Lass dich verzaubernNeue Fantasy Bücher

Dark Nights - Gefährliche Liebe
sollhaben
Sylvia Day

Dark Nights - Gefährliche Liebe

Wow, eine unglaubliche Steigerung zu Band 1 ... heiß, spannend und voller Rätsel. Ich hoffe Teil 3 kommt bald!

— sollhaben

Die Phileasson Saga - Nordwärts
Originaldibbler
Bernhard Hennen

Die Phileasson Saga - Nordwärts

Nicht nur für DSAler interessant.

— Originaldibbler

Die Königin der Schatten
Szabre
Erika Johansen

Die Königin der Schatten

Ein absolutes Highlight!

— Szabre

Askir - Die komplette Saga 3
Finky
Richard Schwartz

Askir - Die komplette Saga 3

Ein grandioses Ende der Askir Reihe...... Gleichzeitig will man unbedingt wissen wie es in Götterkriege weiter geht

— Finky

Der Herr des Feuers
chellytheglubsch
Adrian Leschek

Der Herr des Feuers

Bisher das beste Buch dieses Jahr

— chellytheglubsch

Königskrone
Alondria
Joe Abercrombie

Königskrone

Düster, voll Verrat, Intrigen und ein bisschen Hoffnung auf eine bessere Zeit. Ein typischer Abercrombie!

— Alondria

Imperium des Lichts
bea76
Torsten Fink

Imperium des Lichts

Spannend wie immer!

— bea76

Skin - Das Lied der Kendra
nickypaula
Ilka Tampke

Skin - Das Lied der Kendra

Kurz um, ein schönes Buch, mit viel Potenzial.

— nickypaula

Willkommen in Night Vale
Fantasie_und_Träumerei
Joseph Fink

Willkommen in Night Vale

Ein Spiel aus Illusion und Realität. Aus den Vollen der Fantasy geschöpft.

— Fantasie_und_Träumerei

Das schwarze Herz
himmelspirat
Mark Barnes

Das schwarze Herz

faszinierende neue Fantasywelt

— himmelspirat


Tasmin

Bloggerin

"Von Kriegerinnen und Königinnen"

Starke Vorbilder oder unrealistische Illusionen?

Kämpfe. Schlachten. Magie. Intrigen. Besondere Fähigkeiten. Fremdartigen Wesen.
Zauberei. Mystik. Macht. Neue Welten.
All das und noch viel mehr. Das ist Fantasy.

Vor allem in den letzten Jahren rückte ein Trend immer weiter in der Vordergrund:
Starke Frauen.
Die Protagonisten sind heute sehr oft weibliche und taffe Kriegerinnen mit Herz, die epische Kämpfe ausfechten und doch nicht ihre weiche, liebende Seite verlieren. Aber auch die Antagonisten sind häufig Frauen – böse, skrupellos und gefährlich.

Ich persönlich finde das natürlich gut. Als Frau kann ich mich mit weiblichen Charakteren besser identifizieren, von ihnen lernen und zu ihnen aufsehen. Schon früh haben mich Frauen oder Mädchen in Büchern inspiriert – ich wollte genau so stark, taff und unbesiegbar sein, meine Schwäche zu meiner Stärke umwandeln und allen zeigen, dass mein Geschlecht keine Rolle spielt wenn es darum geht zu kämpfen. Sei es nun auf einem fiktiven Schlachtfeld oder in ganz alltäglichen Dingen, diese starken Frauenfiguren bringen mich dazu, aufzustehen und mutig zu sein. Das hat sich bis heute nicht geändert. Nach wie vor sehe ich zu diversen Frauen aus Büchern auf, nehme sie mir zum Vorbild und finde Mut in ihren Geschichten. Natürlich gibt es starke Frauen auch in anderen Genres, doch vor allem im Genre Fantasy sind sie sehr beliebt und meistens noch eine Spur frecher und stärker als in anderen Büchern. In der Fantasy lernen wir die wahren Kriegerinnen kennen, die wir in unserem Herzen selbst sein wollen. Und mal ganz ehrlich: Wer will denn nicht ein wenig Magie beherrschen?

Ob dieser Wandel daran liegt, dass immer mehr Frauen fantastische Geschichten verfassen (und lesen!) oder ob die Männer mittlerweile einfach etwas Abstand zum ursprünglichen Meister der Fantasy, J.R.R. Tolkien, gewonnen haben und jetzt über authentische und großartige Frauen schreiben (wie es George R.R. Martin vormacht), ist eine andere Diskussion. In jedem Fall ist diese Entwicklung wichtig und spannend zu beobachten.

Und es ist noch lange nicht vorbei. Denn die weiblichen Figuren brauchen noch mehr Individualität. Wir brauchen nicht nur die mutige Kriegerin, die hinterlistige Königin oder das Mädchen, das plötzlich viel mehr ist als es je zu träumen gewagt hatte. Wir brauchen alle Arten von Frauen.

Jede Facette von real existierenden Frauen sollte ein literarisches Spiegelbild haben. Mein liebstes Beispiel für eine gelungene, etwas andere Art von Frau ist Kelsea aus „Die Königin der Schatten“ von Erika Johansen. Sie ist eine Königin, die bisher ein einfaches, unspektakuläres Leben in einem Wald geführt hat und die nun plötzlich einen Palast voller Intrigen und ein Volk voller Probleme auf die Reihe bekommen muss. Sie interessiert sich nicht allzu sehr für Männer, sondern mehr für Politik. Sie wickelt nicht alle mit ihrer Schönheit um den Finger, sondern ist einfach nur intelligent und scharfsinnig. Sie braucht keine Liebesgeschichte mit irgendeiner heißen Nebenfigur, um zu ihrer wahren Stärke zu finden. Und sie ist übergewichtig. Man kann über diesen ersten Teil einer Trilogie sagen, was man will, aber Kelsea ist eine neue Art von starker Frau, die ich bisher vor allem im Fantasy Genre vermisst habe.

Da ich selbst Fantasy schreibe und vor allem lese, kann ich euch Autoren da draußen nur sagen: Traut euch, eure Charaktere außergewöhnlich zu machen. Ihr werdet sehen, dass eure Leser es lieben werden. Denn die Frauen aus dem wahren Leben sind ebenfalls alle verschieden und auf unzählige Arten und Weisen außergewöhnlich. Schreibt weiter über starke Frauen in der Fantasy. Erschafft Kriegerinnen, Königinnen, mutige Mädchen, vielschichtige Mägde, übergewichtige Politikerinnen, grimmige Schönheiten, alte Hexen mit Herz, pickelige Prinzessinnen, Drachenreiter mit Höhenangst und Magierinnen mit Migräne. Fantasy ist das Genre ohne Grenzen. Also setzt euren Figuren auch keine Grenzen.

Welche Arten von Frauen wünscht ihr euch im Genre Fantasy?
Lest ihr lieber aus der männlichen oder der weiblichen Perspektive?

Ich freue mich schon sehr auf die Diskussion mit euch!

Eure Tasmin

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