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Semmering
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Semmering

Alfred Komarek
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783709970010
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Das Mirakel von Köln
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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

köln, historisch, hexe, kloster, mutter

Das Mirakel von Köln

Bettina Szrama
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Emons, 01.10.2012
ISBN 9783954510290
Genre: Historischer Roman

Rezension:

Hinter den dicken Mauern des Kloster Santa Klara in Köln gehen Dinge vor sich, an denen Hexenjäger ihre wahre Freude hätten.
Als Christina, die an Fallsucht leidet, dort aufgenommen wird, ist ihr bald klar, dass die scheinbare Sicherheit trügt. Folter und Teufelsaustreibungen treiben sie zur Flucht, zu groß ist die Befürchtung, selbst getötet zu werden wie die Laienschwester Maria. Doch Christina steckt bereits tiefer in den Fängen der Mächtigen und so hat sie kaum noch eine Chance, sich dem Ganzen zu entziehen.

Meine Meinung

Wieder einmal hat Bettina Szrama hier gut und reichlich recherchiert, um diesen historischen Krimi zu Papier zu bringen.
Das Geschehen wird sehr bild- und lebhaft beschrieben, sodass ich als Leserin in meinem Kopfkino eine gute Vorstellung des Ganzen hatte. Die einzelnen Personen sind ausgezeichnet ausgearbeitet, auch hier hatte ich bald ein gutes Bild vor Augen. Einige Passagen empfand ich als etwas langatmig, doch trotzdem blieb die Spannung größtenteils erhalten.
Lediglich die vielen Namen brachten mich zeitweise etwas aus dem Takt, was evtl. auch an den verschiedenen Titeln lag, die die Personen teilweise mehrfach inne haben.

Im Anhang gibt es eine Erklärung zu Begriffen und Wörtern, was mir in jedem Fall sehr hilfreich war. Insgesamt lässt sich dieser Krimi gut und zügig lesen, und es zeigt hier wieder sehr deutlich, mit welcher Arroganz und boshafter Tatkraft Kirche und Reiche hier vorgehen, nur um selbst nicht in's Fadenkreuz der Hexenjäger zu geraten.

Unterm Strich

Auch wenn die Hexenverfolgung ansich ein erschreckendes Relikt des Mittelalters ist, fasziniert es mich doch immer wieder, wie auch hier in diesem historischen Krimi.

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Tags: folter, hexe, kloster, köln, mutter, nonnen, teufel, tochter   (8)

  

 

Ein Flüstern in der Nacht
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52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

krieg, england, rachel, juden, deutschland

Ein Flüstern in der Nacht

Moya Simons , Anne Braun
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.10.2012
ISBN 9783570153314
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Was machen kleine Mädchen, wenn sie 10 Jahre alt sind? Sie spielen; mit ihren Puppen, mit ihren Freundinnen, sie sind kleine Prinzessinnen, sie ziehen süße Kleider an, sie lachen. Mit 10 ist die Welt unbeschwert, sollte sie sein. . . Aber nicht für Rachel. Als sie 10 ist, muss sie sich unter der Spüle in einem Schrank verstecken, denn es ist Krieg und Rachel ist Jüdin.

Meine Meinung

Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Es ist ein ernstes Buch, aber das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich geht es um den 2. Weltkrieg in Deutschland, in diesem Fall in Leipzig. Viele Kinder haben in dieser Zeit ihre Eltern verloren, so auch in diesem Fall. Erst die Freunde, dann die Wohnung, damit die eigene Freiheit und schließlich die eigene Familie. Rachel hatte Glück, eine deutsche Familie findet sie in ihrem Versteck und bringt sich selbst in große Gefahr, als sie sie bei sich aufnehmen. Und dann ist da noch ein Problem: Papa hat gesagt, sie soll still sein in ihrem Versteck, keinen Mucks von sich geben. Es geht schließlich um ihr Leben. Und nun ist Papa fort und kann ihr nicht sagen, dass sie wieder sprechen darf.

Was ihr bleibt, ist Mamas längster Schal der Welt und das Tagebuch ihrer Schwester Miri.

Simons hat für dieses Buch reichlich und gut recherchiert. Es ist nach ihren eigenen Angaben eine Mischung aus Fiktion und Wahrheit, und ich finde, diese Mischung ist ihr gut gelungen. Mit kurzen, verständlichen Sätzen veranschaulicht sie dem Leser die Ereignisse und Erlebnisse auf sehr berührende, aber direkte Art und Weise. Das Ganze ist aus der Sicht Rachels geschrieben, mit 5 Jahren beginnt sie ihre Geschichte, naiv und gutgläubig, unwissend, was es mit den Menschen auf sich hat, die ihr plötzlich ins Gesicht spucken oder sie abstoßend behandeln.

Aber man kann seine Kinder nun mal nicht vor allem beschützen. Es ist manchmal sehr traurig und hart zu lesen, was Rachel ohne ihre Familie und vorerst auch ohne ihre Stimme ertragen muss, zu tief sitzt ihr Schock.

Doch es gibt auch glückliche Momente in diesem Buch, die mich zum Lächeln, aber auch zum Weinen gebracht haben.

Unterm Strich

Ein wunderbares Buch, das mich sehr berührt hat. Und es zeigt, dass auch ein einzelner Mensch viel ausrichten kann, um wenigstens ein Leben zu retten. Es ist ein Kinder- und Jugendbuch, empfohlen ab 10 Jahre. Das finde ich etwas früh, vielleicht doch eher ab 12 Jahre, um wenigstens ein paar der Hintergründe zu verstehen.

In diesem Alter wird in der Schule auch "Damals war es Friedrich" gelesen, von daher würde ich auch dieses Buch eher in dieser Altersklasse einordnen wollen.

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Tags: australien, deutschland, england, jüdin, krieg, leipzig, rachel, sprachlos, versteck   (9)

  

 

Die Auswerterin
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england, auschwitz, krieg, fotos, pilot

Die Auswerterin

Elk Von Lyck
Flexibler Einband: 134 Seiten
Erschienen bei Books On Demand Gmbh, 08.05.2012
ISBN 9783844816143
Genre: Sonstiges

Rezension:

Emily Brown hat nichts zu verlieren, als sie ihren Plan in die Tat umsetzt. Ihr Plan, das ist die Rettung der Menschen im Konzentrationslager von Auschwitz. Sie hat es entdeckt inmitten der Bilder, die man ihr und einigen anderen zur Auswertung vorgelegt hat.
Um an diese Bilder zu kommen, sind britische Piloten über Deutschland unterwegs, um Rüstungsfabriken und ähnliche Objekte zu entdecken und auszumerzen.
Und nach ihrer Entdeckung hat Emily sich in den Kopf gesetzt, die Menschen im KZ von Auschwitz zu retten. Um diesen Plan also in die Tat umzusetzen, nimmt sie kurzerhand den obersten Chef des Bomber- Kommandos, Arthur Harris, in ihre Gewalt und zwingt ihn, seinen zunächst geplanten Befehl zu ändern, um die Gleisanlagen zum KZ zu zerstören.
Und dann beginnt das Warten...

Meine Meinung

Elk von Lyck hat hier auf knapp 130 Seiten einen tiefen Einblick hinterlassen, den ich so nicht erwartet hatte. Kriegsgeschichten handeln ja meist aus der Sicht der Betroffenen. Doch diesmal ist das nicht der Fall.

Das ist zum Einen Emily. Sie ist eine junge Britin, und hat diese Aufgabe, Bilder auszuwerten. Vor dem Krieg war sie Hausmädchen. trotzdem ist sie sehr wortgewandt und gut informiert über die Geschehnisse um sie herum. Durch eine gute ausgestattete Bibliothek ihrer Herrschaft und regelmässigem Zugang zu Zeitungen bleibt sie so stets auf dem Laufenden. Sie macht einen erstaunlich selbstsicheren Eindruck, manchmal vielleicht etwas naiv.

Eine weitere Person ist Jaques. Ein kleiner Junge, der mit seinen Eltern aus Frankreich unterwegs ist in einem Zug mit einem ihnen unbekanntem Ziel. Was für ihn als Abenteuer beginnt, endet ungewiss. Eigentlich heißt er Josua, doch das darf niemand wissen...

Und natürlich Arthur Harris. Als Oberbefehlshaber bestimmt er über die Abwurfpunkte nach Auswertung der Fotos, die die Piloten aus ihren Flugzeugen machen.

Er und Emily liefern sich während der Wartezeit ein spannendes Wortgefecht.
Dabei fällt auf, dass der Autor hier sehr aufwendige Recherchearbeit betrieben haben muss, um all diese Eckdaten einbringen zu können. Ich gestehe, dass mir viele Informationen gänzlich unbekannt waren. Von Lyck hat das ganze recht sachlich geschrieben und es trotzdem geschafft, Spannung einzubauen, die bis zum Schluss aufrecht gehalten wird.
Es ist vielleicht etwas weit hergeholt, dass eine kleine Arbeiterin es schafft, sich gegen einen Oberbefehlshaber zu stellen, aber genau das ist es.

Unterm Strich

Das Geschehene kann niemand rückgängig machen. Aber man kann sich einmischen, und nicht abwarten oder sich abwenden. Trau Dich!

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Tags: auschwitz, england, fotos, juden, krieg, pilot, zug   (7)

  

 

Die Bucht des grünen Mondes
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149 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

brasilien, kautschuk, liebe, amazonas, indianer

Die Bucht des grünen Mondes

Isabel Beto
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 22.11.2011
ISBN 9783499257018
Genre: Historische Romane

Rezension:

Brasilien um 1900, ein Land voller Geheimnisse. Land wie auch Leute sind der Berlinerin gänzlich unbekannt, doch ihr Vater hat beschlossen, dass Amely den Kautschukbaron Kilian Wittstock heiraten soll. Ohne Chance auf Verweigerung reist Amely über den Ozean in den Amazonas, unglücklich und ängstlich, schüchtern und unerfahren.

Wittstock legt all seine Hoffnung in die neue Ehefrau, denn seine drei Söhne sind tot, der jüngste starb gerade zum Zeitpunkt Amelys Ankunft. Ein schlechtes Omen, wie es scheint, doch Amely will alles dafür tun, ihren Mann zufrieden zu sehen, obwohl sie weiß, dass sie ihn nie lieben wird.

Leider kann sie sich nur schwer an das neue Umfeld gewöhnen, zuviel unbekanntes und fremdartiges lässt sie kaum zur Ruhe kommen. Zudem wird bald klar, dass der liebenswürdige Gatte grob, laut und gewalttätig ist. Für Amely wird das alles zuviel, nachdem sie auch noch eine Fehlgeburt erleidet.

Meine Meinung

Der Amazonas, die grüne Hölle Brasiliens. Ein Land, das neugierig macht, genau wie dieses Buch. Eigentlich sind es drei Bücher in einem, denn es ist in drei große Überschriften aufgeteilt.

Isabel Beto bedient sich hier der damaligen Zeit entsprechend einer zurückhaltenden, einfachen, aber auch gehobenen Sprache, wie sie evtl. auch in den höheren Töchterschulen gelehrt wurde. Dementsprechend liest sich der Text flüssig, es geht zügig voran.

Die dargestellten Personen und ihre Charaktere sind deutlich erkennbar. Einerseits die unterdrückte, junge Frau, bitte ohne eigene Meinung, stets bemüht, es allen recht zu machen, egal zu welchem Preis. Der Ehemann dagegen als stattliche, herrische Person, wirkt auf Anhieb unsympathisch und kann seine Haltung während der ganzen Erzählung auch nicht verbessern.

Das bewirkt bei mir leider auf die Dauer den Wunsch, dem Herrn mal ordentlich die Meinung zu sagen und seine Frau zu fragen, warum sie sich so etwas gefallen lasst. Die Darstellung der damaligen deutschen Frau als braves Hausmütterchen kommt leider immer wieder zu Tage, und es dauert lange, bis sich diese Situation ändert. Aber ja, sie ändert sich zum Glück.

Die eigentlichen Bewohner Brasiliens werden zeitgemäß als Wilde bezeichnet und auch so dargestellt. Bei manchen Darstellungen und Meinungsäußerungen, in denen es um das Leben der im Amazonas Lebenden geht, konnte ich einfach nur den Kopf schütteln, teilweise hat mich die Diskriminierung schon aufgeregt, obwohl das Gelesene ja früher sicher auch so dargestellt und gelebt wurde.

Das urtümliche Leben Regenwald mit seinem facettenreichen Dasein und vielen Unbekannten macht einen Großteil der Erzählung aus, dadurch wurden einige Wogen meinerseits geglättet und es kehrte eine tatsächlich entspannte Atmosphäre ein, und manchmal wünschte ich mir, beschriebenes selbst sehen zu wollen.

Unterm Strich

Die wunderbare, und auch wundersame Darstellung des Regenwaldes macht einiges an unschönen und rauhen Begebenheiten wieder wett.

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Tags: amazonas, brasilien, kautschuk, liebe, regenwald, wittstock   (6)

  

 

Der Henker von Lemgo
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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

lemgo, henker, hexe, hexenverfolgung, hexen

Der Henker von Lemgo

Bettina Szrama
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Emons, H J, 18.10.2011
ISBN 9783897058644
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mittelalter- damit verbindet man schnell Hexen, Zauberer, Verbrennungen, Folter. Lemgo, ein Ort in Nordrhein-Westfalen, kann davon viel erzählen, denn dort gab es wohl genügend Hexen und Hexenmeister, die gefoltert und getötet wurden.

Die Geschichte um den Henker David Clausen und Maria Rampendahl, die letzte Hexe von Lemgo, beginnt um 1655. Jungfer Maria, ein junges Mädchen, ist dabei, als ihr Schulmeister Hermann Beschoren enthauptet und verbrannt wird, weil man ihn der Hexerei beschuldigt und er unter der Folter schließlich gestanden hat. Seine Schüler werden daraufhin nach Detmold gebracht, nur Maria bleibt in Lemgo, unter dem Schutz ihres Vaters, dem Brauer Rampendahl. Doch die Gefahr, auch Maria als Hexe anzuklagen, bleibt bestehen. Immer wieder gibt es Gerüchte um sie, über Jahre hinweg. Selbst mit 30 ist sie immer noch nicht verheiratet, die Burschen der Stadt trauen sich nicht, um sie zu werben. Außerdem gehört ihr Herz einem anderen- dem Henker von Lemgo. Auch er ist ihr nicht abgeneigt, doch er bleibt seiner Frau treu.

Als der Landmann und Hexenjäger Hermann Cothmann schließlich Bürgermeister von Lemgo wird, nimmt die Gefahr für Maria noch zu.

Meine Meinung

Ich muß gestehen, zu Beginn zog sich die Entwicklung der Geschichte etwas hin, die ersten 70 bis 80 Seiten empfand ich als zäh und widerspenstig. Doch im Verlauf wurde das Gesamtbild kompakter, und ich fand mich gut in die Geschehnisse ein.

Bettina Szrama hat ihr Rechere gründlich betrieben, vieles entspricht in der Tat der Wahrheit, und gerade das ist letztendlich das bedrückende an diesem Roman: Er entspricht zu ca. 80% der Wahrheit, und im Verlauf wird dem Leser schnell klar, was das eigentlich bedeutet: All die Ereignisse haben sich so oder so ähnlich zugetragen, die Menschen haben tatsächlich so gelitten, sind gequält worden, viele wurden trotz ihrer Unschuld gefoltert und verbrannt.
Die Handlungen des Henkers werden teilweise sehr detailliert dargestellt, der Leser wird nicht geschont, die Grausamkeiten sind realistisch und, wie ich finde, auch nicht übertrieben.
Gleich zu Beginn hat Bettina Szrama eine Liste der beteiligten Personen aufgestellt, die die Zuordnung der Einzelnen sehr vereinfacht, und man so nicht durch das ganze Buch blättern muß, um die Verbindung der Personen untereinander zu verstehen.
Trotz aller Härte kommt auch die Liebe nicht zu kurz, diese ist aber, so die Autorin, nicht der Wahrheit entsprechend, zumindest, was den Henker David und Maria miteinander betrifft.
Insgesamt ließ sich diese Geschichte nach anfänglichen Startschwierigkeiten gut lesen, daran konnte auch die teilweise ordinäre, dem Mittelalter entsprechende Ausdrucksweise nichts ändern.

Unterm Strich

Grausame Wahrheit in der Geschichte der Menschen, spannend verpackt in einem historischen Roman.

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Tags: bürgermeister, david, hexe, hexenturm, hure, lemgo, maria, rampendahl, zauberei   (9)

  

 

Die Göring-Verschwörung
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hitler, berlin, england, geheimdienst, wehrmachtführung

Die Göring-Verschwörung

Achim Müller Hale
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Sutton, 30.06.2010
ISBN 9783866806788
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

1939, Hitler ist an der Macht. Und irgendwie liegt Krieg in der Luft. Was geht vor in Deutschland? Um näheres zu erfahren, wird Henry Clarson mit seiner Frau von Churchill gebeten, nach Berlin zu fliegen. Für die beiden keine Problem, denn Goebbels ist ihr Schwager. Und so kommen sie auch zügig an die Spitze Deutschlands- an Hitler persönlich. Es gibt Gerüchte, dass Göring seinen Sturz plant, bevor Hitler die Tschechoslowakai angreift.

Als jedoch der ebenfalls eingeweihte britische Handelsattache Wardley vor den Augen Clarsons erstochen wird, gerät er selbst in große Gefahr. Der SD hat ihn bereits im Visir und von Churchill kann er keinerlei Hilfe erwarten, da sein Aufenthalt ja keinen offiziellen Charakter hat.

Ich gestehe, ich habe dieses Buch einige Zeit vor mich hergeschoben. Hauptsächlich, weil ich an den politischen Ereignissen des 2. Weltkriegs nicht sonderlich interessiert war. Denn auch wenn diese Geschichte fiktiv ist, spielt die Politik hier natürlich eine große Rolle.
Doch trotz dieses Hindernisses meinerseits hat mich dieses Buch letztendlich doch irgendwie gefesselt. Achim Müller Hale hat sicher viel Zeit investiert, um seine Recherche gründlich zu betreiben, sodass ich als Laie durchaus das Gefühl hatte, der politischen Situation folgen zu können.

Im Verlauf baut sich unterschwellige Dauerspannung auf, da man als Leser ständig das Gefühl hat, dass die Machenschaften jederzeit auffliegen, die Bombe sozusagen jeden Moment platzen könnte.
Mit seinem Stil schafft es der Autor durchaus, den Leser in diese Zeit zurück zuversetzen.
Insgesamt fand ich das Buch zwar trotz der "nur" 287 Seiten teilweise langatmig, aber ich bin mir auch sicher, dass es nicht kürzer sein kann und darf. Für jemanden, den dieser geschichtliche Abschnitt Deutschlands interssiert, durchaus lesenswert.

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Tags: berlin, deutschland, england, führer, krieg, london, verschwörung   (7)

  

 

Der gefrorene Rabbi
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65 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

rabbi, judentum, jiddisch, memphis, usa

Der gefrorene Rabbi

Steve Stern , Friedrich Mader
Fester Einband: 495 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 10.01.2011
ISBN 9783896674364
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Bernie Karp ist etwas durcheinander, als er in der Tiefkühltruhe seiner Eltern einen tiefgefrorenen Menschen findet. Aber für seine Eltern ist das ganz normal, schließlich ist dieser Rabbi im Eisblock seit Generationen im Familienbesitz - also sozusagen ein Erbstück.
Klar ist, dass passiert, was passieren muß: Bei einem Stromausfall schmilzt das Eis und die Leiche erwacht zu neuem Leben. Nach einem kurzfristigen Versteckspiel, in dessen Zeit der Rabbi dem heutigen Leben näher gebracht wird, stellt er sich der Umwelt, in der er sich erstaunlich schnell und auch recht gut zurecht findet. Mit Hilfe von Julius Karp erschafft der Rabbi trotz seines hohen Alters ein "Haus der Erleuchtung", um seine Mitmenschen auf den rechten Pfad zu bringen.

Bernie indess löst sich langsam aus seiner Lethargie, beendet sein Leben als Couchpotato, denn der Rabbi hat ein bislang unbekanntes Interesse in ihm geweckt. Ein Interesse, wie es dem Rabbi zum Beispiel gelungen ist, seinem Körper über Jahre fern zu bleiben, ohne Schaden zu nehmen. Wie war es überhaupt möglich, dass seine Leiche so lange eingefroren blieb? Um das zu erfahren, dreht Steve Stern die Zeit zurück, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Rabbi seinen Weg als Eisblock begann. Und es ist ein langer Weg gewesen, das kann man wohl so sagen.
Puuh, geschafft. Das waren so ziemlich die ersten Gedanken, als ich das Buch endlich beendet hatte. Ich kann nicht unbedingt sagen, dass diese Geschichte schlecht ist. Nein, ist sie nicht. Sie ist sogar ziemlich interessant. Interessant, weil man genau erfährt, was dem Rabbi und seinen Bewahrern im Laufe der Zeit alles geschehen ist. Und das war nun wirklich nicht langweilig. Nur schafft es Mr. Stern leider, das Ganze so ausführlich zu beschreiben, dass man eigentlich nur noch hofft, dass es irgendwann vorbei sein mag.

Im Wechsel erfahren wir mal etwas aus dem Leben von Bernie, dem Ururur-Enkel des ersten Bewahrers des Eisblockes und dann wieder aus dem Leben der Vorfahren, die sich stets und ständig bemüht haben, den Körper des Rabbi unversehrt durch die Welt zu schaffen. Die Erzählung der Vorfahren war ca. ab der Mitte des Buches wirklich gut, das Ganze kam in Bewegung, was dem Buch sehr gut tat, sonst hätte ich womöglich doch noch aufgegeben. Nur die Geschichte des lebenden Rabbis in unserer Zeit hat mich nicht begeistert. So hoffte ich, dass diese Kapitel schnell beendet wären, um mehr aus der damaligen Zeit zu erfahren.
Alles in allem kann ich nur sagen, bleibt am Ball, seid tapfer, ihr schafft das. Aber ob es das ist, was ihr euch vielleicht zu Beginn erhofft habt, nun, das sei dahin gestellt.

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Tags: eisblock, familie, generation, juden, rabbi, seele   (6)

  

 

Die Hakima
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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

lübeck, 13. jh., ärztin, historischer roman

Die Hakima

Kari Köster-Lösche , Kari Köster- Lösche
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453124714
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Dunkelstein
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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

dunkelstein, deportation, juden, wien, zwiespalt

Dunkelstein

Robert Schindel
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 24.09.2010
ISBN 9783852186450
Genre: Lyrik & Drama

Rezension:

Ein Buch, das sicher nicht jeder lesen mag oder kann. Warum, fragen jetzt sicher einige. Das will ich gerne versuchen, zu erklären.

Es geht in diesem Buch um Juden im 2. Weltkrieg. Um genau zu sein, in diesem Fall die jüdischen Einwohner Wiens. Sie sollen weg, so schnell wie möglich, so viele wie möglich, egal wie, Hauptsache raus aus Österreich. Das liest sich hart und so ist es auch. Um dabei soviele Juden wie nur irgend möglich zu retten, bleibt dem Rabbiner Dunkelstein nichts anderes möglich, als mit den Nazis zu kooperieren. Unglaublich, aber wahr.
Robert Schindel stellt das Ganze als Theaterstück dar, was nicht unbedingt leicht zu lesen ist. Aber es packt einen, läßt den Leser mitfiebern, mitzweifeln, mithoffen. Im Wechsel wird mal eine Gesprächsrunde von Komparsen, dann das eigentliche Stück wiedergegeben. Die Person Dunkelstein gerät dabei schnell in den Vordergrund, denn dem einen oder anderen Darsteller ist nicht klar, wie es sein konnte, sich den Nazis zu unterwerfen, ja förmlich anzubiedern, um letztendlich zu gewinnen. Immer wieder werden dazu Szenen eingebracht, die das damalige Geschehen beschreiben. Ja, das Lesen an sich war nicht ohne, es bedurfte etwas Zeit, sich einzulesen. Aber das Buch hat sich mir geöffnet und ich habe es gerne gelesen, auch wenn die Thematik nicht ohne ist. Durch den Drehbuch-Charakter kommen keinerlei Längen auf, die Dialoge sind deutlich und direkt, ohne Umwege. Es regt zum Nachdenken an, ohne Zweifel. Denn das, was Herr Schindel hier zu Papier gebracht hat, ist so ähnlich geschehen, wie im Nachwort zu lesen ist. Das macht das Stück so unglaublich, aber auch faszinierend.
Glücklicherweise ist ein Glossar vorhanden, denn einige Passagen sind jüdisch oder wienerisch beschrieben, was das Ganze leider kurzfristig stocken läßt, wenn dem Leser die Sprache und der Dialekt nicht oder nur wenig bekannt ist.
Wer sich näher mit diesem Thema beschäftigt, und mal ein etwas anderes Buch dazu lesen möchte, sollte es in jedem Fall versuchen.

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Tags: auswanderung, juden, krieg, rabbi, theater, wien   (6)

  

 

Schule der Gaukler
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Schule der Gaukler

Olivier Sillig , Barbara Heber-Schärer , Claudia Steinitz
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bilger, R, 26.04.2010
ISBN 9783037620083
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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Machandels Gabe
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(29)

41 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

paris, koch, kochen, machandel, essen

Machandels Gabe

Ulf Geyersbach
Fester Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Arche, 31.08.2010
ISBN 9783716026489
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein Kind wird 1796 geboren, in einer Zeit, in der viele Menschen Hunger leiden mussten. Klein und kaum eine Chance, zu überleben. Und doch... Ignaz Machandel lebt. Und wie. Stets hungrig, doch die Brust der Mutter lehnt er ab. Dafür nimmt er alles andere, was er erhaschen kann, in den Mund, ißt, schmeckt, probiert. Seinen Holzlöffel hat er von klein auf dabei, gibt ihn nicht mehr her. Ein seltsames Kind, klein wie ein Zwerg und den Menschen unheimlich. Unheimlich, weil es dank ihm in seinem Umfeld immer etwas zu essen gibt. Er leckt an allem, probiert Käfer, Steine, Kohle, einfach alles.

Als er in einer Klosterküche Arbeit findet, eröffnet sich ihm eine ganz neue Welt voller Düfte, Aromen, Geschmäcker. Und so erlernt er die Kunst des Kochens. Doch sein Streben geht immer weiter, er will mehr, will ein großer Koch werden und so geht er nach Paris. Auch dort hat er es nicht einfach, die Menschen wissen nicht, was sie von ihm halten sollen. Klein und bucklig, aber groß an der Gabe des Kochens, des Kreierens, des Gaumenkitzels. Und sein Weg führt ihn weiter und weiter...

Ein interessantes Buch, ohne jede Frage. Aber es gibt mir einfach zu viele Parallelen zu "Das Parfum". Nur, dass es eben um die Welt der Speisen geht, und um deren Zubereitung. Zudem erinnert es mich irgendwie sehr an das Märchen "Zwerg Nase".

Und auch hier findet sich Mord und Gier wieder, um an bestimmte Aromen und Düfte zu gelangen, um zu experimentieren, um ein anderer zu sein, als die Menschen eigentlich sehen.
Geyersbach eröffnet uns mit seinem Roman eine Welt voller Köstlichkeiten, aber auch einiges an ekeligen Dingen, die man im Traum nicht in den Mund nehmen würde. Dementsprechend sind einige Momente in ihrer Beschreibung nicht gerade ansprechend.
Selbstverständlich bekommt auch die Liebe ihr Recht, die Machandel eigentlich wegen seines Wesens unerreichbar scheint.
Insgesamt ein Roman, der sich leicht und zügig lesen läßt, aber einmal ist genug.

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Tags: essen, koch, löffel, paris, waise, zwerg   (6)

  

 

Der Fluch der Hebamme
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(102)

211 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 15 Rezensionen

hebamme, kreuzzug, marthe, freiberg, historischer roman

Der Fluch der Hebamme

Sabine Ebert
Flexibler Einband: 716 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.10.2010
ISBN 9783426506066
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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Das Amulett der Seherin
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(6)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

heiden, historischer roman, sachsen, franken, mittelalter

Das Amulett der Seherin

Susanne Kraus
Flexibler Einband: 605 Seiten
Erschienen bei Lübbe GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe, 16.09.2008
ISBN 9783404159147
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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Das Smaragdcollier
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(1)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Smaragdcollier

Janet Gleeson , Jochen Schimmang
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 02.01.2007
ISBN 9783442736041
Genre: Literatur vor 1945

Rezension:  
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Sarahs Schlüssel
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(37)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 6 Gruppen, 12 Rezensionen

paris, juden, frankreich, 2. weltkrieg, familie

Sarahs Schlüssel

Tatiana de Rosnay
Flexibler Einband: 394 Seiten
Erschienen bei BVT Berliner Taschenbuch Verlag, 01.02.2008
ISBN 9783833350214
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ihr kennt das bestimmt auch: Man hat ein Buch gelesen - Ende. Zuklappen, aber diesmal ganz leise, ganz vorsichtig. Wie um die Gedanken nicht so aufzuwirbeln. Um alles an seinen Platz zu sortieren, sacken lassen. So jedenfalls ging es mir mit diesem Buch.

Sarah lebt mit ihrer Familie in Paris, es ist Juli 1942. Mitten in der Nacht kommt die französische Polizei, um sie abzuholen. Sarah versteht nicht, was los ist. Nachts hat sie immer wieder gehört, wie sich Papa und Mama leise unterhalten haben. Um was es geht, weiß sie nicht, aber sie ist sich sicher, dass alles wieder gut wird. Kurzerhand schließt sie den kleinen Bruder Michel in ihrem Geheimversteck ein, nimmt den Schlüssel an sich und verspricht ihm, dass sie wieder kommt, damit sie ihn wieder befreien kann... Doch dazu wird es nicht kommen. Alle werden in eine große Halle zusammen getrieben, Juden wie sie, Kinder, Väter, Mütter, Alte, Kranke... Alle. Und es gibt kein Entrinnen. Für Sarah und auch für ihre Eltern eine schier unerträgliche Situation, die sie nicht ändern können. Mit dem Zug werden sie fortgebracht, hinaus aus der Stadt, weit weg von Michel... zu weit.

60 Jahre später arbeitet Julia, Amerikanerin, an einem Artikel für die Zeitung. Es geht um den Gedenktag des 16. Juli 1942, der Tag der "Judenrazzia Rafle du Vél d’Hiv" in Paris. Sie recherchiert und entdeckt Dinge, die mit ihrer angeheirateten Familie zu tun haben. Und sie will und kann das Entdeckte nicht auf sich beruhen lassen.

Wie im Flug sind die Seiten dahin geflogen, ich konnte nicht aufhören, mußte weiter lesen. Ganz leise ist dieses Buch, still und doch so laut, tief innen drin. So leise wie Sarah, als sie sich versteckt hat in einem Kartoffelkeller, um dem Ganzen vielleicht doch noch zu entkommen. So leise wie Michel, der mit seinen knapp 4 Jahren allein im Schrank saß, in der Dunkelheit, ohne seine Schwester. So leise, wie die verzweifelte Mutter, die ihren Sohn nicht helfen konnte, die ihre Tocher zum Abschied nicht in den Arm nehmen durfte. So leise wie der Vater, der seine Fanilie nicht mehr sah, bevor er nach Auschwitz gebracht wurde.
In jeder Geschichte ist ein Fünkchen Wahrheit, und so ist es auch hier. Vielleicht nicht mit einer Sarah, vielleicht war es eine Rebecca, aber diesen Tag werden die, die ihn miterlebt haben, nicht vergessen können.
Tatiana de Rosnay hat sehr gut recherchiert, bevor sie dieses Buch geschrieben hat. Und sie hat daraus eine Geschichte entwickelt, die mich sehr berührt hat, es noch tut. Im Wechsel wird die Geschichte um Sarah und Julia geschrieben, bis es Eckpunkte gibt, an denen beide Familien im weitesten Sinne Kontakt miteinander hatten, auf die eine oder andere Art.
Es ist eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat, und ich werde sicher noch einige Zeit in Gedanken dabei bleiben.

Zakhor. Al Tichkah.
Erinnere Dich. Vergiss nie.

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Tags: bruder, eltern, jude, julia, kinder, paris, polen, sarah, schlüssel, schrank   (10)

  

 

Caravaggios Geheimnis
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maler, caravaggio, italien, malerei, liebe

Caravaggios Geheimnis

Tilman Röhrig
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Pendo, 01.09.2009
ISBN 9783866122437
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieser historische Roman von Tilman Röhrig ist nicht sein erstes Werk. Er handelt von Michelangelo Merisi, einem italienischen Maler, der in der Zeit von 1571 - 1610 gelebt hat.

Aufgewachsen ohne Vater, von harter Hand seines Großvaters geführt, entdeckt er sein Talent als Maler. Michele hat sich viel vorgenommen... er will berühmt werden und es aller Welt zeigen. Doch sein unbändiger Jähzorn steht ihm dabei häufig im Weg und bringt ihn immer wieder in schmerzhafte Situationen. Oft weiß er nicht, wie er sich entscheiden soll, auch in der Liebe. Paola, seine große Liebe seit der frühen Kindheit, oder Mario, sein Modell, sein "Prinz". Mehr oder weniger gemeinsam gehen die 3 einen oft steinigen, mühsamen Weg, bis ihm endlich Ruhm und Ehre zu Teil werden. Doch auch dieses Glück hält nicht lange an... zuviel Wein, zuviel Haß, zuviel Neid und ein Mord läßt vieles zerbrechen.

Das Leben, Lieben und Werken des Michelangelo hat mich sehr fasziniert. Die Darstellung von Farben und Formen, das Zusammenspiel von Licht und Schatten in seinem Leben und in seinen Bildern wird so lebendig beschrieben, dass es ein Leichtes ist, in diese Welt einzutauchen und zu versinken im Treiben der großen Plätze und kleinen Gassen von Rom und anderen Schauplätzen, die mal farbenfroh, oft aber auch dunkel und beängstigend wirken... zu einer Zeit, in der Ketzer verbrannt wurden und es neben dem Glauben der Kirche nichts anderes zu akzeptieren gab.

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Tags: farben, jähzorn, liebe, maler, malerei, pinsel, rom, wut   (8)

  

 

Der Name der Rose
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krimi, kloster, mittelalter-mönche-mord, mittelalter, fesselnd

Der Name der Rose

Umberto Eco
Flexibler Einband: 655 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.1986
ISBN B001P7PFEI
Genre: Historische Romane

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Die Portraitmalerin
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vormärz 1847, caroline bardua, berlin, historischer roman

Die Portraitmalerin

Susanne Fengler
Flexibler Einband: 279 Seiten
Erschienen bei List TB.
ISBN 9783548600772
Genre: Historische Romane

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Marcus und Eneides
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rom, griechenland, liebe, historisch, marcus

Marcus und Eneides

Marianne Fredriksson
Flexibler Einband: 471 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.03.2001
ISBN 9783596140459
Genre: Gegenwartsliteratur

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Die Hüterin von Jericho
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zeitreise, historisch, historischer roman, liebe, roman

Die Hüterin von Jericho

Suzanne Frank , Christoph Göhler
Sonstige Buchform: 603 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.12.2000
ISBN 9783442351909
Genre: Historische Romane

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Die Zuckerbäckerin.
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stuttgart, historischer roman, russland, wilhelma, historisch

Die Zuckerbäckerin.

Petra Durst-Benning , Petra Durst- Benning
Flexibler Einband
Erschienen bei Ullstein Tb
ISBN 9783548600574
Genre: Sonstiges

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Der Schamane
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medizin, indianer, bürgerkrieg, usa, amerika

Der Schamane

Noah Gordon
Flexibler Einband: 714 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.03.1995
ISBN 9783426630587
Genre: Historische Romane

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Der Medicus
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medizin, mittelalter, historischer roman, persien, judentum

Der Medicus

Noah Gordon
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.07.1996
ISBN 9783426029558
Genre: Historische Romane

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Die Kastratin
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italien, historischer roman, liebe, verkleidung, kirche

Die Kastratin

Iny Lorentz , Ingrid Klocke , Elmar Wohlrath
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.09.2003
ISBN 9783426623664
Genre: Historische Romane

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