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Küsse auf Eis
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(48)

97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

eishockey, liebe, erbe, sex, rachel gibson

Küsse auf Eis

Rachel Gibson , Antje Althans
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 14.06.2010
ISBN 9783442472598
Genre: Gegenwartsliteratur

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Küssen hat noch nie geschadet
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(46)

99 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, las vegas, eishockey, hochzeitsplanerin, scheidung

Küssen hat noch nie geschadet

Rachel Gibson , Antje Althans
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.12.2011
ISBN 9783442476282
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Als Sam Autumn das letzte Mal gesehen hat, ließ er sie mitsamt Heiratsurkunde in einem Hotelzimmer in Las Vegas zurück, kurz darauf reichte er die Scheidung ein. Zwei Jahre später steht er ihr nun wieder gegenüber und noch immer kann er den Hass spüren, den sie ihm entgegenwirft und am liebsten würde er sich so weit wie möglich von ihr fernhalten. Doch Connor, ihr gemeinsamer Sohn, sorgt dafür, dass der Kontakt bestehen bleibt und das plötzlich kann und will er Autumn gar nicht mehr so sehr aus dem Weg gehen.

Seien wir ehrlich: Wenn wir Bücher von Rachel Gibson & Co. lesen, dann erwarten wir keine tiefgründige und unfassbar intelligente Literatur. Wir erwarten eine kleine Liebesgeschichte, eine sympathische Protagonistin in möglichst realem Umfeld und einen sexy Mr. Badass, dessen gestählter Körper nicht nur äußerst ansehnlich ist, er sollte auch noch etwas schwerer zugänglich sein. Und selbstverständlich der Sex, der darf nicht fehlen!
All das bringt Küssen hat noch nie geschadet mit sich, wodurch es zu einem wunderbaren Sommerbuch wird (aber natürlich auch sehr gut für den Rest des Jahres geeignet ist). Mir persönlich ist das Ende dann aber doch einen Tick zu kitschig, weswegen es einen Punkt Abzug gibt.

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Tags: affäre, familie, kind, liebe, sex, trennung   (6)

  

 

Krieg und Frieden
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(31)

108 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

russland, krieg, liebe, moskau, klassiker

Krieg und Frieden

Leo N. Tolstoi , Hermann Röhl
Fester Einband: 1.531 Seiten
Erschienen bei Anaconda, 01.06.2010
ISBN 9783866471764
Genre: Literatur vor 1945

Rezension:

Russland im Jahr 1805: Pierre kommt nach vielen Jahren aus Frankreich zurück und erbt als uneheliches Kind seines Vaters dessen gesamtes Vermögen und ebenfalls den Titel Graf Besuchow. Andrej Bolkonski erwartet mit seiner Frau, der "kleinen Fürstin" sein erstes Kind und schickt sie kurz vor Kriegsbeginnt auf das Anwesen seines Vater, auf dem auch seine Schwester Marja lebt. Im Hause Rostowa wird sich ebenfalls auf den Krieg vorbereitet. Nikolai verspricht seiner Cousine Sonja, sie nach seiner Rückker zu heiraten, sehr zum Unmut seiner Mutter. Die Schicksale all dieser Familien sind miteinander verknüpft und als Napoleon und Zar Alexander sich gegenübertreten, werden die Karten in nicht nur einer Hinsicht neu gemischt.

Krieg und Frieden, das ist ein bisschen wie Gossip Girl. Nur eben in Russland anstatt in New York und 200 Jahre früher: Liebe, Hass, Intrigen, Macht, Geld, Krieg und Tratsch.
Als ich das Buch das erste Mal in die Hand nahm, das dünne Bibeldruckpapier und die winzige Schrift sah, fragte ich mich, wie ich es jemals beenden sollte. Und nachdem ich die erste Seite gelesen hatte, war ich mir sicher, ich könnte mir die ganzen Namen niemals merken! Und so war es auch. Bis beinahe zur Hälfte von Krieg und Frieden musste ich immer wieder nachschauen, wer denn nur wer ist und in welchem Verwandtschaftsverhältnis zu wem steht. Tolstoi hat hunderte von Namen eingearbeitet, die teilweise völlig irrelavant sind. Da man vorher jedoch nicht weiß, welche genau nur ein paar Mal vorkommen und dann auch nur, weil sie die Kutsche durch den Schnee lenken, und welche wichtiger Natur sind, wird das Gehirn geflutet mit zu vielen Informationen. Nicht zu vergessen die kleine Eigenheit der Russen, für jeden Namen noch gefühlt 200 Kosenamen und abgewandelte Formen zu haben und diese auch ausgiebig zu nutzen!
Doch trotz penibler Einführung aller auch noch so unwichtigen Personen, scheut Tolstoi sich nicht, die Hauptcharaktere ohne mit der Wimper zu zucken teilweise sehr unspektakulär sterben zu lassen.

Hat man sich nun jedoch durch den Wald von Personen gekämpft, dann kann man sich durchaus unterhalten fühlen, zumindest zur Hälfte. Der gesellschaftliche Teil, in dem der Adel Russland unter sich war, hat mich wirklich sehr interessiert! Zum großen Teil habe ich mich in eines dieser russischen Wintermärchen versetzt gefühlt, mit all seinem Zauber und Geheimnissen. Auch der Wandel im Laufe der Jahre von frankophil zu "frankophob" war wunderbar zu beobachten und setzte sich wie ein Puzzlestück in mein geschichtliches Wissen. Es gab Charaktere, die ich gegen die Wand klatschen wollte und ihnen von ganzem Herzen den Tod gewünscht habe. Und es gab solche, die nicht das Happy Ende bekommen haben, das ihnen zustand.

Nur wieso muss Tolstoi so ins Detail gehen? Kapitelweise werden Gedankengänge dargestellt, mit einer Jagd durch den Winterwald verschwendet und am Ende saß ich da und fragte mich: "Warum genau war das jetzt so ausschweifend, wenn es eigentlich nichts zum Fortlauf der Geschichte beigetragen hat?"

Dann gab es noch die andere Seite: den Krieg. Tolstoi war eindeutig ein großer militärischer Fan, das steht wohl außer Frage. Seitenweise werden Truppenbewegungen und Schachzüge beschrieben, erklärt und erläutert. Teilweise hat er es sich auch nicht nehmen lassen, das Geschehen zu analysieren und Geschichtsschreiber zu kritisieren. Auch hier kann man sich also nicht über fehlende Details nicht beschweren.
Dieses ganze Kriegsgeschehen waren für mich die Kapitel, die ich immer mehr oder weniger überflogen habe, bis Napoleon irgendwann mit seinen Truppen in Moskau stand. Denn das ist der Punkt, an dem Krieg und "Frieden" verschmelzen und sich bis zum Ende nicht mehr wirklich voneinander lösen.

Übrigens apropos Detailreichntum, ein Epilog bei Tolstoi bedeutet noch 65 Seiten …

Ich bin froh, dass ich diesen Wälzer bezwungen habe und sagen kann, dass es gr nicht so schlimm war wie befürchtet (nämlich eigentlich nur der Krieg). Anna Karenina liegt inzwischen in meinem Bücherregal und ich hoffe auf mehr gesellschaftliches Leben!

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Tags: adel, bälle, geld, heirat, intrigen, krieg, liebe, moskau, russland   (9)

  

 

Katzenjammer
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(51)

92 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

dackel, liebe, katze, humor, hamburg

Katzenjammer

Frauke Scheunemann
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 16.03.2011
ISBN 9783442203697
Genre: Gegenwartsliteratur

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Kalte Asche
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(839)

1.364 Bibliotheken, 21 Leser, 10 Gruppen, 154 Rezensionen

thriller, mord, insel, krimi, david hunter

Kalte Asche

Simon Beckett , Andree Hesse
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 20.07.2007
ISBN 9783805208123
Genre: Krimi & Thriller

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Küss mich, Frosch
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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

alter, geld, liebe, job, reich

Küss mich, Frosch

Jane Graves , Andreas Heckmann
Flexibler Einband: 427 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 16.01.2009
ISBN 9783442371433
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Seit 14 Jahren lebt Darcy McDaniel im Luxus und wiegt sich in der Sicherheit des Wohlstandes, den ihr Mann ihr bietet. Doch als sie aus einem Spontanluxusurlaub – ein Geschenk ihres Mannes – zurückkehrt, steht sie vor den Trümmern ihres einst so wunderschönen Lebens: Das Haus ist verkauft, ihre Sachen wurden der Wohlfahrt gespendet und ihr Mann hat sich über alle Berge ins Ausland abgesetzt, zuvor allerdings noch seinen Chef um 300 000 Dollars erleichtert.
Das einzige, was sie noch hat, sind ihr neurotischer Hund Pepé und ihr heißgeliebtes Auto. Doch was ist das? Repo-Man John Stark versucht tatsächlich, ihr auch noch ihren Mercedes zu nehmen, weil ihr Mann die Raten für den Wagen nicht mehr bezahlt hat. Nun ist also auch ihr Auto weg. Wie soll sie sich nur den nächsten Friseurtermin leisten und wie die nächste Botoxbehandlung? Darcy sieht für sich nur zwei Möglichkeiten: Entweder, sie sucht sich nach 14 Jahren des Nichtstuns wieder einen Job oder sie heiratet einen reichen Mann.

Witzig, spritzig, frech – diese Worte beschreiben Küss mich, Frosch recht gut. Zwar lässt die deutsche Übersetzung des Titels (im Original Hot Wheels and High Heels) mal wieder zu wünschen übrig, aber die sympathischen Charaktere bringen Spaß am Lesen. Trotzdem gibt es wegen diverser Mängel im Plot (meine fast schon berühmberüchtigten) 3 von 5 Punkte.

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Kein Mann für eine Nacht
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(141)

290 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 17 Rezensionen

liebe, familie, model, star, paris

Kein Mann für eine Nacht

Susan Elizabeth Phillips , Beate Darius (Übersetzung)
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 07.04.2008
ISBN 9783442369812
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Glitter Baby Fleur Savagar hatte es in ihrem Leben nicht leicht. Als Neugeborenes von ihrem eigenen Vater in ein Konvent irgendwo in Frankreich abgeschoben, sah sie ihre Belinda Mutter nur zweimal im Jahr. Auch mit ihrem Aussehen war sie nie zufrieden. Ihre Hände und Füße zu Groß, ihre Brauen zu dick, ihre Statur nicht zierlich und klein. Umso weniger konnte sie verstehen, wie eine Fotografin, die sie zufällig ablichtete, sie für eines der schönsten Mädchen halten konnte, das sie je gesehen hat. Als Fleur mit 16 Jahren durch einen Zufall aus dem Konvent entlassen wird und endlich ihren Vater kennenlernt, reißt Belinda die beiden auch schon wieder entzwei und flieht mit Fleur nach New York, wo sie eine erfolgreiche Modelkarriere startet. Am Höhepunkt ihres Ruhmes angelangt, soll sie einen Film mit dem Leinwandhelden Jake Koranda drehen. Schnell verliebt sich das junge Model in den erfahrenen Star, doch genauso schnell wird ihr Herz gebrochen.
Sie taucht unter und sechs Jahre später ist sie zurück in Big Apple, doch diesmal will sie die Fäden ziehen und versucht ihr Glück als Agentin. Aber die Vergangenheit holt sie schneller ein als ihr lieb ist, ihr Vater versucht alles, um ihren großen Traum zu zerstören und plötzlich tritt auch Jake unverhofft wieder in ihr Leben.

Viel Unterhaltung, wenig Tiefgang. Ich glaube, das beschreibt die Bücher von SEP sehr gut. Zumindest alle, die ich bisher gelesen habe. Das ist zwar nicht immer gut, aber auch nicht immer schlecht, vor allem, wenn man weniger berauschende Kost hinter sich hat und mal ein wenig Frische und Abwechslung braucht.
In "Kein Mann für eine Nacht" bekommt man also (teils) sympathische Charaktere mit knisternder Erotik (von der aber ruhig ein wenig mehr hätte kommen können) serviert. Keine schlechte Kombination, wie ich finde und daher gibt es lediglich Punkte abzug, weil mir der Charakter von Fleur zu glatt und der von Jake zu unglaubwürdig war und weil das Ende selbst für mich vor Kitsch nur so triefte.

Was mich anfangs ein wenig gestört hat, war, dass es ca. im ersten Viertel gar nicht wirklich um Fleur ging, sondern um ihre Mutter. Im weiteren Verlauf schien dieser Part jedoch essenziell und nach einigem Nachdenken wüsste ich auch nicht so richtig, wie man ihn hätte umgehen können.
Und leider fiel auch die auf dem Buchrücken angekündigte Spannung aus. Aber bei Büchern von SEP erwarte ich auch eher glühend Leidenschaft als knisternde Spannung.

Empfehlenswert für alle, die eine Auszeit von schwerer Kost brauchen und für diejenigen, die sowieso gern SEP lesen.

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Kein Sex ist auch keine Lösung
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(131)

209 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, sex, werbeagentur, macho, elisa

Kein Sex ist auch keine Lösung

Mia Morgowski
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch Verlag in Rowohlt Verlag GmbH, 30.10.2008
ISBN 9783499248382
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Tom ist ein Macho vor dem Herrn. Ständig hat er neue Liebschaften, doch an eine feste Bindung denkt er nicht, denn eine Frau befasst sich mit 48,2 Problemen an nur einem Tag – viel zu viel also. Dann trifft er allerdings auf Elisa. Nach dem ersten Sex zeigt sie ihm einfach die kalte Schulter, dabei ist der doch derjenige, der sie wie Luft behandeln müsste.
Neben Elisa macht ihm aber auch sein Job in einer Hamburger Werbeagentur zu schaffen. Er soll die Präsentation bei einem ihrer Kunden halten, wo er auf seine Ex Lydia trifft, die inzwischen mit dem Sohn der Unternehmensbesitzer liiert ist, aber immer noch ein Auge auf Tom geworfen hat und keine Sekunde auslässt, ihm das zu zeigen, auch wenn Schwiegereltern und Gatte direkt in umittelbarer Nähe sind.
Nun heißt es also Elisa erobern plus Lydia bei der Stange halten, um so den Job für die Agentur zu ergattern.
Ein witzig-spritziges Debüt der Hamburgerin, das sich leicht und schnell lesen lässt. Leider finde ich den Protagonisten trotz seiner Machoallüren zu feminin. Oder bilde ich mir das einfach nur ein, weil ich weiß, dass das Buch von einer Frau stammt?

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