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Bella und Edward: Biss zum ersten Sonnenstrahl
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(896)

1.397 Bibliotheken, 8 Leser, 10 Gruppen, 163 Rezensionen

vampire, fantasy, bree, kampf, liebe

Bella und Edward: Biss zum ersten Sonnenstrahl

Stephenie Meyer , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 203 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2010
ISBN 9783551582003
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner“ eine kurze Geschichte über das Leben eines der Protagonisten der Bis(s)-Reihe.
Teenager und junge Leute werden zu einer Armee zusammengestellt. Sie leben zusammengerottet in Gruppen in denen jeder ums Überleben kämpft. Von Hunger getrieben und mit Unwissen über ihre Art zurückgelassen, ziehen sie immer wieder von Ort zu Ort. Bree ist eine von diesen Vampiren. Doch interessiert sie sich nicht für die Machtspiele innerhalb der Gruppen. Mit Diego, einem älteren Vampir, findet sie einen Freund und auch ein klein bisschen Liebe. Doch diese Geschichte findet leider ein sehr frühes und trauriges Ende. Mit ihm erfährt sie über die Pläne, die hinter der Vampirgruppe stecken und entdeckt ein Geheimnis über ihre Art. Der zweite Teil des Buches handelt über den Kampf zwischen den Neugeborenen und den Cullens. Hier trifft man wieder altbekannte Charaktere aus den Twilight Büchern wieder.
Tja, was soll ich über das Buch sagen. Ich habe mich lange um eine Rezension gedrückt, weil ich nicht wusste, was ich schreiben sollte.

Das Buch selbst ist nicht schlecht. Es ist nett zu lesen und da es wirklich sehr kurz ist, auch schnell beendet. Die Geschichte floss vor sich hin. Ich fasse mich einfach kurz und sage: Das Buch ist viel zu teuer, die Geschichte ist eine nette Ergänzung, aber mehr auch nicht. Wer wirklich ein Fan der Twilight Reihe ist (wie ich) findet in „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner“ eine nette Ergänzung zur Hauptstory. Hier kann man mehr über das Leben eines neugewandelten Vampirs erfahren. Leider hat sich bei mir der Eindruck verstärkt, dass es sich um eine „Verwurstung“ von übrig gebliebenen Material handelt.
Ich gebe dem Buch daher nur 3,5 von 5 Monde.

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Anonyme Untote
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(17)

50 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

zombies, selbsthilfegruppe, zombie, liebe, andy

Anonyme Untote

S.G. Browne
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.07.2010
ISBN 9783453434967
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Wer wäre wohl besser geeignet als Andy um über den Alltag eines Zombies zu reden?
Wenn man durch die Straßen läuft und Leute vor Schock schreien, kleine Mädchen weglaufen, dann weiß man: Hier stimmt etwas nicht! So ging es auch Andy, der nach einem Verkehrsunfall zwar aufwacht, aber nicht mehr ganz lebendig ist, eher untot. Seit dem haust er im Weinkeller seiner Eltern, schaut miese Daily Soaps und betrinkt sich regelmäßig. Sein einziger Lichtblick ist das monatliche Treffen der „Anonymen Untoten“, welche dem Namen nach eine Selbsthilfegruppe für Zombies ist. Dort bespricht man seine Leiden und die Misshandlungen, die man so als Zombie durchleiden muss. Durch einen Zufall entdecken einige der Gruppe ein kleines Geheimnis wie man sich auch als Zombie besser fühlen kann und dadurch auch die Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen.
Der Titel „Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte“ hat mich eher auf ein komisches Werk eingestimmt, doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass dem nicht so ist. Der Humor, wenn man ihn überhaupt so betiteln kann, ist schwarz, schwärzer, tiefschwarz. Andy erzählt den Alltag als Zombie mit viel Sarkasmus, der trotzdem nicht über die Missstände der Untoten hinwegtäuschen kann. Sie leben am Rand der Gesellschaft, werden gejagt, beworfen und haben keine Rechte. Die Protagonisten sind keine Zombieschönlinge, sondern verlieren auch gerne mal das ein oder andere Körperteil. Sie verwesen, stinken und sind langsam, also das klassische Zombiebild. Ich habe ja eher mit schicken Zombies gerechnet, da sich ja auch in den letzten Jahren das Bild des Vampirs vom Blutsauger zum Schönling und Helden geändert hat. Doch zum Glück fand ich so etwas nicht vor. Ein großer Bonuspunkt. Trotz ihres fortgeschrittenen Verwesungszustandes und ihrem doch unmenschlichen Aussehen lösen sie bei mir starkes Mitgefühl aus und zeigen wie die Gesellschaft mit Aussässigen umgeht.
Ein zwar lustiges Werk, was aber einen ziemlich bitteren Nachgeschmack beim Leser hinterlässt. Der Titel und die Buchrückentext sind nicht ganz mit dem Inhalt kompatibel, aber die Liebesgeschichte gibt es wirklich! ;) Ein gutes Buch!

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Tags: zombie   (1)

  

 

Blinder König
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549 Bibliotheken, 1 Leser, 9 Gruppen, 30 Rezensionen

vampire, black dagger, lesser, fantasy, erotik

Blinder König

J.R.Ward , Corinna Vierkant , Corinna Vierkant-Enßlin
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.08.2010
ISBN 9783453533509
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Nun gibt es endlich den 2ten Teil der wunderbaren Liebesgeschichte um Rhev und Ehlena. Da der erste Teil schon so vielversprechend war, habe ich auf „Blinder König“ ungeduldig gewartet und musste ihn sofort lesen.

Die Geschichte der Beiden geht genauso gut weiter, wie sie begonnen hat. Wenn nicht sogar noch emotionaler und mit mehr Tiefgang.

Ehlena wird aufgrund eines Gefallens für Rhev, von dem er aber nichts wusste, in der Klinik entlassen. Zur selben Zeit stirbt die Mutter von Rhev und Bella. Ehlena steht ihm in dieser schweren Zeit bei, doch eine richtige Liebesbeziehung kann sich nicht entwickeln, denn Rhevange belügt sie über seine Existenz und ihren Beruf. Durch einen bösen Zufall erfährt Ehlena mehr über seine geheime Identität sowie über seine Sympathendasein. Da Rhev nicht sie leben will, täuscht er seinen Tod vor und geht in die Kolonie der Sympathen um sich seinem Schicksal entgegenzustellen.

Doch wahre Liebe übersteht auch diese Herausforderung. Nach Kämpfen, Leid und Tod führt die Verbindung der Beiden sie doch noch zusammen.

Weiterhin werden in „Blinder König“ die Storystränge zu Wrath und Beth weitergesponnen und wie der Titel des Buches schon sagt, wird Wrath sein Augenlicht verlieren. Doch da Beth wieder nach Hause zu ihm gekommen ist und er noch andere Unterstützung bekommen hat, gewöhnt er sich an seine neue Situation. Auch Xhex, John, Lash und Thor bekommen immer wieder Abschnitte, die ihre Geschichte vorantreibt.

Als Fan der Black Dagger kann ich wahrscheinlich kein objektives Urteil abgeben, da mich die Bruderschaft so in ihren Bann gezogen hat.

Die Geschichte um Rhev habe ich mir immer sehr kompliziert vorgestellt, da seine Natur als Sympath eine große Gefahr für alle um ihn herum ist. Allein das Wissen über seine Abstammung und das Geheim halten wird bestraft.

Die Liebesgeschichte allgemein war mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Beide hatten ihre Schwierigkeiten mit ihren Gefühlen umzugehen und jemand zu vertrauen. Doch durch die behutsame Art wie beide aufeinander zugegangen sind, entbrannt eine aufrichtige Liebe zwischen den Beiden.

Der actionlastige Teil der Geschichte, war auch nicht zu verachten. Der Kampf am Ende des Buches war wieder sehr spannend geschrieben. Manchmal hatte ich das Gefühl das Hauptaugenmerk der Geschichte, die Liebesgeschichte zwischen Rhev und Ehlena, kam etwas zu kurz, da einen anderer Strang viel interessanter war, nämlich Xhex und John. Die wenigen Splitter, die in dem Buch zu finden waren, machen Lust auf mehr und steigerten meine Erwartung an die kommenden zwei Bände.

Im Ganzen waren die Charaktere wieder altbekannt und hatten ihre guten Momente. Da die Reihe schon so lang ist, fühlt man sich mit den Brüdern der Black Dagger einfach verbunden und weiß genau was für Charakterzüge der Einzelne hat.

„Blinder König“ war ein sehr schönes Buch, was ich ruck zuck verschlungen hatte. Einfach ein Muss für jeden Fan.

Von mir gibt es die volle Punktzahl.

  (12)
Tags: black dagger, bruderschaft, vampir, ward   (4)

  

 

Gefangener der Sinne
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(177)

332 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 28 Rezensionen

gestaltwandler, mediale, liebe, dorian, ashaya

Gefangener der Sinne

Nalini Singh , Nora Lachmann
Flexibler Einband: 429 Seiten
Erschienen bei Lyx, 09.03.2010
ISBN 9783802582721
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ashaya ist nach der Definition eines Medialen, schon lange nicht mehr perfekt, doch ist sie durch ihre hohe technische Begabung ein wichtiger Bestandteil für den Medialenrat. Um sie gefügig zu machen, haben sie ihren Sohn Keenan als Druckmittel gefangen genommen. Sie soll ein schon innerhalb des Rates umstrittenes Experiment für das Programm 1 durchführen: die Schaffung eines kollektiven Gehirns. Hierzu soll sie Kindern, die als Versuchsperson genutzt werden, einen Chip ins Hirn pflanzen. Durch einen schrecklichen Vorfall in ihrer Kindheit, ist ihre Konditionierung schon lange nicht mehr perfekt und das skrupellose Handeln für die Wissenschaft ist für sie ein Schrecken, deshalb plant sie ihre Flucht aus dem Gefängnis, dem Labor unter der Erde. Doch vor ihrer eigenen Flucht will sie erst das Leben ihres Kindes retten. Somit nimmt die den Gefallen in Anspruch, den ihr Dorian (im vorherigen Band) gegeben hat. Gemeinsam mit Judd , befreit er Keenan und bringt ihn in das Gebiet der Dark River Leoparden. Tage später gelingt auch Ashaya ihre Flucht in dem sie ihren Tod vortäuscht. Dorian, der sich durch einen genetischen Defekt nicht wandeln kann, wird ihr Beschützer und Vertrauter, obwohl ihr Verhältnis nicht immer als gut bezeichnet werden kann. Doch Dorian, dessen Schwester Kylie von dem Medialen brutal ermordet worden ist, muss sich langsam eingestehen, dass nicht alle Mediale schlecht sind…

Das war wieder ein kleines Lesehighlight im Monat August.
„Gefangener der Sinne“ ist die Fortsetzung der Geschichte um die M-Mediale Ashaya Aleine. Zum Ende des Vorgängers „Im Feuer der Nacht“ ermöglichte sie zwei Kindern die Flucht aus dem Labor in dem sie arbeitete. Sie wollte verhindern, dass diese Kinder weiter gequält werden. Bei der Flucht bat sie den Dark River Leoparden Dorian, wegen ihrer Mithilfe, um einen Gefallen, den sie bald einlösen will.
Zwar ist der 5te Band nicht mein Highlight der Psy Changeling Reihe, aber es war eine emotionale Geschichte zweier Charaktere, die nicht perfekt sind. Die Geschichte ist schön geschrieben und las sich – wie auch alle anderen Bücher der Reihe – schnell und verständlich. Ich bin immer wieder beeindruckt welche Welt Nalini Singh geschaffen hat; viel Kreativität und Einfühlungsvermögen gehören dazu. Das beweisen auch die Charaktere. Dorian hat schon seit seiner Kindheit ein schweres Schicksal zu tragen. Er kann sich nicht in einen Leoparden verwandelt, aber das Tier in ihm will das nicht akzeptieren, später wurde seine Schwester Kylie von einem psychopathischen Medialen umgebracht. Seit dem gibt sich Dorian die Schuld an ihrem Tod und wird von Wut und Verzweiflung zerfressen. Gerade als sich die seelischen Wunden schließen wollen, tritt Ashaya in sein Leben. Sie hat genauso ein schweres Leben wie er. Als Jugendliche wurde ihre Konditionierung endgültig von ihrer Schwester durch einen martialischen Versuch gebrochen, damit sie nur ihr gehört. Das Aufeinandertreffen der Beiden kann nicht gut verlaufen. Ashaya versucht Silentium nach außen immer noch intakt zu halten und Dorian hasst ihre mediale Art. Die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonstien kann man gut nachfühlen, aber auch die Handlungen sind schlüssig. Man sollte das Buch wirklich gelesen haben, denn es ist zwar nicht der beste Band, aber es rangiert ganz oben in meiner Top 3 ;)

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Punkten, da Dorians Art nicht ganz das ist, was ich so an Männern mag. Manchmal ist er doch zu grüblerisch.

  (4)
Tags: psy singh dorian gestaltenwandler   (1)

  

 

Der Nacht ergeben
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296 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 25 Rezensionen

hexen, vampire, vampir, liebe, phönix

Der Nacht ergeben

Alexandra Ivy , Kim Kerry , Jutta Swietlinski
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 08.06.2009
ISBN 9783453354210
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Dante, ein äußerst attraktiver Vampir, wurde vor über 300 Jahren durch einen Hexenzirkel an den Phönix – der Geist des Guten auf Erden – gebunden um diesen zu beschützen. Selena, die das Gefäß des Phönix ist, muss er bedingungslos dienen.
Abby, nicht wie auf dem Klappentext behauptete schüchterne Verkäuferin, arbeitet für Selena als Mädchen für Alles, ohne zu ahnen, was ihre Arbeitgeberin wirklich ist. Dante, den sie für das gutaussehende Spielzeug Selenas hält, lässt ihr Blut in Wallung geraten, denn sie begehrt ihn schon seit einer längeren Zeit heimlich. Trotzdem bleibt sie lieber auf Abstand zu Dante, da dieser eine gefährlich und arrogant wirkt.
Durch einen Anschlag auf das Leben Selenas und unglückliche Umstände wird Abby zum Gefäß des Phönix und so Dante zu ihrem Beschützer. Abby, die noch nie mit der Welt des Magischen und Übernatürlichen in Kontakt gekommen ist und es sich gar nicht träumen ließ, dass es so etwas überhaupt gibt, muss sich damit nun auseinandersetzen. Doch das wird ihr nicht leicht gemacht, denn, das Böse hält den neuen Phönix noch für schwach uns will daher sie so schnell wie möglich umbringen. Doch durch Dante hat sie einen Beschützer. Zwar ist er am Anfang widerwillig gegen sie , aber sein Beschützerinstinkt wird immer größer, doch nicht nur seine Verpflichtung ist daran Schuld, sondern auch die immer größer werdende Liebe zu ihr.
Diesen Schutz braucht Abby auch ganz dringend, denn ihre Verfolger kommen immer näher …

Ich möchte gleich im Voraus sagen, dass das dies wohl eine der Rezensionen ist, an denen ich am längsten geschrieben habe. So zwiespältig bei einer Geschichte war ich noch nie. Entweder wollte ich sie in der Luft zerreißen oder doch loben. Die ganze Sache musste erst einmal eine Weile in meinem Kopf bleiben, bevor ich meine Eindrücke wiedergeben konnte.
Der Roman im Ganzen war nicht schlecht, obwohl ich anfänglich Schwierigkeiten hatte mich mit den Charakteren wohlzufühlen, da sie doch vor Klischees nur so tropfen. ;) Abby, die kleine schüchterne Frau mit der schrecklichen Vergangenheit, die sich durchs Leben kämpft und sich später trotz aller Ereignisse im Leben als eine starke unzerbrechliche Frau erweist und Dante, der arrogante, gutaussehende (wie kann es anders sein) und besitzerergreifene, aber gemarterte Held. Die typische Konstellation für ein Vampirliebesroman. Tja, bei so etwas breche ich normalerweise das Buch gleich ab, wenn mich der sprachliche Stil nicht überzeugen kann und somit die Defizite in der Geschichte wettmacht. Aus irgendeinem Grund, wahrscheinlich die Hoffnung auf doch noch ein gutes Buch, habe ich es weitergelesen. Und zum Schluss wurde es richtig gut, was mich wirklich überrascht hat. Was mich an dem Buch erfreut hat, war der Wortwitz der beiden Protas, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Das ist ein großer Pluspunkt. Auch die erotischen Szenen waren nicht so platt wie erwartet. Noch ein Pluspunkt.
Insgesamt kann man sagen, dass die Story zwar ganz nett war, aber keinen Tiefgang hatte, die Akteure waren klischeehaft, aber durch ihren Witz ganz nett gezeichnet.
Deswegen gebe ich 3,5 von 5 Punkten.

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Ein Vampir für alle Fälle
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325 Bibliotheken, 1 Leser, 16 Gruppen, 21 Rezensionen

vampire, sookie stackhouse, werwölfe, gestaltwandler, fantasy

Ein Vampir für alle Fälle

Charlaine Harris
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.07.2009
ISBN 9783423211482
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Geschichte spielt im Jahr 2005 nach der verheerenden Katastrophe, die viele Künstenregionen im südöstlichen Teil der USA schwer getroffen hat. Katrina stiftet auch unter den Vampiren und Werwölfen Chaos. Und Sookie gerät zwischen die Fronten, da sie für ihr Talent bekannt ist. Die dramatischen Geschehnisse verdichten sich immer mehr. Bei den Werwölfen gibt es Entführungen und Morde, doch die Schuldigen fehlen. Auch die Vampire sind nicht unbeschadet davon gekommen. Sophie-Anne, die Königin des Bundesstaates Louisiana, kann durch ihre schweren Verletzungen, die sie bei der Explosion (Band 7) davon getragen, nicht mehr die Amtsgeschäfte aufrecht erhalten. Deswegen wollen Vampire aus Nevada einfach die Macht an sich reißen und Louisiana zu ihrem Eigentum erklären. Aber nicht, dass das alles wäre in Sookies Leben, auch privat ändert sich einiges…

Der 8te Teil der „Sookie Stackhouse“-Reihe mit dem wohlklingenden Titel „Ein Vampir für alle Fälle“ ist eine gelungene Fortsetzung, die einem nicht zu Atem kommen lässt. Die Ereignisse überschlagen sich von Seite zu Seite, aber wer jetzt denkt, dies wären einfach zu viele Informationen auf einmal, hat sich geirrt. Charlaine Harris hat es mal wieder gekonnt angestellt die Spannung auf weniger als 400 Seiten so geschickt zu verpacken, dass der Leser einfach gezwungen ist umzublättern. Zudem werden im Laufe des Buches viele Fragen geklärt, die in den letzten Teilen aufgeworfen wurden. Man will einfach nicht zu viel verraten, aber eins muss ich noch anmerken. Zwischen den vielen spannenden Ereignissen kommt Sookies Liebesleben auch nicht zu kurz. ;) Ob das nun etwas gutes bedeutet oder nicht, muss man selbst herausfinden.

Für mich wieder ein sehr lesenswerter Teil der Reihe um die gedankenlesende Kellnerin. Als Fan gebe ich daher 5 von 5 Punkten.

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Die Nacht des Satyrs
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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

erotik, satyre, lords of satyr, satyr, venedig

Die Nacht des Satyrs

Elizabeth Amber , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 05.05.2010
ISBN 9783426506967
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Nachdem Nick seine Frau gefunden hat, muss nun auch der Zweite der Satyr-Brüder sein Glück versuchen und die bedrohte Tochter des Königs der Anderwelt finden. Seine Aufgabe ist es sie zu beschützen und zur Ehe zu bewegen. Raine ist leider nicht sehr begeistert von dieser Aufgabe, da seine vorherige Ehe mit einer irdischen Frau alles andere als glücklich gelaufen ist. Seine Andersartigkeit, die ihn bei jedem Vollmond zu einem Satyr mit ausgeprägten Sexverlangen werden lässt, war der Grund weswegen sie ihn aus Furcht verließ. Seitdem ist Raine verbittert über seine wahre Natur. Trotzdem begibt er sich auf die Suche nach ihr.

Sein Weg führt ihn nach Venedig in dem er durch Zufall in eine kuriose Vorstellung gerät. Ein mit Maske bekleidetes Wesen wird vor einem großen Publikum vorgeführt. Der Grund ist die Außergewöhnlichkeit dieses Geschöpfes, es ist ein Hermaphrodit.

Jordan ist besonders, nicht nur ihre körperlichen Merkmale, auch ihre Traumvisionen sind etwas besonderes. Ihr Leben wird von einem schrecklichen Handel, den ihre Mutter nach ihrer Geburt abgeschlossen hat, geprägt. Bei der Geburt kam Jordan mit den Merkmalen eins Jungen sowie eines Mädchens zu Welt. Um an das Erbe zu gelangen, muss sie sich als Mann ausgeben, obwohl sie sich weiblich fühlt. Der Arzt, der bei der Geburt geholfen hat, will dies für sich nutzen und besteht darauf sie jedes Jahr an ihrem Geburtstag als Anschauungsobjekt zur Verfügung gestellt zu bekommen, sonst verrät er ihr Geheimnis. Darauf willigt die Jordans Mutter ein.

Jordan ist durch all dies der Überzeugung, dass niemals ein Mann sie so akzeptiert wie die Natur sie geschaffen hat.
Doch dann passiert es, durch eine Fügung des Schicksals kann Jordan von ihren Peinigern fliehen und läuft Raine dabei in die Arme. Er nimmt sie mit sich in seine Unterkunft um herauszufinden, ob sie die Gesuchte ist. Lange versucht Jordan ihre Andersartigkeit vor ihm zu verbergen, doch genau das zieht ihn so an. Raine schafft es sie davon zu überzeugen sie zu sich auf das Weingut zu nehmen. Doch das Glück und die immer tiefer werdende Bindung zwischen den ihnen gerät in Gefahr. Feinde aus der Anderswelt bedrohen das Glück. Jordans Träume werden ihr zur Gefahr.

Der zweite Band dieser Reihe war für mich doch eine leichte Gewöhnung. Nicht nur das Thema, sondern auch die expliziten Beschreibungen der Untersuchungen waren außergewöhnlich. Die ganze Handlung hat sich aber gut in den Rahmen rund um die Aufgabe der Brüder und das Satyr-Gut eingefügt. Die beiden Hauptcharaktere allerdings waren gewöhnungsbedürftig. Der etwas unterkühlte Raine, der aber zum Schluss auch etwas Gefühl zeigt, aber sonst nur durch seine sexuellen Gelüste gegenüber Jordan wirklich zum Aufleben kommt, wurde mir während des Lesens nicht sehr sympathisch. Seine immer wiederkehrenden Selbstzweifel machen es schwer sich mit ihm verbunden zu fühlen. Auch bei dem Charakter Jordan muss ich ein paar Abstriche machen. Sie, die jahrelang so gedemütigt wurde, hat trotzdem die sexuelle Offenheit sich ihm immer wieder anzubieten. Ganz nachvollziehen kann man dies nicht. Aber nicht jede Handlung muss auch verstanden werden, denn über diese sollte man sich nicht all zu viele Gedanken machen. Es geht vor allem um Sex, aber dafür ist es auch ein Erotikroman.

Was man dem Buch zugutehalten kann, ist die ungewöhnliche Story. Bis jetzt ist mir kein Erotikroman unter gekommen, der Historisches mit mythischen Wesen und einer halbwegs akzeptablen Story zusammenbringt. Dabei ist Elizabeth Amber sehr experimentell, was ihre beschriebenen Praktiken angeht. Dies hat mir auch im ersten Teil gut gefallen.

Im Ganzen kann ich feststellen, dass der zweite Band an Qualität durch seine Charaktere verloren hat, aber seinem Handlungsmuster treu geblieben ist. Auf den dritten Band freue ich mich trotzdem schon.

Ich gebe 3 von 5 Punkten.

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Tags: amber, erotik, satyr   (3)

  

 

Wilde Magie
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(34)

79 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

gestaltwandler, liebe, dschungel, leopardenmenschen, regenwald

Wilde Magie

Christine Feehan , Ruth Sander
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 02.12.2009
ISBN 9783453266650
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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