Lass dich verzaubernNeue Fantasy Bücher

Flammenwüste
Sardonyx
Akram El-Bahay

Flammenwüste

Hätte nicht besser gewesen sein und verteile somit 5 glutvolle Sterne für die Flammenwüste mit ihrem Helden Anûr! Sehr weiter zu empfehlen!

— Sardonyx

Jenseits
Nahalefa
Meg Cabot

Jenseits

Altbekanntes Muster einer Teenie-Fantasy-Romanze, leider sehr verworren und ohne großen Ideenreichtum umgesetzt.

— Nahalefa

Die Überlebenden
Arya_
Alexandra Bracken

Die Überlebenden

Der Cliffhanger am Schluss war richtig fies, aber alles in allem eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe! Absolute Empfehlung!

— Arya_

Lions - Fährte der Lust
NadineS
G. A. Aiken

Lions - Fährte der Lust

Nicht das Beste der Reihe ...

— NadineS

Spinnenkuss
Anna277
Jennifer Estep

Spinnenkuss

war echt gut

— Anna277

Soul Seeker - Im Namen des Sehers
Textverliebt
Alyson Noël

Soul Seeker - Im Namen des Sehers

Nach einem schwachen Anfang weckt das Ende hohe Erwartungen für das kommende Finale …

— Textverliebt

Blutrecht
susanna_montua
Sebastien de Castell

Blutrecht

eine völlig andere Welt, mit sehr viel Muskeln, Männlichkeit, Spaß und Blut.

— susanna_montua

Der letzte Kampf der Feuergöttin
Nicki-Nudel
Courtney Allison Moulton

Der letzte Kampf der Feuergöttin

Super Abschluss :)

— Nicki-Nudel

Mythica - Göttin der Legenden
JuliaBegic1
P.C. Cast

Mythica - Göttin der Legenden

*-*

— JuliaBegic1

Der Turm von Avempartha
angi_stumpf
Michael J. Sullivan

Der Turm von Avempartha

Die beiden Hauptfiguren sind so liebenswürdige Robin Hood - Typen, die muss man einfach mögen!

— angi_stumpf


Mein Aufreger: Warte, das kenne ich schon!

Ist Originalität in der Fantasy-Literatur überhaupt noch möglich?“

Liebe (Fantasy-) Leser,

auch wenn ich hier bei Lovelybooks als Judicandus gelistet bin, bin ich den einen oder anderen von euch vielleicht als Laura Kneidl, der Autorin des fantastischen Romans „Light & Darkness“, bekannt. Ich schreibe nicht nur gerne Fantasy, sondern ich lese auch viel davon, und wenn ihr das ebenfalls tut, erging es euch vielleicht schon einmal wie mir. Man sitzt gemütlich auf der Couch, schmökert in einem Fantasy-Buch und plötzlich drängt sich einen dieser Gedanke auf: „Warte, das kenne ich schon!“

Man lässt sich von einem schönen Cover bezaubern, ein interessanter Klappentext lockt und die guten Rezensionen auf Lovelybooks und anderen Portalen tun ihren Rest und schon hat man ein neues Buch in seinem Regal stehen. Doch die Freude über den neu erworbenen Schatz schwindet mit jeder Seite, den man erkennt, dass es dasselbe Buch ist, wie das, was man gestern gelesen hat, nur in andere Worte gefasst. Gerade in Zeiten des von "Twilight" ausgelösten Fantasy-Trends haben viele fantastische Jugendbücher den Markt überschwemmt, denn jeder Verleger wollte etwas von dem Stück abhaben. Bleibt man bei dem Beispiel der Vampire, scheint sich die Geschichte der Fantasy im 15-Jahres-Takt zu wiederholen.

1976 landete Anne Rice mit ihrem Vampir-Roman „Interview with the Vampire“ einen Erfolg. Anfang der 90iger schrieb L. J. Smith die Bücher zur heute sehr erfolgreichen TV-Serie „The Vampire Diaries“ und noch einmal gut 15 Jahre später trumpfte Stephenie Meyer mit dem bereits erwähnten „Twilight“ auf, das eine neue Welle Fantasy mit sich brachte. Und seitdem hat sie jeder Verlag im Programm, die Romane mit dem netten Vampir, der das Herz eines jungen Mädchens erobert. Doch schnell wurde es langweilig, und aus Vampiren wurden Dämonen, Feen, Elfen, Werwölfe, Engel, Nephilim, Gargoyles und was sich sonst noch in den Nachschlagewerken für Fabelwesen finden lässt.

Einige verzweifelte Autoren, die nicht in der Universalität verschwinden wollten, kamen auf die glorreiche Idee diesen Wesen neue Namen zu geben, so wurden aus Vampiren plötzlich Darklinge oder Lamia, Hexen wurden zu Wicca, Brujo oder Tryll. Was sich dann im Klappentext gut anhört und das Herz eines Fantasyliebhabers höher schlagen lässt, führt während des Lesens meist doch zu Ernüchterung. Denn die vermeintlich individuelle Schneeflocke, die keiner anderen gleicht, stellt sich als ein Regentropfen heraus, der in einem Meer aus Wasser verschwindet. Und auch die angeblichen Neuschöpfungen vieler Autoren stellen sich bei genauerer Betrachtung als Abkupferungen bekannter Kreaturen und/oder Hybridschöpfungen heraus. Vampire, die aus dem All kommen. Werwölfe, die wie Gargoyles versteinern oder Engel, die das Image eines Dämonen aufgedrückt bekommen.

Wenn man sich diese Entwicklungen so anschaut, drängt sich einen unweigerlich die Frage auf: Ist Originalität in der Fantasy-Literatur überhaupt noch möglich? Als jemand, der selbst im Bereich Fantasy schreibt, steckt ein „Ja“ in meiner Kehle. Doch halte ich eine Sekunde inne, denke ich an die Momente, an denen ich vor meinem Manuskript saß und dachte: „Natürlich muss mein Protagonist diese Entscheidung treffen, aber hat Charakter A aus dem Roman der Autorin Erika Mustermann nicht ähnlich gehandelt?“ … liegt mir ein Nein auf der Zunge. Aber nehme ich mir einen zweiten und vielleicht dritten Sekunde, um über diese Fragen nachzudenken, kehre ich zu meiner ursprünglichen Antwort zurück: Ja. Vielleicht gibt es eine Millionen Bücher über Vampire und mehrere Tausend über Engel, Dämonen und Werwölfe … aber es gibt sieben Milliarden Menschen auf dieser Welt. Obwohl wir alle derselben Gattung angehören, gleichen wir uns nicht. Jeder von uns ist anders, jeder hat andere Macken, Vorlieben, Ticks und Gewohnheiten. Und dasselbe gilt auch für Vampire und andere Kreaturen. Es spielt keine Rolle, dass sie alle denselben Hintergrund teilen, Blut trinken oder den Mond anheulen, es kommt nur darauf an, wer sie sind und was sie tun. Und es liegt in der Hand jedes Autors, ob er seinen Charakteren zu einer Schneeflocke macht oder ihn in einem Strom aus Regen untergehen lässt.

Dabei kann man sich von Menschen aus seinem näheren Umfeld inspirieren lassen zum Beispiel, in dem man den Back-Tick der Tante auf ein naturverbundene Fee überträgt, die darauf besteht, dass alle Zutaten vegan und aus biologischen Anbau sind. Doch als Autor ist man nicht auf den eigenen Umkreis beschränkt. Ich persönlich liebe es, mich von Serien wie Criminal Minds & Co. inspirieren zu lassen. Kaum irgendwo anders findet man so viele Charaktere mit psychischen Ticks, die sich wunderbar für den eigenen Antagonisten eignen oder vielleicht auch für den Protagonisten. Zeitschriften wie zum Beispiel „Wunderwelt Wissen“ oder „Psychologie Heute“ können dabei helfen neue Aspekte in einen Charakter einzubringen. Und fängt man erst einmal mit dieser Art der Recherche an, stellt sich schnell heraus, dass der Pool an Möglichkeiten eigentlich unerschöpflich ist. Die menschliche Psyche ist komplex und lässt eine Vielzahl an Variablen offen, mit denen man spielen kann und die man auch auf seine nicht-menschlichen Charakter übertragen kann, um ihnen das gewisse Etwas zu geben.Denn unterm Strich gesehen geht es in den meisten Geschichten darum, dass der Held einen Feind besiegt, ein wehrloses Opfer rettet und die große Liebe findet. Selbstverständlich ist hierbei das Spektrum der Geschichten etwas erschöpft. Doch egal, wie sehr sich manche Geschichten ähneln, es kommt immer auf den Ton an, in dem sie erzählt werden. Und gibt man seinem Charakteren eine wahrhaftige Persönlichkeit, die keinem Katalog der Marke 0815 entsprungen ist, ergibt sich diese Spannung von selbst. Denn ein Vampir, der an Schizophrenie leidet, wird eine Geschichte völlig anders erzählen, als ein Vampir, der in einem guten Elternhaus aufgewachsen ist und dessen größtes Problem es ist, dass er Kindergärtner werden will, aber all die Kinder so verführerisch duften …

Letztlich muss jeder Autor für sich einen Weg finden, seinem Charakter eine individuelle Stimme zu verleihen und somit der Geschichte einen völlig neuen Blickwinkel. Wichtig ist nur, die richtige Mischung zu finden, denn man sollte es mit der Individualität nicht übertreiben, sonst wirk ein Charakter schnell überzeichnet und unglaubwürdig.

Seit ihr auch meiner Meinung, dass es auf die Details ankommt, oder glaubt ihr, dass Originalität im Fantasy nicht mehr möglich ist? Und wenn ja, stört euch das überhaupt oder seit ihr froh darüber, eure Lieblingsgeschichten immer und immer wieder in anderen Worten genießen zu können? Und wo wir schon dabei sind, welches Fantasybuch hat euch zuletzt mit seiner frischen, individuellen Art überrascht?

Diskutiert hier und sagt mir, was ihr darüber denkt!

Katarina

bloggt auf

Textverliebt.

September 2013

Warum setzen die Verlage immer häufiger Quantität statt Qualität?

Oder ist deutsche Fantasy das neue Fast Food der Literatur?

Woran liegt es, dass Fantasy so einen schlechten Ruf besitzt? Es könnte einerseits daran liegen, dass dieses Genre oft nur Jugendlichen zugesprochen wird und andererseits können die Verlage daran Schuld sein, da der Markt überschwemmt wird mit Fantasy-Büchern. Dadurch scheint aber auch die Qualität der Bücher zu leiden. Man könnte dein Eindruck bekommen, dass es nur noch um die beliebten Thematiken geht und man nicht mehr das Herzblut der Autoren beim Lesen spürt. Ganzen Beitrag lesen

Yvonne

bloggt auf

Lecture of Life

August 2013

Wo ist die gute deutsche Fantasy und warum ist sie so selten?

Oder ist deutsche Fantasy schlechter als amerikanische?

Lieber einen internationalen Bestseller statt einem vielversprechenden Debüt? Im Fantasy-Bereich fehlt es an deutschen Autoren, vor allem neuen, jungen Autoren. Auch die Themenvielfalt ist etwas eingerostet. Wieso finden wir immer nur Geschichten interessant, die nicht in Deutschland spielen? Warum verlässt man sich immer nur auf die etablierten Größen und riskiert nicht mal etwas neues?Ganzen Beitrag lesen

Philip

bloggt auf

Philips Welt

Juli 2013

Immer mehr Fortsetzungen - Kommerz der Nutzen für den Leser?

Schon wieder eine Reihe? Haben die Autoren keine neuen Ideen mehr?

Wann hört es denn endlich mal auf mit diesen Reihen? Man hat ja mittlerweile das Gefühl, dass den Autoren gar nichts neues mehr einfällt oder die Reihen künstlich in die Länge gezogen werden mit ihren Fortsetzungen. Für richtige Fantasy-Fans gehen dadurch tolle fantastische Welten und der Lesespaß verloren.Ganzen Beitrag lesen

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