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Mini ist kein Angsthase
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kinderbuch, mini

Mini ist kein Angsthase

Christine Nöstlinger , Christiane Nöstlinger
Fester Einband: 63 Seiten
Erschienen bei Dachs-Verlag in Patmos Verlag GmbH & Co. KG, 20.06.1997
ISBN 9783851911084
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Mini bekommt einen Opa
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franz-geschichten, kinderbuch

Mini bekommt einen Opa

Christine Nöstlinger , Christiane Nöstlinger
Fester Einband: 63 Seiten
Erschienen bei Dachs, 17.08.1994
ISBN 9783851911923
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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MOMO
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zeit, momo, klassiker, schildkröte, fantasy

MOMO

Michael Ende
Fester Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Thienemann, 01.01.1973
ISBN B001JQO1DG
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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My Sister's Keeper
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26 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 3 Rezensionen

familie, schwestern, leukämie, organspende, krankheit

My Sister's Keeper

Jodi Picoult
Flexibler Einband: 407 Seiten
Erschienen bei Hodder, 01.01.2004
ISBN 9780340976869
Genre: Historischer Roman

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Mockingjay
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64 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, dystopie, krieg, freundschaft, tod

Mockingjay

Suzanne Collins
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Scholastic Press, 18.08.2010
ISBN B003XF1XOQ
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

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Inhalt:
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Nach der spektakulären Rettung von Katniss sowie einigen anderen Siegern aus der Arena des Jubel-Jubiläums findet man sich zu Beginn des Buches in Distrikt 13, der noch existiert, auch wenn das Kapitol den Bewohnern von Panem etwas anderes weismacht. Distrikt 12 wurde zerstört und die wenigen Überlebenden, darunter Katniss' Familie und Gale, haben Zuflucht in 13 gesucht. Die Präsidentin von 13, Coin, leitet die Rebellion an, und will Katniss unbedingt zum Symbol ebendieser machen - zum Spotttölpel. Ihr Gesicht soll die restlichen Distrikte dazu bringen, das Kapitol endgültig zu stürzen.

Das ist aber leichter gesagt als getan. Zunächst einmal hat Katniss es satt, für jeden nur eine Figur in ihren Spielen sein und will nur noch ihre Ruhe haben. Sie hat keine Lust, den Spotttölpel zu mimen, eine Rolle, die ihr bisher auch nur aufgezwängt wurde. Außerdem haben die Distrikte immer noch Angst vor dem Kapitol - nachdem Distrikt 12 verbrannt wurde und auch die anderen Distrikte, die zur Rebellion neigen, bombadiert werden, wollen sich nur wenige Präsidentin Coin und Distrikt 13 anschließen. Katniss soll die Distrikte der Reihe nach von der Rebellion überzeugen - dann erst wollen sie in das Kapitol eindringen und Präsident Snow stürzen.

Auf Katniss Schultern befindet sich also eine große Last. Und als wäre das noch nicht alles, wird Peeta auch noch im Kapitol festgehalten und dort gefoltert. Präsident Snow denkt, dass das seine einzige Waffe gegen Katniss und damit gegen die herannahende Rebellion ist. Werden Distrikt 13 und Katniss es dennoch schaffen, das Kapitol endgültig zu stürzen?

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Meine Meinung:
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Der Abschluss der Trilogie - Flammender Zorn - unterscheidet sich grundlegend von den ersten beiden Teilen. Die Hungerspiele, die die ersten beiden Bände ausgemacht haben, spielen in Band 3 so gut wie keine Rolle mehr. Im Vordergrund stehen nun der Krieg und die Rebellion gegen das Kaptiol, das die Distrikte jahrelang unterdrückt und benutzt hat. Und genau das ist einer der großen Kritikpunkte in diesem Teil.

Nachdem ich die ersten beiden Bände gelesen habe, konnte ich Teil 3 gar nicht mehr erwarten, weshalb ich das Buch auf Englisch sofort gelesen habe. Aber auch da hat es mich schon nur wenig überzeugt - und auch auf Deutsch war es nicht viel besser. Flammender Zorn ist einfach nicht mehr das, was wir von Suzanne Collins gewohnt sind - es kommen kaum noch die selben Charaktere vor, die Schauplätze sind grundlegend anders und die gesamte Handlung dreht sich nur um den Krieg. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, aber das Problem ist die Umsetzung.

Zu Beginn ein paar Worte zu den Charakteren. Die alten Charaktere wie Katniss, Gale und Peeta haben sich in meinen Augen vollkommen verändert. Sie sind nicht mehr die Personen, die wir von Teil 1 und 2 kennen. Natürlich verändern einen so ein Krieg und auch die Hungerspiele, aber ich habe Katniss wirklich nicht mehr wiedererkannt. Wenn sie stärker geworden wäre, oder auch wenn sie labiler geworden wäre, wäre das ganze ja noch okay. Aber eine so drastische Veränderung ist einfach zu viel des Guten. Nur wenige Charaktere leben so weiter, wie wir sie kennen: allen voran Prim und Haymitch.

Das wars aber dann auch schon so ziemlich mit den bekannten Charakteren. In Flammender Zorn kommen durch Distrikt 13 nämlich viele neue Charaktere hinzu, die meist eine ziemlich bedeutende Rolle spielen. Aber auch das ist ein großes Problem, denn mit so vielen neuen Personen wird es unübersichtlich. Ich konnte sie kaum voneinander unterscheiden, ich wusste lange nicht einmal dass Mesalla männlich ist, bis zum Schluss öfters das Wort "er" vorkam, wenn es um ihn ging. Die neuen Charaktere sind zwar alle relativ wichtig, aber für mich war das einfach eine große Gruppe wichtiger Leute von Distrikt 13 - ich konnte keine Einzelpersonen erkennen, weil sie sich alle so ähnelten.

Verwirrend waren auch die vielen Kriege. Ich habe mir wirklich schwer getan, der Handlung zu folgen, weil in den ganzen Schlachten einfach alles so schnell ging, und es nicht wirklich interessant geschrieben war. Ich muss zugeben, dass ich die zum Schluss dann auch nur noch überflogen habe - was das ganze nur noch verwirrender machte, aber es war mir so lieber.

Gut an Band 3 war dafür, dass es Suzanne Collins wieder schaffte viel Spannung und unerwartete Wendungen einzubauen. Die Sache mit Peeta, die vielen Tode und das Ende waren wirklich mehr als überraschend, was mich immerhin dazu brachte, das Buch weiterzulesen, weil man ja doch wissen möchte, was nun passiert. Fast nach jedem Kapitel gibt es einen Cliffhanger, der einen zwingt, das nächste Kapitel sofort zu lesen. Außerdem ist der Krieg authentisch beschrieben, dass Leute über Leichen gehen und Distrikte einfach so bombadiert werden. Natürlich ist das alles erschreckend, aber gleichzeitig auch so wirklich - das hat Suzanne Collins gut gelöst. Mit Band 3 regt sie noch viel mehr zum Nachdenken an, als mit den ersten beiden Bänden, was wirklich ein Pluspunkt ist.

Leider hat mich das Buch als Ganzes absolut nicht überzeugt. Besonders das Ende ist gewaltig misslungen. Kurz vor dem Höhepunkt bricht Katniss nämlich einfach zusammen und wacht erst Stunden später auf - wo dann alles innerhalb von 3 Seiten nacherzählt wird. Generell ist "Flammender Zorn" eher als Nacherzählung geschrieben. Bei vielen Schlüsselereignissen ist Katniss nicht mit von der Partie, sondern liegt in irgendeinem Krankenhausbett und bekommt erst danach erzählt, was denn nun passiert ist. Dadurch geht viel spannender Lesestoff verloren - das Buch scheint sich ewig zu ziehen, weil Katniss nur bei "unwichtigeren" Ereignissen dabei ist und der Leser nur Szenen liest, die die Handlung eigentlich kaum weitertreiben.

Um nochmal zurück zum Ende zu kommen: Ungefähr 60-40 Seiten vor Schluss hat sich immer noch kaum etwas getan. Als Leser habe ich mich gefragt, was denn bitte in den wenigen Seiten noch alles passieren soll - das Kapitol stürzen, Katniss Entscheidung (Peeta oder Gale? Das kommt übrigens in Band 3 nur noch auf vielleicht 2 Seiten vor!), was passiert danach, ... In den ersten 300 Seiten ist nämlich kaum etwas geschehen, das die Handlung bezüglich dieser Fragen weitertreibt. Und am Ende geht alles viel zu schnell, es wirkt abgehackt und schnell abgehandelt, so als hätte Suzanne Collins keine Lust mehr gehabt, an dem Teil weiterzuschreiben, beziehungsweise als wären keine Seiten mehr übrig gewesen.

///////////////////////////////////////// SPOILER anfang /////////////////////////////////////////
Am Ende geschehen außerdem auch viele Dinge, für die ich keinen wirklichen Grund erkennen konnte und die ich absolut nicht nachvollziehbar fand. Dazu gehört unter anderem, dass Katniss Coin erschießt und nicht Snow - ja irgendwie steckt da schon was dahinter, wahrscheinlich hätte sich unter dem Regime von Coin nicht viel geändert. Aber Snow einfach zu verschonen? (Oder hab ich da was falsch verstanden - man erfährt ja nicht, ob er stirbt oder nicht)

Schlimm fand ich außerdem, dass Katniss für erneute Hungerspiele abstimmt. Klar, sie will Rache, weil Prim getötet wurde, aber warum müssen dafür wieder unschuldige Kinder, die Verwandten der Einflussreichen wie Snow, in die Arena geschickt werden? Die können doch auch nichts dafür, wie ihre Eltern gelebt haben. Ich hatte immer gedacht, genau das ist es, warum die Rebellion überhaupt stattfindet - um die Hungerspiele und die Misshandlung und das Benutzen von unschuldigen Kindern in Zukunft zu unterbinden. Da hätte ich es noch eher nachvollziehen können wenn Katniss Snow selbst in die Arena geschickt hätte.

Überhaupt Prims Tod - und auch die Tode der anderen haben mich mehr als gestört. Etwas Tragik ist ja schön und gut, aber womit hat Prim den Tod verdient? Aus ihr hätte man einen großen Charakter machen können, stattdessen kommt sie wieder nur selten vor und wird zum Schluss einfach getötet. Auch Finnicks Tod fand ich alles andere als notwendig - hat er nicht endlich ein schönes Leben mit Annie verdient? Ich fand jedenfalls, dass Suzanne Collins die falschen sterben hat lassen.

Ganz schlimm fand ich auch noch die Sache mit Peeta, Gale und Katniss. Die Dreiecksbeziehung, die in Teil 1 und 2 schon eine relativ wichtige Rolle gespielt hat - wen liebt Katniss wirklich, mit wem wird sie ihre Zukunft verbringen? In "Flammender Zorn" spielt das eigentlich kaum noch eine Rolle. Durch die Einwebung von Peeta scheint eigentlich klar, dass nur Gale für Katniss gut ist - aber zum Schluss entscheidet sie sich für Peeta? Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Genauer gesagt entscheidet sich Katniss gar nicht - denn Gale ist plötzlich einfach weg, in einem anderen Distrikt, um dort zu arbeiten. Ohne sich von Katniss zu verabschieden. Ohne irgendwelche Gründe (die der Leser erfährt). Ich denke, er hat Katniss geliebt?
///////////////////////////////////////// SPOILER ende /////////////////////////////////////////

Suzanne Collins hat viele Sachen einfach offen gelassen, nicht erwähnt, die die Handlung aber viel interessanter gemacht hätten und bestimmt nicht nur ich wissen wollte. Schade, denn man hätte so viel aus dem machen können, was Teil 1 und 2 hinterlassen haben!

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Zusammenfassung:
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Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Buch fürchterlich enttäuscht hat. Ich hatte bestimmt auch hohe Erwartungen, klar, aber es sind doch recht große Sachen, die "Flammender Zorn" in meinen Augen zerstört haben. Das Buch ist einfach nicht richtig durchdacht, die Handlung wird nicht vorangetrieben, bricht dann plötzlich ab und wird nacherzählt ... das sind schon alles Punkte, die ich nicht ignorieren kann. Schweren Herzens vergebe ich leider nur 2 Sterne, auch wenn ich die gesamte Reihe jedem weiterempfehlen würde. Nur der Abschluss ist leider in die Hose gegangen.

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im Detail:
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Idee: 4 von 5
Die Ideen für Teil 3 sind wirklich gut, die unerwarteten Wendungen, die Suzanne Collins einbaut unvorhersehbar. Leider passiert aber in der Handlung zu wenig - vielleicht wären da etwas mehr Ideen von Nutzen gewesen.

* Figuren: 1 von 5
Die alten Charaktere haben sich zu sehr verändert, die neuen sind undurchsichtig und ähneln sich zu sehr. Man lernt sie kaum kennen und es besteht große Verwechslungsgefahr. Einzig die Nebencharaktere wie Prim, Haymitch, Finnick und andere Sieger sind noch gut gelungen.

* Spannung: 3 von 5
Durch die vielen Cliffhanger und unerwarteten Wendungen recht solide, leider geht durch die vielen indirekten Nacherzählungen der Geschehnisse auch viel Spannung verloren.

* Einstieg in das Buch: 4 von 5
Nicht wirklich schwierig, es dauert nur etwas, bis man sich an die neue Umgebung (Distrikt 13) gewöhnt hat.

* Spaß: 0 von 5
Im Abschluss der Trilogie gibt es genau gar nichts mehr zu lachen. Ein sehr ernster und erschreckender Band!

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