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Zeitenzauber - Die goldene Brücke
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(85)

227 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

paris, zeitreise, vergangenheit, buchreihe, liebe

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Fester Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Medien, 01.03.2013
ISBN 9783833901683
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Seit ihrem Abenteuer in Venedig hat Anna gemeinsam mit Sebastiano bereits einige Zeitreisen überstanden und auch privat läuft es richtig gut für die beiden, die so oft es geht, hin- und herpendeln, um einander zu sehen. Während Anna sich gerade im dicksten Abiturstress befindet, erreicht sie jedoch eine furchtbare Nachricht: Sebastiano ist im Paris des siebzehnten Jahrhunderts verschollen! Irgendetwas ist furchtbar schief gelaufen und Anna lässt alles stehen und liegen und begibt sich zu seiner Rettung nach Paris.

Doch als sie zurück nach 1625 gereist ist, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass Sebastiano sich an sie und sein Leben in der Zukunft überhaupt nicht mehr erinnern kann! Er hält sich für einen Musketier und Anna befürchtet, dass er in die Vergangenheit integriert wurde und es kein zurück mehr für ihn gibt. Doch so schnell gibt sie nicht auf und setzt alles daran, den Mann, den sie liebt, zu retten. Dabei verstrickt sie sich jedoch in die Ränke des Hofes und trifft dabei auf viele interessante und gefährliche Persönlichkeiten der damaligen Zeit. Werden die beiden es dennoch schaffen?

Meine Meinung:

Ich hatte bereits eine Weile auf das Erscheinen von "Zeitenzauber - Die goldene Brücke" gewartet und war nun hocherfreut, das Buch in meinen Händen halten zu dürfen. Auch in diesem Band besticht Eva Völler wieder mit einem locker, lässigen Schreibstil und erzählt ein neues Zeitreiseabenteuer aus der Sicht von Anna. Diese ist mit ihrer leicht tolpatschigen Art wie immer einfach nur liebenswert. Man muss sie einfach gernhaben und verfolgt zwansläufig ganz gebannt, wie es ihr in der Vergangenheit ergangen ist.

Der Schauplatz der neuen Geschichte ist Paris. Nach Venedig im ersten Band wieder eine Stadt, die ein ganz besonderes Flair hat. Doch nicht nur die zauberhaften Seiten der Stadt der Liebe zeigt die Autorin auf, sondern auch die Schattenseiten der damaligen Zeit, in der Hygiene ein Fremdwort ist und Wohlstand meistens nur ererbt werden kann. Und gerade auch mit der Liebe tut sich Anna dieses Mal besonders schwer, da Sebastiano sich nicht mehr an sie erinnern kann und sie bei dem Versuch, sein Gedächtnis zu reaktivieren, beinahe eine wichtige Aufgabe vergisst. Doch keine Sorge: Die Romantik kommt auch in diesem Band nicht zu kurz.

Sebastiano selbst kann sich merkwürdigerweise nicht mehr an seine Aufgabe oder gar an Anna erinnern, doch verspürt er bei ihrem Auftauchen trotz allem, die Verbindung zwischen ihnen. Als Musketier seiner Majestät teilt er jedoch nicht Annas Absichten und Pläne, was die Beziehung der beiden ziemlich belastet. Ausgestattet mit Mantel und Degen und einem ganz besonderen Auftrag übt er eine starke Anziehung auf Anna aus und seine Abenteuer hätten Alexandre Dumas bestimmt in Verzückung versetzt.

Besonders gut gefallen hat mir wieder mal die Idee des "intergalaktischen Translators" wie Anna ihn nennt, der praktischerweise nicht nur automatisch Fremdsprachen übersetzt, sondern auch den Sprachstil zeitgemäß anpasst. Begrenzt durch die sogenannte "Sperre", die verhindert, dass Dinge aus der Zukunft ausgeplaudert werden können, verschlägt es Anna deshalb ein ums andere Mal buchstäblich die Sprache.

Fazit:

Der bildhafte und freche Sprachstil von Eva Völler hat mich bei "Zeitenzauber - Die goldene Brücke" sofort wieder gefesselt. Gespickt mit viel Witz und Charme habe ich Annas Erlebnisse und Gedanken verfolgt und sie erneut schnell in mein Herz geschlossen. Auch dieses Abenteuer von Anna und Sebastiano ist sowohl inhaltlich, als auch örtlich in sich abgeschlossen und ich hoffe sehr, noch viele weitere von ihnen lesen zu dürfen und bin dabei sehr neugierig, in welche Stadt und welche Epoche es die beiden das nächste Mal verschlägt.

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Zwischen Ewig und Jetzt
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(37)

128 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

freundschaft, familie, geister, liebe, dreiecksbeziehung

Zwischen Ewig und Jetzt

Marie Lucas
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 01.03.2013
ISBN 9783841422149
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Nach dem Tod ihres Vaters ist in Julias Leben nichts mehr wie es mal war. Entsetzt und auf die harte Tour muss sie erkennen, dass ihr Familienleben auf einer Lüge aufgebaut ist und ihrer Mutter und ihr nichts mehr geblieben ist. In einer neuen Stadt in einer Hochhausiedlung beginnen die beiden ein neues Leben, doch die Spuren des Erlebten haben Narben bei Julia zurückgelassen. In dem verzweifelten Versuch ihr altes Leben wiederzubekommen verstrickt sie sich in ein Netz aus Lügen. Sie gibt vor, in einer besseren Wohngegend zu leben, schnappt sich den umschwärmten Felix als Freund und wird Teil seiner angesagten Clique. Als dann jedoch ihr Opa stirbt und sie die nähere Bekanntschaft von Niki macht, droht alles über ihr zusammenzubrechen. Denn Niki kann mit den Toten sprechen und hat eine Nachricht für sie....

Meine Meinung:

"Zwischen ewig und jetzt" ist ein spannender Jugendfantasyroman, der mich schnell gefesselt hat. Der jugendlich, leichte Schreibstil der Autorin und die gefühlvolle Erzählweise in der ersten Person aus der Sicht von Julia haben mich in die Geschichte hineingezogen und sie mich miterleben lassen. Dadurch hatte ich das Gefühl, durch die Geschichte zu fliegen und die Seiten zogen viel zu schnell an mir vorbei.

Julia hat ihr ehemaliges Leben komplett hinter sich zurücklassen müssen und fühlt sich von den Menschen, die sie liebt, belogen und betrogen. Der Neuanfang in einer anderen Stadt fällt ihr schwer und so erschafft sie für ihren neuen Freunde eine Fassade, hinter der sie sich versteckt. Nie wieder möchte sie zum Außenseiter werden und das ist auch einer der Gründe, weshalb sie nicht auf ihr Herz hört und Niki zunächst meidet und sehr schnell mit Felix zusammenkommt. Ich konnte Julias Zerrissenheit zwischen den beiden Jungs sehr gut nachvollziehen, da auch ich sie beide in mein Herz geschlossen habe. Zwar waren einige ihrer Handlungen ein wenig zu spontan für meinen Geschmack, aber das kann ihr sicher aufgrund ihres jungen Alters und des Gefühlschaos, das in ihr tobt, verziehen werden.

Niki umgibt eine geheimnisvolle Aura. Nicht nur, weil er der Sohn eines Bestattungsunternehmers ist, sondern er ist auch in der Lage mit den Toten zu sprechen. Er scheint sich mit seiner Gabe abgefunden zu haben und auch mit der Position, die sie ihm unter seinen Klassenkameraden verschafft. Obwohl er niemand dort zu seinen Freunden zählen kann, wirkt er zwar gelegentlich leicht resigniert, aber nicht verbittert und er strahlt zudem eine ordentliche Portion Selbstbewußtsein aus. Ich hätte mich gefreut, wenn es während der Erzählung auch Passagen aus seiner Sicht gegeben hätte, die den Fantasy- und Spannungseffekt sicherlich noch mehr verstärkt hätten.

Währenddessen ist Felix es gewohnt, das zu bekommen, was er möchte. Als gutaussehender Sohn reicher Eltern hat er eine gewisse Stellung in seiner Clique und die Mädchen fühlen sich von ihm angezogen. So auch Julia. Doch trotz gelegentlichem Aufblitzen einer unvermeidlichen Arroganz ist er doch ein sehr netter und umgänglicher, junger Mann, dem sehr an Julia gelegen ist.

Das Cover des Buches finde ich außerordentlich gelungen und hat es mir auch gleich angetan. Das passepartoutähnliche Motiv wirkt sehr filigran und nur die Blüten und der Titel werden durch die leichten Pinktöne akzentuiert. In einer Buchhandlung wäre ich garantiert nicht an diesem schönen Buch vorbeigegangen.

Fazit:

Der im Fischer FJB Verlag erschienene Roman "Zwischen ewig und jetzt" ist ein Jugendfantasyroman, der Liebe, Vertrauen, Verlust, Wahrheit und Freundschaft thematisiert und gleichzeitig auch Aspekte eines Kriminalromans aufweist. Ich fühlte mich von der spannenden Geschichte sehr gut unterhalten und habe sie mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen. Der jugendliche Schreibstil und die gruselige Stimmung haben mich bis zum Ende gefesselt. Sehr gerne hätte ich noch mehr über Julia, Niki und Felix gelesen.
4,5 Sterne

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Zurück nach Hollyhill
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(115)

259 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 70 Rezensionen

zeitreise, liebe, england, fantasy, jugendbuch

Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 25.02.2013
ISBN 9783453534261
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Nachdem Emilys Eltern bei einem Autounfall gestorben sind als sie vier Jahre alt war, wächst sie bei ihrer Großmutter väterlicherseits auf. Sie ist sehr verschlossen und lässt nur wenige Menschen dicht an sich heran. Nach ihrem Schulabschluss präsentiert ihre Oma ihr plötzlich einen Brief ihrer Mutter und ein mysteriöses Armband. In dem Brief fordert ihre Mutter sie auf, ein kleines Dorf in England aufzusuchen, in dem sie einstmal gelebt hat. Obwohl Emily dieses Dorf auf keiner Karte finden kann, ist ihre Neugier geweckt und nachdem ihre beste Freundin Fee ihr gut zugeredet hat, macht sie sich ganz allein auf den Weg dorthin.

Doch auch in England scheint niemand etwas je von diesem mysteriösen Dorf gehört zu haben. Erst der Zufall und die Bekanntschaft von Matt helfen ihr, es zu finden. Dort angekommen kann Emily gleich die merkwürdige Atmosphäre des Dorfes spüren und auch das seltsame Verhalten der Einwohner versetzt sie in Anspannung. Insbesondere Matts ablehnendes Benehmen setzt ihr sehr zu. Als dann auch noch ein Mörder auftaucht und sie entführt, gerät ihre Welt vollends aus den Fugen. Kann Emily sich retten? Und was ist das Geheimnis des Dorfes und seiner mysteriösen Bewohner?

Meine Meinung:

Der im Heyne Verlag erschienene Roman "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz hat mit seinem außergewöhnlichen Cover sogleich mein Interesse geweckt. Das passepartoutähnliche Motiv auf dem fröhlichen, gelben Hintergrund hatte es mir einfach angetan und die Buchbeschreibung konnte mich danach vollends überzeugen. Nun habe ich die Geschichte beendet und bin mir sicher, dass meine Erwartungen mehr als erfüllt worden sind.

Der flüssige Schreibstil der Autorin, der mich durch die Geschichte fliegen ließ macht dieses Buch einfach zu einem Genuss. Die schön gezeichneten Charaktere, die alle sehr stimmig und gut beschrieben sind, haben mich für sich eingenommen und eine magische Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Ich habe mitgelacht und geweint und mich der spannenden Atmosphäre hingegeben, die mich ganz und gar gefesselt hat.

Alexandra Pilz erzählt den Roman in der dritten Person und legt dabei ihr Hauptaugenmerk auf die Protagonistin Emily. Diese hat durch den Unfalltod ihrer Eltern schon sehr früh gelernt, wie sie sich nach außen hin abschotten muss. Einzig ihrer geliebten Oma und ihrer besten Freundin Fee hat sie einen Zugang zu ihrem Herzen gestattet. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann prescht sie unverzüglich auf ihr Ziel los, voller Mut und Elan. Sie ist unheimlich sympathisch und liebenswert und ich habe sehr schnell Zugang zu ihr gefunden. Ich konnte sehr gut verstehen, dass sie der Aufforderung ihrer Mutter nachgekommen ist und mehr über sich und ihre Familie erfahren will. Dabei habe ich ihren Mut, sich ganz allein auf die Reise zu machen, sehr bewundert.

Auch Matt macht stets einen zurückhaltenden Eindruck. In dem Moment als er erfahren hat, wer Emily ist, hat er sich vor ihr verschlossen und bringt ihr zuweilen eine stark spürbare Abneigung entgegen. Mal ist er arrogant und herablassend und dann macht er auch wieder einen sehr verletzlichen Eindruck und ich konnte beim Lesen die geheimnisvolle Atmosphäre fast spüren, die ihn und das Dorf umgibt.

Fazit:

Alexandra Pilz Debütroman "Zurück nach Hollyhill" ist ein Jugendfantasyroman, der mich sehr schnell verzaubert hat. Die Idee hinter dem Roman ist natürlich im allgemeinen nicht neu, aber die spezielle Umsetzung der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe Zeitreiseromane und dieser hat genau die richtige Mischung aus Spannung, Magie und Liebe, die mich direkt gefesselt hat. Das Ende wirkt relativ abgeschlossen, aber die teilweise noch offenen Fragen lassen mich ganz stark auf eine Fortsetzung hoffen. Ich wäre auf jeden Fall wieder mit dabei.

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Zorn – Tod und Regen
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(162)

253 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 101 Rezensionen

krimi, mord, zorn, regen, schröder

Zorn – Tod und Regen

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 26.04.2012
ISBN 9783596193059
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ein Unbekannter hat eine 50-jährige Lehrerin entführt und in einem fensterlosen Raum an einen hohen Stuhl gefesselt. Sie ist geknebelt und verliert sehr viel Blut. Doch das reicht dem Täter nicht und so beginnt er sie stundenlang zu misshandeln bevor er sie endlich sterben lässt.
Nachdem der Tatort und Tage später auch die Leiche entdeckt worden sind, wird überraschenderweise Kriminalhauptkommissar Claudius Zorn mit der Lösung dieses Falls beauftragt. Allgemein als arbeitsunlustig, unfähig und arrogant bekannt hätte nicht einmal Claudius selbst sich den Fall übertragen. Doch so will es Staatsanwalt Sauer, ein geschniegelter Emporkömmling mit nichts als seiner eigenen Karriere vor Augen. Missmutig macht sich Zorn gemeinsam mit seinem schwerfällig erscheinenden Kollegen Schröder an den Fall. Trotz Druck von oben kommen die beiden jedoch nicht voran bis sie zufällig entdecken, dass ein Teil der forensischen Unterlagen fehlt. Als einziger möglicher Verdächtiger dieser Unterschlagung kommt nur der Staatsanwalt in Betracht. Aber warum sollte er dies tun?
Zorn macht sich an Hannah, die Sekretärin des Staatsanwalts heran, um in dieser Angelegenheit nachzuforschen. Da Hannah schon länger ein Auge auf Zorn geworfen hat, bietet sie an, Sauers Tresor zu untersuchen. Und tatsächlich findet sie hier die fehlenden Unterlagen. Zorn bittet sie, diese schleunigst zurückzulegen, ahnt er doch, dass Hannah sich mit ihren Nachforschungen in Gefahr gebracht hat. Nachdem sie nunmehr durch die fehlenden Unterlagen das Opfer identifizieren können, ist Zorn durch die Ermittlungen abgelenkt. Plötzlich ist Hannah verschwunden. Wo ist sie? Ist sie dem Mörder in die Falle gegangen? Welches Ziel verfolgt dieser und werden Zorn und Schröder Hannnah retten können? Und was hat der Staatsanwalt mit der ganzen Sache zu tun?

Stephan Ludwigs spannendes Krimidebüt beginnt gleich unvermittelt im Geschehen. Der Autor bedient sich immer wieder verschiedener Handlungsstränge, wodurch der Spannungsbogen niemals abreißt. Das Ermittlerduo Zorn und Schröder ist ein interessantes Gespann. Während Zorn mit seinem selbstgefälligem Verhalten polarisiert, entwickelt man als Leser klare Sympathien für Schröder. Äußerlich optisch benachteiligt ist er jedoch sowohl geistig, als auch körperlich topfit. Stets ist er bemüht die Wünsche seines Chefs Zorn zu erfüllen und erledigt geduldig die Hauptarbeit ohne hierfür Dank oder Anerkennung zu erwarten. Obendrein verfügt er über einen herrlichen trockenen Humor, den ich ganz besonders liebe. Ich bin sehr gespannt, wie der nächste Fall der beiden aussieht, der bereits im Oktober herauskommen soll.

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Zweimal ist einmal zuviel
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202 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

stephanie plum, joe morelli, krimi, kopfgeldjägerin, grandma mazur

Zweimal ist einmal zuviel

Janet Evanovich , Anna Seifert (Übers.) , Regina Rawlinson (Übers.)
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.05.1999
ISBN 9783442428786
Genre: Unterhaltungsliteratur

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Zirkel
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(168)

366 Bibliotheken, 5 Leser, 7 Gruppen, 89 Rezensionen

hexen, zirkel, magie, jugendbuch, schweden

Zirkel

Sara B. Elfgren , Mats Strandberg , Friederike Buchinger
Fester Einband: 605 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.01.2012
ISBN 9783791528540
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Engelsfors ist eine kleine Stadt in Schweden, die ihre Blütezeit schon lange hinter sich hat. Hier ist das Zuhause von Minoo, Anna-Karin, Vanessa, Ina, Rebecka und Linnéa, die alle das örtliche Gymnasium besuchen. Sechs Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihr Leben wird plötzlich erschüttert, als Minoo und Linnéa zufällig die Leiche von Linnéas bestem Freund Elias finden. Offiziell heisst es, er habe Selbstmord begangen und anfangs zweifelt hiean auch niemand. Doch als die Mädchen eines Abends sich während eines blutroten Mondes, der nur für wenige sichtbar ist, gegen ihren Willen in einem alten Vergnügungspark wiederfinden, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der ihnen viele neue Erkenntnisse bringt. Denn gemeinsam sind sie auserwählt gegen das Böse zu kämpfen. Ihre Stärke ist die Gemeinschaft, der Zirkel, den sie bilden, doch diese Einheit will sich einfach nicht einstellen. Als ein Mädchen ihres Zirkels angeblich auch Selbstmord begeht, sickert langsam die Erkenntnis durch, dass sie unbedingt zusammenarbeiten müssen, denn das Böse ist bereits hinter ihnen her und sie sind weder in der Lage sich selbst zu schützen, noch sich ihrer unterschiedlichen, magischen Fähigkeiten zu bedienen. Werden die Mädchen eine Einheit bilden können? Und wer will ihren Tod und wem können sie trauen?

"Zirkel" liegt schon eine ganze Weile in meinem Regal und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass ich über die Feiertage endlich die Zeit hatte, mich dem Roman, an den ich sehr hohe Erwartungen hatte, widmen zu können. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden. Zu viele Charaktere auf einmal forderten meine Aufmerksamkeit und es war nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Zudem wird der Roman immer abwechselnd aus der Sicht der jeweiligen Mädchen erzählt und die ständigen Wechsel und der etwas kühle Erzählstil, der gelegentlich von gewöhnungsbedürftigen Sätzen mit fehlendem Subjekt unterbrochen wurde, ließen mich nicht so schnell Zugang finden. Doch zum Glück ist der erste Band der Trilogie ja sehr lang und ungefähr ab der Hälfte des Buches hatte es mich dann gepackt und die Handlung floss nur noch dahin. Die Spannung war endlich greifbar und ich fieberte der Entlarvung des Täters entgegen.

Inzwischen konnte ich mich auch nicht mehr dem Charme der einzelnen Mädchen entziehen, da ich sie im Laufe der Geschichte nun immer besser kennenlernen durfte. Da ist zum einen Minoo, ein Einzelkind, dessen Eltern beide angesehene Berufe ausüben und der es eigentlich an nichts fehlt. Außer an Selbstbewußtsein. Denn obwohl sie nicht nur über herausragende Intelligenz, sondern auch ein hübsches Äußeres verfügt, sieht sie sich selbst eher als Besserwisser-Freak, mit dem niemand etwas zu tun haben will, am wenigsten ihr Schwarm, der Junglehrer Max.
Vanessa hingegen ist ein frühzeitiger "Unfall" ihrer Mutter und hat schwer zu kämpfen mit den Verlierern, die ihre Mutter in ihrer Kindheit immer angeschleppt hat. Der aktuelle Freund Nicke hält sich leider schon sehr lange, zumal sie inzwischen ein gemeinsames Kind, Vanessas Stiefbruder Melvin, haben. Nicke lässt sie bei jeder Gelegenheit seinen Unmut spüren und gemeinsam schaukeln sich die beiden immer höher, so dass Streitigkeiten, nicht zuletzt wegen ihres Freundes Wille, an der Tagesordnung sind.
Die auf einem etwas entlegenen Hof aufgewachsene Anna-Karin ist schon lange mit ihrem Leben unzufrieden. Sie lebt allein mit einer psychotischen Mutter und ihrem Großvater und ihr einziges Bestreben liegt darin, nicht zur täglichen Zielscheibe ihrer Mitschüler zu werden. Mitschüler, wie Ina eine ist, die sich profilieren will, indem sie andere Menschen heruntermacht und dadurch eine gefürchtete Achtung erlangt.
Rebecka hat sich bereits von klein auf um ihre Brüder und Schwestern kümmern müssen, da ihr Vater unter der Woche abwesend und ihre Mutter in ihrem Job als Krankenschwester sehr gestresst ist. Seit einiger Zeit ist sie mit dem Schulschwarm Gustaf zusammen und lebt in der ständigen Angst, dass er von ihrer Essstörung erfahren könnte. Sie ist das Bindeglied des Zirkels und wird von allen als einzige gleichermaßen respektiert.
Währenddessen Linnéa schon allein aufgrund ihrer schrägen Klamotten und der Freundschaft zu Elias eine klare Außenseiterin ist. Ihr Familienlieben ist praktisch gar nicht vorhanden und es gibt fast nichts, was sie nicht bereits in ihren jungen Jahren ausprobiert hätte.

Doch die Mädchen sind nicht die einzigen bemerkenswerten Charaktere der Geschichte, die einen, je länger man ihr folgt, gnadenlos fesselt. Besonders gefallen hat mir aber, wie realistisch alle beschrieben sind und, dass die Autoren nicht zu sehr ins Fantastische abgedriftet sind. Die Mädchen wirken sehr glaubwürdig, was die jugendliche Sprache zusätzlich betont. Sie alle haben mehr oder weniger typische Probleme ihrer Altersklasse und sind noch auf der Suche nach sich selbst. Doch die Ereignisse um sie herum lassen sie ein wenig reifen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Mädchen im nächsten Band der Trilogie entwickeln werden. Der im Dressler Verlag erschienene Roman "Zirkel" von Mats Strandberg und Sara Bergmark Elfgren ist der spannende Auftakt einer Jungendfantasyreihe, die mit ihrem besonderen Stil aus der Masse heraussticht. Aufgrund der leichten Schwäche am Anfang vergebe ich hier "nur" 4,5 Sterne, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der nächste Band das locker toppen wird.

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Zeit der Jäger
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110 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

walker, fantasy, kojote, gestaltwandler, werwölfe

Zeit der Jäger

Patricia Briggs , Regina Winter
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.03.2010
ISBN 9783453525801
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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