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Todsünde
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(406)

660 Bibliotheken, 3 Leser, 9 Gruppen, 42 Rezensionen

thriller, kloster, mord, jane rizzoli, boston

Todsünde

Tess Gerritsen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.05.2006
ISBN 9783442364596
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

In einem Kloster werden zwei Nonnen brutal überfallen, eine von ihnen stirbt. Bei der Autopsie findet Maura Isles heraus, dass sie erst vor kurzem ein Kind zur Welt gebracht haben muss, doch von dem fehlt jede Spur und auch keine der anderen Nonnen will etwas von der Schwangerschaft bemerkt haben. Bald darauf taucht eine zweite Frauenleiche auf, an denen Anzeichen für Lepra gefunden werden. Erst haben die beiden Fälle scheinbar nichts miteinander zu tun, doch dann betritt Agent Gebriel Dean das Spielfeld und führt die Fäden zusammen. Aber er bringt nicht nur die Verbindung in den Ermittlungen, sondern auch erneut Rizzolis Leben durcheinander.

Das dritte Buch der "Rizzoli & Isles"-Reihe beginnt ser vielversprechend. Dinge wie eine schwangere Nonne sind Rätsel, die ich an Krimis mag, da mehr dahinterzustecken scheint. Leider endet der Fall weniger spektakulär als gehofft und nimmt spannungsmäßig leider auch recht schnell ab.
Gute gefallen hat mir aber, dass man zum einen mehr über Maura Isles erfahren hat und zum anderen, dass die Geschichte zwischen Jane Rizzoli und Agent Gabriel Dean, die im vorherigen Band begann, weiterging. Ich bin gespannt, wie mit der neuen Situation in den nächsten Bänden umgegangen wird und hoffe auf spanndendere, aber auch außergewöhnlichere Fälle.

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Tags: chemieindustrie, kloster, mord, schwanger   (4)

  

 

Tote Augen
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(107)

234 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 29 Rezensionen

sara linton, will trent, thriller, atlanta, folter

Tote Augen

Karin Slaughter , Klaus Berr
Fester Einband: 573 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 28.10.2011
ISBN 9783764503437
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Sara Linton ist aus Grant County weggezogen. Sie wohnt und arbeitet nun in Atlanta, um ihr Leben neu zu beginnen und den Geistern der Vergangenheit zu entkommen. Doch als eine Frau in die Notaufnahme gebracht wird, die offenbar auf grausamste Art und Weise gefoltert wurde, regt sich in Sara die Gerichtsmedizinerin, die mithelfen möchte, den Fall dieser Frau zu lösen. Betraut mit dem Verbrechen werden Will Trent und seine Partnerin Faith Mitchell vom GBI. In einem Waldstück finden sie eine unterirdische von Menschenhand ausgehobene Höhle voller Folterinstrumente. Dort finden sich auch Hinweise darauf, dass es ein zweites Opfer geben muss, doch von dem fehlt jede Spur, zumindest vorerst. Als dann auch noch eine dritte Frau verschwindet, gilt es, den Täter schnell zu finden.

Auf dieses Buch war ich total gespannt! Endlich erfuhr der Leser wie es nach dem erschreckenden Ende von Zerstört mit Sara Linton weitergeht. Dieses Buch ist der Auftackt zu einer neuen Reihe, in der die Figuren Will Trent sowie Faith Mitchell und Sara Linton zusammentreffen. Insgesamt kam mir Sara ein wenig zu kurz, man könnt es eher als weiteren Will-Trent-Roman mit ihr in der Gastrolle bezeichnen. Doch verglichen mit den anderen Bücher um den legasthenischen Agent war Tote Augen unglaublich gut!
Schon allein die Story, die Karin Slaughter sich hier überlegt hat, knüpft an die tollen Bücher der Grant-County-Reihe an. Zwar war mir auch diesmal recht schnell klar, bei wem es sich um den Täter handelt, doch die Grausamkeit und (auch wenn dieses Wort hier vielleicht nicht angebracht ist) die Kreativität lassen darüber hinwegsehen.
Diesmal war mir auch Will Trent ziemlich sympathisch. In seinen beiden anderen Büchern konnte ich mir kein richtiges Bild von ihm machen. Er war zu sauber, zu glatt und zu unwirklich, aber hier nimmt er plötzlich Form an und steht vor mir.
Für das nächste Buch der Reihe erhoffe ich mir mehr Sara Linton und weiterhin einen so tollen Will Trent, die krassen Verbrechen nicht zu vergessen (es gibt schließlich einen Grund, weswegen man Karin Slaughter liest und liebt).
Übrigens empfehle ich euch, vorher die Grant-County-Reihe sowie die Will-Trent-Reihe zu lesen, da sich wegen Spoiler-Gefahr dieses Buch nicht als Einstieg eignet.

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Tags: atlanta, folter, krankenhaus, religion   (4)

  

 

The Undomestic Goddess
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(13)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

england, liebe, job, london, verlieben

The Undomestic Goddess

Sophie Kinsella
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Black Swan
ISBN 9780552153140
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Samantha Sweeting ist eine hochkarätige Anwältin in Londons Top-Kanzlei und sie steht kurz davor Junior-Partnerin zu werden. Seit ihrer Kindheit hatte sie auf diesen Karriereschritt hingearbeitet, seit zwei Jahren keinen einzigen freien Tag gehabt. Nicht einmal eine kleine Wellnessbehandlung kann sie sich gönnen, ohne permanent ihre E-Mail zu kontrollieren.
Wenige Minuten vor ihrem großen Moment bemerkt Samantha jedoch, dass sie einen klitzekleinen Fehler begangen hat, der ihre ganzen Bemühungen mit einem Schlag zerstört. Völlig geschockt und desorientiert vor Panik setzt sie sich in einen Zug, der sie irgendwo hinaus aufs Land bringt. Dort angekommen, klingelt sie an einer fremden Tür - eigentlich nur, um nach einer Aspirin zu fragen. Doch prompt wird sie als Hausmädchen eingestellt. Dabei kann Samantha weder putzen noch kochen. Wie will sie aus dieser Situation nur wieder herauskommen?

Während das Buch anfags nur schlecht in die Gänge kommt und eine halbe Ewigkeit bei Samatha und ihrer kleinen Haushaltslüge hängen bleibt, nimmt es am Ende viel zu viel Fahrt auf. Zu viele - teilweise absurde - Dinge passieren plötzlich und erschlagen den Leser regelrecht.
Und auch Samanthas missliche Lage, in der sie sich befindet, hat mir keinen Spaß gemacht. Eigentlich sollte man ja meinen, es wäre witzig, wenn eine Top-Anwältin, die nicht mal weiß, was Staubsaugerbeutel sind, plötzlich einen Haushalt führen und haut cusine kochen soll, mich hat es jedoch nur genervt. In meinem Hinterkopf schrie immer eine kleine Stimme: "Wie kannst du nur so unfähig sein und als sonst schlafertige Frau diese Lage nicht ganz einfach aufklären???" Eigentlich gefiel mir lediglich Kinsellas Schreibstil, der wirklich witzig, locker und erfrischend ist. Und die Story als Gesamtpaket war dann im Endeffekt auch ganz nett, wenn man Fan von Kinsella ist.

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Tags: england, hausmädchen, job, liebe, putzen, stress, täuschung   (7)

  

 
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