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122 Bücher, 81 Rezensionen

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    Wenn nichts dabeisteht, Nichtraucherhaushalt, ich geh sehr sorgsam mit meinen Büchern um, meist einmal vorsichtig gelesen von mir, bei fragen, schreibt mich an, bin für alles offen!


Fünf
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(58)

108 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

geocaching, rätsel, mord, krimi, thriller

Fünf

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.07.2013
ISBN 9783499257568
Genre: Krimi/Thiller/Horror

Rezension:

Fünf
Cover: Das Cover ist schlicht, in grün und schwarz/weiß gehalten, einfach, aber doch wirkungsvoll. Das Buch ist im praktischen Softcovereinband und lässt sich gut in den Händen halten.
Inhalt: Eine Leiche wird gefunden, weiblich mit einer Tätowierung an der Fußsohle, wo die Polizei erst im Dunkeln tappt, denn sie wissen nicht, was diese Zahlen zu bedeuten haben. Aber dann haben sie eine Idee, denn es gibt doch in vielen Orten schon Geocaching. Es kommen zwei Ermittler zu Zuge, Beatrice, die nette, sympathische Frau mit Ecken und Kanten. Florin, der männliche Gegenpart ist auch ganz nett. Und ganz nett ist auch der große Chef, der ihn immer mit Florian anspricht, am Anfang dachte ich, das wäre ein Versehen, aber nach dem zweiten Mal fand ich es ganz witzig. Durch diese Koordinaten finden sie einen zweiten Fundort, aber in der Schatzkiste ist nur ein Rätsel und ein Körperteil, welches sorgsam eingepackt wurde. Und so zieht sich die Geschichte weiter, immer weitere Koordinaten, die sie aus den Rätseln herleiten und am Ende sind es fünf Tote, bis sie endlich auf den Mörder kommen. Denn sie holen dann noch den Medienexperten aus dem Keller hinzu, der auch gern mal einen Mordfall mit aufklären will. Und durch diese witzige, nette Kombination wird diese Mordgeschichte zu einem spannenden Krimi, der mit Witz und Charme einhergeht.
Fazit:
Das Buch war leider viel zu schnell ausgelesen, das Tempo war rasant, ich habe viel über Geocaching erfahren, was auch sehr in die Tiefe ging und vor allem wurde auch das Medium Internet mit dem Geocaching verknüpft. Denn da gibt es Internetseiten, bei denen man die Caches beschreiben kann, ob der Weg beschwerlich war oder nicht und ob man es gleich gefunden hat. Denn manchmal sind ja die Caches so versteckt, dass man sie nicht auf den ersten Blick sehen kann. Da ich vorher noch nie mit Geocachen in Berührung gekommen bin, wurde ich richtig gut aufgeklärt, dass ich mich richtig begeistern konnte für den Freizeitsport. Zwischendurch habe ich mir schon mal ein paar Gedanken gemacht, wer vielleicht der Mörder sein könnte, aber ich wurde immer auf eine andere Fährte geschickt. Das war auch gut so, sonst wäre mir dieses Buch nicht so gut in Erinnerung geblieben und dadurch bin ich auch Fan von Ursula Poznanski. Dieses Buch ist empfehlenswert, man fiebert richtig mit und die Charaktere sind so sympathisch, dass man das Buch immer weiter lesen will. Man mag es gar nicht aus der Hand legen. Meiner Meinung nach ein durchdachter, logischer Thriller, indem man gefangen ist und gern miträtselt. Die Spannung hielt sich konsequent über das gesamte Buch. Durch die Geschichte das Geocachings ist es auch sehr unterhaltsam und nicht nur ein öder Krimi. Und es ist nicht nur eine absonderbare Schnitzeljagd, denn sie ist sehr detailgetreu und gut recherchiert.

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Final Cut
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(132)

251 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 44 Rezensionen

facebook, thriller, berlin, internet, mord

Final Cut

Veit Etzold
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.05.2012
ISBN 9783404166879
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Final Cut
Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.

Leider hab ich in dem Buch nicht belmerken können, was es mit den 438 Freunden auf Facebook zu tun hat. Es gibt zwar immer mal ein paar Andeutungen hinsichtlich zu Facebook, wie der Täter an die Mädchen heran kommt, denn die schreiben ja bekanntlich alles in Facebook rein und da hat der Täter leichtes Spiel, denn wer groß herausposaunt via Internet, das man jetzt nicht zu Hause ist und Sonntag aber wieder da ist, dem ist nicht zu helfen. Aber es ist schon erschreckend, was man mit dem Medium Internet alles so anstellen kann, da kann man es schon mit der Angst bekommen, leider, denn viele sind wirklich noch zu unaufmerksam, was sie so alles im Internet machen und was sie so freischalten, leider!
Inhalt:
2 Morde, die eigentlich schon ein wenig grotesk sind, denn die Toten sind schon mumifiziert und die leitende Ermittlerin Clara ist irgendwie involviert in die Geschichte, wie es leider auch schon meist in allen Büchern schon ist, aber sei es drum. Der Täter ist, wie sich später herausstellt, auch wiedermal ein Opfer, das sich rächen will. Leider ist Clara irgendwie blind, denn sie braucht ewig, bis sie den Täter hat, obwohl sie einen Spezialisten Mac Death an der Hand hat, aber der kann ihr auch nicht helfen. Auf den letzten Seiten hatte ich den Eindruck, dass alle den Täter kennen, nur Clara will ihn nicht sehen, komisch. Clara hatte ja eine Schwester, die vor Jahren umgekommen ist und der Täter scheint sie immer beobachtet zu haben, denn es wusste über alles Bescheid. Die Morde und die Mumifizierungen kommen sehr brutal daher und sorgen schon für Gänsehaut.
Fazit:
Das Buch liest sich schnell und ohne viel Drumherum, aber mir fehlte ein wenig die Tiefe, denn es wurden nur bestimmte Sachen angeschnitten, die mich mehr interessiert hätten. Gerade das Thema Facebook und wie es dazu kommen kann, wie die Vernetzungen so funktionieren und auch das Thema Internet kam viel zu kurz, nur alltägliche Mitteilungen, die jeder schon kennt. Die Hauptprotagonisten werden sehr bildhaft beschrieben und sind mir sehr sympathisch gewesen. Die Kurzen Kapitel helfen beim kurzweiligen Lesen und schnell weiß man, um was es geht. Manchmal war ich ein wenig irritiert, wie wenig die Ermittler zu wissen scheinen und wie komisch manchmal ihre Folgerungen waren bezüglich auf den Täter. Enttäuschend war das Buch ein wenig für mich, denn ich war sicherlich geschockt von den grausamen Morden, aber die Verwirrungen im Buch und die Folgerungen der Ermittler liesen doch zu wünschen übrig, also nur mittelmäßig das Buch, leider, ich hatte ein wenig mehr erwartet!
Das Thema Internet und virtuelle Gefahren hätte mehr Input gehabt, man hätte mehr in dem Buch verwenden können, sicherlich hinterlässt es bei mir einen faden nachgeschmack, was so heute alles möglich ist mit dem Medium Computer und Internet und vor allen die sozialen Netzwerke. Man muss sich schon mal überlegen, was man so alles preisgibt von sich und wie einfach man es mutmaßliche Tätern machen würde? !

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