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Was den Schreibstil betrifft, muss ich leider gestehen, dass es mir schwerfiel auf einen Schlag mehr zu lesen. Vielleicht lag es daran, dass die Spannung leider erst sehr spät einsetzte und Kapitel generell nicht weniger als 30 Seiten hatten. Aber auch einige Undurchsichtigkeiten trugen dazu bei, dass sich eine gute Idee in eine etwas schleppende Geschichte verwandelte. Diese Ungereimtheiten mögen vielleicht nur von mir als solche empfunden werden und stören einen anderen Leser eventuell gar nicht, mir war es aber zum Ende hin etwas zu rasch abgehandelt ohne richtige Erklärung. (Wie zum Beispiel die Suche des Glasartefakts an sich) Das war eigentlich das einzige nennenswerte Manko an diesem Roman, dass ich ohne schlechtes Gewissen nennen kann.
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Unsere Protagonistin und die doch recht wenigen anderen Figuren die auf der Bühne dieser Geschichte eine Rolle spielen, sind nämlich eigentlich nicht schlecht. Milla selbst ist sehr aufbrausend und man merkt ihr das feurige Geblüt recht schnell an. Wenn man so etwas nicht verträgt kann es schon sein, dass man es als lästig empfindet, aber mir selbst hat es nichts ausgemacht. Nur eines hat mich gestört, aber das wird schon so von der Autorin geplant sein, Luca ist einfach sehr verschlossen und alle anderen Wasserleute bleiben wie Schatten im Hintergrund. Auch Millas Vater und sein Verschwinden, das sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, ist so eine Sache. Es kommt einem einfach so vor als würde man irgendetwas verpassen und das ändert sich auch nicht zum Ende des Buches. Die Autorin hat für ihre Charaktere einfach noch sehr viel Spielraum gelassen, was leider dem Tiefgang etwas schadet.
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Fazit
Gute Geschichte mit Potential. Von etwas langatmigen Passagen und vielen Undurchsichtigkeiten abgesehen ein tolles Buch zum Schmökern. Mein Rat jedoch an alle die das Buch noch nicht haben: 1. lest eine Leseprobe um sicherzugehen, dass es etwas für euch ist und 2. wartet am besten noch ab bis Teil 2 erscheint um nicht ganz am trockenen Sitzenzubleiben. Von mir gibt es 3,5 von 5 Wölkchen.
591 Bibliotheken, 9 Leser, 9 Gruppen, 112 Rezensionen
Tabitha Suzuma
Fester Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 29.07.2011
ISBN 9783789147449
Genre: Kinder- & Jugendbuch
Es gibt keine Gesetze und keine Grenzen für Gefühle
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Lochan liebt Maya.
May liebt Lochan.
In einer Welt wo so viel ungewiss ist, so viel Schreckliches passiert, finden sich zwei Stücke eines Ganzen.
Wenn das tägliche Leben für einen von ihnen zu viel wird, stützt der Andere einen. Sie kennen sich schon seit ihrer Geburt und vertrauen einander wie keinem Anderen.
Nichts und niemand ist ihnen wichtiger als der jeweils Andere, bis auf die Familie, den beide wissen wie schwierig es sein kann Kinder großzuziehen, weil sich kein anderer kümmert.
Doch Lochan und Maya dürfen nicht zusammen sein.
Das ist nicht erlaubt.
Lochan und Maya sind Bruder und Schwester.
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Meine Meinung
Wollt ihr die hier wirklich wissen? Wenn ja haltet euch fest, setzt euch nieder, vermeidet einfach am Boden aufzuschlagen, denn ich fand dieses Buch wundervoll, emotional, eine wahre Acherbahn der Gefühle.
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Zu allererst fange ich mit der Aufmachung auf, um nicht gleich zu tief einzutauchen. Schon im Original hat mich das Cover fasziniert, genau deshalb habe ich das allererste Mal genauer hingesehen bei "Forbidden" (eng. "Forbidden") und ich habe es nicht bereut. Der Oetinger Verlag hat dann mit den Rosenblüten, die selbst noch zu sehen sind wenn man den Umschlag abnimmt, einen schönen, hellen romantischen Touch eingefügt der im Original nicht vorhanden ist, weil das Thema ja doch sehr ernst ist, nehme ich mal an.
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Nun aber zu wichtigerem. Die Autorin hat hier auf jeden Fall etwas erschaffen, dass mich selbst noch eine ziemliche Zeit beschäftigen wird. Ihr Schreibstil bleibt im ganzen Buch so schön und flüssig zu lesen, dass ich hierfür gerademal insg. 5 Stunden an dem Buch gelesen habe. Sie verpackt ihr Buch so, dass sie Lochan und Maya jeweils die Führung überlässt. So erfahren wir von beiden recht viel und erleben, was der jeweils andere in einem Moment dachte, was in ihm/ihr vorging.Genau das gefiel mir und auch das langsame aufeinender zubewegen der beiden, auch wenn es doch so aussichtslos scheint.
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Was das ganze Thema des Buches angeht, die Liebe zwischen Bruder und Schwester, die Probleme, weil die Mutter sich nicht kümmert um ihre Kinder, kamen hier so schleichend, dass ich oft das Buch zuklappen musste, um mich zu beruhigen, weil mich alles so aufgewühlt hat. Den hier geht es nicht um irgendeine kranke, perverse Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte, über eine Liebe, die durch die Gesellschaft nicht erlaubt ist, eine Liebe die man sich doch nicht aussuchen kann und wo es heutzutage doch schon so vieles auf der Welt gibt immer noch als ekelhaft angesehen wird. Dieses Buch ist meiner Meinung ein appell an die Gesellschaft auch hier noch einmal nachzudenken, denn solange hier niemanden Leid zugefügt wird, ist selbst eine solche Beziehung nicht schlimm, zumindest sollte deswegen niemand eingesperrt werden, wenn es einvernehmlich ist und die beiden sich wirklich lieben, wie Maya und Lochan in diesem Buch.
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Ein weiteres Problem das hier behandel wird ist, dass die Mutter ihre Kinder vernächlässigt. Maya und Lochan mussten schon sehr früh erwachsen werden und haben alles was die Familie angeht geregelt. Doch immer war das die Angst das das Jugendamt sie auseinanderreißt - was ich zum Beispiel in unsrer Gesellschaft auch ein Knackpunkt ist, dass die Familie dann auseinandergerissen wird, durch die Unfähigkeit einiger Erziehungsberechtigter.Unfähr ist das einzige, dass mir hier einfällt!
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Nun aber zum Tiefgang und den Charakteren, meinen Lieblingsthema. Ich war von Beginn ein Herz und eine Seele für dieses Buch. Unglaublich erscheint mir so manche Passage, weil die beiden ja wissen das es nicht geht, aber sie können nicht ohneeinander und das macht die Geschichte zu so etwas besonderem. Die Zerrissenheit. Lochan, der sich ständig Vorwürfe macht. Maya, die nicht an die Konsequenzen denken will. Mir als Leser zeriss es oft das Herz, als die beiden sich im Geheimen Küsse stahlen, die gewisperten Worte und die Berührungen. Es gab Momente in denen ich nur vor mich hin schluchzte und nicht wusste, ob ich jetzt weiterlesen sollte oder nicht.
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Fazit
Eines der anrührendsten Bücher die ich je gelesen habe. Hier wird ein Tabu gehandelt, dem man heutzutage vielleicht schon etwas offener gegenüberstehen sollte. Die Geschichte von Maya und Lochan ist vieles, aber sicher nicht leicht zu verdauen. Mit Tränen im Gesicht gebe ich 5 von 5 Wölkchen.
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Mein Dank an Lovelybooks.de und den Oetinger Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch.
vorhanden (29)
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