Paulo Coelho wurde am 23. August 1947 in Rio de Janeiro geboren. Man kann sagen, dass er ein besonders intensives Leben geführt hatte. Bevor zu einem international bekannten Bestseller-Autor wurde, musste Paulo Coelho einige Hindernisse überwinden. Seine Eltern lieferten ihn zwischen 1966 und 1968 dreimal in eine psychiatrische Klinik ein. Sie haben sein rebellisches Verhalten als Verrücktheit falsch gedeutet. In der Klinik machte Coelho schreckliche Erfahrungen mit der Elektroschocktherapie. Er machte weitere Erfahrungen mit der Folter, als er von der Polizei wegen angeblicher subversiver Aktivitäten gegen das Regime der Diktatur in Brasilien verhaftet wurde. Als ein Anhänger des Untergrunds wurde er von der Obrigkeit als Bedrohung wahrgenommen. Einige Zeit später tat sich Paulo Coelho mit dem Rockstar Raul Seixas zusammen und führte ein wildes Leben als Hippie nach dem Motto „Liebe und Frieden“ und „Sex, drugs and Rock’n Roll“. Sie komponierten gemeinsam in den Jahren von 1973 bis 1982 über 120 Lieder und hatten maßgeblichen Einfluss auf die brasilianische Rockmusik. Einige der Lieder gelten auch heute noch Hits. 1986 ging Paulo Coelho im Alter von 38 Jahren den Jakobsweg und fand zum christlichen Glauben zurück. Er schilderte diese Erfahrung in seinem Buch „Auf dem Jakobsweg – Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela“ (Orig. Titel: „O Diário de um Mago“), dass er 1987 veröffentlichte. Mit seinem zweiten Buch „Der Alchimist“ (Orig. Titel: „O Alquimista“) legte er im Jahr darauf den Grundstein für seinen späteren Erfolg und Ruhm. Der Roman hat mittlerweile den Status eines universellen Klassikers erlangt. Die Geschichte gilt als zeitlos und inspirierend für alle Generationen.