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Nebelgrund
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Nebelgrund

Johanna Wiesner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 07.11.2012
ISBN B00A3XW1MO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jaque Buchner wird von seiner Wirtin darauf hingewiesen, dass ein Pater Anselm sich mit ihm im Münchner Bürgerbräu treffen möchte. Was will der Freund seines Ein ganz herzliches Dankeschön an die Autorin für das Rezensionsexemplar
Vaters, mit dem er schon vor Jahren gebrochen hatte, von Ihm? Neugierde und Hunger treiben ihn zu dem vorgeschlagenen Treffpunkt und er findet den Pater auch bald. Doch im Bürgerbräu ist die Hölle los. Die Herren Hilter, Ludendorff, Seißer und Lossow setzen die Regierung ab. Als Jaque und der Pater das Bürgerbräu verlassen wollen, wird Jaque als Kommunist erkannt und in Haft gesteckt. Pater Anselm lässt seine Beziehungen spielen und der junge Buchner wird unter der Bedingung frei gelassen, dass er München sofort verlässt und zurück in sein Heimatdorf Wulferbach geht um sich um seine Nichte Marie zu kümmern, die außer ihm keinen Verwandten mehr hat. Jaques Vater ist schwer krank und seit einiger Zeit verschwunden. Die Dorfbewohner sind sich sicher, dass der alte Buchner Selbstmord begangen hat. Doch es gibt einen ganz anderen Grund für das Verschwinden des alten und kranken Mannes. Vor vielen Jahren verschwanden 3 Mädchen aus dem Dorf und wurde brutal getötet aufgefunden. Das Gleiche scheint sich jetzt zu wiederholen und nur der Pater und der alte Buchner haben eine Idee, wie man die Gefahr vielleicht abwenden kann. Im Mittelpunkt stehen eine alte Handschrift und eine Reliquie, die in der Lage sein sollen, das Böse abzuwenden.

Ganz ehrlich? Ich hatte große Probleme mit dieser Geschichte, was wahrscheinlich hauptsächlich daran lag, dass ich mehr Grusel und weniger historisches erwartet hatte. Die ersten Hälfte des Buches ist aber ein rein historischer Roman der im Jahre 1923 spielt. Das Geld ist nichts mehr wert, die Leute hungern, haben keine Arbeit und sind verzweifelt. Es ist die Zeit nach dem ersten und vor dem zweiten Weltkrieg. Die Zeit in der ein Mann namens Hitler den Menschen wieder Mut macht und ihnen Arbeit und Brot verspricht. Und der historische Part ist auch wirklich gut geschrieben und recherchiert, aber nicht das, was ich mir erhofft hatte.
Hier spielt eine weite Strecke von München entfernt, in dem Dörfchen Wulferbach diese Geschichte von den 3 ermordeten Mädchen und der Gewissheit, dass das Gleiche noch einmal passieren wird. Denn der Mörder war keiner aus Fleisch und Blut. Die germanische Gesinnung der Protagonisten zieht sich durch die ganze Geschichte und mir wäre, ehrlich gesagt, ein weniger politisches Buch lieber gewesen. Denn ich wollte eigentlich einen Schauerroman lesen. Und auch als es dann zu den übernatürlichen Stellen kam, wollte sich bei mir einfach keine Gänsehaut einstellen. Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen, was aber zum größten Teil wohl an mir lag, weil ich mit ganz falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Außerdem störten die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler den Lesefluss erheblich. Aber das kann ja noch behoben werden.

Ich bin mir sicher, dass das Buch seine Fans haben wird. Aber das werden eher die Freunde des historischen Romans und nicht die Horrorfreunde sein. Die Idee war durchaus gut und der Schreibstil auch schön flüssig, aber diese Geschichte und ich haben einfach nicht zueinander gepasst. Das passiert ab und zu. Ich vergebe für diesen Roman 3 von 5 Punkten und empfehle ihn allen, die sich für diese Anfänge des zweiten Weltkrieges und die Gesinnung des kleinen Mannes zu dieser Zeit interessieren.

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New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire
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vampire, steampunk, halbvampire, werwölfe, wien

New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire

Fay Winterberg , Fay Winterberg
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Art Skript Phantastik, 01.07.2012
ISBN 9783981509243
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Zuerst möchte ich mich noch ganz herzlich beim Art Skript Phantastik Verlag bedanken, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Nun zu der Rezension:

Man schreibt das Jahr 2090. Vor einiger Zeit hatten sich die Vampire an die Öffentlichkeit gewandt. Sie wollten nicht mehr versteckt im Dunkeln leben und das löste bei vielen Menschen Angst und Hass aus und war für die großen Vampirkriege verantwortlich, die sehr vielen Vampiren und Menschen das Leben kostete. Durch die Kriege wurden die Ölreserven aufgebraucht und die uns bekannte Welt änderte sich grundlegend. Alte Technologien finden plötzlich wieder Verwendung und werden gemeinsam mit den modernen Errungenschaften wie z.B. dem Handy genutzt.

In dieser Zeit lebt die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde. Von Beruf ist sie Archäologen für magische Artefakte und bereist die ganze Welt. Nachdem sie von einem Auftrag nach Dresden, dem Stammsitz ihres Vaters einem Vampirprinz zurückgekehrt ist, erhält sie eine Einladung vom Prinzen von Wien. Sie soll zu seinem Debüt erscheinen. Was will dieser Vampir von ihr? Und was hat es mit den illegalen Werwolf-Fights auf sich?

"Wien, Stadt der Vampire" ist das Debüt der Autorin Fay Winterberg und umfasst gerade einmal 120 Seiten. Auch wenn es der 1. Teil einer Serie ist, kann man da natürlich keine großen Erklärungen erwarten. Aber meiner Meinung nach hätte man die Seiten besser zur Erklärung verschiedener Ereignisse genutzt und nicht mit ausführlichen Beschreibungen der Kleidung verschwendet. Der Grundgedanke des Romans ist unglaublich interessant aber die Geschichte wirkt teilweise abgehackt und unvollständig. Ich möchte wirklich niemanden zu Nahe treten, aber ich denke das Lektorat hätte besser arbeiten können, denn viele Wortwendungen klangen geradezu Kindlich. Außerdem waren etliche Druck- oder Schreibfehler zu finden.

Doch trotz alldem fand ich die Geschichte recht angenehm zu lesen. Die Figuren sind sehr sympatisch und ich konnte mich gut in Lilith hineinversetzen. Gerne hätte ich mehr über die schöne Stadt Wien gelesen, aber vielleicht kommt das ja noch im 2. Teil. Ich denke die Geschichte hat sehr viel Potential und vielleicht wird der nächste Band ja ausführlicher. Freuen würde es mich jedenfalls und ich werde dem nächsten Band auf jeden Fall eine Chance geben.

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Niceville
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thriller, horror, verschwinden, gründerfamilien, böse

Niceville

Carsten Stroud , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 505 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 27.01.2012
ISBN 9783832196462
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Niceville. Ein kleine, eher altmodische Stadt mit großen Villen und Südstaatenflair, die ihrem Namen nicht unbedingt gerecht wird. Hier leben die vielen Nachkommen, der vier Gründerfamilien. Und genau von diesen Nachkommen verschwinden immer wieder Personen. Gerade eben, wird der 10jährige Rainey vermisst. Er war auf dem Nachhauseweg von der Schule und betrachtete wie immer die Schaufenster der Geschäfte, an denen er vorbei kam und war ganz plötzlich, von einem Moment zu Nächsten verschwunden. Was geht vor, in dieser bezauberten Stadt mit ihrem spanischen Moos und dem Crater Sink, einem unendlich tiefen und kreisrunden See auf einem Hügel? Schon die Indianer mieden diesen Fleck und behaupteten, das absolut Böse würde hier hausen. Aber was hat das mit dem Verschwinden der Menschen zu tun?
Dann wird auch noch eine Bank ausgeraubt, 4 Polizisten getötet und dann bekommen sich die Bankräuber selbst in die Wolle. Werden die Menschen in Niceville vom Crater Sink böse gemacht?

Am Anfang des Buches hatte ich leichte Startschwierigkeiten, denn es stürzen sehr viele Personen und Handlungsstränge auf einen ein. Doch bald nahm mich die Geschichte vollkommen gefangen und lies mich nicht mehr los. Von Seite zu Seite wurde der Roman immer unheimlicher und man findet auch schnell seine Lieblingspersonen. Die Beschreibungen der Stadt sind sehr bildhaft, so dass ich alles vor mir sehen konnte. Man fühlt sich, als wäre man mitten in den Südstaaten. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Und ohwohl es der erste Teil einer Trilogie ist, ist die Geschichte doch so abgeschlossen, dass man gut damit leben und ein Jahr auf den nächsten Teil warten kann. Alle die gerne unheimliche und mystische Geschichten lesen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es ist einfach großartig.

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Nur eine Ohrfeige
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australien, drogen, ohrfeige, sex, gesellschaft

Nur eine Ohrfeige

Christos Tsiolkas , Nicolai von Schweder-Schreiner
Fester Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.02.2012
ISBN 9783608939026
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Hector und seine Frau Aisha geben eine Grillfest und laden alle Freunde und Verwandte ein. Auch Rosie, eine der ältesten Freundinnen Aishas kommt mit ihrem Mann, einem Alkoholiker und ihrem 3jährigen total verzogenen Sohn Hugo. Der Kleine benimmt sich total daneben und als er nicht bekommt was er will, macht er sogar den Wohnzimmertisch kaputt. Als er mit einem Hockeyschläger auf Harrys Sohn losgeht, weil er den Schläger nicht weitergeben will, sieht Harry rot und gibt Hugo eine Ohrfeige. Rosie ist entsetzt und zeigt Hugo wegen Körperverletzung an.

In dem Buch "Nur eine Ohrfeige" beschreibt der Autor aus der Sicht von 8 verschiedenen Personen, wie sich das Leben nach dieser Ohrfeige für jeden entwickelt. Freundschaften zerbrechen und Andere werden gefestigt. Auch so manche Ehe ist am wackeln. Fast jeder Ehepartner betrügt den Anderen.

Ich habe ehrlich noch nie ein Buch gelesen in dem es mit Drogen, der Treue und Rassismus so locker zu ging. Der Grieche Hector ist seit 10 Jahren mit seiner Frau verheiratet, aber seine Mutter nennt sie immer noch "die Inderin". Dabei sind sie selbst Einwanderer, denn die Geschichte spielt in Australien. Die Australier werden alle als Säufer oder Drogensüchtige hingestellt. Das hat mich ziemlich verwirrt. Die sehr ruppige Sprache des Buches hat aber gut zu der Story gepasst, auch wenn ich Hectors Manieren einfach nur widerlich fand. Ich fand das Buch jetzt nicht überwältigend, wollte aber doch immer wissen wie es weiter geht. Mal eine ganz andere und interessante Geschichte.

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Tags: alkohol, australien, drogen, freundschaft, griechen, ohrfeige   (6)

  

 

Nephilim
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engel, nephilim, dämonen, fantasy, teufel

Nephilim

Gesa Schwartz
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Lyx, 07.10.2011
ISBN 9783802584572
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Nando lebt bei seiner Tante in Rom, seit seine Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen. Er arbeitet als Tellerwäsche in einem Gasthaus und nach Feierabend spendiert er den Obdachlosen der Stadt etwas zu Essen und ein warmes Plätzchen. An einem regnerischen Abend kommt ein Mann zu ihm ins Gasthaus. Nando biete ihm eine Suppe an, doch der Mann will nur mit ihm reden. Nando erfährt, dass er ein Nephilim ist, halb Mensch halb Engel. Und als wäre das nicht schon verwirrend genug, ist er auch noch der Sohn des Teufels. Luzifers Kraft ruht in seinem Innern. Und damit Nando lernt, sich gegen Luzifer zu wehren, soll er mitkommen nach Bantoryn, die Stadt der Schatten. Dort leben die Nephilim, die von Engeln und Dämonen gleichermaßen gejagd und getötet werden. Nach einigem Überlegen und der Verfolgung durch Bhrorok, einem Diener Luzifers, stimmt Nando zu und geht in die Unterwelt. Dort lebt er ein ganz neues Leben. Und auch wenn die anderen Nephilim Angst vor ihm haben und ihn ablehnen gibt Nando sein Bestes im Kampf um Bantoryn, seiner neuen Heimat.

Dieses Buch ist wie eine Achterbahnfahrt, die erst endet, wenn man das Buch zuschlägt. Von der ersten Seite an stürmt die Geschichte mit einem Tempo voran, dass man kaum zum Luft holen kommt. So ein rasantes Buch findet man nur sehr selten. Manchmal wünschte ich mir eine kurze Pause um das Gelesene erst mal verarbeiten zu können, aber die Geschichte raste mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, dem Ende entgegen. Langweilig war es nie.
Gesa Schwarzt erschuf in ihrem Buch Nephilim eine ganz neue Welt voller toller Eindrücke, die ich richtig vor mir sehen konnte. Viele verschiede Charaktere bevölkern diese Welt. Und auch wenn einige davon etwas blass bleiben, ist es ihr doch gelungen den Hauptpersonen Leben einzuhauchen. In dieser Welt verwischt sich gut und böse miteinander und ich fragte mich oft, wo das Mitgefühl und die Liebe der Engel geblieben ist, die die Nephilim abschlachten, ohne mit der Wimper zu zucken. Ein großartiges Buch, das man unbedingt gelesen haben muss. Aber nur, wenn man auch genug Zeit hat, denn man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Was mich besonders freut ist, dass es auch noch eine Fortsetzung geben wird, die ich bestimmt genauso verschlingen werde, wie den ersten Teil. Da Capo Frau Schwartz.

Für dieses Buch müsste man eigentlich 12 Punkte vergeben.

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Tags: bantoryn, dämonen, engel, nephilim, schatten, teufelssohn   (6)

  

 

Never Knowing - Endlose Angst
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adoption, serienmörder, thriller, angst, familie

Never Knowing - Endlose Angst

Chevy Stevens , Maria Poets
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.10.2011
ISBN 9783596192748
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Sara lebt mit ihrer kleinen Tochter Ally, dem Hund Elch und ihrem Verlobten Evan in ihrem kleinen Häuschen mit Werkstatt und bereitet gerade alles für ihre Hochzeit vor. Sie restauriert alte Möbel und ist rundum glücklich, bis auf die Tatsache, dass sie gerne ihre leiblichen Eltern kennenlernen würde, denn sie wurde als Baby adoptiert. Durch einen Zufall findet sie heraus, dass ihre leibliche Mutter ganz in der Nähe von ihr wohnt und macht sich auf den Weg um sie kennenzulernen. Ihre Mutter reagiert entsetzt, ängstlich und voller Wut. Sie will nichts mit Sara zu tun haben. Kurz darauf erfährt Sara auch warum: Ihre Mutter war das einzige Opfer des Campsite-Killers das entkommen konnte und Sara ist das Ergebnis einer Vergewaltigung. Plötzlich wird der Fall im Internet breitgetreten. Irgendjemand hat die Story öffentlich gemacht und nicht nur Saras Namen veröffentlich sondern auch den neuen Namen der Mutter preisgegeben. Dann passiert, was niemals passieren sollte: Sara erhält einen Anruf von ihrem Vater, dem Serienmörder.

Nachdem ich von dem ersten Roman der Autorin so begeistert war, musste ich mir natürlich auch das neue Buch von Chevy Stevens kaufen und auch sofort lesen. Aber dieses mal hatte Schwierigkeiten mit der Geschichte. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich nicht so viel Zeit hatte und das Buch nur häppchenweise gelesen habe, aber die Figuren waren mir fast alle unsympatisch und sind mir manchmal schrecklich auf die Nerven gegangen. Das Ende hat aber alles noch mal herausgerissen und war so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. So kommt es doch noch auf 4 Punkte.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. Ich bin schrecklich gespannt, wie ihr das Buch findet.

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Nibelungenmord
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krimi, königswinter, siebengebirge, mord, jan seidel

Nibelungenmord

Judith Merchant
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 26.04.2011
ISBN 9783426508633
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

In einer Höhle in Königswinter, wo Sigfried den Drachen getötet hat, findet die Polizei eine Leiche. Am selben Tag verschindet die Frau des Notars Michael Sippmeyer. Die Beschreibung passt. Hat Michaels Geliebte, die Künsterin Romina Schleheck, ihre Rivalin umgebracht? Jan Seidel, der seit der Trennung von seiner Freundin, bei seiner Großmutter Edith Herzberger, untergekrochen ist, beginnt zu ermitteln. Und Oma Herzberger mischt mit. Und nichts ist so wie es scheint.

Niebelungenmord ist einer der fantastischen Krimis, bei denen das Privatleben der Ermitter im Vordergrund steht. Trotzdem gibt es hier auch einen spannenden Kriminalfall. Vor allen Dingen Oma Herzberger hat es mir angetan, die in Miss Marple-Manier zu ermitteln beginnt und da rumschnüffelt, wo ihr Enkel keine Chance hat. Ein tolles Buch, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon auf den 2. Fall mit Jan Seidel und Edith Herzberger.

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