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Solange die Nachtigall singt
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(71)

216 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

wald, jäger, liebe, mord, jugendbuch

Solange die Nachtigall singt

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.09.2012
ISBN 9783789142932
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe
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(28)

92 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

inkubus, caster, fantasy, berufung, entscheidung

Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe

Kami Garcia , Margaret Stohl , Petra Koob-Pawis , Margaret Stohl Inc.
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.10.2012
ISBN 9783453314122
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe
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(123)

274 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, fantasy, magie, gatlin, hexen

Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

Kami Garcia , Margaret Stohl , Petra Koob-Pawis , Margaret Stohl Inc.
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 05.01.2012
ISBN 9783453529090
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Die Poison Diaries
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(255)

431 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 79 Rezensionen

liebe, pflanzen, gift, weed, england

Die Poison Diaries

Maryrose Wood , Alexandra Ernst , Jane Northumberland
Fester Einband: 265 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 06.06.2011
ISBN 9783841421241
Genre: Zeitgenössische Literatur

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Plötzlich Fee - Winternacht
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(310)

634 Bibliotheken, 12 Leser, 5 Gruppen, 87 Rezensionen

ash, fantasy, liebe, feen, puck

Plötzlich Fee - Winternacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 03.10.2011
ISBN 9783453267220
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Romeo für immer
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(44)

151 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, romeo, botschafter, söldner, julia

Romeo für immer

Stacey Jay , Dagmar Schmitz
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Egmont Verlagsgesellschaft, 01.10.2012
ISBN 9783863960223
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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City of Ashes
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(266)

494 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, vampire, dämonen, liebe

City of Ashes

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Arena, 10.06.2011
ISBN 9783401502618
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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City of Bones
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(386)

733 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 58 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, dämonen, vampire, new york

City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei Arena, 12.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Plötzlich Fee - Sommernacht
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(496)

1.025 Bibliotheken, 16 Leser, 9 Gruppen, 171 Rezensionen

fantasy, fee, feen, puck, ash

Plötzlich Fee - Sommernacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 15.03.2011
ISBN 9783453267213
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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SERAFINA - Das Königreich der Drachen
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(117)

232 Bibliotheken, 5 Leser, 8 Gruppen, 87 Rezensionen

drachen, fantasy, serafina, liebe, musik

SERAFINA - Das Königreich der Drachen

Rachel Hartman , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.11.2012
ISBN 9783570152690
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Obwohl seit 40 Jahren Frieden zwischen den Menschen und den Drachen herrscht, ist der Zwist aus den Köpfen beider Rassen längst nicht getilgt. In Königreich Goredd ist es Drachen nicht erlaubt in ihrer wahren Gestalt aufzutreten und genau dies ist einer der Punkte, warum viele Drachen denken, dass sie dadurch in ihrer wahren Natur eingeschränkt werden. Kein Wunder das es immer mehr zu Unruhen kommt. Aber auch die Menschen hegen nach all den Jahren noch Zweifel an der Aufrichtigkeit der Drachen und so sind intime Beziehungen zwischen beiden Rassen tabu und verpönt – ja sogar verboten.
Und genau dies führt zu den Problem der jungen Musikmamsell Serafina, deren Mutter ein Drache war und ihr Vater Mensch, was sie wiederum zu einem Halbdrachen macht. Ein Geheimnis was niemals ans Tageslicht kommen darf.
Kurz vor den Feierlichkeiten des 40-jährigen Friedensvertrages wird der zweite Thronerbe des Königreichs tot auf gefunden. Alles deutet daraufhin, dass der Täter ein Drache war. Dunkel Schatten liegen nun über die Feierlichkeiten. Wird der Frieden von nun auch noch fortbestehen?

Meine Meinung:
Rachel Hartman hat einen komplexen Roman mit einer interessanten und fantastischen Welt geschaffen, welche stark an das Leben in Mittelalter erinnert, als noch Könige regierten. Trotz dieser Tatsache und nachdem man den recht schwierigen Einstieg gemeistert hat, merkt man die Komplexität hinter der Idee und ganz langsam findet man sich ein, bis man ganz am Schluss mitten im Geschehen ist. Doch dahin ist es ein langer Weg. Etwas zu lang für meinen Geschmack. Die Autorin hat in ihrem Roman viele neue Begriff für die Wesen der Rasse der Drache eingebracht, die zwar alle im Glossar erläutert sind, dem Leser dennoch Schwierigkeiten bringt, alles zu verstehen und in Einklang zu bringen. Denn man wird mitten ins Geschehen geschmissen und überhäuft mit vielen fremden Begriffen, dass man oft den Inhalt nicht beim ersten Lesen erfassen konnte. Dies war die Tatsache, warum ich für die Hälfte des Buches die doppelte Zeit benötigt habe, wie im Normalfall. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Serafina in „Ich-Form“ erzählt und vor allem am Beginn erhält man viele Rückblicke, die recht interessant sind und auch zum Verständnis notwendig sind, aber dennoch empfand ich sie teils störend im Lesefluss. Manchmal musste ich manche Stelle mehrmals lesen um herauszufinden, ob ich mich im Jetzt befinde oder in einer Erinnerung. Die eigentliche Geschichte kommt erst nach der Hälfte des Buches ins Rollen. Und ab den Zeitpunkt wurde es von Seite zu Seite besser. Ich konnte mich immer mehr mit der Geschichte anfreunden und am Ende war dann der Gedanke: NEIN – nicht aufhören. Nicht jetzt.

Der Sprachstil ist ein weiterer Punkt, der es einen schwer macht, sich zu Recht zu finden. Rachel Hartmann bedient sich hier einer altertümlichen und förmlichen Sprache. Dies war jedoch nicht der störende Punkt, denn für das Umfeld absolut passend. Ich persönlich liebe dies sogar. Jedoch muss ich sagen, dass manche Passagen total verkapselt waren und verwirrend. Aber es gab auch das genaue Gegenteil und diese klare und doch recht emotionalen Passagen gab es, wann immer Serafina und Kniggs aufeinander trafen. Es fühlte sich so an, als wenn wer ganz anders dies geschrieben hätte, denn diese Passagen lasen sich so viel einfacher und klarer.

Die Hauptcharaktere, ganz egal ob Serafina, Glissela, Lucian Kniggs oder Omar sind sehr authentisch und liebevoll herausgearbeitet, so dass man sie diese Charakter recht schnell ins Herz schließt. Auch gab es eine Entwicklung der Charakter, so wirkten sie realer.
Schade war nur, dass die so interessanten Drachen recht kurz kamen, da sie meist nur in Menschengestalt zu erleben waren. Dieser eine Kampf zwischen zweier Drachen, war viel zu oberflächlich dargestellt. Auch hat man nicht wirklich viel über diese, doch recht majestätischen und erhabenen, Geschöpfe erfahren. Aber was noch nicht ist, kann noch werden.
*
Trotz all der Kritik, muss ich auch sagen, dass es Rachel Hart gelungen ist eine schöne Welt zu erschaffen – eine Welt mit eigener Mythologie. Nachdem das Geschehen ins Rollen gekommen ist, wusste sie auch perfekt einen Spannungsbogen aufzubauen und den Leser immer wieder zu überraschen. Auch die Idee hinter der Geschichte ist fantastisch und deren Umsetzung soweit gut gelungen ist.

Fazit:
Das Buch bekommt 3 Sterne von mir. Ich habe es mir nicht leicht gemacht, da es mir schwer viel eins mit dem Buch zu werden. Es hatte über die Hälfte gedauert ehe die Handlung ins Rollen kam und man auch so einiger Maßen die komplexe Welt mit all diesen eigenartigen Begriffen verstand. Dann jedoch stieg die Spannung von Seite zu Seite und es fiel zunehmend schwerer, das Buch aus der Hand zu legen und am Ende, war ich traurig, dass es schon zu Ende war, weil da endlich der Punkt erreicht war, den ich mir schon so viel eher gewünscht hätte.
Dennoch denke ich, dass dieses Buch ein passabler Auftakt, zu einer recht interessanten Reihe ist und ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen werde, da meine Neugier geweckt ist.

Zum Schluß möchte ich mich noch bei cbj-Verlage und Lovleybooks bedanken, für die Möglichkeit dieses Buch lesen zu dürfen und für die angenehme Leserunde.

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Legend - Fallender Himmel
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(371)

750 Bibliotheken, 21 Leser, 9 Gruppen, 173 Rezensionen

dystopie, day, june, liebe, republik

Legend - Fallender Himmel

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.09.2012
ISBN 9783785573945
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Smaragdgrün
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(1.942)

3.011 Bibliotheken, 35 Leser, 20 Gruppen, 286 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, gideon

Smaragdgrün

Kerstin Gier
Fester Einband: 487 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.12.2010
ISBN 9783401063485
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Noch einmal geht es zusammen mit Gwendolyn und Gideon auf eine Reise durch die Zeit. Noch einmal durfte man mit ihnen gemeinsam die Mysterien um die Prophezeiung der Zeitreisenden erforschen, um letztendlich dem Chronographen sein Geheimnis zu entlocken. Noch einmal hieß es gemeinsam mit Gwendolyn leiden, lachen und vor allem lieben. Ein letztes Mal gab es Momente in dem man einfach den Atem anhalten musste, in den man um das Leben der so lieb gewonnen Personen bangte – Momente in dem man „ah“ und „oh“ und „aha“ ausrief, vor lauter Staunen und unerwarteten Erkenntnissen. Es gab endlich lang ersehnte Momente, in dem ein das Herz warm wurde, in den man sich für Gwendolyn freute und einfach nur dahin schmachtete, allerdings auch mit ihr gemeinsam litt. Und natürlich gab es wieder so viele erfrischende Momente, in dem man fast Tränen gelacht hat. Immer wieder an den passenden Stellen, zwischen all der Aufregung und Spannung, kamen von den lieb gewonnen Wasserspeier Dämon Xemerius ein Einwurf, dass man gar nicht anders konnte als zu Schmunzeln – ja sogar laut aufzulachen.

Der letzte Teil der Trilogie knüpft wieder nahtlos an die Geschehnisse seines Vorgängers an. Und ist wirklich der Höhepunkt dieser wunderschönen Trilogie. Wie bereits eingangs erwähnt, wartet „Smaragdgrün“ mit allem auf, was das Leserherz höher schlagen lässt. Genau im richtigen Maß wechselt es zwischen Spannung, Witz und Humor und einen guten Maß an Herzschmerz und Romantik, ohne dabei kitschig zu wirken.
Die Autorin schafft es auch noch im dritten Teil den Leser auf eine wunderbare Reise in die Vergangenheit zu entführen. Der Ball im 18. Jahrhundert, ist ein absoluter Höhepunkt. Die Atmosphäre, die Kleider sind wieder sehr detailliert und bildlich beschrieben, dass man am liebsten mittanzen möchte und glaubt sich ebenso in diesem Ballsaal zu befinden.
Gwendolyn und Gideon werden immer mehr ein Team, welches im Laufe der Geschichte noch verstärkt wird durch Gwenys beste Freundin Leslie und Gideons Bruder Raphael. Und gemeinsam gelingt es ihnen, nach und nach den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Mit jeder Seite wird der Spannungsbogen mehr aufgebaut, so dass man das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen will. Durch immer wieder neuen Offenbarungen und Überraschungen für den Leser fliegt man nur so durch die Seiten, weil man immer mehr erfahren will. Es wird immer deutlicher, dass der Graf von Saint Germain der Marionettenspieler, der die Fäden in der Hand hat, ist. Immer wieder läuft es auf in heraus. Und es wird deutlich, dass die Geschehnisse, die passiert sind, passieren und passieren werden, von ihm geplant und eingefädelt werden. Nichts ist Zufall, denn er verfolgt ein bestimmtes Ziel. Die Frage ist nur, welches und wird er es erreichen?
Auch bekommt der Untertitel „Liebe geht durch alle Zeiten“ immer weiter an Bedeutung. Und man bekommt endlich die langersehnte Portion an Romantik und Liebe. Es war schön dabei zu zusehen, wie die beiden immer mehr zu einander finden, aber dennoch habe ich bis zum Schluss gebangt, ob Gideon wirklich ehrlich ist oder ob er doch nur ein falsches Spiel mit Gwendolyn treibt.
Bei Gwendolyn ist weiterhin eine Entwicklung in ihrer Persönlichkeit zu erkennen. Gideon bleibt irgendwie bis zum Schluss ein Fragezeichen (oh man habe ich gezittert). Und auch die anderen Charaktere sind wieder beeindruckend in Szene gesetzt. Allem voran Leslie und Raphael, die sich gut ins Geschehen einfügen und für das nötige vorantreiben sorgen. Und nicht zu vergessen Xemerius. Ach habe ich diesen kleinen Wasserspeier Dämon lieb gewonnen. Vielen Dank an die Autorin, dass sie so einen wunderbaren Charakter geschaffen hat und ihn mit so einem einzigartigen Wesen, mit so viel Witz ausgestattet hat. Egal wie heikel oder auch prickeln die Situation gerade war, er hatte immer einen passenden Spruch parat und nicht nur einmal musste ich laut auflachen.

Viel zu schnell waren die 487 Seiten gelesen und es hieß schließlich Abschied nehmen, von den wirklich sympathischen Charakteren der „Edelstein-Trilogie“, die einen wirklich im Laufe der Geschichte einen mehr und mehr zum Freund geworden sind. Trotz eines großartigen Showdowns bleiben am Ende allerdings einige Details / Fragen offen und es bleibt nur sich seine eigene Fantasie in Anspruch zu nehmen. Und dies hinterlässt ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwann ein Wiedersehen mit Gwendolyn, Gideon und Co. geben wird. Ich zumindest würde es begrüßen und mich darüber freuen.

Abschließend ist zu sagen, dass es mir sehr viel Freude gemacht hat, diese Trilogie zu lesen und mit den Protagonisten eine abenteuerliche Reise durch die Zeit zu erleben und dabei zu erleben, wie zwei Menschen, die scheinbar füreinander geschaffen sind, zu einander finden. Und das Ganze auf eine charmante und witzige Art. Jede einzelne Seite zu lesen hat viel Freude bereitet und es hätte gern noch ein bisschen mehr sein können.

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Saphirblau
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(2.215)

3.331 Bibliotheken, 33 Leser, 27 Gruppen, 318 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Absolut nahtlos grenzt „Saphirblau“, der zweite Teil der Edelstein-Trilogie, an „Rubinrot an. Schweren Herzens müssen sich die Wächter damit abfinden, dass die ach so perfekte Charlotte nicht ihr Rubin ist, sondern Gwendolyn. Und so müssen sie wohl oder übel ihren Plan mit Gwen durchziehen. Jedoch vermeiden sie es weiterhin ihr irgendwelche Interna zu verraten. Zu groß ist ihr Misstrauen. Allein und ausgegrenzt vertieft Gwen ihre Recherchen und kommt dabei ziemlich gut voran und findet schnell einen Verbündeten aus der Vergangenheit.
Auch trifft sie zum ersten Mal auf den geheimnisvollen Grafen von Saint Germain. Und es wird klar, dass er derjenige ist der die Fäden in der Hand hat, obwohl er schon einige Jahrhunderte tot ist. In Vorbereitung auf eine Soiree und einem Ball im 18. Jahrhundert bleibt es Gwendolyn nicht erspart, dass sie ausgerechnet von Charlotte unterrichtet wird.
Auch die angedeutete Liebesgeschichte kommt in diesen Band voran. Nachdem Gideon Gwen einfach geküsst hat, behandelt er sich im nächsten Moment wieder kühl und herablassend. Und so wechseln sich sein Verhalten ihr Gegenüber immer ab: Zärtlich und vertraut und dann wieder abweisend und kühl.

Im zweiten Teil gelingt es Kerstin Gier den Spannungsbogen hoch zu halten. Es macht einfach Spaß zusammen mit Gwendolyn in die Mysterien der Geheimnisse der Zeitreisen abzutauchen und diese mit ihr gemeinsam aufzudecken. Auch wenn man den ersten Teil gelesen haben sollte, werden einige Details, wenn sie angerissen werden immer noch einmal erklärt, so dass man weiß wovon die Rede ist. Diese kleinen Rückblenden sind wunderbar in den Textfluß eingebaut und zerreißen somit nicht die Gesamtheit.
Man fliegt nur durch die Seiten, taucht immer wieder ab in längst vergangene Zeiten und erlebt ein unvergessliches Kostümfest. Madam Rossini, die französische Schneiderin, entwirft mit voller Hingabe und Leidenschaft immer wieder wunderbare Kostüme, die sehr detailliert und bildlich dargestellt sind, so dass man sich wünscht, einmal Gwen zu sein. Diese Passagen im Schneiderzimmer sind immer wieder erfrischend. Hier kommt eines der Besonderheiten der Bücher zu Tage. Die „Ich-Form“ ermöglicht, dass man oft die ungefilterten Gedanken von Gwen erfährt. Und Gwen ist stets amüsiert über den wunderbaren Akzent von Madam Rossini und so wird immer wieder aufgezeigt, dass man Madam Rossini nicht etwa „Schwanenhälschen“, sondern „Schwanen’älschen“ sagt oder Gwen nicht etwa den „Hut“ aufsetzt, sondern den „üt‘“. Solche Einbringungen sind wunderbar erheitern und erfrischen. Und führen dazu, dass man sich wieder neu sammeln kann, bevor man wieder abtaucht in die komplizierte Zeitreisegeschichte. Auch wenn es sehr gut beschrieben und erklärt hat, ist manchmal doch schwer nachvollziehbar, was geschehen ist und noch geschehen wird.
Zu Beginn des zweitens Band kommt ein neuer – sehr bedeutender – Charakter ins Geschehen. Xemerius ist der Geist eines Wasserspeierdämons. Auch wenn er – nach eigenen Aussagen – ein gefährlicher Dämon und kein Haustier ist, ist er es nicht. Wenn Gwen auch zu Beginn genervt von ihm ist, entwickelt er sich schließlich zu einem treuen Freund. Mit seinen oft unangemessenen Einwürfen, kann man einfach nicht anders, als zu schmunzeln. Er ist immer wieder erheitern, sowie für Gwendolyn, als auch für den Leser. Er gibt den ganzen noch eine große extra Portion an Pepp.
Auch Band zwei ist absolut gelungen. Es sprüht nur so vor Spannung, Witz und auch ein bisschen Herzschmerz. Ich finde Gwendolyn auf der einen Seite großartig, wie sie immer wieder aus der Reihe tanzt, sich nicht unterordnen kann und/oder will. Aber auf der anderen Seite lässt sie sich immer wieder erniedrigen: „Du dummes Ding“ und ihr wird immer wieder vor Augen gehalten, dass sie eine mehr als schlechte Zweitbesetzung ist. Ich hatte gehofft, dass Gwen sich in diesen Teil endlich mehr wehrt, denn dass sie durch aus nicht das Dummerchen ist, für was sie gehalten hat, beweist sie schließlich, wenn auch in Geheimen. Ich hoffe wirklich für sie, dass sich dies im dritten Band ändert.
Enden tut dieser Teil, ebenso wie Bad eins sehr plötzlich und im Epilog wird wieder die Brücke zu Lucy und Paul geschlagen. Ich bin sehr gespannt auf das Finale. Darauf ob all die Geheimnisse gelüftet werden, die im Raum stehen. Wie die Gefühle von Gideon für Gwendolyn wirklich sind und welche Rolle der Graf von Saint Germain wirklich spielt.
Dieser Teil war ebenso spannend und unterhaltend wie der erste. Es fällt schwer, es aus der Hand zu legen. Absolut empfehlenswert.

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Rubinrot
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(2.676)

4.001 Bibliotheken, 48 Leser, 35 Gruppen, 489 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Was gibt es schöneres als gemeinsam mit der besten Freundin über den neusten Klatsch und Tratsch zu diskutieren – stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen und die neusten Filme anzusehen – oder über andere aus ihrem Jahrgang zu lästern. Und genau das ist es womit sich Gwendolyn und ihre bester Freundin Leslie am liebsten beschäftigen. Alles scheint normal, bis auf die klitzekleine Tatsache, dass zu Gwendolyns Freunden auch ein Geist namens James zählt. Denn ihre Familie ist alles andere als „normal“. Über Jahrhundert hinweg wird in ihrer Familie das Zeitreise-Gen vererbt. Während Gwendolyn ihre Jugend wie ein Teenager verbringen kann, wird dagegen ihre Cousine Charlotte seit ihrem elften Lebensjahr darauf vorbereitet, dieses Erbe anzutreten, denn für alle steht ausser Frage, dass die zwölfte und damit letzte Zeitreisende ist. Während Charlotte sich auf ihren ersten Zeitsprung vorbereitet, passiert das schlechthin unmögliche. Denn nicht Charlotte hat das Gen geerbt, sondern Gwendolyn. Und mit dieser Offenbarung beginnt eine abenteuerliche Reise zwischen den Zeiten.

„Rubinrot“ ist der Auftakt der „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier. Lange habe ich damit gehadert, diese Bücher zu lesen. Stets war ich unentschlossen. doch dann hat mir eine Freundin einfach ihr Bücher, zum Lesen geschickt und so bin ich nun in den Genuss gekommen, diese Trilogie zu lesen. Und nach Abschluss des ersten Teils frag ich mich, wieso habe ich so lange gewartet.
„Rubinrot“ fesselt auf eine ganz spezielle Art und Weise. Es überzeugt mit klaren und knappen Sätzen. Beim Lesen merkt man, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Aber ich finde es nicht störend, sondern finde es passend und es erhält seinen ganz besonderen Esprit.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Gwendolyn in der „Ich-Form“ erzählt und kommt witzig und spritzig rüber. Es macht einfach Spaß gemeinsam mit der Protagonistin auf eine außergewöhnliche Reise zu gehen. Durch die Erzählperspektive bekommt man einen wunderschönen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Gwendolyn. Die Erzählungen sind einfach frei heraus und man erkennt sich selbst wieder, wie man das eine oder andere Mal denkt. Dadurch wirkt die Protagonistin sehr charmant und man kann sich sofort mit ihr identifizieren.
Während Charlotte absolut perfekt gewesen ist in ihren Verhalten, in ihren Fähigkeiten, ist Gwendolyn das genaue Gegenteil. Und mit ihrer Art, die Dinge weniger ernst zu nehmen und ihrem Mangel an allgemeinen und insbesondere geschichtlichen Wissen, bringt sie die Mitglieder der Geheimgesellschaft schier zum Verzweifeln. Keiner glaubt an Gwendolyn und vor allem vertraut ihr keiner und auch Gwendolyn weiß nicht wen sie trauen kann und wenn nicht. Bewusst wird sie im Dunkeln gelassen. Doch damit will sie sich nicht abspeisen lassen und beginnt zusammen mit ihrer Freundin auf eigene Faust zu recherchieren. Die zeigt ihren außergewöhnlichen Charakter, denn Regeln existieren nicht für sie und schon gar nicht die seltsamen Regeln der Wächter. Sie will nicht einfach eine Marionette in irgendeinem Spiel sein, in dem sie noch nicht einmal die Spielregeln kennt. Umso verwunderlicher ist es, dass sie sich immer wieder ohne Gegenwehr beleidigen und erniedrigen lässt. Für mich passt es nicht und oft genug, hatte ich das Bedürfnis sie zu schütteln, nur damit sie etwas unternimmt. Aber vielleicht entwickelt sich dies noch in den Folgebänden.
Neben Gwendolyn ist Gideon der männliche Zeitreisende – ein gut aussehender und talentierter Junge. Das genaue Gegenteil von Gwendolyn. Und da bekommt man einen kleinen ersten Geschmack auf den Beinamen "Liebe bis in alle Zeiten". Gwendolyn ist absolut begeistert von Gideon. Auch wenn es in diesem Teil keine großen romantischen Gefühle und Offenbarungen gibt, kann man erahnen, dass es zwischen diesen beiden Menschen nicht nur bei einfacherer Freundschaft bleibt. Allerdings bleibt Gideon bis zum Ende des Buches eine zwielichtige Gestalt. Seine Handlungen sind einfach zu schwankend und wankelmütig und widersprechen sich teilweise selbst.
Neben diesen Charakteren gibt es noch zahlreich andere Charaktere, die eine große oder auch kleine Rolle spielen. Bedingt durch den Sprung in diverse Zeitalter und den Geheimnis um die Zeitreisenden begegnet man eine Vielzahl an Personen. Auch wenn es manchmal unübersichtlich scheint, ist es doch nicht verwirrend, da die Autorin den Leser ganz langsam in die Handlung und die bevorstehenden Ereignisse einführt. Verstärkt wird das Verständnis auch durch die diversen Berichte, Übersichten aus den „Chroniken der Wächter“, welche man immer zwischen den einzelnen Kapiteln findet.
Erwartet man eine spannungsgeladene Geschichte, in der ein Ereignis das andere jagt, wird man enttäuscht. Vielmehr gleicht dieser Teil eher einer Ouvertüre, die auf das weitere Geschehen vorbereitet und die Neugier erwecken soll. Und genau dies ist der Autorin auf eine wunderbare Art und Weise gelungen. Umso weiter man durch die Seiten fliegt, umso mehr Dinge werden offenbart, die dennoch nur an der Oberfläche angekratzt werden, um den Spannungsbogen zu erhalten und letztlich diesen weiter aufzubauen. Kerstin Gier hat einen wirklich wunderbaren und doch recht komplexen Roman verfasst. In dem den Leser nach und nach viele Dinge offenbart werden, so das man zu keiner Zeit den Überblick verliert oder man zu sehr mit neuen Informationen bombardiert wird und einem dadurch die Lust am Weiterlesen vergeht. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die junge Gwendolyn, genau wie auch der Leser nicht in all die Geheimnisse um die Zeitreisen eingeweiht ist und sie dadurch ebenso brennt, endlich die Wahrheit zu erfahren, wie auch der Leser. Und so geht man gemeinsam mit ihr auf eine recht spannende und beeindruckende Reise.

Schlussendlich kann ich sagen, dass es ein absolut gelungener Auftakt eines Abenteuers, zwischen den Zeiten, ist, der es schafft den Leser schnell mit seiner witzigen und charmanten Protagonisten in den Bann zu ziehen und Lust auf viel mehr macht.

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Göttlich verdammt
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(980)

1.681 Bibliotheken, 13 Leser, 15 Gruppen, 251 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, fantasy, griechische mythologie

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Feuer und Glas - Der Pakt
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(111)

244 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

venedig, liebe, feuer, wasser, jugendbuch

Feuer und Glas - Der Pakt

Brigitte Riebe
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 21.05.2012
ISBN 9783453267381
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

* Inhalt *:
Die sechszehnjährige Milla wohnt zusammen mit ihrer Mutter Savinia, seit dem Verschwinden ihres Vaters Leandro, bei dessen Schwester Ysa in Venedig. Dort führen sie erfolgreich eine Taverne. Jeden Tag hofft Milla auf die Rückkehr ihres Vaters, doch er bleibt spurlos verschwunden. Als sie den aristokratisch wirkenden Luca trifft, beginnt sich ihr Leben erneut zu verändern. Allmählich kommt sie hinter die Geheimnisse ihrer Herkunft. Denn Milla gehört, genau wie ihr Vater zu den Feuerleuten. Und obwohl Luca zu den vermeintlichen Feinden der Feuerleute – nämlich den Wasserleuten – angehört, wachsen in ihr Gefühle für Luca, die nicht sein dürfen.
Als Venedig auf ein Unglück zusteuert sind Luca und Milla die einzige Hoffnung, Venedig vor der äußeren und inneren Bedrohung zu retten.
Damit beginnt eine spannende Geschichte in den Gassen und Winkeln von Venedig.

* Meine Meinung *
Brigitte Riebe hat mit diesem Roman ein kleines Meisterwerk geschaffen. Mit einem klaren und doch anspruchsvollen Schreibstil hat sie eine wunderschöne Geschichte erschaffen.
Die Autorin entführt einen ins Venedig des beginnenden 16 Jhd. Durch ihre detailhafte Beschreibung des Venedigs, fühlt man sich beinahe so, als wenn man mit Milla gemeinsam am Ufer des Canal Grande steht und den geheimnisvollen und umwerfenden Gondoliere Luca in seiner blauen Gondel das erste Mal erblickt. Es stockt einem selbst der Atem.
Gemeinsam mit Milla beginnt man hier eine Entdeckungsreise in eine neu erschaffene Welt – in eine Welt in der die Leute blind sind vor Vorurteilen. Und beinahe führen diese zum Untergang Venedigs.
Gemeinsam mit Milla lernt man die Feuer- und Wasserleute kennen. Man erfährt von den beudeutungsvollen Pakt zwischen den beiden Arten. Die Geschehnisse überschlagen sich und man bekommt nach und nach etwas mehr Einblick. Und trotz dass viele Dinge passieren bleibt genügend Zeit für gefühlvolle und magische Momente. Das Aufflammen der zarten Liebe zwischen Milla und Luca ist wunderschön zu lesen. Die entstehende Liebe keimt ganz langsam. Es ist nicht das typische: Mädchen trifft Jungen und beide sind hoffnungslos verliebt. Lange sträuben sich Beide gegen ihre Gefühle - auch wegen ihrer Herkunft. Und trotz, dass sie die Erkenntnis ereilt, bleibt es zwischen ihnen weiterhin ein anschmachten. Ganz passend in die Zeit. Das eben geschilderte macht diese Liebe für mich umso realistischer und reizvoller.
Trotz das größtenteils aus Sicht der 16jährigen Milla beschrieben sind, werden auch andere Sichtweisen nicht außer Acht gelassen. So sind immer wieder Abschnitte aus der Sicht von anderen Personen. Für mich ganz toll gestaltet ist das Finale. Hier wechselt sich die Sicht in rasanter Weise ab, so dass man die zeitgleichen Geschehnisse ganz genauso verfolgen kann – Bild im Bild sozusagen.
Einer meiner absoluten Lieblingscharaktere ist der Kater „Punktino“. Immer wieder taucht er scheinbar aus dem Nichts auf. Und irgendwie hab ich nach wie vor das Gefühl, dass hinter dem Kater mehr steckt.
Eingebettet hat Brigitte Riebe ihre fiktive Geschichte in einen historischen Hintergrund, der am Ende des Buches etwas näher erläutert und mit einer historischen Zeittafel ergänzt wird.

* Fazit *
Dieses Buch ist ein absolut gelungenes Buch. Es bietet dem Leser viel: geschichtliches und fantastisches. Spannung und Gefühl.
TOP – Empfehlenswert.
Ich freu mich schon jetzt auf die Fortsetzung um mit den Protagonisten dann nach Konstantinopel zu reisen.

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Finding Sky - Die Macht der Seelen 1
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(295)

582 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 144 Rezensionen

liebe, seelenspiegel, sky, savant, fantasy

Finding Sky - Die Macht der Seelen 1

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.05.2012
ISBN 9783423760478
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die 16 jährige Sky Bright zieht mit ihren Adoptiveltern Sally und Simon von England nach Wickenridge in Colorado, USA. Als Neue an der Schule zieht sie jede Menge Aufmerksamkeit an sich, was der eher schüchternen Sky unangenehm ist. Doch dann trifft sie auf den geheimnisvollen Zed . Jedes Mädchen auf der Wickenridge High liegt ihm zu Füssen und auch Sky muss zugeben, dass er sie nicht ganz kalt lässt. Doch noch nie hat Zed sich für Mädchen aus den kleinen Örtchen in Colorado interessiert. Und so lässt er anfänglich keine Gelegenheit aus, dass er eine gewisse Abneigung gegen die Neue hegt. Bis zu jeden Tag, wo er zum ersten Mal spürt, dass Sky auch ein Geheimnis mit sich rumträgt. Zed erkennt in Sky seinen Seelenspiegel und nun hat er sich zum Ziel gesetzt Sky davon zu überzeugen, dass sie und er für einander bestimmt sind. Doch Sky ist von der ganzen Sache schwer zu überzeugen und dann droht den Beiden auch noch eine unbekannte Gefahr …

Meine Meinung:
Joss Stirling überzeugt in ihren Roman mit einer witzigen und klaren Schreibstil. Die Story wird aus der Perspektive von Sky in der Ich-Form erzählt. Die Grundidee der Geschichte ist wahnsinnig interessant und ausbaufähig. Leider fehlte der ganzen Geschichte etwas Tiefe und Gradlinigkeit. Viele Dinge wurden nur angerissen und es wurde ziemlich schnell abgespult. Auch fehlte der ganzen Liebesgeschichte das gewisse Etwas. Die Handlungen der Protagonisten waren manchmal nicht wirklich nachvollziehbar. Eines der ganz großen Kritikpunkt ist die enorme und viel zu schnelle Wandlung des „Bad Boy“ Zed in ein handzahmes Lämmchen. Das war sehr schade und unrealistisch.
Das Ende kam schnell – zu schnell – und war nicht wirklich überraschend. Am Ende steht man mit vielen unbeantworteten Fragen allein da. Da es im Folgebuch um den Bruder von Zed geht, werden wohl die vielen Fragen bezüglich Sky auch weiterhin unbeantwortet bleiben. Gerade von der Enthüllung der Vergangenheit von Sky hatte ich große Erwartungen, die nicht mal annähernd erfüllt wurden. Denn nach einem wahnsinnig spannenden und geheimnisvollen Einstieg in die Geschichte, war die Offenbarung sehr mager.
Aber trotz der Kritikpunkt hat mir der Ansatz der Geschichte sehr gefallen und ich sehe in dem Ganzen ein großes Potential. Ich werde das zweite Buch auf jeden Fall lesen. Da ich insbesondere Zeds Familie und ihr Geheimnis (sie sind Savants) sehr spannend und interessant finde. Und ich hoffe, dass man in den Folgebänden noch mehr über die Bedeutung der Savants in der Welt erfährt, die so zahlreich im Buch angedeutet worden sind.

Fazit:
Ein Buch mit großen Potenzial, welches nicht annähern ausgeschöpft wurde. Aber trotz des flüssigen und witzigen Schreibstils liest es sich gut. Ich vergebe 3,5 Sterne. Da es aber keine halben Sterne gibt. Und der Grundgedanke sehr interessant ist, habe ich mich letztendlich für 4 Sterne entschieden.

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Flammender Zorn
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(2.334)

3.527 Bibliotheken, 47 Leser, 31 Gruppen, 345 Rezensionen

panem, liebe, katniss, krieg, peeta

Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Katniss und Peeta haben wieder gemeinsam die Spiele überlebt.
Nachdem am Ende des zweiten Buches die Arena gesprengt wurde, wurde Katniss und Finick von den Rebellen nach Distrikt 13 gebracht. Dort muss sie erfahren, dass keine Zeit mehr war auch Peeta da rauszuholen und dass dieser nun im Kapitol gefangen ist. Weiterhin muss Katniss erfahren, dass es ihren Heimatdistrik 12 nicht mehr gibt. Nach der Vernichtung der Arena wurde als Gegenmaßnahme das komplette Distrikt 12 vernichtet, so wie einst auch Distrikt 13. Viele der Einwohner sind bei diesem Vernichtungsschlag gestorben, doch einige haben es mit Gales Hilfe geschafft, sich nach Distrikt 13 zu retten, wo unbekannterweise die Bewohner doch überlebt hatten.
Und damit beginnt eine wirklich spektakuläre Handlung. Die Rebellen und Distrikt 13 haben sich zum Ziel gesetzt das Kapitol zu stürzen und Panem zu einer Republik auszurufen. Katniss soll die Rolle des „Spotttölpels“ übernehmen und somit das Zeichen der Revolution sein. Nach anfänglichem Zögern willigt sie schließlich ein und der letzte Kampf beginnt…

Meine Meinung zum Buch:
Ein wirklich großes Ende dieser Triologie.
Man bekommt in diesem Buch sehr viel geboten – Spannung, Verzweiflung, Action, Bangen und Leidenschaft. Katniss zeigt in diesem Teil ganz viele Fassetten. Am Anfang sehr angeschlagen – lethargisch, taut sie ganz langsam auf und wird schließlich wieder zu der Kämpferin. Peetas Leiden und Wandlung auf Grund der ihm wiederfahrenden Ereignisse im Kapitol war eine Überraschung. Aber sie kamen glaubwürdig rüber und haben sehr gut in die Geschichte gepasst.
Meine absoluten Lieblings Charaktere des Buches waren aber Finnick und Annie. Es war so emotional als die Beiden sich wieder in den Armen lagen und wie Finnick dadurch wieder zum Leben erwachte.
Das Ende war erschütternd. Der Kampf hat so viele Opfer gefordert – Opfer bei denen mir das Herz blutete und ich Tränen vergossen habe. Leider war das eigentliche Finale relativ schnell abgearbeitet und der Epilog lässt den Leser ziemlich im Regen stehen. Nach dem Final wird man als Leser in die Zukunft katapultiert und man möchte doch gern noch so viel mehr wissen.
Trotzdem: Absolut gelungen und empfehlenswert. Und auch hier wie bei den anderen beiden Bücher blieb am Ende eine gewisse Leere, da dieses Triologie einfach was Besonderes und Großes ist.

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Gefährliche Liebe
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(2.730)

3.966 Bibliotheken, 55 Leser, 36 Gruppen, 386 Rezensionen

liebe, panem, katniss, hungerspiele, peeta

Gefährliche Liebe

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 14.05.2010
ISBN 9783789132193
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Katniss und Peeta haben es geschafft sie sind beide der Arena entkommen, haben beide überlebt. Durch eine riskante Aktion sind beide als Sieger der 74. Hungerspiele hervorgegangen. Eine riskante und zu gleich revolutionäre Aktion. Noch nie gab es zwei Sieger in der Geschichte der Hungerspiele und genau diese Handlung macht insbesondere Katniss zum Feind des Kapitols. Präsident Snow würde alles darum geben Katniss aus dem Weg zu räumen, aber dies kann er nicht so einfach. Denn traditionell gibt es eine „Tour der Sieger“ durch jeden einzelnen Distrikt und da würde es keinen guten Eindruck machen, wenn einer der Sieger nicht anwesend ist, wo sie und Peeta doch das tragische Liebespar sind.
Bevor die Tour beginnt, bekommt Katniss in ihrem neuen Haus am Rand von Distrikt 12, dem s.g. „Dorf der Sieger“, besuch von Präsident Snow. Dieser macht unmissverständlich klar, dass er sie für die diversen Unruhen in einigen Distrikten zur Verantwortung zieht und droht ihr, Gale, ihrer Mutter und ihrer Schwester Prim etwas anzutun, wenn sie auf der Tour nicht alles daran setzt ihre Liebe zu Peeta glaubwürdig darzustellen und damit die ersten Keime der Aufstände unterbindet.
Auf der Tour der Sieger geben sich die Beiden wieder als das verliebte Paar, obwohl sie während ihres Aufenthaltes in Distrikt 12 nicht viel Zeit miteinander verbrachte hatten. Doch schnell wird klar, dass es Katniss und Peeta nicht gelingt die bereits in Gang gesetzte Mühle aufzuhalten. Auch Peetas öffentlicher Heiratsantrag hilft letztendlich nicht.
Ihr erhofftes sorgenfreies Leben gerät immer mehr ins Straucheln und bricht vollkommen zusammen. Zum einen weil neue Friedenswächter in Distrikt 12 eingesetzt werden und somit eine strenge Führung beginnt, in der jedes noch so kleine Vergehen bitter bestraft wird. Als die Bedingungen der 75. Hungerspiele – des sogenannten 3. Jubel-Jubiläums – bekannt gegeben werden, ist Katniss endgültig klar, dass es kein friedliches Ende für sie geben wird. Der Kreis der Tribute für die nächsten Hungerspiele wird aus den Siegern der bisherigen Spiele ausgelost und dies bedeutet: Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena …

Meine Meinung:
Beim Lesen wurde ich wieder bestätigt, dass ich es nicht unbedingt als Jugendbuch empfinde. Die Spiele machen einen gewissen Teil des Buches aus und somit das bewusste gegenseitige Töten um zu überleben. Ich weiß nicht, ob man dies wirklich mit 14 schon lesen muss…

Aber nun zu meiner Meinung zum Buch an sich:
Noch spannender und emotionaler als Band 1. Vom ersten Moment habe ich mitgefiebert und als die Stelle kam, an der die Bedingungen für das 3. Jubel-Jubiläum bekanntgegeben wurden, habe ich den Atem angehalten und mir gedacht: NEIN – das kann jetzt nicht sein. Ich muss gestehen, dass ich Katniss und Peeta ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Und jeden Moment leide ich mit ihnen. Die Autorin schafft es mit ihrem einfachen Schreibstil ganz viel auszudrücken. Und trotz der Grausamkeiten, die in der Arena passieren, war einen Moment Zeit für ganz große Gefühle zwischen Katniss und Peeta. Die Szene am Strand war einfach nur wunderschön.
Während des Lesens war ich wieder mitten im Geschehen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Man fiebert zu sehr mit – will wissen was als nächstes geschieht – wie es ausgeht.
Tick – Tack …

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Tödliche Spiele
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(2.512)

3.574 Bibliotheken, 40 Leser, 38 Gruppen, 536 Rezensionen

liebe, panem, hungerspiele, katniss, peeta

Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.08.2009
ISBN 9783789132186
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Die Tribute von Panem waren bisher von mir völlig unbeachtet.
Ich wusste, dass es diese Bücher gibt und ich hatte auch die Aufregung um das Erscheinen des letzten Bandes mitbekommen und mir war auch bewusst, dass es einen gewissen Hype ausgelöst hatte, aber dennoch hatte ich mich bisher nicht durchgerungen diese Bücher zu lesen?
Warum? Das frag ich mich auch, nachdem ich nun den ersten Band in einer (für mich) Rekordzeit gelesen habe.
Zum Inhalt:
Nordamerika, so wie man es kennt, existiert nicht mehr - zerstört durch Naturkatstrophen und Kriegen. Nach all den Jahren der Unruhen wurde das Land schließlich in 13 Distrikte aufgeteilt. Das Kapitol regiert und wacht über diese mit strenger Hand. Und als wieder ein erneuter Aufstand droht schlägt es zu. Distrikt 13 wird erbarmungslos ausgelöscht und auch alle anderen Distrikte bekommen zu spüren, dass ein Aufstand schlimme Folgen haben wird. Je weiter entfernt ein Distrikt vom Kapitol ist in umso schlimmer sind die Lebensbedingungen der Bevölkerung.
Distrikt 12 liegt am Rande des Einflussbereiches des Kapitols. Und genau hier beginnt die Geschichte von Katniss und Peeta. Jedes Jahr veranstaltet das Kapitol die sogenannten „Hungerspiele“ um den einzelnen Distrikte jedes Jahr aufs Neue daran zu erinnern was passierte, als ein Aufstand versucht wurde. Aus jeden der 12 Distrikte wird während der „Erntezeremonie“ wird ein Mädchen und ein Junge der 12 bis 18jährigen gezogen. Die erwählten Personen müssen schließlich als Tribute an den „Hungerspielen“ im Kapitol teilnehmen, insofern es keine Freiwilligen gibt, die an deren Stellen treten.
Während dies in den reicheren Distrikten immer wieder passiert, kommt dies in den ärmeren fast nie vor. Doch dieses Jahr sollte genau dies passieren, als der Name der bei der Wahl des weiblichen Tributs in Distrikt 12 Primerose Everdeen ist. Ein zwölfjähriges Mädchen aus den Saum. Ihre Schwester Katniss ist zunächst fassungslos, doch bevor Prim auf die Bühne steigt, stürzt sie vor und tritt an ihre Stelle. Alle sind verblüfft und bewundern sie zugleich. Der männliche Tribut ist Peeta Mellark. Sofort weiß Katniss das sie diesen Jungen kennt und als die Erkenntnis sie trifft, ist sie bestürzt, dass es ausgerechnet der Junge ist dem sie einst ihr Leben zu verdanken hatte...
Gemeinsam werden sie ins Kapitol gebracht, für die Öffentlichkeit verschönert und schließlich auch trainiert und dann kommt der Tag an dem es die Hungerspiele beginnen. Und beiden ist klar: Es kann nur einen Gewinner geben und das heißt alle anderen müssen sterben …
Meine Meinung:
Es ist definitiv ein Buch was Eindruck hinterlässt und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen muss ich meinen Vorredner zustimmen, die gesagt haben, das sie Altersbeschränkung nicht bei ab 12 Jahre stehen sollte. Zu lesen wie sich Jungen und Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren gegenseitig bekämpfen – töten – um zu überleben ist ganz schön schwere Kost. Um die Kritik die dieses Buch aufgreift zwischen den Zeilen zu lesen, braucht man schon ein paar Jährchen mehr. Ich bin mir nicht sicher, ob ein(e) Zwölfjährige(r) dies wirklich richtig einschätzen kann. Das ist ein Kritikpunkt aber nicht gegen das Buch oder die Autorin, sondern gegen die, die die Alterseinstufung machen. Für mich definitiv kein Jugendbuch.
Zum Buch an sich. Es ist ein Buch das man schnell liest zum einen liegt es an den ziemlich einfachen und klaren Schreibstil der Autorin und zum anderen aber auch, dass das Buch spannend und fesselnd ist. Es wartet mit so vielen Überraschungs- und Spannungsmomenten auf und mit ganz viel Gefühl. Das mich total überwältig hat. Während ich am Anfang noch dachte: Ok, ganz nett. Kam irgendwann der Moment wo ich so gefangen war in der Geschichte, dass ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Was müssen Kattnis und Peeta noch alles über sich ergehen lassen. Was wird aus den Beiden. Wer wird es schaffen (ok – wenn man weiß, dass es ein nächstes Band gibt und da den Klappentext gelesen hat) weiß man zumindest wer am Ende überlebt, aber das wie ist noch immer offen und es ist spannend bis zu Letzt.
Trotz der Grausamkeit sind auch wirklich schöne einfühlsame Momente vertreten. Zum einen die kleine Rebellion von Katniss in dem sie einen toten Tribut besonders ehrt und dann sind da diese wunderbaren Szenen zwischen ihr und Peeta in der Höhle.
Suzanne Collins hat es mit diesem Buch geschafft einen mit an einen Schauplatz zu nehmen, vor dem man die Augen schließen will und gleichzeitig kann man es nicht und somit hält sie einen an diesen Ort und folgt den Geschehnissen.
Fazit:
Ganz tolle Buch auch mit Startschwierigkeiten, aber es lohnt sich weiter zu lesen.
Und ich tue es gleich mit Band 2 …

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Daughter of Smoke and Bone
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(363)

702 Bibliotheken, 11 Leser, 12 Gruppen, 141 Rezensionen

engel, liebe, prag, chimären, fantasy

Daughter of Smoke and Bone

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 23.02.2012
ISBN 9783841421364
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

"Die Hoffnung, dass der Name, den Brimstone ihr gegeben hatte, mehr war als ein wunderlicher Einfall.
Die Hoffnung, dass dies hier nicht das Ende war."
-Seite 489-

Ich schließ das Buch und was bleibt ist Leere.
Das Verlangen das Buch wieder aufzuschlagen und weiter zu lesen – wieder abzutauchen in diese wunderbare Geschichte, doch mit diesen letzten Sätzen wird man zurück gelassen. Und sie netsprechen dem Gefühl was zurück bleibt, nachdem man „Daughter of the Smoke an Bone“ von Laini Taylor gelesen hat.
Ein Eindruck mit dem ich nicht gerechnet habe, als ich vor einer Woche mit dem Buch begonnen habe. Angezogen von diesem wunderbaren in schwarz, blau und lila gehaltenen Einband, musste ich einen näheren Blick riskieren. Die Inhaltsangabe war so vielversprechend, dass ich mir dieses Buch sofort zulegen musste und ich konnte es kaum erwarten, die ersten Zeilen zu lesen.

Zum Inhalt:
Zu Beginn der Geschichte lernt man ein 17 jähriges, geheimnisvolles Mädchen kennen. Die von der Liebe enttäuscht wurden und jegliche Hoffnung auf einen erneuten Tanz der Schmetterlinge verloren hat. Ihre wahre Liebe gilt der Kunst. Sie zeichnet bei jeder Gelegenheit. Und ihre Fantasiegestalten, die sie immerwährend zeichnet kommen bei ihren Mitstudenten gut an. Karou hat ihren Figuren liebevoll Namen gegeben und jeder, der ihre Zeichnungen anschaut, will die neusten Geschichten der sagenhaften Gestalten hören, die ihnen Karou mit einem Lächeln bereitwillig erzählt.
Ihre beste und gleichzeitig einzige Freundin ist Zuzanna. Sie haben sich in der Kunstakademie kennengelernt. Ansonsten ist sie einsam – ohne Familie – ohne Identität.
Nach und nach wird klar, dass die angeblich erfunden Gestalten, die sie immer so liebevoll und detailgetreu zeichnet, alles andere als Erfindungen ihrer Fantasie sind…
Bei einem ihrer geheimnisvollen Aufträge begegnet sie Akiva – einen Seraph. Zum ersten Mal erfährt Karou, dass es neben ihrer Chimären-Familie noch andere Wesen gibt. Als sie von ihm angegriffen wird, erkennt sie welche Kraft in ihr steckt. Trotz ihrer neuen Erkenntnis wird sie schwer verletzt und mit letzter Kraft rettet sie sich zu dem Portal, das sie zurück in den Laden des Wunschhändlers bringt.
Der Wunschhändler ist nicht anwesend und während sie von den zwei anderen Chimären versorgt wird, gelingt es ihr durch die geheimnisvolle zweite Tür zu gehen und einen Blick zu riskieren in eine vollkommen andere Welt.
Und damit beginnt eine atemberaubende Geschichte um zwei Spezies, die sich seit Jahrtausenden im Krieg gegen einander befinden, den Wunsch nach Frieden, um die Sehnsucht und das Verlangen und um die Erkenntnis wer Karou wirklich ist…

Meine Meinung:
Puh – es ist schwer das in Worte zu fassen, was ich gerade empfinde, nachdem ich das Buch gelesen habe.
Wie bereits erwähnt, hatte ich am Anfang des Buches nicht erwartet, dass dieses Buch mich umhauen wird. Ich fand es gut, aber ich war nicht wirklich gefesselt. Die Geschichte hat sich allmählich aufgebaut ohne langatmig zu wirken. Doch hatte es – für mich – noch nicht diesen WOW-Effekt.
Aber dennoch war ich neugierig, welch Geheimnis sich um, die symphytische, Karou rangt. Man taucht immer weiter in ihre Welt ein. Lernt ihre Chimären-Familie kennen und ihre Aufgabe. Und dann mit einem Schlag war es passiert: Ich war gefangen in der Geschichte und kmir fiel es schwer, dass Buch zur Seite zu legen, weil man immer mehr und mehr erfahren möchte.
Laini Taylor hatte alle Charaktere liebevoll herausgearbeitet. Man kann sich jeden Einzelnen – egal, ob Mensch, Seraph oder Chimäre bildlich vorstellen. Man fühlt mit jedem mit und kann sich in sie hineinversetzen – man fühlt und leidet mit den Charakteren.
Die Autorin hat in diesem Buch eine wunderbare Welt erschaffen und mit ihren klaren Schreibstil schafft sie es, einem das Gefühl zu geben mitten im Geschehen zu sein.
Im letzten Drittel des Buches nimmt die Autorin schließlich den Leser mit auf eine Entdeckungsreise. Man lernt etwas mehr über den Krieg zwischen den Seraphinen und Chimären. Man bekommt einen Einblick welch Leid Akiva widerfahren ist und natürlich wird das Geheimnis um Karou gelüftet und dies auf eine wunderbare Weise.
Und trotz allem ist man Ende nicht zufrieden, man will noch so viel wissen. Will noch Teil an der Geschichte um Karou und Akiva haben.

Fazit:
Dieses Buch umfasst alles was ein gutes Buch haben sollte: Action, Geheimisse, Sehnsucht und natürlich die Liebe.
Ich fand es sehr schön zu lesen, wie sich die zarten Bande zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Auf eine langsame, vorsichtige Art. Es ist ein Umkreisen der Beiden – wirklich schön zu lesen. Und das ganze genau im richtigen Maß eingebettet in eine atemberaubende Geschichte.
Ich hoffe, dass es nicht allzu lang dauert, dass man mehr lesen kann,
zumindest lässt der Schluss hoffen.

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Julia für immer
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(192)

441 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

liebe, julia, romeo, fantasy, shakespeare

Julia für immer

Stacey Jay , Antje Görnig
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Egmont Ink, 08.02.2012
ISBN 9783863960216
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Ich bin nicht Ariel Dragland, das Mädchen aus einer kleinen Stadt in Kalifornien. Mein Name ist Julia. Und ich bin eine unsterbliche Seele, Jahrhunderte habe ich damit verbracht, in die Körper von Menschen zu schlüpfen und für die wahre Liebe zu kämpfen. Ich habe versucht, ihre Seelen vor Romeo zu beschützen, den ich einst geliebt habe und der mich ermordet hat.
Ja, ich bin die Julia. Und er der Romeo.
Er ist in Dylans Körper. Dylan, der Ariel so unendlich verletzt hat. Ich werde nur für eine Weile in Ariels Körper sein, um ihre große Liebe zu finden. Hoffentlich reicht die Zeit, hoffentlich gelingt es Romeo nicht, ihr Glück zu zerstören - und mein eigenes ...
- Klappentext -

Das Buch beginnt mit einer Szene von Dylan und Ariel - noch Herr über ihre Körper - im Auto. Die vom Schicksal geschlagene Ariel ist wütend und verletzt als sie erfährt, das es Dylan nicht ernst meint. Sie riskiert einen Unfall um Schluss zu machen mit ihren elenden Leben und genau zu diesem kommt es auch.
Und dann passiert es: Als Ariel erwacht, ist es nicht Ariels Seele, die in diesem Körper ist, sondern die unsterbliche Seele Julia. Nach der ersten Orientierung bemerkt sie, dass noch nicht allzu viel Zeit seit ihrem letzten Auftrag vergangen sein muss.
Als sich Dylan neben ihr bewegt, ist sie dankbar, dass er nicht tot ist. Doch schnell wird klar, dass nicht Dylans Seele in seinem Körper inne wohnt, sondern die Seele, ihres Feindes: Romeo.
Und damit beginnt eine aufregende und spannende Geschichte, die einen schnell in Bann zieht.

Romeo und Julia, wer kennt schon nicht ihre Liebesgeschichte. Schön und tragisch. Und heikles Thema so etwas zum Bestandteil eines Buches zu machen und auch noch diverse Details zu verändern.
Meiner Meinung nach ist genau dies der Autorin gut gelungen. Das Buch ist in der ICH-Form geschrieben und der größte Teil des Buches wird aus Julias Schicht dargestellt, die sich eher wie gedacht im nächsten Einsatz wieder findet. Schnell wird ihr klar, dass dieser Auftrag anders ist wie sonst und auch ihre ehemalige große Liebe hat dieses empfinden.
Der Schreibstill ist sehr einfach und sehr flüssig. Er beschränkt sich auf die wichtigen Details. Kurze und prägnante Sätze.
Die Charaktere sind alle sehr interessant und gut herausgearbeitet. Und obwohl Ariels Seele im Nebel ruht und somit Ariel nicht wirklich anwesend ist, erfährt man sehr viel über sie und sie wird einen sehr sympatisch.
Julia übernimmt nach und nach immer mehr die Oberhand von Ariels Körper und somit kann man auch sie sehr gut kennen lernen. Dabei merkt man wie verbittert und voller Hass sie ist. Enttäuscht sich so in Romeo getäuscht zu haben. Und doch schafft sie es immer wieder einen ganz viel Gefühle zu zeigen.
Romeo - tja Romeo ist ganz lange schwer einzuschätzen. Aber zum Schluss muss ich sagen, das ich ihn wirklich mag. Einerseits ist er böse und durchtrieben und anderseits ist er trotz allem noch voller Liebe für Julia. Und das ist eine spannende Mischung...

Fazit:
Für mich ist es ein wirklich großartiges Buch. Mit sehr viel Gefühl und sehr viel Spannung und einen sehr emotionalen Ende.
Mir viel es wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil man immer weiter wissen will, wie es weiter geht - was als nächstes geschieht. Und man wird nicht enttäuscht.
Freu mich auf die Fortsetzung ..

  (9)
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Die Chroniken von Narnia
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(71)

120 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, narnia, magie, abenteuer, london

Die Chroniken von Narnia

C. S. Lewis
Flexibler Einband
Erschienen bei Brendow, 17.10.2005
ISBN 9783865060624
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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